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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...

Hervorgehobene Antworten

Hallo ,

noch mal ein Gedanken hierzu:

"Du kannst in Midgard – Legenden von Damatu einsteigen, ohne zwei Regelmeter Lore zu kennen."

EDIT wegen Tippfehler MM: "Du kannst in Midgard – Legenden von Damatu einsteigen, ohne zwei Regalmeter Lore zu kennen."

Was ist das für ein Argument, das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann auch in Midgard 5 einsteigen, ohne zwei Regalmeter Lore zu kennen! Wenn du einen Kämpfer spielst, brauchst du nur den KODEX5 und fertig... Und losspielen, ohne den KOD5 voll zu kennen, kann ich auch.

Für mich ist dieses Argument keines, was deswegen für das Einsteigen bei M-LvD statt M5 spricht.

Was meint Ihr?

Bearbeitet ( von Panther)

"Du kannst in Midgard – Legenden von Damatu einsteigen, ohne zwei Regelmeter Lore zu kennen."

Ich denke, damit waren auch/vor allem Autoren gemeint. Zumindest liegt das in dem Kontext, in dem Michael das geschrieben hat, nahe.

Bearbeitet ( von Meeresdruide)

  • Ersteller
Vor 24 Minuten, Meeresdruide schrieb:

Ich denke, damit waren auch/vor allem Autoren gemeint. Zumindest liegt das in dem Kontext, in dem Michael das geschrieben hat, nahe.

Den Satz habe ich öfter gehört, auch in Interviews.

Und er fängt mit du an, ein Indiz, das es um Spieler geht.

Vor 12 Minuten, Meeresdruide schrieb:

Ich denke, damit waren auch/vor allem Autoren gemeint. Zumindest liegt das in dem Kontext, in dem Michael das geschrieben hat, nahe.

Sehe ich auch so.

Wobei: Man hätte einen Cut ja auch direkt hinter "Die Welt" machen können. Was darin steht, ist verbindlich, alles andere kann neu interpretiert werden. Das wäre eine solide und doch überschaubare Basis gewesen.

Letztlich gab es das bei Midgard ja auch immer schon: Sachen im Gildenbrief, die eben nicht offiziell waren. Wobei die meisten Abenteuer eh in einer Region spielen. Da fände ich den Aufwand für einen Autoren, das entsprechende Quellenbuch zu lesen, jetzt nicht soooo übertrieben.

Wobei das alles abführt von dem tatsächlichen Argument für den Weltenwechsel und das ist vor allem ein ökonomisches: Von Midgard ist so viel Material im Umlauf, dass der alte Kundenstamm nicht unbedingt jedes Quellenbuch noch mal gekauft hätte. Das berühmte "ökonomisch auserzählt". Und da sich Midgard rechnen muss, überzeugt mich das.

Wobei ich mich ansonsten frage, ob es für Autoren mit ner tabula rasa am Anfang unterm Strich so viel einfacher wird. Am Ende soll es ja wohl doch auch eine umfassende Beschreibung für Damatu geben. Und die soll ja wohl auch zusammenpassen. Wenn jetzt verschiedene Autorenteams an verschiedenen Enden der Welt in verschiedenen Quellenbüchern, Abenteuern... Pflöcke einschlagen, dann wird es nicht leichter, am Ende ein sinniges, widerspruchsfreies Gesamtbild zu bekommen. Oder die "Nähte" fallen dann nicht so elegant aus. Nur den Start ist alles easy, schwieriger wird es dann im Verlauf.

Unterm Strich ist @Panther s Frage aber eh müßig: Die Frage ist doch einfach rechtlich entschieden - für M6 dürfen Abenteuer geschrieben werden, für M5 gibt es (bald) keine gültige Lizenz mehr. Ob dich Gründe interessieren, überzeugen oder ob der Grund grün ist.

Übrigens: Regelmeter oder Regalmeter?

Vor 51 Minuten, Panther schrieb:

Hallo ,

noch mal ein Gedanken hierzu:

"Du kannst in Midgard – Legenden von Damatu einsteigen, ohne zwei Regelmeter Lore zu kennen."

Was ist das für ein Argument, das kann ich nicht nachvollziehen.

Ich kann auch in Midgard 5 einsteigen, ohne zwei Regelmeter Lore zu kennen! Wenn du einen Kämpfer spielst, brauchst du nur den KODEX5 und fertig... Und losspielen, ohne den KOD5 voll zu kennen, kann ich auch.

Für mich ist dieses Argument keines, was deswegen für das Einsteigen bei M-LvD statt M5 spricht.

Was meint Ihr?

Vor 8 Minuten, Sir_Wilfried schrieb:

Damit soll wohl der Eindruck erweckt werden ein Mangel an Regeltiefe wäre was gutes.

Was hat denn die Regeltiefe oder das Regelwerk überhaupt mit Lore zu tun? Also wenn Pegasus diesen Begriff nicht gänzlich anders verwendet als sonst üblich, dann ist Lore die Geschichte, Figurenzusammenhänge und Erzählbögen eines ausgedachten Universums. Ich kann ein unglaublich dichtes Universum mit wahnsinnig vielen beschriebenen Charakteren und Handlungsorten inklusive Connections haben mit einem Regelwerk von 3 Seiten haben und genauso ein umfangreiches Regelwerk (siehe GURPS) ohne auch nur ein einziges Stück Lore.

Ich falle gerade lachend vom Stuhl. 😂

REGALMETER! ICH MEINTE "REGALMETER"!

Es geht darum, dass man nicht zwei Regalmeter Lore kennen muss, um bei M6 einzusteigen – deshalb gibt es eine neue Spielwelt. (Der Kontext des Absatzes ist ja auch die Welt, nicht die Regeln ) Es ist egal, ob du noch nie ein Quellenbuch zu MIDGARD in der Hand hattest oder sie alle kennst.

Ach, herrlich, welch wunderbare Verwirrung man lostreten kann, wenn man sich vertippt.

😂 😂 😂 😂

  • Ersteller

Dann geht das Argument also in Richtung Abenteuer haltende SL, die es mit einer leeren Welt es angeblich einfacher haben. ....

Danke für die Beiträge

Vor 6 Minuten, Panther schrieb:

Dann geht das Argument also in Richtung Abenteuer haltende SL, die es mit einer leeren Welt es angeblich einfacher haben. ....

Danke für die Beiträge

Du hast ja dann das Abenteuer. Und ich gehe mal davon aus, dass ich ein Kaufabenteuer auch leiten kann, ohne zusätzlich noch einen Quellenband besitzen zu müssen. Klar ist ein Quellenband nice to have und für selbstgeschriebene Abenteuer sehr wichtig. Aber am Start für ein Kaufabenteuer sollte genau das ausreichen. In jedem System.

Doch wenn es zig Abenteuer gibt, dann ist die Kunst, daraus einen widerspruchsfreien Quellenband zu machen. Oder das 11. oder 12. Abenteuer in Klein Kleckerstan noch bruchfrei einzugügen. Aber das ist ja eh Zukunftsmusik.

Vor 14 Minuten, Panther schrieb:

Dann geht das Argument also in Richtung Abenteuer haltende SL, die es mit einer leeren Welt es angeblich einfacher haben. ....

Danke für die Beiträge

Es langweilt und ermüdet schon ein bisschen, wie alles so gedreht wird, damit es in ein bestimmtes Narrativ passt. 🙄

Damatu ist keine leere Welt. Das zu behaupten, ist ebenso falsch wie andere Aussagen, die du uns jüngst in den Mund gelegt hast. Ich stehe zu der Aussage, dass man im M6-Grundregelwerk mehr über die Welt, ihre Geschichte und die größeren Zusammenhänge erfährt als im M5-Kodex.

Gleichzeitig kann es eine große Einstiegshürde sein, wenn du mit einem neuen Spiel beginnen willst und mit einer fetten Regalwand voller Bücher konfrontiert wirst. Vertraue mir, ich habe lange für DSA geschrieben. "Muss ich das alles gelesen haben?" Nein, muss man nicht.

Damatu ist keine leere Welt, sondern eine neue Welt. Und sie ist für alle neu: Langjährige wie neu dazukommende Spieler*innen, Spielleitungen, Autor*innen und so weiter. Es ist ein fairer Start für alle.

Bearbeitet ( von Michael M)

2 Stunden her, Panther schrieb:

"Du kannst in Midgard – Legenden von Damatu einsteigen, ohne zwei Regelmeter Lore zu kennen."

Ich glaube, dies ist wie folgt zu "übersetzen":

Du kannst D1 und dessen Welt entwickeln, ohne dafür auf zwei Regalmeter M1-M5 Legacy-Lore Rücksicht nehmen zu müssen, wofür tiefe Kenntnis desselben erforderlich wäre, weil sich sonst neue Produkte unmöglich widerspruchsfrei und im Einklang mit dem Legacy-Lore schaffen ließen.

Für mich ist der Satz also aus der Perspektive der D1 Entwickler und Autoren zu verstehen, nicht aus der Perspektive der Spieler.

Aus Spielerperspektive ist es ebenso möglich "nur" mit dem Grundregelwerk und einem Abenteuer sowohl in M5 wie auch in D1 einzusteigen.

Francesco di Lardo

  • Ersteller
Vor einer Stunde, Michael M schrieb:

Damatu ist keine leere Welt. Das zu behaupten, ist ebenso falsch wie andere Aussagen, die du uns jüngst in den Mund gelegt hast. Ich stehe zu der Aussage, dass man im M6-Grundregelwerk mehr über die Welt, ihre Geschichte und die größeren Zusammenhänge erfährt als im M5-Kodex.

Das Wort "leer" war zu krass, war so nicht beabsichtigt. Sorry. Das war wirklich kein Vorsatz.

Wenn es um Einsteiger -SLs geht, die Abenteuer spielen wollen

M5- KOD5 vs. M-LvD GRW : Da wird es mMn nicht viel Unterschied geben, wenn du sagt, M-LvD ist besser, dann wird das wohl stimmen, ich kenne das GRW ja noch nicht.

Vor einer Stunde, Michael M schrieb:

Gleichzeitig kann es eine große Einstiegshürde sein, wenn du mit einem neuen Spiel beginnen willst und mit einer fetten Regalwand voller Bücher konfrontiert wirst. Vertraue mir, ich habe lange für DSA geschrieben. "Muss ich das alles gelesen haben?" Nein, muss man nicht.

Wenn es um darum geht, das ein Einsteiger Abenteuer - Schreiber in einer Welt was gutes zu Papier bringen will.

a) M5 -> 2m Regalwand Lore - viele weiße Flecken
b) DSA -> 2m Regelwand Lore - wohl kaum noch ein weißer Flecken
b) DSA -> 2m Regalwand Lore - wohl kaum noch ein weißer Flecken (EDIT nach Tippfehler Panther)
Ich bin ganz bei dir, für DSA zu schreiben, muss die SEHR schwer sein....

Andere Vergleiche wie

M5 mit 2m Lore vs M-LvD mit GRW-Weltbeschreibung

sind natürlich Quatsch.

Bearbeitet ( von Panther)

  • Ersteller

Vor 3 Minuten, Francesco di Lardo schrieb:

wofür tiefe Kenntnis desselben erforderlich wäre, weil sich sonst neue Produkte unmöglich widerspruchsfrei und im Einklang mit dem Legacy-Lore schaffen ließen.

Diesen Aspekt kann man auch auf die harten Regeln beziehen. Regeln sind ja wie Naturgesetze und wirken auf die Welt, wenn man grundlegend andere Regeln schafft, befreit man sich auch von dieser Randbedingung.

Vor 3 Minuten, Francesco di Lardo schrieb:

Diese
Für mich ist der Satz also aus der Perspektive der D1 Entwickler und Autoren zu verstehen, nicht aus der Perspektive der Spieler.

Genau, aber zu so etwas kam es gar nicht, da die Midgard Welt-Rechte ja nicht vorhanden sind beim Pegasus-Verlag. Allein deswegen musste ja eine neue Welt her.

Bei LvD muss man nur auf die Lore Rücksichtnehmen, die VOR der Weltenabspaltung passierte, und das wird wohl nicht so viel sein und kaum jemand einschränken.

Bearbeitet ( von Panther)

Vor einer Stunde, Michael M schrieb:

Gleichzeitig kann es eine große Einstiegshürde sein, wenn du mit einem neuen Spiel beginnen willst und mit einer fetten Regalwand voller Bücher konfrontiert wirst. Vertraue mir, ich habe lange für DSA geschrieben. "Muss ich das alles gelesen haben?" Nein, muss man nicht.

Naja. Ich glaube es ist - gerade in Zeiten des Internets - wo es zu allem Informationen gibt, keine allzugroße Herausforderung herauszufinden, was die Grundregel-Produkte eines Rollenspiels sind. Das kann man auch heute noch Interessierten zutrauen.

Davon ab ist es völlig richtig, daß man von einem System, was eine fette Regalwand zu bieten hat, nicht alles gelesen haben muß. Selbst als absoluter Fan des betreffenden Systems wirst Du faktisch diese fette Regalwand auch nach zig Jahren wahrscheinlich nur zu einem Bruchteil genutzt haben, sofern Du alles erworben hast.

Allerdings spricht das Vorhandensein der fetten Regalwand eher für als gegen das Rollenspielsystem: Es gab und gibt viele Systeme. Nur wenige haben es geschafft, über viele Jahre oder Jahrzehnte nach und nach ihre Regalwand zu füllen. Dies schaffen in der Tendenz weniger Systeme, die Schrott sind, sondern eher solche, die sich in der Sicht der Spieler, SLs und Autoren bewährt haben oder ansprechend sind. Was freilich nicht heißt, es gäbe keine tollen Systeme, die nie über ihr Grundregelwerk hinausgewachsen wären. Qualität, der richtige Augenblick, Marketing- und Vertriebsmacht und auch Glück spielen alle eine Rolle.

Francesco di Lardo

10 Stunden her, Panther schrieb:

a) M5 -> 2m Regalwand Lore -
b) DSA -> 2m Regelwand Lore -

haha schon wieder A und E ...

10 Stunden her, Panther schrieb:

Ich bin ganz bei dir, für DSA zu schreiben, muss die SEHR schwer sein....

Naja der eine sieht das so der andere so ...

Der eine hat halt gerne feste Rahmenbedingungen aus denen er schöpfen kann der andere schreibt einfach eine Geschichte und biegt sich etwas Welt zurecht.

Bei DSA hast halt für viele Orte Beschreibungen was dort so alles ist und kannst es einfach umsetzen... bei Midgard musst dir halt noch ausdenken wo welche Kneipe ist .. wie sie heisst ... genauso für Namen von Personen. Das macht halt das Schreiben vielfältiger aber auch komplizierter.

Ich verstehe nicht so Recht, um was es in diesem Faden eigentlich gehen soll. Ich meine zwischen den Zeilen ein Bedürfnis zu lesen, Frust loszulassen, das Thema scheint mehr der Aufhänger. Irre ich mich?

  • Ersteller
Vor 8 Minuten, Wyndor schrieb:

Ich verstehe nicht so Recht, um was es in diesem Faden eigentlich gehen soll. Ich meine zwischen den Zeilen ein Bedürfnis zu lesen, Frust loszulassen, das Thema scheint mehr der Aufhänger. Irre ich mich?

Du irrst dich, ich habe gerade durch Muahdibs Beitrag einige interessante Aspekte erfahren. Das Aufhängerargument ist mMn geklärt.

Bearbeitet ( von Panther)

Vor 1 Minute, Panther schrieb:

Du irrst dich, ich habe gerade durch Muahdibs Beitrag einige onteressante Aspekte erfahren. Das Aufhängerargument ist mMn geklärt.

Dann ist ja gut 😃

11 Stunden her, Panther schrieb:

b) DSA -> 2m Regelwand Lore - wohl kaum noch ein weißer Flecken

Ich bin ganz bei dir, für DSA zu schreiben, muss die SEHR schwer sein....

Es hat seinen Grund, warum Ulisses Thomas Römer mit der Kompilation des DSA Lore beauftragt hat, um es auf ein für Autor*innen erfassbares Maß zu entschlacken, Widersprüche zu entfernen etc. Die haben tatsächlich das Problem, dass selbst langjährige Autoren kaum noch schaffen, friktionsfrei durch die Lore zu reisen.

Was im Ende dann wieder das ermöglichen soll, was @Muahdib zu DSA schrieb: eine reiche, in sich konsistente Welt, aus der man schöpfen kann.

13 Stunden her, Panther schrieb:

Genau, aber zu so etwas kam es gar nicht, da die Midgard Welt-Rechte ja nicht vorhanden sind beim PV-Verlag. Allein deswegen musste ja eine neue Welt her.

Wer auch immer der "PV-Verlag" ist.

Dass Rechte fehlen, ist wohl ein Gerücht, das immer wieder die Runde macht, aber wohl nicht stimmt (und ja, auch ich habe das wiederholt). Bis auf die Lizenzausgaben von Midkemia (wovon nur Corrinis überhaupt für Midgard erschienen ist, der Rest war noch für Magira), wo schlicht nicht über eine Neuauflage gesprochen wurde, fehlen anscheinend keine Rechte.

Bearbeitet ( von Meeresdruide)

  • Ersteller
Vor einer Stunde, Meeresdruide schrieb:

Wer auch immer der "PV-Verlag" ist.

Dass Rechte fehlen, ist wohl ein Gerücht, das immer wieder die Runde macht, aber wohl nicht stimmt (und ja, auch ich habe das wiederholt). Bis auf die Lizenzausgaben von Midkemia (wovon nur Corrinis überhaupt für Midgard erschienen ist, der Rest war noch für Magira), wo schlicht nicht über eine Neuauflage gesprochen wurde, fehlen anscheinend keine Rechte.

PV = Pegasus Verlag, sorry

die Lizenz Frage ist hier offtopic... Dafür dann bitte andere Stränge nutzen

7 Stunden her, Kazzirah schrieb:

Es hat seinen Grund, warum Ulisses Thomas Römer mit der Kompilation des DSA Lore beauftragt hat, um es auf ein für Autor*innen erfassbares Maß zu entschlacken, Widersprüche zu entfernen etc. Die haben tatsächlich das Problem, dass selbst langjährige Autoren kaum noch schaffen, friktionsfrei durch die Lore zu reisen.

Was im Ende dann wieder das ermöglichen soll, was @Muahdib zu DSA schrieb: eine reiche, in sich konsistente Welt, aus der man schöpfen kann.

Ich mag Thomas sehr, und gerade deswegen beneide ich ihn nicht um diese Aufgabe. Es gab "damals" zu meinen Zeiten schon vergebliche Versuche, die Lore zu bändigen; und mein Abgang ist über neun Jahre her, während denen die ganze bisherige fünfte Edition passiert ist.

Die Gleichzeitigkeit vieler verschiedener Quellen (Abenteuer, Quellenbücher, Aventurischer Bote, Briefspiel, früher noch die offiziellen Romane) hat das schon vor 20 Jahren zu einem gordischen Knoten anwachsen lassen, den man eigentlich nur zerschlagen kann. Beim Wechsel von DSA4 auf DSA5 wurde auch ein stattlicher Zeitsprung diskutiert (ähnlich wie es auch für M6 als eine von drei Möglichkeiten im Gespräch gewesen ist), und ich glaube bis heute, dass das eine schlaue Lösung gewesen wäre, um den Wildwuchs zu meistern. Aber die Spielenden (und einige Autor*innen) haben sich damals entschieden dagegen ausgesprochen, aus Angst, etwas, das angekündigt war, zu "verpassen" (was dann teils doch nie erfüllt wurde).

Solche Probleme sehe ich bei Midgard nicht, da Midgard ohnehin nie diese krasse Publikationsdichte hatte und von wenigen berühmt-berüchtigten Versprechungen abgesehen, nie so viele Plotverheißungen gemacht hat. (Ernsthaft, manche DSA -Einzelpublikationen, und daran bekenne ich mich mitschuldig, haben gleich ein Dutzend oder mehr neuer Storylines etabliert.) Solche Fallen wollen wir mit M6 bewusst vermeiden; und unser Vermeiden groß angelegter, redaktionell vorgeschriebener Metaplots rührt vielleicht auch von traumatischen Erlebnissen des Chefredakteurs her. 😉

Bearbeitet ( von Michael M)

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