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Schicksalsmünzen - Auswirkungen auf die Spielwelt

Hervorgehobene Antworten

Ich bin neugierig, wie sich Schicksalsmünzen langfristig in Kampagnen anfühlen. Das physische Vorhandensein sagt ja der Spielwelt "Hier gibt es jemanden, der besonders ist." wenn man so ein Ding hochhält.

Ich könnte mir diverse Reaktionen vorstellen.

  • Spielfiguren werden verehrt

  • Spielfiguren werden mit Angst betrachtet

  • Spielfiguren werden eventuell sogar gejagt

  • Spielfiguren werden für Experimente gefangen genommen, so wie ein exotisches Tier

Dass die Spielwelt überhaupt nicht reagiert, kann ich mir nicht vorstellen.

Vor 38 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Ich bin neugierig, wie sich Schicksalsmünzen langfristig in Kampagnen anfühlen. Das physische Vorhandensein sagt ja der Spielwelt "Hier gibt es jemanden, der besonders ist." wenn man so ein Ding hochhält.

Ich könnte mir diverse Reaktionen vorstellen.

  • Spielfiguren werden verehrt

  • Spielfiguren werden mit Angst betrachtet

  • Spielfiguren werden eventuell sogar gejagt

  • Spielfiguren werden für Experimente gefangen genommen, so wie ein exotisches Tier

Dass die Spielwelt überhaupt nicht reagiert, kann ich mir nicht vorstellen.

Sehe ich auch so. Ich stelle mir z.B. einen reichen Patrizier vor, der sich so eine Gruppe Abenteurer als "Sammlerstücke" hält, wohl auch ein bißchen, um zu schauen, was mit solchen Münzen alles möglich ist.

Meine Güte! Ich dachte bisher, daß das Bennies für die Spieler seien.
Erzählt doch mal - wie kommt ein Charakter an so eine Münze? er hat die dann anscheinend wirklich in der Hand und kann sie vorzeigen, ist das quasi eine Währung für Gefallen oder so? oder behält man sie und zeigt sie nur herum, damit die Leute ehrfürchtig werden? die kann man dann wohl auch verlieren oder sie kann einem gestohlen werden? ist sie personalisiert?

Ich dachte bisher, dass es einfach die "wiederverwendbare Variante" von dem sei, was ich in einzelnen Runden schon erlebt hatte:

Da hatte jeweils der SL jedem Spieler einen "Glückspunkt" (bin mit dem Begriff nicht sicher) gegeben in Form von Schokotaler oder anderer Süßigkeit oder sonstiger Gegenstand. Im Laufe des Spiels durfte man diesen einsetzen, um eine missglückte Aktion auszubügeln.

Je nach SL war der "Glückspunkt" dann entweder aus dem Spiel, oder er konnte nun vom SL verwendet werden.

Das ist aber scheinbar nicht mit den M6 Schicksalsmünzen gemeint, oder doch?

Vor 25 Minuten, stefanie schrieb:

Meine Güte! Ich dachte bisher, daß das Bennies für die Spieler seien.
Erzählt doch mal - wie kommt ein Charakter an so eine Münze? er hat die dann anscheinend wirklich in der Hand und kann sie vorzeigen, ist das quasi eine Währung für Gefallen oder so? oder behält man sie und zeigt sie nur herum, damit die Leute ehrfürchtig werden? die kann man dann wohl auch verlieren oder sie kann einem gestohlen werden? ist sie personalisiert?

BEDEUTUNG IN DER SPIELWELT

Schicksalsmünzen sind in der Spielwelt real. Sie erscheinen unvermittelt und unbemerkt im Besitz deiner Spielfigur. Sie hat gelernt, dass sie ihr Schicksal durch diese Münzen beeinflussen kann. Und wenn sie sich dazu entscheidet, verschwindet eine Münze so plötzlich, wie sie erschienen ist.
Personen mit Schicksalsmünzen sind selten.
Deine Spielfigur kann ihre Schicksalsmünzen verschenken. Dies muss freiwillig, ohne Zwang und selbstlos geschehen, ansonsten kehrt sie zu ihr zurück. Nebenfiguren können nur auf diese Weise an Schicksalsmünzen gelangen.

Vor 26 Minuten, Widukind schrieb:

BEDEUTUNG IN DER SPIELWELT

Schicksalsmünzen sind in der Spielwelt real. Sie erscheinen unvermittelt und unbemerkt im Besitz deiner Spielfigur. Sie hat gelernt, dass sie ihr Schicksal durch diese Münzen beeinflussen kann. Und wenn sie sich dazu entscheidet, verschwindet eine Münze so plötzlich, wie sie erschienen ist.
Personen mit Schicksalsmünzen sind selten.
Deine Spielfigur kann ihre Schicksalsmünzen verschenken. Dies muss freiwillig, ohne Zwang und selbstlos geschehen, ansonsten kehrt sie zu ihr zurück. Nebenfiguren können nur auf diese Weise an Schicksalsmünzen gelangen.

Vor 1 Minute, Eleazar schrieb:

Kann man die eigentlich klauen?

Vor 22 Minuten, KoschKosch schrieb:

Ja aber sie kehren zum Besitzer zurück.

Was passiert, wenn der Träger einer Schicksmünze getötet wird. Verschwindet sie dann? Oder kann die Münze dann entwendet werden?

Vor 7 Minuten, Gindelmer schrieb:

Was passiert, wenn der Träger einer Schicksmünze getötet wird. Verschwindet sie dann? Oder kann die Münze dann entwendet werden?

Ich würde sagen, die verschwindet

  • Ersteller
Vor 8 Minuten, Gindelmer schrieb:

Was passiert, wenn der Träger einer Schicksmünze getötet wird. Verschwindet sie dann? Oder kann die Münze dann entwendet werden?

Sie verschwindet. Sie kann ja nicht mehr einvernehmlich weitergegeben werden.

Sie kann natürlich gestohlen werden, aber dann taucht sie wieder in den Taschen des Eigentümers auf.

  • Ersteller
Vor 29 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Sie verschwindet. Sie kann ja nicht mehr einvernehmlich weitergegeben werden.

Sie kann natürlich gestohlen werden, aber dann taucht sie wieder in den Taschen des Eigentümers auf.

Wäre aber cool, wenn sie wieder beim Toten auftauchen würde. Stelle ich mir spannend vor.

Ich fände es cool, wenn eine gestohlene Schicksalmünze nicht mehr zurückkehrt, sobald sie eingeschmolzen wird. Vielleicht kann das vom Schicksal begünstigte Material zu neuen magischen Artefakten verarbeitet werden, die das Schicksals seines Erschaffers beinflussen. Von Fluch bis Segen wäre alles möglich.

Dafür wäre es natürlich notwendig zu wissen, wie bald eine Schicksalsmünze zurückkehrt.

Und was passiert, wenn sie von einem Kranken gestohlen wird, der draufniest (vielleicht das harmloseste Beispiel). Überträg eine Schicksalsmünze Krankheiten?

Vor 34 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Wäre aber cool, wenn sie wieder beim Toten auftauchen würde. Stelle ich mir spannend vor.

Muss der nicht Charon damit bezahlen?

Vor 13 Minuten, Gindelmer schrieb:

Und was passiert, wenn sie von einem Kranken gestohlen wird, der draufniest (vielleicht das harmloseste Beispiel). Überträg eine Schicksalsmünze Krankheiten?

Ohne jetzt die Spielregel dazu zu kennen, würde ich es erstmal wie im wahren Leben beurteilen:

Wer etwas von jemandem nimmt (egal ob geschenkt oder gestohlen), kann sich immer etwas einfangen, wenn der vorige Besitzer etwas ansteckendes hat. Auch wenn der Gegenstand selbst vielleicht kein Trägermedium ist, kommt man sich doch zumindest nah genug. Und beim Stehlen muss man ja vermutlich auch andere Sachen anfassen (Rucksack o.ä.).

Also ich denke in Vegas wirst du mit Schicksalsmünzen aus jedem Casino geworfen,... Spielen will keiner mit dir.

4 Stunden her, Widukind schrieb:

BEDEUTUNG IN DER SPIELWELT

Schicksalsmünzen sind in der Spielwelt real. Sie erscheinen unvermittelt und unbemerkt im Besitz deiner Spielfigur. Sie hat gelernt, dass sie ihr Schicksal durch diese Münzen beeinflussen kann. Und wenn sie sich dazu entscheidet, verschwindet eine Münze so plötzlich, wie sie erschienen ist.
Personen mit Schicksalsmünzen sind selten.
Deine Spielfigur kann ihre Schicksalsmünzen verschenken. Dies muss freiwillig, ohne Zwang und selbstlos geschehen, ansonsten kehrt sie zu ihr zurück. Nebenfiguren können nur auf diese Weise an Schicksalsmünzen gelangen.

Steht da auch, wie genau man sie "einsetzt"?

D.h. muß man sie aus dem Beutel hervorholen?
Muß man sie in der Hand halten?
Reicht es, wenn man "ganz fest daran denkt", daß man sie einsetzen will?

Je nachdem könnte man sonst ja jemanden im Besitz eines Sacks voll Schicksalsmünzen die Hände festhalten und ihm dann mit der Armbrust ins Gesicht schießen.

Was würde dann nach einem solchen (oder normalen) Tod passieren?
Vermutlich würde die Schicksalsmünze, von einem Toten gestohlen, ja nicht zu diesem zurückkehren?
Sondern sich "einfach nur so" auflösen, weil sie "personengebunden" ist?

@Francesco di Lardo Ich glaube, du wirst dich davon verabschieden müssen, dass du vom M6-Regelwerk eine Antwort für jeden noch so kleinen und seltsam konstruierten Spezialfall bekommst. M6 ist absichtlich regelleichter. Das bedeutet, dass Deine besonders speziellen Fragen nur am jeweiligen Spieltisch geklärt werden können und sollen.

Für mich ist die Aussage, die @Widukind zitiert hat, eindeutig: Schicksalsmünzen sind nur für Abenteurer. Nebenfiguren können sie nur als freiwilliges Geschenk erhalten. Dieser Mechanismus lässt sich durch noch so ausgefuxte Ideen nicht austricksen.

Vor 3 Minuten, seamus schrieb:

Also doch nicht nur für SF

Jede SF kann immer in jeder Spielsitzung 3+ davon an NF verschenken. Ist zwar mager für eine NF, aber wenn eine Gruppe sich 1-2 NF aussucht, auch nicht zu verachten.

Zeig mir so freigiebige Spielfiguren und dann beweise mir noch, dass das mehr als 0,001% aller Spielfiguren sind, die auf Damatu spielen werden und ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Ansonsten behaupte ich, dass deine Einlassung pure Haarspalterei um der Haarspalterei willen ist.

Vor 5 Minuten, seamus schrieb:

Da für mich Scheitern*) zum Leben gehört und man nie weiss, was alles noch passiert in einer Sitzung, habe ich bisher immer 1-2 SM übrig gehabt.

Waren bisher nur Oneshots, aber in einer Kampagne würde ich sie dann verschenken, vor allem möglichst demselben wenn die Kampagne länger an einem Ort läuft.

*) nicht dieses durch SM gelungen, aber ...

Solch rare Dinge zu verschenken ist vielleicht nicht wirklich ratsam. Sie nur zu verschenken, um sie nicht zu verlieren, entspricht in meinen Augen auch nicht dem Sinn der Münzen. Das würde ich dann von SL zu Spieler mit dir besprechen. Das wäre als ob du ein Königreich verschenkst. Wieder und wieder.

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