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Galaphil

Ordenskrieger nach Gottheiten oder Aspekten

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Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)

 

Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:

 

Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben ;)

 

Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!

Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).

 

Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.

 

LG GP

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Ich finde die Idee an sich gut, bloß solltest Du Dir noch ein paar Gedanken machen, wie das Ganze in der Spielweltlogik verankert werden könnte. Im QB Alba (glaube ich) steht z.B., dass unter den albischen Göttern nur Xan & Irindar Kriegerorden hätten, weil nur die kriegerisch/machtstrebend genug wären. Ich finde es nicht schlimm, davon abzuweichen, aber man sollte sich auch überlegen, wie ein Kriegsorden (und der Krieg ist dabei nun einmal wichtig) in das Konzept e.g. einer Fruchtbarkeits- & Lebensgöttin passt, und ob man dabei nicht mit einer rein priesterlichen Organisation besser (=inhaltlich logischer) bedient wäre. Das gilt wahrscheinlich so auch für einige andere Länder. Die Umstrukturierung des Lehrplans finde ich da ehrlich gesagt nur von zweitrangiger Wichtigkeit.

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Ich finde diese Hausregel gut und nachvollziehbar, insofern sich diese Änderungen dann gleich auf einen ganzen Kult beziehen. Alle Xan-Ordenskrieger kriegen das gleiche Lernschema, alle Ylathor-Or das gleiche andere usw. Es entsteht also immer ein Ritterorden pro Gottheit / pro Aspekt einer umfassenderen Gottheit. Das bietet sich an für Gruppen, die sich ihr MIDGARD kulturell anpassen oder die sowieso auf einer eigenen Spielwelt spielen.

 

Die Ausgestaltung des Kultes geschieht dann gemeinsam mit der genaueren Ausarbeitung der entsprechenden Priesterschaft.

 

Geht es einfach nur darum, die Charakterklasse der Or haarklein auf jeden Spielerwunsch feinzutunen, so ist dies ein Umgang mit den Abenteurertypen, der mir missfällt. Das Lernschema sollte einem Konzept folgen und nicht einfach nur den Wunschzettel eines Spielers abbilden.

 

Aber die Diskussion hatten wir schon öfter.

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Das Konzept des Ordenskriegers im Regelwerk geht von klassischen Orden aus. Schon der individuelle Glaubenskämpfer (sonstiger Kämpfer mit ein paar Wundertaten) wird nicht separat unterschieden. Auch er lernt z.B. Kampf in Schlachtreihe als Grundfertigkeit. Beim Tausch können da leicht Vorteile gewählt werden, während die Nachteile keine sind. So will der Spieler vielleicht keine Athletik und nimmt sich etwas in seinen Augen nützlicheres usw.

 

Auch eine Differenzierung nach oder besser Annäherung an die verschiedenen Priestertypen sehe ich sehr kritisch. Die Lernschemata sind alle bewusst generisch gehalten und für die einzelne Figur muss sich der Spieler dann etwas im Rahmen der Vorgaben aussuchen. Das "Rosinen picken" passt da nicht zu.

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Letztlich gibt es das auch im Regelwerk so. Im Eschar QB sind die dort vorkommenden Ordenskrieger auch teilweise abgewandelt. "Normal" sind eigentlich nur die Unsterblichen, dafür unterstehen die auch dem Kalifen. Die übrigen Ordenskrieger- Varianten sind abgewandelt und verfügen teilweise über andere Standardzauber.

 

Ich halte es für Sinnvoll eine Standardversion von Ordenskrieger in das Regelwerk zu schreiben und alle weiteren Differenzierungen den regionalen QBs zu überlassen.

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sehe ich ähnlich wie Tuor und Solwac.

Ordensritter sind in den häufigsten Fällen Teil eines militärischen Ordens eines Herrschafts- oder Kriegsgottes und werden durch das Lernschema im Regelwerk abgedekt.

Ordensritter von Fruchtbarkeits-, Todes- oder wasauchimmerAspekten sind einzelgängerische Sonderfälle in Randkulturen.

(einen Vana oder Ylathor OR aus Alba würde es bei mir nicht geben)

 

Spezielle Varianten, die nicht über das allg Lernschema im DFR abgedeckt sind, werden in den jeweiligen QB vorgestellt und behandelt.

(Srikumara, Runenschneider, KiDoKa, rote Männer um nur einige zu nennen)

 

Wenn ein Spieler tatsächlich wünscht, einen ganz speziellen OR zu spielen, der noch niergends regeltechnisch erfasst wurde

(den Fall hatte ich noch nie)

kann man sich zusammensetzen und einige Talente induviduell gestalten wenn nötig.

 

Daher ist eine weitere Unterteilung des OR Lernschemas mMn nach überflüssig.

 

Gruß

Mic

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Ich finde Galaphils Vorschlag auch gut.

Spieler und Spielleiter sollten sich aber einig sein, dass dann alle Ordenkrieger dieses Ordens das gleiche Schema verwenden. Wunder wären also für den Spieler nicht beliebig wählbar, sondern müssten mit der Spielwelt in Einklang sein.

 

Grüsse Merl

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Na, dann will ich mal antworten, was ich mir dabei gedacht habe:

 

Als Erstes ist dieser Punkt ein Spin-off der Diskussion über die Priesteraspekte, die ja in einem Vorschlag von mir zu einem eigenen Baukastensystem für Priester mündete. Warum soll etwas, dass für die Priester gilt, für die ihnen angeschlossenen Ordenskrieger (OrdensKRIEGER, nicht -RITTER) nicht gelten? Oder, anders gefragt, warum unterscheidet man bei einem Priester die verschiedenen Aspekte, bei den Ordenskriegern aber nicht, obwohl die doch ebenso von ihrer Gottheit geprägt worden sind?

 

Das ist einmal der Punkt, der hinter der Überlegung stand.

 

Zur Umsetzung: Die Lernschemata bei der Charaktererschaffung habe ich ja außen vor gelassen, quasi als Grundpunkt, den jeder Ordenskrieger einmal lernen sollte oder könnte (weil ja nicht jeder alles lernt)

 

Danach ist es schwierig. Klar, in Alba, wo es nur 2 fixe Orden gibt, ist es recht leicht. Aber es gibt ja auch andere Kulturen und andere Orden, wo es dann auch kein QB gibt und in den nächsten Jahren/Jahrzehnten wohl auch nicht heraus kommen wird. Und nicht jeder ist in der Lage, sich jedes QB einfach so beschaffen zu können - die meisten sind ja schließlich vergriffen und werden nicht mehr neu herausgegeben. Aus Kommentaren von Elsa weiß man, dass man zum Beispiel auch nicht mit QB zu Chryseia, den KüSta oder Valian zu rechnen hat. Und auch zu Aran wird es kein landeskundliches Buch mehr geben, das über das Nihavand QB hinausgeht.

Und dann gibt es ja noch Leute, die sich ihre Welt selbst entwerfen wollen ;)

 

Dafür ist der Vorschlag gedacht, ebenso wie der für die individuellen Priester.

 

Details, wie die Umsetzung aussieht und wie es in die jeweilige Spielwelt eingebaut wird, sollte mMn sowieso der Spieler immer mit dem SL ausmachen. Das sich der Spieler einfach so etwas aussucht, ohne dass der SL dabei Einfluss nehmen kann, halte ich ebenfalls nicht gut.

 

Ob man dann allen Mitgliedern des Ordens dieselben Wunder zugesteht oder nur dem Spieler, ist für mich dagegen eine Sache, die wenig Relevanz in meiner Spielwelt besitzt, da ich keine Gruppe an selben Spielfiguren habe, sondern jede Spielfigur bei mir ein individuelles Wesen ist (ich halte es auch für wenig sinnvoll, für alle NSC strikt nach Lehrplan vorzugehen, da diese sowieso festgelegte Waffen/Zauber/Fertigkeiten haben - ähnlich gehen ja auch die QB und das KOM bei der Erschaffung von NSC vor).

Hierzu die Frage: gibt es Gruppen, wo mehr als nur ein Or oder PRI einer Gottheit mitspielen? Also zB 2 Xan Or und 3 Xan Priester in einer Gruppe? Ich habe so etwas noch nicht erlebt.

 

Zum Thema Wunder: werden diese nicht sowieso von der Gottheit gewährt? Insofern sehe ich es durchaus entspannt, wenn die Gottheit dieses Wunder gewähren kann und will, warum nicht?!

 

Wie ich das Ganze in meiner Welt sinnvoll einordne, würde dieses Thema allerdings bei weitem sprengen, weshalb ich das hier nicht im Detail ausführen möchte. Es ist aber durchaus so, dass diese Regelung sehr viel Sinn macht, gerade bei individueller Spielweise.

 

LG GP

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Es ist aber durchaus so, dass diese Regelung sehr viel Sinn macht, gerade bei individueller Spielweise.
Also doch ein maßgeschneiderter Abenteurertyp...

 

Die Zauber eines Ordenskriegers entsprechen doch ziemlich stark dem gemeinsamen Pool von Priesterzaubern. Wie groß werden die Unterschiede wohl sein? Und lohnt sich der Aufwand dafür? Oder artet es nicht doch in Rosinenpickerei aus?

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Es ist aber durchaus so, dass diese Regelung sehr viel Sinn macht, gerade bei individueller Spielweise.
Also doch ein maßgeschneiderter Abenteurertyp...

 

Die Zauber eines Ordenskriegers entsprechen doch ziemlich stark dem gemeinsamen Pool von Priesterzaubern. Wie groß werden die Unterschiede wohl sein? Und lohnt sich der Aufwand dafür? Oder artet es nicht doch in Rosinenpickerei aus?

 

Solwac, ich versteh dich nicht :dunno:

 

Warum hat man bei Priestern dann eine Unterteilung gemacht, ist das nicht dieselbe Rosinenpickerei?

Ich stell mir vor, dass eine Ordenskriegerin der NeaDea sich deutlich von einem Laranordenskrieger unterscheidet, so wie sich die Priester ja auch unterscheiden. Das ist meine Weltsicht als SL - du magst da vielleicht eine andere haben und bei dir wären dann alle Ordenskrieger gleich...

 

Der Aufwand lohnt sich halt nur für diejenigen, die mit dem vorhandenen Angebot unzufrieden sind. Wenn du mit dem vorhandenen Angebot voll und ganz zufrieden bist, dann zwingt dich ja niemand, diesen Aufwand zu treiben. Es gibt halt viele Spieler, die eigentlich eine stärkere Differenzierung wollen, aber die Regeltechnik dahinter aus dem einen oder anderen Grund selbst nicht umsetzen können.

 

Insoferne habe ich das Forum bisher immer als Angebot von Spielern für Spieler verstanden und zwar stärker als der GB, der nur unregelmäßig erscheint. Dafür sind die Angebote halt nicht offiziell von den Frankes abgesegnet.

 

LG GP

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Warum hat man bei Priestern dann eine Unterteilung gemacht, ist das nicht dieselbe Rosinenpickerei?
Die Rosinen kann man doch erst picken wenn sie im Teig sind.

 

Ich stell mir vor, dass eine Ordenskriegerin der NeaDea sich deutlich von einem Laranordenskrieger unterscheidet, so wie sich die Priester ja auch unterscheiden. Das ist meine Weltsicht als SL - du magst da vielleicht eine andere haben und bei dir wären dann alle Ordenskrieger gleich...
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Meine Ordenskrieger haben dieselben Möglichkeiten, die sie aber unterschiedlich nutzen. Genauso wie der Unterschied zwischen einem moravischen und einem albischen Magier oder Hexer.

 

Der Aufwand lohnt sich halt nur für diejenigen, die mit dem vorhandenen Angebot unzufrieden sind. Wenn du mit dem vorhandenen Angebot voll und ganz zufrieden bist, dann zwingt dich ja niemand, diesen Aufwand zu treiben. Es gibt halt viele Spieler, die eigentlich eine stärkere Differenzierung wollen, aber die Regeltechnik dahinter aus dem einen oder anderen Grund selbst nicht umsetzen können.

 

Insoferne habe ich das Forum bisher immer als Angebot von Spielern für Spieler verstanden und zwar stärker als der GB, der nur unregelmäßig erscheint. Dafür sind die Angebote halt nicht offiziell von den Frankes abgesegnet.

Aha und deshalb sind gegenteilige Meinungen nicht gewünscht? Mehr Differenzierung um ihrer selbst stelle ich in Frage, aber diese Grundsatzdiskussion sollte in einen eigenen Strang.

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Hallo Solwac

 

Ich verstehe deine Argumentation wirklich nicht. Du magst es nicht, weil es dir zu liberal ist, und den Spielern zu viel Freiheiten gibt, oder? Das ist ok, das stell ich nicht in Frage. Die Spieler haben, wie bei allen Baukästen, mehr Wahlmöglichkeiten. Im Endeffekt haben sie aber gleich viele Grundfertigkeiten wie vorher und gleich viele Wunder wie vorher. Nur dass diese ihrer Gottheit stärker angepasst sind.

 

Bei Priestern siehst du ja anscheinend auch kein Problem, weil es dort schon vorgegeben ist. Warum soll es dann bei den kleinen Brüdern der Priester (denn nichts anderes sind Ok nach DFR) plötzlich ein Problem sein? Die Antwort auf diesen Vergleich würde mich sehr interessieren.

 

Ich ZWING ja niemand, es ist ja nur ein Angebot. Dein Kommentar erweckt aber das Gefühl in mir, ich würde dich zwingen wollen, etwas zu machen, was du strikt ablehnst. Dann noch zu sagen, gegenteilige Meinungen seien nicht erwünscht, halte ich für starken Tobak. Da kommt bei mir das Gefühl auf (und vielleicht geht es anderen ebenso), dass ihre Ideen nicht erwünscht seien und sie diese lieber besser gar nicht erst veröffentlichen sollen, wenn sie nicht absolut Regelkonform sind (falls das nicht bemerkt wurde, ich hab extra den Präfix Hausregel verwendet).

 

Ich hoffe, dass es nicht so bösartig gemeint war, wie ich es verstanden habe und nur das Medium Text zu einem Missverständnis geführt hat.

 

Mit freundlichen Grüßen

Galaphil

 

PS: um jetzt noch ein Beispiel zu geben, was ich gemeint habe:

Ein Spieler bei mir spielt seit knapp 3 Jahren einen Ordenskrieger. Er vermeidet aber sinnlose Kämpfe oder Tötungen. Stattdessen nutzt er lieber seine Fertigkeiten als Wundheiler mit Erste Hilfe und seine Heilwunder, um Leute zu heilen. Kämpfe führt er durch, aber nur, wenn es sein muss und keine andere Lösung gibt.

 

Als Ordenskrieger hat er nur 7 Grundfertigkeiten. Davon sind Kampf in Schlachtreihe, Kampf zu Pferd und Athletik für ihn drei verlorene Fertigkeiten, die er nicht benutzt. Er würde gerne Heilkunde lernen, es ist ihm aber zu teuer. Auch Erste Hilfe hat er jetzt auf eine Höhe gesteigert, wo er sich weitere Steigerungen doppelt überlegt. Jetzt könnte man sagen, ok, sein Fehler, hätte er eine andere Figur genommen. Nur, es war seine erste Midgard-Figur überhaupt, er hatte damals keine Ahnung von den Figuren an sich, es fehlte für die Gruppe noch eine Figur, die kämpfen konnte (und Heilfertigkeiten und -wunder sind immer gerne gesehen) - so, es war nicht seine Schuld.

 

Klar, jetzt kann man sagen, Anlassgesetzgebung (quasi) - und klar, vielleicht hätte ich mich als SL sonst nie dafür interessiert. Aber das Spielen soll doch allen eine Freude machen und ich sehe das Problem nicht, ihm eine Möglichkeit zu geben, auch nach drei Jahren noch seine Figurenentwicklungspläne zu erfüllen. Spielwelttechnisch wurde das in ein passendes Abenteuer eingepackt und es gibt jetzt auch in der Spielwelt einen Grund, warum das in Zukunft bei ihm anders ist als bisher.

bearbeitet von Galaphil

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Schaut man sich die Liste der Zaubersprüche des Ordenskriegers an, dann findet man neben überwiegend Zauber mit religiösem Hintergrund. Hierunter fallen für mich die Bann, Schutz und Heilzauber. Hinzu kommen einige Zauber, die den Ordenskrieger im Nahkampf unterstützen. Hierunter fallen für mich Zauber wie: Beschleunigen, Eisenhaut, Flammenklinge usw. Außerhalb dieser Zauber beherrscht der Ordenskrieger keinerlei Zauber, die auf einen bestimmten göttlichen Aspekt hindeuten. Es gibt daher für mich auch nichts, was hier auf eine bestimmte Gottheit anzupassen wäre.

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Wenn der Spieler meint, sein Or müsse Regenzauber, Liebeszauber und Wahrsehen als Wundertat haben, dann soll er halt. Als SL sag ich prinzipiell: "Mach halt, wenn es dir Freude bereitet." Innerweltlich rechtfertigen lässt sich das hinterher immer irgendwie.

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Hi,

 

gerade nach dem weiteren Postings von Galaphil, sollte doch klar sein, dass es bei seinem Vorschlag eher um Anpassungen des bestehenden OK geht. Ich sehe da echt kein Problem, zwei, drei Fertigkeiten, die nicht passen zu tauschen. Als Spielleiter sehe ich es allerdings als meine Aufgabe an ein wenig auf das Gleichgewicht zu achten. Einen Tausch von Kampf in Schlachtreihe mit beidhändigem Kampf oder Schleichen würde ich z.B. nicht wollen. Die getauschten Fertigkeiten sollten "preislich" und/oder von der Nützlichkeit angemessen ähnlich sein sein.

 

Genauso sehe ich es bei den Zaubern. Ich kann mir nur wenige Götter vorstellen, die Ihren Sendboten (Priestern/Ordenskriegern) nicht den Zauber Segnen als Wunder mitgeben wollen. Allerdings steht nichts dagegen, die Kampflastigkeit des Ordenkriegers in eine ander Richtung auszulegen. Dabei würde ich aber auch berücksichtigen, dass ein Ordenkrieger immer noch ein "Krieger" ist. Und das eine seiner Aufgaben (in meiner Vorstellung), die Verteiligung des Glaubens ist. Aber einen OK eines Meeresgottes mit dem Zaubern Wasserstrahl auszustatten halte ich durchaus für sinnvoll.

 

 

Ich finde den Vorschlag von Galaphil deswegen gut, weil hier ohne das Rad neu zu erfinden mit bestehenden Mechnismen gearbeitet wird. Diese kleinen Anpassungen sind einfach zu merken, haben jedoch das Potential auf die individuelle Spielfreude durchaus positv Einfluss zu nehmen. Ich würde den bisherigen Vorschlag noch um eine Komponente, die es in einem anderen Zusammenhang auch gibt, erweitern. Man könnte auch z.B. 2 Grad 1 Wunder in 1 Grad 2 Wunder (und umgekehrt) verwandeln. Ich glaube diese Vorgehensweise wird auch bei der Erschaffung von NSPFs Zauberern und der zugeordneten gradabhängigen Spruchliste vorgeschlagen.

 

 

Grüsse Merl

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@Merl: Schon klar. Ich habe ja daher auch den Hinweis auf das Eschar QB gegeben. Dort gibt es einen Or-Typ, bei dem werden alle Or- Standartzauber gestrichen. Dafür erhält er 4 oder 5 Feuerzauber. Ähnliches kann ich mir auch bei Aranischen Or. vorstellen. Ich würde es aber ablehnen, dem Or einfach zusätzlich Zauber zu geben. Man muss auch immer beachten, dass der Or ohnehin schon ein Abenteuertyp ist, der gegenüber anderen Abenteuertypen starke Vorteile besitzt. Die Liste seiner Zauber ist daher auf Schutz, Heilung und Kampf beschränkt. Bekommt er nun noch universell einsetzbare Zauber dazu, wird er sehr schnell zur eierlegenden Wollmilchsau.

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Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Selbstzusammenstellung seitens des Spielers immer ein Vorteil gegenüber der Verwendung eines vorgegebenen Templates ist. Das gilt selbst dann, wenn bei der Zusammenstellung darauf geachtet wurde, dass ein Austausch nur bei vergleichbarer Nützlichkeit entsteht.

 

Das gilt zum Beispiel, weil man auf diesem Wege sinnvolle Kombinationen bilden kann, die mit den Standardklassen vielleicht nicht bilden kann.

Außerdem sind bei Standardklassen immer ein paar Grundfertigkeiten dabei, die vielleicht an sich nützlich sind, aber gerade für diesen Spieler oder für dieses Charakterkozept nicht passen.

Wenn man die wegtauschen kann, dann verbessert man sich auch wieder.

 

Von daher stehe ich einem solchen Vorgehen eher skeptisch gegenüber, da es letzlich eine Bevorteiligung von Spielern bringt, die ihre Charaktere entsprechend streamlinen. Wobei man das natürlich auch anders sehen kann und den Spielern, die sich diese Mühe machen, einen entsprechenden Vorteil geben kann.

 

Für mich kommt aber als zusätzliches Gegenargument hinzu, dass in solchen Fällen ja die Gefahr einer Feilscherei besteht, wie denn die Nützlichkeit der einzelnen Fertigkeiten zu bewerten sei.

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Ich zitiere mal aus dem Eschar QB:

 

Muassaf (Or)

Die Muassafi sind scharidische Ordenskrieger der Zweiheit[…]. Sie sind überzeugt von der Macht des Feuers im Kampf gegen die Finsternis und können Feuerfinger, Flammende Hand und Feuerkugel anstelle von Blutsbrüderschaft stiften, Unsichtbarkeit und Verlangsamen lernen.

 

 

Roter Mann (Or)

Die Roten Männer sind die Ordenskrieger Ormuts […] Anstelle der Standard- und Ausnahmefähigkeiten normaler Ordenskrieger können sie die folgenden Sprüche als Standardzauber lernen: Feuertinger, Flammende Hand, Flammenkreis, Hitzeschutz, Wasser spüren.

 

Ähnliches kann ich mir auch an anderen Orten Midgards vorstellen.

bearbeitet von Tuor

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Ich zitiere mal aus dem Eschar QB:

 

Muassaf (Or)

Die Muassafi sind scharidische Ordenskrieger der Zweiheit[…]. Sie sind überzeugt von der Macht des Feuers im Kampf gegen die Finsternis und können Feuerfinger, Flammende Hand und Feuerkugel anstelle von Blutsbrüderschaft stiften, Unsichtbarkeit und Verlangsamen lernen.

 

 

Roter Mann (Or)

Die Roten Männer sind die Ordenskrieger Ormuts […] Anstelle der Standard- und Ausnahmefähigkeiten normaler Ordenskrieger können sie die folgenden Sprüche als Standardzauber lernen: Feuertinger, Flammende Hand, Flammenkreis, Hitzeschutz, Wasser spüren.

 

Ähnliches kann ich mir auch an anderen orten Midgards vorstellen.

Genau. Aber auch hier macht es die Kombination. Viele Ordenskrieger würden sicher gerne auf Blutsbrüderschaft stiften verzichten und dafür was spielrelevanteres nehmen. Auf Unsichtbarkeit dagegen verzichtet man nicht so gerne.

 

Gerade beim Ordenskrieger gibt es einiges an Optimierungspotenzial.

Von den Grundzaubern Goldener Panzer, Beschleunigen, Eisenhaut und Marmorhaut wird man vermutlich nur zwei oder eventuell sogar nur einen Zauber lernen wollen. Da tauscht man die anderen gerne weg gegen Zauber, die man wirklich braucht.

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Hallo Tuor,

 

so wie ich das sehe hat Galaphil nie von "zusätzlichen" Zaubern gesprochen, sondern stets von Wundertaten (also Grundzaubern) die ersetzt werden sollten.

 

@Stephan

 

du liegst natürlich richtig mit Deiner "Warnung". Diese gilt aber immer bei der Erschaffung von neuen Typen oder anderen Anpasungen so. Darum war es mir persönlich wichtig, dass man nicht "frei" auswählen kann, sondern dies zusammen mit dem Spielleiter vorher definiert. Auf der anderen Seite kann man sowieso schon "extrem" optimieren. Gerade weil der Ordenskrieger sehr früh eingeschränkt ist, wird man ziemlich automatisch nach Grad 8 -9 zum Priester wechseln. Ich denke ein "Ordenskrieger" eines Meeresgottes (mit dessen Wundern), der anschliessend nur Priester desselben werden kann, lässt sich damit vielleicht etwas länger Zeit.

 

Grüsse Merl

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Ich denke, wenn der Ordenskrieger anstelle seiner Standard und Ausnahmezauber einige Zauber vom Hexenjäger bekommt, könnte er hervorragend zu einem Totengott passen. Alternativ könnten es auch Zauber im Zusammenhang mit dem Element Eis sein. Die Beispiele aus dem Eschar QB zeigen ja nur, wie man mit diesen Dingen spielerisch umgehen kann. Ich würde als SL aber immer so vorgehen, dass der Spieler mir sagt, welche Zauber er haben möchte, ich aber sage, welche dafür gestrichen werden. ;)

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Mittlerweile - und dank Merls "Hilfe" - scheint klar geworden zu sein, was ich ausdrücken wollte. Ich habe all dies eigentlich schon geschrieben:

 

Der Spieler UND der Spielleiter sollten sich vorher zusammen setzen, damit sie passend zur Welt des SLs die Anpassungen der Or an die Götter durchführen.

 

Die ausgetauschten Fertigkeiten sollten immer logisch zur Gottheit passen und idealerweise aus den Grundfertigkeiten des zugehörigen Priesters desselben Aspekts kommen. Auch hier sollten Spieler und Spielleiter eine Lösung suchen und finden.

 

Beispiel: ein Ordenskrieger eines Meeresgottes, der hauptsächlich auf Schiffen unterwegs ist und diese beschützt, wird eher Seemannsgang und eine weitere, passende Fertigkeit als Grundfertigkeit haben anstatt dass er Reiten und Kampf zu Pferd beherrscht. Das ist mMn kein Rosinenpicken, sondern eine logische und konsequente Umsetzung der Spielwelt in die Regelmechanismen. Keineswegs wird ein solcher Ordenskrieger allerdings Schleichen oder Meucheln als Grundfertigkeit haben, wie andernorts befürchtet.

 

Wie Merl richtig gelesen und wiederholt hat, habe ich stets von Wundertaten gesprochen. Nimmt der oben angesprochene Ordenskrieger zum Beispiel den durchaus logischen Wasserstrahl vom PM als neue Wundertat, dann muss er dafür eine adäquate Wundertat aus seinem Pool komplett streichen! Wasserstrahl ist ein Stufe 4 Zauber, Also bietet sich an, Elfenfeuer dafür zu streichen. Logisch wäre auch, wenn er Wasseratmen als Wundertat erlernt, als Stufe 2 Zauber hätte er dafür eine große Auswahl, welche Wundertat er dafür aufgibt. Auch der Wetterzauber wäre für einen solchen Ordenskrieger möglich, wenn er dafür zB den Schutzgeist aus seiner Lernliste streicht.

 

Weil Tuor es angesprochen hat: es werden nicht Ausnahme- und Standardzauber betrachtet, sondern nur Wundertaten. Für einen Ordenskrieger der Culsu sind sicher inquisitorische Fertigkeiten und Wundertaten logischer, als die für den Standard-Ordenskrieger. Verhören wäre für einen solchen Ordenskrieger ein Muss, er müsste dafür nur eine andere Grundfertigkeit abstufen - welche, sollten sich Spieler und Spielleiter passend zu ihrer Welt ausmachen. Bei den Wundern sit es fragwürdig, ob ein solcher Ordenskrieger Heilwunder erlernt, oder ob er nicht stattdessen typischere Wunder des PT wählt: Eisiger Nebel und Frostball statt HvW und HvK, oder Nekrognose statt Heilen schwerer Wunden, Vereisen statt Elfenfeuer und ähnliches.

 

Wichtig ist: es sollen im Endeffekt nie mehr Wundertaten werden, sondern einfach diese an den Aspekt der Gottheit angepasste, wobei man sich immer den zugehörigen Priester als Vorbild nehmen sollte. Insofern kann und soll man nicht einfach das nehmen dürfen, was man gerne im optimalen Fall hätte, sondern immer nur sowieso passende Wundertaten, die die Gottheit auch vermitteln kann - was dann über die zugehörige Priesterschaft abgeglichen wird ("Wenn die Gottheit es dem Priester vermitteln kann, dann auch dem Ordenskrieger").

 

PS: weil es angesprochen wurde: KEIN Priester hat Beidhändiger Kampf oder Schleichen als Grundfertigkeit, insofern kann es auch kein Ordenskrieger eines solchen Aspekts als Grundfertigkeit eintauschen - ich dachte, dass dies klar sei.

 

PPS: logsicherweise kann ein solcher Ordenskrieger auch nie mehr als 7 Grundfertigkeiten besitzen und er kann nie ein Wunder der Stufe 6 oder der GM erlernen, da er dazu kein eigenes Wunder zum Wegtauschen besitzt!

 

LG Galaphil

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Beispiel: ein Ordenskrieger eines Meeresgottes, der hauptsächlich auf Schiffen unterwegs ist und diese beschützt, wird eher Seemannsgang und eine weitere, passende Fertigkeit als Grundfertigkeit haben anstatt dass er Reiten und Kampf zu Pferd beherrscht. Das ist mMn kein Rosinenpicken, sondern eine logische und konsequente Umsetzung der Spielwelt in die Regelmechanismen. Keineswegs wird ein solcher Ordenskrieger allerdings Schleichen oder Meucheln als Grundfertigkeit haben, wie andernorts befürchtet.
Wenn ich mir als Spieler das aussuche, dann ist es Rosinen picken. Denn gerade bei allgemeinen Fertigkeiten senken sich nur die Kosten, die Lernmöglichkeit an sich ist gleich.

 

Wird ein Lernschema in einem Quellenbuch verändert, so ist dies natürlich immerhin schon mal offiziell. Außerdem sind gibt es dabei zusätzliche Randbedingungen. Der Ordenskrieger mit den Feuerzaubern kommt zwangsläufig aus Aran usw.

 

Anstelle den Spieler entscheiden zu lassen (und damit Rosinen pickbar zu machen), sollte der Spielleiter sich ein Lernschema überlegen und dann fixieren. Wenn die Überlegung ausgewogen ist, dann hat der Spieler zwar die Wahl zwischen dem Original und der Adaption, aber in beiden Fällen gibt es ein Paket.

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Ich würde bei den Zaubern vorschlagen, dass du die Zauber thematisch ordnest und dann einen ganzen Block ersetzt, so wie du es bei dem Vorschlag mit dem Culsu-Or schon geschrieben hast. Ich würde nur anstelle der Heilzauber, Zauber des Hexenjägers nehmen. Noch besser wäre es m.E. direkt den Hexenjäger zu nehmen und diesen auf Or anzupassen.

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    • Von Kashoggi
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
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      Gruß Kashoggi
    • Von Yon Attan
      Hi
       
      Welche Zauber kann denn ein Ordenskrieger auf sein Thaumagral prägen lassen?
       
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      Mfg       Yon
       
       
    • Von Reofex
      Hallo an alle,

      da mir selbst nur begrenzt schlaue Ideen einfallen dachte ich mir, ich frage mal hier nach Rat.

      Die Kurzfassung: Wie kann man sowohl geistig als auch körperlich schwache Ordenskrieger am besten einsetzen?

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      Aus Erfahrung weiß ich auch schon, dass "aus Kämpfen raushalten" keine Option ist, denn irgendwer muss dann doch zwischen den beiden Zauberern und den bösen Axtschwingern stehen. Ebenfalls aus der Erfahrung heraus scheint ratsam "Meditieren" zu lernen, damit man nach Kämpfen die Ausdauerpunkte (hoffentlich) wieder auffüllen kann um die Heilzauber einzusetzen.

      So wie sich mir die Klasse Ordenskrieger darstellt, ist das Hauptaugenmerk der Kampf und die Zauberei eher Mittel zum Zweck (es sind ja vorwiegend Heilzauber und nur auf sich selbst wirkbare Kampfunterstützungszauber). Aber wohin entwickelt man die Spielfigur in diesem speziellen Fall am besten? Das Vorgehen "große Waffe und dicke Rüstung" funktioniert hier ja nicht.
       
      Ich hätte ja mit der Taktik "ich stehe dir so lange im Weg bis der Rest der Gruppe dich platt gemacht hat!" geliebäugelt. Den Umgang mit einem Schild hat die Figur schon gelernt, allerdings fehlt es noch etwas an der Standhaftigkeit (sprich: Den Ausdauerpunkten). Das Fernziel wäre dann die Kombination aus Kettenrüstung und dem Zauber "Strahlender Panzer". Der Schwachpunkt hierbei wäre zudem noch, dass der kleine Schild nicht gegen alle Waffenarten schützt.
       
      Als Alternative wäre da noch der beidhändige Kampf: Nutzt man den Kombinationsangriff, dann verursacht man zumindest mehr Schaden. Allerdings scheint das auch ein verdammt teurer Weg zu sein und ich weiß nicht ob das wirklich lohnt.

      Oder gibt es noch ganz andere Optionen? Denn die typische Computerspielvorgehensweise "Spielstand löschen und neu anfangen" will ich ja gerade vermeiden, dazu hat die Gruppe und diese Figur doch schon zu viel nette Dinge erlebt. 
       
       
    • Von Waldo
      Hallo zusammen,
       
      ich bin gerade dabei einen Albischen Ordenskrieger (Ylathor) auszuarbeiten. Ich weis Ylathor hat offiziell keinen eigenen Orden aber in unserer Hausrunde sehen wir das nicht so eng. Er ist halt ein OR ohne Orden der sich als "Krieger wieder die Untoten im Namen Ylathors" sieht.
       
      Eigentlich wollte ich ihn gerne zum Schafrichter machen und ihm ein Richtschwert (aber als Claemore(1,5 Händer) und nicht als Bihänder) geben. Leider habe ich dann festgestellt, dass es den Beruf im DFR gar nicht mehr gibt aber das Alba Quellenbuch in der neuen Auflage trotzdem darauf verweist.
       
      Ist das nun ein Fehler?? Gibt es den Beruf offiziell nicht mehr und man hat nur vergessen auch das Richtschwert aus dem Alba Quellenbuch zu streichen oder hätte der Henker als lokaler Beruf ins Alba Quellenbuch aufgenommen werden sollen, wurde aber vergessen?
       
      Schöne Grüße
      Waldo
    • Von Barbarossa Rotbart
      Eigentlich bedeutet Synkretismus die Verschmelzung zweier (oder mehrerer) Gottheiten zu einer einzigen. In diesem Fall geht es um die verschmelzung zweier Priestertypen, weil in manchen Kampagnen die bestehenden Priestertypen unzureichend sind, wenn die betreffenden Gottheiten Aspekte in sich vereinen, die MIDGARD verschiedenen Priestertypen zuordnet. In einer mythologisch-historischen Kampagne müsste sich ein Priester der babylonischen Göttin Ischtar, deren Aspekte Liebe und Krieg sind, zwischen Priester (Fruchtbarkeit) und Priester (Krieg) wählen. Dies ist aber eigentlich unrealistisch.
      Deshalb folgende Regel. Sind zwei Priestertypen für eine Gottheit möglich, gilt folgendes:
      - Alle Grundfähigkeiten eines der beiden Priestertypen sind auch Grundfähigkeiten des "synkretischen" Priestertyps.
      - Alle Fähigkeiten, die Standardfähigkeiten beider Priestertypen sind, bleiben Standardfähigkeiten.
      - Alle anderen Fähigkeiten werden zu Ausnahmefähigkeiten.
      - bei den Lernplänen gelten immer die günstigeren Kosten.
       
      Dies ist natürlich noch nicht perfekt...
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