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Hallo zusammen,

 

hier möchte ich gerne ein paar Sachen (Fakten, Bilder, Bücher, Beschreibungen) zum Fechten um 1880 sammeln. Natürlich sind auch viele Informationen interessant, die nicht exakt in die 1880er Jahre zu datieren sind. So ist beispielsweise das Grundlagenbuch zum Säbelfechten von Christmann von 1838 spannend, da sich die Handhabung des Säbels in diesem Jahrhundert nicht drastisch geändert hat (das war erst im olympischen Fechten mit dem Übergang von der Second-Auslage zur Sixt-Auslage).

 

Frauen haben um diese Zeit auch gefochten. Hier ist ein Bild von 1885.

 

Duellregeln und wie man sich in Duellen (moralisch fragwürdig) eine Pause verschafft, habe ich schon in diesem Strang angesprochen.

 

Einen größeren Bogen (19. Jhd) schlägt "Das europäische Umfeld der Deutschen Hiebfechtkunst". Ich finde es trotzdem spannend, auch wenn hier weit ausgeholt wird.

Edited by Serdo
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  • 2 months later...
  • 1 month later...
  • 2 months later...

Das Canne ist das aus Frankreich stammende Stockfechten, mit dem sich der Gentleman des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts auch in den gefährlichen Straßen und Gassen der Großstadt wie beispielsweise London Raufbolden und Strauchdieben erwehren konnte. Der Gehstock war ohnehin als Standard-Accessoire des Gentleman immer zur Hand und galt dabei NICHT als Waffe (welche verboten gewesen wäre...)! Das Stockfechten war so wichtig, dass es 1899 in London mit Boxen, Savate (französischem Fuß-Boxen) und Ju-Jutsu zu Bartitsu (Manliness:Baritsu; Bartitsu Society) verschmolzen wurde. Bartitsu selbst ist ja zu spät für unseren betrachteten Zeitraum um 1880. Allerdings läßt Sir Arthur Conan Doyle seinen Helden Sherlock Holmes an den Reichenbach-Fällen entkommen, indem er ihn eine Baritsu-Technik anwenden läßt. Wer also Sherlock Holmes in seinem M1880 auftreten läßt, kann auch Bartitsu als Kampfsport der Gentlemen präsentieren.

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  • 3 months later...
  • 6 years later...

Heute ein "Tutorial" für das Training für Schiffsbesatzungen im Gebrauch von Waffen in Angriff und Verteidigung. (Lieut. William Pringle Green,1812)

http://swordfight.uk/wp-content/uploads/2019/11/Instructions-for-training-a-ships-crew-in-the-use-of-arms-in-attack-and-defence-by-Lieutenant-William-Pringle-Green-1812.pdf

Das ist zwar gut 70 Jahre vor unserer bespielten Zeit, aber ich denke, dass es immer noch historisch interessant für uns ist. (Und wer sich daran stört, darf gerne ein entsprechendes Trainingsbuch aus 1880 finden und uns hier zum Vergleich vorlegen... 😜)

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    • By Kurna
      Inzwischen ist "Die Tiefen der Elbe", der zweite Teil der Bibliothekswelten ja erschienen.
      Ich bin gerade dabei, den Band zu lesen, da ich das Abenteuer demnächst für meine Hauptgruppe leiten möchte. Wobei "demnächst" bei uns natürlich relativ ist, da wir nur ca. vierteljährlich spielen. Vermutlich werde ich zu Weihnachten "Auf Krokodillenjagd" einschieben und zu Ostern dann "Die Tiefen der Elbe" leiten.
      Es gibt im Abenteuer viel Hintergrundinformationen zur Kampagne, fast schon mehr, als ich zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte. Außerdem gibt es auch wieder viele Informationen allgemein zur Welt und Zeit.
       
      Für meine Runde werde ich mir Gedanken machen müssen, ob die beiden Russinnen sie womöglich kennen, zumindest dem Namen nach. Immerhin ist es schon ihre vierte Begegnung mit der Ochrana. In Ägypten haben sie einen Ochrana-Agenten ausgeschaltet und zweimal haben sie in Berlin Agenten enttarnt.
       
      Auf einen Tippfehler möchte ich noch hinweisen, weil er unglücklich platziert ist.
      Auf Seite 90 (der gedruckten Version) heißt im 1. Absatz, 2. Zeile:
      "Mathias Godereck liegt auf dem Buch."
      Richtig wäre "... liegt auf dem Bauch.", wie auf der Seite davor schon erwähnt. Es ist eine der intensivsten Szenen im Buch, voller Action, da wäre es schade, wenn dadurch mitten im Spiel Konfusion aufkommt ("Was für ein Buch denn?"). Deshalb hier eine kurze Warnung.
       
    • By Der Dan
      Ich stelle dir hier das Rollenspiel Midgard: ABENTEUER 1880 in unter 15 Minuten vor um dir einen schnellen Überblick zu Verschaffen.
      ZUM VIDEO!
       
      Viel Spaß
       
    • By Zeno
      Hallo Leute,
      hier sollen PDF-Dateien von Kriminalromanen zur Verfügung stehen, die grob auf dem zeitlichen Hintergrund von M1880 spielen oder sonstwie als Quellen-Material für Abenteuer zu gebrauchen sind. Eine Bedingung ist, dass Autorin/Autor 1945 oder früher gestorben ist (wegen des Copyrights), eine andere, dass es nichts ist, das eh vieltausendfach im Buchhandel u.s.w. zu haben ist. Sherlock Holmes fällt also aus, jedenfalls die Originale.
      Ebenfalls hier nicht anbieten werde ich die ausgezeichneten deutschsprachigen Erzählungen um den österreichischen Detektiv Dagbert Trostler, denn dessen Abenteuer kann man sich kostenlos vom Shop auf der M1880-Seite herunterladen, was ich hiermit wärmstens und nachdrücklich allen Interessenten empfehle.
    • By Kataphraktoi
      Fechten mit den langen Schwertern (Kampf) - kurz FeSch
       
      St 61, Gs 31; Bihänder (Spadone) oder Anderthalbhänder (Spada longa)
      Erfolgswert+4 (+4/+16)
       
      600: Kr, Sö – 1200: alle anderen – 2400: ZAU a. PK
       
      6 Lernpunkte (Ungewöhnliche Fertigkeiten), 2 (Kr, Sö, Gl)
       
       
      Keine andere Waffen vereint Prestige und Funktion wie das lange Schwert. Ob im Schlachtgetümmel oder im Duell, ob im Harnisch oder Bloß, ob durch schnellen Stich oder mächtigen Hieb, das lange Schwert ist eines Fechters treuer Begleiter. Fechtmeister lehren diese ernste Kunst als Teil einer holistischen Ausbildung und Ruf von berühmten Namen wie Giovanni de Selvachiara eilt weit über die Lande hinaus.
       
      Um FeSch verwenden zu können muss der Kämpfer die so eingesetzte Waffe mit einem mindestens ebenso hohen Erfolgswert führen. Damit vermag er kunstgerecht "auf der Hut" zu sein und gegnerische Angriffe zu parieren und bei Erfolg der Parade auf zweierlei Weise sofort zu kontern. Die Parade erfolgt je nach Gegebenheit mit einem bestimmten Teil der Waffe. Alternativ kann er anstelle der Parade am Ende der Runde mit einem EW:FeSch-4 angreifen. Fechtet die SF in dieser Runde so kämpft er kunstgerecht mit schnellen Schnitten, Hieben und Stichen die regeltechnisch als Stiche gelten. Dadurch fällt der wegen weiter Hiebe übliche Malus auf die zweihändigen Hiebwaffen weg.
       
       
      Die Waffen:
       
      Der Spadone und die Spada longa sind Varianten von Bihänder und Anderthalbhänder mit ausgeprägtem Ort (Spitze) und Gehiltz (Griffstange und Heft). Beide erlauben einen schnellen Stich und richten dabei 1W6 Schaden an, im Sturmangriff 1W6+1. Dabei besitzen sie den Waffenrang +1 und +2, und den Rüstungsbonus von 0/0.
       
       
       
      Der Ablauf:
       
      Vor jeder Runde bestimmt der Fechter ob er zuhaut oder zusticht. Haut er zu kann er in dieser Runde nicht parieren und kontern. Sticht er zu so bestimmt er sofort den Gegner und den zu parierenden Angriff oder entscheidet sich für einen schnellen Stich am Ende der Runde mit EW:FeSch-4 (neu). Dabei entfällt der persönliche Abwehrbonus. Alle Nahkampfangriffe durch Waffen können aktiv pariert werden.
       
      Gelingt die Parade durch einen WW:FeSch, so verliert der Fechter nur 1 AP. Mißlingt sie so darf er immer noch einen WW:Abwehr würfeln. Nur ein Angriff kann eines Gegners kann pariert werden, außer der Fechter ist beschleunigt. Bei einer gelungenen Parade oder am Ende der Runde hat der Fechter nun zwei Möglichkeiten:
       
      1) Er greift indes mit einem EW:FeSch-4 an, wobei der persönliche Schadensbonus, aber nicht der persönliche Angriffsbonus zählt. (In der Realität des traditionellen Fechtens sind Parade und Angriff oft eins)
       
      2) Er versucht den Gegner durch verschiedene schnelle Techniken je nach Waffe und Möglichkeit den Gegner zu entwaffnen. Gelingt ihm mit einem EW:FeSta-4 ein schwerer Treffer, so verliert der Gegner diese. Die Waffe fällt dabei zu Boden. Der persönliche Angriffsbonus und Schadensbonus zählen nicht. Der Gegner erleidet bei einem Treffer durch diesen immer leichten Schaden. Nur bei einem kritischen Treffer verrenkt der Angreifende die Waffenhand kritisch. Alle Waffen besitzen hierbei den Rüstungsbonus (siehe S. 228 DFR) von 0/0.
       
       
       
      Lernkosten:
       
      +5, +6 75; +7, +8 150; +9, +10 300; +11, +12 750; +13, +14 1500; +15 3000; +16 3000 (PP)
       
       
      Sonstiges:
       
      Beide Fertigkeiten sind als ungewöhnliche Fertigkeiten für je 6 Lernpunkte erwerbbar.
       
       
      Quellen:
       
      Hier sind die Inspirationen und Fakten zu finden.
       
       
       
      Kommentar:
       
      Historisch ist alles belegbar, wie aber passen diese Fähigkeiten nach Midgard? Eine zweite Frage lautet: Verschmelzen die Stangenwaffen und die langen Schwerter durch diese Fechtereien nicht zu sehr?
       
       
      P.S: Eine Hausregel ist auch für die kurze Schwerter (Langschwert, Kurzschwert) geplant.
    • By lendenir
      Hallo,
       
      da mir immerwieder mal Ideen für kleine Schauplätze und Schauplatzbestandteile ungewöhnlicher Art kommen, die sich schön für Abenteuer eignen könnten, ich selbst aber weder Dauerspielleiter bin noch die Zeit habe, derartiges Zeug größer auszuarbeiten, habe ich mir gedacht, das Forum braucht noch einen Sammelplatz für etwas derartiges.
       
      Das Ziel wäre es ein schönes Sammelsurium an sonderbaren Plätzen zu haben, aus dem der geneigte SL sich etwas zusammenbauen oder darum ein Abenteuer stricken kann und wobei ihm möglichst viel freie Entfaltungsmöglichkeit geboten wird... ganz im Sinne der aktuellen Kreativitätsoffensive.
       
       
      Hier ein paar Beispiele:
       
       
       
      oder:
       
       
       
      Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine und macht entweder Abenteuer daraus, habt Ideen für besondere Charaktere, die ihr einer Abenteurerrolle anvertraut oder postet hier fleißig ähnliche Kuriositäten.
       
      MfG
      lendenir
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