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Schattenläufer

Speer und Netz

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Spontan hätte ich die Idee einer speziellen Technik, analog zu "Fechten tevarrischer Stil".

 

"Speer und Netz": Der Kämpfer kann mit diesem Trick mit einem leichtem Speer in der einen und einem Netz in der anderen Hand kämpfen, und zwar mit dem geringeren der beiden EW, aber ohne Berücksichtigung der "falschen" Hand. Gelingt dem Kämpfer ein schwerer Treffer mit dem Netz, kann er noch in derselben Kampfrunde einen Angriff mit EW-4 mit dem Speer machen. Der im Netz gefangene hat da einen Abzug auf den WW von 4.

 

Beidhändige SpFen bekommen einen EW+2 auf diese Technik. Gnome und noch kleinere Wesen sind zu klein für diese Technik (außer natürlich, sie kämpfen mit Waffen, die kleiner sind als die im DFR angegeben.

 

150: Kr, Sö, 300: Kä (außer Kr und Sö), PK 600: Zau (außer PK)

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Hallo Freunde! :wave:

 

Ich würde es analog zu Wurfwaffen bei Sturmangriffen [DFR; Seite 236/237] handhaben, mit folgenden Änderungen:

 

Das Netz wird in der Haupthand geführt, der Speer in der Nebenhand gehalten, nach dem Wurf des Netzes nimmt der Angreifer den Speer in die Haupthand und führt in derselben Runde einen spontanen Angriff [EW -4] mit dem Speer durch. Allerdings nicht in der Kombination mit einem Sturmangriff sondern der Angreifer darf sich höchstens 1 Feld bewegen, damit er das Netz richtig werfen kann.

 

Gruß

Torfinn

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Die Regelung aus "Wurfwaffen bei Sturmangriffen" greift eben nur bei Sturmangriffen. Hier soll aber der reguläre Kampfstil eines Retiarius abgebildet werden.

 

Am einfachsten ist es, wenn der Retiarius beidhändigen Kampf lernt. Dann kann er seine beiden Angriffe in einer Runde einsetzen. Wenn der Netzangriff schwer trifft, sollte der Speerangriff mit einem Bonus (+4?) versehen werden.

 

Ohne beidhändigem Kampf greift die Regelung für die Nicht-Waffenhand (Malus von 6).

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Beidhändiger Kampf hilft ihm erstmal regeltechnisch gar nicht weiter. Netz kann er damit schon mal nicht einsetzen.

 

Den letzten Satz mit dem Malus verstehe ich nicht. Was hat das mit dem gleichzeitigen Einsetzen zweier Waffen zu tun?

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{Hausregel] Könnte wir nicht einfach den Zusatz "Sturmangriff" streichen? (Haben wir bei allen Wurfwaffen gemacht). Torfinns Vorschlag leuchtet mir ein.

 

Damit kämpft der Retiarius:

 

a) Mit dem Netz in der Waffenhand und dem passiven Speer/Dreizack in der Schildhand. Er greift mit dem Netz an und kann es loslassen um direkt mit dem Speer überhastet nachzusetzen. Wechselt der die Waffe auf die Waffenhand lässt er das Netz los und attackiert mit einem Malus von -4. Greift er mit mit der Nicht-Waffenhand an muss er das Netz nicht loslassen. Er erleidet allerdings einen Malus von -6 + -4.

 

b) Er kämpft mit der anderen Waffe und hält das Netz passiv.

 

Das Würde ich auch für andere fesselnde Wurfwaffen (Bola, Lasso) zulassen.

 

 

Kataphraktoi

 

P.S: Beidhändiger Kampf ist auch ein überlegenswerte Option für eine Hausregel.

Edited by Kataphraktoi

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Stoßspeer/Dreizack & Netz werden durch die Fertigkeit Beidhändiger Kampf (laut DFR) ja nicht abgedeckt.

 

Deshalb sollte diese Fertigkeit m.E. auch nicht dafür nutzbar sein.

 

Ein Freund von neuen Fertigkeiten bin ich aber auch nicht.

 

Also eine lange Spießwaffe und ein Netz sind einfach nicht (wirklich) für eine gemeinsame Verwendung geschaffen. Beide Waffen sind eher unhandlich und wenn man beide benutzt, sind sie sich ab und an mal im Weg. Die Regelung mit den Wurfwaffen beim Sturmangriff (die hier mehrmals genannt wurde) bietet sich als Ausgang jedoch durch aus an. Die Mali müssten meines Erachtens aber höher liegen, weil die Möglichkeit der Fesselung + der Schaden des Netzes natürlich einen höheren/stärkeren Effekt haben als der Schaden einer Wurfwaffe. Ich würde für das Netz eine WM-2, für den Spieß WM-4 veranschlagen, weil mehr als ein spontaner Stoß garantiert nicht mehr in den gleichen Runde stattfindet (ob die Mali noch stärker sein müssen, darüber müsste man noch diskutieren).

 

Würde man die Mali niedriger Gestalten, kämen bestimmt bald die ersten Schlitzohren, die versuchen würden eine Regel durchzuboxen, nach der ein Abenteurer jemanden mit dem Schild umrennen und in der gleichen Runde noch spontan zustoßen kann, ...

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Der Unterschied zu den bereits erwähnten Waffen ist m.E. sowohl beim Lasso als auch beim Netz, dass beides schon mit zwei Händen "bedient" wird. Das Lasso hält man mit den anderen Hand fest und um das Netz zu schwingen, braucht man beide Hände.

Das kann man beim Netz auch nachtvollziehen, wenn man sich die Beschreibung dazu anschaut. Wenn man es auf ein benachbartes Feld wirft, kann man es in der Hand behalten. Das kann m.E. aber nur die andere hand sein, wenn wenn man es wirft, muss man es mit der Haupthand loslassen und wird sicher nicht das fliegende Netz mit der gleichen Hand wieder festhalten. So zumindest mein Eindruck.

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Zu überlegen wäre natürlich auch, ob das Netz nicht eigentlich als Waffe gedacht ist, die für zwei Hände ausgelegt ist. Dann müsste man sich über Mali auf einhändige Benutzung Gedanken machen.

 

Ich denke ein Gladiatorennetz ist durchaus schwer.

 

Ich denke ich bin dafür, dass der Gladiator entweder in einer Runde mit dem Netz oder mit der Waffe in den anderen Hand angreift. Es muss dann natürlich klar sein, auf welchen EW:Waffe Mali wegen Nichtwaffenhand (außer bei Figuren, die auf natürlichem Wege beidhändig sind).

 

Anm.: Wenn man hier so erpicht daraus ist Vorzüge aus dieser Technik herauszuholen, solle man sich vielleicht auch Gedanken über mögliche Nachteile machen, die hier einfach munter ausgeblendet werden, weil nur auf die Boni geachtet wird.

Wer mit zwei so unhandlichen Waffen gleichzeitig hantiert und (wie von euch vorgeschlagen) beide in einer Runde ins Ziel zu bringen versucht, müsste in seiner eigenen Verteidigung deutlich geschwächt sein.

 

 

 

FAZIT:

 

Vorschlag 1: wenig Boni

Möglichkeiten:

Entscheidung zu Anfang der Runde für Angriff mit dem Netz oder mit Waffe2 (zu beachten ist dabei in welcher Hand die benutzte Waffe liegt, bei Linkshändern erhält der EW:Angriff mit der Waffe in der rechten Hand -6 und umgekehrt. Figuren mit angeborener Beidhändigkeit haben keine Mali!)

 

Vorschlag 2: mehr Boni

Möglichkeiten:

wie Vorschlag 1, aber: Die Figur kann einen improvisierten Angriff -4 mit der anderen Waffe in der gleichen Runde unternehmen, dabei vernachlässigt er aber seine Deckung und erhält -2 auf WW:Abwehr.

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Der Unterschied zu den bereits erwähnten Waffen ist m.E. sowohl beim Lasso als auch beim Netz, dass beides schon mit zwei Händen "bedient" wird. Das Lasso hält man mit den anderen Hand fest und um das Netz zu schwingen, braucht man beide Hände.

Das kann man beim Netz auch nachtvollziehen, wenn man sich die Beschreibung dazu anschaut. Wenn man es auf ein benachbartes Feld wirft, kann man es in der Hand behalten. Das kann m.E. aber nur die andere hand sein, wenn wenn man es wirft, muss man es mit der Haupthand loslassen und wird sicher nicht das fliegende Netz mit der gleichen Hand wieder festhalten. So zumindest mein Eindruck.

 

Genau. Also sollte man sich zu Beginn der Runde entscheiden, ob man das Netz nutzt oder die zusätzliche Waffe (wobei darauf zu achten ist, in welcher Hand sich die jeweilige Waffe befindet wegen Mali auf die "Nichtwaffenhand").

 

Das ist m.E. eine einfache & einfach zu handhabende Lösung.

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Wenn mich nicht alles täuscht, wurde real auch nicht gleichzeitg mit beiden Waffen gekämpft, sondern hintereinander. Der Gladiator versuchte also zunächst, das Netz über seinen Gegner zu werfen. Wenn das misslang, hatte er immer noch andere Nahkampfwaffen, mit denen er angreifen konnte.

 

Einen Kombinationsangriff, bei dem beide Waffenfertigkeiten gleichzeitig oder kurz hintereinander in einer Kampfrunde genutzt werden, kann ich mir nicht vorstellen, wohl aber das gleichzeitige Halten beider Waffen, sodass in der ersten Runde mit dem Netz angegriffen und in der nachfolgenden Runde dann noch mit der normalen Nahkampfwaffe, hier dem Speer, weiter angegriffen werden kann. Es entfällt dann die Aktion des Waffeziehens.

 

Grüße

Prados

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