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Olafsdottir

Abenteuer in Ägypten

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Ich sehe die Kampagne zumindest im Teil als einen Steinbruch", aus dem man sich herausziehen kann, was man möchte.

Und gerade die "übernatürliche"Komponente von Fatima ist nach den aktuellen Regeln ohenhin ein wenig wacklig ...

Rainer

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Ich hätte ein schönes Bild gehabt für die Gestalt in den Flammen und auch eins für Fatima. Die hätte ich gerne eingesetzt.

Aber die kann ich bestimmt bei anderer Gelegenheit noch auspacken. Sind ja nicht weg. :)

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Wenn mit einer "ernsthaften" übernatürlichen Variante gespielt wird, in der die Gruppe am Zaubern interessiert ist, muss halt klar werden, dass man nach den neuen (noch unveröffentlichten) Regeln Zaubersprüche nicht mehr direkt lernen kann, sondern ein Grimoire dazu braucht. Wenn eines benötigt wird, kann ich gern ein passendes zur Verfügung stellen.

Rainer

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Hallo Rainer,

 

vielen Dank für das freundliche Angebot. Im Moment habe ich aber noch keine Pläne in die Richtung.

Das Übernatürliche gibt es zwar in unserer Runde als Phänomen, dem sie manchmal begegnen, aber

ich möchte eigentlich nicht, dass es zur Routine wird.

 

Edit: Wobei so ein kleiner Sneak Peak natürlich spannend wäre. Insbesondere, wenn du noch Feedback möchtest.

 

Tschuess,

Kurna

Edited by Kurna
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Anfang des Monats hatten wir eine weitere Session.

Die Gruppe hat tatsächlich den Ballon gechartert, was ich im Nachhinein als vorteilhaft empfinde. Sie hatten nie

vor, wirklich viel Zeug auszugraben und sind nicht allzu deprimiert, dass sie nach Ausgrabung und Sandsturm

nur zwei Teile (ein Schwert und ein Schild) bis in die Oase gerettet haben. Der Fußmarsch war trotzdem hart, da

sie teilweise auch schlecht gewürfet hatten. Die Archäologin war so geschwächt, dass sie sich den Abstieg in

die Oase runter nicht mehr getraut hat. Daher musste sie mit einem Begleiter oben warten, bis die anderen beiden

Wasser aus der Oase besorgt hatten. Da hat es sich dann auch ausgezahlt, dass ich ihnen nach Luxor etwas

Gelegenheit zum Lernen gegeben hatte und einer auch sein Arabisch verbessert hat. Denn ursprünglich konnte

das ja nur die Archäologin. :)

Jetzt steht ihnen noch der Rückweg bevor.

 

 

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So, gestern hat meine Gruppe die Kampagne zu einem erfolgreichen Ende gebracht. :)

Es hat noch folgende Szenen gegeben:

Auf dem Rückweg (auf Eseln, denn im Farafra haben sie keine Kamele bekommen) merkten sie, dass sie beobachtet

wurden (von den Räubern). Es kam aber zu keinem Angriff, da die Räuber sie nicht als lohnendes Ziel betrachteten.

(Wer mit Eseln statt Kamelen durch die Wüste reitet, muss ziemlich arm sein. Die Gesichter der Spieler waren lustig,

als ihnen das nach Gesprächen mit erfahrenen Einheimischen in Luxor klar wurde. ;) )

Sir Winston Havelock konnte überzeugt weren, dass sein Ballon für eine große Entdeckung geopfert wurde, so dass

er sich mit einer bescheidenen Entschädigung von 400 Mark zufrieden gab.

Großer Empfang bei Mustafa Aga, um die Rückkehr der großen Entdecker zu feiern. (Amy Smith war auch anwesend

und hat sich die Geschichten für ihren Reisebericht notiert.)

Ein Trupp Schläger lauert ihnen im Basar mit Knüppeln auf. Bevor es zur Konfrontation kommt, treten plötzlich ein

paar Einheimische an die Seite der Gruppe und die gegnerischen Schläger ziehen sich eingeschüchtert zurück. Die

Gruppe erfährt, dass ihre Helfer der Vater der vor dem wilden Dromedar geretteten Kinder und seine Brüder sind.

(Die Szene hatte ich ja in Luxor angesiedelt. Ich mag es als SL, wenn auf Aktionen der Gruppe später durch die Umwelt

passend reagiert wird. Das macht die Welt lebendiger.)

Da ich in einer übernatürlichen Variante gespielt habe, hatten sie noch das Problem mit dem goldenen Schiff, dessen Berührung

weiterhin gefährlich war. Neenadh hat ihnen daraufhin einen Besuch bei Fatima ermöglicht, deren Affrit ihnen das Problem

erklären und es beseitigen konnte. Daher schuldet die Gruppe jetzt Neenadh einen Gefallen (für das Herstellen des

Kontakts) und Fatima zwei (Erklären und Lösen des Problems). Sprüche vom Affrit gab es nicht. Das muss sich die

Gruppe erst verdienen und ich muss schon genug grübeln, was die anderen Gefallen sein könnten. ;)

Dann gab es noch die letzte Konfrontation mit dem Affrit, der sich die Gruppe tapfer stellte. Allerdings konnte er entkommen,

so dass sie da nicht allzu viele Erkenntnisse gewinnen konnten.

Danach sind sie dann auch nach London zurückgereist und wir haben die Kampagne ausklingen lassen. Dort habe ich sie

noch gefragt, ob sie bei der Expedition dabei sein wollen, die die Ausgrabung der Fundstätte der Armee unternimmt und

sie haben (wie befürchtet ;) ) ja gesagt. Die Wahl bestand zwischen viel Ruhm sofort einerseits oder nur wenig Ruhm

andererseits, aber ich denke mir ein Abenteuer für diese Expedition aus. Ich habe mir dafür aber zwei Jahre Realzeit

ausbedungen, um da etwas Vernünftiges zusammenzustellen. Immerhin kann ich dann die Gefallen einbauen, die

sie noch in Luxor schuldig sind. :)

 

Zum Abschluss kann ich nur noch einmal betonen, dass es eine tolle Kampagne war. Auch den Spielern hat sie sehr gut

gefallen. An manchen Punkten sind die Übergänge vielleicht etwas stark gescriptet, aber das wird durch unheimlich

viel tolles Lokalkolorit mehr als ausgeglichen. Daher vielen dank an die Autoren der Kampagne. Und das Schöne ist ja, dass ich

das Buch jetzt auch noch weiterhin als Quellenband für weitere Besuche in Ägypten nutzen kann.

 

Tschuess,

Kurna

 

 

 

 

 

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Danke für die ganzen Spielberichte!

Und das ist doch ein sehr schönes Ende.

Wenn Sandy und ich jemals die Zeit dazu finden, schreiben wir eine Rückkehr nach Ägypten, die so 1885/1886 angesiedelt sein wird. Da wirst du dann noch einmal auf das Quellenmaterial zurückgreifen können. Ds wird allerdings kein Expeditionsabenteuer , sondern Krimi und Intrige in Luxor und Assuan.

Was die Planung der Folgeexpedition angeht, schau doch mal, ob du an das Buch von Gerhard Rohlfs herankommst, das ich ja ausführlich benutzt habe. Das wird dir viel Vorarbeit abnehmen.

Rainer

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Nachtrag: Den "Fluch der goldenen Nilbarke" könntest du, wenn du möchtest, als magischen Fluch ansehen. Dafür gibt es im Band zum Übernatürlichen Regeln. Wenn du möchtest, schicke ich dir gerne den entsprechenden Text in der Spieltest-Fassung.

Rainer

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vor 14 Minuten schrieb Olafsdottir:

Nachtrag: Den "Fluch der goldenen Nilbarke" könntest du, wenn du möchtest, als magischen Fluch ansehen. Dafür gibt es im Band zum Übernatürlichen Regeln. Wenn du möchtest, schicke ich dir gerne den entsprechenden Text in der Spieltest-Fassung.

Rainer

Hallo Rainer,

 

das wäre nett, denn als magischen Fluch habe ich es sogar bezeichnet.

Danke auch für den Tipp mit Rohlfs. Danach werde ich auch mal schauen.

 

Tschuess,

Kurna

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Da ich mir so langsam Gedanken über eine Fortsetzung machen muss, eine kurze Frage:

Weiß jemand, wer in den 1880ern die Koryphäen sind, was die Geschichte der Achämeniden angeht?

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speziell die Achämeniden krieg ich auf die Schnelle nicht heraus. Ich hätte hier einen, der sich allgemein mir persischer Geschichte beschäftigt hat.

Ferdinant Justi ist immerhin so bekannt gewesen, dass sein Geschichte des Alten Persiens als weiterführende Literatur im Meyers Eintrag zu Persien von 1911 empfohlen wurde.

 

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Lars Böttcher hat zwei Karten geliefert, mit denen ihr die Geschehnisse der Abschnitte "Überfall!" und "Das Räuberlager" auf den Seiten 153 bis 155 besser ausspielen könnt. Bis 13. April sind diese beiden Karten kostenlos in unserem Shop (Zip-Datei, 8,82 MB) verfügbar, danach werden sie 1 Euro kosten.

Die Karten sind zudem seit heute Teil des Kauf-PDFs, dessen Preis unverändert beibt (9,95 Euro). Wir haben zudem noch eine zeitgenössische Karte der Oasen sowie den Brief einer besogten Engländerin, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse in Alexandria aufhält, in das Paket gepackt. Die Gesamtdatei umfasst nun 30,6 MB.

Raner

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Ich plane immer noch an meinem Folgeabenteuer.

Dabei frage ich mich gerade, wie man (damals, aus Europa kommend) zum Fundort reisen würde, wenn man das Ziel schon kennt.

Trotzdem über Luxor? Über Assiut? Oder über Kairo direkt?

Edit: Die Antwort wäre interessant für a) eine kleine Truppe (d.h. nur die Abenteurer) und b) eine große Karawane (d.h. eine große Ausgrabungstruppe).

 

Edited by Kurna

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Anlanden in Alexandria, dann mit dem Zug nach Kairo und dort die Karawane ausrüsten. Nrgendwo sind für Europäer die Möglichkeiten besser als dort, insbesondere nach 1882, wenn sich die Briten schon etabliert haben. Vermutlich würde man dann von Kairo aus am Nil entlang nach Assiut (ggf. mit dem Zug) und dann in die Wüste. So hat das zumindest schon 1873 Gerhard Rohlfs gemacht, der von Kairo nach Assiut und dann über Farafra nach Dakhla gezogen ist. Alternativ könnte man auch die Oasen "von hinten" aufrollen und von Kairo aus über das Fayoum und Bahariyya nach Farafra gehen, aber die Route von Assiut aus ist kürzer.

Von Luxor aus ist es zwar über Kharga noch kürzer, aber zum einen ist Luxor ein Dorf im Vergleich zu Kairo und zum anderen führt dort erst 1897 eine Zuglinie hin. Und von Kairo nach Luxorr ist es schon ein Stück - Assiut liegt in etwa auf der Hälfte der Strecke. Über Luxor würde ich nur dann gehen, wenn die Gruppe dort bereits eine feste Basis und eine etablierte Supportstruktur hat.

Rainer

Edited by Olafsdottir
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Inzwischen ist die Gruppe schon seit fast vier Monaten in Ägypten als Begleiter der Expedition, die die Armee aus dem Sturm ausgraben soll. Dabei wurden alle bisherigen Anschläge erfolgreich überstanden. Was sicher dadurch erleichtert wurde, dass zwei der Aktionen gegen die Gruppe/Expedition völlig in die Hose gingen (je eine 1). Die Gruppe war aber trotzdem gut beschäftigt. Einerseits zwang sie die Information, dass (Spoiler für das Abenteuer "Im Bann der Mumie")

Spoiler

Carl Scherenberg

 aus der Irrenanstalt in Berlin ausgebrochen war und in Ägypten gesehen wurde, zu einem Abstecher nach Sakkara. Andererseits forderte Fatima aus Luxor die beiden großen Gefallen ein, die sie ihr noch schuldeten.

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    • By Olafsdottir
      Nach der Lektüre des neuen MIDGARD-Bestiariums mache mir Gedanken über eine vergleichbare Angabe zur Gefährlichkeit für 1880. Der Grad fällt ja weg. Hat jemand eine Idee?
      Ich denke derzeit nach über LP + höchster Angrffsbonus +5 für Zusatzfähigkeiten (was bei Spielerfiguren nur das Beherrschen von Zaubern wäre).
      Rainer
       
    • By Olafsdottir
      Ich habe den Homepage-Artikel zur Mitarbeit an Abenteuer 1880 jetzt komplett überarbeitet, einschließlich der aktuellen Richtlinien zur Manuskriptabfassung.   Rainer  
    • By lendenir
      Hallo,
       
      da mir immerwieder mal Ideen für kleine Schauplätze und Schauplatzbestandteile ungewöhnlicher Art kommen, die sich schön für Abenteuer eignen könnten, ich selbst aber weder Dauerspielleiter bin noch die Zeit habe, derartiges Zeug größer auszuarbeiten, habe ich mir gedacht, das Forum braucht noch einen Sammelplatz für etwas derartiges.
       
      Das Ziel wäre es ein schönes Sammelsurium an sonderbaren Plätzen zu haben, aus dem der geneigte SL sich etwas zusammenbauen oder darum ein Abenteuer stricken kann und wobei ihm möglichst viel freie Entfaltungsmöglichkeit geboten wird... ganz im Sinne der aktuellen Kreativitätsoffensive.
       
       
      Hier ein paar Beispiele:
       
       
       
      oder:
       
       
       
      Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine und macht entweder Abenteuer daraus, habt Ideen für besondere Charaktere, die ihr einer Abenteurerrolle anvertraut oder postet hier fleißig ähnliche Kuriositäten.
       
      MfG
      lendenir
    • By Van Dyke
      Hey,
      bräuchte mal eine Information zu "Im Dschungel von Zentralafrika"
      Wo genau landen die Charaktere in Afrika??Wie heißt der Ort, von dem aus die Char. direkt in den Dschungel gehen, oder ist der gar nicht festgelegt??
       
       
       
       
       
      Cthulhu Rules
    • By Serdo
      Hallo zusammen,
       
      hier möchte ich gerne ein paar Sachen (Fakten, Bilder, Bücher, Beschreibungen) zum Fechten um 1880 sammeln. Natürlich sind auch viele Informationen interessant, die nicht exakt in die 1880er Jahre zu datieren sind. So ist beispielsweise das Grundlagenbuch zum Säbelfechten von Christmann von 1838 spannend, da sich die Handhabung des Säbels in diesem Jahrhundert nicht drastisch geändert hat (das war erst im olympischen Fechten mit dem Übergang von der Second-Auslage zur Sixt-Auslage).
       
      Frauen haben um diese Zeit auch gefochten. Hier ist ein Bild von 1885.
       
      Duellregeln und wie man sich in Duellen (moralisch fragwürdig) eine Pause verschafft, habe ich schon in diesem Strang angesprochen.
       
      Einen größeren Bogen (19. Jhd) schlägt "Das europäische Umfeld der Deutschen Hiebfechtkunst". Ich finde es trotzdem spannend, auch wenn hier weit ausgeholt wird.
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