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comment_3578596
vor 3 Stunden schrieb Einskaldir:

Man müsste welche abziehen, wenn Punkte vorhanden wären. :D

:nono: Es waren Punkte vorhanden! Und zwar mehr als in den letzten Jahren.

Ich glaube, ein Hauptproblem ist das Voting-/Punktesystem (wurde ja schon an der ein- oder anderen Stelle so erklärt). Das benachteiligt diejenigen Künstler/Länder, die in allen Ländervotings irgendwo im Mittelfeld rumschwimmen, aber (fast) nirgends in die Top 10 gekommen sind. Eine Auftritt, der stark polarisiert, dabei den Geschmack in 2-3 Ländern voll trifft, in den anderen aber gar nicht, landet am Ende viel weiter oben als einer, der überall so im Mittelfeld zwischen 11 und 20 liegt. Letzterer bekommt nämlich in Summe genau 0 Punkte.

Hier kann man sich im Detail anschauen, wie die Plätze in den Ländervotings verteilt waren (und auch bei den Jurys) :

https://eurovision.tv/event/liverpool-2023/grand-final/results/norway

Im Beispiel die Seite für Norwegen.

Oben wählt man das Land aus. Dann runterscrollen und in der Tabelle "Detailed voting breakdown" sieht man nicht die Anzahl der Stimmen, aber die Rankings, und zwar nicht nur für die Top 10, sondern für jedes Land. Bei den norwegischen Anrufern war Deutschland also auf Platz 17. Bedeutet: 0 Punkte - genauso wie Platz 11 und Platz 25! Die Jury war sich da sehr uneinig: 25, 6, 6, 10, 14. Reicht in Summe nicht für die Top 10, damit: 0 Punkte!

Leider gibt es diese Ansicht nicht umgekehrt, also auf welchem Platz ist der deutsche Beitrag in welchem Land gelandet. Man muss also alle Länderseiten einzeln durchklicken, um sowas rauszufinden. Ich hab mir nicht alle angeschaut, aber ich hab noch keins gesehen, in dem Deutschland auf dem letzten Platz (25 - das abstimmende Land zählt ja nicht dazu) gelandet ist. Aber halt auch nur bei drei Ländern in den Top 10, daher gab es nur von denen Punkte.

Das ganze System ist meiner Meinung nach nicht fair. Wenn man sagt "es geht halt nur darum, den besten Beitrag zu ermitteln, nicht den schlechtesten" und nur den Top 10 Punkte geben will, dann sollte man auch nur eine zusammengefasste Top 10-Tabelle veröffentlichen. Meinetwegen eine für die Jury-Bewertungen und eine für die Televoting-Stimmen. Denn die restlichen Punkte sind einfach nicht sehr aussagekräftig.

 

comment_3578621
vor einer Stunde schrieb sarandira:

:nono: Es waren Punkte vorhanden! Und zwar mehr als in den letzten Jahren.

 

 

 

Zur Erläuterung meines Beitrages oben:

Ich bin mit den Strängen (Schwampf) durcheinander gekommen, weil ich über die Benachrichtigungen gegangen bin. Mit meinem Beitrag war ich (im Kopf) bei der Bahn und deren Zugausfällen, die heute morgen dort Thema waren.

Dass LotL Punkte bekommen haben, habe selbst ich mitbekommen. :)

Bearbeitet ( von Einskaldir)

comment_3578638
vor 41 Minuten schrieb Bruder Buck:

Das ist so ähnlich wie die 5% Hürde bei den Wahlen. Alles darunter subsummiert sich unter "Sonstige".... :whatsthat:

Das Prinzip hast du in vielen Bereichen. Bei der Formal 1 bekommen nur die ersten 10 oder was weiß ich Fahrer Punkte. Die anderen 10 oder 12 bekommen keine. Und das wurde schon mal aufgebohrt. DIe Punktebezieher pro Rennen waren vorher noch eingeschränkter. Es gibt aber gleichwohl eine Gesamtwertung, die alle Fahrer berücksichtigt.

Man könnte also immer 11. werden und ein anderer fast immer 20. Wenn der aber einmal 10. wird und einen Punkt einheimst, steht er vor mir in der Wertung.

Bearbeitet ( von Einskaldir)

comment_3578639

Die Wertung ist nicht das Problem. Es geht in dem Wettbewerb im Ende bei den Platzierungen doch nur um die ersten vielleicht 6 Plätze. Aber im Ende hast du entweder gewonnen, oder warst halt nur dabei.

Ein 'fairer' Wertungsmodus bis runter zum 20. würde die Wertung nur noch komplizierter machen ohne wirklich was sinnvolles beizutragen.

Das Problem ist eher ein rein Deutsches. Der NDR, die zuständige Redaktion liebt den Wettbewerb nicht. Sie versteht ihn nicht. Ich bin unsicher, ob es ihnen egal ist. Oder sie ihn eigentlich hassen. Da zähle ich auch explizit Peter Urban dazu.

Jetzt faselt der Redaktionschef was von: 'Die Öffnung für weitere Genres beim Vorentscheid hätte auch nicht funktioniert.' Hey, am Genre liegt es nicht. Dann hätten die Australiern und vor allem auch Finnland nicht so abschneiden dürfen. 

Deutschland glaubt, es reiche einen guten Song zu haben. Einen, der auch außerhalb des ESC funktioniert. Ignoriert dabei alles, was ESC-spezifisch ist. Wir lieben den Wettbewerb nicht. Wie sollen wir da gut abschneiden. Wie soll man bei etwas gut sein, wenn man es nur auf 'gewinnen' reduziert, sich aber nicht für alles bunte interessiert, was dazu gehört? 

comment_3578642
vor 12 Minuten schrieb Kazzirah:

Ich bin unsicher, ob es ihnen egal ist. Oder sie ihn eigentlich hassen.

Interessante Frage. Dadurch, dass ich seit letztem Jahr zu einer ESC-Party eingeladen bin, beschäftige ich mich überhaupt wieder mit dem ESC. Und wenn ich so vom mal-rein-hören die letzten Jahre mit bekommen habe, war der diesjährige Deutsche Beitrag seit langem mal kein Vollschrott. Das will ja was heißen.

Diese nichtssagenden Schnulzen, oder was das war, was aus den Vorentscheiden zum ESC dann in den Wettbewerb geschickt wurde, waren allesamt solche, bei denen ich den Radiosender wechsle, wenn ich Auto fahre. :sigh:

comment_3578660
vor 56 Minuten schrieb Kazzirah:

Deutschland glaubt, es reiche einen guten Song zu haben. Einen, der auch außerhalb des ESC funktioniert. Ignoriert dabei alles, was ESC-spezifisch ist. Wir lieben den Wettbewerb nicht. Wie sollen wir da gut abschneiden. Wie soll man bei etwas gut sein, wenn man es nur auf 'gewinnen' reduziert, sich aber nicht für alles bunte interessiert, was dazu gehört? 

Da mag durchaus was dran sein. Aber was macht der NDR denn falsch? Was hat Raab anders gemacht?
Die letzten Jahre hatte Deutschland ein Palette irgendwo wischen langweilig und peinlich.
Lord of the lost haben sicherlich polarisiert und das Wertungssystem hat sicherlich auch seine Tücken.
Aber das kann nicht alles sein. Alle Reaktionen die ich über LotL gesehen haben warum durchweg positiv. Auch im Ausland.
Also was fehlt? Ich sehe das im Moment wirklich nicht.

comment_3578676
vor 2 Stunden schrieb Kazzirah:

Die Wertung ist nicht das Problem. Es geht in dem Wettbewerb im Ende bei den Platzierungen doch nur um die ersten vielleicht 6 Plätze. Aber im Ende hast du entweder gewonnen, oder warst halt nur dabei.

Ein 'fairer' Wertungsmodus bis runter zum 20. würde die Wertung nur noch komplizierter machen ohne wirklich was sinnvolles beizutragen.

Das Problem ist eher ein rein Deutsches. Der NDR, die zuständige Redaktion liebt den Wettbewerb nicht. Sie versteht ihn nicht. Ich bin unsicher, ob es ihnen egal ist. Oder sie ihn eigentlich hassen. Da zähle ich auch explizit Peter Urban dazu.

Jetzt faselt der Redaktionschef was von: 'Die Öffnung für weitere Genres beim Vorentscheid hätte auch nicht funktioniert.' Hey, am Genre liegt es nicht. Dann hätten die Australiern und vor allem auch Finnland nicht so abschneiden dürfen. 

Deutschland glaubt, es reiche einen guten Song zu haben. Einen, der auch außerhalb des ESC funktioniert. Ignoriert dabei alles, was ESC-spezifisch ist. Wir lieben den Wettbewerb nicht. Wie sollen wir da gut abschneiden. Wie soll man bei etwas gut sein, wenn man es nur auf 'gewinnen' reduziert, sich aber nicht für alles bunte interessiert, was dazu gehört? 

Der Band selbst kann man das mit dem "den ESC nicht lieben und nur aufs 'gewinnen' reduzieren" allerdings wirklich nicht vorwerfen. Die wollen schon lange dort mitmachen und haben das ganze Event und Drumherum von vorne bis hinten gelebt und gefeiert. Sie haben das gerade in einem Livestream auch nochmal wiederholt, dass sie es jederzeit nochmal machen würden (falls der NDR niemand anderen findet ;) ). 

Aber dass man am Ende entweder gewonnen hat oder halt "nur" dabei war, weil der Wertungsmodus nichts anderes hergibt, scheint in den deutschen Medien und bei allen anderen, die jetzt "Deutschland hat sich wieder blamiert!!!!1elf" rufen, halt nicht so angekommen zu sein. :dunno: 

Bearbeitet ( von sarandira)
Wort ergänzt

comment_3578687

Musikalisch fand ich LotL gar nicht mal soo verkehrt. Und dann kommt der Refrain und killt textlich einfach alles:

"Blood and glidder (fränkische Aussprache)
sweet and bidder (s.o.)
I'm so happy I could die"

kommt in Kriegszeiten vielleicht nicht ganz so sinnig rüber. Dumm, dass man sowas dann in anderen Ländern versteht...

comment_3578692
vor einer Stunde schrieb sarandira:

Der Band selbst kann man das mit dem "den ESC nicht lieben und nur aufs 'gewinnen' reduzieren" allerdings wirklich nicht vorwerfen.

Hab ich ja auch nicht geschrieben. Aber der NDR kann mit dem Wettbewerb nichts anfangen.

vor einer Stunde schrieb sarandira:

Die wollen schon lange dort mitmachen und haben das ganze Event und Drumherum von vorne bis hinten gelebt und gefeiert.

Es war auch offensichtlich, dass sie Spass da hatten. Und das ist auch super. Der Song und der Auftritt hat da aber halt nicht funktioniert. Nicht beim ESC. Was schade ist, weil ja, der Song live super funktioniert. Bei Fans.

vor einer Stunde schrieb sarandira:

Aber dass man am Ende entweder gewonnen hat oder halt "nur" dabei war, weil der Wertungsmodus nichts anderes hergibt, scheint in den deutschen Medien und bei allen anderen, die jetzt "Deutschland hat sich wieder blamiert!!!!1elf" rufen, halt nicht so angekommen zu sein. :dunno: 

Haters gonna hate. :dunno:

Wenn sich wer blamiert hat, eh nur der NDR. 

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