Alle Inhalte erstellt von Kazzirah
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Einflussnahme des SL auf Diskussionen der Spieler
Es hängt von den Spielern ab. Ich habe kein Problem, auch ein paar Metainformationen in solchen Diskussionen zurechtzurücken. Schließlich nehmen die Spielfiguren Situationen durchaus anders wahr als die Spieler. Wenn ich das Gefühl habe, dass etwas, was mir offensichtlich erscheint, bei den Spielern gar nicht angekommen ist, was verständlich ist, aufgrund eines gewissen Informationsgefälles, weise ich sie gerne darauf hin. Wenn gewünscht, lege ich auch gerne meine Sicht auf die Situation dar, wie ich sie aus Sicht der Spielfiguren sähe. (Was nicht identisch ist, mit der Sicht der Spielfiguren.) Unter keinen Umständen baue ich Zeitdruck auf, wenn es um das Verständnis der Spieler in einer Situation geht. Ich erwarte von den Spielern umgekehrt, dass sie eventuelle Zeitdrucknöte bei ihren Entscheidungen für die Handlung ihrer Figur berücksichtigen. In solchen Situationen Zeitdruck aufbauen, förderte bei mir als Spieler vor allem Frustration. Ich will was verstehen, und der SL teilt mir mit, dass in der Zwischenzeit die Situation eine andere sei. Nein danke! Wenn es ausufern sollte aus meiner Sicht, bitte ich eher um eine geordnete Abschlussrunde mit gegebenenfalls einer Abstimmung unter den Spielern. Bzw. ich unterstütze moderierend, also sortierend. Fasse auch mal zusammen, was gerade diskutiert wurde.
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Wenn du zufällig eine Antwort auf diese Frage wählst, wie groß ist die Chance, dass sie richtig ist?
Hach, die Frage kursiert grad unter Mathematikern, hab ich mitbekommen. Klassisches Paradox ^^ Wobei ich ja für ein wirklich schönes Paradox noch statt C 60% ein C 100% toll gefunden hätte.
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Was hört ihr gerade?
- Terry Pratchetts Maskerade (Mummenschanz) - ab 10.11. live in München (mit Laetitia on stage)
Ich schau auch mal, wann ich da können kann. Ist ja quasi umme Ecke.- Kurioses aus dem Netz
- Spiele Messe Essen 2011 (20.-23. Oktober)
Stimmt, die gute Dönninghauswurst ist natürlich Pflicht! Und Freitag dürfte die Messe verhältnismäßig leer sein, da NRW keine Ferien hat. Wenn du nicht gewälzt werden willst, lohnt der Tag schon vor Ort.- Spiele Messe Essen 2011 (20.-23. Oktober)
Ich dacht, du wolltest zur Messe. Da bleibt doch keine Zeit für Alternativ-Programm. Ansonsten: Zoo in Gelsenkirchen Bergbaumuseum in Bochum Villa Hügel in Essen-Hügel Gasometer in Oberhausen Sa. 15:30 BVB vs. Köln oder So. 15:30 Leverkusen vs. Schalke. (Je nach Präferenz)- Soziale Netzwerke
Die Gruppen bei FB sind seid den letzten Layoutwechseln wirklich teilweise idiotisch zu finden. (Wobei, jetzt geht es sogar halbwegs wieder.) Das Problem ist, dass FB für den Anwender mitdenkt. Häufig allerdings nicht so, wie der es erwartet. Gruppen erscheinen normal immer in der linken Seitenleiste deiner Startseite. Reihenfolge ist da Favoriten, Anwendungen, Gruppen, Listen. Es kann auch sein, dass du statt einer Gruppe beizutreten, du nur eine Seite abonniert hast. Gruppen werden nicht immer sofort angezeigt. Man kann auf den Hauptreiter "Gruppen" über "mehr" Gruppen für die Direktauswahl auswählen. An sich funktionieren die Gruppen ganz gut. Auf deiner Pinnwand siehst du die Gruppen nur, wenn auf deren Pinnwand was geschrieben wurde. Eventuell ist es auch eine geschlossene Gruppe gewesen, da wird erst der Beitritt beantragt und nur wenn ein Gruppenadministrator dem zustimmt, bist du auch wirklich drin. Ansonsten haben die anscheinend das Gruppenkonzept umgebaut und irgendwie wird derzeit immer gelost, welche Gruppe man sieht und welche nicht- Order of the Stick - Rich Burlew
- Rechtschreibung, Lesbarkeit, Verständlichkeit von Beiträgen
- Rechtschreibung, Lesbarkeit, Verständlichkeit von Beiträgen
- München
Hm, das ist dann doof. 18. geht also nicht. Ich bin dummerweise aktuell grad komplett sonst ausgebucht. Geht bei mir dann frühestens sinnvoll wieder im November. Wann bist du aus dem Urlaub wieder verfügbar Uigboern? Bei der Resonanz würd ich mal sagen, macht keinen Sinn, wenn die drei Poster an dem Termin nicht können. Also denk ich, dann nach deinem Urlaub. Dann kannst du auch gleich positive Stimmung mitbringen.- München
- Diskussionen zu Moderationen
- Diskussionen zu Moderationen
Es ist eines, in dem Thema "Warum SLs ihre Spieler kleinhalten", als (möglichen) Grund aufzuführen, dass das Design von Kaufabenteuern SLs dazu verleiten können, wobei, iirk du da noch nicht einmal der erste in dem Strang warst, der das aufgebracht hat. Etwas anderes ist es aber, den Strang mehr oder minder zu kapern, um dort über schlechte Abenteuer allgemein und persönliche Abneigungen gegen einen bestimmten Autoren im speziellen vom besten zu geben. Spätestens dann, wenn es eben nicht mehr um die Beziehung Spielleiter - Spieler geht, sondern um die Beziehung Abenteuerautor - SL, ohne dass in dem Beitrag auch nur der Hauch von Themakonnex zu erkennen ist, ist das Thema offensichtlich verfehlt. Und etwas noch einmal ganz anderes ist es, wenn man sich dabei auch noch konsequent in der Wortwahl vergreift. Insbesondere sollte man selbst, wenn man anderen falsche Fakten vorwirft, vorsichtig mit der Erhöhung der eigenen Meinung zu einem Faktum sein. Fakten können immer unterschiedlich interpretiert werden, niemand hat das Recht auf alleingültige Interpretationshoheit. (Okay, in diesem Forum im Zweifel der Betreiber, also Abd). Es steht dir frei, deine Meinung zu äußern, ebenfalls, die mit Fakten aus deiner Sicht zu untermauern. Wir erwarten aber umgekehrt, dass du anderen ebenfalls dieses Recht zubilligst, und dies auch in deiner Wortwahl zu erkennen gibst, dass du deinen Mitdiskutanten ein Mindestmaß an Respekt zeigst, selbst dann, wenn sie eine mit deiner eigenen unverträglichen Meinung vertreten.- Stuttgart
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- Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Die Vater-Sohn-Bindung in mittelalterlichen Herrscherfamilien war nicht unbedingt eng. Erben haben ihren Erzeuger zum Teil nur alle Jubeljahre, und dann auch nur in zeremoniellem Rahmen gesehen. Man hat sich da auch gerne untereinander umgebracht, um das Erbe schneller antreten zu können. Für die Söhne kann es also durchaus von Vorteil sein, sich mit dem Kaiser zu verbünden, um ihren Vater loszuwerden und ihr Erbe, wenn auch geschwächt frühzeitig anzutreten. Man bedenke, wenn es eine Reiseherrschaft ist, ohne echte Zentralverwaltung, dann ist die Zurücksetzung real eher gering. Und solange man nicht gegen den Kaiser regiert, hat man wohl auch weitgehend Ruhe. Fällt man auf, kommt er öfter "zu Besuch". Ich sehe nicht, warum das die Pfalzherren zwingend motivieren sollte, gegen den Kaiser aufzubegehren. Nicht nur ursprünglich, nur kam der Stand nicht fertig aus dem nichts.Das stelle ich in Frage. Du hast die Ministerialen ins Spiel gebracht, Prof hat allgemein genannt, dass zur Verwaltung neue Schichten herangeführt wurden. Etwas, was regelmäßig passiert ist. Der Pool, aus dem ein Regionenentwickler schöpfen kann, ist nachgerade unerschöpflich. Üblicherweise sind es aber "junge, hungrige Aufsteigerschichten". Im frühkaiserlichen Rom waren es die Equites, die zum Beamtenadel wurden, später waren es die Militärs. Im Mittelalter dann zuerst der (einfache) Klerus, später reiche Kaufherren. In der Regel sind es Schichten, die in einem Ungleichgewicht zwischen sozialer Anerkennung und realer (meist wirtschaftlicher) Potenz stehen, deren sozialer Aufstieg gehemmt wird. Die von Prof genannten Schichten erscheinen mir durchaus plausibel. Im Spätmittelalter hast du doch genau das: Städtische Eliten (die eben nicht-adelig sind, aber ungeheuer reich) verbünden sich mit dem Landesherren, steigen sozial auf, übernehmen administrative Rollen, die früher allein Adeligen vorbehalten waren. Gemeinsames Ziel war die Entmachtung vor allem des niederen Adels, der stand nämlich der Entwicklung beider im Wege. Der wehrte sich u.a. in den sog. Bauernkriegen, ziemlich erfolglos. (Um es mal extrem zu verkürzen, aber die Beschreibung sollte ja auch eher kurz sein, da ist klar, dass man vereinfachen muss, also nicht jedes soziologische Detail erläutert.)- Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Nein, kann ich nicht.Ich kann mich nicht an einen Autokratior erinnern, den die Unterworfenen Herrscher freiwillig gedient haben. Es gibt in der Renaissance sogar Fälle von weitgehender Selbstentmachtung des lokalen Adels, z.B. in den Norditalienischen Städten, die dezidiert Ortsfremde als Herrscher "einkauften", die dann Tabula Rasa unter den zerstrittenen örtlichen Adelsfamilien machten. Du könntest mal il Principe von Macchiavelli lesen dazu. Ansonsten ist es durchaus ein gängiges Modell der Herrschaftssicherung was Prof. da präsentiert. Der Prinzipat wurde so begründet: Entmachtung der alten adligen Familien, Schaffung eines neuen funktionalen Beamtenadels. Die ältesten Politiktheorien, wie z.B. Aristoteles, führen es vor, u.a. deswegen, weil die Tyrannis dort auf diese Weise funktionierte: Entmachtung der alten adligen Familien, Schaffung eines neuen Apparates "verdienter" Männer. Dann haben wir in abgeschwächter Form das z.B. bei den Ottonen, die das gesamte althergebrachte Adelsgefüge durcheinandergebracht haben, u.a. dadurch, dass sie die "Kernämter", also Herzöge, Erzbistümer etc mit engen Verwandten besetzten und damit reichsabhängig machten. Klar gibt es Widerstand. Den kann man aber brechen. Der Absolutismus hat übrigens auch so angefangen. Im Mittelalter haben sich die Städte auch nicht von ungefähr plötzlich ziemlich gut entwickelt, sie waren ein Instrument des Reichsherrschers (bzw. später der Landesherren) gegen den Adel. Im Spätmittelalter hast du faktisch genau das, was Prof. beschreibt: Die Landesherren entmachten weitgehend den Adel, machen ihn untertan. Sie stützen sich dabei auf die Städte, also vor allem deren Führungseliten, das sind vor allem reiche Handelsherren. (Die dann zum Teil auch geadelt werden, wie die Fugger). Aber Patrizier sind in Mitteleuropa erst mal bürgerlich, nicht adelig, auch wenn du das anscheinend unterstellst. Ministeriale waren ursprünglich Leibeigene... Das Konzept ist vergleichbar (und meines Wissens auch daraus abgeleitet) mit dem Verwaltungsapparat des frühen Kaiserreichs, da waren es auch Freigelassene aus der Familia des Princeps, die als besonders vertrauenswürdig galten. Der relevante Unterschied zu einem freien Adligen war: Egal wie groß ihre Ambitionen waren: Ihre Karriere hängt vom Herrscher ab und insbesondere dessen Amt werden sie niemals selbst erreichen können.- Artikel: Kindertaugliche Abenteuer - Was dürfen sie nicht enthalten?
Meine Erfahrung mit 10-jährigen sagt, dass man vor allem auf Abwechslungsreichtum achten sollte. Kämpfe sollten möglichst kurz und knackig gehalten werden, sonst geht die Aufmerksamkeitsspanne verloren. Imersion sollte sparsam verwendet werden, wenn, dann eher in Alltagssituationen. Sie gehen oft sehr stark mit, fühlen sich gut ein. Gewaltszenen sollten insbesondere nicht besonders detailliert ausgeführt werden. Folter etc hat nichts im Abenteuer zu suchen. Wichtig ist, dass der "moralische Kompass" stimmt. Komplexe Intrigenspiele sind schlicht nicht geeignet. Ebenso komplexe Detektivstories. Es sollte klar erkennbar sein, wer die "Guten" sind, Grautöne sind erlaubt, sollten aber nicht zu stark sein. Mein damals 8-jähriger Sohn hatte eine (Kinderversion) von Werwölfe von Düsterwald mitgespielt, es hat ihn monatelang beschäftigt, wer sich wie wann warum verhalten hat. Er hatte das ganze Spiel über kaum etwas gesagt, ging aber offensichtlich voll mit. Sex hat natürlich nix drin zu suchen. Erotik auch nicht. Man sollte sich nicht scheuen, abenteuerrelevante Informationen auch als solche kenntlich zu machen. Das "Problem" ist allerdings m.E. weniger das Abenteuer selbst, als vielmehr, wie es präsentiert wird. Bei Filmen muss es nicht brutal oder sexistisch zugehen, um ein FSK12 zu bekommen. Da reicht schon moralische Komplexität aus, wenn die objektiven Gesetzesbrecher als die Guten dargestellt werden und umgekehrt dann die Polizisten z.B. die Bösen sind. - Terry Pratchetts Maskerade (Mummenschanz) - ab 10.11. live in München (mit Laetitia on stage)
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