Alle Inhalte erstellt von Hornack Lingess
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Der Ton im Forum
Lieber @Francesco di Lardo , auch du wirst mir meine private Interpretation deiner Äußerungen nicht verbieten können. Wenn ich deinen Tonfall als provozierend empfinde, ist das so. Ob du das so meinst oder nicht, sei dahingestellt. Ich bewerte rein deine Aussagen, nicht deine Person. Vielleicht sollte es Dir zu denken geben, dass mehrere Personen Deine Postings als provozierend empfinden und diese Hinweise einmal reflektieren in bezug auf Deine eigenen Postings. Zur Rolle als Moderator: Solange ich nicht im grünen Kasten schreibe, bin und bleibe ich ein normaler Forums-User. Um die Rolle klar unterscheiden zu können, nutzen wir extra die grünen Kästen, wenn wir moderieren. Hornack
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
!!!mod!!! Einen Beitrag aus dem Thema hierhin geschoben: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/2689-der-ton-im-forum/page/144/#comment-3881473 Ein Doppelposting ausgeblendet. Hornack
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Kann M6 die Midgard-Gemeinde zusammenhalten?
Da fehlt eindeutig ein "mich" zwischen "die" und "gar nicht". Ich bin mir nicht sicher, ob das Forum ohne diese Bereiche noch existieren würde. Sie tun mehr für die Community als es irgendeine Regeledition jemals konnte oder können wird.
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Regelungsmodell für soziale Konflikte
Das klingt mir ein wenig zu kompliziert. Schau doch mal hier: https://steelcompendium.io/compendium/main/Rules/Chapters/Negotiation/ Vorteil des Systems von Draw Steel ist, dass nicht ein Wurf allein entscheidet. Ich fasse das mal kurz zusammen: NSCs haben Werte für Interesse und Geduld, zwischen 0 und 5 Erfolgreiche Würfe der Abenteurer erhöhen das Interesse am Thema Argumentieren und Diskutieren kostet immer Geduld! Motivationen sind Themen, die man ansprechen sollte Fallstricke sollte man nicht ansprechen Einigung: wenn das Interesse auf 5 steigt Diskussionsabbruch: wenn die Geduld oder das Interesse auf 0 sinkt!
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Der nächste Grund ist vielleicht für den ein oder anderen eine gewagte These: Für die Entwicklung eines Charakters benötige ich keine Veränderung seiner Werte! Ich kann seine Erfahrungen auch anders einfließen lassen. Betrachten wir hierzu ein paar Beispiele: In einem Abenteuer kommt er nicht über eine Mauer, weil er nicht klettern kann. Naheliegende Lösung: Klettern lernen oder steigern. Alternative 1: Kletterausrüstung besorgen, um besser auf solche Situationen vorbereitet zu sein Alternative 2: Die Umgebung näher betrachten: gibt es z.B. einen Tisch in der Nähe, auf den man steigen kann, um über die Mauer zu kommen? Wenn das nicht reicht, könnte man andere Möbel aufeinander stapeln. Wie, das ist auffällig? Gut, dass du es erwähnst. Alternative 3: Dann versuche ich halt, tagsüber durch das Tor zu kommen. Zweite Szene: Man hat sich mit einem Gegner angelegt, der eine Nummer zu groß war und musste fliehen. Naheliegende Lösung: Waffe steigern, damit man besser trifft Alternative 1: Mit roher Gewalt kommen wir dem nicht bei. Wir müssen ihm eine Falle stellen. Alternative 2: Wir sollten die Gruppe Gegner aufteilen und sie uns der Reihe nach vorknöpfen. Alternative 3: Mit meinem dicken Geldbeutel heuern wir Söldner an, die uns im Kampf unterstützen. Alternative 4: Da gab es doch neulich die Legende um dieses besondere Schwert, das aus einem wenig begabten einen hochbegabten Kämpfer macht. Lasst uns das suchen. Versteht ihr, was ich meine? Diese Art des Lernens schlägt sich halt nicht in Zahlenwerten und Mechaniken nieder, höchstens durch eventuelle Boni durch Vorbereitung o.ä.
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Sonntag - One Shot
Thema von Eleri wurde von Hornack Lingess beantwortet in Bacharach Con Vorankündigungens AbenteuervorankündigungenMein ? ist Wulfgar Wulfgarssen, Gnomen-"Barbar" (Grad 13) aus Waeland. Bisher hat er nur selten eine Wand gefunden, durch die sein Schädel nicht durch kam. @Eleri Möchtest Du sonst noch etwas über ihn wissen? Kurzes Geheimnis
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Noch ein Grund, warum ich überlege, ob das Steigern eines Charakters nicht für mich entfallen kann: Ich habe in den letzten Wochen ein paar M5-Charaktere für Bacharach überarbeitet und einen neuen Charakter für die DDD-Spiegelkampagne in Grad 10 entwickelt. Vor der Charaktererstellung habe ich inzwischen eine recht genaue Vorstellung davon, was ich spielen will: welche Charakterzüge soll das Wesen haben, welche Fähigkeiten und Kampftaktiken verwendet es. Dadurch sind sehr unterschiedliche Charaktere entstanden, z.B. ein Zwergen-Thaumaturg, der nur Siegel lernt (dafür alle - irgendwann) und (mit genug Zeit) "Kriegsbemalung" anlegt, ein waelischer Kjull-Anhänger, der nur Gedankenzauber lernt, damit er seinen Glauben verstecken kann, eine Halblings-Feldhüterin, die Essen liebt, es aber hasst, wenn man sie "natürlich" als Köchin vorschlägt und sich dann verweigert. Sie isst auch nur minimal Portionen. Da wir relativ selten spielen und ich auch maximal zwei Cons pro Jahr "schaffe", möchte ich diese Konzepte schon in möglichst fortgeschrittenem Zustand erleben und nicht jedes Mal von Grad 1 an hochspielen. Dafür bieten sich Cons an. Nachdem die Figuren dann aber auch schon relativ gut zeigen können, ob sie wie gewünscht funktionieren, brauche ich sie meist nicht weiter steigern. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich bei einer längeren Kampagne nicht doch auch steigern wollen würde.
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Gruppenzusammensetzung
Das ist eine sehr ärgerliche Lücke im Regelwerk von M1-5. Das fördert geradezu dieses "ich muss alles selbst können"-Gefühl, das man hier aus einigen Postings lesen kann.
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Kurze Lernpausen versus lange Lernpausen
Das klingt super gut. Bei eurer wöchentlichen Spielfrequenz kann man auch mal einen Termin einschieben, an dem man Urlaub macht oder nur steigert. Wir spielen drei bis vier Mal im Jahr einen Tag lang. Da würden solche Termine die meisten Spieler eher nerven oder langweilen.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
@Eleazar Diese Methode würde ich nicht mit Anfängern verwenden, sondern mit Profis. Und der Thread ist mit Absicht in der Rollenspiel"Theorie". Es ist mir gar nicht mal so wichtig, das Experiment in die Tat umzusetzen. Teilweise mache ich das ja schon mit meinen Con-Charakteren.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Das hast du sehr schön zusammengefaßt! Danke! Genauso geht es mir auch. Die Zeitersparnis kommt zudem noch daher, dass ich mich nicht nach jedem abgeschlossenen Abenteuer wieder mit dem Steigern beschäftigen muss.
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Kurze Lernpausen versus lange Lernpausen
Da nimmst du mir eins meiner Argumente gegen Steigern aus "meinem" anderen Strang raus. Die Lerndauer ist eines der Themen, die mich nerven. Das gilt jetzt für Kampagnen und nicht für jeweils abgeschlossene Abenteuer, zwischen denen genug Zeit vergeht. Störend finde ich an der Lerndauer: In einer Kampagne leben die Abenteurer in der Welt. Es gab da keine abgeschlossenen Abenteuer und keine Phasen, in denen sie einfach hätten (Lern)Urlaub machen können. Ich habe mir angewöhnt, ihnen überall, wo sie hingehen, mögliche Abenteuer zu präsentieren. Es gibt also eigentlich immer etwas zu tun und bei keinem von diesen Dingen steht dabei "hat noch 14 Tage Zeit, damit du in Ruhe dein Langschwert um einen Punkt steigern kannst". Natürlich könnten sie sich entscheiden, den entführten Ritter nicht zu suchen oder erst, nachdem sie gelernt haben, wie @Abd al Rahman beschreibt. Aber was wären das für Helden? Dadurch ist es mir in der letzten Kampagne passiert, dass die Abenteurer Monatelang nichts gelernt haben. Irgendwann habe ich sie in den Karmodin geführt und sie konnten alles Lernen bei einem Spaziergang mit einem Lehrmeister erledigen. Zum Glück vergeht die Zeit in diesem Zauberwald "anders". Die Lerndauer einfach ignorieren wollte ich aber auch nicht. Bzw. haben wir da nicht rechtzeitig vorher dran gedacht. Das hat den ein oder anderen Spieler schon ein wenig genervt. Das nächste Mal packen wir das in die Session 0.
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Gruppenzusammensetzung
Find ich nicht, wenn der Spielleiter seine Abenteuer oder Kampagne an die Gruppe anpasst. Meine eine Alfar-Gruppe besteht aus: Fian, Glücksritter, 2 Klingenmagiern, Magier und Beschwörer. Das deutet doch schon irgendwie in die Richtung des Spiels, das sich die Spieler wünschen, nicht wahr?
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Midgard ohne Gradaufstiege?
Für mich. Mich interessiert sehr, wo ihr den Punkt erreichen würdet, dass spielen ohne weiteres Steigern in Frage käme.
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Midgard ohne Gradaufstiege?
Das steht ganz am Anfang (Fettdruck ist neu) Da steht nirgends "ich will einen Alleskönner-Superhelden 75. Grades spielen". Das klang z.B. in deiner Vorstellung direkt danach.
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Midgard ohne Gradaufstiege?
Warum geht ihr eigentlich davon aus, dass ich meinen Charakter soweit optimieren würde, dass er alles kann, was er jemals in seinem Leben brauchen wird? Ich schätze, mein Grad 10-Charakter, wie ich ihn gerade für die Spiegelkampagne erstellt habe, kann schon genug, um damit Jahrelang zu spielen. Ohne ihn steigern zu müssen. Klar, der hat jede Menge Lücken, aber das ist doch auch reizvoll. Ich brauche keinen Charakter, der alles kann. Ich habe Mitspieler, die mich ergänzen können!
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Du kannst mir schon vertrauen, dass mein Vorschlag, wie ich das Problem angehe, für mich das Problem lösen könnte. Ich erstelle mir einmal einen Charakter, der so ist, wie ich ihn haben will. Zwischen den Abenteuern kann ich ihn schön in der Schublade liegen lassen und das nächste Mal, wenn ich ihn in die Hand nehme, kann er genau dasselbe wie vorher. Zeitersparnis durch weggefallenes Steigern: Bingo!
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Der Teil von Altgard klingt richtig gut! Muss ich mir nochmal genauer ansehen.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Hah, ich bin doch nicht alleine! Bei mir als Spielleiter könntest du das gerne machen. Ich bin inzwischen der Meinung, dass mich die Steigerungsregeln nur noch äußerst peripher tangieren. Wenn ein Spieler mit seiner Klasse unzufrieden ist, darf er sie wechseln. Fertigkeit gelernt, die man nicht braucht oder doof findet: gern austauschen. Das Spielen soll Spaß machen!
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Darüber lache ich halt nicht mehr. Ich find's Zeitverschwendung. Da hätte ich auch in 0,Nix einfach die Standarddinger hochlernen können: die Spezialwaffe Richtung Anschlag und das, was ich eh gut kann. Ohne nachdenken. Und ich hab bei meinen Zauberern nachgesehen: die Hälfte der Zauber, die sie gelernt haben, haben sie noch nie oder nicht mehr als einmal eingesetzt. Und ich hab nicht nur Nischenzauber gelernt.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Die Lernregeln sind nicht so kompliziert, dass ich sie nicht beherrschen würde. Aber auch eine Vereinfachung löst mein Dilemma nicht: mich für eine Sache entscheiden zu müssen aus den ganzen Optionen, die das Spiel bietet. Es sind einfach zu viele. Mit 500 EP kann man 10 Fertigkeiten lernen, die pro Punkt 50 EP kosten. Oder einen Zauber, der 500 EP kostet. Oder beliebige andere Konstellationen dazwischen. Da sitze ich dann manchmal eben stundenlang, um mich zu entscheiden, weil ich das gefühlt beste für mich rausholen will. Das hab ich doch genau so von vorneherein geschrieben. Mich nervt nicht mal unbedingt, dass ich die Fertigkeit oder den Zauber nicht anwenden konnte, sondern die Zeitvergeudung beim Steigern. Da macht man sich Gedanken, hantiert mit Tabellen und am Ende war's für die Füße. Das hab ich in der Realität oft genug. Das brauche ich nicht auch noch bei einer Freizeitbeschäftigung.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Ja, da sollte die Spielleiterin anpassen und zwar in zweierlei Hinsicht: - die Gegnerinnen: welcher Gruppe macht es Spaß mit einer Gegnerin konfrontiert zu werden, den sie mangels magischer Waffen nicht verwunden können? - natürlich sollte man die gefundenen Schätze und Artefakte an die Gruppe anpassen. Vielleicht nicht immer, aber doch recht häufig. Eine Gruppe wird sehr viel Spaß mit einem magischen Stoßspeer haben, wenn keiner damit kämpft/kämpfen kann: verkaufen bringt so gut wie nix und einfach gegen eine andere magische Waffe umtauschen lassen wird auch selten praktiziert. Da ist es doch sinnvoller gleich eine Waffe zu vergeben, die die Abenteurerinnen brauchen können. Es sei denn man hat sich, z.B. im Rahmen einer Session 0 darauf geeinigt, dass Gegnerinnen so sind wie sie sind und man auch mit Grad 3 Figuren sich mit Grad 25 Gegnerinnen anlegen kann. Dann bräuchte man den 1. Punkt weniger beachten. Dann ist die Flucht-Option aber auch quasi eingebaut und die "Ah, Gegner, die müssen machbar sein, sonst würden wir ihnen nicht über den Weg laufen"-Mentalität vieler Spieler ausgeschaltet.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Okay, das Prinzip kenne ich auch. Aber was machst du beispielsweise bei einem Zauberer, der endlich seinen hochstufigen Zauber gelernt hat, nach dem es dich schon lang gelüstet. Drei Abenteuer später stellst du fest, du hast ihn genau noch-gar-nicht eingesetzt.