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Vielfalt im Rollenspiel
Ich zitiere aus einem anderen Strang, in dem das Buch "Roll inclusive" vorgestellt wurde und in dem eine Diskussion zu den darin thematisierten Aspekte begann. M. E. gehört diese Diskussion allerdings hierher. @Abd al Rahman schrieb: @Eleazar schrieb: Genau den Aspekt, auf den Eleazar hier hinweist, halte ich für ganz entscheidend. Über den Gruppenvertrag kann für die eigene Runde alles mögliche vereinbart werden und wenn die Spieler solche Konflikte ausgespielt sehen möchten, wie Abd sie beschreibt, dann kann die Spielleitung das einrichten. An Abds Stelle würde ich diese Wünsche beim SL anmelden und darauf vertrauen oder hoffen, dass diese Flaggen Berücksichtigung finden. Konflikte sind ja das Salz in der Suppe und wir spielen Konfliktsimulationsspiele, weil diese einen großen Reiz des Spiels ausmachen, Herausforderungen darstellen und uns Entscheidungen abnötigen. Aus meiner Sicht fragt sich jedoch, wie diese Konflikte aussehen und gestaltet werden und ob hier auf Stereotype zurückgegriffen wird, oder ob Konfliktlinien und Machverhältnisse neu arrangiert werden. Letzteres empfinde ich als Spieler als besonders reizvoll, aber das sollten Runden jeweils für sich entscheiden. Etwas anders sehe ich die Sache, wenn Stereotypen und Konzepte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (Sexismus, Rassismus ...) über Publikationen in den öffentlichen Diskurs eingespeist und damit reproduziert werden. Hier sollte beim Aufgreifen solcher belasteter Konfliktlinien mit sehr viel Fingerspitzengefühl vorgegangen werden, vor allem sollte m. E. auf die Reproduktion vermeintlich historischer Gegebenheiten in eurozentristischer Sicht verzichtet werden. Und das bedeutet nicht, dass alles geglättet wird und es keine Konflikte mehr gibt, sondern wirft die Frage auf, welche Konflikte wie inszeniert und ob darüber irdische Machverhältnisse weiter zementiert und damit vervielfältigt werden. Dabei liegt die Verantwortung für einen sensiblen Umgang mit Differenz und Macht bei den Produzenten/Autoren populärkultureller Medien.
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Wettbewerb für junge Spieler?
< 50 Jahre, oder?
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Roll Inclusive - Diversity und Repräsentation im Rollenspiel
Wo ist diese Rezension zu finden? Kannst du uns einen Link mitteilen?
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Roll Inclusive - Diversity und Repräsentation im Rollenspiel
Ich habe es auszugsweise gelesen, viele theoretische Ansätze, die verarbeitet wuden, waren mir bereits aus dem Studium vertraut. Eine breitere Auseinandersetzung mit der Thematik innerhalb der Rollenspielszene halte ich für längst überfällig, daher begrüße ich die Publikation ungemein. Wobei mir der Repräsentationsaspekt alleine zu dürftig erscheint. Das kann ein erster Schritt sein, reicht aber für die Problematisierung der Reproduktion von gruppenbezogner Menschenfeindlichkeit in der Populärkultur m. E. nicht aus.
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D&D5e Monster konvertieren / Umrechnung zu M5
Anders geht es wohl kaum. Außerdem sind auch die Abenteurergruppen sehr unterschiedlich aufgestellt. Auch hier ist der Grad oder die Gefährlichkeit (Gf) allein kein verlässliches Kriterium für die Gestaltung einer Herausforderung. Wenn ich am meine Casualgamergruppe denke, die mit Bihändern, magischen Artefakten (Stab des Lichts, Kraftgürtel ...) usw. ausgestattet sind - selbst der Alpanupriester ist eine Kampfmaschine -, dann muss eine Herausforderung für diese Gruppe ganz anders aussehen, als für andere Gruppen. Dementsprechend muss ich die Gegner sowieso immer anpassen. Genau aus diesem Grund wurden m. E. die Entwicklungsmöglichkeiten für Kreaturen im aktuellen Bestiarium eingeführt.
- D&D5e Monster konvertieren / Umrechnung zu M5
- D&D5e Monster konvertieren / Umrechnung zu M5
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Spurensuche - die neue Superfähigkeit?
Sicherlich, denn wer Spurensuche gelernt hat startet mindestens mit +8 (M5) statt mit +4 (M4).
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Spurensuche - die neue Superfähigkeit?
Danke für diesen Punkt. Die Relevanz einer Fertigkeit ist eben auch sehr stark von dem verwendeten Setting und der gespielten Kampagne abhängig.
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Spurensuche - die neue Superfähigkeit?
Klar, dieser Punkt ist ebenfalls sehr entscheidend - den hatte ich nicht angeführt, weil die Relevanz einer Fertigkeit auch von der Art der Kampagne oder von den Vorlieben der Gruppen bzw. der SL usw. abhängt. Das führt jedoch zu einer anderen Diskussion und weg von der Frage, die Fimolas eingangs stellte. Er bezog sich nur auf Entdeckungsfertigkeiten bzw. Spurensuche.
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Spurensuche - die neue Superfähigkeit?
Bitte bedenkt auch, dass laut Regeln nicht ständig und bei jeder Kleinigkeit auf Fertigkeiten gewürfelt werden muss. Ein Heilkundiger wird wohl bei der Untersuchung eines Körpers automatisch auf die ungewöhnlichen Kratzspuren aufmerksam, ohne auf Spurensuche würfeln zu müssen usw. Außerdem können grundsätzlich ebenso Sinnesfertigkeiten oder andere Entdeckungsfertigkeiten, wie Fallen entdecken, zum Einsatz kommen, um etwas wahrzunehmen (zu entdecken). Welche Fertigkeit am besten passt muss von Fall zu Fall entschieden werden. Auch macht es für mich einen sehr großen Unterschied, ob ich den von der Fläche her begrenzten Körper eines Menschen auf Kratzspuren untersuche oder einen weitläufigen Waldboden, bei dem ich mit vielen unterschiedlichen Spuren rechnen muss und wo ich grundsätzlich eine Interpretationskompetenz benötige, die über das reine Wahrnehmen hinausgeht. Insofern sehe ich es wie Yon: Entdecken ist auf vielfältige Weise möglich, das Interpretieren erfordert weitere Fertigkeiten. Als wichtig empfinde ich hingegen das grundsätzliche Hinterfragen der Gesamtregelkomposition bezüglich der Entdeckungsfertigkeiten durch @Fimolas. Traditioneller Weise geht Midgard immer noch von besonders abenteuerrelevanten Fertigkeiten aus und knüpft damit die Kostspieligkeit der jeweiligen Fertigkeit an eine spezifische Vorstellung davon, was in einem typischen Abenteuer wohl häufig vorkommt. Was ein typisches Abenteuer ist, hat sich jedoch in den letzten 30 Jahren deutlich diversifiziert - ein solches ist eben viel schwieriger zu bestimmen, was auch die Diskussion hier zeigt. Für eine Neuauflage wäre wohl daher zu prüfen, wie grundsätzlich mit Fertigkeitskosten und damit dem Stellenwert der einzelnen Fertigkeit umgegangen wird.
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Duplizieren
Weil das eine der Grundbedingungen für das Gelingen für Illusionsmagie bei Midgard ist. Siehe Ark., S. 79-80. Dort werden die Prämissen für Illusionszauber beschrieben. Daher hatte ich überlegt, ob dieser schöne Zauber nicht besser mit Prozess Erschaffen funktioniert, weil es sich dann nicht um Trugbilder handelt, die beschworen werden, sondern um "Kraftfeldwesen" oder wie auch immer diese beschrieben werden würden.
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Duplizieren
Der Aspekt mit den Befehlsmöglichkeiten gefällt mir sehr gut. Unklar ist mir in der neuen Version, wie viele Duplikate erschaffen werden können. Angenommen ich setze 60 AP ein, kann ich damit tatsächlich 20 Duplikate erzeugen? Sind sie tatsächlich Spiegelbilder, also zweidimensional? Dann müssten die Spiegelbilder m. E. als Illusion entlarvt sein. Ansonsten bleibt unklar, woran der Gegner die Spiegelbilder wiedererkennen kann, durch die er schon mit seiner Waffe gefahren ist? Es bleibt darüber hinaus das Problem, dass der Zauberer die Spiegelbilder als Illusionen nur außerhalb des Sichtbereichs seiner Gegner entstehen lassen kann. Das macht den Zauber (als Illusion) recht unattraktiv.
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Duplizieren
So hier noch eine Variante des Zaubers "Duplizieren", jetzt mit Prozess Erschaffen. Ich bin gespannt auf euer Feedback: Duplizieren Gestenzauber der Stufe 6 kleines Glasprisma (100 GS) Erschaffen Agens: Metall Reagens: Magan AP-Verbrauch: 2 je Duplikat (max. 6 Duplikate) Zauberdauer: 10 sec Reichweite: - Wirkungsziel: Umgebung Wirkungsbereich: 5 m Umkreis Wirkungsdauer: 2 min Ursprung: dämonisch Der Zauber erschafft im Wirkungsbereich bis zu sechs naturalistische Abbilder seiner selbst - einschließlich der am Körper getragenen Ausrüstung. Die Abbilder entstehen in unmittelbarer Nähe zum Zauberer, jedes belegt ein eigenes Feld. Durch andere Wesen oder große Objekte besetzte Felder werden nicht durch die Abbilder besetzt. Die Duplikate imitieren den Zauberer, sie verhalten sich auf die gleiche Weise wie er, haben indes das Bestreben sich zwischen den Zauberer und dessen Gegner zu bewegen und ersteren zu schützen. Dabei weichen sie innerhalb des Wirkungsbereichs Hindernissen aus. Jedes Abbild verfügt über 2 AP. Hat es diese verloren oder endet zuvor die Wirkungsdauer des Zaubers so löst es sich auf und erlischt. Eigene Angriffsmöglichkeiten fehlen den Abbildern.
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Duplizieren
Die Konzeption des Zaubers laut D&D-Regelwerk lässt sich für Midgard vermutlich nicht als Beherrschen (also Illusionsmagie) umsetzen (siehe D&D, deutsche Ausgabe von 2002, S. 298). Um den Zaubereffekt, den @MrP sich wünscht - eine Funktionsweise, wie der Spiegelbilderzauber bei D&D - bei Midgard zu erreichen, wäre vermutlich eher der Prozess Erschaffen geeignet, da ich dann keine Trugbilder erscheinen lasse, mit allen Regelkonsequenzen, sondern z. B. Kraftfelder, die eher wie eine Art bewegter Zauberschild wirken. Was meint ihr? Vielleicht wäre es sinnvoll unsere Ideen in zwei Zauber aufzuspalten: Einer mit Prozess Erschaffen --> Spiegelbilder als temporäre Schutzsphären, ein anderer der tatsächlich Trugbilder des Zauberers erzeugt, die entsprechend den Regeln für Illusionen unterliegen, mit denen/dem jedoch individueller gearbeitet werden kann. Ich tendiere dazu, dass der Illusionszauber nur ein Trugbild hervorruft, welches dann kontrolliert werden kann (Konzentration), dessen Reichweite jedoch deutlich höher ist, als bei den Spiegelbildern. Die Spieldaten müssten dann entsprechend der Mächtigkeit angeglichen werden. Was meint ihr?
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Duplizieren
Ich empfand @Hiram ben Tyros Idee als sehr spielförderlich, weil sie es ermöglicht den Zauber flexibler einzusetzen. Ich könnte z. B. auch nur ein Spiegelbild erzeugen und mich darauf konzentrieren und es individuell handeln lassen. Es stellt sich die Frage, ob wenn ich mehrere Spiegelbilder erscheinen lasse und mich auf eines konzentriere, die anderen sich dann so bewegen wie der Zauberer (also nur geringfügig, denn dieser konzentriert sich und darf sich lediglich 1 m / Runde bewegen) oder ob diese quasi wie programmierte Automaten oder Untote einem Befehl folgen und diesen solange ausführen bis ein neuer eintrifft? Ich wäre eher für die erste Variante, diese erscheint mir im Rahmen des Zauberkonzeptes logischer. Andere Variante: Der Zauberer kann mehrere Illusionen gleichzeitig kontrollieren, sofern sie die gleichen einfachen Bewegungen/Aktionen ausführen sollen oder er konzentriert sich auf eine einzelne Illusionsgestalt, die er dann ganz individuell steuern kann (so als wäre er selbst an diesem Ort).
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3 AP erscheint mir im Vergleich zu Macht über die Sinne sehr viel zu sein, ich würde für 2 AP plädieren und eine Wirkungsdauer von 10 Minuten in Analogie zu Macht über die Sinne, wo ein menschliches Trugbild ebenfalls für 10 Minuten bestehen bleibt, vorschlagen. Dann wäre auch eine flexiblere Anwendungsmöglichkeit gegeben (z. B. bei Verfolgungsjagden usw.). Wobei sich daraus wieder weitere Fragen ergeben: Z. B. muss der Zauberer alle seine Trugbilder sehen können, damit sie agieren usw. Noch ein Hinweis: Illusionen werden nur dann für real gehalten, wenn sie außerhalb des Sichtbereichs derjenigen entstehen, die an die Illusion glauben sollen (vgl. S. 79-80 ARK).
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Ich hatte bereits vor einer gefühlten Ewigkeit darüber nachgedacht den Zauber Spiegelbild für Midgard zu übertragen, weil ich finde, dieser kann sehr kreativ eingesetzt werden. Die Diskussion hier zeigt mir aber, warum ich damals nicht am Ball geblieben bin. Der Zauber wirft sehr viele Regelfragen auf, die geklärt werden müssen. Ich bin gespannt, ob sich aus diesem Strang eine spieltaugliche Version entwickelt? Meine Zuversicht steigt ...
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Dann könnte auch überlegt werden, ob der Zauber eine längere Wirkungsdauer hat, z. B. 10 Min.
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Was passiert, wenn das erste Spiegelbild getroffen wurde und sich für den Angreifer aufgelöst hat, brechen dann für den Angreifer alle anderen Illusionen ebenfalls zusammen, weil der Gegner die Magie durchschaut hat? Ein paar Fragen sind noch zu klären, wie mir scheint. Mir gefällt dein Ansatz jedoch sehr.
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Mir gefällt der Zauber ebenfalls. Es ist eine Midgard-Variante des D&D-Klassikers Spiegelbild. Um den Zauber teurer zu machen würde ich eher die AP-Kosten pro Spiegelbild hochsetzen, statt die Stufe. Dann wäre aus meiner Sicht zu überlegen, warum der Zauberer sich konzentrieren muss? Kann er die Spiegelbilder steuern? Haben sie den gleichen Abwehrwert, wie der Zauberer oder werden sie einfach bei einem Erfolgswert von 20 getroffen? Können die Spiegelbilder ebenfalls Illusionsangriffe machen? Man stelle sich einen Zauberer vor, der wie beim Waffenlosen Kampf wild um sich schlägt - wenn das kopiert würde, dann wäre ggf. auch ein Scheinangriff durch die Spiegelbilder möglich.
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Abenteuerideen für Spielleiter-Wiedereinstieg gesucht
Da würde ich eher von sehr viel Aufwand sprechen und der Hintergrund des Säulenheiligen passt so gar nicht zu Ming.
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Abenteuerideen für Spielleiter-Wiedereinstieg gesucht
Yep! So ist es! Wenn du also Fragen hast, dann stelle sie im entsprechenden Abenteuerstrang.
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Abenteuerideen für Spielleiter-Wiedereinstieg gesucht
Im Band Die Fahrt der Schwarzen Galeere gibt es ein kurzes Abenteuer, das in Kroisos spielt: Unterirdisch ist sein Titel. Wenn du überlegst Ziegenspuren zu nutzen, dann könntest du vorab noch Schatten in der Nacht leiten, welches sich gut anbietet, um es davor zu spielen. Beide Abenteuer spielen im Herzogtum Palatinea (Region Serenea).
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RuneQuest Glorantha - neu auf deutsch
Bei Glorantha sind die Enten ein must have!