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Drachenmann

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Alle Inhalte erstellt von Drachenmann

  1. Thema von Yon Attan wurde von Drachenmann beantwortet in Midgard Cons
    So, bestätigt. Ab Donnerstag gehe ich euch endlich mal wieder auf den Sack!
  2. Der Fahrer hat definitiv seinen Schaff, aber so richtig leidet der Beifahrer! Wenn dein Beifahrer schwache Nerven hat, setz ihn nach hinten und lass den Hund vorne sitzen, sonst drehst du als Fahrer durch!
  3. Ich finde, ob sich aus einer dauerhaften Tiergestalt ein Problem ergibt, hängt entscheidend vom gewählten Tier ab. Ein Äffchen wie Herr Nilsson ist als pflegeleichter Exot bestimmt einfacher ins Spiel zu integrieren als ein ausgewachsenes Gorilla-Männchen, ein putziger Waschbär einfacher als ein als Tanzbär verkleideter Grizzly. Und eine (zu) aktive oder passive Spielweise ist m.M.n. nicht von irgendeiner Tiergestalt abhängig, sondern von der Spielerpersönlichkeit. Manche Spieler könnten auch in der Tiergestalt Silberfisch das Spiel dominieren, andere wären auch als Drachenechse am Tisch so gut wie nicht existent. Außerdem habe ich wesentlich anstrengendere Figurenkonzepte erlebt, die mir sowohl als Mitspieler als auch als SL wirklich den letzten Nerv geraubt haben. Für wichtig bei einer dauerhaften Tiergestalt halte ich das Gespräch im Vorfeld, in dem Spieler und Spielleitung ihre Vorstellungen erklären und sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise einigen. Das gilt aber für jede extreme Figur bzw. Spielweise.
  4. Thema von Yon Attan wurde von Drachenmann beantwortet in Midgard Cons
    Oh, da war was: Abenteuer vorbereiten! Danke...
  5. Thema von Yon Attan wurde von Drachenmann beantwortet in Midgard Cons
    Überwiesen ab Donnerstag. Also nur überwiesen, sonst habe ich nichts getan, außer mich mit der Banksachbearbeiterin kaputt zu lachen... Dieselbe Frage wie immer: Muss ich noch irgendwas tun? Hund ist versorgt, Blumen werden gegossen...
  6. Thema von Solwac wurde von Drachenmann beantwortet in Das Netz
    Und heute noch 15%. Läuft...
  7. Freitag, aber ich habe nicht gerade als Erster mein generelles Interesse angemeldet...
  8. Das Siegel wird von dem Thaumaturgen mit der Tusche aufgebracht. Wohin, gibt das Arkanum vor. Nur ein einziges anderes Medium ist für Siegel geeignet. Dabei handelt es sich um ein mindestens 50x50cm großes und entsprechend vorbereitetes Pergament. Dieses Pergament wird auch Thaumagrammblatt genannt. Seine Herstellung ist Teil einer eigenen Fertigkeit. Die Beschriftung eines Thaumagrammblattes erfordert das Erlernen mehrerer besonderer thaumaturgischer Fertigkeiten. Allerdings bezieht sich meine Antwort auf M4. Dennoch behaupte ich, dass es auch nach M5 nicht möglich ist, ein Siegel auf irgendeinen Lappen zu malen und diesen auf Bedarf irgendwohin zu legen. Denn Siegel sind erstens Sekundenzauber und zweitens von allen anderen Zaubern abgetrennt. Deine Idee ist zwar charmant, würde aber ein Ungleichgewicht herstellen. Also nein. Auch ohne momentanem Zugang zu Regelwerken.
  9. Ich fürchte, du musst eine Hausregel erstellen. Regeltechnisch stehen die Auren der Mittelwelt denen der >Gr:7 gegenüber. Mit anderen Worten konkurriert die Mittelwelt-Aura mit der finsteren bzw. der Dweomer-Aura. Wie das zu lösen ist, bleibt dir als SL überlassen. Generell aber besitzen alle midgard'schen Besucher einer Welt außerhalb der Mittelsphäre eine Aura, nämlich die der Mittelwelten. Hoffe geholfen gehabt zu können...
  10. Nicht anders, sondern weitergehend. Steht nicht in M4, dass ein zweiter EW:Erkennen der Aura nach dem ersten erfolgreichen ermöglicht, die Aura näher zu bestimmen? Ich bin jetzt tatsächlich unsicher, ob das eine Hausregel ist? Wenn ja, tut es mir sehr leid für die Fragestellung! edit: Entschuldigung, es scheint eine Hausregel gewesen zu sein. Nachgesehen, nichts gefunden...
  11. Alle vier besitzen eine Aura der Mittelwelten, wenn sie von einem Bewohner der Finsterwelt "gescannt" werden. Auf einen weiteren Zauber "Erkennen der Aura" zeigt A eine Aura Dweomer, C eine Aura finster. B und D dagegen zeigen weiterhin nur "Mittelwelt" an. Meine Lesart...
  12. Thema von Solwac wurde von Drachenmann beantwortet in Sonstiges zu Regionen
    Dochdoch, alle anderen außer dir schon. Sie wollten dich nur nicht dabei haben... ----------------------------------------------------------------- Ergänzung zum Thema: Ein Verein hat eine römische Flussgaleere nachgebaut und mit befährt ihr den Rhein. Darüber gab es auch mal eine Reportage, ich meine auf ZDF info... Link zur Vereinsseite: Lusoriarhenana Das Schiff hat sensationelle Manövriereigenschaften und einen so geringen Tiefgang, dass mit ihm auch die Uferbereiche des damals unbegradigten Rheins erreicht werden konnten, um anzulanden.
  13. *Du willst auf Marandil aufpassen können, lässt dich aber von irgendeinem Ovis Pro Cram in die Wüste schicken? Ich sehe schon, da wird der Esel zum Gärtner. Für euch beide zusammen muss ich mir wahrscheinlich zwei zusätzliche Arme wachsen lassen, vielleicht eher vier...*
  14. Also alles wie immer mit der üblichen Zwangsreaktion der konsternierten Spielleitung...?
  15. Ich finde es jetzt völlig unnötig, die Anwärter auch noch durch zu nummerieren. Vielleicht wäre Mogadil die Gruppengröße ja überhaupt nicht aufgefallen?
  16. Ich hätte einen albischen Glücksritter, Gr 25 im Angebot. Colin Dew Mulligan MacRochall müsste auf Empfehlung teilnehmen... Ich bin zwar noch nicht für Bacharach angemeldet, wenn aber kein Platz mehr frei sein sollte, würde ich für dieses Abenteuer auch als Tagesgast am Samstag anreisen.
  17. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Ich bin eine Blume. Eine große Sonnenblume, die sich ums Verplatzen friedlich auf einer grünen Wiese im Wind wiegt.
  18. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Mist, jetzt muss ich ja doch noch mal, obwohl wir unseren Diskurs abgebrochen hatten. Aber ich will und kann diesen Post nicht unkommentiert lassen. Und es ist beim Kopfschütteln geblieben? Kein einziger Versuch, daraus ein Gespräch mit ihm zu entwickeln? D.h. du lässt ihn einfach widerspruchslos gewähren? Der Mann trägt offensiv im Sportverein seine irritierende Auffassung zur Schuldfrage des 2.WK vor, wahrscheinlich eine ebenso irritierende Auffassung zu dessen Ursachen. Außerdem zeigt er genauso offensiv seine Sympathie zur AfD. Und du siehst keinerlei Anlass, bei ihm nachzuhaken. "Deines Wissens" hat er den Flüchtling im Verein noch nicht angepöbelt, ich nehme stark an, dass du auch hier nicht nachgefragt hast: Dir reicht anscheinend, dass dir ein solches Verhalten nicht zu Ohren gekommen ist. Jetzt stelle ich mal eine einfache Frage: Wie wirst du dich verhalten, wenn dir ein solches Anpöbeln zu Ohren kommen sollte? Ich finde, "eigenwillig" ist eine recht eigenwillige Formulierung in diesem Zusammenhang. Du weißt doch gar nicht, welche "Meinungen" dieses Vereinsmitglied noch so vertritt, denn du betreibst ja anscheinend eine aktive Gesprächsvermeidung. Mich stört die Leichtigkeit, mit der du jemanden in deinem persönlichen Umfeld gewähren lässt, ohne dir aktiv ein Bild über sein Gedankengut zu machen. Da ich über den Mann nichts weiß und weder ihn noch seine Aussagen kenne, werde ich mich hüten, ihn als Rassisten oder Rechten zu bezeichnen, denn ja, das wäre leichtfertig. Du dagegen könntest dir dieses Wissen verschafft haben, tust es aber nicht und führst diese Passivität im persönlichen Umfeld als Beleg an - wofür eigentlich? Dafür, dass Wegsehen und Konfliktscheu ein Zeichen für eine aktive, demokratische Grundhaltung seien? Dafür, wie totalitaristisch und inhuman meine politische Haltung sei? Wie um Gottes Willen willst du denn dafür sorgen, dass orientierungslose Menschen von hetzenden Dogmatikern abgefischt und instrumentalisiert werden, wenn du nicht das persönliche Gespräch mit ihnen suchst, nicht versuchst, sie von Menschenrechten und demokratischen Werten zu überzeugen? Was du beschreibst, ist in meinen Augen keine Toleranz, sondern gelebtes Desinteresse, ich bin wirklich entsetzt! Politische Kritik und das, was ein Höcke, ein Gauland und weite Teile der AfD-Funktionäre absondern, sind absolut nicht dasselbe. edit: Rechtschreibung
  19. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Ja, so kann's gehen: Für dich war es ein Maulwurfshügel, für andere ein Wespennest...
  20. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    @ EK: Ah, Moment! Mai Kais Schreibweise ist manchmal tricky, ich lese etwas ganz anderes in seinem Beitrag (@ Mai Kai: Falls ich dich missverstehe, korrigiere mich bitte): Zunächst entfernt er die erfolgreich verheimlichte Gesinnung aus seinem Beitrag: Wer sich seine rassistische Denkweise nicht anmerken lässt und heimlich rechtspopulistisch oder sogar NPD wählt, dem ist nicht beizukommen, weil niemand in einen Kopf hinein sehen kann. Den Versuch, dies zu tun, meint er mit der Gefahr einer Gesinnungsjustiz. Dann zieht er die Verbindung zwischen öffentlichen rassistischen Äußerungen und deren Vorbildfunktion für Leute, sich nun (scheinbar legitimiert) ebenfalls im Alltag rassistisch zu äußern und damit zu verhalten. Werden solche Leute in diesem Moment nicht aufgehalten, weil sich ihre Umwelt aus Angst, Desinteresse oder schweigender Zustimmung passiv verhält, fühlen sie sich in ihren Taten (Mai Kai betont, dass er auch Äußerungen für Taten hält) bestärkt und sie motivieren sogar andere, es ihnen gleich zu tun. Deswegen sieht er hier zunächst die Notwendigkeit, entschieden und aktiv einzugreifen. Und zwar nicht erst dann, wenn Menschen körperliche Gewalt angetan wird. Mai Kai sieht also (genau wie ich), dass rassistische Gewalttätigkeit schon wesentlich früher beginnt, nämlich bei Rhetorik und Ungleichbehandlung, die zu offensichtlicher Abwertung und sozialer Ausgrenzung führen. Und er durchschaut ganz klar, dass diese Entwicklung zu körperlicher Gewalt führt, wenn sie nicht schon in ihren Anfängen aufgehalten wird. Parallel blickt er in die Zukunft und hält über das situative Einschreiten hinaus die Überzeugungsarbeit für das einzig legitime Mittel der Wahl, um Wankelmütige und Unentschlossene zurück in die demokratische Gesellschaft zu holen. Ich kann mit Mai Kais Beitrag sehr viel anfangen, denn ich finde viele meiner Inhalte in ihm wieder, aber sehr unaufgeregt. Ein "ist ja sonst ganz nett" kann ich nicht daraus lesen, im Gegenteil: Ich lese hier eine unerschütterliche demokratische Haltung, aus der heraus Mai Kai jede Form von Ungleichheit, Ausgrenzung oder Unterdrückung von Minderheiten entschieden ablehnt. Er verharmlost weder, noch relativiert er. Dabei setzt er vielleicht sehr viel stärker auf die Gesprächsbereitschaft des Gegenübers als ich es wahrscheinlich tue, das sehe ich aber als Ergebnis von sehr unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Genau das meine ich, wenn ich schreibe: Jeder mit seinen Mitteln. Es gibt sicher Leute, die er mit seiner Herangehensweise erfolgreicher anspricht als ich es kann - und andersherum.
  21. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Danke EK, ich fürchtete schon, dass ich als einziger über diese Formulierung gestolpert wäre. Liest sich wie: Naja, wir haben doch alle unsere Macken, der eine spielt Midgard, der andere putzt ständig Fenster, der dritte ist halt Rassist. Solange er keine Oma vor den Bus schubst, ist doch alles im Rahmen. Ich glaube, der grundsätzliche Unterschied besteht darin, rassistischer Hetze den Status einer Meinung zuzubilligen. Und das tue ich ausdrücklich nicht. Dadurch wird meine Haltung weder totalitaristisch noch inhuman.
  22. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Stephan, ich denke auch, dass spätestens an diesem Punkt der Diskussion der rein schriftliche Austausch an seine Grenzen stößt. Ein persönliches Gespräch würden wir wahrscheinlich wesentlich entspannter und auch konstruktiver gestalten. Von daher einverstanden, lass uns hier besser abbrechen.
  23. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Ich habe meine ursprüngliche Antwort noch einmal zitiert, weil ich der Meinung bin, dass nur so der Zusammenhang klar wird. Hervorhebung durch mich. Gegen diese Unterstellung wehre ich mich entschieden. Bitte lies dir meine Beiträge noch einmal genauer durch, vor allem meine Beispiele für Alltagsrassismus. Niemandem klebe ich ein Etikett an, um ihn danach in einen Schubkasten zu sortieren. (edit: Sie kleben sich das Rassisten-Etikett doch ganz von selber auf die Stirn und brauchen nicht mich dafür. Außerdem habe ich deine Antwort nochmals durchgelesen und komme so langsam darauf, was du mir tatsächlich unterstellst: "..., dass es gerechtfertigt ist, andere als Menschen zweiter Klasse zu behandeln, wenn man ihnen nur das Label 'Rassist' anklebt." Mit diesem Satz unterstellst du mir nicht nur, wahllos und selbstgerecht "andere Menschen" als Rassisten zu bezeichnen, wenn es mir gerade in den Kram passt; du gehst sogar noch weiter und behauptest implizit, ich würde diese Bezeichnung gezielt vornehmen, um andere wider besseres Wissen bewusst zu diffamieren oder sogar zu verleumden. Eine solche Unterstellung geht für mich weit über jedes Maß hinaus, ich hoffe, du hast entweder nicht vor dem Schreiben nachgedacht oder aber ich interpretiere zuviel in deine Aussage hinein.) Ich halte es für gerechtfertigt, bestimmten Doktrin und Ideologien einen Maulkorb zu verpassen. Rassistische und gewaltverherrlichende Haltungen haben über Jahrhunderte mit ihren Taten demonstriert, wie sie sich das Zusammenleben der Menschen vorstellen. In großen Teilen der Welt tun sie das noch heute. Wer einer erwiesenermaßen unhaltbaren, unbegründbaren "Theorie" anhängt, die sich zentral auf Unterdrückung von und Gewalt gegenüber Minderheiten gründet, besitzt meiner Meinung nach nicht das Recht, in unserer Gesellschaft für deren Verbreitung das Recht auf freie Meinungsäußerung zu beanspruchen. Das macht nicht ihn selbst zu einem Menschen zweiter Klasse, sondern bringt zum Ausdruck, das das Recht der freien Meinungsäußerung dort endet, wo es gegen sich selbst missbraucht werden soll. Ich finde es krass, mit welcher Nonchalance du im letzten Satz deiner Antwort Täter zu Opfern stilisierst und beide einander gleich setzt. Du lässt hier völlig außer Acht, dass die Etikettierungen, die du erwähnst, Teil einer aktiven und aggressiven Ausgrenzung waren, die sehr oft in Massenmord endeten, und räumst den heutigen Vertretern dieser Gewaltideologien hier den Status ihrer eigenen damaligen und heutigen Opfer ein. Bitte denke noch einmal über deine Argumentationslinie nach. Wie du nachlesen kannst, bezog sich meine Antwort auf deinen Einwand "in der Vergangenheit". Du selber also hast diesen Vergleich zwischen früheren und heutigen Ereignissen hergestellt, auf den ich geantwortet habe. Ich weiß nicht, ob es von dir beabsichtigt war, aber durch das Weglassen dieser wesentlichen Information in deiner letzten Antwort erhält diese in meinen Augen den unangenehmen Beigeschmack eines rhetorischen Tricks, um meinen Standpunkt unglaubwürdig zu machen bzw. ihn sogar als undemokratisch hinzustellen. Das finde ich schade, denn ich gebe mir hier die größte Mühe, inhaltlich auf Argumente einzugehen, ohne sie für meine Zwecke zu verbiegen. Ich bitte dich um dasselbe Verhalten im Umgang mit mir. ------------------------------------------- Zu deiner letzten Antwort: Das Wort Täter umfasst wesentlich mehr als einen juristischen Straftatsbestand, nämlich eine ethische Komponente, genau wie das Wortpaar Recht und Gerechtigkeit. Das wird für diese Diskussion aber zu spitzfindig, deswegen verfolge ich diesen Gedanken nicht weiter. ------------------------------------------- Sicher haben auch Täter Rechte. Z.B. lehne ich es ab, den Brandstifter eines Flüchtlingsheimes in dem brennenden Gebäude einzusperren. ------------------------------------------- Aus welchem Grund bitte sollten die Äußerungen eines Höcke (nicht nur die zum Holocaust-Mahnmal) vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt sein, sogar "natürlich", als sei dies ein Naturgesetz? Meiner Meinung nach sind sie genau das eben nicht, genauso wie seine Einlassungen zum angeblichen Sexual- und Fortpflanzungsverhalten von Schwarzafrikanern, aus dem er dann auch noch eine implizite Schlussfolgerung über das angeborene und unveränderbare Verhalten ihrer Nachkommen zog. Das ist Rassismus pur und ein Spiel mit dem Feuer! Und ja, ich nehme mir das Recht heraus und gestehe es jedem anderen als Teil unserer Gesellschaft zu, solchen Leuten das Maul zu verbieten. Nicht ich gefährde die Demokratie, wenn ich solchen Äußerungen eines kranken Weltbildes entgegentrete, sondern dessen Vertreter tun es, denn sie missachten bewusst und absichtlich die Menschenwürde und Gleichwertigkeit anderer. Dafür muss ich kein Gerichtsverfahren abwarten, weder im Alltag, noch gegenüber politischen Rädelsführern. Und Höckes Äußerungen werden auch in der AfD kritisch gesehen? Schon klar, für Rassisten ist in der AfD kein Platz! Nein, im Ernst: Diese braune Wurst fällt lediglich dem Machtkampf und Postengeschacher im Vorstand und der Positionierung im beginnenden Wahlkampf zum Opfer. Ein weiteres Tor für Petry im internen Pokalderby gegen Gauland.
  24. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Selbstverständlich kann ich keine Lösung in fünf Zeilen anbieten, weil das Problem sehr komplex ist und aus vielen Richtungen betrachtet werden kann. Und ich möcht ein weiteres Mal betonen, dass es mir nicht allein um Nazis und deutschnationalistische Rassisten geht, sondern um die Vertreter gewaltverherrlichender Machtideologien generell. Also auch etwa um Salafisten. Die Denkweise ist bei allen diesen Leuten dieselbe. Zunächst und an erster Stelle geht es um Opferschutz. Es reicht nicht, die Polizei zu rufen und das weitere Geschehen mit dem Smart-Fon zu filmen. Die Leute, von denen ich rede, befinden sich in der Minderheit, fühlen sich aber dennoch pudelwohl und vor allem sicher. Das muss sich ändern! Jeder einzelne Mensch in dieser Gesellschaft muss sich verantwortlich fühlen und den Vetretern solcher Ideologien entgegentreten, jeder mit seinen eigenen Mitteln. Und wer jemanden sieht, der das tut, muss ihm unaufgefordert zur Seite stehen, ohne wenn und aber. Daran krankt es momentan sehr, jeder schaut auf den anderen und alle zusammen jammern, "jemand" müsste doch mal "was tun". Und während sie ratlos stehen und flennen, werden Menschen bedroht, angegriffen, verletzt und ermordet. Sobald die Einzelnen zusammenstehen und die Opfer schützen, wird sich automatisch die Stimmung gegenüber solchen ideologischen Gewalttätern verändern: Weg von hilfloser Starre, von Sprachlosigkeit und Phlegma, hin zu aktiver Solidarität. Und daraus wird der Spiegel, der solchen Leuten dann kollektiv vorgehalten wird: Ihr lehnt uns, unsere bunte und tolerante Gesellschaft ab und wollt sie zerschlagen? Das lassen wir, die Mehrheit, nicht zu! Ändert euch, beginnt nachzudenken und zu argumentieren - aber zwingt nicht der Mehrheit mit Gewalt euer verstaubtes Schwarz-Weiß-Denken auf! Wir jedenfalls werden nicht dulden, dass ihr eure Unzufriedenheit mit euch selber an Unbeteiligten, Schutzbedürftigen, Unterlegenen oder einfach nur anders Aussehenden oder anders Lebenden mit Gewalt auslebt! Auf die Sanktionierung von rassistischen und nationalistischen Gedanken durch Politik, Institutionen und Behörden gehe ich an dieser Stelle nicht ein, ebensowenig auf psychologische Zusammenhänge. Das würde den Rahmen sprengen. Nein. Zunächst schaue ich hin und höre zu, dann versuche ich zu argumentieren, wenn es sich um eine Gesprächssituation handelt. Ich gehe nicht von Äußerlichkeiten aus und gehe auch nicht aggressiv gegen Leute vor, indem ich ihnen ungefragt solches Gedankengut unterstelle. Und zu Beginn eines Gesprächs stelle ich immer Fragen, gerade weil ich niemandem Unrecht tun will. Sämtliche Konfrontationen, die ich erlebt habe, gingen von aggressiven Rassisten aus, deren übergriffiges Verhalten ein Einschreiten erforderten. Das ist nicht selektiv, sondern konsequent. Außerdem ist es ja so, dass Dogmatiker unter einem erhöhten Mitteilungsbedürfnis leiden. Sie müssen nicht gereizt oder provoziert werden, es reicht einfach, die Ohren offenzuhalten und den eigenen Blick zu schärfen. Gegen diese Unterstellung wehre ich mich entschieden. Bitte lies dir meine Beiträge noch einmal genauer durch, vor allem meine Beispiele für Alltagsrassismus. Niemandem klebe ich ein Etikett an, um ihn danach in einen Schubkasten zu sortieren. (edit: Sie kleben sich das Rassisten-Etikett doch ganz von selber auf die Stirn und brauchen nicht mich dafür. Außerdem habe ich deine Antwort nochmals durchgelesen und komme so langsam darauf, was du mir tatsächlich unterstellst: "..., dass es gerechtfertigt ist, andere als Menschen zweiter Klasse zu behandeln, wenn man ihnen nur das Label 'Rassist' anklebt." Mit diesem Satz unterstellst du mir nicht nur, wahllos und selbstgerecht "andere Menschen" als Rassisten zu bezeichnen, wenn es mir gerade in den Kram passt; du gehst sogar noch weiter und behauptest implizit, ich würde diese Bezeichnung gezielt vornehmen, um andere wider besseres Wissen bewusst zu diffamieren oder sogar zu verleumden. Eine solche Unterstellung geht für mich weit über jedes Maß hinaus, ich hoffe, du hast entweder nicht vor dem Schreiben nachgedacht oder aber ich interpretiere zuviel in deine Aussage hinein.) Ich halte es für gerechtfertigt, bestimmten Doktrin und Ideologien einen Maulkorb zu verpassen. Rassistische und gewaltverherrlichende Haltungen haben über Jahrhunderte mit ihren Taten demonstriert, wie sie sich das Zusammenleben der Menschen vorstellen. In großen Teilen der Welt tun sie das noch heute. Wer einer erwiesenermaßen unhaltbaren, unbegründbaren "Theorie" anhängt, die sich zentral auf Unterdrückung von und Gewalt gegenüber Minderheiten gründet, besitzt meiner Meinung nach nicht das Recht, in unserer Gesellschaft für deren Verbreitung das Recht auf freie Meinungsäußerung zu beanspruchen. Das macht nicht ihn selbst zu einem Menschen zweiter Klasse, sondern bringt zum Ausdruck, das das Recht der freien Meinungsäußerung dort endet, wo es gegen sich selbst missbraucht werden soll. Ich finde es krass, mit welcher Nonchalance du im letzten Satz deiner Antwort Täter zu Opfern stilisierst und beide einander gleich setzt. Du lässt hier völlig außer Acht, dass die Etikettierungen, die du erwähnst, Teil einer aktiven und aggressiven Ausgrenzung waren, die sehr oft in Massenmord endeten, und räumst den heutigen Vertretern dieser Gewaltideologien hier den Status ihrer eigenen damaligen und heutigen Opfer ein. Bitte denke noch einmal über deine Argumentationslinie nach.
  25. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Wieso das denn? Fimolas z.B. hat BBs Beitrag sachlich kritisiert, ohne die AfD mit auch nur einem einzigen Wort zu verteidigen. Richte doch bitte diesem "Man" aus, wenn du ihn siehst, dass die Kritik an der Wortwahl eines der Forumsbeiträge keinesfalls zugleich mit der Verteidigung dieser Gruppierung erfolgen muss.

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