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Macht doch, was Ihr wollt!
Ladies und Gentlemen, willkommen in Parduna! Für dieses Jahr habe ich mir mal wieder etwas ganz anderes überlegt: Wer mich kennt weiß, dass ich ein großer Freund des Freispiels bin. Allerdings bietet ein Con wenig Zeit für Sandkästen. Trotzdem finde ich es ja immer blöder, dass ich ein Abenteuer meiner Wahl vorbereite und dann auf die Suche nach Mitspielern gehe, deren Vorlieben und Wünsche sich zufällig mit meinen decken und die dann auch noch eine passende Figur parat haben. Schöner für alle Beteiligten stelle ich mir vor, wenn sich zunächst eine Spielergruppe fände, die miteinander harmoniert und sich vorstellen kann, ihre kostbare Zeit mit mir als Leiter zu verbringen. Da heute schon Samstag, der 25.4. ist und ich außerdem sehr viel um die Ohren habe (mal was ganz Neues... ) kann ich diesem Prozess leider nicht soviel Zeit einräumen, wie ich möchte: Die Wurst muss also bis Donnerstag, den 30.4. gegessen sein, am Freitag sichte ich das Ergebnis und beginne mit der Auswertung. Ach ja, die Spielzeit: Freitag, 15. Mai spätestens ab 15:00 und bis die ersten umkippen, sowie Sonntag, 17. Mai ab 8:00, spätestens 8:31 Uhr. Und wir machen Nikotinpausen. ACHTUNG! Da ich in M5 bisher überhaupt nicht fit bin, möchte ich auch diesmal gern nach M4 spielen. Konkret habe ich folgendes vor: Wenigstens vier der sechs Mitspieler möchte ich vorab hier im Forum finden. Ihr stellt Eure Gruppe eigenständig zusammen und besprecht untereinander folgende Aspekte, um ausufernde Diskussionen am Tisch zu vermeiden. Was dabei herauskommt ist allein Euer Bier, allerdings erwarte ich von jeder Figur wenigstens ein Mindestmaß an Gesellschaftsfähigkeit. Wobei... wenn Ihr allesamt den Soziopathen geben wollt, warum nicht? Sobald ich mir ein Bild gemacht habe, werde ich Euch bitten, mir per Mail eine grobe und kurze Figurenbeschreibung zu schicken. Also, uff geht's! Religiöse Grundhaltung: Alle ziehen grundsätzlich an einem Strang, egal welcher Religion sie angehören. Ich möchte keine Glaubenskriege am Tisch und wünsche mir einfach eine zumindest grundsätzlich relativ homogene Abenteurergruppe. Wo im großen Konflikt der übernatürlichen Wesen verortet Ihr Euch als Gruppe, für welche Seite ergreift Ihr geschlossen Partei (Licht, Finsternis usw)? Tut Ihr das überhaupt, oder steht Ihr dieser Frage gleichgültig gegenüber? Ethische Grundhaltung: Helft Ihr anderen aus einem inneren Bedürfnis, aus Großherzigkeit und Mitgefühl heraus? Seht Ihr Euch als professionelle Dienstleister, die vor einer Handlung die Entlohnung aushandeln? Handelt Ihr rein egoistisch und nur, wenn Ihr Euch einen persönlichen Vorteil davon versprecht? Jedes Gruppenverhalten ist für mich legitim, aber ich möchte gern bescheid wissen. Kriminalität und Verbrechen: Lasst Ihr Euch überhaupt auf kriminelle oder verbrecherische Handlungen ein? Wo zieht Ihr die Grenze des Vertretbaren? Ist diese Grenze flexibel, je nach Eurer moralischen Beurteilung des Opfers und der Tat? Was, wenn Euch die nötigen Informationen für diese Beurteilung nicht vorliegen? Oder seid Ihr sogar zu jeglichen Auftragsverbrechen bereit, solange die Bezahlung stimmt? Obrigkeit und Autorität: Über Eure Haltung ihnen gegenüber müsst Ihr Euch zwar nicht einig sein, zumindest aber solltet Ihr darüber mal gesprochen haben... Gradbereich (M4): Ihr kennt Euch ja alle gut aus und wisst, wann die Schere zwischen den Graden zu groß wird. Wenn Ihr Euch aber darauf einigt, dass Euch Grade unwichtig sind, ist das für mich auch ok. Ihr müsst dann nur mit einer gewissen Unausgewogenheit leben. Und eventuell mit Bestattungskosten, denn Eure Gegner passe ich nicht gerade dem niedrigsten Figurengrad an. Natürlich wüsste ich auch gern, wie groß welcher Spielanteil sein soll. Deswegen beantwortet bitte folgende 3 Fragen im Gruppenkonsens auf einer Skala von 1 bis 6. Alle Punkte dürfen in der Summe 6 nicht überschreiten. Freispiel: Detektiv- und Ermittlungsarbeit ohne großes Vorwissen (soziale Fertigkeiten sind entscheidend) Railroading: Auftragsarbeit an der kurzen Leine mit klaren Vorgaben Dungeon: Tür > Gegner > Schatz, fertig. > Nächste Tür usw. > Schlussabrechnung. Außerdem wüsste ich gern, wie jeder Einzelne von Euch die Fertigkeiten grob wichtet. Hier geht es also weniger um Gruppenkonsens als vielmehr um persönliche Vorlieben. Auch hier gilt (für jeden Spieler) die Gesamtzahl 6. Körperliche Fertigkeiten Soziale Fertigkeiten Heimliche Fertigkeiten Kampffertigkeiten Magische Fertigkeiten Thaumaturgische Fertigkeiten Wundertaten Andere Fertigkeiten (bitte auch benennen...) Meine Vorgaben sind: Wir spielen in meinem Parduna, jede Figur ist gerade zugereist. Sprechen:Neu-Vallinga kann zu Beginn am Tisch erworben werden. In Parduna sind schwere Waffen verboten.* Artefakte müssen den Zoll passieren und werden geprüft; sie dürfen nur mit schriftlicher Erlaubnis des Covendo getragen und benutzt werden.** Zauber aller Art dürfen nur von registrierten Konventsmitgliedern gewirkt werden. In Parduna gilt der Glauben an die Baales Valianis als Staatsreligion. Im Stadtgebiet gilt ein Reitverbot. Für gefährliche Tiere gilt ein Leinen- und Maulkorbzwang. Magische Wesen und/oder Begleiter gelten als Artefakt.** Seine Figur und/oder Artefakte einzuschmuggeln ist Bestandteil des Abenteuers. Können wir gerne machen, gilt aber als kriminelle Handlung. Diesen Teil des Abenteuers möchte ich dann allerdings gerne schriftlich und im Vorfeld abhandeln, solange er nicht alle Figuren betrifft. Falls alle Figuren sich selbst und/oder Artefakte einschmuggeln möchten, versucht Ihr das als Gruppe und wir spielen es aus. Kein Problem. In diesem Fall stünde die illegale Ein- und Ausreise als ein wesentlicher Bestandteil fest, ebenso die Behörden als einer der Gegner. Ich bin sehr gespannt auf Eure Resonanz! Grüße, Drachenmann *Als nicht schwer gelten Messer, Dolche, Kurzschwerter. Degen, Fuchteln und Parierdolche gelten zwar nicht als schwere Waffen, sind aber dem lidralischen und valianischen Adel sowie den Garden vorbehalten. Als schwer gelten alle anderen Waffen, sie dürfen zwar eingeführt, aber nur mit schriftlicher Erlaubnis getragen werden. Und nein, diese Erlaubnis gibt es nicht offiziell zu kaufen. **Ausnahmen gelten für registrierte Konventsmitglieder, die jedoch ihre Ein- und Ausreise anmelden müssen.
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Der Spielleiter als Entertainer
Da würde ich als SL auch einschlafen, wenn ich es nötig hätte, einen unnötigen EW:Reiten im Schrittempo auf einer Straße mißlingen zu lassen, nur weil gerade dann dummerweise kein NSC um die Ecke kommt... Immer, wenn man sie braucht, machen diese Kerle sich selten.
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Die Erfahrungen eines Koches
Äh, arbeitest Du bei einem Italiener oder in so einem Multikulti-Wir-Kochen-Alles-Bürgerhaus?
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Die Erfahrungen eines Koches
Lass mich raten: Der Penner hat mehr als die Hälfte aufgegessen und den Rest als kalt reklamiert... Und Du Depp musstest ihm natürlich eine neue Pizza außer der Reihe zwischendurch abschieben. Und Dich vielleicht sogar bei ihm entschuldigen. Und die Kellnerin hat dann keinen Tip bekommen und Dir auch das noch angekreidet. Der Teufel ist ein Eichhörnchen...
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Handreichung für kindgerechte Abenteuer
Gute Frage!Ebenso aus dem Gefühl heraus würde ich es auch so halten, nur mit dem klaren Hinweis: "...tötet die Spielfigur." Muss ja nicht jedesmal sein, aber ab und zu, um einem beteiligten Kind die Trennung zu erleichtern.
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Handreichung für kindgerechte Abenteuer
In meiner Kindergruppe auf der Arbeit waren "Die Tribute von Panem" tagelang Gesprächsthema, vor allem Kampfszenen und deren Hintergrund. Da ich den Film nicht gesehen habe, fällt mir eine inhaltliche Ausandersetzung mit seiner Kindertauglichkeit schwer. Aber ich musste einige kindliche Reaktionen auf ihn auffangen und die betroffenen Kinder bei der Verarbeitung begleiten. Von daher sehe ich den FSK-Index eher kritisch. Übertragen auf das Rollenspiel lässt er sich m.M.n. nur schwer, denn hier kommen die Phantasie und die eigene Beteiligung als Protagonist hinzu. Außerdem können Kinder erst ab einer bestimmten Entwicklungsstufe die gespielte Rolle von sich selbst personell trennen. Dieser Vorgang ist genauso anspruchsvoll wie die Trennung zwischen Film/TV und Realität. Andererseits fällt die begleitete Trennung zwischen gespielter Figur und eigener Persönlichkeit auf anderer Ebene schon recht früh statt. > Psychodrama, Trauma-Aufarbeitung mit Puppen als Stellvertreter, Erarbeitung von eigenen Defiziten mit Stimmungspuppen usw...
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Handreichung für kindgerechte Abenteuer
@ Neq: Genauso hatte ich es gemeint, danke für die Ergänzung! Spannend für Kinder im Grundschulalter wären hierbei die Erkenntnis, als Einzige den Verrat zu durchschauen. Nur sie und ihre Figuren fallen nicht auf den Verräter herein, alle anderen NSpF schon. Die Entlarvung des Verräters, dem alle anderen NSpF vertrauen, das Sammeln von Beweisen für dessen Verrat werden damit abenteuerwichtig. Denn ohne handfeste Beweise wird "der König" "den Minister" niemals entlassen und anklagen, da "der König" als stereotype Figur nicht nur grundsätzlich vertrauenswürdig ist, sondern das einmal gefasste Vertrauen zu einer dritten Person (dem "verräterischen Minister") niemals leichtfertig aufgibt. Vom König wird Verlässlichkeit erwartet!
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Nach wie vor bin ich strikt gegen jede Form einer verordneten Altersfreigabe, sei sie nun negativ oder positiv. Falls sie denn kommen sollte, werde ich sie boykottieren. Hier meine ganz persönlichen Gründe ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit: - Nur die wenigsten SL (mich eingeschlossen) können wahrscheinlich ihr eigenes Abenteuer in ein stimmiges Verhältnis zur kindlichen Entwicklung setzen. - Die Verantwortlichkeit für eine vorgenommene Ausgrenzung wird vom Ausgrenzenden auf den Ausgegrenzten verschoben: ("Mist, ich bin nicht alt genug zum Mitspielen!" statt "Ich als SL möchte nicht mit Kindern rollenspielen - warum auch immer.") - Die Kommunikation zwischen den Betreffenden und Betroffenen wird unnötigerweise auf ein sehr unhöfliches Mindestmaß beschränkt, in meinen Augen weder der Veranstaltung "Con" noch dem gemeinsamen Hobby "P'n'P" angemessen. - Ein pauschaler Ausschluss von bestimmten Spielergruppen ist nicht dasselbe wie der pauschale Ausschluss von Abenteurertypen. Der Ausschluss bestimmter Spieler/Innen steht jedem SL offen, genauso wie die Teilnahme als Spieler an einer Spielrunde. - Kinder pauschal an ihrer Teilnahme zu hindern ist für mich etwa dasselbe, wie Männer über fünfzig oder brünette Frauen auszuschließen: Zwei Jungs von neun Jahren sind sich charakterlich in etwa zwingend so ähnlich wie zwei Männer von 35 Jahren. - Genausowenig wie ich auf einem Zettel lesen möchte:"Alle Spieler willkommen bis auf Drachenmann!" möchte ich dazu gezwungen werden, andere in eine solche Rolle drängen zu müssen. - Wenn ich nicht mit bestimmten Menschen rollenspielen möchte, ist und bleibt das mein gutes Recht. Das sollte ich dann aber auch persönlich kommunizieren, soviel Respekt und Achtung sollte ich dem Betroffenen entgegen bringen. Und ebenso steht dem Betroffenen eine persönliche Erklärung für seinen Ausschluss zu, auch und erst recht einem Kind! Ein Verschanzen hinter einem lapidaren Ankreuzfeld halte ich für feige. - Wer sein Abenteuer oder seinen Spielstil als für bestimmte Spielergruppen ungeeignet hält, wird dies sowieso wissen und entsprechend vermerken, da bin ich mir sehr sicher. Schließlich zeigt mir diese Diskussion, wie sehr uns allen ein verantwortungsvoller Umgang mit der seelischen Verfassung unserer Mitspieler am Herzen liegt.
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Handreichung für kindgerechte Abenteuer
Mein Beitrag bezieht sich auf Kinder im Grundschulalter, also bis etwa elf, höchstens zwölf Jahre. Nur für diese Altersgruppe halte ich mich für kompetent genug, um mitzureden... Es kann auch länger sein, aber nach spätestens 1-1,5 Stunden sollte ein Bewegungsangebot erfolgen. Alternativ dann, wenn bei den ersten die Aufmerksamkeit nachlässt. Eine Runde "Zombie-Ball" wirkt Wunder! Sehe ich genauso. Zusätzlich kann der SL das Erlebte kurz zusammenfassen und das neue "Kapitel" ankündigen. Zeiten von Ingame-Leerzeiten wie etwa Schiffs- oder endlose Hochlandreisen, die nicht zwingend zum Abenteuer gehören, sollte er dabei straffen und ebenfalls zusammengefasst schildern. Klare Intros und Outros der Episoden halte ich für notwendig, auch im Sinn eines sinnvollen Zeitpunktes für ein Bewegungsangebot. Naja. Ich finde es schon in Ordnung, wenn wenigstens der oder die Übeltäter ordentlich niedergeprügelt werden können. Allerdings sollte Gewalt durch die SpF aus dem Setting heraus legitimiert sein: Sie werden von einer Instanz (z.B. "dem König") dazu offiziell ermächtigt. Die SpF sind die mit den weißen Hüten, sie wenden Gewalt nur im Notfall an. Die Bösewichte dagegen wenden Gewalt unkontrolliert und auch gegenüber Schwachen an, diese Eigenschaft gehört schon fast zwingend zur kindlichen Definition eines Schurken, Verbrechers und Übeltäters. Dazu gehört auch eine Belegung mit Adjektiven als Hinweis: "Verkniffen, rüpelhaft, aggressiv, verschlagen, hinterlistig, verlogen..." Den Schurken sollte jedoch auf jeden Fall die Möglichkeit offen stehen, sich zu ergeben; "der König" erwartet sie von den SpF gefangen am Hof, um ihnen den Prozess machen zu können. Usw... Gewalt sollte also vom SL als moralisch gewertet definiert werden. Auch hier von mir ein "Naja". Kinder wissen, dass Erwachsene sich küssen. Sie kennen schwangere Frauen und wissen, dass Schwangerschaft ein Ergebnis von sexuellen Handlungen ist. Aber ich gebe dir insofern recht, als die sexuelle Handlung als solche in diesem Zusammenhang nichts zu suchen hat. (Das finde ich aber unabhängig vom Alter der Spieler...) Ganz genau! Was in Spielrunden mit Erwachsenen oft marginal und kurz vor der Punktevergabe Erwähnung findet, sollte im Spiel mit Kindern schon fast zelebriert werden: Der Sieg! Dafür haben sie schließlich ihre Hintern stundenlang auf die Stühle geschraubt! Sie wollen unbedingt erleben, wie sie triumphal in die Stadt einziehen, die gefangenen Schurken an die Pferde gefesselt. Wie ihnen "die Bürger" zujubeln und "der König" ihnen entgegenkommt, an seiner Seite "die Königin" mit Tränen in den Augen! Jawoll! Echte Typen mit sogar übertriebenen Schrullen, ob positiv oder negativ. Klare äußerliche Erkennungsmerkmale wie die goldene Rüstung, der struppige Bart oder die Warze auf der Nase. Diese Merkmale sollten auch immer wieder erwähnt werden und können zur Lösung der Aufgabe beitragen: "Der Pirat" trägt eben auch verkleidet seine Augenklappe. Ganz wichtig! Doch, warum nicht? Der Verrat muss nur so offensichtlich konzipiert sein, dass er von den Kindern schnell oder besser sofort durchschaut werden kann. Z.B. wäre der vergiftete Apfel in Dornröschen leicht übelriechend und würde Schmeißfliegen anziehen. Dann wäre die Frage, ob auf Dornröschen nicht ein Zauber gewirkt worden ist, der sie dies nicht erkennen lässt. Wenn der Verrat offensichtlich ist, kann er auch an den SpF begangen werden. Für wichtig dabei halte ich die Asymmetrie: Der Verräter ist den Figuren klar unterlegen, aber nur ihnen, alle NSpF fallen darauf herein. Dadurch wachsen die beteiligten Kinder in die Rolle der Retter umso besser hinein, ohne in ein moralisches Dilemma zu geraten. Genau, ein klarer Aufhänger. Einschränkung: Die Action selber kann detailliert geschildert werden i.S. von Mantel und Degen. Sehr cool, Stunts, Sprünge usw. Nur bei Gewalt und EW:Kampffertigkeit würde ich mich auf die Punkteberechnung zurückziehen und dies auch offen mit den Kindern besprechen.
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Probleme mit dem Midgardforum,.... und dem FireFox
Melde mich nach 22 Stunden Virenscan zurück, zwar nur mit Microsoft Securitiy usw... aber immerhin. Zumindest hat dieses Programm einen Trojaner gefunden, ist ja schon mal was. Irgendwas musste ich einfach tun, sonst hätte ich alternativ irgendein elektronisches Kleingerät brutal ermordet. Der eine oder andere hier kennt mich ja... Für die anderen: Ich bin einer von diesen Leuten, die ihr Mobilfon möglichst hart an die Wand werfen, wenn der Anruf schlecht gelaufen ist. Jetzt geht's aber wieder, ich bin eine Blume auf der Wiese. Erst mal vielen Dank für die Antworten und Hinweise. Die CD werde ich mir bestellen, danke Prados! Den Router habe ich schon mal vom Netz genommen, klar. Nach einem längeren Telefonat mit DiRi, der mich bei einer Art Übersprungshandlung (Baumarktbesuch) erwischt hat, werde ich versuchen, Unity einen neuen Router aus dem Kreuz zu leiern, denn warum soll ich mich damit herumquälen, wenn sie doch anscheinend selber auf ihrer Seite vor Angriffen warnen? Meine Taktik wird sein, dass das Teil eh immer schon gezickt hat und ständig neu startete... sowas kann ich. Punkt 1 und 3 sind also die kleinsten Arbeitsschritte, danke hj! Punkt 2 wird spannend... mal sehen. In diesem Haushalt bin ich der einzige von vier Bewohnern ohne Smartphone... Gestern war ich mit meiner Perle und der jüngeren Tochter Geburtstagsschuhe shoppen, war toll. Anschließend habe ich sie in ein Café entführt und mich langsam und rhetorisch gewieft dem Problem genähert. Ging alles gut. Folgendes habe ich erklärt, ohne zu wissen, ob das wirklich so stimmt: Eine Router-Software ist meistens weniger gut geschützt als ein PC, außerdem hat Unity mit seinen D-Link-Routern da noch so seine ganz eigenen Probleme. Deswegen und weil Hacker ja meistens keine Idioten sind und den einfachsten Weg gehen, setzen sich die kleinen Viren und Trojaner einfach gemütlich in einen Router, dessen Tür geöffnet ist und warten auf Datendurchsatz, statt irgendwelche Firewalls aufzuhebeln. Je nachdem, wie sie programmiert sind, lesen sie entweder von dort aus mit oder fahren als blinde Passagiere mit eintreffenden Daten in den "Bahnhof" PC. Letztendlich geht es darum, sensible persönliche Daten auszulesen und sie zu übermitteln. Vom leergeräumten Konto bis zum Spam-Versand vom eigenen Mail-Account aus ist dabei so ziemlich alles möglich. Auch kann der eigene Router so als Verteiler für diese Schadware dienen, ohne den Umweg über den PC machen zu müssen, d.h. sie fährt einfach von Router zu Router. Dafür, dass die Malware bis jetzt nur auf dem Router sitzt, spricht, dass auf meinem PC nur dann seltsames geschieht, wenn ich über diesen W-LAN-Router in's Netz gehe, beim Netzzugang über meinen USB-Stick ist alles sauber. Die Rückfrage, warum die Alarmmeldung nur auf meinem PC aufgegangen ist, habe ich mit meinen harten Einstellungen bei Firefox und dem zusätzlichen "Adblock Plus" beantwortet. Beide wurden jedoch auch bei mir ausgehebelt, wie die Umleitung auf das wahrscheinlich gefälschte Download-Angebot für einen "Firefox-Player" beweist. Kann ich das so stehen lassen, ohne wie ein Trottel dazustehen? Habe ich an irgendeiner Stelle völligen Stuss von mir gegeben?
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Probleme mit dem Midgardforum,.... und dem FireFox
Lass mal den Laptop durch einen Virenscanner untersuchen, danach dann den Router überprüfen.OK, vielleicht habe ich was verpasst:Der Router hat doch eine reine Durchleitungsfunktion, nein? Was soll ich denn da untersuchen?
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Probleme mit dem Midgardforum,.... und dem FireFox
Lass mal den Laptop durch einen Virenscanner untersuchen, danach dann den Router überprüfen.Müsste ich mir runterladen, hast du eine Empfehlung? Davon abgesehen: Verstehen tu ich es trotzdem nicht...
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Probleme mit dem Midgardforum,.... und dem FireFox
Keine Ahnung, ob ich in diesem Strang richtig bin, aber ich weiß es nicht besser... Folgendes passiert: Ich gehe zweimal mit demselben Laptop und denselben Einstellungen in's Netz. Firefox mit den schärfsten Einstellungen zu Pop-Ups, dazu einen Ad-Blocker. 1. Mit meinem USB-Stick läuft das Forum wunderbar, wenn auch natürlich schneckenlahm. 2. Gehe ich allerdings über den Unity-Router meiner Perle in's Netz, wird mir fast jede Seite zerschossen und als "Betrugsversuch" gemeldet, nicht nur das Midgard-Forum. Alternativ zur Betrugsmeldung werde ich auf eine Seite umgeleitet, die mich zum Download eines "Players" animieren möchte - mit dem Firefox-Logo über den halben Bildschirm. So penetrant in der Werbung kenne ich Firefox nicht, vor allem öffnet ja dieser Browser in eigener Sache immer nur einen neuen Tab und leitet nicht um. Eine Meldung habe ich sicherheitshalber abgesetzt. Ich kann diese Verlinkung damit übergehen, indem ich mich z.B. in meinem Mail-Account schneller einwähle, als ich verlinkt werde, was durchaus sportlich ist. Bin ich erst mal im Mail-Account, ist alles ganz normal. Das traue ich mich aber jetzt nicht mehr, weil ich die Sache nicht verstehe. Cache und Cookies sind schon alle gelöscht. Alle Anwendungen, die ich nicht kenne, habe ich auch schon gnadenlos deinstalliert. Trotzdem... Wie gesagt, dieses Phänomen habe ich nur beim W-LAN-Router, jetzt gerade mit meinem Stick ist alles schnafte... Kann mir jemand erklären, was hier vorgeht?
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Wäre das nicht vielleicht ein bißchen viel verlangt? Wobei ich finde, daß in dieser Diskussion hier schon sehr viel nützliche Hilfestellung enthalten ist. Ich glaube, damit sind wir auf dem richtigen Weg. Manchmal frage ich mich wirklich, wofür ich mir mit manchen meiner Beiträge eine derartige Mühe mache... Aber weil du's bist:
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Bizarre Szenen aus dem öffentlichen Nahverkehr 3, oder: Sprachkompetenz, völlig überbewertet?
ein Blog-Eintrag von Drachenmann in Das Leben ist eine wilde See, voller Ungeheuer und dennoch meistens trostlos.Neulich in der S-Bahn, nachmittags. Drei etwa sechzehnjährige Vorstadtprolli-Ischen sitzen beisammen. Eine von ihnen erzählt gerade ein Erlebnis, in dem anscheinend sie und ein befreundeter männlicher Mitmensch eine tragende Rolle spielen: "Aldä, un er dann so: Ey Aldä! Un isch dann so: Was? Un er dann so: Aldä, bis du dumm oder was? Un isch so: Hääh, was wills du Aldä? Un er so: Pffftz! Un isch dann so: Böööh! Un er so: Was dann Aldä? Un isch so: Ey Aldä! Un er dann so: Boah, Aldä, was dann!? Un isch so: Ey Aldä, bis du dumm oder was? Un er so: Ey Aldä!" Und so weiter, und so weiter. Die Spannung steigt, und die ganze Situation ist in ihrer Dramatik kaum noch zu ertragen. Dann endet die Erzählung; die Protagonistin wirft einen bedeutungsschweren Blick in die Runde und meint: "Ey Aldä, voll krass, der Alde!" Stille. Beide Freundinnen schauen sie an wie zwei überfahrene Frösche. Dann rafft sich die eine zu einer Antwort auf: "Ey Aldä, verschdeh isch kein Wort..." Das Schlimme daran ist: Alle drei dürfen irgendwann wählen!
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Ich weiß ja nicht... Werbeeffekt, meinst du wirklich? Mir fällt jetzt wirklich kein Con-Besucher ein, dem ein solcher FSK-Vermerk die Wurst vom Teller ziehen könnte. Ich habe die Vermerke ja auch gelesen, und mehr als ein verwundertes Abnicken war bei mir nicht zu holen. Auch habe ich keinen Spieler sagen hören:"Boah geil, FSK-18! Da MUSS ich hin!" Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendein SL meint, mit einer so billigen Methode seine Runde füllen zu müssen / zu können.
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Je länger ich den Strang verfolge, umso mehr denke ich auch, dass das Problem vielschichtig ist. Zum einen geht es um die Eindringlichkeit von Schilderungen. Auch ein FSK18-Vermerk ist in meinen Augen kein Freibrief für einen SL oder Mitspieler, sämtliche Grenzen des guten Geschmacks fahren zu lassen. Diesen Anspruch trenne ich von abenteuerwichtigen Hintergründen: Wenn jemand sein Abenteuer z.B. an bestialischen Morden aufhängt, halte ich das für legitim, habe ich auch schon gemacht. Zur Schilderung reichen mir dann aber umschreibende Stichpunkte, ein überbordender Detailreichtum lässt mich eher am Gemütszustand des SL zweifeln. Vor Urzeiten habe ich als Spieler in einer Hausrunde an einem Versatzstück aus einem Fertigabenteuer teilgenommen, ich meine "Unter den Nebelbergen". Prinzipiell harmlos, bis der SL die Orkhöhle schilderte mit allem, was seiner Meinung nach in diversen Verwesungszuständen darin vorzufinden war. Nicht nur ich fand es widerlich und abstoßend. Kommentar des SL:"Orke sind halt so." Ahja, achso? Mag ja sein, aber so in Einzelheiten brauche ich es nicht. Hier hilft keine FSK-Regelung, sondern es ist einfach jeder Mitspieler selbst gefragt. Zum zweiten weist Pyromancer darauf hin, ob eine Abenteuerstruktur denn auch wirklich kindgerecht ist? Auf Breuberg habe ich nach Ewigkeiten mal wieder mein Lieblingsabenteuer angeboten, das zu mehr als 90% aus Recherche, sozialen Kontakten und politischen Hintergründen bestehen kann. Da kann ich einem interessierten Zwölfjährigen schon aus Gründen der Fairness nur sagen: "Ich fürchte, du wirst vor Langeweile sterben!" Klar würde ich mich mit ihm unterhalten und ihm schildern, was ihn erwartet, aber so, wie ich Kinder in diesem Alter kenne... Zum dritten ist ja die Frage, mit welchem Background jemand sein Abenteuer mit einer Altersbeschränkung versieht: Setzt er sich fachlich-fundiert mit kindlicher Wahrnehmung in einem bestimmten Alter auseinander und kommt dann zum Schluss, sein Abenteuer sei nicht kindgerecht aus folgenden Gründen.... Mit anderen Worten: er kommt zu einem pädagogisch begründeten Urteil? Das wäre wahrscheinlich für alle Beteiligten in Ordnung, weil es sauber und nachvollziehbar auch für das betroffene Kind zu erklären wäre. Oder entsteht die Altersbeschränkung aus einer schwammigen Mischung eigener Erinnerungen, Vermutungen, Halbwissen und dem sicher gutgemeinten Wunsch, nichts Schlimmes anrichten zu wollen? Diese Herangehensweise hielte ich für einen schlechten Ratgeber. Allerdings fürchte ich, dass vermutlich genau diese Herangehensweise hinter den meisten FSK-Angaben stehen würde, die aus persönlicher Unsicherheit heraus dann wahrscheinlich auch noch lieber zu hoch als zu niedrig angesetzt werden würden. Deshalb halte ich solche pauschalen FSK-Beschränkungen für sinnlos, schließlich sind die wenigsten von uns Pädagogen. Gerade auf unseren Cons, die ja keine Kinderveranstaltungen mit pädagogischer Begleitung sind, sondern Rollenspielwochenenden, an denen zunehmend Kinder teilnehmen, sollte Zeit und Raum für eine persönliche Auseinandersetzung mit Kindern und ihren Eltern sein. Jeder Zehnjährige, der am Tisch aufschlägt, wird verstehen, wenn der SL sagt: "Ich bin gerade etwas unsicher, ob dieses Abenteuer für Kinder in deinem Alter geeignet ist. Komm, wir gehen mal zusammen zu deinen Eltern und besprechen uns mit ihnen. Wenn es für die in Ordnung ist, bist du uns gern willkommen." Ich kann auch völlig nachvollziehen, wenn jemand aus persönlichen Gründen und im Rahmen eines Cons lieber nicht mit Kindern rollenspielen möchte. Dagegen sollte niemand etwas sagen, die Gründe dafür sind vielfältig und gehen letztendlich niemanden etwas an. Allerdings fände ich es nicht in Ordnung, sich in einem solchen Fall hinter einer FSK-Beschränkung zu verschanzen, wie in der Eingangsfrage befürchtet. Auch eine falsch verstandene (vorgeschobene?) Rücksichtnahme auf eine wie auch immer vorgestellte kindliche Befindlichkeit halte ich dabei für falsch. Denn damit wird das Problem ursächlich auf das betroffene Kind verlagert, das dann natürlich enttäuscht davon ist, nicht alt genug zu sein. Ehrlich wäre ein offener Umgang. Und derselbe Zehnjährige wird durchaus verstehen, wenn ihm der SL sagt: "Ich habe zwei Tage Urlaub, und die möchte ich gerne mit Erwachsenen verbringen. Das ist nicht böse gemeint und geht erst recht nicht gegen dich, aber du bist mir zehn Jahre zu jung." Klar erfordert das Mut und auch die Bereitschaft, im Anschluss mit den Konsequenzen leben zu müssen. Und es sollte auch einfühlsamer dem Kind mitgeteilt werden, als ich es hier schreibe. Aber meiner Erfahrung nach können Kinder mit ehrlicher Aufrichtigkeit sehr gut umgehen, mit verlogenen Scheinargumenten überhaupt nicht. Mein Fazit: FSK-Vermerke auf einem Midgard-Con halte ich für völligen Blödsinn. Auch und weil ich schon selber mal einen angebracht hatte. Hätte ich mir auch sparen können, weil ich an jenem Tag endlich lernte, dass Spannung und Dramatik nicht abhängig sind von Blut, Sex und Crime.
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Zunächst mal stimme ich Prados voll und ganz zu. Zweitens habe ich bei dieser Frage sofort einen ganz anderen Gedanken: Ist es denn wirklich erstrebenswert, z.B. eine Vergewaltigung, exzessiven Drogenkonsum oder die Auswirkungen körperlicher Gewalt detailliert zu schildern? Ich halte Detailreichtum an dieser Stelle für recht unpassend, zumal auch die Kampfregeln gerade an dieser Stelle sehr schwammig gehalten sind und sich auf die reine Punkteberechnung beschränken. Auch die Tabellen für kritische Patzer und Treffer sind in ihren Beschreibungen sehr zurückhaltend geschrieben. Von der Spielidee ist eine solche detaillierte Schilderung also m.M.n. so überhaupt nicht nötig, vielleicht auch gar nicht gewollt...
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Schwarze Hexen in Alba - Ein Fall für die Kirgh, für die Magiergilde, den Laird oder den König?
Nicht nur. Sie ist auch u.a. die göttliche Richterin. Ihre Waffe ist das Kurzschwert, ihr Sinnbild der Löwe, ihre Farbe weiß. Sie trägt auch eine Waage. Ihre Anhänger lachen nie, leben in tiefer Trauer und Mitgefühl und sind auch sonst keine Spaßkanonen. Aaaargh, da ist es wieder: "Alle" und "immer"... Ich fand das witzig. Im ersten Absatz triffst Du eine allgemeine Aussage über die Anhänger der Culsu und im nächsten beklagst Du (mit nur ganz geringfügig abweichender Formulierung) die verallgemeinernden Aussagen... (...) Ich hatte mich schon gewundert, dass ich so lange damit durchgekommen bin... Das liegt einfach an der m.M.n. grundverschiedenen Religiosität in den KüSta im Vergleich zu Alba, eingefärbt von meiner persönlichen Wahrnehmung: In den KüSta recht scharfe Trennung nach Gottheiten und Tempeln, ein Ordenskrieger Culsu dient nach meiner Lesart Culsu. E basta. Ein Ordenskrieger Xan oder Irindar dient zwar schwerpunktmäßig seiner speziellen Gottheit, aber dennoch grundsätzlich allen Dheis Albi und der Kirgh. Heiligen- und Reliquienverehrung in den KüSta? Fehlanzeige. In Alba sind Glauben und Religion selbstverständliche Bestandteile des Alltagslebens, die Kirgh ist in meinen Augen nahezu omnipräsent. Kaum ein Tempel ohne Reliquie und/oder örtliche/n Heilige/n als Schutzpatron. In den KüSta sehe ich eher eine entgegengesetzte Sichtweise, i.S. von einer Art Geschäftsmodell: "Ich spende Tin, damit er mich in Ruhe lässt." Oder: "Für meine Absichten der nächsten Zeit wäre eine spirituelle Untertsützung nicht schlecht. Meine Schiffsladung sollte heil ankommen, deshalb spende ich Nothuns einen Teil des Wertes." Dadurch ergibt sich nicht nur eine scharf umgrenzte Anhängerschaft, sondern gleichzeitig auch eine gewisse gesellschaftliche Randstellung von geweihten Culsu-Anhängern, denen sogar mit Unverständnis begegnet wird. Ausnahmen davon dürften Tin und Laran darstellen, zum Großteil aber wegen der massiven Unterstützung aus Valian. Die religiösen Einrichtungen und Bauten Culsus in den KüSta verfallen zusehends, gespendet wird höchstens angesichts des Todes. In Alba gibt es kaum eine bauliche Trennung nach Gottheiten, alle werden als göttliche Geschwister in einem einzigen Tempel verehrt; eine Ausnahme sind vielleicht einzelne Klöster, und auch dort finden sich Andachtsräume, in denen alle Gottheiten ihren Platz haben. Das Konzept Culsu als einzelne Gottheit der Baales Valianis ist einfach nicht besonders populär, und die institutionalisierte Trennung zwischen den Gottheiten schlägt in der Finanzkraft ihrer Anhängerschaften sichtbar durch. Anders in Teilen von Alba: Wenn dort eine ganze religiöse Gruppierung wie etwa Xan-Krieger scheel angeschaut werden, ist das kein Ergebnis gesellschaftlicher Bedingungen, sondern von Verhalten und Auftreten dieser Gruppierung in der Vergangenheit. Ihre soziale Stellung in der Nähe des gesellschaftlichen Zentrums als besonders tiefgläubige Vertreter eines Aspekts sämtlicher Dheis dagegen wird zu keiner Zeit in Frage gestellt. Daraus ergibt sich für mich eine völlig verschiedene Herangehensweise an etwa die Verfolgung von schädlichen Hexen. In den KüSta verläuft sie institutionalisiert, zuständig sind Covendo Mageo und die Vertreter Culsus, teilweise in Konkurrenz. In meinem Alba sind die Zuständigkeiten selten genau definiert und müssen häufig verhandelt werden, dazu kommen eben das kulturelle Gefälle und die verschiedenen gesellschaftlichen Modelle zwischen Süden und Norden. Institutionen und Bürokratie sind viel weniger ausgeprägt, auch daher ist hier viel mehr Platz für Klerus und Volksglauben.
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Wandeln wie der Wind - Wirkungsbereich
@ Hiram: Stimmt eigentlich, an so was hatte ich gar nicht gedacht. Wenn ich jetzt die Ellipse weglasse und die Sache auf eine Battle-Map anwendbar gestalte, lande ich schnell bei einem Rechteck. Man könnte das Rechteck ja immer noch mit zwei Halbkreisen abschließen, am letztendlichen Flächeninhalt ändert das nichts, nur am Zeitaufwand für die Berechnung. Wäre der Druide also um die 60 cm breit, blieben ihm also etwa 1,7 m in der Länge. Auf die Schnelle könnte man auch mit 50 cm Breite und 2 m Länge rechnen... Zum Kriechen auf allen Vieren sollte das reichen. Mit einem EW:Gw wäre das Ding m.M.n. durch, schließlich kennt der Druide ja den Zauber und auch seine eigene Körpergröße. @ Ohgottohgott: Hattest Du das so auch in deinem Beitrag gemeint?
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Wandeln wie der Wind - Wirkungsbereich
Gut, die Zahlen sind übertrieben eingesetzt, aber vom Prinzip her... So ganz bescheuert finde ich die Idee gar nicht, und überschlagen ist es auch recht flott. Jürgens Einwand mit der Schrittlänge ist ja auch nicht aus der Luft gegriffen. Ich selber würde halt nicht so spielen, aber was soll's?
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Wandeln wie der Wind - Wirkungsbereich
... das Feld bewegt sich mit ... Dieses Problem lässt sich doch ganz einfach lösen, indem ich die Fläche nicht als quadratisch annehme, sondern als kreisförmig. Aus der Herleitung eines Kreises in eine Ellipse kann ich dann die Schrittlänge vergrößern, muss allerdings die gleichzeitige Stauchung des Kreises berücksichtigen. So wäre etwa rein rechnerisch einer Figur, die in der Tiefe nicht mehr als 20 cm misst, bei einer Seitswärtsbewegung eine Schrittlänge bzw ein Spagatschritt von mehr als 4 m möglich!
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Einen Raum mit Leben füllen
@ Yon Attan: Vergiss dabei nicht die teileise enorme Größe früherer Bücher und dass mit ihnen ja auch repräsentiert werden konnte. Ein paar hundert bis tausend Bücher fordern schon ihr Volumen, sie werden ja nicht press ins Regal gestopft. Dazu kommen Pergamentsammlungen, zum Teil gerollt. Ich meine, ich hätte mal von der beeindruckenden Bibliothek irgendeines sehr gebildeten Adeligen im 13. Jahrhundert gelesen, das waren dann so tatsächlich um die drei Dutzend Folianten... Was mir dabei einfällt und schon fast OT ist: Als Zwischenschritt zum Letterndruck gab es doch sehr lange Zeit den Seitendruck: Die ganze Buchseite wurde als Negativ in Holz gestochen und dann in den Druckstock gesetzt. Je nach Holzart und Verarbeitung konnten damit Kleinserien von 10 bis 50 Stück Auflage produziert werden, natürlich mit stark abnehmender Druckqualität. Mit einer solchen Auflage könnte schon eine ganze Menge Gildenbibliotheken und auch Privathaushalte abgedeckt und der Buchbesitz mehr und mehr zum Allgemeingut der Wohlhabenden werden, vielleicht sogar zu einer gesellschaftlichen "Notwendigkeit" als Statussymbol. Schließlich hatten analog ja viele bürgerliche Haushalte in Spätmittelalter und Renaissance ihre Hausbücher, aus denen für die ganze Familie und Gäste vorgelesen wurde. Es gab ja schon im Hochmittelalter diverse haupt- und nebenberufliche Autoren von Lyrik und Prosa, ohne maschinelle Vervielfältigung hätten sie das Schreiben ja erst gar nicht anfangen müssen. Kochbücher, Hauswirtschaftsbücher, Lehrbücher und Anleitungen nicht nur für Studenten, Bücher zu Themen wie Buchhaltung, Landwirtschaft, Ingenieurskunst und Mechanik, Alchimie, Medizin und Astronomie... Immer wieder stolpert man doch über die Erwähnung von Sach-, Fach- und Unterhaltungsliteratur... Manchmal glaube ich, das Ausmaß der Buchherstellung wird dann doch stark unterschätzt. Und damit auch die Menge von Büchern, die sich im Umlauf befand. Nachtrag: Ich sehe die Sache trotzdem genau wie du, ein Universitätsprofessor hat vielleicht 20-30 Bücher herumstehen, wenn es hoch kommt. Und davon sind zehn geliehen und nochmal fünf geklaut. 40-50 Bücher entsprechen dem Bestand der Konventsbücherei einer lidralischen Kleinstadt, und bei speziellen Fragen muss eben in die nächste Großstadt gereist werden. Aber ich halte es durchaus für möglich, ab einem gewissen Status der Bewohner in deren Räumen zumindest zwei Bücher zu ganz verschiedenen Themen zu finden.
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Einen Raum mit Leben füllen
Ich finde ja diesen Beitrag von Roumorz extrem gut, weil er dabei zweigleisig vorgeht: Erst weist er den Räumen vom Großen ins Kleine ihre Funktion zu, dabei sieht er schon, ob das ganze Gebäude funktionieren kann. Daraus ergeben sich dann schon viele Hinweise auf die Einrichtung. Wie er und andere schon schreiben: wirkliche Accessoires im Sinn von gekauftem Nippes kommen auch bei mir so gut wie nie vor. Die Möbel der meisten Leute sind nicht zahlreich, dafür aber sehr zweckmäßig und bei steigendem Wohlstand zunehmend hochwertig gestaltet, sowohl in Form als auch in Material. "Die Bauernfamilie sitzt in ihrem Multifunktionsraum um einen fleckigen, uralten Tisch, auf dem immer dann gearbeitet wird, wenn kein Essen draufsteht. Eins der Beine hat der Hund des Urgroßvaters zernagt. Und alle halbe Jahr wird auf ihm die Sau zerteilt. Den Großteil des Raums nimmt die Kochstelle ein, sie haben hier einen Kamin, an dem alle möglichen Werkzeuge hängen. Kessel im Feuer. Rußgeschwärzte, fettige Wände mit uraltem Grobputz. Gesessen wird auf Bänken aus Bohlen und Böcken, nachts dienen sie als Betten. Im Sommer. Im Winter wird im Stall geschlafen, die Tür dahin steht offen, das Schnauben und Scharren des Viehs dringt in den Raum. Es riecht alles in allem schon leicht streng." "Der Esstisch der wohlhabenden Händlerfamilie hat gedrechselte Beine und steht nicht mehr in einer multifunktionalen Küche, sondern in der Stube. Allerdings dient er gleichzeitig als Verhandlungstisch, also steht da auch irgendwo eine Art Buffet mit Zinnkrug, Gläsern und einem hübschen Leuchter; außerdem vielleicht ein Schreibpult, ach ja... außerdem über dem Buffet ein Tellerregal mit vier recht teuren Vorlegeplatten... Licht? Ja, gibt es auch: Auf den zwei Fensterbänken steht je ein Leuchter mit einer Kerze und Reflektor. Vorhänge hat's nicht, die Fenster werden mit Läden verschlossen. An den verputzten Wänden Malereien, die eine Holzvertäfelung vortäuschen." Die Tafel beim adeligen Festbankett besteht aus Böcken mit losen Tischplatten, weil soviele Tische niemand hat und im Rittersaal später noch getanzt wird; hier beeindrucken Tischtücher und Tafelgeschirr. So ein Riesensaal ist ein multifunktionaler Raum, ähnlich wie die Küche der Bauernfamilie, unveränderlich sind hier Decken- und Wandgestaltung sowie der Bodenbelag. Das Leben eines Raums entsteht durch das Leben, das sich in ihm ereignet. Ich taste mich immer vom wichtigsten Möbel i.S. der Raumfunktion vorwärts. Und wenn die Abenteurer tatsächlich mal den Salon eines richtig Reichen betreten, dann ziehe ich auch so dermaßen vom Leder, dass ihnen (hoffentlich) genauso die Luft wegbleibt wie einem Bauern vor 700 Jahren, wenn er es in die Gemächer des französischen Königs geschafft hätte. Dann gibt es natürlich die Kassettendecke, übergroße Bilder mit Goldrahmen, goldene Wandleuchter, vertäfelte Wände und handgemalte Tapeten, Parkett in Fischgrät, schwere Vorhänge aus Brokat usw... Das sind dann aber i.S. von Roumorz Räume, deren Funktion eben in der Repräsentation besteht.
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Schwarze Hexen in Alba - Ein Fall für die Kirgh, für die Magiergilde, den Laird oder den König?
Echt? Finde ich überhaupt nicht, sie sind dafür so gut geeignet wie jeder andere albische Priester. Es kommt ja auch nicht zuletzt auf die Charaktereigenschaften an, die der Betreffende mitbringt. Aber wir werden OT... Können wir uns denn darauf einigen, dass Ausmaß und Nachdruck, mit denen jemand bei der Hexenverfolgung in Alba vorgeht, von vielen Faktoren abhängig sind und nicht nur von einer wie auch immer gearteten Vorgabe der Kirgh, dem Figurentyp und dessen Fertigkeiten? (Regionale Ausprägung, politische Verhältnisse, Unterschiede in der Rechtsprechung, persönliche Sympatien und Rivalitäten, usw...) Dass also pauschal von "der" Hexenverfolgung in Alba, ob jetzt organisiert oder nicht, keine Rede sein kann?