Ich hab auch 1 Geschichte. Es geht um den Nichtangriffspakt von Gijón. Ich wollte wissen, wie hoch Algerien gegen Chile hätte gewinnen müssen, damit es beim Deutschland und Österreich kein Ergebnis gibt, welches beide Teams in die 2. Runde bringt. Das hat mir ChatGPT auch korrekt ausgerechnet: Kurz und knapp: Algerien hätte mindestens mit 4:0 gewinnen müssen, um mathematisch garantiert Platz 2 zu erreichen (unabhängig vom Ergebnis Deutschland–Österreich). Ein 3:0 hätte nicht ausgereicht. Ausgangslage vor den Schlussspielen (vor Algerien–Chile und Deutschland–Österreich): Algerien bisher: Siege 2:1 vs Deutschland, Niederlage 0:2 vs Österreich → GF 2, GA 3, Punkte 2 Österreich bisher: Siege 1:0 vs Chile, 2:0 vs Algerien → GF 3, GA 0, Punkte 4 Deutschland bisher: Sieg 4:1 vs Chile, Niederlage 1:2 vs Algerien → GF 5, GA 3, Punkte 2 (WM-Turniersystem 1982: Sieg = 2 Punkte.) Wenn Algerien 4:0 gewinnt → Endstände Algerien: Punkte 4, GF 6, GA 3, GD +3. Jetzt ist es unmöglich, durch irgendein Ergebnis in Gijón (egal welche Torzahlen Deutschland–Österreich hat) dass beide anderen Mannschaften am Ende bessere Tordifferenz bzw. mehr erzielte Tore als Algerien haben. Damit ist Platz 2 garantiert. Wenn Algerien nur 3:0 gewinnt → Endstände Algerien: Punkte 4, GF 5, GA 3, GD +2. Dann kann z. B. ein 3:2-Sieg Deutschlands (G = 8:5, GD +3) führen zu Deutschland: Punkte 4, GD +3 Österreich: Punkte 4, GD +2, GF 5 (weil 3:2-Niederlage macht GF 5, GA 3) Algerien: Punkte 4, GD +2, GF 5 In dieser Situation sind Österreich und Algerien gleich (GD und GF gleich), und wegen des direkten Vergleichs (Österreich hat Algerien 2:0 geschlagen) würde Österreich vor Algerien kommen — Algerien wäre damit dritter. Also 3:0 reicht nicht. Fazit: Mindestens 4:0 gegen Chile war nötig, um unabhängig von Gijón sicher weiterzukommen. Die Abkürzungen GD, GF und GA für Tordifferenz, erzielte Tore und kassierte Tore lassen zwar zart durchklingen, dass ChatGPT intern englisch arbeitet - aber egal. So weit, so richtig. Dann weißt ChatGPT auch noch daraufhin, dass deshalb eingeführt wurde, dass heute die letzten Gruppenspiele in einer Gruppe zeitgleich laufen. Auch korrekt. Aber dann kommt das Angebot... ...und die Lieferung: Der Protest wurde natürlich abgewiesen – „kein Regelverstoß“. 📺 2. Der deutsche Kommentator schaltete ab und weigerte sich mitzuspielenDer ARD-Kommentator Eberhard Stanjek war fassungslos über das „Nichtangriffspakt“-Spiel. Er sagte live im TV sinngemäß: Und dann geschah etwas Unfassbares: Er schwieg minutenlang, um das Spiel nicht weiter kommentieren zu müssen. Seine Stimme ist buchstäblich verstummt — ein stiller Protest. 📰 3. Die österreichische Presse erfand den Ausdruck „Nichtangriffspakt von Gijón“Österreichische Medien schrieben teils scharf: „Heute haben wir uns geschämt.“ „Ein Spiel, das keiner sehen wollte.“ Die Presse nannte es bald den ➡️ „Nichtangriffspakt von Gijón“ (in Anspielung auf den Hitler–Stalin-Pakt von 1939). Auch deutsche Zeitungen sprachen von: ➡️ „Schiebung“, „absurde Farce“, „Verhöhnung des Zuschauers“. 🚪 4. Die Fans kehrten dem Stadion den Rücken – wortwörtlichIn Gijón selbst reagierte das Publikum sofort: Viele Fans drehten dem Spielfeld demonstrativ den Rücken zu. Andere schwenkten weiße Taschentücher – in Spanien ein Zeichen für „Das reicht!“. Es flogen tatsächlich auch Obst und Dosen. Die Spieler wurden ausgepfiffen, und zwar beide Mannschaften gleichermaßen. 🇩🇿 5. Algerien: „Wir feiern das deutsche Tor!“ (kein Witz)Als Deutschland das frühe 1:0 schoss, feierten die algerischen Fans im Stadion und vor dem Fernsehen. Für sie bedeutete das: Österreich muss jetzt etwas tun. Doch als nichts geschah, wurden die Jubelrufe zu Entsetzen. Viele Algerier erinnern sich Jahrzehnte später an diesen Moment mit dem Satz: 🏆 6. Die FIFA änderte wegen Algerien die WeltDie wichtigste Folge: Das war eine direkte Reaktion auf Gijón. Algerien hat also tatsächlich die Regeln des Weltfußballs verändert. ⚽ 7. Legendäre Sprechchöre – besonders aus ÖsterreichÖsterreichische Fans waren geteilter Meinung. Einige schrien ihren eigenen Spielern sarkastisch zu: Andere sangen: 🇩🇿 8. Algeriens Spieler fühlten sich „bestohlen“ – noch Jahrzehnte späterViele Spieler der algerischen Mannschaft weinten nach dem Spiel. Ihr Trainer Mahieddine Khalef sagte: Bis heute gilt diese Mannschaft als Symbolfigur des afrikanischen Fußballs, der oft „anders behandelt“ wurde. ⚽ 9. Deutschland und Österreich bestritten alles – aber…Offiziell sagten beide Teams: Aber: Es gibt mehrere inoffizielle Berichte aus Kabinen und Spielergesprächen, die suggerieren, dass man sehr genau wusste, welches Ergebnis man brauchte. Spieler gaben Jahrzehnte später zu, dass man „nicht mehr voll draufgegangen“ sei. 🧊 10. Ohne Gijón gäbe es das moderne WM-Finish so nichtDie heutigen dramatischen letzten Gruppenspiel-Abende — mit „Scoreboard Watching“, parallelen Toren und Endspielen — gäbe es ohne dieses Spiel nicht. Algerien bekam seine sportliche Gerechtigkeit erst 2014 zurück, als sie erneut stark spielten und ins Achtelfinale einzogen — diesmal unter fairen Bedingungen. Da kann ich keine Quelle finden. Bei der FIFA wird mitunter wohl Deutsch gesprochen, denn Zürich ist > 90 % deutschsprachig - aber dass deshalb auf Deutsch Protest eingelegt wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hab gerade keine Aufzeichnung der Übertragung vorliegen, aber ich bezweifle das. Evtl. vermischt der Bot das irgendwie mit der Aussage des österreichischen Kommentators, der spontan zum Abschalten der TV-Geräte aufrief. Es gibt den Begriff, der Wikipedia-Artikel heißt so. Hat ihn die österreichische Presse erfunden? Wo steht das? Keine Ahnung. Die Geste, sich als Zuschauer massenhaft wegzudrehen, gibt es und war 1982 wohl auch schon erfunden. Ob sie bei dem Spiel vollzogen wurde? Wüsste ich nicht und hätte ich nie auf Bildern oder Aufnahmen gesehen. Das Winken mit Taschentüchern fand statt. Flieges Obst, fliegende Dosen? Kann sein. Jetzt wird es absurd: Dadurch, dass das 1:0 fiel, musste Österreich eben nichts mehr tun. Das Zitat erscheint mir herbei fantasiert. Richtig. Quelle: Vertrau mir, Bruder. "Einer geht noch rein" wäre ein blöder Spruch, denn bei einem deutschen 3:0 wäre Österreich ausgeschieden. Quelle: Vertrau mir, Bruder. Das hat keiner gesagt, das wäre auch objektiv lächerlich gewesen. Was die Spieler beider Teams in der Tat sagten und sagen, ist, dass es keine Absprache gegeben habe. Die Deutschen haben darauf gewartet, dass die Österreicher, die immerhin hinten lagen und mit einem 1:1 u. a. den Gruppensieg hätten sichern können, offensiver werden. Die Österreicher wollten keine hohe Niederlage riskieren. Dass die Spieler wussten, welche Ergebnisse reichen, ist nun nicht abwegig. Joa, passt. Schlechte deutsche Übersetzung, aber inhaltlich OK. Ich vermute: 1 ist falsch, 2 ist falsch, 3 ist vielleicht richtig, 4 ist teilweise falsch, 5 ist falsch, 6 ist richtig, 7 ist falsch, 8 ist falsch, 9 ist falsch, 10 ist richtig.