Alle Inhalte erstellt von Alas Ven
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Um noch einmal auf den Band mit den Zusatzregeln zurückzukommen: Wir haben noch...
Uigboerns Titel für Krone und Kaiser gefällt mir für den KuK-Band am besten! Ansonsten, wenn das nicht zu sehr rechtebesetzt ist: An der schönen blauen Donau... Mit Untertitel: Die KuK-Monarchie 1880 L G Alas Ven
- k&K Quellenbuch
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Für den Band zu Österreich-Ungarn suchen wir dringend jemanden, der sich mit Ess...
Du hast Post, Wulfhere.
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Für den Band zu Österreich-Ungarn suchen wir dringend jemanden, der sich mit Ess...
Allein zum Essen ist der Text jetzt etwas länger geworden - und ich HABE mich nur auf Böhmen, Ungarn und Österreich konzentriert, und Galizien etc. eher ignoriert. Ich habe noch keine Quellenangaben geliefert. Sind die detalliert gewünscht? An wen soll ich den Text schicken? Auch Mode und Freizeit kommen noch. Ich denke, ich werde da auch ein bisschen auf die Kaffeehauskultur eingehen, das ist ja etwas Besonderes in der KuK Monarchie, das hat man ja anderswo nicht ganz so. Allgemein übliche Sachen werde ich höchstens kurz anreißen; jagen z. B. gingen die Reichen ja überall, das ist sicherlich weniger interessant, weil man es ja auch sonst kennt. L G Alas Ven
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Für den Band zu Österreich-Ungarn suchen wir dringend jemanden, der sich mit Ess...
Inwieweit müssen regionale Unterschiede stark berücksichtigt werden? Welche Regionen sollen beispielhaft dargestellt werden? Wie weit soll differenziert werden nach Vermögenden und Nicht-Vermögenden? Eine kurze Zusammenstellung in Sachen Essen bekäme ich für einige Regionen sicherlich bald hin. Freizeit und Mode, das könnte noch etwas länger dauern. Aber ich könnte mich da mal dran begeben, wenn es gewünscht ist. L G Alas Ven
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Kampagnen für M1880
Fänd ich übrigens auch toll. Und die Japan-Kampange lässt sich hervorragend mit den Aloha-Chars kombinieren, was ich nach Rücksprache mit JUL jetzt auch genauer weiß. Übrigens @Uigboern, ich bin wieder zu Hause. L G Alas Ven
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[Aprilscherz] Küstenstaaten-Quellenbuch kommt raus zum 1.Juni !!!
Schade, dass es nur ein Aprischerz ist. Genau wie die Sache mit dem Rawindra-Quellenband. War da auch der Wunsch der Vater des Gedankens?
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Der König hat gewählt!
Brief des Mancolm Mac Meck, Clansführer eines albischen Hochlandclans an Beren Mac Beorn, seine Allergnädigste Majestät, geschickt per Boten Ihre Allergnädigste Majestät, wie sehr freut Uns die Nachricht über Eure Hochzeit, die leider erst verspätet hier in den Albischen Hochlanden, wie alle Nachrichten aus der Ferne, per Barden eingetroffen ist. Es ist eine gute Nachricht für das Reich, und eine gute Nachricht für den Clan Mac Beorn, zu dem unser kleiner, aber zäher Clan immer treu gestanden hat. Unsere allerherzlichsten Glückwünsche! Und doch betrübt Uns eines: Wir haben noch nichts davon gehört, dass die künftige Königin Nachwuchs erwartet! Da, wie wir vernommen haben, es sich um eine Priesterin der Vana handeln soll, verwundert Uns dieser Umstand zutiefst. Haben da Feinde des Königs ihre Finger im Spiel? Jeder weiß, dass bei einer Ehe nichts wichtiger ist, als dass die Erhaltung der Dynastie schnellstens vorangetrieben wird, vor allem, weil Wir Gerüchte gehört haben, dass die Clansoberhäupter bei den MacRathgars solche Probleme zur Zeit wohl nicht haben! So schicken Wir Euch denn etwas von Wert als Hochzeitsgeschenk, das Ihr sicherlich nicht erwarten werdet: Meinen besten Ziegenkäse, den Hochland-Cheddar, der die Manneskraft stärken und böse Zauber aus der Welt schaffen soll. Genießt ihn gemeinsam mit Eurer Gemahlin, selbst wenn Ihr bereits ein Kind erwartet. Vielleicht habt Ihr die Güte, Uns Nachricht zukommen zu lassen, ob bereits Nachwuchs bei Euch unterwegs sein sollte. Fast nichts würde Uns mehr freuen als diese Tatsache. Wir verbleiben Treue und mit unserem Schlachtruf "Mac Meck, Mac Meck" Mancolm Mac Meck, Clansführer des Clans der Mac Meck
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Midgard 1880 Connection
Sollte ich wieder zu irgendwelchen Cons fahren, muss ich mir unter der Voraussetzung überlegen, ob ich 1880 da dann noch anbiete. Eigentlich sollte das dazu dienen, Appetit auf "mehr" zu machen... Aber wenn es den gegenteiligen Effekt auslöst... Warum dann noch 1880 auf Cons anbieten???? Also haben wir bis jetzt auf jeden Fall eben Uigboern und Mies und Rollo für Fürth. JUL würde zwar prinzipiell auch in Fürth spielen, weiß aber nicht, wie das zeitlich aussieht mit Cons etc. Fürth ist kein bevorzugter Ort für Serdo, der findet Würzburg besser. Mein Ratschlag wäre also, wenn der Ort so wichtig ist: Einigt Euch auf Fürth. Nehmt keine Rücksicht auf mich. Uigboern leitet schön und sehr gut. (Ich weiß allerdings nicht, ob er Lust hat, die ganze Zeit zu leiten...) L G Alas Ven
- Midgard 1880 Connection
- Midgard 1880 Connection
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Midgard 1880 Connection
Bei Fürth werdet Ihr definitiv auf mich verzichten müssen, wenn es innerhalb des nächsten halben Jahres der Fall sein sollte, dass wir einen Termin finden könnten. Mit allen ist der Weg zu weit, und alleine kommen geht da nicht. Danach wird man sehen. Da kommt es auf Vieles an, auch wie sich meine persönliche Situation verändert. Gerade wegen der Veränderung meiner persönlichen Situation würde ich vom Ort her bei uns bevorzugen. Gut, bei uns gibt es keinen Flughafen, aber dafür hat der Ort für mich extreme andere Vorzüge. Mit Kindern ist beispielsweise ein schwerhöriger Vermieter, der sogar teilweise die Betreuung mit übernehmen kann, und Nachbarn, die Verständnis für Kinderlärm haben, weil sie selbst zwei laute eigene Kinder haben und deswegen nie ausschlafen können, super. Da gibt es keinen Ärger mit Kinderlärm - und Kinder sind sogar teilweise noch vielleicht anderweitig versorgt! Keiner muss sich irgenwie rechtfertigen, wenn am Sonntagmorgen ein Kind eben wieder mal einen Kinder-Ausraster hat. Und bei uns kann man, wenn es das Wetter erlaubt, sogar draußen spielen, was mit Kindern auch seine Vorteile hat, beispielsweise platztechnisch, aber auch beschäftigungstechnisch. Und bei Mies und Rollo könnte ich allerhöchstens alleine (oder mit einfacher Verstärkung, dann aber nicht leitend) antreten; ich habe läuten hören, dass da Katzen und Pferde herumlaufen. Mein Herzallerliebster hat eine schlimme Katzenhaar- und Pferdeallergie, der käme aus dem Schniefen nicht mehr heraus. Insofern nehmt auf mich bei der Ortsplanung nur wenig Rücksicht. Wenn sich herauskristallisiert, dass Fürth der bevorzugte Spielort ist und alle dahin wollen, bin ich sowieso raus (zumindest für das nächste halbe Jahr). Und Ihr habt dann ja zwei Leiter und braucht mich nicht unbedingt. L G Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
Uigboerns Idee, denke ich, ist insofern besser, als dass man ja beispielsweise nicht in Kiel spielen kann, wenn Du, JUL, am ausgemachten Termin gar nicht kannst. Das Gleiche gilt für einen Termin in Bielefeld, wenn ich nicht kann. Und bei Mies oder Rollo können wir auch nicht spielen, wenn die nicht können, wenn die Mehrheit kann. L G Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
Ende April ist bei mir definitiv nicht drin. Alles andere sehen wir später. Generell bevorzuge ich ein Spielen bei mir, aus persönlichen Gründen. Und: Leiten würde ich auch! Ich hab noch was auf Lager. L G Alas Ven PS: Klostercon geht nicht, es ginge nicht mal in einer anderen Situation, das ist für uns einfach zu weit weg.
- Beitrag über Suffragetten - Morgen, 07.03.2012 auf arte
- Midgard 1880 Connection
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Midgard 1880 Connection
Hi! Ich wollte mich auch für 2 tolle Spiel- und eine schöne Leitrunde bedanken. Ihr seid Super-Spieler und tolle Leiter! Und ein ganz besonderer Dank an JUL für die tolle Unterbringung, das Essen und natürlich dafür, dass er uns als Familie ausgehalten hat, was sicherlich nicht immer leicht war! Liebe Grüße Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
Da JUL sich Amerika gewünscht hat, gibt es einen "Wettlauf mit der Zeit" in den USA. Dabei geht es im ersten Teil um eine Verlobung, eine bahnbrechende Erfindung, Betrug und eine Weltausstellung. Im zweiten Teil geht es um eine Weltausstellung, das Juwel von Delhi, Entführung (oder deren Verhinderung, je nachdem, wie gut Ihr seid) und das Grabmal einer großen Liebe. (Bitte NICHT vorher: Das indische Grabmal schauen oder lesen!) Im Abenteuer gibt es viel Recherchen, vielleicht ein wenig Gewalt, Beredtsamkeit, Diplomatie und gute Umgangsformen werden den Charaktern nicht schaden. Dieses Mal reicht Mittelschicht aus, Ihr solltet aber nicht völlig verarmt sein, sonst wird einiges schwierig. Gute Chars sind Journalisten, Ingenieure , Ärzte oder Erfinder. Weniger gut passen ehemalige Militärs. L G Alas Ven
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Artikel: Ein weiterer Reisebericht des Abd El Amir, dieses Mal zum Essen in den Küstenstaaten..
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Ein weiterer Reisebericht des Abd El Amir, dieses Mal zum Essen in den Küstenstaaten..
Abd El Amir war natürlich als Gewürzhändler ebenfalls in den Küstenstaaten. Her das Traktat, was er da über das Essen verfasst hat... Artikel: Reisebericht des Gewürzhändlers Abd El Amir über die Essgewohnheiten der Küstenstaaten Ormut zum Gruße, liebe Freunde, und gutes Gelingen für Euren Handel! Mein Handel gelingt immer besser, seitdem ich meine persönliche Kundschaft besser kennengelernt habe. Da Ihr nun liebe Freunde seid, möchte auch ich Euch an den Erkenntnissen, die sich im Laufe der Jahre bei mir angesammelt haben, was die Essgewohnheiten der Küstenstaatler angeht, gern teilhaben lassen. Niemandem anderen würde ich diese Informationen zukommen lassen als Euch, weil sie ja geschäftlich einen besonderen Vorsprung verschaffen - wer seine Kunden kennt, hat im Handel immer einen Vorteil - aber auch Ihr habt mir über andere Regionen das eine oder andere offenbart, so will ich auch nicht zögern, das Euch zu lehren, was ich in meinem letzten Jahr vor allem in Parduna kennengelernt habe. Nun aber zur Sache: Generell sind zwei Mahlzeiten üblich; eine morgens, die meist aus Brot und Obst besteht, und eine abends, die bei reicheren Leuten durchaus sehr viel üppiger ausfallen kann. Übliche Getränke sind Wasser, Wein und teilweise Obstsäfte. Manche Menschen trinken auch Milch. Bier wird ebenfalls getrunken, gilt aber eher als Getränk des einfachen Bauernmannes. Der Tschai aus Kan Thai Pan ist hier so gut wie unbekannt und stellt keinen guten Erwerbszweig dar. Das einfache Volk speist - wie ihr es euch sicherlich denken könnt - einfach. Nicht einmal raffinierter Zucker, der oft "rawindrisches Salz" genannt wird, wird dort genutzt. Zum Würzen nutzt man meist einfache Kräuter. Häufig besteht die Nahrung aus Getreidebreien, Brot und Obst. Nur an Feiertagen kommt Fleisch auf den Tisch. Die reichen Kaufleute und der Adel aber, teure Freunde, können zu Euren besten Abnehmern werden! Insbesondere Pimento, aber auch Mandeln und Zucker, aus dem für sie inzwischen auch Marzipan hergestellt wird, sind sehr beliebt. Allerdings geht man, vielleicht auch wegen der Preise, sparsamer mit Gewürzen um als in unserer scharidischen Heimat. Große Bankette zu Feierlichkeiten mit vier bis fünf Gängen sind nicht unüblich. Die Speisen werden dabei oft kunstvoll arrangiert, wie etwa Gemüse, die zu Fischen zusammengestellt werden oder Schweineköpfe aus Marzipan zum Abschluss der Ernährung. Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Brot werden reichlich verzehrt. Eine große Besonderheit sind die vielen Pasti, das sind Teigwaren ähnlich den Kan Thai Pan "Nudeln", nur teilweise sehr viel dicker und kleiner. Ganz besonders stolz sind die Menschen in Parduna auf ihre Tortellini (gefüllte Teig"nudeln"), die sie mit Parduna Hartkäse bestreuen und worauf sie Olivenöl geben. In Diatrava gibt es diatravanische Pastete, eine besonders gelungene Gemüsepastete, die ebenfalls Gewürze enthält, die sie bei einem von uns kaufen müssen.(Ein sehr gutes Verkaufsargument überigens!) Interessanter Weise wird vor den Mahlzeiten oft Obst gereicht. Eine weitere Besonderheit sind eine spezielle Art von Pilzen, die als sehr kostbar gelten und "Trüffel" genannt werden. Möglicherweise wäre dies ein Absatzmarkt für die Heimat, wenngleich ich mir bis jetzt noch keine Verbindung zu einem typischen scharidischen Gericht vorstellen kann... Pilze und Pilzraguts werden ebenfalls gerne und viel verzehrt. Seitdem sich die Handelsbeziehungen mit Eschar verstärkt haben, gibt es auch hier scharidischen Quawa. Dies könnte, da er schnell bei den Reichen beliebt geworden ist, ebenfalls eine gute Nebenserwerbsquelle für Euch sein, liebe Freunde. Generell lässt sich sagen, dass die Küche in den Küstenstaaten leichter ist als die unsere. Sie ist aber auf ihre Art durchaus sehr schmackhaft und hat mich veranlasst, mit Gewürzen in meiner Küche ebenfalls nicht mehr ganz so verschwenderisch umzugehen (weniger kann manchmal mehr sein). Dies muss aber ein Geheimnis zwischen uns bleiben, wir wollen uns ja das Geschäft nicht vermiesen;-). Um den Segen Ormuts auch für dieses Traktat bittend Euer teurer Freund Abd El Amir Diskussion: http://www.midgard-forum.de/forum/threads/19453-Ein-weiterer-Reisebericht-des-Abd-El-Amir-dieses-Mal-zum-Essen-in-den-K%C3%BCstenstaaten
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Artikel: Ein Reisebericht des Abd El Amir
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Ein Reisebericht des Abd El Amir
Dies ist ein Reisebericht des weitgereisten Gewürzhändlers Abd El Amir, der sich überall sehr für die Kochkunst interessiert... Vielleicht ist das ja auch ganz interessant für den geneigten Leser. Diesmal schreibt Abd El Amir über Waeland. Artikel: Meine lieben Freunde, Ormut zum Gruße! Gute und einträgliche Geschäfte wünsche ich Euch! nachdem ich bemerkt habe, wie wenig auch von den hohen Völkern im Norden und ihren Essgewohnheiten bekannt ist, wollte ich Euch auch diese Information an Euch weiterreichen. Ihr habt mir in so vielen Dingen geholfen, dass ich Euch auch hier gern mit "Einer Hand wäscht die andere" ein wenig unter die Arme greifen möchte... Vorweg bemerkt sei, dass das Geschäft für unsereins in Waeland nicht sehr lohnenswert ist. Die Köche sind wenig geneigt, mit fremdländischen Gewürzen zu experimentieren. Nur der Pfeffer wird recht regelmäßig angewandt. Gewürzt wird, wenn überhaupt, hauptsächlich mit heimischen Kräutern, und sehr experimentierbereit sind die Waelander auch nicht. Das einfache Volk speist auch hier einfacher als die Reichen und Edlen. Grundlage der Ernährung bilden entweder Buchweizen -Gerste- oder Haferbreie (teilweise als "Grütze" bezeichnet), teilweise auch Brot. Diese Breie werden teilweise mit Trockenfrüchten durchmischt. Manchmal wird Leindotter oder Raps dazugegeben. Ansonsten gibt es noch Gemüse und seltenst, eben an Feiertagen, mal etwas Fleisch. Beim Brot gibt es eine Besonderheit: Es ist flach und hart und wird "Flachbrot" genannt. Wie auch unsere Fladenbrote isst man es am besten sofort nach dem Backen, sonst wird es schnell hart und ist ungenießbar. Dem Brot ist teilweise auch Kiefernborke beigemischt. Dies führt dazu, dass viele Waelinger schnell Probleme mit ihren Zähnen bekommen. Nelken sind daher (wenn man sehr rücksichtsvoll mit dem Ego des Waelingers umgeht, der es schnell als "In-Frage-Stellen" der Stärke und des Mutes sieht, wenn er Schmerzen und Leiden zugibt) als Mittel gegen Zahnschmerz, wie es bei uns traditionell angewandt wird, recht gut zu verkaufen. Die chryseische Paste für die Zähne könnte zwar ein Mittelchen sein, was man verkaufen könnte, aber dem steht das waelingsche Ego nun doch zu sehr im Weg.. Ansonsten wird von den Reichen viel Gemüse und Fleisch und Fisch verzehrt. Kohl, Bohnen, Erbsen, Lauch Rüben und Knoblauch - all dies findet auch seinen Eingang in die waelingische Küche. Als ganz besonders edel gilt das Wildpret, und die Jagd ist ein beliebtes Freizeitvergnügen des Adels. Üblicherweise wird Wasser, Milch und Bier getrunken, teilweise auch Obstsäfte und Obstweine. Wein gilt hier als fremdländisch, und nur die sehr offenen reichen Adeligen sind bereit, ihn zu servieren. Eine besondere Kostbarkeit, die zu großen Gelagen serviert wird, ist das Met, ein Wein aus gegärtem Honig. Hierbei denke ich darüber nach, ihn auch in andere Lande zu bringen, ich denke, das könnte eine gute Nebenerwerbsquelle werden. Scharidischer Qawa wird hier so wenig angenommen wie der Tschai aus Kan Thai Pan. Damit könnt Ihr hier, liebe Freunde, also kein Geld machen. Möge Ormut Euch und dieses Traktat segnen Abd el Amir Diskussion: http://www.midgard-forum.de/forum/threads/19452-Ein-Reisebericht-des-Abd-El-Amir
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Essen in den Küstenstaaten
Achtung - diese Abhandlung ist NICHT mit allen Gildenbriefen, zufällig gelieferten Informationen und Informationen aus allen Abenteuerbänden und Quellenbänden abgeglichen! (Ich besitze nicht alle, und einige wurden ja auch nicht veröffentlicht bis jetzt) Sollten Abweichungen auftreten, ist Nachbesserung erlaubt und erwünscht. Reisebericht des Gewürzhändlers Abd El Amir über die Essgewohnheiten der Küstenstaaten Ormut zum Gruße, liebe Freunde, und gutes Gelingen für Euren Handel! Mein Handel gelingt immer besser, seitdem ich meine persönliche Kundschaft besser kennengelernt habe. Da Ihr nun liebe Freunde seid, möchte auch ich Euch an den Erkenntnissen, die sich im Laufe der Jahre bei mir angesammelt haben, was die Essgewohnheiten der Küstenstaatler angeht, gern teilhaben lassen. Niemandem anderen würde ich diese Informationen zukommen lassen als Euch, weil sie ja geschäftlich einen besonderen Vorsprung verschaffen - wer seine Kunden kennt, hat im Handel immer einen Vorteil - aber auch Ihr habt mir über andere Regionen das eine oder andere offenbart, so will ich auch nicht zögern, das Euch zu lehren, was ich in meinem letzten Jahr vor allem in Parduna kennengelernt habe. Nun aber zur Sache: Generell sind zwei Mahlzeiten üblich; eine morgens, die meist aus Brot und Obst besteht, und eine abends, die bei reicheren Leuten durchaus sehr viel üppiger ausfallen kann. Übliche Getränke sind Wasser, Wein und teilweise Obstsäfte. Manche Menschen trinken auch Milch. Bier wird ebenfalls getrunken, gilt aber eher als Getränk des einfachen Bauernmannes. Der Tschai aus Kan Thai Pan ist hier so gut wie unbekannt und stellt keinen guten Erwerbszweig dar. Das einfache Volk speist - wie ihr es euch sicherlich denken könnt - einfach. Nicht einmal raffinierter Zucker, der oft "rawindrisches Salz" genannt wird, wird dort genutzt. Zum Würzen nutzt man meist einfache Kräuter. Häufig besteht die Nahrung aus Getreidebreien, Brot und Obst. Nur an Feiertagen kommt Fleisch auf den Tisch. Die reichen Kaufleute und der Adel aber, teure Freunde, können zu Euren besten Abnehmern werden! Insbesondere Pimento, aber auch Mandeln und Zucker, aus dem für sie inzwischen auch Marzipan hergestellt wird, sind sehr beliebt. Allerdings geht man, vielleicht auch wegen der Preise, sparsamer mit Gewürzen um als in unserer scharidischen Heimat. Große Bankette zu Feierlichkeiten mit vier bis fünf Gängen sind nicht unüblich. Die Speisen werden dabei oft kunstvoll arrangiert, wie etwa Gemüse, die zu Fischen zusammengestellt werden oder Schweineköpfe aus Marzipan zum Abschluss der Ernährung. Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Brot werden reichlich verzehrt. Eine große Besonderheit sind die vielen Pasti, das sind Teigwaren ähnlich den Kan Thai Pan "Nudeln", nur teilweise sehr viel dicker und kleiner. Ganz besonders stolz sind die Menschen in Parduna auf ihre Tortellini (gefüllte Teig"nudeln"), die sie mit Parduna Hartkäse bestreuen und worauf sie Olivenöl geben. In Diatrava gibt es diatravanische Pastete, eine besonders gelungene Gemüsepastete, die ebenfalls Gewürze enthält, die sie bei einem von uns kaufen müssen.(Ein sehr gutes Verkaufsargument überigens!) Interessanter Weise wird vor den Mahlzeiten oft Obst gereicht. Eine weitere Besonderheit sind eine spezielle Art von Pilzen, die als sehr kostbar gelten und "Trüffel" genannt werden. Möglicherweise wäre dies ein Absatzmarkt für die Heimat, wenngleich ich mir bis jetzt noch keine Verbindung zu einem typischen scharidischen Gericht vorstellen kann... Pilze und Pilzraguts werden ebenfalls gerne und viel verzehrt. Seitdem sich die Handelsbeziehungen mit Eschar verstärkt haben, gibt es auch hier scharidischen Quawa. Dies könnte, da er schnell bei den Reichen beliebt geworden ist, ebenfalls eine gute Nebenserwerbsquelle für Euch sein, liebe Freunde. Generell lässt sich sagen, dass die Küche in den Küstenstaaten leichter ist als die unsere. Sie ist aber auf ihre Art durchaus sehr schmackhaft und hat mich veranlasst, mit Gewürzen in meiner Küche ebenfalls nicht mehr ganz so verschwenderisch umzugehen (weniger kann manchmal mehr sein). Dies muss aber ein Geheimnis zwischen uns bleiben, wir wollen uns ja das Geschäft nicht vermiesen;-). Um den Segen Ormuts auch für dieses Traktat bittend Euer teurer Freund Abd El Amir H
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Die Stadt der Toten - Eine Idee für einen Ort
Hallo, ich habe mir gerade auf youtube etwas über Frauen in Indien angesehen, und da kam mir eine Idee (die aber nicht dem Quellenbuch Rawindra entstammt) für einen Ort. Der Ort heisst: Die Stadt der Toten Die Stadt der Toten Diese Stadt gibt es in Wirklichkeit gar nicht; sie ist höchstens gerüchteweise bekannt. Nach dem, was man den Gerüchten entnehmen kann, ist sie allerdings eher ein kleines Dorf. Sie liegt im Süden Rawindras, doch ihre Einwohner kommen hauptsächlich aus dem Norden. Über ihre Existenz wird nur sehr selten gesprochen - und dennoch ist sie für einige Menschen die letzte Hoffnung. Diese Menschen sind Frauen - und sie haben ihren Ehemann verloren. In Rawindra bedeutet das eigentlich den sicheren Tod - und zwar freiwillig. Denn die eigene und die Schwieger-Familie drängen die armen Frauen, egal welchen Alters, zum Tod durch Selbstverbrennung. Doch es gab einige Frauen, die sich mit diesem Schicksal nicht abfinden wollten. Einige von ihnen flohen in die Städte und wurden kriminell oder prostituierten sich. Davon brachte es eine zu sehr hohem Ruhm. Diese verdiente mit ihrer Kriminalität (die ihr überigens nie nachgewiesen werden konnte) so viel, dass sie angeblich viele Grundstücke im Süden Rawindras kaufte. Dort entstand nun die Stadt der Toten. Die Toten sind Frauen, die offiziell eben tot sind. Aber inoffiziell nun in diesem Dorf leben. Es ist Männern nicht erlaubt, das Dorf zu betreten; man hat damit schlechte Erfahrungen gemacht (weil auch teilweise ehemalige Prostituierte, die Witwen waren, dort Schutz gesucht haben). Manche der Frauen haben ihre Selbstverbrennung vorgetäuscht. Manche sind sogar noch vor einer Ehe geflohen, die sie selbst nicht wollten. Wer als Frau das Dorf betritt, findet es sehr merkwürdig, dass kein einziger Mann in dieser Stadt ist. Es gibt nicht einmal männliche Kinder, weil Frauen mit Söhnen gemeinsam keinen Zutritt bekommen (was auch schon zu manchen Drahmen geführt hat). Alles liegt in der Hand der Frauen in diesem Dorf, auch die schweren Arbeiten, die eigentlich normalerweise draußen in Männerhand liegen. Wer nach der Stadt sucht, wird große Schwierigkeiten haben - sie ist allerdings teilweise gerüchteweise bei Frauen bekannt - allerdings auch unter dem Namen "die Stadt der Toten" - eben weil hier Frauen leben, die nicht leben sollten. Diese Beschreibung ist nur eine Idee und ist nicht offiziell abgesprochen. Sie ist auch nicht Teil des Rawindra-Quellenbandes. Aber etwas ähnliches, wenn auch nur mit einigen Häusern, gibt es im heutigen Indien für Witwen, weswegen ich halt die Idee hatte...
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Ein Orden aus Moro: Die Schwerter Ormuts
Hallo, ich habe einmal für eine meiner Figuren mit der Herkunft Moro einen eigenen Orden zusammengestellt, der vielleicht für den einen oder den anderen Leser spannend sein könnte. Ich möchte dabei ausdrücklich betonen, dass er nicht dem offiziellen Konzept zu den Küstenstaaten entstammt. Dieses kann möglicherweise diametral diesem Orden entgegenstehen. Vielleicht kann der aber dennoch ganz spannend sein für den einen oder anderen, der gerne etwas mehr Anregung zu Moro hätte. Wenn es niemandem gefällt, ist das auch nicht schlimm.. Viel Spaß beim Lesen L G Alas Ven Der Orden der „Schwerter Ormuts“ Die „Schwerter Ormuts“ sind als Orden vor allem im Küstenstaat Moro verbreitet. Teilweise gibt es aber auch bereits heute Klostergründungen in Eschar, und es gibt sogar Gerüchte von Klostergründungen in Rawindra oder in Aran. Dennoch ist der Orden unbekannter als der fanatische Orden, der sich hauptsächlich in Eschar herumtreibt, was daran liegt, dass es weniger Klöster dieses Ordens der „Schwerter Ormuts“ gibt. Das Leben der „Schwerter Ormuts“ ist das von Ordenskriegern. Dies bedeutet, dass in den Klöstern nicht nur ein strenges Klosterleben mit Beten, Arbeiten und einem Dasein als Gelehrter stattfindet, sondern dass auch Kampftraining stark in das tägliche Leben integriert ist. In den Klöstern der Schwerter Ormuts beginnt der Tag mit Sonnenaufgang. Da findet das erste Gebet statt. Nach diesem ersten Gebet gibt es ein karges Mahl, meistens Grütze oder Haferschleim, das eine zuvor bestimmte Gruppe Mönche zubereitet. Beim Frühstück verkündet der Ehrwürdige Abt des Klosters, welche Dienste für welches Schwert für den heutigen Tag vorgesehen sind. Danach findet für alle „Schwerter“ (die Schwerter Ormuts sind ein Mönchsorden; es gibt keine Nonnenklöster dieses Ordens) ein Kampftraining statt. Dieses Training kann entweder sich auf das Bogenschießen beziehen, oder auf das Schwerttraining oder auch auf waffenlosen Kampf. Ist das Training beendet, muss die Gruppe von Klosterbrüdern, die das Mittagessen zubereitet, antreten. Üblich sind auch hier eher einfache Mahlzeiten, wie etwa Eintöpfe oder Brot mit Käse. Am Nachmittag gibt es weitere Dienste, wie etwa den Lesedienst in der Bibliothek, in dem ein Bruder den Brüdern, die des Lesens nicht mächtig sind, das Lesen beibringt, oder den Schreibdienst in der Bibliothek, in dem Brüder das Schreiben lernen, den Garten- und den Viehdienst, den Reinigungdienst, den Waschdienst, den Kopierdienst, der Meisterwerke aus der Bibliothek teilweise für die Bibliothek, teilweise auch gegen hohe Spenden auch für Adelige und Kaufleute, kopiert (abschreibt), den Kleiderdienst, der Kleider und Schuhe repariert oder den Pferdedienst, der sich speziell um die Pferde kümmert. Die Dienste werden bis zum Sonnenuntergang versehen. Mit Sonnenuntergang wird das Abendbrot gereicht, das in der Regel tatsächlich aus Brot, Obst und Wasser besteht, und nach Sonnenuntergang findet ein Abendgottesdienst statt. Besonderheit der Schwerter Ormuts ist, dass die Aufnahme in die Klöster sehr unkompliziert erfolgt. Jeder, der glaubt, berufen zu sein, kann ein „Krummschwert“ werden, also in den Orden einsteigen. Es wird weder nach dem Hintergrund noch nach den Motiven zum Anschluss gefragt. Allerdings: Wer vorher einen hohen Stand hatte, gilt bei den Schwertern Ormuts ebenso zunächst als „Krummschwert“ wie jemand, der einen niedrigen Stand hatte; der Stand aus dem „weltlichen Leben“ spielt auch bei der Vergabe der Aufgaben keine Rolle. Es werden für Übernachtungen auch Gäste aufgenommen, und Schwerter Ormuts können (gegen erwartete hohe Spenden) auch angefordert werden, Karawanen zu begleiten oder an Expeditionen teilzunehmen, um das Hab und Gut von Kaufleuten oder Reisenden zu schützen. Für weibliche Gäste gibt es in den meisten Klöstern einen gesonderten Trakt für die Nacht, und die weiblichen Gäste dürfen sich nicht in der Bibliothek aufhalten, jedoch im Garten sitzen, das Essen nehmen jedoch Gäste und Klosterbrüder gemeinsam ein. Um vom „Krummschwert“ zum „Breitschwert“ zu werden, muss das neue Schwert sich vielen Prüfungen unterziehen. Es muss zunächst den harten, kargen Alltag der Schwerter Ormuts meistern, es muss lesen und schreiben lernen, es muss das Kampftraining beherrschen (also die Krummschwerter und den Bogen lernen; einige Krieger im Orden beherrschen darüber hinaus noch weitere Waffen, aber diese beiden Waffen sind für die Novizen unabdingbar) und es durchläuft alle Dienste, einschließlich derer, die für viele der Reichen eher demütigend sind, wie etwa das Ausmisten von Ställen oder das Reinigen der Wäsche. Vor die endgültige Aufnahme in den Orden, bei dem ein „Krummschwert“ zum „Breitschwert“ wird (was sich auch dadurch auszeichnet, dass ihm ein besonderes Breitschwert verliehen wird), gibt es noch einmal sieben Prüfungen. Zunächst gibt es die Prüfung des Gehorsams, in dem ein junger Krieger in die Versuchung geführt wird, seinem Abd nicht zu gehorchen; der Abd gibt einen offensichtlich dummen und unsinnigen Befehl an den jungen Krieger. Bleibt er gehorsam, ist die Prüfung des Gehorsams bestanden. Dann folgt die Prüfung der Keuschheit, in dem ein junger Krieger mit einer (gekauften) schönen jungen Frau konfrontiert wird, die (als Gast im Kloster getarnt) ihn zur Liebe drängt. Bleibt der junge Krieger auch hier standhaft, hat er auch diese Prüfung bestanden. Nun muss er sein Vertrauen in den Glauben an Ormut beweisen, indem er gegen einen deutlich stärkeren Gegner antritt. (Auch, wenn ihm gesagt wird, er müsse bis zu seinem Tode kämpfen: Unterliegt der junge Krieger, wird er meist aus Gnade am Leben gelassen). Scheut er vor seinem Tod nicht zurück, hat er auch diese Prüfung bestanden. Danach muss er seine Demut beweisen; er muss seine Vergangenheit hinter sich lassen, indem er sie dem Abd aufgeschrieben zur Verfügung stellt, der diesen Brief dann liest und verbrennt. Was ihn an sein altes Leben gebunden hat, muss in seinem neuen Leben Vergangenheit sein. Die nächste Prüfung ist die Versuchung des Reichtums; der junge Ormutkrieger wird auf einen kurzen Auftrag geschickt, wo ihn ein reicher Kaufmann oder Adeliger als Laibwache abzuwerben versucht (das wird natürlich abgesprochen, und ein solcher junger Krieger wird nur zur Verfügung gestellt, wenn tatsächlich Bedarf für eine Laibwache besteht; der Bedarf ist allerdings sehr hoch, so dass es da wenig Schwierigkeiten gibt). Lehnt das junge Schwert ab, so ist auch Reichtum keine Versuchung; der junge Krieger hat die weitere Prüfung gemeistert. Dann wird der Glaube ein letztes Mal geprüft; ein Dialektiker aus Chrysea wird eingeladen, und der junge Krieger muss seine Fähigkeiten in einer Debatte beweisen. Er muss standhaft bleiben und darf sich nicht von seinem Glauben durch den Heiden abbringen lassen. Hat das Schwert diese Prüfung gemeistert, kommt die siebte Prüfung, die letzte ihrer Art. Das junge „Krummschwert“ wird zu einem kurzen, zeitlich und räumlich begrenzten Auftrag geschickt. Meist handelt es sich um geringe Probleme, wie etwa gesichteten Dämonenerscheinungen in bestimmten Gegenden, mit denen ein niedrig geschultes „Krummschwert“ durchaus recht leicht fertig werden kann. Meistert es diesen Auftrag und kehrt heldenhaft zurück, bekommt es den Titel „Breitschwert“. Ihm wird ein besonderes Breitschwert verliehen, das durch seine besondere Legierung nur sehr schwer zerstörbar ist (dem Damaszener Stahl entsprechend). Mit diesem Schwert kämpft das Schwert Ormuts dann in Zukunft hauptsächlich, denn Krummschwerter und Schilde gelten als Zeichen der Angst um das eigene Leben und des noch schwach entwickelten Vertrauens in Ormut. Eine weitere Besonderheit des Ordens sind die ausgedehnten Bibliotheken. Diese werden aus Spenden finanziert (von Kaufleuten, die eine Begleitung durch Ordenskrieger genossen haben, ebenso wie von Adeligen, auf deren Expeditionen Ordenskrieger dabei waren, werden großzügige Spenden erwartet, und an diese Erwartungen halten sich die Adeligen und Kaufleute auch, weil ihnen sonst die Begleitung oft mit der Begründung versagt wird, dass alle Ordenskrieger unabkömmlich seien), und es finden sich in ihnen auch heidnische Werke. Denn der heilige Maliq, der Ordensgründer, war gegenüber heidnischer Weisheit recht aufgeschlossen – nach seiner Ormutologie (Abwandlung von Theologie) beweist Ormut seine Liebe zu allen Menschen als seinen Geschöpfen dadurch, dass er den Heiden teilweise ebenso Weisheit schenkt wie den Gläubigen, weswegen es sich seiner Meinung nach auch lohnt, heidnische Werke zu studieren. (Diese Aufgeschlossenheit gegenüber heidnischen Gedanken, solange sie mit dem Glauben an Ormut einigermaßen vereinbar sind, bringt Angehörigen des Ordens teilweise sogar das Misstrauen anderer Orden ein, vereinfacht aber die Heidenmission und die Arbeit mit Heiden ungemein, so dass Schwerter Ormuts bei Bekehrungen eher auf Erfolge zurückblicken können als andere Orden.) Zugang zu den Bibliotheken haben in der Regel nur Ordensangehörige; gegen hohe Spenden können Kaufleute und Adelige aber ebenfalls Zugang zu vielen Werken bekommen, einschließlich angefertigten Kopien. Einige Bücher jedoch bleiben ausschließlich Ordensangehörigen zugänglich, weil man im Orden unsachgemäßen Umgang mit ihnen durch Fremde befürchtet. (Auch hier liegt eine Quelle von Gerüchten; angeblich sollen auch Werke über die Verehrung und die Fähigkeiten heidnischer Götter oder gar der Seemeister vor ihrem Ende dort aufbewahrt werden; die Angehörigen der Orden schweigen jedoch dazu). Die vielen Spenden von Adeligen und Kaufleuten, die ihren Dank für Begleitung durch Schwerter Ormuts ausdrücken wollten, haben den eher kleinen Orden sehr reich gemacht. Der hohe Reichtum ist ebenfalls für einige Neider ein Problem, weswegen bestimmte Gerüchte in die Welt gesetzt werden. Diese haben mit der Aufgeschlossenheit gegenüber heidnischer Literatur und heidnischer Dialektik aus Chrysea und mit den ausgedehnten, reichhaltig ausgestatteten Bibliotheken zu tun – oftmals wird berichtet, dass die Schwerter Ormuts gar nicht so fest zu Ormut stehen, dass sie im Geheimen vielleicht doch noch Heiden sind usw. (Wie der Beschreibung zu entnehmen ist, ist allerdings nichts von alldem wahr!) Die Regeln und die Ordnung des Ordens führen sich auf den Heiligen Maliq zurück. ( Wenn Interesse besteht, könnte ich auch die Legenden, die sich rund um diesen Ordensgründer ranken, in Kurzform veröffentlichen.)