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Midgard 1880 Connection
Also haben wir jetzt als Interessenten: Heronthinas Bro Mies und Rollo Serdo Nanoc der Wanderer (und vielleicht auch Jul) Für eine Runde reicht das dicke! Wir können also jetzt in die Phase zwei treten, nämlich die der Terminplanung. Bis jetzt sind alle Wochenenden bei mir im September unverplant, das heißt, ich könnte jedes Wochenende. Die Bedingung für eine 1880-Connection wäre, dass sie bei uns zu Hause stattfinden würde. Jedem, der teilnehmen möchte, werde ich meine Adresse zuschicken. Außerdem werde ich jedem Möglichkeiten aufzeigen, wo er oder sie übernachen kann. Die Buchungen müssen aber recht schnell erfolgen, weil bei kurzfristigen Buchungen die Gefahr besteht, keine Möglichkeit mehr zum Übernachten zu finden. Im Oktober (wenn der als Alternative angedacht ist) kann ich bis jetzt immer außer am Wochenende des Nordlicht-Cons. Ich könnte anbieten, zwei Abenteuer zu leiten. Das bedeutet, dass wir einen Tag halt verschwampfen würden oder das Wochenende eben erst am Samstag losgeht. Für Anreisende von sehr weit her empfiehlt sich aber dennoch ein Kommen am Freitag, damit wir den Samstag dann auch voll zum Spielen nutzen können - also von morgens bis Abends. Ich könnte dann eben zwei Abenteuer anbieten. Das eine würde ich dann den Samstag über leiten (bis zum Abend). Das andere würde ich Samstag Abend beginnen lassen und Sonntag bis zum frühen Nachmittag fortführen, so dass Ihr am frühen Nachmittag abreisen könntet. Bei weiten Anreisen ist das durchaus sehr sinnvoll. Freitag abend kann dann zum Einschwampfen und teilweise auch Kennenlernen genutzt werden.;-) Die Sache mit dem Essen regeln wir dann per Umlage. Trinkenstechnisch überlege ich mir was, aber am Sinnvollsten ist es, wenn ich vor Ort einkaufe - dann müsst Ihr nicht so viel mitschleppen. Natürlich können jetzt noch Leute dazukommen. Allerdings wäre es dann schön, wenn sich weitere Leiter fänden. Sonst werden vielleicht die Runden zu groß. Welche Wochenenden im September passen Euch am Besten? L G Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
@Nanoc: Natürlich ein 1880 Abenteuer! Mit Kaufabenteuern in dem Bereich kenne ich mich nicht so aus. Das liegt aber auch daran, dass ich ohnehin fast alles, was ich mache, vollkommen selbst stricke. Anleihen nehme ich gern aus der Literatur. Und da gibt es ja eine Menge, wo man "klauen" kann: Agatha Christie, Sir Athur Connan Doyle, Charles Dickens, selbst Karl Mey könnte als Inspiration dienen.
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Midgard 1880 Connection
@Sternchen: Ich hatte durchaus angedacht, auch 1880 auf dem Nordlicht-Con anzubieten, wenn sich genug Interessenten finden. Aber die 1880 Connection wäre ja ein Zusatzangebot.. Bei weiteren Anreisen, finde ich, lohnt sich nur ein WE. Regeltechnisch bin ich auch nur halbwegs fit, aber für einmal Leiten hat es auch schon gereicht. Weiteres Leiten würde sicherlich reichen, aber da ich meistens "Sonntagserprobt" bin, dauern meine Abenteuer eben nur einen Tag. Dreimal Leiten finde ich ein bisschen viel, es müsste sich also noch mindestens ein Mutiger oder eine Mutige finden. Und weil eben bei uns die Leute nicht direkt unterkommen könnten, müssten wir auch eine konkrete Terminplanung in Angriff nehmen. An welchen WES im September hätten die Interessenten denn Zeit? L G Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
Super! Ich würde dann mich auch für ein Abenteuer als Leiter anbieten, das würde aber nur einen Nachmittag und einen Abend dauern. Gibt es vielleicht noch mehr Interessenten? Vielleicht auch Leute, die gern leiten mögen? Mit mehr Interessenten könnte man auch dann echte Planung in Angriff nehmen! Liebe Grüße Alas Ven
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Midgard 1880 Connection
Was ist jetzt, wer hat noch Interesse an der Connection? Unsere Wohnung könnten wir als Austragungsort anbieten. Für Übernachtungen, wenn notwendig, müsste aber selbst gesorgt werden. Vielleicht könnten wir einen weiteren Gast über Nacht unterbringen, aber das war`s dann auch schon. Wir haben bei uns in der Gegend eine schöne Jugendherberge, die auch schon von Forumsmitgliedern getestet wurde. Natürlich müssten wir längerfristig planen, damit Ihr, wenn Ihr da schlafen wollt, auch da unterkommen könnt. Wollen wir mal was andenken für September?
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Was wäre, wenn die großen Imperien zerfallen würden?
Hmmm... Irgendwie hätte es was, im Perryversum zu spielen ohne Perry Rhodan und Atlan... Wie DAS wohl aussähe, wenn die tot wären - und alle, die irgendwie Zellduschen genommen haben, auch? Da kommt aber eine Menge Arbeit auf Dich zu....
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Hauptsächlich scheint es Dir, Prof., ja darum zu gehen, eine Welt zu erfinden, die nicht wie das reale Mittelalter ist, und die keine Magie hat, aber trotzdem absonderliche Geschöpfe, richtig? Wenn Du dabei unterschiedliche Kulturen aufbauen willst, wäre es gut, wenn Du Dir Gedanken darüber machst, wo Ihr mittelalterlich spielen wollt und was daraus werden soll. Welche Ordnung soll herrschen? Gibt es einen Kaiser, der von Pfalz zu Pfalz reist (das hat beispielsweise Midgard nirgens zu bieten und wäre doch auf seine Weise spannend!)? Gibt es vielleicht freie Reichsstädte? Oder eine Organisation ähnlich der Hanse? (Auch hier gibt es in Midgard kein wirkliches Äquivalent...) Man könnte vielleicht auch Sciene Fiction und Mittelalter mischen - beispielsweise über die bei Dir ausbleibenden Elfen: Die sind eine Rasse von einem anderen Planeten, der beispielsweise über überlegene Technik verfügt, die wollen aber nicht die Entwicklung des Planeten beeinflussen (die haben so etwas ähnliches wie die oberste Direktive bei Star Treck) und verbergen sich deswegen eher. Wäre vielleicht auch lustig. (Aber Elfen magst Du ja nicht). Du könntest auch anders vorgehen: Mach erst einmal den Mikrokosmos, sprich: Eine Stadt, fertig. Dann das Land, in dem die Stadt ist. Dann den Kontinent. Und dann die Welt. Der Vorteil bei dem Vorgehen wäre, dass Du erst einmal eine Spielumgebung hättest. Der Nachteil wäre, dass die Spieler erst mal nicht das Große Ganze kennen könnten. Aber meistens können das Spieler am Anfang ohnehin nicht...
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Warum Menschen mit Babys immer gern versuchen, Connections bei sich stattfinden zu lassen
Hallihallo! Oftmals wird man gebeten, mit dem Kind bei so genannten Connections durch die Weltgeschichte zu reisen. Connections sind kleinere Treffen als Cons, die zudem eher im privateren Rahmen stattfinden. Die Teilnehmerzahl geht dabei meist nicht über 10 bis 20 Menschen hinaus und ist ein wichtiges Kriterium, eine Connection von einem Con zu unterscheiden. Meistens bitten Eltern mit kleinen Kindern darum, Connections eher bei sich stattfinden zu lassen. Nun liegt das nicht daran, dass man gern andere reisen lässt. Es hat andere Gründe. Für die Menschen ohne Kinder ist das vielleicht ganz interessant, deswegen schreibe ich das jetzt hier auf. 1. Das Kind kann ganz gewöhnlich in seinem Bettchen schlafen gelegt werden. Das ist bei einer langandauernden Connection ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn dann hat man meistens ein gut ausgeschlafenes Kind am nächsten Morgen, das gut drauf ist und sich nicht groß umgewöhnen musste. 2. Der Platz in Wohnungen, in denen bereits ein Kind haust, ist meist für das Kind hergerichtet. Alles, was das Baby braucht, steht bereits da, von dem Flaschenwärmer bis hin zum Platz für die Kleidung und die Hinterlassenschaften. Man muss nicht improvisieren, um dafür alles einen Platz zu finden - es ist, wie schon gesagt, alles schon gut eingerichtet, das kostet dann keine Zeit. 3. Man muss keinen halben Haushalt mitnehmen. Die anderen tun das ohnehin nicht - Essen und Trinken sind ja in der Regel vor Ort vorhanden, man braucht also nur Spielsachen und Übernachtungszeug - aber mit Baby sieht die Sache anders aus, wie man ja bei der Beschreibung entnehmen kann, die für das Baby bei Cons gilt und die ich schon aufgestellt habe. 4. Das Kind muss sich auch nicht an eine andere Umgebung gewöhnen, sondern hat seine gewohne Umgebung. Es hat also summa summarum gute Gründe, warum Eltern mit kleinen Kindern lieber selbst die Gastgeber sind als dass sie durch die Weltgeschichte reisen. Vielleicht schafft dieser Beitrag dafür ein wenig Verständnis.
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Möhrenflecken - ein generelles Problem
Ach ja: Bewertungen finde ich hier überflüssig.
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Möhrenflecken - ein generelles Problem
Die Sache mit der Gallseife hat leider auch nicht geklappt. Es wirkt also nur Fleckenvermeidung. Gut dafür sind auf jeden Fall Ärmellätzchen. Leider gibt es die eben nicht überall. Ich mag besonders gern die mit Schleifenverschluss und Stoffauflage.
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Vielleicht auch so: 1. Ich bin Heerführer in einer Adels-Republik, die nach Ausdehnung strebt und kämpfe im Feindesland für die Heimat. Ich entstamme aus einer eher ärmeren, aber doch langanhaltend adeligen Familie. Ich habe dort bereits untere politische Ämter bekleidet. Dabei hat man mich hauptsächlich als Fürsprecher der ärmeren und nichtadeligen Schicht erlebt. Ich habe auch dabei einige Dinge durchsetzen können und war schon damals recht bekannt. Das Volk hat mich schon damals eher geliebt. 2. Ich mache mich bei meinen Soldaten beliebt und gelte als guter Heerführer. Gleichzeitig bin ich ein guter Kriegstaktiker - ich spiele meine Gegner hervorragend gegeneinander aus und trage in den meisten Schlachten, gerade, weil die sich gegeneinander bereits aufgerieben haben, den Sieg davon. Ich erobere ganze fremde Völkerschaften, die ich in mein Heimatreich einverlaibe. Dadurch verschaffe ich mir ordentlich Kohle. Außerdem setze ich zur Befriedung tapfere Menschen von meinen Leuten als Verwalter der Gebiete ein. Ich habe ausreichend Charisma, um das durchzusetzen - und kann dadurch überzeugen, dass die da die Gegend ja ohnehin schon kennen. 3. Ich sorge dafür, dass meine Siege natürlich da, wo es wichtig ist, nämlich in der Heimat, sehr bekannt werden. Vielleicht, wenn es eine sehr hohe Kultur ist, schreibe ich einen Propaganda-Bericht, der mich sehr gut darstellt und meine Erfolge dokumentiert. Außerdem gebe ich Barden ordentlich Kohle, damit sie meine Siege im ganzen Land besingen. Die Kohle habe ich mir ja als Tribut aus der eroberten Provinz geholt. Außerdem versuche ich, das Volk an den Gewinnen aus der Provinz zu beteiligen. Ich mache beispielsweise Massenevents, in denen ich auch umsonst Brot ausgebe. 4. Ich komme mit weiteren verdienten Soldaten zurück in die Heimat. Das Volk liebt mich bereits. Ich strebe das höchste Amt im Staate an und lasse noch einmal ordentlich meine Erfolge publik machen. 5. Ich werde gewählt (war ja fast abzusehen) und setze einige Verbesserungen für das Volk durch. 6. Mit meiner Hausmacht (den Soldaten, bei denen ich mich ja beliebt gemacht habe!) und einigen Spionen sorge ich dafür, dass meine Hauptgegner ausgeschaltet werden. Gleichzeitig wettere ich in öffentlichen Versammlungen gegen den Adel, der viel zu viel Macht hat - und verspreche, diese Macht auszuschalten - in meiner nächsten Amtszeit. 7. Ich schaffe die Rechte des Adels so gut wie ab. Inzwischen habe ich so an Macht gewonnen, dass ich an den meisten entscheidenden militärischen Positionen meine Leute sitzen habe. Die Leute, die sich gegen meine Veränderungen auflehnen drohe ich verhalten mit dieser Macht. 8. Niemand steht mir mehr im Weg. Ich lasse mich zum permanenten Diktator ausrufen, weil ICH der einzige bin, der das Land führen kann. Alle anderen schauen ja eh auf mich, ich bin der EINZIGE, der hier Ordnung bringen kann! (Ist zwar nur wenige Jahre gut gegangen, aber dafür gibt es ein historisches Vorbild - vielleicht gelingt es Deinem Kaiser ja besser - er darf sich dann nur nicht Kaiser nennen...)
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Jein. Es geht um die Handlungsfreiheit der Spieler über ihre Figuren und ich habe Beispieel angeführt, dass diese nicht immer gegeben ist, zumindest im praktischen Spiel. Die Diskussion über diese Beispiele gehört mMn schon noch zu dem Thema. Deinen letzten Absatz unterschreib ich sofort, deshalb versuche ich, "heiße" Paarungen auch zu entschärfen, wenn ich sie erkenne, bevor ein Char tot am Wegrand zurückbleibt (anscheinend gelingt es mir nicht, Probleme schon vor dem ersten Spiel zu erkennen). Aber lieber ein Gruppenwechsel oder eine neue Gruppe eröffnen, als massive Probleme der Spieler untereinander. PS: ja, die "Anführerin" von der ich gesprochen habe, war missionarisch unterwegs und eine Priesterin! LG GP Kleine Zänkereien in einer Gruppe finde ich durchaus reizvoll, beispielsweise das Spiel mit Vorurteilen - das kommt bei Perry Rhodan immer wieder hinein, da gibt es eine Menge Vorurteile der verschiedenen Rassen gegenüber einander, das ist immer wieder lustig - oder auch manchmal bis zu einem gewissen Grad "theologische " Diskussionen - das ist für mich auch Teil des Rollenspiels. Ganz ohne Reibereien - dann bleibt vom Rollenspiel ja eigentlich fast nur noch "Wir verhauen die Monster" über, das ist mir doch etwas zu langweilig... Insofern fände ich es langweilig, wenn die Figuren in allen Dingen harmonieren müssten. Gerade dadurch, dass sie es nicht tun müssen, kann beim Spielen ein gewisser Reiz entstehen, wenn die Figuren sich nicht gerade dauernd gegenseitig umbringen, was sie aber oft nicht tun, weil sie ja in den Abenteuern aus irgendeinem Grund aufeinander angewiesen sind. Wenn die Figuren sich also nicht gerade dauernd an die Kehle gehen müssen, wie etwa jetzt zwei Figuren, die eine "und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein" Einstellung haben und dann noch missionarisch veranlagt sind, was spricht dagegen, die Charaktere auch gegensätzlich sein zu lassen und da die Spielerfreiheit NICHT einzuschränken? Wer Spiel und Realität trennen kann, kann auch damit umgehen, dass die Figuren, die miteinander spielen, vielleicht im Spiel nicht miteinander können, aber in Wirklichkeit den anderen Spieler sogar sehr ins Herz schließen.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Hi Alas Ven! Das Argument geht an der Argumentation von Galaphil vorbei. Bei weitem nicht jeder Konflikt innerhalb einer Gruppe ist durch die Persönlichkeiten der Spieler verschuldet. Und um genau jene welche dies nicht sind geht es in diesem Strang. LG Chaos Dann hätte sich der Konflikt aber anders lösen lassen als mit Veränderung der Gruppe: Die Spielerinnen hätten beide nur andere Figuren spielen müssen, und alles wäre gut gewesen. Ich bin gerade bei den Fällen, die Galaphil beschreibt, absolut nicht davon überzeugt, dass die Probleme sich so hätten lösen lassen, auch nicht jetzt, wo ich mehr über den Fall weiß, weil er mehr dazu geschrieben hat. Insofern sind die genannten Beispiele meiner Meinung nach eher eine Unterstreichung genau der These, dass es meistens eben nichts nützt, einfach die Spielfigur zu ändern, weil sich eben oft einfach die SpielWEISE der Spieler zu sehr unterscheidet oder weil die SPIELER ein Problem miteinander haben. Bei den genannten Fällen würde ich auf Unterschiede in der SpielWEISE tippen, nicht auf Unterschiede, die durch zu gegensätzliche Figuren entstanden sind - da würde ja ein Figurenwechsel genügen, die Maßnahme wurde aber von Galaphil weder genannt, noch offenbar in Betracht gezogen. Nur, wenn ein Figurenwechsel einen Unterschied bringt, kann man davon sprechen, dass die FIGUREN nicht zueinander passen, und das habe ich nur sehr selten erlebt. Wenn der Rest zwischen den Spielern stimmt, rauft man sich meistens auch mit einer Figur zusammen, mit der es eigentlich gar nicht gehen dürfte. Stimmt der Rest zwischen den Spielern aber NICHT, nützt es meistens auch nicht, eine supergut passende Figur drin zu haben, die Spieler geraten dennoch aneinander. Insofern bringt ein Mitspracherecht bei den Figuren durch den Spielleiter und die anderen Spieler meiner Erfahrung nach meistens wenig bis gar nichts. Das und nichts anderes wollte ich sagen, und das hat durchaus mit Galaphils Thema zu tun, weil das Beispiel nämlich NICHT unterstreicht, dass ein Figurenwechsel oder ein Anpassen der FIGUR irgend etwas ändert, denn das war gar nicht die ergriffene Maßnahme. Vielmehr wurden die Gruppen getrennt bzw. eine Spielerin stieg aus. Das weist für mich darauf hin, dass eben doch mehr zwischen den SPIELERN als zwischen den FIGUREN nicht gestimmt hat. Liebe Grüße Alas Ven
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Abenteurer als Ägypter
1. Ist er denn Christ? Das könnte etwas ändern. 2. Die (Mit-) Abenteurer musst Du fragen. Die sind frei in Ihren Entscheidungen. 3. Für Otto Müller ändert das was. Liberale sind fast schon Socialisten und diese sind die größte Gefahr für Kaiserreich und Vaterland! Blox(aussichtdesägyptersändertdasauchwas)mox 1. Nein, difinitiv nicht, weil ich es ihn sogar fragte, ob er Muslim oder Christ ist. 2. Ich möchte die anderen mit dem Ägypter überraschen... 3. Aber liberale Ägypter sind besser (wie es ausdrücklich in SüÄ steht) @Olafsdottir: Mit liberal meine ich: Er ist eigentlich nur noch dem Namen nach Muslim und er (bzw. seine Eltern) halten guten Kontakt mit Europäern, da sie mit Diamenten handeln. Hallo Prof., Selbst heute sind solche Ägypter eine minimale Minderheit - meistens wandern die auch noch aus Ägypten aus. Die Religion spielt eine derartig große Rolle in Ägypten, dass die Antwort, man sei Atheist auf die Frage der Religionszugehörigkeit bei "Mohammed" (als Äquivalent zu Otto oder Lieschen Müller) eine enorme Verwunderung, wenn nicht gar eine Art Abrücken wegen "bösen Blicks" auslöst. In Ratgebern für die Reise nach Ägypten wird deswegen sogar auch heute noch geraten, bei der Religionszugehörigkeitsfrage "Christ" zu antworten, selbst, wenn man sich selbst nicht mehr als Christ versteht. Der Liberalismus ist übrigens auch im Europa der damaligen Zeit eher ein Minderheitenphänomen. Die Überlegenheitsgefühle zieht "Lieschen und Otto Müller" auch aus der Tatsache, dem "christlichen Abendland" anzugehören´- wenngleich die Bedeutung der Religion im Alltagsleben stark abgenommen hat. Abenteuer in Europa kann man deswegen auch sehr gut ohne irgendeine Anspielung auf die Religion leiten. In anderen Regionen hat die Religion in ihrer Bedeutung allerdings meistens bei den Menschen nur sehr selten an Bedeutung eingebüßt! Wenn Religion in Deinem Abenteuer bei den Abenteurern so gut wie keine Rolle spielen soll, ist es einfacher, dass Du sie alle Europäer sein lässt - das ist meine Meinung. Damit stehe ich möglicherweise allerdings im Gegensatz zu dem, was der Autor der Ägypten-Kampagne schreibt. Allerdings kenne ich Ägypten ziemlich gut von innen. Warum, kannst Du gern per pn erfragen. Anderenfalls würde ich mir hier auch kein Urteil erlauben. Ein liberaler Ägypter könnte eher denkbar sein, wenn er mit seiner Familie vielleicht vor längerer Zeit schon aus Ägypten ausgewandert ist. Aber dann ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass ihn noch viel mehr mit der einheimischen Bevölkerung verbindet als die Sprache. Auch hier wäre als Hintergrund es sicherlich geeigneter, ihn formal koptischer Christ sein zu lassen. Gerade diese Minderheit neigt eher dem Liberalismus zu als die Muslime. Warum, habe ich ja gerade erklärt. Sprich noch einmal mit Deinem Spieler, ob vielleicht doch de Hintergrund "koptischer Christ" denkbar ist. Das würde vieles erleichtern. Wenn der Spieler auf den Hintergrund "Muslim" besteht, könnte er ja ein der reichen Oberschicht entstammender Charakter sein, der als Kind bereits mit seiner Familie aus Ägypten ausgewandert ist. Gerade dann ist wiederum eine Beschäftigung mit der Vergangenheit als Archäologe vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich, ist dann doch der Charakter einerseits sicherlich durch Minderheitsgefühle gegenüber der europäischen Zivilisation, andererseits durch Heimatverbundenheit, die sich aber nicht in Religiösität äußern soll, geprägt. Warum ich auf die Minderheitsgefühle komme? Nun, die Familie ahmt ja, wenn sie liberal ist, den europäischen Lebensstil nach, hat aber andere Wurzeln - und es wird der Familie sicherlich auch im Ausland immer wieder nahgebracht worden sein, dass, selbst, wenn sie viel Geld haben, sie nicht wirklich dazugehören. Zu der ägyptischen Gesamtheit gehören sie aber auch nicht wirklich dazu, weil die sich in der Mehrheit stark über ihren Glauben definiert, vor allem, wenn sie muslimisch ist. Der Handel mit Europäern bedeutet übrigens nicht, dass man sich selbst gleich als Europäer definiert oder gar die europäischen Werte teilt! In den Augen der Muslime sind die europäischen Christen genauso Barbaren wie umgekehrt. Der Kontakt mit Europäern macht die Muslime nicht unbedingt zu Liberalen. Bildungsniveau könnte da allerdings eher eine Rolle spielen, beispielsweise vielleicht eben ein Vater, der bereits in Europa studiert und sich dadurch von der Religion gelöst hat.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Hallo, hmm... Nach Deinen Beschreibungen steckte dahinter aber auch hier eine gegensätzliche Spielweise, nicht ein Problem mit der Figur. Die eine Spielerin wollte in der einen Runde die "Macherin" sein, was sowohl Du als Leiter als auch der anderen Spielerin auf die Nerven fiel, die andere Spielerin hatte, wie Du selbst zugibst, offenbar eine andere Spielweise ihrer Figuren. Glaubst Du ernsthaft, dass ein Wechsel der Figuren in einem der beiden Fälle etwas an den Problemen innerhalb der Gruppe geändert hätte? Du kennst den Fall ja besser als ich... Aber nach dem, was Du schreibst, würde ich sagen, das hätte überhaupt nichts geändert! Liebe Grüße Alas Ven
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Dahinter stecken teilweise sehr oft aber auch Probleme, die nicht mit dem Spiel zu tun haben. Die lassen sich dann auch mit einem Wechsel der Spielfigur nicht lösen. Manche Spieler "können" einfach nicht miteinander spielen, egal, was sie spielen. Das habe ich in meiner regelmäßigen Gruppe ja auch erlebt, und das, obwohl ich, den Leuten zuliebe, meine Figuren auch häufiger geändert habe. Summa summarum denke ich, dass, wenn man Gegensätze im Spiel nicht aushält, teilweise auch gegensätzliche Spielweisen im Ganzen dahinterstecken und dann die Gruppe auch mit einer anderen Figur der anderen Spielperson nicht harmonieren würde. Deswegen ändert es nichts, wenn der Spieler die Figur ändert - die Gegensätze im Ganzen bleiben dann bestehen, leider - und würden mit einer anderen Figur genauso wieder auftreten. Da nützt ein Wechsel oder ein Ändern der Figur gar nix. Ich kann nicht für jeden leiten und nicht mit jedem spielen - so ist das nun einmal.
- Midgard 1880 Connection
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Natürlich oder übernatürlich?
Die natürliche. Es gibt für meinen Geschmack viel zu viele Midgard 1880 Abenteuer mit übernatürlichem Hintergrund. Übernatürliches in Midgard 1880 ja, aber selten und unauffällig. Ansosnten könnte die Ignoranz von Wissenschaft und Behörden Übernatürlichem gegenüber kaum erklärt werden. LG Chaos Beide bis jetzt von mir für Midgard 1880 entwickelten Abenteuer enthalten keinen übernatürlichen Hintergrund. Die historischen Gegebenheiten boten Anlässe und Möglichkeiten genug für ein Abenteuer. Und keiner der NSCs hat übernatürliche Fähigkeiten.
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Abenteurer als Ägypter
Trinkt er Wein? Isst er Schweinefleisch? Dann ist er ein guter Moslem aus europäischer Sicht, aus dem mal was werden kann (in seinem genetisch vorbestimmten Rahmen natürlich nur). Ansonsten ist er halt so ein putziger kleiner Eingeborener, dem man erst einmal die richtigen Werte beibringen muss. Und von Archäologie haben die ja schon einmal gar keine Ahnung (man siehe dazu den Rundkasten auf Seite 122 in SüÄ). "Archäologie" für Ägypter setzt der Europäer gleich mit "Grabräuberei", "Fälschen" und "Betrügen". Wissenschaftlich geschulte ägyptische Ägyptologen sind selten (siehe Kasten), eine Ausbildung ist zudem nicht erwünscht, da dies ja bedeuten würde, den Ägyptern Kontrolle über ihre Altertümer einzuräumen. Und das geht ja nun wirklich nicht, weil das sind unwissende Kinder, die alles zerfallen lassen. Rainer Zudem stehen vielleicht auch die Einheimischen der Sache entgegen. Das Problem beim Archäologen ist ja die Beschäftigung mit der (heidnischen) Vergangenheit. Die muslimische Religion hat aber auf die Ägypter in der Regel, wenn er denn Moslem ist, einen großen Einfluss auf die Menschen. Die heidnische Vergangenheit wird allgemein als eher etwas Böses, zu Überwindendes angesehen. Einfacher ist es da schon, wenn der Ägypter koptischer Christ ist. Vielleicht entstammt er sogar einer reichen Familie. Das macht ein Studium in Europa sogar noch etwas wahrscheinlicher. Allerdings wird er dann bei der muslimischen Mehrheit sicherlich eher auf Misstrauen stoßen - und nicht ganz so viele Vorteile des Einheimischen genießen wie als Moslem. Vielleicht wird er dann auch einige Regeln des Islam nicht so gut kennen. Ich würde also summa summarum, wenn das Gruppenmitglied es für nicht so entscheidend hält, dazu raten, den Ägypter einen koptischen Christen sein zu lassen - und dafür zu sorgen, dass er einer reichen Familie entstammt. Wie die Ägypter jeweils mit der Situation dann umgehen, was die Europäer so machen, muss man, denke ich, dann bei den NSCS und dem Abenteuer mit einarbeiten. Exotische Schauplätze bei Abenteuern haben den "Nachteil", dass man sich meiner Meinung nach auch in die damalige Denkweise der Einheimischen einarbeiten sollte, damit die Abenteuer nicht so langweilig und eindimensional bleiben - soweit es einem möglich ist. Gewisse Dokumente gibt es ja über deren Denkweise durchaus, aber man muss ziemlich suchen. Ägypten ist nun ein Bereich, in dem ich mich ganz gut auskenne, deswegen würde ich einigermaßen glaubwürdig auch die Denkweise der Gegend hinbekommen - wobei sicherlich der eine oder andere Ägypter gegen mich sprechen würde;-)... L G Alas Ven
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Abenteurer als Ägypter
Einen muss es ja geben, der sich mit der Kultur auskennt. Warum sollte das so sein ? Otto Müller: "Ägypter sind Neger!" Ich hab dem Spieler erlaubt, dass er nicht Latein gelernt hat, weil ich vermute, dass einem Äypter nicht erlaubt wurde in Europa zu studieren. Ich sehe den Verachtungsnachteil als guten Ausgleich an. Sollte ich ihm vielleicht noch ein paar mehr Fähigkeits-Punkte geben, da er wahrscheinlich einen sehr schweren Stand haben wird? Ich bin mir nicht sicher, ob ein Ägypter der Oberschicht nicht doch in Europa würde studiert haben können. Immerhin hat Ghandi ja auch in England studiert, soweit ich weiß. Auch die Inder waren für die Europäer so etwas wie Wilde, die man erst zur Zivilisation bringen musste - selbst, wenn die schon Jahrhunderte Zivilisation hatten.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Und was ist, wenn die anderen Spieler/der SL das Konzept, bzw. dessen Umsetzung, nicht schlüssig finden? Dürfen sie sich dann in die Charaktergestaltung des Spielers einmischen? Nein. Dürfen sie nicht.Sie dürfen gerne anmerken, dass sie die Umsetzung der Klasse voll daneben finden und warum. Sie dürfen gerne nachfragen, so wie ich das als SL auch tun würde. Aber nur der SL darf eine Erklärung verlangen und auch nur dann, wenn durch das folgende Gespräch die Rolle der Figur für beide Beteiligten besser geklärt wird. Mitspielern steht ein Veto zur Umsetzung einer Mitspieler-Figur nur dann zu, wenn der Spieler dieser Figur es den entsprechenden Spielern zugesteht. Warum auch immer. Das sehe ich genauso.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Ich werde wohl noch zum Regel-0-Fan! (Jedenfalls in den letzten Diskussionen scheint es mir so.) Wenn der Spieler mit der Figur die Gruppe stört, dann kann man ihm das sagen und wenn das immer wieder geschieht, weil der Spieler nunmal so ist, dann sollte man sich trennen. Zum "Adel weg": Wenn die Figur das durchziehen muss, dann kann man das gerne ausspielen, wenn es der Gruppe genehm ist. Die Umwelt reagiert und der Revoluzzer kann dann Fans hinterlassen, die den albischen Plaid nicht mit Karos, sondern mit MacGyver-, äh, MacGevarakonterfei schmücken. Für mich käme es auf einen Versuch an. Ich habe Fantasy-Or-Vorbilder bei Eddings oder in der Drachenlanze, die sich durchaus gerne mal nicht an Regeln halten. Ansonsten ist es eben wieder die Regel-0-Nummer. Wenn der Spieler nach einem Gespräch sein Verhalten ändern kann und dabei Spaß hat, dann ist es gut. Wir hängen da wohl im Gruppenvertrag. Wer gegen diesen verstößt, wird sanft bis heftig gemaßregelt. Ja, das ist meist der Fall, es sei denn es geschieht charmant. Das möchte ich doch stark bezweifeln. Gerade jemand, dem das Mitgefühl fehlt, kann doch problemlos und ohne Gewissensbisse über Leichen gehen. Ich brauche das auch nicht. Aber jeder Mensch, wenn er sich mit den psychiatrischen Krankheitsbildern befasst, wird beim Nachdenken solche Züge bei sich und seinen "gesunden" Freunden feststellen. Jeder hat seine Macken und ist liebenswert. Das sollte sich doch dann auch im Gruppenvertrag, ob geschrieben oder nicht wiederfinden. Wer dagegen verstößt, muss die Folgen in Form von hoffentlich offener Ansprache des Problems - oder eben nicht - leben. Mitglieder, die gegen Konventionen verstoßen, können aber in gewissen Situationen durchaus auf Bewunderung stoßen. Sie werden meistens zwar eher zumindest am Anfang anecken, aber vielleicht sogar zu großen Reformen führen - oder gar eigene Orden gründen. Hildegard von Bingen hat beispielsweise sehr gegen Konventionen verstoßen und hatte recht merkwürdige Eigenschaften - sie sah Visionen, die allerdings teilweise sogar sich auf die Zukunft bezogen - und eintrafen. Zunächst ist sie sehr angeeckt, hatte aber später durchaus Erfolg. Ich würde einem Spieler oder einer Spielerin nicht verwehren wollen, eine "Hildegard von Bingen" zu spielen, einen "Luther" oder einen "Franz von Assisi", wenn er oder sie das denn will. Warum nicht? Das könnte die Sache doch erheblich spannender machen als der 0/8/15-Char! Gut, für Dich als Leiter ist so jemand eine Herausforderung, das ist richtig. Aber ich fände das als Leiter wirklich mal erfrischend anders. Und wenn es Konflikte deswegen in der Gruppe gibt? Nun ja, meine Gruppen waren beim Spielen nie völlig konfliktfrei. An kleinen Konflikten innerhalb einer Gruppe habe ich auch immer wieder Spaß, sowohl als Spieler als auch als Spielleiter. Wenn man natürlich seine Gruppe 100%ig harmonisch will, dann geht so etwas natürlich nicht. Aber eigentlich fehlt dann meiner Meinung nach auch etwas, was Rollenspiel zum Teil mit ausmacht, nämlich das Ausspielen der Rollen. Zum Problem werden die Konflikte natürlich, wenn man sich im Notfall wegen ihnen nicht mehr gegenseitig unterstützt. Dann macht das Spielen zumindest keine Freude mehr, zumindest mir nicht. Summa summarum finde ich durchaus, dass jemand mit anderen, neuen vielleicht auch extrem modernen Ideen gut in einer Gruppe mitspielen kann - das ist endlich mal was anderes. Und ich finde auch, dass Chars auch durchaus Abweichler vom üblichen Schema geben dürfen - wenn das Konzept in sich schlüssig ist. Das ist vielleicht sogar gerade für einen SL eine ganz spannende Sache! Da gibt es coole Anknüpfungspunkte für Abenteuer und Konflikte!
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Genau so etwas meinte ich. Du fandest das also nicht akzeptabel. Ehrlich gesagt, ich hätte mich da auch nicht wohl gefühlt. Ein "feiger Ordenskrieger" ist doch irgendwie auch spaßig, oder? Abgesehen davon muss sich nicht jeder Ordenskrieger in aussichtslose Schlachten stürzen. Man kann auch als Ordenskrieger dann davon reden, dass einem der Gott auch nicht umsonst einen gewissen taktischen Verstand mitgegeben hat. Ein taktischer Rückzug kann ja in bestimmten Situationen durchaus klüger sein als gleich loszuschlagen. Ordenskrieger dürfen auch, soweit ich weiß, Kampftaktik lernen - und das würde in meinen Augen dazu dann ja einen Widerspruch darstellen. Allgemein gesagt, möchte ich damit nur sagen, dass ich finde, dass jeder seinen Char so spielen dürfen können sollte wie er es denn wollte - und nicht den Vorstellungen anderer genügen müsste. Ich als SL frage allerdings vielleicht auch einmal nach, warum der betreffende Char jetzt bestimmte Dinge so tun will, wie er sie tut - also sich in diesem Fall zurückziehen - und wie er das mit seinem Char (hier mit seiner Berufung als Ordenskrieger) in Einklang bringt. Beim Ordenskrieger ist es ja die Pflicht, für andere einzustehen, die ist ja meistens bei den Orden da - aber mit einer Begründung, dass ihm der jeweilige Gott oder die jeweilige Göttin auch Verstand mitgegeben hat und sich der Ordenskrieger lieber erst mal etwas Unterstützung gegen eine extreme feindliche Übermacht, beispielsweise aus dem Orden, holen möchte, wäre er bei mir durchgekommen.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
@Drachenmann: Passt durchaus zusammen - wenn man beispielsweise als Ormuts Ordenskrieger die Orkbälger als Kreaturen Alamans ansieht. Gibt es ja auch im Krieg immer wieder - der Feind wird getötet, die eigenen Leute werden gerettet - und der Feind kann durchaus auch aus kleinen Kindern bestehen.
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Unterschied Conabenteuer - Heimatrunde / Kampagnenabenteuer
Zum Problem mit dem "2.00 Uhr nachts.." Hmm.. Teilweise habe ich auch schon viele Spieler erlebt, die gerne kleine Seitenaufgaben wollten oder andere Dinge machen wollten, die für das Abenteuer nur am Rande relevant, aber für deren Figuren eben wichtig waren. Ich würge so etwas immer nur ungern ab - aber dadurch entstehen dann teilweise auch Zeitprobleme, dass länger gebraucht wird als ursprünglich geplant. Da ich selbst gerne abgeschlossene Abenteuer mag, versuche ich dann, den Abenteuern irgendwie noch ein glaubwürdiges Ende zu geben. Dann geht ein Abenteuer aber manchmal eben nicht bis um 18.00 Uhr, wie angegeben, sondern bis um 20.00 Uhr. Ich kenne nicht alle Quellenbände in und auswendig. Deswegen sind meine Abenteuer auch immer nur grob an den QBS orientiert, und wenn ich Abenteuer in Gegenden leite, die eben keine QBS haben, sind sie an meinen Vorstellungen der Gegend orientiert. Etwas anderes kann man von einem SL meiner Meinung nach nicht verlangen, auch nicht, dass er den Gildenbrief 1131342123123123123 kennt, in dem jetzt der 100000ste Landstrich von Yweddon genau beschrieben worden ist, und der SL sich daran sklavisch zu halten hat. Wer andere Erwartungen hegt, sollte vielleicht bei einem anderen SL als mir spielen. Ich finde also, dass SPIELER auf Cons auch: 1. Kompromisse hinsichtlich der Länge machen können sollten, wenn sie möchten , dass der Spielleiter auf ihre Ideen eingeht. 2. Kompromisse machen sollten hinsichtlich ihrer Midgard-Erwartung, weil jeder SL immer ein wenig "sein oder ihr" Midgard leiten können sollte (wenn dazu das mit dem Dämonen gehört, kann man ja den SL fragen: Ist das hier in der Gegend in Deinem Midgard üblich oder nicht? Das kostet ja nicht viel!). Das muss der SPIELER in den Heimrunden deswegen nicht ganz so, weil da das Midgard ja sozusagen langfristig durch Aushandeln entstehen kann. L G Alas Ven