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Kopfgeldjäger aus Alba (Lernschema)


Freund Jan

Empfohlene Beiträge

Ahoi Freunde.

 

Einer aus meiner Gruppe möchte demnächst vielleicht einen albischen Kopfgeldjäger spielen, und da die Angaben im Alba-QB doch deutlich von dem Original-Lernschema für einen Söldner abweichen (besonders bei den allgemeinen Fertigkeiten), habe ich mir nach Maßgabe des Kapitels Abenteurer aus Alba (QB S.121) ein spezielles Lernschema entworfen (siehe unten).

 

Allerdings bin ich noch sehr unsicher, ob ich die Vorteile, die ein "richtiger" Söldner bei den AP und beim Lernen von Waffenfertigkeiten hat (halbe FP-Kosten), auch dem albischen Kopfgeldjäger zugestehen soll. Im Moment neige ich eher dazu, ihn in dieser Hinsicht wie einen sonstigen Kämpfer-Typen zu behandeln. Denn der Kopfgeldjäger ist schließlich nicht annähernd so einseitig auf den Einsatz von Kampffertigkeiten fixiert, wie es ein klassischer Söldner ist: bevor er mit seinem Opfer kämpft, muss er es erst einmal aufspüren - da sind andere (allgemeine) Fertigkeiten gefragt. Auch was das obligatorische Lernen von Kampf in Schlachtreihe angeht, habe ich noch so meine Zweifel, da der Kopfgeldjäger ja eigentlich kein Bestandteil einer militärischen Einheit ist, also nicht unbedingt eine entsprechende Kampfausbildung durchlaufen haben muss...

 

Wie gesagt: Ich bin da noch recht unentschieden. Wenn Ihr also eigene Vorstellungen, Pros und Contras beizusteuern habt - ich bin sehr neugierig.

 

Machts gut und haut-wuchtig,

Freund Jan.

 

Lernschema Kopfgeldjäger (Sö) - nach M3-Regeln

 

Waffen:

1: Anderthalbhänder, Dolch, Langschwert, Kurzschwert, Stoßspeer - Wurfmesser - Buckler, kleiner Schild, großer Schild

2: waffenloser Kampf - leichte Armbrust, schwere Armbrust, Langbogen

 

Allgemein:

1: Beschatten+8 (RW), Gassenwissen+4 (In), Kampf in Schlachtreihe, Reiten+15 (Ge), Faustkampf

2: beidhändiger Kampf-4, Geländelauf+15 (RW), Glücksspiel+15 (Ge), Kampf zu Pferd*, Menschenkenntnis+4 (In), Verhören+8 (pA), Wagenlenken+15 (Ge)

 

Lernkosten beim Steigern:

Alle im Lernschema aufgeführten Fertigkeiten gelten für den Kopfgeldjäger als Grundfertigkeiten (d.h. halbe FP-Kosten).

Kampf in Vollrüstung, Ballista bedienen, Kampftaktik und Katapult bedienen sind für den Kopfgeldjäger Standardfertigkeiten (d.h. normale FP-Kosten).

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Hallo Jan,

 

da ich jemand bin, der gerne neue Charakterklassen ausprobiert, habe ich mir den Kopfgeldjäger natürlich "durch den Kopf" gehen lassen.

 

Meine Bedenken bestehen darin, daß das Alba QB schon etwas älter ist und meiner Meinung nach der Kopfgeldjäger inzwischen durch die M4 -Klasse "Ermittler" abgedeckt ist. Will man einen wildnislastigen Kopfgeldjäger spielen, kann man imho problemlos den Kundschafter (ebenfalls M4) benutzen.

 

Insoweit stellt sich für mich mal wieder die Frage nach dem Sinn dieses neuen Charakters.

 

Gruß

Odie

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Bist du sicher, dass man für einen Kopfgeldjäger wirklich unbedingt ein eigenes Lernschema braucht? Ich hielte eigentlich nach M3 den Assassinen für eine gute Vorlage für diesen Archetypen, da er die richtige Mischung zwischen Heimlichkeit und Kampfkraft mitbringt. Speziell für den typischen Auftrag im Stile von "Bringt mir Robin MacAdoch. Lebend." ist ein Assassine mit der Fertigkeit Betäuben doch prima geeignet.

 

Wenn du allerdings unbedingt einen neuen Typ erschaffen willst, dann würde ich zumindest Kampf in Schlachtreihe aus dem Schema streichen und Geländelauf für wilde Verfolgungen auf dem überfüllten Marktplatz hinzunehmen.

 

Norgel

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Das Problem ist, dass Jan nach einem Lernschema für M3 gefragt hat.

Die Variationen des Archetypen sind natürlich begrenzt, aber das Lernschema gibt da auch nicht mehr her.

 

Nach M4 braucht man wohl auch kein extra Lernschema, da Beschatten, Menschenkenntnis, Verhören, Gassenwissen und Geländelauf als allgemeine, ungewöhnliche oder Berufsfertigkeiten erworben werden können.

 

Die Frage, ob ein Kopfgeldjäger unbedingt auf einem Söldner aufgebaut werden muß, wäre bei enger Umsetzung des Alba-QBs wohl zu bejahen. Aber natürlich wären Assassine oder Ermittler auch gute Alternativen.

 

Die Lernkosten beim späteren Steigern würde ich hingegen nicht ändern. Die Archetypen sind hilfreich, damit die Startfertigkeiten abwechslungsreicher werden können, aber der Abenteurertyp bleibt immer noch derselbe. Wer hier eine andere Gewichtung haben will, der kann den Kopfgeldjäger auch mit einem anderen Typ spielen.

 

Für ein Lernschema nach M4 würde ich die Kosten ein wenig erhöhen und die Auswahl etwas einschränken. Im Gegenzug würden die "speziellen" Fertigkeiten als Fachkenntnisse verfügbar sein.

 

Solwac

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Ich spielte auch schon einmal mit dem Gedanken ein Lernschema für den Kopfgeldjäger zu erstellen. Inzwischen bin ich davon ab. Mit den bereits genannten Abenteuertypen wird auch ein Kopfgeldjäger abgedeckt. Noch nicht genannt wurde der Hexenjäger. Auch auf ihm lässt sich ein Kopfgeldjäger aufbauen.

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Ahoi Freunde.

 

Freund Solwac hat recht: es ging um einen M3-Kopfgeldjäger. Es wäre natürlich hilfreich von mir gewesen, dass auch irgendwo explizit zu schreiben. Insofern - 'tschuldigung, mein Fehler.

 

Einen Kopfgeldjäger auf Grundlage eines Assassinen zu spielen, ist eigentlich keine schlechte Idee, doch würden ihm auch da einige wichtige Fertigkeiten, die er laut QB haben sollte, fehlen.

 

Da es sich bei meinem Schema weniger um eine neue Charakterklasse, als vielmehr um eine kulturspeziefische Anpassung handelt, mag jeder selbst entscheiden, ob er es für nützlich oder gar notwendig erachtet.

 

Machts gut und haut-wuchtig,

Freund Jan.

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Freund Solwac hat recht: es ging um einen M3-Kopfgeldjäger. Es wäre natürlich hilfreich von mir gewesen, dass auch irgendwo explizit zu schreiben. Insofern - 'tschuldigung, mein Fehler.

Hast Du doch. ;)

 

Lernschema Kopfgeldjäger (Sö) - nach M3-Regeln

 

Solwac

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  • 3 Wochen später...

Ich spiele einen albischen Kopfgeldjäger, der noch nach M3 entstanden ist. Entscheident war für mich der Hintergrund. Im Grunde ist er tatsächlich ein Söldner, nur das er eben nicht (mehr) von Herrhaufen zu Heerhaufen zieht, um sich sein Brot zu verdienen, sondern an einem Punkt in seiner Karriere entschieden hat, sein egener Herr zu sein. Um bestimmte Fähigkeien zu rechtfertigen (z.B. Spuren lesen), habe ich zu biografischen Kunstgriffen zuflucht genommen (er ist von Beruf Jäger). Die Tasache, dass er einem Hochlanfdclan angehört, läßt Kampf in Schlachtreihe und die Affinität zur Jagt auf Diebe (tuatische Banditen) glaubhafter erscheinen.

 

Ich finde die Anlehnung an den Archetypen des Söldners durchaus brauchbar und habe darum beim Steigern immer Bezug darauf genommen.

 

Barmont, alias Corban MacTillion.

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Als Basis den Söldner zu nehmen halte ich für wenig sinnvoll. Bis auf die Tatsache, dass auch der Kopfgeldjäger seine Dienste für Geld anbietet hat ein Kopfgeldjäger mit einem Söldner nichts gemeinsam. Wenn es aber danach ginge, wären wohl alle Abenteurer Söldner.

 

Von welchen Abenteurertypen man ausgeht würde ich danach entscheiden, wo ich die wenigsten Änderungen vornehmen muss. Insofern kann man an den Assassinen, Waldläufer oder Glücksritter denken. Am ehesten passt für mich der Waldläufer. Ich würde die AP auf die eines normalen Kämpfers runterschrauben und einige körperliche Fähigkeiten gegen ein paar soziale Fähigkeiten wie Verhören und Gassenwissen tauschen.

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