Zum Inhalt springen

Bleibt ihr immer in-game??


Empfohlene Beiträge

Einen Zettel schreibe ich immer dann, wenn bspw. das Ergebnis von Wahrnehmung oder Länderkunde gegeben wird. Dadurch erhält der betreffende Spieler die Möglichkeit, sein Wissen ganz nach Belieben auszuspielen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und hier liegt auch nicht das Problem. Ebensowenig wie bei reaktionsschwachen Spielern, da ich meistens alle vorher einmal nach ihren Aktionen frage und somit jeder Gelegenheit hat, sich zu äußern.

 

Es ging, wie schon gesagt, um Aktionen, die aufgrund von Metawissen zustande kommen.

Link zu diesem Kommentar
  • Antworten 91
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

Zitat[/b] (Calandryll @ 15 Juli 2004,16:56)]Ach ja ich hoffe es ist nicht zu OT aber ein Spieler hat sich bei mir beschwert, dass ich eine SL-Figur habe, er fände das nicht gut, begründet hat er es nicht wirklich, nur das ich mich dann nicht zu 100% auf das leiten konzentrieren würde.

Aber seit ich als einziger SL bin, früher hatten wir 2, will ich auch ein bisschen mitspielen, davor hatte ich halt beides.

Was glaubt ihr ist eine SL-figur sooo schlimm, denn alle meinen eigentlich ohne wäre besser, aber sie verstehen, dass ich auch spielen will, nur der eine ist komplett dagegen.

Hallo Calandryll,

 

das ist sicher OT. Auch dazu gibt es einen eigenen Strang. Aber als erklärter Gegener des Forums "Reiheitsgebots" hier meine Antwort, die Dir nicht gefallen wird:

 

Ich würde nie mehr als SpL eine eigene Figur mitnehmen, weil man ihr gegenüber einfach nicht neutral sein kann. Vor 15 Jahren haben wir das noch gemacht, aber auf Dauer hat es der Spielatmosphäre geschadet, denn es war immer der latente Verdacht da, der SpL ist nicht neutral. Das lässt sich nie ändern.

 

Als Spieler würde ich bei einem SpL nicht spielen, der eine eigene Figur mitführt. Entweder spielen oder leiten, was anderes kommt nicht in Frage! Es stimmt nämlich einfach, dass man sich mit eigener Figur - besonders in den wichtigen Szenen - nicht neutral verhalten kann. Außerdem fällt bei der SpL Figur jedes Rollenspiel weg (man kann ja als SpL kaum mit sich selbst reden...) und rollenspiel erwarte ich von meinen Mitspielern einfach...

 

Deshalb: Spielleiterfiguren? Never!

 

Gruß

 

Jakob

Link zu diesem Kommentar

Hi.

 

Die Debatte geht ja gut weiter. Dann will ich mal dabei bleiben wink.gif Obwohl ich gerade sehe, dass schon wieder neue Postings waren.

 

Zu mystic:

 

[Quote)

Beitrag von: mystic.x an 15 Juli 2004,13:20

 

Zitat (Nanoc der Wanderer @ 15 Juli 2004,12:02)

Auch so was wie " lass mich Spurenlesen, ich hab +8 und du nur +6" kommt vor. Das finde ich z.B. ganz schrecklich. Woher weiß das bitteschön der Char? Außerdem hat das auch was mit Rollenspiel zu tun. Ich denke, nicht unbedingt der mit dem höchsten Wert macht oft was, sondern der, der den anderen klarmacht, das er es "am besten kann". Oder es einfach tut.

 

Ja, reicht denn dann auch mal in der Summe eine 18 anstelle der 20? Gibt es großzügig WM (von denen die Figuren ja auch nichts wissen)? Dann wäre das egal. Aber oft ist es so, dass man "leider, leider" einen Wurf nicht gepackt hat und so einen Hinweis übersehen hat, der das alles ein wenig leichter gemacht hätte. Oder gar eine Falle, bei der sich derjenige mit "Fallen endecken +8" ein Bein bricht, weil er dem mit "Fallen entdecken +6" den Vortritt gelassen hat: "Mach Du mal, damit Du es auch lernst."  [/Quote)

 

Nein, warum sollte dann eine +18 reichen? Das ist halt Rollenspiel. Wenn jemand sagt, er kann es gut und versagt, dann können sich die Chars überlegen, ob sie es nicht nächstes Mal lieber selbst machen. Niemand kennt die Werte von den anderen Chars. Punkt wink.gif

 

Zu Elf

 

[Quote)Beitrag von: der Elfe und die Zwerg an 15 Juli 2004,15:55

als einer von nanocs spielern, kann ich ja auch mal meine meinung dazu äußern:  ich sehe eigentlich keine verbesserung in der atmosphäre, entgegen nanoc. es hat sich nichts geändert, meiner meinung nach. wir spielen wie vorher und das macht spaß. gut, die gespräche nebenbei haben sich reduziert, aber sowas laße ich jetzt mal außen vor. insgesamt sehe ich auch nicht die probleme die er sieht. es geht ja schließlich um ein spiel und nicht um das detailgetreue ausleben einer fiktiven figur. wenn die spieler nun einmal anders wollen als ihr sl, wo ist da das problem? man muss sich dann als sl nach den spielern richten, sonst sitzt man bald alleine da... wenn man als sl seine spieler in eine gewisse richtung zwingen will (vom spielstil) kann man es gerne versuchen, wenn sie aber nicht drauf eingehen, dann sollte man sich auf ihre stufe stellen und die ansprüche, für diese gruppe, anders halten...

wenn die spieler also spielwerte im spiel nennen oder gerne einmal off-game reden, dann sollte man dies akzeptieren (solange es nicht überhand nimmt und man nur noch mit spielwerten umherwirft oder über fußball redet)

man sollte halt nicht vergessen: das ganze ist ein spiel und keine (historische) theatergruppe. [/Quote)

 

Zwelfs Beitrag kann ich so nicht ganz teilen. Eigentlich nur wenig. Ich habe meine SpielerInnen jetzt mal befragt und siehe da, von den bisherigen 3 Antworten waren 2 klar für mich und nur Zwelf dagegen.

 

Die Atmosphäre hat sich (zumindestens wenn ich leite) klar verbessert in den "wichtigen" Situationen.

 

Wenn die restlichen Antworten auch so ausgehen, werden wir schon noch Änderungen vornehmen, denke ich. Und dann wohl mindestens eine, die Zwelf nicht gefällt.

 

Ich als SL habe einen gewissen Anspruch an das Rollenspielen. Und wenn es zu arg kommen würde, würde ich mir eine neue Gruppe suchen.

 

Ansonsten kann ich Zwelfs Bedenken kaum bis gar nicht teilen. Es geht nicht um eine historische Theatergruppe. Sondern darum, dass man nach Möglichkeit vergisst, dass man auf einer Spielwelt ist; sich gut in seinen Char reindenkt und entsprechend agiert u.s.w.

 

Für mich bedeuten gutes Rollenspiel, Atmosphäre und Spannung kein Zwang, sondern eben Spaß. Und ich sehe bei diversen Leuten in der Runde mittlerweile den Wunsch, das Rollenspiel zu verbessern.

 

Klar, man kann nicht 6 Stunden lang hart Rollenspiel/Atmosphäre betreiben. Aber mehr, als wir bisher in der Gruppe hatten.

 

Mal genauer:

Bei uns agieren weniger die Chars, sondern die SpielerInnen. Und immer dürfen (bisher) alle sich zu allen äußern, auch wenn ihre Chars dabei sind. Ich muß dazu sagen, bei Gruppenteilungen trenne ich bisher selten (fast nie) räumlich die Teilgruppen. D.h. wir haben oft kaum Rollenspiel, sondern mehr "Abenteuer lösen".

 

Dazu kommt, dass es egal ist, ob man einen intelligenten Char "mitschleppt", da ja eh immer alle die Rätsel lösen. Das benachteiligt m.E.n. klar die "Denker". Im Kampf sind sie nur im Weg und die KämpferInnen fragen sich, wozu sie die eigentlich mitschleppen. Weil bei den Denkaufgaben fällt es ja eh nicht ins Gewicht, ob ein Char 40 oder 100 hat.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar

Hi.

 

Also SL-Figur: Never. Wofür auch?

 

Zitat[/b] ]

Beitrag von: Ca5ey an 16 Juli 2004,10:07

Einen Zettel schreibe ich immer dann, wenn bspw. das Ergebnis von Wahrnehmung oder Länderkunde gegeben wird. Dadurch erhält der betreffende Spieler die Möglichkeit, sein Wissen ganz nach Belieben auszuspielen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und hier liegt auch nicht das Problem. Ebensowenig wie bei reaktionsschwachen Spielern, da ich meistens alle vorher einmal nach ihren Aktionen frage und somit jeder Gelegenheit hat, sich zu äußern.

 

Es ging, wie schon gesagt, um Aktionen, die aufgrund von Metawissen zustande kommen.

 

Ist mir bisher zu umständlich, aber eigentlich richtig.

 

Weiter so wink.gif

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Juli 2004,11:59)]Bei uns agieren weniger die Chars, sondern die SpielerInnen. Und immer dürfen (bisher) alle sich zu allen äußern, auch wenn ihre Chars dabei sind. Ich muß dazu sagen, bei Gruppenteilungen trenne ich bisher selten (fast nie) räumlich die Teilgruppen. D.h. wir haben oft kaum Rollenspiel, sondern mehr "Abenteuer lösen".

 

Dazu kommt, dass es egal ist, ob man einen intelligenten Char "mitschleppt", da ja eh immer alle die Rätsel lösen. Das benachteiligt m.E.n. klar die "Denker". Im Kampf sind sie nur im Weg und die KämpferInnen fragen sich, wozu sie die eigentlich mitschleppen. Weil bei den Denkaufgaben fällt es ja eh nicht ins Gewicht, ob ein Char 40 oder 100 hat.

Noch ein Rätsel:

Warum dürfen bei euch alle mitreden, wenn ihre Figuren dabei sind?

 

Bei uns reden die Leute auch mit, ohne daß ihre Figuren gerade anwesend sind.

Das kann man a) nicht immer verhindern und b) ist es auch schon mal witzig. Aber c) stören kann das auch.

 

Aus dem Grund nehme ich als SL imme rwieder mal jemanden mit vor die Tür oder schreibe einen Zettel.

Zusätzlich, wenn ich nicht vor die Tür gehe, dann sage ich auch schon mal Dinge wie: "Du hast das Gefühl als spreche der Geist von XY zu Dir." Meist verstehen die anderen, was ich damit sagen möchte.

 

Mit den nicht besonders intelligenten Charakteren halte ich es so, daß ein PW: In entscheidet, ob meine Figur auf eine, in meinen Augen gute Idee kommen kann. Wenn nicht, dann müssen meine Mitspieler halt selber drauf kommen. Die Idee behalte ich dann einfach für mich und grinse wissend in mich hinein. (Natürlich liege ich ziemlich häufig falsch, aber ich hatte eine Idee.)

Das Ideenbeisteuern ist bei mir also schon intelligenzabhängig.

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,12:38)]Noch ein Rätsel:

Warum dürfen bei euch alle mitreden, wenn ihre Figuren dabei sind?

Hi.

 

Hat sich so eingespielt. Leider  cry.gif Ich hoffe aber eine Mehrheit dafür zu finden, dass sich das ändert.

 

Bisher läuft halt leider in solchen Situationen weniger Rollenspiel mit Charakteren als Abenteuerlösen durch SpielerInnen.

 

Zu Calandryll:

Klar, alle Chars, die in einer Situation beteiligt sind, dürfen sich beteiligen. Aber halt als Chars, nicht als Spieler (also Trennung Char/Spieler-Wissen/Fähigkeiten).

 

Die SpielerInnen, von denen die Chars an einer Situation nicht beteiligt sind, sollten aber m.E.n. nicht den beteiligten Chars Tipps geben dürfen etc. Wenn ich es richtig verstanden habe, sagt das Jürgen B. auch.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Juli 2004,14:04)]
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,12:38)]Noch ein Rätsel:

Warum dürfen bei euch alle mitreden, wenn ihre Figuren dabei sind?

Hi.

 

Hat sich so eingespielt. Leider  cry.gif Ich hoffe aber eine Mehrheit dafür zu finden, dass sich das ändert.

 

Bisher läuft halt leider in solchen Situationen weniger Rollenspiel mit Charakteren als Abenteuerlösen durch SpielerInnen.

 

Zu Calandryll:

Klar, alle Chars, die in einer Situation beteiligt sind, dürfen sich beteiligen. Aber halt als Chars, nicht als Spieler (also Trennung Char/Spieler-Wissen/Fähigkeiten).

 

Die SpielerInnen, von denen die Chars an einer Situation nicht beteiligt sind, sollten aber m.E.n. nicht den beteiligten Chars Tipps geben dürfen etc. Wenn ich es richtig verstanden habe, sagt das Jürgen B. auch.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hi Nanoc!

 

Du widersprichst Dir ja ständig selbst.

 

Auf meine Frage sagst Du das ändern zu wollen.

Calandryll antwortest Du das genaue Gegenteil.

 

Was willst Du denn?

Link zu diesem Kommentar

gut dann löse ich Nanocs Widerspruch auf:

bisher reden alle Spieler mit auch wenn ihre Charaktere nicht dabei sind und das will Nanoc nicht haben... Wenn die Charaktere getrennt sind, dann haben die nicht anwesenden Spieler ihren Mund zu halten... Meiner Meinung nach widerspricht das dem Konzept des Gruppensspiels und ich halte es für wenig sinnvoll. Auch steigert dies nicht die Möglichkeiten der Ausspielung der Charaktere, denn:

- Spieler sind immer beschränkter als ihre Charaktere, wenn es um Wissen über die Spielwelt geht. Ein Spieler beschäftigt sich dann vielleicht wenig mit der Spielwelt und kann dann seinen brillianten Charakter nicht so brilliant ausspielen, weil er einfach weniger weiß. Wenn dann Tipps von außen kommen (also von Spielern die nicht dabei sind), dann spiegelt dies doch nur das höhere Wissen der Charaktere wieder, das diese, gegenüber den Spielern, eigentlich haben müssten. Desweiteren kommt hinzu, dass man sich unnötige Zeit erspart. Es ist langweilig, wenn jeder Charaktere einzeln zu einem NSC hinlaufen muss, nur weil ein Charaktere nicht auf eine gewisse Idee gekommen ist. an kann es dann abkürzen und diesem Charakter die Idee zukommen lassen... Das steigert dann auch ein bißchen den Spielfluß und erhöht die Spannung und Aufmerksamkeit für die anderen Spieler... Aber dann würde man ja Spaß gegenüber Realismus aufwerten, ob das gewollt ist?

 

Gruß

 

 

 

 

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,19:50)]
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Juli 2004,14:04)]
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,12:38)]Noch ein Rätsel:

Warum dürfen bei euch alle mitreden, wenn ihre Figuren dabei sind?

Hi.

 

Hat sich so eingespielt. Leider  cry.gif Ich hoffe aber eine Mehrheit dafür zu finden, dass sich das ändert.

 

Bisher läuft halt leider in solchen Situationen weniger Rollenspiel mit Charakteren als Abenteuerlösen durch SpielerInnen.

 

Zu Calandryll:

Klar, alle Chars, die in einer Situation beteiligt sind, dürfen sich beteiligen. Aber halt als Chars, nicht als Spieler (also Trennung Char/Spieler-Wissen/Fähigkeiten).

 

Die SpielerInnen, von denen die Chars an einer Situation nicht beteiligt sind, sollten aber m.E.n. nicht den beteiligten Chars Tipps geben dürfen etc. Wenn ich es richtig verstanden habe, sagt das Jürgen B. auch.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hi Nanoc!

 

Du widersprichst Dir ja ständig selbst.

 

Auf meine Frage sagst Du das ändern zu wollen.

Calandryll antwortest Du das genaue Gegenteil.

 

Was willst Du denn?

Hi Jürgen.

 

Entschuldige, ich sehe bei meinem Posting keinen Widerspruch.

 

Ich erklär es einfach noch mal, was ich meinte:

Alle an einer Situation beteiligten Chars können agieren (als Char, nicht als SpielerIn).

Nicht an der Situation beteiligte SpielerInnen können nichts machen, die Chars natürlich eh nicht.

 

Abgesehen davon, warum widerspreche ich mir "ständig selbst"?

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar

Zu Zwelf.

 

Nun gut, er drückt es negativ aus und sein letzter Satz ist natürlich provakativ.

 

Zitat[/b] ]Meiner Meinung nach widerspricht das dem Konzept des Gruppensspiels und ich halte es für wenig sinnvoll.

 

Aber meiner Meinung nach widerspricht das, was Zwelf will, dem Konzept des Rollenspielens.

 

Mir geht es auch gar nicht um Realismus, sondern um Rollenspiel und Spielspaß.

 

Die Debatte ist ermüdend, Zwelf denkt bei Atmosphäre, Spannung und gutem Rollenspiel immer nur an Zwang, weniger Spaß etc.

 

Zitat[/b] ]

- Spieler sind immer beschränkter als ihre Charaktere, wenn es um Wissen über die Spielwelt geht. Ein Spieler beschäftigt sich dann vielleicht wenig mit der Spielwelt und kann dann seinen brillianten Charakter nicht so brilliant ausspielen, weil er einfach weniger weiß. Wenn dann Tipps von außen kommen (also von Spielern die nicht dabei sind), dann spiegelt dies doch nur das höhere Wissen der Charaktere wieder, das diese, gegenüber den Spielern, eigentlich haben müssten. Desweiteren kommt hinzu, dass man sich unnötige Zeit erspart. Es ist langweilig, wenn jeder Charaktere einzeln zu einem NSC hinlaufen muss, nur weil ein Charaktere nicht auf eine gewisse Idee gekommen ist. an kann es dann abkürzen und diesem Charakter die Idee zukommen lassen... Das steigert dann auch ein bißchen den Spielfluß und erhöht die Spannung und Aufmerksamkeit für die anderen Spieler... Aber dann würde man ja Spaß gegenüber Realismus aufwerten, ob das gewollt ist?

 

Nun ja, wir haben halt ein anderes Verständnis von Rollenspiel. Ich bin da wohl "altmodisch": Die SpielerInnen sollten sich in ihre Charaktere reindenken und die Charaktere sollten die Aufgaben lösen, nicht die SpielerInnen/die Gruppe.

 

Das bedeutet, dass die Charaktere Vor- und Nachteile haben und sich auch unterscheiden. Das bedeutet dann auch, dass man z.B. nicht den dümmsten Charakter in den Tempel zum Informationen holen schickt. Weil er hat evtl. z.B. ein guter Kämpfer ist und bei den Kämpfen seine Vorteile ausspielen kann.

 

Gruppenspiel bedeutet für mich, dass man in einer Gruppe zusammen spielt, nicht, dass die ganze Gruppe immer alles machen darf.

 

Eigentlich kenne ich die Spielart, die sich bei uns eingeschlichen hat, von keiner anderen Gruppe. Und ich finde sie mehr und mehr störend. Glücklicherweise, für unsere Gruppe gesehen, nicht nur ich.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Gruß

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 17 Juli 2004,09:42)]- Spieler sind immer beschränkter als ihre Charaktere, wenn es um Wissen über die Spielwelt geht. Ein Spieler beschäftigt sich dann vielleicht wenig mit der Spielwelt und kann dann seinen brillianten Charakter nicht so brilliant ausspielen, weil er einfach weniger weiß. Wenn dann Tipps von außen kommen (also von Spielern die nicht dabei sind), dann spiegelt dies doch nur das höhere Wissen der Charaktere wieder, das diese, gegenüber den Spielern, eigentlich haben müssten.

Das ist durchaus ein Ansatz warum man manche lauten Gedanken abwesender Figuren durchgehen lassen sollte.

 

Denn ich meine auch, dass die Situation sich für jeden am Tisch in seiner Vorstellung anders darstellt. Und so wie ein Foto nur maximal 5% der "Wirklichkeit" beschreibt, so ist auch die spielleiterische Situationsbeschreibung erstmal nur das Wesentlichste. Und alles andere müsste der Spieler nachfragen. Macht er aber auch nicht konsequent, da er ja eine gewisse Welt und (falsche) Vorstellung im Kopf hat.

 

Klar, alles hat seine Zeit und sein Maß, aber dafür hat man ja den SL, damit das situationsgerecht behandelt wird.

 

Marc

 

 

 

 

Link zu diesem Kommentar

@ Nanoc: nein ich denke nicht immer nur an Zwang, aber manchmal kommt es so, bei dir, rüber. und dann liegen solche gedanken schon nahe...

 

@ mystix: da stimme ich dir zu und du gibst das ganze treffend wieder. es ist durchaus ok, wenn man das, was die abwesenden ergänzen können, einschränkt. aber da es um ein spiel geht, für welches man (viel) fantasie benötigt, kann man leicht auf abwege geraten, sich verzetteln oder etwas übersehen. da sind hilfestellungen sehr nützlich, wenn sich das ganze nicht zähflüssig ergießen soll...

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 17 Juli 2004,14:33)]
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,19:50)]
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Juli 2004,14:04)]
Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 16 Juli 2004,12:38)]Noch ein Rätsel:

Warum dürfen bei euch alle mitreden, wenn ihre Figuren dabei sind?

Hi.

 

Hat sich so eingespielt. Leider  cry.gif Ich hoffe aber eine Mehrheit dafür zu finden, dass sich das ändert.

 

Bisher läuft halt leider in solchen Situationen weniger Rollenspiel mit Charakteren als Abenteuerlösen durch SpielerInnen.

 

Zu Calandryll:

Klar, alle Chars, die in einer Situation beteiligt sind, dürfen sich beteiligen. Aber halt als Chars, nicht als Spieler (also Trennung Char/Spieler-Wissen/Fähigkeiten).

 

Die SpielerInnen, von denen die Chars an einer Situation nicht beteiligt sind, sollten aber m.E.n. nicht den beteiligten Chars Tipps geben dürfen etc. Wenn ich es richtig verstanden habe, sagt das Jürgen B. auch.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hi Nanoc!

 

Du widersprichst Dir ja ständig selbst.

 

Auf meine Frage sagst Du das ändern zu wollen.

Calandryll antwortest Du das genaue Gegenteil.

 

Was willst Du denn?

Hi Jürgen.

 

Entschuldige, ich sehe bei meinem Posting keinen Widerspruch.

 

Ich erklär es einfach noch mal, was ich meinte:

Alle an einer Situation beteiligten Chars können agieren (als Char, nicht als SpielerIn).

Nicht an der Situation beteiligte SpielerInnen können nichts machen, die Chars natürlich eh nicht.

 

Abgesehen davon, warum widerspreche ich mir "ständig selbst"?

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Hi Jürgen.

 

Entschuldige, jetzt hab ich es begriffen. Ich hatte Dein Posting mißverstanden.  blush.gif

 

Warum auch immer dachte ich, ihr macht es so, wie ich es gerne machen möchte ...

(Evtl. war ja der Wunsch Vater des Gedankens .-) )

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es unterschiedliche Spielstile gibt. Den einen gefällt die Variante von der Elfe und die Zwerg in der sich die Spieler auf das Lösen von Abenteuern konzentrieren. Dabei besprechen die Spieler was ihre Figuren machen um möglichst schnell, einfach oder effizient ans Ziel zu kommen. Wenn einem diese Spielart gefällt ist dagegen nichts einzuwenden. Ich hab auch nichts gegen eine Runde PG. Gelegentlich macht das immer wieder mal Spaß (auch wenn ich mich damit oute - und so schlimm ist es auch nicht wie ihr denkt). Aber am meisten Spaß hab ich wenn jeder wirklich seine Figur ausspielt. Denn vor allem wenn dann Chars in Situationen kommen, für die sie nicht geeignet sind (der Barbar mit In 8 beim ausfragen, z. B.) wird es immer lustig. Vor allem wenn er dann den Anschiß vom Rest der Gruppe kriegt, weil er sich so dumm angestellt hat. Ansonsten gehen diese schönen Szenen alle verloren. Auch hat man wenn man nur auf das Lösen von Abenteuern aus ist oft Probleme bei Investigationsabenteuern, denn wenn nichts passiert, dann sitzen alle Spieler dumm rum und langweilen sich.

 

Zitat[/b] ] Spieler sind immer beschränkter als ihre Charaktere, wenn es um Wissen über die Spielwelt geht.

Das ist schlicht und einfach falsch! Ein Problem, das ich oft habe ist, dass ich als Spieler sehr oft mehr weiß als meine Chars. Z. B. wenn du als Grad 1 Figur, am besten als Adeliger, zum ersten Mal einen Dungeon betrittst hast du als Spieler eine deutlich bessere Vorstellung davon was dich erwartet, als deine Figur, die noch nie was von Fallen gehört hat.

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 17 Juli 2004,15:56)]@ Nanoc: nein ich denke nicht immer nur an Zwang, aber manchmal kommt es so, bei dir, rüber. und dann liegen solche gedanken schon nahe...

 

@ mystix: da stimme ich dir zu und du gibst das ganze treffend wieder. es ist durchaus ok, wenn man das, was die abwesenden ergänzen können, einschränkt. aber da es um ein spiel geht, für welches man (viel) fantasie benötigt, kann man leicht auf abwege geraten, sich verzetteln oder etwas übersehen. da sind hilfestellungen sehr nützlich, wenn sich das ganze nicht zähflüssig ergießen soll...

Hi.

 

@ Zwelf:

Du vergisst, dass ich niemanden zwinge, in den Runden zu spielen, die ich leite. Wo ist da Zwang?

 

Sollte die Mehrheit der Gruppe meiner Meinung sein (was nicht unwahrscheinlich scheint) und ich das als SL auch gerne hätte, liegt eine Änderung doch nahe, oder?

 

Sollten alle anderer Meinung sein und ich nicht davon abgehen können/wollen, dann trennen sich die Wege. Wo ist da Zwang?

 

(abgesehen davon war es anscheinend ein Fehler von Dir anzunehmen, dass alle das so sehen wie Du und ich nur alleine was durchdrücken will gegenüber der Gruppe...)

 

@ all

 

Es ist ja nicht so, dass ich Zwelfs letzen Einwand nicht auch als Argument ansehe/akzeptiere.

 

Ich bin ja auch für Spielfluß. Aber die bisherige Methode schränkt die SpielerInnen z.B. ein.

 

Wenn z.B. ein Char einen erfolgreichen EW:Landeskunde (oder Sagenkunde etc.) macht und ich sage das in die Runde was er weiß, dann hören es eh alle und es ist dann ziemlich egal, ob bzw. was der Char den anderen wirklich verrät.

 

D.h. der Spieler hat keine Möglichkeit zu entscheiden, was er erzählt.

 

Klar, es kostet mehr Zeit, immer alles den anderen zu erzählen. Aber z.B. auf Cons bin ich persönlich als Spieler da strikt. Bei "Cataledion Blues" weiß ich manche Dinge als Spieler bis heute nicht, weil Nanoc da als Char nicht da war. Umso besser konnte ich (Nicht-)Wissen ausspielen.

 

Ich bin da ja auch flexibel, als ich letztens der einen Gruppe Infos über die albischen Clans gab, habe ich die in die Runde erzählt. Klar, der Char hätte es evtl. subjektiv (eingeschränkt etc.) weitergegeben, aber es hätte einfach zu viel Zeit gekostet.

 

Aber auch ich bin zu faul dafür, immer mit dem Spieler rauszugehen oder Zettel zu schreiben.

 

Bei Sprachschwierigkeiten bin ich ja auch flexibel. Wenn z.B. 1 Char die Sprache kann und der andere nicht, lasse ich beide zu hören, wenn ein NSC was erzählt. Der sprachkundige Char sagt am Anfang einmal, dass er alles übersetzt. Und sagt dann höchstens zwischendurch mal "Das übersetz ich jetzt nicht" oder "Ich übersetze das lieber so und so".

 

Das verlangt natürlich dann auch Trennung von Spieler- und Charakterwissen beim sprachunkudigen Spieler/Char. Erfordert etwas Diziplin. Oft reagieren die Chars auf Sachen, die sie gar nicht wissen. Worauf eigentlich niemand eingehen kann, weil der erste Char es ja gar nicht weiß. Dann muß man warten, bis der erste Char nichts mehr sagt bzw. ja meist "Ist ja gut, ich weiß es ja nicht". Dann wird das versucht zu vergessen, aber ich gehe mal davon aus, beim nächsten Spielabend ist das in der Erinnerung schon unklarer was der Char eigentlich nun wirklich weiß und was nicht. Nach einem Monat ist das eh alles eine Soße.

 

Warum es mir noch immer geht, ist (besseres) Rollenspiel. Eben damit die Charaktere sich ausspielen können und ihre Rolle in der Gruppe einnehmen können. Außerdem ist ja die Ausspielung seiner Rolle doch eigentlich ein gewichtiger Teil beim Rollenspiel , oder seh ich das verkehrt?

 

Zwelf:

Zitat[/b] ] - Spieler sind immer beschränkter als ihre Charaktere, wenn es um Wissen über die Spielwelt geht.

Gruß

 

Na ja, meist wissen die Chars viel weniger als die Spieler. Wie viele spielen wirklich abergläubische engstirnige Albai, die von Wissenschaft und modernen Analysemethoden noch nie

was gehört haben?

 

Klar, viele Sachen, die jeder Albai kennt, kennen die Spieler erst, wenn es zum ersten Mal im Abenteuer vorkommt. Das stimmt schon.

 

Zwelf:

Zitat[/b] ] Ein Spieler beschäftigt sich dann vielleicht wenig mit der Spielwelt und kann dann seinen brillianten Charakter nicht so brilliant ausspielen, weil er einfach weniger weiß. Wenn dann Tipps von außen kommen (also von Spielern die nicht dabei sind), dann spiegelt dies doch nur das höhere Wissen der Charaktere wieder, das diese, gegenüber den Spielern, eigentlich haben müssten. Desweiteren kommt hinzu, dass man sich unnötige Zeit erspart. Es ist langweilig, wenn jeder Charaktere einzeln zu einem NSC hinlaufen muss, nur weil ein Charaktere nicht auf eine gewisse Idee gekommen ist. an kann es dann abkürzen und diesem Charakter die Idee zukommen lassen... Das steigert dann auch ein bißchen den Spielfluß und erhöht die Spannung und Aufmerksamkeit für die anderen Spieler... Aber dann würde man ja Spaß gegenüber Realismus aufwerten, ob das gewollt ist?

Gruß

 

Ich bleibe dabei, dass diese Methode zwar einfacher ist, aber z.B. die intelligenten Chars benachteiligt. Z.B. haben wir in einer Gruppe einen weiblichen Magister. Eigentlich fragt sich die ganze Gruppe wofür man den mit nimmt.

 

Ihre hohe Intelligenz etc. kommt ja kaum zum tragen. Wenn ich einen EW:In machen lassen würde, ob sie auf die Problemlösung kommt anstatt die ganze Gruppe rätseln zu lassen, gäbe es denke ich einen Aufschrei von Zwelf.

 

Das Problem an der Spielmethode, die sich eingeschliffen hat (alle sagen immer was) führt dazu, dass kaum Rollenspiel stattfindet.

 

Die Atmosphäre ist manchmal eher die einer Ansammlung von SpielerInnen, die gemeinsam Abenteuer lösen und dazu irgendwie manchmal ihre Chars benutzen. Viel zu rational und problemorientiert mit viel zu wenig Rollenspiel und Emotionen.

 

Klar, Abenteuer lösen ist auch wichtig. Eine Spielerin sagte mir nun, zu 50%. Und tagelang nur Rollenspiel ohne voran zu kommen ist auch doof.

 

Aber, ist es nicht so, dass "normalerweise" halt manche Abenteuer scheitern können, wenn die Chars immer nur Waffen hochgesteigert haben aber nicht soziale oder Bewegungsfertigkeiten? Oder wenn nur noch der dümmste Char zufälligerweise übrig ist, er wohl kaum das schwierige "Endrätsel" lösen wird? Gehören solche Einschränkungen nicht zum Rollenspiel dazu? Oder sehe ich das so verkehrt und Rollenspiel ist nur die Nebensache und Problemlösung mit allen Mitteln wichtiger?

 

Ich zitiere mal die Spielerin der besagten Magistra:

"Wenn man ehrlich ist, ist das Dazwischenrufen von Fragen und Anmerkungen, wenn man gerade nicht dabei ist, auch nicht realistisch - außerdem eher störend für die Situationsechtheit. Klar ist es praktisch für die Spieler, aber das steht auf einem anderen Blatt - den Charakter auszuspielen ist schließlich sowieso nicht immer angenehm/ praktisch, sondern teilweise mit negativen Auswirkungen verbunden (z.B. ganz naheliegend, realistisch und praxisbezogen: die nackte Angst um das eigene Leben).

 

Ganz grob gesagt: die Kämpfer sind fürs Kämpfen da, die gelehrten Denker fürs Denken, die die Zauberkundigen fürs Zaubern. Das ist jetzt ziemlich schwarz-weiß, da auch nicht jeder Kämpfer doof ist oder jeder Gelehrte/ Zauberkundige ein schlechter Kämpfer, aber die Unterschiede könnten schon deutlicher gespielt werden, da es sie nun mal gibt. Die Kämpfer können Siege erringen, die natürlich auch ihr Leben bzw. (schwere) Verletzungen riskieren und werden dafür anerkannt, weil es offensichtlich ist, wenn sie den Kampf gewonnen haben. Die Denker in der Gruppe werden wenig für ihre geistigen Leistungen anerkannt, sondern - im Gegenteil - oft nicht ernst genommen, trotz guter Ideen und Beiträge zur Abenteuerlösung. Bei den Zauberkundigen ist die Magie meistens nicht offensichtlich.

Es ist auch irgendwie logisch, dass die Kämpfer meistens mutiger sind als die Gelehrten (zumindest bei Gegnern, die mit der Waffe zu besiegen sind - ansonsten sind sie genauso oder sogar noch hilfloser), wobei die Gelehrten und die Zauberkundigen sich auch besonderen Herausforderungen stellen müssen (z.B. dem Einwickeln, Einschleimen und Ausquetschen von hässlichen notgeilen Böcken oder die Zauberkundigen dem Verhexen von bösen Magiern).

 

Ein bißchen Spaß(machen) muss erlaubt sein (Albernheit kann auch ein Zeichen der Erschöpfung sein und dafür, ein anderes Mal weiter zu spielen, oder das jemand nicht genug Schlaf bekommen hat...), aber ich finde ein gutes Rollenspiel und eine passende Atmosphäre (Stimmung + Spannung) sehr wichtig. Ich würde sagen fifty/fifty: die Handlung ist natürlich wichtig und das Bestehen des Abenteuers, aber genauso wichtig sind Rolle und Stimmung. Ich finde, dass man auch nicht den Fehler machen darf zu denken, nur weil man versucht ernsthafter zu spielen, geht der Spaß dabei flöten.

Ich denke, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Vielleicht sollte man es auch einfach mal eine Weile ausprobieren, um sich dann eine praktische Meinung zu bilden, was besser ist - Probieren geht über Studieren."

 

Dem kann ich mich nur anschließen wink.gif

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Valinor @ 17 Juli 2004,16:21)]....Aber am meisten Spaß hab ich wenn jeder wirklich seine Figur ausspielt. Denn vor allem wenn dann Chars in Situationen kommen, für die sie nicht geeignet sind (der Barbar mit In 8 beim ausfragen, z. B.) wird es immer lustig. Vor allem wenn er dann den Anschiß vom Rest der Gruppe kriegt, weil er sich so dumm angestellt hat. Ansonsten gehen diese schönen Szenen alle verloren. Auch hat man wenn man nur auf das Lösen von Abenteuern aus ist oft Probleme bei Investigationsabenteuern, denn wenn nichts passiert, dann sitzen alle Spieler dumm rum und langweilen sich....

Hi Valinor.

 

Genau, solche Szenen gibt es dann nicht mehr. Jeder ist universiell einsetzbar. Es gibt ja eh "Gruppen-Intelligenz". Wie öde...

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 17 Juli 2004,16:46)]aber ich finde ein gutes Rollenspiel und eine passende Atmosphäre (Stimmung + Spannung) sehr wichtig. Ich würde sagen fifty/fifty: die Handlung ist natürlich wichtig und das Bestehen des Abenteuers, aber genauso wichtig sind Rolle und Stimmung.

@ nanoc: dann vertrittst du ja wieder eine "moderatere" haltung, denn 50/50 war es lange zeit nicht, was du wolltest. du lagst mal bei 90% rollenspiel... das sind ja ganz andere ausgangssituationen, mit deinen werten...

 

@ all: gut. wenn ein charakter intelligenz 100 hat, wie will man das dann so umsetzen, das dies rollengerecht gespielt wird? durch meisterhinweise? toll! dann kann auch die gruppe zusammen arbeiten, das wirkt nicht so nach geschenkt. was dann? das ganze sind abstrakte werte und wenn man solche, besonders geistigen und gesellschaftlichen, attribute umsetzen will, dann wird es schwer dies auch rollengerecht zu tun. intelligenz ausspielen geht dann ganz gut, wenn man dumme leute spielen will. aber hohe intelligenz auszuspielen ist immer eine glückssache. denn das hat nichts mit verstellen zu tun, sondern mit verstehen. die hohe intelligenz kommt besser rüber, wenn der spieler nicht auf sich alleine gestellt ist, sondern die hilfestellung erhält, diese intelligenz auch rüberzubringen. dies passiert indem die anderen mitwirken... eine magistra wirkt intelligenter, wenn sie viele fragen stellen kann, als wenn sie nur wenige hat (und dabei event. wichtiges vergisst).

 

aber im großen und ganzen hat nanoc nicht unrecht. einzelnen spielern infos zukommen zu lassen und anderen nicht, ist ok und scheint sinnvoll zu sein. auch die rollen auszuspielen finde ich ok, das problem ist nur, dass es häufig zu ellenlangen monologen kommt, in denen eine figur ziemlich lange aktiv ist, während der rest wartend rumsitzt. wenn die dann nicht mit eingreifen können, in form von ideen, dann ist langeweile und lärm vorprogrammiert. [solche dinge gab es in letzter zeit häufiger, gerade auch im zusammenhang mit der magistra] wenn dieses problem gelöst werden kann, sehe ich den rest gar nicht sooo problematisch...

 

gruß

 

P.S. Sorry das wir euch hier mit unseren (Nanocs und meinen) privaten "Streitigkeiten" konfrontieren...

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 17 Juli 2004,16:46)]Ihre hohe Intelligenz etc. kommt ja kaum zum tragen. Wenn ich einen EW:In machen lassen würde, ob sie auf die Problemlösung kommt anstatt die ganze Gruppe rätseln zu lassen, gäbe es denke ich einen Aufschrei von Zwelf.

confused.gif aha...

 

 

Spieler-/Charakterwissen: Ich denke das läuft. Außerdem wird bei uns explizit angegeben, was nicht erzählt wird, so dass das was erzählt wird, der Rest sein müsste...

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 16 Juli 2004,20:31)]@ all: gut. wenn ein charakter intelligenz 100 hat, wie will man das dann so umsetzen, das dies rollengerecht gespielt wird? durch meisterhinweise? toll! dann kann auch die gruppe zusammen arbeiten, das wirkt nicht so nach geschenkt.

Um einen Char mit In 100 realistisch zu spielen braucht man theoretisch selbst In 100. Das würde jedoch die Zahl der Leute, die so intelligente Chars spielen können stark einschränken, daher beschränke ich mich in solchen Fällen darauf, dass ich versuche so zu wirken. Sprich ich nehme als Typ z. B. einen Magister. Da kann man die Wissenfertigkeiten auspielen, was indirekt die In rüberbringt. Einen unwissenden, aber hochintelligenten Barbaren kann ich schlicht und einfach nicht spielen. Bin ich zu blöd dafür, es sei denn mir fällt ein Weg ein, wie ich ihn klug verkaufen kann.

 

Ich persönlich bekomme lieber vom Meister einen Zettel und teile die Info dann den anderen Spielern mit. Das bringt meiner Meinung nach die Intelligenz meines Chars besser rüber als wenn die anderen Spieler dauernd für mich das Spielen des Chars offplay übernehmen.

Aber wie gesagt das ist Geschmackssache. Dem einen gefällt Nanocs Variante besser, den anderen deine. Und da ihr hier über Meinungen redet werdet ihr euch höchstwahrscheinlich nicht einigen. Ich weiß das, da ich mit mehreren Gruppen spiele und die einen spielen so und die anderen so. Die Überredungsversuche verlaufen im allgemeinen ziemlich erfolglos.

Link zu diesem Kommentar

Hallo.

 

@ Zwelf: Da wir die Debatte ja auch in unserer Gruppe führen, sollten wir evtl. schauen, was für das Forum hier relevant/interessant ist und was nicht.

 

Obwohl unsere Debatte ja schon "stellvertretend" für 2 Ansichten von Rollenspielen stehen kann. Na ja, solange sich niemand beschwert, können wir ja erstmal weitermachen wink.gif

 

Es diskutieren ja auch andere mit.

 

Zwelf

Zitat[/b] ]@ nanoc: dann vertrittst du ja wieder eine "moderatere" haltung, denn 50/50 war es lange zeit nicht, was du wolltest. du lagst mal bei 90% rollenspiel... das sind ja ganz andere ausgangssituationen, mit deinen werten...

 

Interessant, wußte ich gar nicht. Wann hab ich 90% gesagt? (Egal ob Zahl oder Verhältnis?)

 

Valinor

Zitat[/b] ]

Um einen Char mit In 100 realistisch zu spielen braucht man theoretisch selbst In 100. Das würde jedoch die Zahl der Leute, die so intelligente Chars spielen können stark einschränken, daher beschränke ich mich in solchen Fällen darauf, dass ich versuche so zu wirken. Sprich ich nehme als Typ z. B. einen Magister. Da kann man die Wissenfertigkeiten auspielen, was indirekt die In rüberbringt. Einen unwissenden, aber hochintelligenten Barbaren kann ich schlicht und einfach nicht spielen. Bin ich zu blöd dafür, es sei denn mir fällt ein Weg ein, wie ich ihn klug verkaufen kann.

 

Das mit den Fertigkeiten als Beweis der Intelligenz klingt finde ich gut.

 

Valinor

Zitat[/b] ]

Aber wie gesagt das ist Geschmackssache. Dem einen gefällt Nanocs Variante besser, den anderen deine. Und da ihr hier über Meinungen redet werdet ihr euch höchstwahrscheinlich nicht einigen. Ich weiß das, da ich mit mehreren Gruppen spiele und die einen spielen so und die anderen so. Die Überredungsversuche verlaufen im allgemeinen ziemlich erfolglos.  

 

Ich denke auch, dass es Geschmackssache ist. Es geht ja nicht um "richtig" oder "falsch", sondern um verschiedene Ansichten, die beide ihre Berechtigung haben.

 

Man muß halt nur irgendwann klären, wer in der Gruppe welchen Spielstil haben möchte. Ich bin von den bisherigen Ergebnissen meiner Spielerbefragung z.B. schon etwas überrascht.

 

Zwelf

Zitat[/b] ]

die anderen übernehmen den charakter ja nicht off-play, sondern geben dem spieler tipps... ob er sie umsetzt, ist eine andere sache. keiner spricht für einen anderen charakter, man spricht nur zu dem spieler... ob und wie der spieler diese hinweise aufnimmt, ist dann seine sache.  

 

O.k. im aktuellen Abenteuer wäre es für den Rest der Gruppe oft sonst sehr langweilig. Da muß man schauen.

Aber letztlich geht finde ich einiges flöten. Ein Char ist bei einem NSC und die ganze Gruppe diskutiert die Fragen. Finde ich unschön.

 

Dazu kommt, dass eben die SpielerInnen die Tipps geben, unabhängig von den Ideen/Wissen ihrer Chars.

 

Evtl. wäre das ein Kompromiß. Damit alle Chars was machen können, splittet man die Gruppe zwar, aber tut in der Praxis so, als ob alle Chars da wären. D.h. die anderen Chars, nicht die SpielerInnen, können Tipps geben.

Obwohl ich das nur als einen Schritt besser finde, noch nicht perfekt. Also selber noch nicht davon überzeugt bin. War nur Brainstorming  wink.gif

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

Link zu diesem Kommentar
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 18 Juli 2004,12:31)]Hallo.

 

 

O.k. im aktuellen Abenteuer wäre es für den Rest der Gruppe oft sonst sehr langweilig. Da muß man schauen.

Aber letztlich geht finde ich einiges flöten. Ein Char ist bei einem NSC und die ganze Gruppe diskutiert die Fragen. Finde ich unschön.

 

Dazu kommt, dass eben die SpielerInnen die Tipps geben, unabhängig von den Ideen/Wissen ihrer Chars.

 

Evtl. wäre das ein Kompromiß. Damit alle Chars was machen können, splittet man die Gruppe zwar, aber tut in der Praxis so, als ob alle Chars da wären. D.h. die anderen Chars, nicht die SpielerInnen, können Tipps geben.

Obwohl ich das nur als einen Schritt besser finde, noch nicht perfekt. Also selber noch nicht davon überzeugt bin. War nur Brainstorming  wink.gif

@ Nanoc: letztich ist ein Kompromiss natürlich die fairste Lösung... Und es würde nicht bedeuten, dass dieser Kompromiss ein permanenter Dauerzustand wäre, sondern er könnte sich ja auch weiter entwickeln (in jegliche Richtung, im Prinzip)...

Es wäre natürlich schon eine schöne Lösung, wenn die Spieler stärker zwischen Spieler- und Charakterwissen trennen und das sie dann nur Tipps geben, die eigentlich die vor Ort vertretenen Charaktere wissen.

 

Du sprachst ja immerhin das gegenwärtige Abenteuer an. Es ist teilweise echt langweilig, weil sich seit einigen Spielabenden die Magistra als Hauptfigur betätigt hat und der Rest die Randerscheinung dazu darstellt. Sowas ist ein, zwei Abende ok, aber es dauert schon länger. Klar das sich dann das Spielverhalten ändert und das es dann nicht als schön empfunden wird. Meiner Meinung nach spielen wir in anderen Abenteuern aber auch anders... Vielleicht ist diese Diskussion gar nicht so nötig, wenn man das gegenwärtige Abenteuer nicht in die Wertung einzieht.

 

Gruß

Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...