Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
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"Rulemaster" für Midgardfragen
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (hjmaier @ April. 25 2002,01:00)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Sieh es mal so: Es gibt viele die an großen Diskussionen kein Intresse haben. Die wollen ganz einfach eine Regelfrage die strittig ist beantwortet haben. Jürgen gab mir zu den genannten Fragen auch eine Erklärung. Auf das einstellen der Erklärung in das Forum habe ich aber verzichtet, da es so gut wie unmöglich ist etwas zu formulieren ohne das jemand diese Begründung zerlegen kann. Und da der Verfasser der Begründung (Jürgen) hier nicht mit diskutiert und somit auch nicht antworten kann halte ich es für besser auf die Begründung zu verzichten. Die offiziell geklärten Regelfragen stellen so wie ich sie sehe eine FAQ dar. Diskussionen werden auch nicht unterbunden sondern in eine andere Bahn gelenkt. Jetzt kann man nämlich diskutieren wie und warum man diese Regel im Rahmen einer Hausregel sinnvoll abändern kann. Diejenigen die aber nach den offiziellen Regeln spielen wollen, haben Sicherheit bekommen. Viele Grüße hj<span id='postcolor'> Jau, das war mir schon klar und auch ich begrüße letztendlich diese Möglichkeit, über Regeln offizielle Auskunft zu erhalten. Nur bringt das meines Erachtens jetzt die Situation, dass alle Diskussionen vor dem Einholen der offiziellen Meinung ein wenig wie Sandkastenspiele wirken. Im schlimmsten Fall müssten mit den offiziellen Regelungen Unzufriedene jetzt eine erneute Diskussion zum Thema eröffnen, in der die altbekannten Argumente durchgekaut würden, um schlussendlich wieder beim altbekannten Ergebnis zu landen. Andererseits, nur so als kurioser Gedanke am Rande, eröffnet die offizielle Meinung natürlich auch neue Möglichkeiten. Da Jürgen, also die Person, welche die Regelmechanismen hoffentlich als beste durchschaut, sich nach Abwägung der Argumente für eine Sichtweise entschieden hat, müssen irgendwo Anhaltspunkte für diese Sichtweise verborgen sein, welche den Vertretern der Gegenposition bisher entgangen sind. Die offizielle Meinung zwingt also zum erneuten dialektischen Durchdenken des fraglichen Punktes, was in meinem Fall übrigens dazu geführt hat, dass ich die Antwort auf den beidhändigen Kampf inzwischen logisch nachvollziehen kann. Grüße Prados
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"Rulemaster" für Midgardfragen
Nun ja, nachdem ich die ersten beiden Antworten gelesen habe, bin ich enttäuscht. Einerseits ist es schön, die strittigen Fragen geklärt bekommen zu haben, andererseits beendet das auf eine abrupte Art natürlich jede weitere Diskussion, denn jetzt gibt es ja das 'Killerargument'. Weiterhin bin ich deswegen enttäuscht, da in meinen Augen beide Antworten mehr oder minder unlogisch sind: minder die Erklärung mit der Rüstklasse (obwohl auch das für mich kaum nachvollziehbar ist), deutlich mehr die Entscheidung über den magischen beidhändigen Angriff. In diesem Fall bleibt bei mir nur vollständige Ratlosigkeit zurück, mit welcher Begründung dieses Ergebnis zustande kam. Grüße Prados
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Schadensbonus für Fernkampfwaffen?
Meine Interpretation ergibt sich aus der Aussage auf Seite 93, der von Schusswaffen Angegriffene bewege sich schnell in unvorhersehbarer Weise und nutze jede Deckung, um ernsthaften Verletzungen zu entgehen. Diese schnelle, unvorhersehbare Bewegung ist aber im Dauerlauf nicht möglich. Dort bewegt man sich gleichmäßig in eine Richtung und kann daher in den Bewegungen vom Schützen vorherberechnet werden. Da man darüber hinaus den Pfeil nicht sehen kann, steht einem kein WW:Abwehr zu. Ein von Schusswaffen abgeschossenes Geschoss (schöne Formulierung) kann übrigens niemals gesehen werden, egal ob Dauerlauf oder vorsichtige Bewegung. Das ergibt sich aus der gleichen Passage, wenn man sie mit den darüber stehenden Erklärungen über Wurfwaffen vergleicht. Grüße Prados
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Waffen-und allgemeine Fertigkeiten.
Äh, ihr habt aber schon gelesen, dass ich geschrieben habe, dass sich das ergänzen ließe, wenn RMK das möchte. Soviel zum Thema, muss man sich für Kreativität rechtfertigen? . So, mehr Zeit, also nutze ich die selbige für einige Ergänzungen: Also, mir ist schon klar, dass das wenn nur eine Hausregel ist, die ich darüber hinaus auch nicht anwenden würde, da sie in meinen Augen recht sinnlos, weil viel zu teuer ist. Das ist auch noch mal mein Hinweis an RMK: Es lohnt sehr viel mehr, viele unterschiedliche Waffenkategorien zu lernen, weil das im Nachhinein wesentlich teurer kommt als die Steigerung der Waffen. Mein Vorschlag ist lediglich ein Denkansatz, der sich genau an dem o.g. Beispiel mit der Ersten Hilfe orientiert. Grüße Prados
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Waffen-und allgemeine Fertigkeiten.
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (RMK @ April. 24 2002,17:36)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Kann man bei der Charaktererschaffung eigentlich mehrere Lernpunkte auf die gleiche Fertigkeit verwenden oder ist das nicht möglich? Beispiel: Der Krieger "XYZ-Ungelöst" muss, um die Waffenfertigkeit Bihänder +5 zu beherrschen, 2 Lernpunkte aufwenden. Kann er auch 4 Lernpunkte investieren und wenn ja, wie hoch wäre sein EW dann? RMK, der vom vielen DFR-Lesen mittlereweile ist.<span id='postcolor'> Tatsächlich ist diese Option offiziell nicht vorgesehen, lässt sich aber relativ leicht ergänzen, wenn du es denn möchtest. Am einfachsten ist es bei Waffenfertigkeiten, da deren weitere Lernkosten ab Erfolgswert+7 linear ansteigen. Der Einfachheit halber würde ich es folgendermaßen regeln: Jeder Erfolgswert bis einschließlich +7 kostet jeweils noch einmal genau so viele Lernpunkte, wie für das initiale Lernen notwendig war. Ab Erfolgswert +8 verdoppeln sich die jeweils notwendigen Lernpunkte. In deinem Beispiel hätte XYZ-ungelöst also einen Erfolgswert von +7. Hätte er insgesamt 10 Lernpunkte eingesetzt, dann hätte er Bihänder anfänglich auf +5 gelernt (2 Punkte), +6 und +7 für je 2 Punkte erhalten (4 Punkte) und anschließend noch einmal vier Punkte für +8 ausgegeben (macht dann alles zusammen 10 Punkte). Bei den allgemeinen Fertigkeiten wäre es wesentlich schwieriger, eine allgemeine Regelung zu treffen, da die weiteren Steigerungskosten zu unterschiedlich sind. Dort wäre eine individuelle Betrachtung unter Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Erstlernkosten und Kosten für weitere Stufen notwendig. Du siehst aber eigentlich schon an dem Waffenbeispiel, dass es sich nur in Ausnahmefällen lohnt, weitere Punkte auszugeben, zumal das nachträgliche Lernen von Waffengrundfertigkeiten immens kostspielig ist und in keinem Verhältnis zu den Kosten für das Lernen neuer Erfolgswerte steht. Grüße Prados
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Meditieren - Allgemeine Fragen zur Fertigkeit
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Hendrik Nübel @ April. 24 2002,17:18)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hier liegt ein Mißverständnis vor, Prados: Ich kann mir durchaus eigene Gedanken machen, und dachte auch, ich hätte hier klargemacht, daß bei mir Meditation auch den Schlaf ersetzt! Ich bin mir nur nicht sicher, ob daß auch der "offiziellen" Regelung (an der ich immer interessiert bin) entspricht. Und außerdem weiß ich nicht, ob der andere SL in meiner Gruppe die Sache genauso sieht. Offizielle Stellungnahmen zu Regelfragen sind m. E. gut geeignet, Streitfragen innerhalb von Spielgruppen zu klären. Man kann sich halt nicht immer einigen. Grüße, Hendrik, der Wissensdurst für keine Schande hält <!--emo&<span id='postcolor'> Lass mich mal ein wenig beschwichtigend wirken: Weiß ich doch, Hendrik. Es war, wie gesagt, Ironie. Und der wahre Kern, der hinter jeder Ironie steckt, liegt in deinem in letzter Zeit recht häufigen Rufen nach offizieller Klärung. Wenn man sich innerhalb einer Spielgruppe partout nicht einigen kann (was ich mir kaum vorstellen kann), dann sollte meiner Meinung nach das 'Recht des ersten Meisters' gelten -- wer's zuerst bestimmt, hat Recht. Grüße Prados
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Meditieren - Allgemeine Fragen zur Fertigkeit
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Hendrik Nübel @ April. 24 2002,17:02)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Und noch eine Frage: Was bedeutet "danach muß er einen vollen Tag lang schlafen"? Sicherlich verfällt die SpF ja nicht unmittelbar nach der dritten Meditation in Schlaf (aus dem sie m. E. wie ein Heiler dann nicht geweckt werden kann). Ich meine, daß die 24 Stunden Schlaf bei der nächsten regulären Schlafperiode der SpF anfallen. Wenn die SpF am nächsten Abend dann trotzdem nicht zu Bett gehen kann oder will, würde ich ab Mitternacht nicht nur die Entbehrungsregeln anwenden, sondern die SpF bei mißlungenem PW: Zä einfach gegen ihren Willen in Tiefschlaf fallen lassen. Grüße, Hendrik, der immer wieder staunt, wieviele Regelfragen so eine kleine Fertigkeit aufwerfen kann <span id='postcolor'> Diese Frage lässt sich nur in Verbindung mit der Antwort auf die erste Frage klären, ob Meditation nun Schlaf ersetzt oder nicht. Wenn sie Schlaf ersetzt, dann muss spätestens 24 Stunden nach der letzten Meditation geschlafen werden, ansonsten treten die Nachteile durch Entbehrung ein. In diesem Fall wäre es auch nicht gerechtfertigt, den meditiert-habenden Charakter bereits nach dem ersten misslungenen PW:Zähigkeit ins Reich der Träume zu schicken -- schließlich ersetzt die Meditation in dieser Auslegung ja den Schlaf und der Charakter ist ebenso ausgeruht wie seine Kameraden. Wenn Meditation den Schlaf nicht ersetzen sollte (wie gesagt, nicht meine Auffassung), dann sind die Entbehrungsregeln unabhängig von den Meditationen 24 Stunden nach dem letzten Aufwachen aus dem 'regulären' Schlaf anzuwenden. Grüße Prados
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Meditieren - Allgemeine Fragen zur Fertigkeit
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Hendrik Nübel @ April. 24 2002,17:02)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Letztendlich bin ich mir in dieser Frage aber ziemlich unsicher: Das wäre m. E. mal wieder ein Fall für eine offizielle Stellungnahme. HJ, möchtest Du nicht den "Rulemaster" machen? <span id='postcolor'> Okay, das Folgende klingt ein wenig garstig. Es ist aber nicht so gemeint, sondern lediglich ein ironischer Denkanstoß: Entschuldige, aber könntest du dir nicht einmal zutrauen, solche Entscheidungen ohne brennenden Busch alleine oder nach Abwägung der hier genannten Argumente zu treffen? Niemand zwingt dich dazu, den hier möglicherweise getroffenen Kompromiss zu übernehmen, niemand verbietet dir deine eigenen Gedanken. Warum möchtest du freiwillig auf sie verzichten? Grüße Prados
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Meditieren - Allgemeine Fragen zur Fertigkeit
Das sehe ich ganz und gar nicht so. Man müsste den Vorgang nicht 'Meditation der Entspannung' nennen, wenn damit nicht eine solche Wirkung einhergehen würde. Die Meditation der Entspannung dient meiner Meinung nach eindeutig dazu, das Schlafbedürfnis zu senken und dennoch seine Kräfte zu regenerieren. Durch gezielte Körperkontrolle ist es dem Charakter möglich, innerhalb einer Stunde sich körperlich so zu erfrischen, wie es schlafenden Abenteurern erst nach acht Stunden möglich ist. Das heißt, nach jeder Meditation wird die Uhr für die Entbehrungsregeln wieder auf 'Null' gestellt; der Charakter hat also wieder eine Schonfrist von 24 Stunden, bevor der erste PW:Zähigkeit notwendig wird. Grüße Prados
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Perfider Auftraggeber
Unter normalen Umständen sehe ich auch überhaupt kein Problem darin, wenn der Auftraggeber sein eigenes Süppchen kocht und die Charaktere übers Ohr haut. Vor allem würde ich gar nicht auf die Idee kommen, dies dem SL anzulasten oder gar eine Personalunion zwischen Auftraggeber und SL anzunehmen. In den von mir selbstgeschriebenen Abenteuern verfolgen grundsätzlich alle NSC ihre eigenen, teilweise sehr komplexen Interessen und es ist Aufgabe der Charaktere, durch geschicktes Rollenspiel herauszufinden, ob sie sich auf die NSC verlassen können oder nicht. Grüße Prados
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Aussehen 4
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Adjana @ April. 23 2002,15:18)</td></tr><tr><td id="QUOTE">@Hendrik Nübel: Gutes Argument. Daran hatte ich gar nicht gedacht. Gruß von Adjana<span id='postcolor'> Zwar ein Argument, allerdings eines, welches die Konsistenz des Regelwerks in diesem Bereich durcheinander würfelt. Ich habe nie verstanden, warum beim Beschatten diese Einschränkung gelten soll. Die Beschreibung der pA lässt diesen Schluss meines Erachtens nicht zu, außer man betrachtet die Beziehung zwischen Verfolger und Verfolgtem als eine längerfristige. Eine Einschränkung der Fertigkeit durch das Aussehen würde ich schon eher verstehen. Grüße Prados
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Aussehen 4
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Donnawetta @ April. 23 2002,14:39)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Hallo, Prados, an dieser Stelle ein kleiner Einwand: Ich finde es nicht so toll, dass die PA mit IN in Verbindung gebracht wird (ist nicht deine Schuld, aber dein Posting hat mich an das leidige Thema erinnert). In vielen Fällen mag die IN eine Persönlichkeit aufwerten, aber ich kenne auch Leute, die nicht so furchtbar clever sind und trotzdem wirken. Im RP kann ich mir z.B. durchaus einen dummen Krieger vorstellen, der aber so liebenswert und hilfsbereit ist, dass er einfach Güte und/oder Väterlichkeit ausstrahlt. Dabei kann er dann übrigens sowohl häßlich als auch schön sein, das spielt kaum eine Rolle. Grüßchen Donnawetta<span id='postcolor'> Das war nur ein Beispiel unter vielen möglichen anderen. Nichtsdestotrotz fließt eben auch die Intelligenz durch die Berechnungsformel in die pA ein. Aber du hast schon Recht, es gibt auch intelligente Langeweiler, Stinkstiefel oder Besserwisser, welche sich durch eine niedrige pA auszeichnen. Grüße Prados
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Aussehen 4
@Detritus Stimmt. Ich habe zu kurz gegriffen. (Einer meiner kürzesten Beiträge.) Grüße Prados
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Aussehen 4
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Adjana @ April. 23 2002,14:17)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Anscheinend ist mein Verständnis von pA völlig unkonform... - Das Aussehen beeinflusst die Ausstrahlung (auch regeltechnisch). - Die Ausstrahlung beeinflusst das Verhalten anderer einer Person gegenüber. Hohe pA: Die Leute fühlen sich zu der Person hingezogen. Niedrige pA: Sie werden abgestoßen - wie bei Frankensteins Monster oder dem Biest. Oder nicht? Gruß von Adjana<span id='postcolor'> Fast. Die pA bestimmt die längerfristigen Beziehungen zwischen zwei Personen. Eine blendend aussehende Person, die nichts im Schädel und daher eine niedrige pA hat, wird wenig Schwierigkeiten haben, sehr schnell erste Kontakte zu knüpfen. Sie wird es aber kaum schaffen, längere Beziehungen aufzubauen. Umgekehrt kann ein unangenehm hässlicher Mensch ein Ausbund an Witz, Wissen und Wohlgefallen sein, sodass ich mich trotz seines Aussehens, das ich nach wenigen Minuten wohl gar nicht mehr bemerken werden, sehr gerne mit ihm unterhalten werde. Das Aussehen bestimmt ausschließlich das Verhalten beim allerersten Zusammentreffen. Sobald die ersten Worte gewechselt werden, ist einzig und allein die pA entscheidend. Nun ist aber eine niedrige pA nicht abstoßend, sondern wohl einfach nur langweilig. Grüße Prados
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Aussehen 4
Nun, wie so oft halte ich es bei dieser Frage mit dem Regelwerk : "Ein Abenteurer mit einem Aussehen von 1 bis 10 ist so hässlich, dass Fremde erst einmal leicht schockiert sind und eher zurückhaltend reagieren." (Die Hervorhebungen sind von mir.) Was sind also die Auswirkungen solcher Werte? Kaum welche! Auf keinen Fall solche wie von dir beschrieben, Dengg. Ich würde einmal ein ernstes Wörtchen mit dem SL reden; schließlich soll Rollenspiel vor allem Spaß bringen, und das beiden Parteien. Ich glaube übrigens auch nicht, dass Kinder schreiend weglaufen, sondern eher hänselnd hinterherlaufen würden. Ein paar gezielte Knüffe, Tritte oder Würfe mit Obst dürfte die Brut allerdings schon vertreiben. Vor allem, wenn die Eltern mitbekommen, dass ihre Sprösslinge einen fähigen Kämpfer oder Zauberer beleidigen... Wenn man sich allerdings überlegt, wie rar gesät so etwas wie 'Allheilung' in der normalen Bevölkerung sein dürfte, wenn man sich weiterhin vor Augen hält, wie häufig schwere Verletzungen auftreten, dann sollte der Anblick einer entstellten Person zum erweiterten Alltag gehören. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass nicht nur die Spielerfiguren handelnde Charaktere in einem sozialen Umfeld sind, sondern dass solches auch für die NSC gilt. Wenn diese mit grober Unhöflichkeit gegen einen Entstellten reagieren, dürfte sich das auch auf deren Reputation auswirken. So werden die meisten NSC wohl bei einem solchen Anblick zunächst einmal die Zähne zusammenbeißen und den oben erwähnten zurückhaltenden Kontakt wagen -- und dabei kommt dann die pA zum Tragen. Rein spieltechnisch würde ich übrigens einen PW:Au durchführen um zu sehen, ob sich der Gesprächspartner vom Aussehen beeindrucken lässt. Ein EW:VI entscheidet dann über die Auswirkungen auf Seiten des NSC. Grüße Prados
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Schadensbonus für Fernkampfwaffen?
Ich habe gerade in meinem Beitrag noch einen schwer wiegenden Fehler entdeckt: Natürlich kann der Krieger nur Geschossen ausweichen, wenn er sich maximal um die Hälfte seiner Bewegungsweite bewegt hat. Sobald er schneller ist, geht das nicht mehr. Er darf allerdings bis zu seiner vollen B noch abwehren. Grüße Prados
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Schadensbonus für Fernkampfwaffen?
Nur noch einmal etwas zur Klarstellung der Bewegungsweite. Die Handlung 'Geschossen ausweichen' ist eine Handlung in Kampfsituationen, in denen sich ein Charakter nur mit seiner einfachen Bewegungsweite bewegen kann (hier also B24). Sobald der Krieger in den Dauerlauf fällt, um seine doppelte B zurücklegen zu können, muss er auf Handlungen wie eben diese verzichten. Außerdem, und das erscheint mir sehr wichtig, steht dem Krieger im Dauerlauf kein WW:Abwehr mehr zu, da er das Geschoss nicht sehen kann und wegen des Dauerlaufs auch keine Ausweichbewegung vollführen kann (vgl. S. 93 im DFR). Grüße Prados
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Todeshauch
Also, ich habe eben gerade auch noch mal nach dem entsprechenden Strang geschaut und ihn nicht gefunden. Macht aber nichts, denn es heißt ja, dass man mit dem Alter klüger werde, und da seitdem einige Zeit ins Land gegangen ist, könnte das durchaus mit einer Neubewertung des damaligen Standpunktes einhergehen. Schließlich heißt es ja nicht umsonst, dass Lesen und nachfolgendes Denken ganz hilfreich sein soll. Nach nochmaliger Lektüre von Seite 107 würde ich dem Todeshauch inzwischen auch mindestens eine Virulenz von +30 zugestehen. Der Grund dafür ist die Definition der Virulenz, die u.a. auch das Kriterium der Leichtigkeit umfasst, mit dem das Gift dem Opfer beigebracht werden kann. Und da muss man zugestehen, dass es leichter als mit einem schwebenden, nebligen Kontaktgift wohl nicht mehr geht. Grüße Prados
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Todeshauch
@Serdo (und natürlich alle anderen, vor allem Woolf, der mich richtig interpretiert hat): Ich habe mich anscheinend zu kurz erklärt. Selbstverständlich steht einer Person, die sich nicht aus dem Nebel herausretten kann, weil sie eingesperrt, behindert oder es ihr auf eine andere Weise unmöglich gemacht wird, kein Resistenzwurf zu. Meine (missverständliche) Formulierung bezog sich auf eine Situation, in der der Todeshauch z.B. im Rücken einer ungehinderten Person gezaubert wird und diese daher den Nebel zunächst nicht bemerkt. Erst im letzten Moment sieht die Person aus den Augenwinkeln hinter sich den Nebel und versucht jetzt noch instinktiv zu entkommen. Das wäre dann der WW:Res. Nachträglich: Man könnte es, wie mir gerade eingefallen ist, erstens sehr kurz und zweitens auch noch der Wortwahl des Regelwerks entsprechend formulieren: Ein WW:Res ist nur dann nötig, wenn ein ungehinderter Charakter vom Todeshauch überrascht wird. Grüße Prados
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Todeshauch
Zu 1: Ein Opfer, das sich retten 'muss'? Ich denke eher, retten kann (oder darf). Da es sich um einen Umgebungszauber handelt, der Nebel sich darüber hinaus langsam und sichtbar ausbreitet, sollte eine ungehinderte Person eigentlich keinen Grund sehen, sich im Nebel aufzuhalten. Dieser Person steht kein WW:Res zu, da er einfach nicht nötig ist. Sie kann ja ohne große Schwierigkeiten dem Nebel entkommen. Eine Person, die freiwillig in den Nebel eintritt oder sich von ihm umhüllen lässt, verzichtet ebenso freiwillig auf den WW:Res. Etwas anders würde ich das handhaben, wenn die Person von dem Nebel überrascht ist oder durch äußere Umstände nicht ungehindert fliehen kann. Sieht die Person den Nebel erst im letzten Moment, kann sie instinktiv mit einem WW:Res noch versuchen, ihm zu entgehen. Damit wäre dann auch deine Frage nach den Schutzrunen beantwortet. Zu 2: Die Frage hatten wir hier schon irgendwo einmal. Damaliger Tenor: Der Todeshauch hat eine Virulenz von 0, andernfalls wäre sie in der Spruchbeschreibung angegeben worden. Die Tabelle auf Seite 107 listet schließlich nur Beispiele auf. Grüße Prados
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Thame
Mit dieser Argumentationskette wäre jetzt eindeutig und schlüssig geklärt, dass das gesamte MIDGARD-Team aus Elfen besteht... Grüße Prados
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Schadensbonus für Fernkampfwaffen?
@Sliebheinn Nein, ich meinte tatsächlich die gezielten Schüsse auf kleine Ziele, also z.B. den Blattschuss direkt ins Herz, was den sofortigen Tod (und Massen an KEP; dies war feine Ironie, denn wer tötet schon der KEP wegen -- wir tun es alle nur aus purer Freude am Sport; und dies war, wenn ich es recht bedenke, wiederum Ironie, aber dennoch ein kraftvolles 'Statement' (hallo, Woolf) gegen das 'Powergaming' (hallo, Woolf), welches wir alle in gemeinschaftlicher Fraktion einheitlich verdammen) nach sich zieht. Das funktioniert auch ohne Scharfschießen, alldieweil man dieses natürlich anwenden (sprich addieren) darf, so man es denn sein eigen nennt. Die entsprechende Passage findet sich direkt im Anschluss an die 'gezielten Hiebe'. Wobei ich dir aber zustimme, dass wir beide (wahrscheinlich) das Gleiche meinen, es aber unterschiedlich benennen. Wollen wir eine Regel für gezielte Schüsse in den Nahkampf basteln? Grüße Prados
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Schadensbonus für Fernkampfwaffen?
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Woolf Dragamihr @ April. 22 2002,11:35)</td></tr><tr><td id="QUOTE">@Sliebheinn: Hab jetzt kein Regelwerk da, aber warum sollte ein gezielter Schuß nicht analog zu einem gezielten Hieb vonstatten gehen?<span id='postcolor'> Das geht leider den Regeln entsprechend nicht. Gezielte Fernangriffe sind nur auf ahnungslose oder nicht ausweichende Gegner möglich, denen in diesem Fall kein WW:Abwehr zusteht. In einem normalen Kampf, in dem die Gegner vom Bogenschützen wissen, sind gezielte Fernangriffe nicht möglich. Nachträgliche Einfügung: Bei Gegnern, die in Schach gehalten werden, funktioniert der gezielte Schuss auch. Grüße Prados
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Willenskraft, Selbstbeherrschung und persönliche Ausstrahlung - im Laufe der Zeit steigern?
Thema von Hendrik wurde von Prados Karwan beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensHrrm, okay, ich hasse mich selbst dafür, kann jetzt aber nicht widerstehen: 'Mature' lässt sich ganz trefflich mit 'reif' übersetzen. Es hat sogar den identischen Sinn. Und verstehen tut's auch jeder... Grüße Prados
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Fertigkeiten Spieler <-> SpF
Ich sehe das ähnlich: Der Charakter besitzt diese Fertigkeit, nicht der Spieler. Allerdings bestehe ich als SL darauf, dass der Spieler sein Anliegen bitte in ganzen Sätzen und situativ angemessen darlegt. Also nicht nach dem Motto "Ich will die Wachen überzeugen uns laufen zu lassen und benutze mal Beredsamkeit." Ich hätte gerne schon ein richtiges 'Gespräch' mit den Wachen, im dem die Argumente, die der Spieler benutzen will, vorgestellt werden. Anhand dieser Argumente entscheide ich dann über Zuschläge oder Abzüge auf den Würfelwurf. Die schauspielerische Leistung steht dabei im Hintergrund: Kommt sie, steigert das den Spielspaß; kommt sie nicht, ist das auch nicht so schlimm. Aus diesen Überlegungen heraus lehne ich auch Live-Action Rollenspiele ab. Ganz egal, was für einen Charakter ich dabei spielen wollte, ich wäre immer meinen persönlichen körperlichen Vorgaben und Restriktionen unterworfen. Grüße Prados