Zu Inhalt springen

Prados Karwan

Mitglieder
  • Beigetreten

Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan

  1. @Valinor Der Begriff "Ablasshandel" wurde von mir bewusst verwendet. Ich hasse die Figuren-Weichspülerei, wie sie in diesem Strang und dem über die mögliche Steigerungsfähigkeit von Eigenschaftswerten betrieben werden soll. Diese Vorschläge haben etwas von mentaler Onanie: Zwar bringt das Ergebnis eine gewisse Befriedigung, bleibt allerdings immer ohne Überraschungen und Herausforderungen. Ich spiele meine Figuren gerne mit allen Ecken, Kanten, Einschränkungen, Überraschungen und Herausforderungen. Grüße Prados
  2. @HarryB Das ist eine gute und ziemlich clevere Idee. Laut Spruchbeschreibung werden die Reflexe beschleunigt, was durchaus mit der Gewandtheit übereinstimmt. Allerdings sind die Auswirkungen der Überlegung dann wenig nachvollziehbar, so dass auch da noch Veränderungen durchgeführt werden müssten: Andernfalls hätte ein beschleunigter Kämpfer, der ja über eine erhöhte Gw verfügt, aller Voraussicht nach zwei Angriffe direkt hintereinander: Am Ende der Runde und gleich darauf zu Beginn der neuen Kampfrunde. Für einen beschleunigten Kämpfer schlage ich daher in Erweiterung der Überlegung von HarryB vor, die Gewandtheit um einen fixen Wert (20 oder 30 Punkte) bis auf maximal 100 anzuheben. Der erste Angriff erfolgt dann den üblichen Regeln gemäß in der Reihenfolge nach Höhe der Gewandtheit. Der zweite Angriff findet dann nicht am Ende der Runde statt. Er wird statt dessen wieder nach den üblichen Regeln errechnet, nur wird dafür die Gewandtheit um 50 Punkte verringert. 50 Punkte deshalb, weil ein beschleunigter Kämpfer doppelt so schnell ist, ihm also quasi zwei Kampfrunden in 10 Sekunden zur Verfügung stehen. Es gilt also: 1. Angriffsrang: Gw + 10 × Waffenrang 2. Angriffsrang: Gw + 10 × Waffenrang - 50 Beispiel: Ein Kämpfer hat eine Gewandtheit von 64. Er wird beschleunigt, wodurch seine Gw um 30 Punkte auf 94 Punkte steigt. Er führt einen Morgenstern, Waffenrang -2. Sein Angriffsrang beträgt also 94 - 20 = 74, für den zweiten Angriff 24. Grüße Prados
  3. Genau. Lassen wir alles wies ist. Zufrieden bin ich mit der jetztigen Lösung schon. Ob ich es eingeführt hätte, weiß ich nicht, aber einen vernünftig ausgearbeiteten Vorschlag hätte ich evtl. in Erwägung gezogen. Aber das ist hier leider nicht möglich. Ein kurzer sarkastischer Wisch und eine Idee wurde vernichtet. Egal. Gruß Rana Na, sag' ich doch, dass man mir böswilligen Sarkasmus unterstellt. Aber ganz besonders erfreut mich der unverdiente Lorbeer, eine Idee vernichtet zu haben. Das habe ich noch nie geschafft und bezweifle es auch in diesem Fall. Grüße Prados
  4. Nun, in einem anderen Strang, dem über Söldner und Heilung, habe ich einen guten Ratschlag gefunden, der sich auch in diesem Fall eignet: In der Tat wird man ja nur zum Berserker, wenn man in einem Nahkampf oder Handgemenge LP verliert. Ein solcher cholerischer Charakter sollte sich daher überlegen, diese Situationen zu meiden, wenn er niemanden durch seine Kampfbesessenheit verletzen will. Das wäre aktives Rollenspiel und nicht der in meinen Augen vollkommen langweilige Versuch, gewisse angeborene Nachteile durch Fertigkeiten auszugleichen. Was wird das? Ein Ablasshandel für Charaktere? Für soundsoviel FP bleiben diese und jene Nachteile unberücksichtigt? Entweder spielt man mit allen Vor- und Nachteilen, die man durch die Charaktererschaffung mitbekommen hat, und macht im Sinne des Spielspaßes das Beste daraus oder man sollte sich seine Wunschfigur mit allen optimalen Attributen vom Reißbrett erstellen. Im zweiten Fall erhält man genau das, was man möchte: Optimierte Langeweile. Grüße Prados
  5. Oh man, auch wenn man mir gleich wieder böswilligen Sarkasmus unterstellen wird; hier kann ich nicht anders. Interessanter Vorschlag, nein, ehrlich. Allerdings würde ich noch das Eintrittsalter des Trainierenden berücksichtigen, da mit fortgeschrittenem Alter z.B. die Muskeln stärker abbauen. Es bräuchte also noch einen, nennen wir ihn mal, geriatrischen Faktor, der zu berücksichtigen würde. Weiterhin sollte überlegt werden, mit welchen Tätigkeiten der Abenteurer das letzte Jahr eigentlich verbracht hat: Steigern von Wissensfertigkeiten? Oh, oh, böse für die Stärke, gut für die Intelligenz. Umgekehrtes gilt natürlich für körperliche Fertigkeiten und Waffenbeherrschung. Auch hier fehlt mir die individuelle Berücksichtigung. Außerdem plädiere ich für Rabatt bei kompletter Vorkasse. Wenn also ein Abenteurer die gesamte Punkteforderung, die sein Training im nächsten Jahr kosten würde, bereits ein Jahr im Voraus komplett begleichen würde, sollte das mindestens einen Rabatt von 30 % wert sein, wenn es sich um ein allgemeines Attribut, wie z.B. Konstitution handelt. Für bevorzugte Attribute bestimmter Klassen, sofern diese bis zur Durchsetzung dieser Regel nicht abgeschafft worden sind, schlage ich sogar einen Rabatt von 40 % vor; also z.B. Stärke für Kämpfer. Umgekehrt beträgt der Rabatt nur 20 % bei untypischen Attributen. Wie sieht es eigentlich mit Versäumniszuschlägen aus? Grüße Prados
  6. Nun ja, erstens sind Erste Hilfe Anwendungen von der Menge her begrenzt und auch nur eine gewisse Zeit haltbar, zweitens werden die 5 AEP nur bei sinnvollen Anwendungen verteilt. Gleiches gilt übrigens auch für die dazugehörigen Praxispunkte. Darüber hinaus steht es dir als Spielleiter frei, diese "Erste Hilfe Orgien" als einen zusammenhängenden Komplex zu betrachten und dafür insgesamt nur einmal 5 AEP und eine PP-Option pro Orgie zu verteilen. Grüße Prados
  7. @HarryB Nein, wie ich schon schrieb, missfällt mir die gesamte Idee. Natürlich ist es bei gewissen Attributen, z.B. der Stärke, naheliegend, sie steigern zu können. Auf diese Möglichkeit reflektiert Athletik, das die spielrelevanten Ableitungen der Stärke verbessert. Doch das Verbessern der Intelligenz oder, um Mikes Aussage aufzugreifen, gar des Zaubertalents lässt sich meines Erachtens nicht durchführen. Daher lehne ich die Grundidee hinter diesem Voschlag ab. Wenn sich ein Spieler wirklich über einen zu geringen Attributswert ärgert, da er deswegen eine geliebte Fertigkeit nicht lernen kann, dann soll er diesen Wert zu Spielbeginn hochsetzen oder die Fertigkeit dennoch lernen. Grüße Prados
  8. Der Geruch nach frischer Losung ... passend zum Bestiarium. Wer geht die Käfige putzen? Grüße Prados
  9. Diese Überlegung ist leider eine ziemliche Schnapsidee und krankt bereits an den Grundlagen: Warum ist es so preiswert, einen Grundwert um einen Punkt von z.B. 10 auf 11 zu steigern, während es in hohen Werten extrem teuer wird? Das ist nicht nachvollziehbar. Unabhängig davon, dass ich auch nach einer Umgestaltung von dieser Regelung nichts halte: Eine Steigerungstabelle muss von dem aktuellen persönlichen Ist-Zustand ausgehen, von dem aus trainiert wird. Eine Steigerung der Stärke um 5 Punkte kostet dann immer gleich viel, egal ob ein Hänfling von Stärke 16 oder ein Athlet von Stärke 89 trainiert. Grüße Prados
  10. Ja, die sehen richtig gut aus und sind wirklich gut zu lesen! Schöne Arbeit! Super. Grüße Prados
  11. Noch ein Nachtrag: Ich empfinde diese Argumentation als etwas merkwürdig. Wenn jemand Faustkampf einsetzt, dann ist er sich des "Nachteils" - der manchmal ein Vorteil sein kann - keinen LP-Schaden anzurichten, bewusst. Muss er Faustkampf ausnahmsweise einsetzen, weil er keine Waffe mehr besitzt, dann hat er Pech. Nun aber im Nachhinein zu verlangen, dieser Nachteil des Faustkampfes müsse durch verstärkte Vorteile an anderer Stelle ausgeglichen werden, halte ich für inkonsequent und falsch. Grüße Prados
  12. @HN Aber erschöpfte Gegner fallen doch auch nach der herkömmlichen Regelung des Faustkampfes eher in Ohnmacht. Jeder Angriff, der mit +4 erfolgreich ist, führt automatisch zu einem PW+5:Ko. Selbst ein Kämpfer mit einer Ko von 80 oder 85 wäre statistisch nach vier bis fünf Treffern am Boden. Und sollte man das Pech haben, an ein Konstitutionsmonster zu geraten, dann ist es zwar ärgerlich, doch meines Erachtens realistisch. Auch große Boxer sind von wesentlich schwächeren und stark angeschlagenen Gegnern, die aber über ausreichend "Nehmer-Qualitäten" verfügten, in späten Runden ausgeknockt worden. Grüße Prados
  13. Auch hier würde ich auf weitere Schadensfolgen verzichten und keine kumulativen Zuschläge auf den PW:Ko vergeben. Solange der Gegner noch AP besitzt und aufgrund eines Treffers als wehrlos zählt, kann er normal angreifen, darf aber nicht mehr abwehren und der Angreifer erhält auf seinen Angriff einen Zuschlag von +4. Sobald der Gegner aber keine AP mehr besitzt, zählt er ständig als wehrlos, auch unabhängig vom Angriffserfolg des Angreifers, greift nur noch mit einem Abzug von -4 an, darf nicht mehr abwehren und der Angreifer erhält auf seinen Angriff einen Zuschlag von +4. Ich denke schon, dass hier der Gegner deutlich stärker benachteiligt wird. Grüße Prados
  14. Nein, ich würde das genau nach Wortlaut regeln, also dem nach dem zweiten misslungenen WW:Abwehr wehrlosen Gegner einen Angriff zugestehen. Andernfalls wäre ein normaler Faustkampf sehr häufig nach dem ersten erfolgreichen und im zweiten Versuch nicht abgewehrten Angriff entschieden, da der zuerst schwer getroffene Gegner keinerlei eigene Möglichkeiten mehr hätte, zu einem Gegenschlag zu kommen, sondern nur noch auf das Unvermögen seines Gegners angewiesen wäre. Immerhin erhält der Angreifer ja einen Zuschlag von +4 auf seinen EW:Faustkampf, der nicht abgewehrt werden darf und somit direkt zum K.O. führen kann. Grüße Prados
  15. Thema von Detritus wurde von Prados Karwan beantwortet in Spieltisch
    Von wegen ausgleichen. Ich fürchte, er wird Dich recht schnell überrennen. Du hast ihm viel zu offen Deinen Rücken präsentiert. Mit mir als Bündnispartner wäre das nicht passiert! Du hoffst, dass er mich schnell überrent. Das wird aber nicht so leicht, da ich es relativ schnell geschafft habe meine Truppen in eine bessere Verteidigungsstellung zu bringen. Zum Thema Bündnis mit Detritus sag ich besser nichts. Das wird ansonsten sehr sehr schmutzige Wäsche .... Das kann ich am Ende des Spiels oder per PM / Mail mitteilen, wenn es jemanden interessiert. Gruß Eike Ah, ich sehe, Geschichte wiederholt sich doch: Die Deutschen basteln schon wieder an einer Dolchstoßlegende. Grüße Prados
  16. nach dieser logik dürfte man auch gegen einen sturmangriff nicht beidh. kämpfen oder fechten . das habe ich in den regeln aber noch nicht gefunden.... Ist ja auch nur meine Meinung und nicht regeltechnisch, sondern nur realistisch begründet. Den Fall hatte ich noch nie, deswegen mußte ich mich damit auch noch nicht auseinandersetzen. Aber wenn ihr das ausführlicher diskutieren wollt, macht bitte einen eigenen Thread dazu auf. Donge, Hornack Eine Diskussion ist doch gar nicht nötig, schließlich sind die Regeln in diesem Punkt eindeutig. Selbstverständlich ist ein gezielter Hieb gegen einen stürmisch Angreifenden möglich. Die Bewegung für den Sturmangriff wird schließlich innerhalb der Bewegungsphase ausgeführt und darf höchstens die Hälfte der Kampfrunde in Anspruch nehmen, damit der Kämpfer noch eine normale Handlungsmöglichkeit besitzt - in diesem Fall aufgrund der Waffe einen Sturmangriff. Dementsprechend hat auch der Gegner noch alle Zeit für eine normale Handlung, bei der es sich natürlich auch um einen gezielten Hieb handeln kann. Grüße Prados
  17. Thema von Detritus wurde von Prados Karwan beantwortet in Cons
    Die Abkürzung "ff" entstammt der Kaufmannssprache und bedeutet "sehr fein". Etwas aus dem Effeff können heißt also etwas sehr fein, sehr gut können. Grüße Prados
  18. Thema von Prados Karwan wurde von Prados Karwan beantwortet in Korrekturwerkstatt
    Manchmal reicht es auch aus, die Spruchbeschreibung im Arkanum zu lesen. Dazu auch gleich ein Widerspruch zu Jürgen: Der gleichzeitige Angriff gegen drei nebeneinander stehende Gegner ist möglich, der Angreifer erhält nicht die sonst üblichen Abzüge, er greift also mit Grad-1 an. Eine Konzentration auf den Zauber erscheint mir im Nahkampf nicht möglich; da hat man genug damit zu tun, sich auf den Kampf zu konzentrieren. Grüße Prados
  19. Ich denke, die Abzüge gibt es nicht, weil man nicht mehr genau zielen kann, sondern weil das stereoskopische Sehvermögen weggefallen ist. Daher kann der Schütze nicht mehr einschätzen, wie weit das Ziel von ihm entfernt ist. Diese Einschränkung dürfte auch für Waffen mit Visier gelten, wenn vielleicht auch nicht so stark wie z.B. bei Wurfwaffen. Nun muss man sich überlegen, ob man die beschriebene Änderung für einzelne Fernwaffen übernimmt oder im Rahmen einer Vereinfachung pauschalisiert und bei der bisherigen Regelung verbleibt. Grüße Prados
  20. Moment, es könnte das Netzteil sein, allerdings kommen auch noch andere Bauteile in Frage. So zunächst die obligatorischen Fragen: Was für ein Rechner, was für ein Board, was für ein Netzteil, welche Komponenten? Grüße Prados
  21. Ja, klar. Der arme Kerl wäre eben ganz zum Schluss dran. Grüße Prados
  22. Der Angriffsrang wird errechnet und kann dabei auch Werte über 100 annehmen. Es ist keine Charaktereigenschaft, sondern lediglich ein Vergleichswert, der über die Aktionsreihenfolge innerhalb des theoretischen Konstrukts der zehnsekündigen Kampfrunde entscheidet. Grüße Prados
  23. Mareks Antwort bezieht sich auf die obige Frage von Pyromancer. Da geht's darum. Grüße Prados
  24. Ich daddel im Moment, wenn es die Zeit zulässt, "Splinter Cell". Eine nette Mischung aus 3D-Ego-Schleich-Schlag-nieder-sammel-die-Computerdaten-und-mach-dass-du-unerkannt-wegkomms t-Shooter. Nette Grafik und nette Idee. Grüße Prados
  25. Folgt man dem Wortlaut des Regelwerks, was ich hiermit beabsichtige, dann wird einem Edelstein, der dem Zwergenhort zugefügt wird, der absolute oder auch objektive Wert beigemessen. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob ein Händler X mehr oder ein Händler Y weniger für den Stein zahlen würde. Irgendwo gibt es eine neutrale Instanz - auch Spielleiter genannt - die den Wert des Steins bestimmt; z.B. hinsichtlich Güte, Reinheit und Größe des Edelsteins. Dieser Wert ist entscheidend. Warum? Nun, die Wertsachen, die einen Zwergenhort bilden, sind 'aus dem Spiel'. Es handelt sich bei dem Zwergenhort um ein abstraktes Regulativ, das unabhängig von der Spielwelt existiert; ähnlich ist es mit der EP-Reduktion bei Elfen. Grüße Prados

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.