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Abd al Rahman

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Alle Inhalte erstellt von Abd al Rahman

  1. Ja doch. Genau darum geht es. Versucht ein Spielleiter (nicht Du. Du hast ja bereits geschrieben, dass Du das nicht machst) seinen Spielern Alternativen auszureden oder nicht. Viele Grüße hj
  2. Das ist doch mal ein Wort. Wie sieht es aus, wenn man im Zuge eines gesteigerten Schwierigkeitsgrades ein Szenario so konstruiert, dass die Anzahl der Lösungswege eingeschränkt ist? Wohlgemerkt, ich erfinde nicht im Laufe der Spielsitzung Dinge dazu, sondern lege von vornherein z.B. fest "Die Gefangenen können sinnvoll nur in dieser Schlucht befreit werden. Woanders wird es mindestens sehr viel schwerer." Wobei ich mir natürlich durchaus wohlwollend die Pläne der Spieler anhöre. Wie gesagt, ich verhindere nichts aktiv. Der entscheidende Satz ist: "[...] sondern lege von vornherein z.B. fest "Die Gefangenen können sinnvoll nur in dieser Schlucht befreit werden. Woanders wird es mindestens sehr viel schwerer." Woher weißt Du, dass es nur sinnvoll in dieser Schlucht ist? Woher wissen das die Spieler, bzw. deren Abenteurer? Selbst wenn Du als SL davon überzeugt bist, dass die Schlucht der günstigste Platz ist, müssen doch die Abenteurer zur gleichen Einschätzung kommen. Woher kommt diese Erkenntnis? Viele Grüße hj
  3. Ich kann mir gerade keine solche Situation vorstellen. Erklär mal was Du meinst. Viele Grüße hj Hi HJ! Ein SC dessen Spieler gerade einige Abende ausfällt oder ein den SCs sehr nahestehnder NSC wird eines Verbrechens beschuldigt und eingekerkert. Ein Ausbruch ist auch mit Hilfe von aussen praktisch nicht möglich. Also besteht die einzige Möglichkeit darin die Unschuld zu beweisen. Damit werden die Spieler (evtl gegen ihren Willen) defacto zu einer Handlung gezwungen, ohne realistische Alternative. Als SL setze ich soetwas sehr spärlich ein, aber man kann natürlich mit dem Realismus Argument kommen. Deine Umwelt wirkt auf Dich ein ohne sich um ARS-Regeln zu kümmern. LG Chaos Wenn Du als SL aktiv alternativen verhinderst, um die Abenteurer dazu zu bewegen die Unschuld des NSC zu beweisen, dann ist das Railroading. Sowas mag ich weder als Spieler noch als Spielleiter. Mal davon abgesehen haben die Spieler noch immer die Möglichkeit einfach zu gehen oder die Befreiung z.B auf einen späteren, günstigeren Zeitpunkt zu verlegen. Viele Grüße Hj
  4. Gute Frage! Wenn man RR als spürbare Einschränkung der Handlungsfreiheit sieht, dann wäre es das in dem von dir beschriebenen Fall. Die Handlungsfreiheit wird durch die Spielwelt definiert. In Solwacs Fall verlieren sie Spieler, bzw. deren Abenteurer keine Handlungsfreiheit. Sie können stets das tun, was sie als sinnvoll erachten. Dazu gehören auch Kompromisse (oder das ablehnen derselben) mit NSC oder anderen Abenteurern. Viele Grüße hj
  5. Gab es am Anfang deiner Kampagne sowas wie einen Oberbösewicht? Es gab mehrere Fraktionen. Welcher Fraktion sich die Gruppe anschließt, oder ob sie komplett ihr eigenes Süppchen kocht bleibt ihnen überlassen. Wie ist die Kampagne gestartet? Ja, durch einen Oberbösewicht, der im Moment außen vor ist. Es ist wahrscheinlich, dass sie am Ende der Kampagne gegen ihn vorgehen. Aber das ist ihre Entscheidung. Nicht meine. Wie kamen die Abenteurer in die Kampagne? Sie wurden hereingelegt. Nein, nicht durch Railroading. Es war ihr Entschluss ihre, Schlussfolgerungen die sie in die Falle tappen ließ. Das hat ca. 3 Monate Spiel gebraucht. Viele Grüße hj
  6. Das ist der Unterschied. Ich mache nichts um sie zu etwas zu bewegen. Als Beispiel: Ein wichtiger NSC wurde entführt. Versuchen die Abenteurer ihn zu befreien? Lassen sie es bleiben? Beides sind gültige Optionen. Wenn sie ihn befreien wollen, wie gehen sie vor? Versuchen sie ihn rauszuhauen? Versuchen sie ihn freizukaufen oder anders zu verhandeln? Das ist völlig offen. Keiner der möglichen Wege wird von mir bevorzugt. Viele Grüße hj
  7. Ach Du grüne neune. Nein! Wer bin ich, dass ich die Spieler lenken wollte? Ich bin nicht sooo anmaßend Viele Grüße hj
  8. Ich kann mir gerade keine solche Situation vorstellen. Erklär mal was Du meinst. Viele Grüße hj
  9. Hi HJ! Wie kommst Du bei Adjanas Aussagen auf 'enges Korsett'? Ich glaube derartige Vorurteile prägen zZ die Diskussionen zwischen ARS-Fans und Gegnern bzw die Diskussion um Zufallstabellen. LG Chaos Adjana erwähnt Railroading. Das ist ein enges Korsett. Sie sagt, dass Kampagnen ohne gewisses Railroading nicht funktionieren. Das bestreite ich. Das sind keine Vorurteile, sondern Erfahrungen Viele Grüße hj
  10. Irgendwie denken wir verschieden. Gerade bei Detektivabenteuern arbeite ich grundsätzlich mit Szenarien und lege viel Wert auf logische, sich durch nachdenken erschließende Hinweise. Das beißt sich meiner Meinung nach mit der Idee eine Geschichte zu erzählen. Viele Grüße hj
  11. Als Problem bezeichne ich "Aus dem Abenteuer laufen" nicht. Wenn das passiert ist es zunächst mal als neutral zu betrachen Viele Grüße hj
  12. Es ist doch völlig unerheblich, ob ein zufälliges Ereignis durch eine Tabelle erzeugt, oder einem spontanen Einfall des Spielleiters entsprungen ist, oder? Viele Grüße hj
  13. Dem möchte ich vehement widersprechen. Ich leite seit Jahren eine echte Kampagne, die keinerlei Elemente des Railroading beinhaltet aber trotzdem Höhepunkte und einen spürbaren Handlungsfaden hat. Viele Grüße hj
  14. Ich hab auch alles angekreuzt Alle aufgeführten Punkte sind mir sehr wichtig und ich möchte keinen einzigen für einen anderen opfern. Zum letzten Punkt (anderes): Ich möchte Abenteuer leiten, die für meine Spieler genau diese Punkte erfüllen. Viele Grüße hj
  15. @Adjana Ich sehe da keinen Widerspruch. Die Abenteuer die ich leite haben genauso einen Plot und genauso Höhepunkte. Eine Geschichte wird auch erzählt. Ich zwinge nur meine Spieler höchst ungern in ein enges Korsett. Bei Conabenteuern gebe ich Dir allerdings Recht. Viele Grüße hj
  16. Die Hauptfrage ist, denke ich: Was bringt mir die Beschäftigung mit der Rollenspieltheorie? Für mich kann ich beantworten, dass ich durch meine Beschäftigung damit ein besserer Spielleiter geworden bin. Ich mache mir meinen Stil zu leiten bewußter und versuche die so erkannten Fehler zu vermeiden (mehr oder weniger erfolgreich). Ich glaube auch durch die Beschäftigung mit der Theorie die Bedürfnisse meiner Spieler besser zu verstehen. Viele Grüße hj
  17. Weiss ich nicht, aber der Charakter des SCs spielt keine Tschuldigung, aber die Werte beschreiben einen (und zwar idealerweiser den spielrelevanten) Teil des Charakters... Oder ich habe da etwas falsch verstanden. Wozu sind die Werte denn Deiner Meinung nach da? SB und Wk sind viel zu grob um damit ständig zu spielen. Das würde ja bedeuten, dass jeder Abenteurer auf die gleichen Reize reagiert. Der ge(er)spielte Charakter des Abenteurers muss hier mit einbezogen werden. Viele Grüße hj
  18. Ich stelle mir den Einsatz in etwa wie folgt vor: SL: Sag mal, müßte Dein Abenteurer nicht auf diese tolle Schankmaid reagieren? SP: Hmm, ja, eigentlich schon. Auf der anderen Seite ist er nicht doof und weiß, dass hier eine Falle auf ihn warten könnte. SL: Jo, stimmt. Komm, lass uns mal die Versuchungsregeln probieren. Viele Grüße hj
  19. Ich vermute mal, weil er den Sinn der Regel nicht verstanden hat. Viele Grüße hj
  20. Ja. Die Versuchungsregeln sollten nur dann eingesetzt werden, wenn die Versuchung dem Charakter des Abenteurers entspricht und sich der Spieler nicht so sicher ist wie der Abenteurer reagiert. Viele Grüße hj
  21. Wo ich mir nicht ganz sicher bin: Was genau ist der Narrative Ansatz beim Rollenspiel? Viele Grüße hj
  22. Hattest Du da schon befriedigende Ergebnisse? Ich habe meine Experimente in die Richtung schnell aufgegeben. Hey, so katastrophal waren unsere Erlebnisse auch wieder nicht. Ich fand, dass wir uns ganz gut ergänzt haben. Aber nein, immer würde ich das nicht machen. Die Ergebnisse waren nicht katastrophal, sondern nur nicht befriedigend für mich Viele Grüße hj
  23. Moderation : Blaues Feuer und Schwerttänzer, bitte diskutiert das woanders. Per PN oder in einem neuen Strang. Ich wiederhole nochmal meine Moderation Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen Viele Grüße hj
  24. Die Situation auf Cons ist sicherlich eine andere wie in der Heimrunde. Auf Cons habe ich nur selten das "Problem", dass die Abenteurer aus dem Abenteuer rauslaufen. In meiner Heimrunde ist das des öfteren der Fall. Auch Freitags. Ihr merkt das nur meistens nicht. Ich finde das aber überhaupt nicht schlimm oder störend. Als Spielleiter finde ich ein aus Rollenspiel geborenes herauslaufen aus einem Abenteuer als gut und richtig. Viele Grüße hj Edit sagt: Wer es nicht weiß: Mit Freitags beziehe ich mich auf meine Heimrunde in der Bruder Buck Spieler ist.
  25. Bietest Du eine Palette möglicher Abenteuer an und gibst zu jedem eine kurze Inhaltsangabe oder wie habe ich mir das vorzustellen? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Spieler oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, wenn man eine Kampagne vollkommen offen gestaltet. Meinen Spielern ist einfach nicht immer klar was offene Handlungsfäden sind. Das soll keine Spielerschelte sein. Als Spieler in ähnlichen Kampagnen geht es mir genauso. Ich gebe keinen Überblick über die Abenteuer. Wir fassen nur gemeinsam die offenen Stränge zusammen, damit die Spieler sich im ganzen Wust von möglichen Handlungen nicht verlaufen. Die offenen Stränge müssen nicht von mir geplante Abenteuer oder Handlungen sein, sondern ergeben sich aus der bereits gespielten Geschichte. Viele Grüße hj

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