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Spruchrolle - lernen von


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Im Thread "Die Sprache der Magie" wurde bereits geklärt, dass die Formeln der Wortzauber gleich sind aber keine eigene Sprache darstellen und die Zauberschrift, je nach Land, anders ausgesprochen wird.

Es wurde ferner geklärt, dass die bildhaften Symbole der Zauberschrift eine Bedeutung haben, die überall gleich ist. D.h. es kommt nicht zu Interpretationsfehlern, wenn man sich über die Zauberschrift und ein bestimmtes Zeichen daraus unterhält. (Es sei denn man hat von Zauberschrift keine Ahnung  wow.gif )

 

Nun stellt sich mir aber die Frage: Wie ist es möglich, dass man die Formel eines Wortzaubers von einer Spruchrolle lernen kann, wenn auf dieser nur Elemente der Zauberschrift verzeichnet sind, welche die magischen Kräfte enthalten und auch nur erklärt wird, wie der Spruch funktioniert.

Woher weis der Zauberer was er sagen muss, wenn er den Spruch von der Spruchrolle lernen möchte und ihn später auch noch einmal anwenden möchte.

Woher bekommt er die aufzusagende Formel?

 

Werden solche Standartformeln mit dem Erlernen von Zaubern den Schüler "eingetrichtert", sodass sie ein Vorwissen an Zauberformeln haben, diese aber nicht anwenden können weil ihnen der magietheoretische Hintergrund fehlt?

 

Ich hoffe dass dieser Sachverhalt, der sich für mich von oben genannten Strang unterscheidet, nicht schon woanders geklärt worden ist und hier zu einer Diskussion anregt.

 

viele Grüsse

Gindelmer

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Hallo Gindelmer,

 

interessante Frage!

Ich denke jedoch, die Antwort ist einfach in der magischen Natur der Spruchrollen zu finden.

Auf der Spruchrolle ist der Spruch auf magische Weise verankert; es finden sich meiner Meinung nach auch keine weiteren Anweisungen.

Am Ende der Zeit, in der sich der Zauberer mit der Rolle beschäftigt, wird das arkane Muster des Spruches von der Rolle in das Gehirn des Magiers übertragen. Das dies nicht ein rein profanes Lernen ist, entnehme ich der Tatsache, daß ein Magievampier (siehe "Vucub" im Bestiarium) diese Sprüche auch wieder stehlen kann und sich davon ernährt.

Daher denke ich, daß auf der Rolle einfach mehr enthalten ist (nicht in Schriftform, sondern magisch); u.a. auch das Wesen des Spruches.

Aufgrund seiner Ausbildung weiß der Zak einfach, wie er dieses "Wesen" in Worte kleiden muß.

 

Gruß

Krayon

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Dafür braucht man nicht mal eine Ausbildung als Zauberer. Jeder, der Lesen von Zauberschrift beherrscht kann eine Spruchrolle lesen und auch wenn er selber nicht zaubern kann, kann er doch den Spruch einmalig von Spruchrolle wirken.

Deswegen denke ich, dass in der Zauberschrift irgendwie enthalten sein muss, was man zu tun hat, um den Spruch zu wirken, egal ob man das dann verinnerlichen, also lernen oder nur einmalig wirken möchte.

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Zitat[/b] (Sirana @ 20 Juli 2004,12:06)]Dafür braucht man nicht mal eine Ausbildung als Zauberer. Jeder, der Lesen von Zauberschrift beherrscht kann eine Spruchrolle lesen und auch wenn er selber nicht zaubern kann, kann er doch den Spruch einmalig von Spruchrolle wirken.

Deswegen denke ich, dass in der Zauberschrift irgendwie enthalten sein muss, was man zu tun hat, um den Spruch zu wirken, egal ob man das dann verinnerlichen, also lernen oder nur einmalig wirken möchte.

Völlig korrekt, liebe Sirana.

Ich vertrete Deine Ansicht, mit dem Unterschied, daß nicht in der Zauberschrift enthalten sein muß, was zu tun ist, sondern in der Magie der Rolle.

Sonst könnte man jederzeit von einem profan notierten Spruch diese Magie wirken.

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OK. Ich hätte das irgendwie genauer beschreiben sollen. Man soll einfach keine Schnellschusspostings während der Arbeit schreiben.

Durch die Art und Weise wie die Spruchrolle beschriftet wurde, was man schließlich erst lernen muss, ist die Arbeitsanleitung in die Spruchrolle integriert und das nicht einfach nur als Text. Da stimmen wir beiden also überein.

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Zitat[/b] (Gindelmer @ 20 Juli 2004,11:14)]Im Thread "Die Sprache der Magie" wurde bereits geklärt, dass die Formeln der Wortzauber gleich sind aber keine eigene Sprache darstellen und die Zauberschrift, je nach Land, anders ausgesprochen wird. [...]

In meinem dortigen Beitrag findet sich ein Verweis auf den Strang "Spruchrollentypen", den zu verlinken ich gerade zu faul bin. Aus meinem beiden Beiträgen erklärt sich auch meine Ansicht, dass beim Lernen von Spruchrolle kein intellektueller Lernvorgang stattfindet, sondern dass magische Energie freigesetzt wird, welche die entsprechenden Zauberfertigkeiten quasi in das Gehirn des Zauberers einspeist.

 

Grüße,

 

Hendrik

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