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trepur

Rookie vs Alter Hase

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Hi!

Unsere Gruppe ist bunt gemischt aus Anfängern und erfahrenen Spielern, was mir sehr gut gefällt.

 

Leider kann dabei manchmal Spielspass verloren gehen:

Manches ist für den alten Hasen selbstverständlich und reizlos, weil er schon ein paarmal in ähnlichen Situationen war. Für Newbies kann die selbe Situation extrem anspruchsvoll scheinen.

 

Führt das bei Euch zu Problemen zwischen den Spielern?

zB erfahrener Spieler verdirbt den anderen den Spass, weil die Rätsel im vorbeigehen löst? oder

zB erf. Spieler hält sich zurück um den anderen auch den Spass am rätseln zu lassen und die entscheiden sich dann falsch (oder nicht optimal) und sind angefressen: "Warum sagst' denn nichts?"

 

Wie seht ihr die Rolle des Spielleiters? Soll er für jeden individuell zurechtgeschnitzte Situationen bauen? Schwere für die erfahrenen, einfache für die Anfänger?

 

Ich bitte um Eure Meinungen!

 

lg

Tre Pur.

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Hmmm... Wäre mal interressant, was deine Spieler dazu sagen. Stört es die denn?

 

Bei uns ist es eine ähnliche Gruppenbildung, aber solche Probleme hatten wir bisher nicht.

 

Was bei mir interressant war, ist z.B. die Gruppe mal trennen und einzeln vor die selben Rätsel/Situationen stellen. Könnte man natürlich modifizieren.

 

Wie wäre es, wenn die erfahrenen Spieler erfahrenere SCs spielen, und die so eine Art Lehrer für die anderen sind. Das würde die RL Situation wiederspiegeln, und beide von dir geschilderten Fälle erklären.

 

Mehr fällt mir im Moment leider nicht ein.

 

mfg

Harry

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Nun ja, ich hatte so was ähnliches schon mal gepostet:

 

Bei meiner Gruppe verhielt es sich so, das die alten Hasen rollengespielt haben, während die Newbies eher dazu neigten, nichts zu sagen. Dies hat sich allerdings mittlerweile gelegt.

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Wir haben festgestellt, dass Anfänger zu Beginn meist sehr ruhig und zurückhaltend sind. Nach einiger Zeit aber, wenn die Spieler und vor allem der Spielleiter ihnen helfen (zB Regelerklärungen, Benimmregeln im Spiel, Verhaltensregeln des Charakters - ein Magier würde so etwas nicht tun -), können Anfänger ohne Probleme mitspielen. Problem treten nur auf, wenn "alte Hasen" überheblich reagieren und den Neulingen keine Chance geben, das Spiel zu verstehen und den "Geist" des Spiels in sich aufzunehmen.

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Unsere Gruppe ist auch gemischt, 3 alte Hasen, zwei Neulinge. Allerdings hatten wir bisher keine wirklichen Probleme mit dieser Zusammensetzung. Bei Rätsellösungen stellen sich alle gleich doof oder gleich intelligent an... Natürlich gibt es manchmal Regelfragen, die für erfahrenere Spieler logisch sind, aber das ist auch kein Problem, da schaut der Nebenmann mal schnell mit aufs Formular, um den gefragten Wert, die gesuchte Fertigkeit zu finden.

Interessanterweise beleben "Neulinge" das Spiel sogar, finde ich, denn wohl kein erfahrener Speiler würde sich ständig mit Stadwächtern oder anderen offiziellen Repräsentanten der Midgard-Ordnungsmacht anlegen und sie beständig nerven. Das "lockert" die Runde dann doch ab und zu auf, v. a. dann, wenn der Rest der Gruppe zusehen muß, daß die Schnitzer und Peinlichkeiten wieder ausgebügelt werden... Bei uns eigentlich kein Problem.

Außerdem haben unsere Neulinge bald schon gemerkt, wo und wann die Grenzen aufkommen, z.B. wenn man meinte, mal eben schnell nicht auf die Anweisung der Stadtwache zu reagieren, keine größeren Waffen in der Stadt zu tragen. Da wandert man dann auch schon mal ins Gefängnis und muß eine saftige Geldstrafe berappen!

Aber unser GM achtet schon darauf, daß nicht wirklich ernste Dinge passieren, die man mit mehr Erfahrung vermeiden könnte. (Die Mitspeiler achten da ab einem bestimmeten Punkt auch drauf, daß nichts ernstes passiert).

Für meinen Teil kann ich noch sagen, daß ich mich dann als erfahrenerer Spieler auch versuche zurückzuhalten und auch dem Neueinsteiger die Möglichkeit gebe, Aktionen auszuspielen, auch wenn ich vielleicht eher auf die Idee gekommen bin. Ich denke, mit ein wenig Rücksicht alles kein Problem.

Also: Neulinge beim Rollenspiel? JA BITTE!

 

Grüße, Glenn

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Moin,

 

Neulinge passen in jede Runde. Sie stellen Fragen über die

langjährige Spieler gar nicht mehr nachdenken und beleben

insgesamt das Spiel.

 

Und das allerwichtigste:

Ohne neue Spieler würde es sehr bald, sehr langweilig werden. Das Rollenspiel an sich lebt von neuen Ideen bzw. Fantasien.

 

Es gibt sicherlich Abenteuer wo es schwierig ist, eine neue Figur eines Anfängers unterzubringen (z.B. das Kozil des Grauens (oder war es das Graue Konzil  cheesy.gif ) und ähnliches.

 

Aber insgesamt kann ich nur sagen, dass es lohnend ist, in neue Spieler Zeit zu investieren!

 

Grüße aus Waeland von Njord

 

Leif Johannson

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Eben!

 

Nichts ist besser, als in eine alteingesessene RPG-Runde frisches Blut (bzw. sogar weibliche Spieleranteile) hereinzubringen. Das sorgt für mehr Abwechslung, Spaß und Überhaupt. Sicher müssen die erfahrenen Spieler und vor allem der Meister den Neulingen am Anfang helfen, aber das versteht sich ja eigentlich von selbst.

 

Bei uns gabs in dieser Beziehung nie Probleme. Und der Verschwiegenheit von Neulingen kann man auch ganz gezielt vorbeugen, indem der Meister sie oft direkt anspricht.

 

Viele Grüße,

 

Thorir

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Natürlich, frische Spieler beleben das Rollenspiel, weil sie oft sehr unkonventionelle Ideen haben. Ansonsten besteht auch die Gefahr, dass das Spielen nur mehr Routine ist.

 

Blöd ist nur, wenn neue Spieler sich zu sehr beeindrucken lassen und viel zu ruhig bleiben.

 

Das "Sagt-Mir-Was-Ich-Tun-Soll"-Phänomen geht mir leider ziemlich gegen den Strich. Da frag ich mich, warum der Spieler wohl überhaupt mitspielt?

 

Als (erfahrenerer) Spieler versuch ich halt auch, die Neuen zu fördern: Das schaut dann halt so aus, dass ich mich nicht in den Vordergrund dränge und ALLES machen will.

Manchmal hat das schon fast Elemente der Spielleiterrolle.

 

@Shaitan: Quote:

<div id='QUOTE'>... die Newbies eher dazu neigten, nichts zu sagen. Dies hat sich allerdings mittlerweile gelegt.</div>

Gut, dann geht es nicht nur uns so. Hat sich das von selber gegeben, oder habt ihr aktiv mitgeholfen?

 

@Harry W:

Quote:

<div id='QUOTE'>Wie wäre es, wenn die erfahrenen Spieler erfahrenere SCs spielen, und die so eine Art Lehrer für die anderen sind. Das würde die RL Situation wiederspiegeln, und beide von dir geschilderten Fälle erklären.</div>

 

Ja, das hab ich auch schon erlebt und es hat gut funktioniert (So hab ich zu spielen begonnen).

Dass erfahrene Spieler oft erfahrenere Chars haben, finde ich fast natürlich, besonders bei lange spielenden Gruppen.

 

Das wäre einen Versuch wert, ... nur ein Problem sehe ich dann weiterhin: Ich spiele so gerne erststufige Chars und sehe ihnen beim Wachsen zu. Das ist die Freude des Vaters einer Figur.

 

@all:

Danke für Eure Anregungen! Ich werde auch ein bisserl in mich gehen, drüber nachdenken und meine Mitspieler am Donnerstag darauf ansprechen.

 

Liebe Grüße,

 

Tre Pur.

 

 

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Ich bin damals auch als Frischling zu ein paar alten Hasen dazugestiegen, und ich muß sagen, das ist mir gar nicht so aufgefallen! Wir haben damals alle mehr oder weniger mit neuen Chars angefangen, und alle haben dumme Fehler gemacht (wie sich das für Grad-Einser gehört wink.gif )

Und bei Regelfragen haben eben die Nachbarn mal eben mit aufs Blatt gelinst...

Inzwischen bin ich auch zum SL aufgestiegen, und habe Neulinge verdauen müssen. Es macht am meistens Spaß, wenn min. ein oder zwei ältere Spieler dabei sind, an denen sich die Neuen orientieren können - ansonsten passiert es doch zu oft, daß sie den Drachen angreifen, statt vor ihm wegzurennen oder auf dem Boden zu kriechen...

biggrin.gif .

Oder auch nur die Stadtwache blöd anzumachen...

Allerdings  finde ich es prinzipiell nicht gut, wenn bei einem Haufen Anfänger dann der Grad8-OberkillerMagierKämpferMachSiePlatt dabeisteht, weil man dann komplett unetrschiedliche Gegener bauen muß. Und wenns blöd läuft, rülpst der Killer nochmal schnell, bevor er sich seinem Monster zuwendet, und siehe da, die Grad1er sind arbeitslos...

 

HANK

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Hihi, da ist mir was ziemlich witziges passiert:

Ich habe vor Kurzem meinen "alten" Charakter in die Rente geschickt und mit einem neuen begonnen. Und den habe ich vom Charakter ein bissi blauäugig und naiv angelegt. Prompt hat sich einer der alten Hasen (ein Dieb) erbarmt und seitdem erzählt er immer wieder Abenteuergeschichten aus der guten alten Zeit (die ich als Spieler natürlich miterlebt habe). Und welch Überraschung, der Dieb hat in seinen Erzählungen natürlich immer alle Schlösser geknackt, alle Fallen beseitigt und alle Schätze gefunden.

Echt super, mal so ein echtes Greenhorn zu spielen.

 

Ciao,

Wintermute

 

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@wintermute

hihi. und wenn die geschichten auch völlig falsch wären - du könntest deinen alten char gar nicht verteidigen! biggrin.gif

 

Aber ich kann ich dir nur beipflichten. Mit einem frischen Charakter sieht man die Welt mit ganz neuen Augen. ...

 

besonders wenn die alten Augen grad von Krähen ausgepickt werden  disturbed.gif

 

schönen Abend noch!

Tre Pur.

 

 

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@trepur:

 

Und wie ich ihn verteidigen kann! Mein alter Charakter (Hx) ist nämlich unter seeeeehr mysteriösen Umständen verschwunden und der neue (Ma) hat der Gruppe erklärt, daß der Hx in der Gilde sein Mentor war und ihm die Gruppe empfohlen hat. Jetzt rätseln alle natürlich, ob er ev. auch ein Hx ist, bzw. was zum Geier eigentlich mit dem "alten" Charakter passiert ist, den alle sterben gesehen haben.

 

D.h. natürlich auch, daß dann manchmal zu den Geschichten vom Dieb ein ganz naives "Aber der xyz hat mir das ein bissi anders erzählt..." kommen kann. Macht uns allen einen Heidenspaß!

 

Ciao,

Wintermute

 

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@wintermute

 

klingt höchst unterhaltsam :-)

 

diese kleinen verknüpfungen bringen echt atmosphäre, da sind die neuen chars wenigstens keine "unbeschriebenen Blätter". und ausserdem hat der neue char sehr gute gründe zur gruppe zu kommen - und nicht nur ein lapidares:

"wir_brauchen_noch_kanonenfutter._du_hast_eh_zeit,_oder?

 

lg

Trepur

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@trepur:

Du hast recht, ein Hintergrund für "neue" Charaktere bringt Atmospäre!

Das kann sogar ein eigenes Modul werden, weil der "alte" Dieb kurz später gestorben ist und danach gab es ein Abenteuer, das mit der Eröffnung seines Testaments begonnen hat, sowie der Suche nach seinem Mörder.

 

Ciao,

Wintermute

 

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wirklich interessierte Neueinsteiger (ich meine Rollenspiel- und keine Midgardneulinge mit Erfahrungen in anderen Systemen) viel frischen Wind in die festgefahrenen Verhaltensweisen bringen können wenn die alten Hasen sich etwas zurücknehmen und die Neulinge etwas unterstützen.

 

Viele Grüße

hj

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@hjmaier:

Da muss ich dir vollkommen zustimmen. Wo kann man solche Spieler kaufen? wink.gif

 

Der Thread entstand auch, weil mich uninteressierte, passive Spieler nerven, die einfach nur dabei sein wollen. Die haben dann eh ihre Wunsch-Chars mit guten Werten,  sie laufen trotzdem immer nur davon oder verstecken sich, und so weiter. :heul: Zum Glück brauch ich grad nicht meistern.

 

lg

Tre Pur.

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