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ChatGPT / KI abseits des RPG

Hervorgehobene Antworten

Bei der Verwendung als Suchmaschine muss man aufpassen, welche Quellen genutzt werden. Zusätzlich zeigt sich der Vorteil einer verteilt entstandenen Wiki.

tagesschau.de
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Grokipedia unter der Lupe: Erfundene Inhalte und fragwürd...

Elon Musk will mit seiner neuen Online-Enzyklopädie mit Hilfe von KI nichts als "die Wahrheit" abbilden. Doch ein Test des NDR-Verifikations-Teams lässt Zweifel an der Zuverlässigkeit von Grokipedia a

Vor einer Stunde, Solwac schrieb:

Bei der Verwendung als Suchmaschine muss man aufpassen, welche Quellen genutzt werden. Zusätzlich zeigt sich der Vorteil einer verteilt entstandenen Wiki.

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Grokipedia unter der Lupe: Erfundene Inhalte und fragwürd...

Elon Musk will mit seiner neuen Online-Enzyklopädie mit Hilfe von KI nichts als "die Wahrheit" abbilden. Doch ein Test des NDR-Verifikations-Teams lässt Zweifel an der Zuverlässigkeit von Grokipedia a

Richtig spannend wird es gegen Ende des Artikels:

1.) Die meisten Artikel sind okay - das müssen sie ja auch sein, denn sonst würde Grokipedia sich ja selbst überprüfbar ins Abseits stellen.

2.) Geraden in den Themenfeldern Geschichte, Wirtschaft, Politik und Religion lassen sich rechtsgerichtete Tendenzen feststellen. Nach links schlägt Grokipedia dort aus, wo man solche Tendenzen auch bei Elon Musk findet. Ich würde mal sagen, Musk schreibt sich sein eigenes, mit seiner Ideologie belastetes Lexikon.

3.) Der Sinn und Zweck dieses Dings ist wahrscheinlich nicht primär, dass man darin willentlich etwas nachschlägt. Verschiedenste KI-Programme bedienen sich bereits bei Grokipedia und schreiben ihre Antworten mit den "Fakten" von Elon Musk, ohne dass man es merkt oder sich dagegen schützen kann.

Gerade Punkt 3 halte ich für brandgefährlich, weil Musk die Quellen manipuliert und einen gewaltigen, aber unsichtbaren Hebel für seine Ansichten bekommt.

Mittlerweile bekomme ich Bilder mit persistenten Charakteren (insbesondere die Gesichtszüge) ganz gut hin.

Heute habe ich erstmals versucht, eine Reihe von Charakteren, deren Gesichter persistent bleiben sollen, in einem Bild abzubilden.

Das hat noch nicht so optimal geklappt, doch vielleicht gehe ich es auch nicht richtig an:

  • Habe in ChatGPT ein Projekt aufgemacht.

  • Dort einen für das "Gesamtprojekt" gültigen Artwork-Style hinterlegt.

  • Dazu Ankerbilder der Charaktere, je einmal Gesicht und Ganzkörper.

  • Dann pro Charakter eine Charakterbeschreibung (diese Files müssen inhaltlich noch überarbeitet / besser strukturiert werden).

  • Danach für bestimmte Charaktere noch Style-Files für Symbolik, Kleidung, Farben.

  • Dies alles in einem "Workflow" Chat innerhalb des Projekts.

  • Danach dann einen neuen Chat innerhalb des Projekts aufgemacht "Image Test Lab".

  • In "Image Test Lab" für die Ressourcen auf den "Workflow" Chat verwiesen und noch einmal explizit die Ankerbilder namentlich benannt, auf die er bei der Gruppenbilderstellung zugreifen soll.

Das Resultat ist noch nicht richtig rund:

  • Der übergeordnete Artwork Style wird zwar weitgehend eingehalten, aber nicht so ganz.

  • Trotz eines eigenen Files, welches die Körpergrößen der Charaktere und einiger Ausrüstungsgegenstände spezifiziert in cm, stimmen die Proportionen im Gruppenbild nicht wirklich präzise.

  • Am schwerwiegendsten ist jedoch: Trotz namentlichen Verweises auf die Anker-Bilder werden beim Gruppenbild die Gesichter der Charaktere nicht wirklich präzise getroffen. Es ist zwar klar zu erkennen, welcher Charakter wer sein soll, doch die Anker-Gesichter bekomme ich nicht wirklich im Gruppenbild abgebildet.

Hat jemand Tipps, Ideen, Erfahrung, wie man das angehen muß?

Francesco di Lardo

Es mag sein, dass andere Tools als ChatGPT besser für so ein Vorhaben geeignet sind. Ich nutze zum Beispiel neben ChatGPT noch FreePik bzw. wie es neu heißt Magnific. Dort kannst du Bilder als Referenzen hinterlegen und mit @img1, @img2 usw. explizit als Referenzen angeben.

5 Stunden her, Akeem al Harun schrieb:

Es mag sein, dass andere Tools als ChatGPT besser für so ein Vorhaben geeignet sind. Ich nutze zum Beispiel neben ChatGPT noch FreePik bzw. wie es neu heißt Magnific. Dort kannst du Bilder als Referenzen hinterlegen und mit @img1, @img2 usw. explizit als Referenzen angeben.

Geht bei ChatGPT auch. Hatte ich eigentlich auch gemacht.

Da ich vorher noch nicht mit "Projekten" in ChatGPT gearbeitet habe, muß ich wohl erst einmal genauer durchdringen, wie man das aufzieht.
Ich habe heute Vormittag ChatGPT einige Fragen gestellt, die mich vermutlich weiterbringen werden - hatte aber noch keine Zeit, die "Erkenntnisse" auszuprobieren.

Es gibt bei ChatGPT einerseits eine "Bibliothek", in die es automatisch Dinge speichert (außerhalb von Projekten und Chats). Das tut es bei mir nur teilweise, was wohl daran liegt, daß ich von Seiten des Browsers untersagt habe, daß Websites Dinge speichern können. Zumindest wurde ich vom Browser mal gefragt, ob ich das im Einzelfall zulassen wollte. Muß ich mir noch einmal ansehen.

Dann gibt es bei Projekten je nach Modell eine Anzahl an Dateien, die man als "Projektquellen" festlegen kann (bis zu 25 bei ChatGPT Plus). Ist nicht viel, also muß man sich ggf. gut überlegen, was man hierfür nutzen möchte. Eher übergeordnete wenige Kanon-Dateien vermutlich.

Ferner dachte ich, daß ChatGPT zumindest innerhalb eines Projektes mehr oder minder uneingeschränkt auf die Inhalte diverser Chats zugreift, was aber auch nicht ganz so gegeben zu sein scheint. Außerhalb eines Projektes habe ich diese Funktion eigentlich in den Einstellungen ausgestellt, habe aber den Eindruck, daß dort ChatGPT trotzdem - zumindest teilweise - "weiß", was in Chats steht, in denen ich gerade nicht aktiv arbeite.

Ein vermutlich wesentlicher Teil des Lösung scheint zu sein, daß gerade im Falle von Bildern, wo es auf Persistenz ankommt, diese "Anker-Bilder" noch einmal anfangs in den Chat hinein müssen, in dem man aktiv arbeitet.

Ich glaube auch, daß die Bilder innerhalb eines Chats in einem Projekt nicht gegen das 25er Limit an "Projektquellen" zählt.

Ferner muß ich auch noch genauer durchdringen, wie man am besten bestimmte hochgeladene Bilder referenziert:
Wenn ich ein Bild hochlade, hat dieses natürlich einen Dateinamen (etwa "Bild123.jpg"). Im Chat spricht ChatGPT dann gern von "Bild123". Manchmal pakt es einen Link-Button mit dem Dateinamen in Antworten oder Analysen. Clickt man auf den Link, so wird eine externe Website aufgerufen, was aber einen Error 404 gibt - ChatGPT sagt selbst, diese Link-Adresse ist als Referenz untauglich. Schließlich gibt es dann ggf. noch die Datei, die ChatGPT (automatisch) in die Bibliothek hochlädt. Dabei ist mir noch nicht klar, ob dies unter dem Dateinamen der hochgeladenen Datei passiert oder ob ChatGPT eigenen Dateinamen generiert. Letzteres scheint zumindest für von ChatGPT generierte Bilder der Fall zu sein. Die Dateinamen in der Bibliothek von ChatGPT kann man jedoch nicht umbenennen...

Vor diesem Hintergrund ist es nicht so augenscheinlich erschließbar, was ChatGPT wo "findet" (oder auch nicht), wenn ich einen Prompt gebe im Sinne von: "Benutze Bild123 als Anker-Bild für das Gesicht in diesem Chat."

Wenn man dies alles jedoch durchdrungen und und verstanden hat, dürften die Ergebnisse vermutlich gut werden.

Francesco di Lardo

Bearbeitet ( von Francesco di Lardo)

Ein Tipp jedenfalls, lass dir mit Hilfe von ChatGPT ein Projektdokument erstellen. Dieses Dokument hält alle wesentlichen Informationen. Wenn du einen neuen Chat öffnest, hat der Zugriff auf das Projektdokument. Wenn du den Chat beendest, lässt du eine Zusammenfassung erstellen, die du in das Projektdokument aufnimmst oder du lässt dir von dem Chat einfach ein neues Projektdokument erstellen, was den Chat mit einschließt.

Vor 6 Minuten, Akeem al Harun schrieb:

Ein Tipp jedenfalls, lass dir mit Hilfe von ChatGPT ein Projektdokument erstellen. Dieses Dokument hält alle wesentlichen Informationen. Wenn du einen neuen Chat öffnest, hat der Zugriff auf das Projektdokument. Wenn du den Chat beendest, lässt du eine Zusammenfassung erstellen, die du in das Projektdokument aufnimmst oder du lässt dir von dem Chat einfach ein neues Projektdokument erstellen, was den Chat mit einschließt.

In die Richtung geht es.

Mein "Ziel" ist, von der Gruppe der Charaktere für verschiedene Anlässe Bilder generieren zu lassen.
Dabei müssen die Gesichter, die Kleidung, einige Ausrüstungsteile natürlich "persistent" sein, wobei die Gesichter mit Abstand am wichtigsten sind.

Die Struktur des Projekts ist in verschiedene Chats aufgeteilt:

Einmal den "Character Workflow Chat", dieser wiederum in - nennen wir es - Blöcke:

- Block 1: Übergeordneter Kanon, etwa der allgemeine Artwork-Style, Größenverhältnisse der Charaktere untereinander, etc.
- Block 2 bis 5: Jeweils für einen der vier Charaktere, darin jeweils ein Anker-Bild für Gesicht, ein zweites für Ganzkörper, dazu Charakterbeschreibung, ggf. Kleidungs-, Symbolik-, Farb-Dokument für den jeweiligen Charakter.

Die Charakterbeschreibungen sind derzeit noch nicht "optimiert" und haben darin teils noch doppelte Informationen u.ä. Ferner könnten sie konsequenter strukturiert sein. Derzeit sind es aus Open Office Dokumenten generierte PDFs (PDFs mag ChatGPT lieber, als Open Office Formate). Vielleicht sind aber Markdown Files (.md) noch besser.

Der zweite Chat im Projekt heißt erstmal "Image Test Lab":

Hier ist die Idee gewesen, die eigentlich abzubildende Spielszene einzugeben, für dessen Erstellung er sich dann sämtliche "Basisressourcen" aus dem "Character Workflow Chat" zieht:

Etwa:
"Zeige ein Bild der Gruppe, die mit einem Maultier einen Waldpfad entlang reist, Golden Hour."
"Zeige ein Bild der Gruppe im Nachtlager rund ums Lagerfeuer."

Das funktioniert teilweise. Die "Ankerbilder" müssen hier jedenfalls nochmals ins "Image Test Lab" reingeladen werden, weil sonst die "Ähnlichkeit" und "Persistzenz" nicht ausreichend ist - was ich zunächst erwartet hatte. Ob es mit den Bilder nochmal in diesen Chat hochgeladen funktioniert, muß ich noch probieren.

Na, jedenfalls ist die Grundidee des Projekts:

- Alle "Standardinformationen" für Bildgenerierung der Gruppe der Charaktere sind nebst Kanon-Files im Projekt hinterlegt.
- Für das zu schaffende Bild wird dann nur noch die Beschreibung der gewünschten Bildsituation eingegeben.

Für die Anker-Bilder und Kanon-Files brauche ich dann auch noch eine vernünftige Namenskonvention, weil ich das Zeug auch alles lokal abspeichern muß - ChatGPT ist ja nicht zu vergleichen mit einem persistenten, konsistenten Dateisystem. Der lokale Filename braucht dann strukturierende Elemente, d.h. etwas "Sprechendes" für den Menschen, eine Asset ID für ChatGPT, eine Versionsnummer, ein Datum.
Ich habe hierfür zunächst mal so etwas gewählt:

0002_Ana_Face_Anchor_01_000023_v1.00_2026-06-01.png

  • "Block" im Projekt = 0002

  • Ana = "sprechend" für den Block

  • Face_Anchor_01 = "sprechend" für den Datei-Inhalt, hier Ankerbild für Anas Gesicht

  • Asset ID = eindeutige Nummer

  • v1.00 = Versionsnummer dieser Datei

  • 2026-06-01 = Bearbeitungsdatum der Datei

Ob das alles so perfekt ist - wahrscheinlich nicht. Zumindest vielleicht keine Katastrophe.

Francesco di Lardo

Bearbeitet ( von Francesco di Lardo)

Vor einer Stunde, Abd al Rahman schrieb:

Hier ein Video zu Codex. Ich habs nicht geschaut, aber der Titel klingt gut (nicht nur zum programmieren)

https://youtu.be/ODWUfwjW5NI?is=PMQCFxwB1yc90Z0M

In der Tat interessant. Wenn auch ein wenig unheimlich...

Das Video befaßt sich gar nicht mit Coding (also was ich als Funktion von Codex erachtet hatte), sondern legt den Schwerpunkt auf agentische KI Arbeit. Wiederholende Tasks, Erstellung von "Skills" usw. Das beinhaltet auch Zugriff auf den eigenen Rechner, zumindest einen bestimmten Ordner, in dem Codex dann Dateien erstellt und manipuliert.

Was dabei sehr verlockend ist:
Man kann natürlich viel besser Assets uns Ressourcen lokal hinterlegen und Codex darauf selektiv Zugriff gewähren.
Eins der Hauptprobleme bei ChatGPT erschien mir, daß es eben kein "Dateisystem" ist und Dinge wieder vergißt bzw. nur mit einer begrenzten Zahl oder Umfang von Dateien umgehen kann, die ja auch irgendwann an ein Limit des gebuchten Modells stoßen (werden).

Ich bin bei ChatGPT also gezwungen, gewisse Assets wieder neu "hochzuladen" nachdem ich sie vorher "lokal" gesichert habe.
Und dies würde natürlich eine ganze Menge manuelle Arbeit bedeuten nebst viele Gedanken zum System der lokalen Dateiablage, Versionierung und Namenskonventionen, die ich brauche, um im Zweifel Dinge wiederfinden zu können, die ChatGPT "neu hochgeladen" wieder brauchen könnte. Gedanken machen müßte man sich auch bei lokalen Strukturen (klar), aber dies könnte einfacher sein.

Aber man hat das Ding auf seinem lokalen Rechner am Herummengen...

Hmm...

Francesco di Lardo

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