Jump to content
Sign in to follow this  
Orlando Gardiner

M5 - Regeltext Geländelauf, Akrobatik und der Kontrollbereich

Recommended Posts

(Mag sein, folgende Fragen beantworten sich selbst und ich verstehe es einfach nicht)

 

1.) Kann Geländelauf oder Akrobatik zum Durchqueren eines Kontrollbereichs auch dann genutzt werden, wenn die Figur sich am Anfang der Runde in einem Kontrollbereich befindet?

 

2.) Erfolgt ein solcher Einsatz von Geländelauf oder Akrobatik in der Bewegungsphase oder in der Handlungsphase?

 

Regelstellen:

 

"Befindet sich ein Abenteurer bei Rundenbeginn schon in einem gegnerischen Kontrollbereich, darf er diesen nicht verlassen und sich höchstens um 1 m zur Seite bewegen." (KOD, S. 76)

 

"Ein ausgebildeter Akrobat kann den Kontrollbereich eines Gegners durchqueren. Er verzichtet dafür in dieser Runde auf eigene Handlungen." (KOD, S. 101) und

 

"Abenteurer, die Geländelauf gelernt haben, können im Kampfgetümmel durch den Kontrollbereich eines Gegners hindurchlaufen, wenn ihnen ein Erfolgswurf gelingt." (KOD, S. 112)

 

Danke,

Orl

 

(Edit: Das Präfix ist falsch: eigentlich war ich der Meinung "Regeltext" ausgewählt zu haben - bedaure)

Edited by Orlando Gardiner

Share this post


Link to post

1) nein, s. deine erste Regelstelle

 

2) Bewegung, s. Deine zweite Regelstelle (dass das akrobatische Durchqueren mit EW eigentlich eine Handlung ist, ignorieren wir mal und hoffen auf eine eindeutigere Formulierung in M6)

  • Like 3

Share this post


Link to post

1) nein, s. deine erste Regelstelle

 

2) Bewegung, s. Deine zweite Regelstelle (dass das akrobatische Durchqueren mit EW eigentlich eine Handlung ist, ignorieren wir mal und hoffen auf eine eindeutigere Formulierung in M6)

 

ja, sehe ich auch so und ja

 

3) Geländelauf (gelernter EW mit B/2) oder Akrobatik (gelernter EW mit B/2), was dir besser liegt, auf jeden Fall musst du das gelernt haben!

Edited by Panther

Share this post


Link to post

1.) Kann Geländelauf oder Akrobatik zum Durchqueren eines Kontrollbereichs auch dann genutzt werden, wenn die Figur sich am Anfang der Runde in einem Kontrollbereich befindet?

Nein, der Kodex sieht zwei Möglichkeiten für das Verlassen eines Kontrollbereichs vor (Kodex S.76): Die panische Flucht oder der gedeckte Rückzug. Es gibt in den Beschreibungen von Akrobatik und Geländelauf auch keine weitere Ausnahme.

  • Like 2

Share this post


Link to post

Danke für die bisherigen Antworten.

 

Könnte man 1.) nicht auch anders auslegen? Geländelauf und Akrobatik durchbrechen sozusagen das übliche Handlungsschema? Wenn das Durchqueren in die Bewegungsphase fällt, ist das doch schon weit weg genug von den zwei Optionen (Lösen/panische Flucht) in der Handlungsphase?

 

Würde eine solche Auslegung vielleicht zu dynamischeren Kämpfen führen und/oder brächte sie das Spielgleichgeweicht durcheinander?

Edited by Orlando Gardiner

Share this post


Link to post

Könnte man 1.) nicht auch anders auslegen? Geländelauf und Akrobatik durchbrechen sozusagen das übliche Handlungsschema? Wenn das Durchqueren in die Bewegungsphase fällt, ist das doch schon weit weg genug von den zwei Optionen (Lösen/panische Flucht) in der Handlungsphase?

Du wolltest doch etwas zum Regeltext, oder etwa nicht?

Würde eine solche Auslegung vielleicht zu dynamischeren Kämpfen führen und/oder brächte sie das Spielgleichgeweicht durcheinander?

Größere Dynamik? Vielleicht.

Aber definitiv wäre der Kontrollbereich weniger wert. Dies würde dazu führen, dass Zauberer sich weniger auf den Kontrollbereich der Kämpfer verlassen könnten, d.h. längere Zauber wären noch schwerer anzuwenden.

Auch könnten wenige Figuren nicht mehr so leicht einen Durchgang oder Flur sperren, dies dürfte ebenfalls stärker gegen als für Spielerfiguren sein.

 

Insgesamt sehe ich keine Verbesserung. Der Kontrollbereich ist ein zentrales Element in den Regeln und kann nicht so einfach geändert werden. In einigen Situationen fühlt man sich dadurch gehemmt und in anderen verlässt man sich darauf und macht ihn sich zu Nutze.

Wenn einen das nicht gefällt, dann braucht es grundsätzlich andere Mechanismen.

  • Like 3

Share this post


Link to post

Orlando wollte keine Regeltext-Antwort, sonst hätte er es oben vermerkt.

 

Ich stimme ihm zu, Es beim Lösen als zusätzliche Möglichkeit einzubauen (neue Hausregel) führt bestimmt zu dynamischeren Kämpfen, da bstimmt auch die NSC das gleiche anwenden werden, gibt es dann ein wildes Gehoppel, denn fast jeder hat ja Geländelauf gelernt....

Share this post


Link to post

Orlando wollte keine Regeltext-Antwort, sonst hätte er es oben vermerkt.

 

Ich stimme ihm zu, Es beim Lösen als zusätzliche Möglichkeit einzubauen (neue Hausregel) führt bestimmt zu dynamischeren Kämpfen, da bstimmt auch die NSC das gleiche anwenden werden, gibt es dann ein wildes Gehoppel, denn fast jeder hat ja Geländelauf gelernt....

Doch. Er möchte eine Regeltextantwort. Man konnte es auch ohne Präfix erkennen an der Formulierung und an den Regeltextzitaten.

Share this post


Link to post

(Edit: Das Präfix ist falsch: eigentlich war ich der Meinung "Regeltext" ausgewählt zu haben - bedaure)

 

Orlando wollte keine Regeltext-Antwort, sonst hätte er es oben vermerkt.

 

Ähm Panther, hast du da nicht alles gelesen?  -Derzeit ist es auch schon mit M5 Regeltext "getaggt"

Share this post


Link to post

Danke für die bisherigen Antworten.

 

Könnte man 1.) nicht auch anders auslegen? Geländelauf und Akrobatik durchbrechen sozusagen das übliche Handlungsschema? Wenn das Durchqueren in die Bewegungsphase fällt, ist das doch schon weit weg genug von den zwei Optionen (Lösen/panische Flucht) in der Handlungsphase?

 

Würde eine solche Auslegung vielleicht zu dynamischeren Kämpfen führen und/oder brächte sie das Spielgleichgeweicht durcheinander?

 

Also nun wie auch immer eine Regeltext-Antwort:

 

Dieses "Durchbrechen" sehe ich nicht, da denke ich hat Solwac schon genau richtig geantwortet.

 

Dieses "Bewegung vor Handlung" ist auch ein Regelstrukturprodukt. Der SL soll das im Zweifelsfall immer KOD5, S60 nehmen:

 

 

Der Spielleiter muss in solchen Situationen eine realistische Bewegungsfolge zulassen, auch wenn dies den Buchstaben der Regel „erst bewegen, dann handeln“ widerspricht.

  • Like 1

Share this post


Link to post

Ich denke, das entscheidende Wortteil jeweils ist "durch".

Das beinhaltet, dass man sich zu Beginn extern von etwas befindet und später (bei Erfolg) auch.

Sonst würde hier irgendwas stehen wie "heraus" und fürs durchqueren "muss daher auch nicht anhalten".

 

Ich weiß, Realismus interessiert hier nicht, aber trotzdem:

Bei Geländelauf sehe ich einen benötigten Anlauf, der dafür spricht.

bei Akrobatik könnte ich mir auch noch einen Rückwärtssalto oder eine schnelle Hechtrolle zur Seite vorstellen, ohne Anlauf aber keinesfalls hinter den Gegner. Das wäre schon großes KiDo...

  • Like 1

Share this post


Link to post

Danke an alle für die Antworten. Jetzt weiß ich Bescheid. Danke an Solwac für das Aufzeigen möglicher Konsequenzen bei einer sehr, sehr wahrscheinlich falschen Regelauslegung.

Frohes Fest!

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
Sign in to follow this  

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Haedor
      Hallo liebe Leute!
      Ich wollte fragen, wie Überraschung in Midgard gehandhabt wird. Mir ist dies nach dem lesen der Regeln noch nicht klar...
      Angenommen ein Angreifer schleicht sich unbemerkt an sein Opfer heran. Hat das Opfer in der ersten Runde dann auch die Möglichkeit auf einen Angriff? 
      Bisher bin ich gewohnt, dass die überraschten Parteien in der ersten Runde nicht handeln dürfen. Lt. Regeln von Midgard haben diese abe nur keinen Angriff.
      Kann mir jemand helfen den Ablauf des Kampfes zu verstehen? 
      Tausenddank im Voraus.
       
      LG Haedor
    • By habedublin
      Hallo,
       
      beim Spielen kam bei uns die Frage auf ob eine Spielfigur auf der Marmorhaut wirkt besser gegen Gift geschützt ist oder ob Gift die gleiche Wirkung hat, wie wenn die Spielfigur das Gift auf die normale Haut bekommt.
       
      Leider wurden wir aus den Beschreibungen im Regelwerk nicht schlau, wie nun das Gift wirkt.
       
      Haben wir etwas übersehen oder ist dieses im Regelwerk nicht geklärt. Wäre nett wenn ihr mir dabei weiter helfen könntet.
       
      Grüße Habedublin
    • By Panther
      Eine M5 Gruppe besteht aus einem Grad 1 und 4 Grad 10.
       
      Die spielen 10h ein Abenteuer und lösen es so nach Erwartung.
       
      Es wird pauschal Punkte vergeben
       
      Wieviele Punkte bekommt wer?
       
      A
       
      1     100
      10   300
      10  300
      10  300
      10   300
       
      oder
       
      B
       
      jeder 300
       
      oder
       
      C
       
      jeder 1300 / 5 = 260
       
      oder
       
      D
       
      was anderes?
    • By Läufer
      Laut Kodex, S59 bewegt man sich in Aktionsphasen mit einfacher B. Ausnahmen kann der Spielleiter zulassen. 
      Da mir da die Ansage 'Darfst du nicht' zu platt ist, habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich das spielen würde:
      Man zieht in allen Fällen als erster, und man hat keinen Kontrollbereich.
      Mensch mit dreifacher B:
      EW: Geländelauf, um nicht zu stürzen (gilt bei normaler Wiese, bei glatter Straße WM+4, bei unebenerem Boden bis WM-10)
      Man ist wehrlos
      Jeder Treffer führt zwingend zum Sturz (Schaden wie aus Fallhöhe 2m)
      Mensch mit doppelter B:
      Wenn der Boden unebener ist als Wiese, EW: Geländelauf, um nicht zu stürzen.
      Für die Abwehr wirft man statt eines WW: Abwehr einen WW: Laufen Man erhält -8 auf seinen WW: Abwehr.
      Bei Treffer (egal ob leicht oder schwer)  EW: Geländelauf, WW: Geländelauf gegen den EW: Angriff, um nicht zu stürzen.
      Reiter auf Pferd mit doppelter B (dreifache B nicht möglich, da Pferde nicht spurtstark sind)
      Pferd kann nicht sofort auf doppelte B beschleunigen/abbremsen, es muss vorher/hinterher eine Runde mit normaler B laufen.
      EW: Reiten, um einen Sturz des Pferdes zu vermeiden (gilt bei normaler Wiese, bei glatter Straße WM+4, bei unebenerem Boden bis WM-10)
      Pferd und Reiter sind wehrlos
      Wird das Pferd getroffen, stürzt es, wenn dem Reiter ein EW-4: Reiten misslingt.
      Wird der Reiter getroffen, stürzt er, wenn ihm ein EW-4: Reiten misslingt.
      Der Reiter kann mit einem EW-4: Reiterkampf einen Angriff mit EW-4 durchführen.
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Ma Kai
      Einer Figur fehlen nach Verwundung im Kampf noch 2 LP, aber noch ganz viele AP (viele leichte Treffer gefangen). Sie schluckt einen 2W6-Heiltrank und würfelt eine "7". Natürlich erhält sie 2 LP zurück. Wie viele AP bekommt sie - 2 oder 7?
      M.E. 7.
      Der Regeltext (ARK S. 144) sagt "... gewinnt ... Lebens- und Ausdauerpunkte zurück, wobei LP- und AP-Maximum nicht überschritten werden. (...) nur auf Wesen, die durch äußere Gewalt LP verloren haben, nicht durch Gift, Krankheit oder ähnlich wirkende Zauberei."
      Das "und" im ersten Satz könnte einen Gleichklang implizieren.
      Die Erfordernis, "durch äußere Gewalt LP verloren" zu haben, könnte ebenfalls auf eine Bindung an die LP hinweisen.
      Allerdings sind ja die AP jeweils separat genannt, auch das AP-Maximum, so dass eine Regeneration von unterschiedlichen Beträgen LP oder AP doch durchaus möglich scheint.
      Interessante Zusatzfrage - hätte sie keine LP verloren, könnte sie den Heiltrank dann quasi rein als AP-Trank verwenden? Oder müsste sie sich dann für einen LP in den Arm schneiden, um die AP-Regeneration zu ermöglichen?
      M.E. sollte es auch hier keine Einschränkungen geben - wenn man einen Heiltrank verballern will, um die Wirkung (nur) eines Krafttrunks zu erlangen, dann kann man das tun. Normal kann, wer Heiltränke herstellen kann, jedenfalls auch den Krafttrunk lernen (auch wenn er es vielleicht noch nicht hat), was umgekehrt nicht unbedingt der Fall ist. Deshalb wäre ein allfälliger "unfairer" Vorteil aus der Konzentration auf nur-und-dann-zweckentfremdete-Heiltränke sehr überschaubar, die Vereinfachung durch Entfall dieser Komplikation hingegen gut.
×
×
  • Create New...