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Stephan

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  1. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Anstelle von LaA, der mit Du wahrscheinlich gemeint war, eine kurze Erklärung von mir: Die offiziell vorgeschlagene Regelung der EP-Vergabe über Fertigkeiten, Zauber und Kämpfe ist objektiv, jedenfalls objektiver als die Vergabe über subjektive Gefühle und Wahrnehmungen. Allerdings ist sie nicht unbedingt als gerecht anzusehen, weshalb ich auch, wie oben beschrieben, viel von der subjektiven zusätzlichen AEP-Vergabe halte. Diese dann durchaus pauschal mit einem von Abt zu Abt wechselnden Fixbetrag, den jeder Spieler bekommt. LG GP Dann antworte ich mal an Stelle von Saidon: Die Vergabemechanismen für die EP mögen objektiv sein. Das heißt aber nicht, dass sie einen irgendwie objektiven Blick auf die Spielanteile geben (und darum ging es ja in LaAs Argumentation). Der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs ist auch objektiv messbar. Nur leider hilft mir die Kenntnis dieses objektiv bestimmbaren Datums überhaupt nicht dabei, festzustellen, wie die Spielanteile verteilt sind.
  2. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Da Serdo und Galaphil sich zu entsprechenden Bemerkungen haben hinreißen lassen, weise ich darauf hin, dass mathematisches Untalent in meinem Fall wohl kaum als Erklärung für den Wunsch nach möglichst einfachen Regeln zur EP-Vergabe dienen kann. Eine Promotion in Mathematik ist als Nachweis hierfür hoffentlich ausreichend. Ansonsten stelle ich fest, dass die Ansichten dazu, was kompliziert ist, offenbar unterschiedlich sind. Das fortgeschrittene System zur KEP-Vergabe wurde in keiner meiner Runden auch nur in Betracht gezogen. KEP = 2 * geraubte AP (im Nahkampf) und die werden selbstverständlich vom Spieler aufgeschrieben. Ebenso wurden AEP und ZEP für erfolgreichen Fertigkeiten/Zaubereinsatz vom Spieler notiert. Nur bei Entdeckungs-/Wissensfertigkeiten oder zaubern hat bei uns der SL die Punkte notiert, sowie natürlich die für gute Ideen. Das hat auch jahrelang annehmbar funktioniert. Auch wenn ich bestimmt gelegentlich den einen oder anderen Punkt vergessen habe. Es ist einfach so, dass es nach meiner Erfahrung eben noch deutlich besser funktioniert, seit dem wir diesen Punkt einfach gestrichen haben. @LaA: Deinen Beitrag verstehe ich nicht. Du hattest darauf hingewiesen, dass ich mich auf rein subjektive Wahrnehmung stütze (was richtig ist). Dass du das erwähnst, lies mich schließen, dass du für deine Herangehensweise eine höhere Objektivität annimmst. Die bezweifele ich. Wenn du sie gar nicht in Anspruch nimmst, bleibt mir der Sinn deiner Bemerkung zur Subjektivität meiner Herangehensweise unklar.
  3. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Womit Du Deine Bewertung auf eine rein subjektive Wahrnehmung abstützt. Das muss nicht falsch sein, solange Deine Wahrnehmung mit der Wahrnehmung des/der Spieler übereinstimmt. Was den bürokratischen Ballast angeht, so ist dies Deine Meinung. Ich selbst habe überhaupt keine Schwierigkeiten diese Buchführung nebenbei zu machen. Aber ich bin ja auch ein Zahlenfreak und penibler Buchhalter Als wie mühsam man die EP-Buchhaltung (insbesondere in der dreigeteilten Form) empfindet, ist natürlich Geschmackssache. Ich halte allerdings die im ersten Teil implizit vorausgesetzte Tatsache, eine Bewertung sei automatisch objektiv, wenn sie sich auf irgendwelche gemessenen Zahlenwerte stützt, für falsch. Auch Zahlenwerte müssen interpretiert werden, womit ebenfalls Subjektivität ins Spiel kommt. Und überhaupt muss man erst einmal klären, was die gemessenen Zahlenwerte (in diesem Fall die erworbenen EP) denn mit dem zu bewertenden Phänomen (in diesem Fall Spielanteile) zu tun haben. Und da bin ich, wie offenbar auch Saidon, der Meinung, dass die Korrelation hier äußerst fragwürdig ist.
  4. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Also ich finde die Herangehensweise nicht zirkulär, da es m.E. nicht um die Erfahrungspunkte geht, die du am Ende wegen gutem Rollenspiel und/oder Spielanteilen vergibst, sondern um die die vorher gemacht wurden. Wenn also der Kundschafter am Ende eines Abends 400 AEP gemacht hat und der Barde nur 80, dann liegt das wahrscheinlich nicht nur an Würfelglück/pech sondern auch daran, dass er weniger Spielanteile hatte. Ob allerdings mehr Spielanteil=mehr Spaß gilt, sei mal dahingestellt. In diesem Fall hätte also der Kundschafter am Spielabend 64 mehr erfolgreiche Würfe auf Allgemeine Fertigkeiten gehabt als der Barde. Das wäre allerdings ein Zeichen, dass etwas im Argen liegt. Offenbar ist das Rollenspielen nämlich zur Würfelorgie verkommen. Ich behaupte allerdings, dass ich das auch ohne die Auswertung der EP bemerken würde.
  5. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Wenn ich es richtig sehe, dann beschreiben LaA und Serdo unterschiedliche Nutzungsszenarien. Während LaA als SL aus der EP-Verteilung auf die Spielanteile der einzelnen Spieler schließen möchte, will Serdo als Spieler durch seine Statistik eine Katagorisierung der gespielten Abenteuer vornehmen. Ganz ehrlich: In beiden Fällen wird nach meiner Meinung mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und das im doppelten Sinne: Denn mit deutlich weniger Aufwand kann man meiner Erachtens für beide Zwecke bessere Ergebnisse erzielen.
  6. Meine Formulierung war sicher ungeschickt. Tatsächlich konnte auch ich mir auf dem von dir angegebenen abstrakten Niveau (Spielspaß steigern, Vorbild aus Roman/Film) vostellen, was die Motivation ist. Allerdings reicht eine so abstrakte Vorstellung dann eben auch nur für eine generische Antwort. Die kann dann lauten 'Guck ins Kompendium und mach im Zweifelsfall, was du willst' (Einskaldir) oder 'Pass auf, dass du die Balance wahrst' (Stephan). Ich hatte die Frage allerdings so verstanden, dass konkretere Hilfen gefragt waren. Und eine solche schien mir auch nach längerer Zeit im Strang nicht aufzutauchen. Insgesamt ist allerdings richtig, dass man Aussagen, in denen man für alle spricht, besser vermeiden sollte.
  7. Um ehrlich zu sein, finde ich Einskaldirs Antwort wenig erhellend. Dass das Ziel der Aktion der 'persönliche Spielspass' sein sollte, habe ich auch vermutet. ich nehme sogar an, dass Spielspaß fast immer die Motivation ist, etwas im Rollenspiel zu tun oder auch zu unterlassen. Diese abstrakte Erkenntnis hilft mir aber nun wenig weiter, Hawk irgendwelche konkreten Tipps zu geben. Und Tipps ala 'Lies mal, was das Kompendium dazu meint, und wenn es dir nicht gefällt, dann mach halt was einiges' sind so allgemein, dass sie auch wenig helfen. Am konkretesten sind da noch die Hinweise 'wenn die dich zu sehr einschränken' und 'Ein Priester, der auch noch ordentlich zulangt und dabei viele APs hat'. Diese Hinweise halte ich aber in der Tat für bedenklich. Einschränkende Regeln stehen nicht deswegen im Regelwerk, weil der Regelautor ein Misanthroph ist, der den Spielern den Spielspaß vermiesen möchte. Es gibt vielmehr gut (=spielspaß-fördernde) Gründe. In unserem Fall halte ich die folgende Überlegung für besonders wichtig: Viele Gruppen funktionieren deswegen gut, weil jede Spielerfigur ihre eigenen Stärken und Schwächen hat. Das sorgt dafür, dass die Gruppe als Team arbeitet und jeder seine Spielanteile bekommt. Ein Supercharakter mit lauter Stärken und keinen Schwächen kann da leicht den Spielspaß der anderen zerstören. Das muss nicht so sein. Vielleicht haben in Hawks Runde ja die anderen Spieler ihre Charaktere auch schon über die vom Regelwerk gesetzten Grenzen aufgepowert. Oder vielleicht gibt es in Hawks Gruppe ja viele Spieler, die es auch total toll finden, dabei zuzuschauen, wie eine Spielerfigur den Großteil der Herausforderungen im Alleingang löst. Oder der betroffene Spieler ist sowieso eine graue Maus, der nur durch eine solche Aufpowerung an Spielanteilen mit den anderen gleichziehen kann. Wenn das aber alles nicht gilt, dann würde ich von solch einer freihändigen Vergabe von Vorteilen stark abraten. Insbesondere, da wir uns hier im Bereich 'Neu auf Midgard' befinden. Nach meiner Meinung besteht die Gefahr, dass man sich sonst den Spaß am Rollenspiel schnell verdirbt.
  8. Hallo Hawk, ich versuche mal direkt auf deine Frage zu antworten. Erfahrungen habe ich mit dieser Kombination keine. Das gilt offenbar auch für die anderen Forumsmitglieder. Der Grund dafür dürfte sein, dass wir uns alle nur schwer vorstellen können, wozu eine solche neue Kombimation geschaffen werden sollte. Die Kombination zwischen Priester und Krieger ist in der Tat im Regelwerk schon doppelt (Ordenskrieger, Priester (Krieg)) abgedeckt. Glücksritter und Assassine sind beides gute Kämpfer mit erleichtertem Zugang zu vielen Allgemeinen Fertigkeiten, insbesondere im Bereich Bewegung und Soziales. Die beiden Charakterklassen liegen also sowieso schon nahe zusammen. Da scheint keine Notwendigkeit zu bestehen, noch eine Hybridform zu schaffen. Vorschläge bzw. Tipps werden wir dir vermutlich erst geben können, wenn du uns erklärst, warum trotzdem in eurer Gruppe der Wunsch nach einer solchen Mixtur entstanden ist.
  9. Meine Aussage ist vollständig. Dein erstes 'es könnte' wird durch meine Aussage 2 abgedeckt, dein zweites 'es könnte' durch meine Aussage 1. Allerdings berücksichtigt meine Aufzählung im Gegensatz zu deiner auch den Fall, dass A und B den gleichen Grad haben. Ein rechthaberischer Stephan
  10. Kann es sein, dass du die Regel zum Zauber Schlaf missverstanden hast? Es ist nicht so, dass der Spieler durch den AP-Verbrauch Rückmeldung über den Grad bekommt. Er kann maximal einen Höchstgrad abschätzen. Der Spieler sagt vor Anwendung des Spruches an, wieviel AP er einsetzt. Die verliert er auf jeden Fall. Dann werden alle Spielfiguren im Wirkungsbereich aufsteigend nach Grad sortiert, solange die aufsummierten Grade bis dahin die eingesetzten AP nicht überschreiten (und sie Grad kleiner als 7 haben). Die müssen dann alle einen WW:Resistenz machen, bei dessen Misslingen sie scheitern. Nehmen wir an, im Wirkungsbereich befinden sich zwei Spielfiguren A und B. Der Zauberer setzt z.B. 5 AP ein. A schläft ein, B nicht. Dann weiß der Zauberer, dass A höchstens Grad 5 hat. Er weiß außerdem, dass mindestens eine der beiden folgenden Aussagen richtig sein muss: 1) Der Grad von B ist mindestens so groß wie der von A 2) Die Summe der Grade von A und B ist höchstens 5 Wurde im Forum schon mehrfach erklärt.
  11. Ich möchte noch bemerken, dass ich die Fixierung auf die Neueinsteiger für gefährlich halte. Meines Erachtens sollte man auch die Situation im Auge behalten, in der eine Gruppe von durchaus erfahrenen Spielern darüber diskutiert, mit welchem System sie ihre nächste(n) Kampagne(n) denn spielen wollen. Und da wäre es natürlich schön, wenn das Ergebnis häufig 'Midgard' lauten würde. Dazu muss Midgard eben schon den Vergleich mit anderen Rollenspielsystemen aushalten.
  12. @Panther: Bwetrachten wir doch mal das Beispiel Musizieren. Nach Regelwerk kann jede Spielfigur diese Fertigkeit für ein Instrument in einem halben Jahr auf den höchstmöglichen Wert von +22 lernen, wobei in den ersten 8 Tagen ein Lehrmeister benötigt wird (der dafür mindestens 270 GS verlangt). Diesen Höchstwert behält die Spielfigurihr Leben lang, auch wenn sie jahrelang nie musiziert. Heißt das nun, dass die Spielfigur sich mit einem Hofmusiker am Hof des Seekönigs von Candranor messen kann? Der hat seine Fähigkeit vermutlich von Kindesbeinen an geübt und trainiert täglich mit seinem Instrument. Die Leiteigenschaft für Musizieren ist Geschicklichkeit. Eine hohe Geschicklichkeit gewährt auch einen hohen Angriffsbonus. Können wir also erwarten, im Kammerorchester von Candranor besonders viele gute Kämpfer zu finden? Ich denke, die Antwort auf diese beiden Fragen sind klar. Musizieren ist für Abenteurer eben eine Fertigkeit mit untergeordneter Bedeutung. Es wäre völlig unsinnig, das DFR dadurch aufzublähen, dass man modelliert, wie man es zum Hofmusiker am Hof von Candranor bringen kann. Wer diese Karriere anstrebt, der beschäftigt sich Zeit seines Lebens mit Musik und der Beherrschung seines Instruments. Das schließt offensichtlich aus, dass er auf Abenteuer auszieht. Es ist auch mäßig sinnvoll, darüber zu spekulieren, welchen Grad der Meisterviolinist des Seekönigs nun hat. Es ist durchaus möglich, dass der zwar virtuos Violine spielt, aber ansonsten nicht mal seine Schuhe selbst schnüren, geschweige denn, einem Angriff wirkungsvoll ausweichen kann.
  13. Da bin ich halt anderer Meinung. Auch wenn ich (im realen Leben) mir jetzt vornehmen würde, ein hervorragender Violinspieler zu werden, dann wäre das einfach unmöglich. Dafür hätte ich spätestens mit 10 Jahren anfangen müssen jeden Tag zu üben. Genauso werde ich es nicht mehr zu einem nobelpreisverdächtigen Physiker oder zu einem Snooker-Profi bringen. Selbst wenn ich eigentlich das Talent mitbekommen hätte (was ich auch bezweifele), so sind diese Züge bereits sehr früh in meiner Lebensgeschichte für mich abgefahren. Und so ist es nach Willen des Regelautors (und das finde ich gut so) eben auch mit der Meisterschaft in der Thaumaturgie. Die erreicht man nur, wenn man sich schon früh im Leben (Kindheit, Jugend oder frühes Erwachsenenalter) auf diese Tätigkeit vorbereitet. Und auch von denen, die diesen Weg wählen, bleiben vermutlich viele im Mittelmaß stecken. Ich sehe keine Notwendigkeit, die Regeln dadurch aufzublähen, dass sie auch solche Lebenswege abbilden. Und natürlich gelten für SCs andere Regeln als für NSCs. Das offensichtlichste Beispiel ist, dass NSCs im Allgemeinen keine Schicksalsgunst haben. NSCs können auch, wenn es dem Spielleiter gefällt, an einer seltenen unheilbaren Erbkrankheit leiden, von einem Meteoriten tödlich getroffen werden oder bei einem Schiffbruch unrettbar dem Tod durch Ertrinken ausgesetzt sein. Alle diese Gefahren bestehen für SCs nicht. Ebenfalls halte ich es für unsinnig anzunehmen, alles was auf Midgard passiere, sei durch die Regeln beschreibbar. Die Regeln sind definitiv nicht geeignet, dass Wirtschaftsgeschehen auf Midgard abzubilden. Man mag sich wünschen, dass sie in mikroökonomischer Hinsicht etwas ausgereifter werden. Aber makroökonomische Zusammenhänge bilden sie bestimmt nicht ab. Überhaupt wird das tägliche Leben von 99% der Midgard-Bewohner in den Regeln praktisch überhaupt nicht beschrieben. Die Regeln sind dazu da, bestimmte Situationen im Leben einer kleinen Minderheit der Bewohner Midgards (nämlich der Abenteurer) zu beschreiben. Diese Situationen sidn die abenteuerlichen Situationen, sowie in weit abstrahierterer Form die Lernphasen. Diese Beschränkung ist überaus sinnvoll
  14. Sehe ich anders. Midgard ist eine Welt schwacher Magie. Das bedeutet, dass mächtige magische Gegenstände nicht mal eben im Vorbeigehen erschaffen werden können. Dazu braucht es jahrelange Vorbereitungen, Studien, Experiemente... Abenteurer führen für so etwas ein viel zu unstetes Leben. Ich wäre tendentiell sogar eher für eine Einschränkung der in letzter Zeit überhandnehmenden magischen Möglichkeiten. Hallo Stephan! Das alte Lied von '...Abenteuer führen dafür ein viel zu unstetes Leben....' kann ich nicht mehr hören. Was ist möchte ist eine Definition wie vorzugehen ist, dann kann jeder Spieler entscheiden ob er die Mühe auf sich nimmt. LG Chaos Wegen Moderationsgefahr kommt die Antwort in diesem Strang: Die Regeln des DFR sind dafür gedacht, den Lebensweg eines Abenteurers zu modellieren. Sie sind nicht dafür geeignert, den Lebensweg eines Bauern, eines Handwerkers oder des Großfürsten von Geltin zu beschreiben. Und für Meisterthaumaturgen gilt das auch. Man muss halt bei jedem Modell berücksichtigen, was der Gültigkeitsbereich ist. Finde ich absolut ok so.
  15. Äh ja, klassischer Fall von Tomaten auf den Augen.
  16. Ich ärgere mich ebenfalls über die Löschung meines Beitrags in dem Strang. Ich hatte mir was dabei gedacht. M.E. hätte man die Beiträge, wenn sie an der Stelle wirklich falsch sind, nach http://www.midgard-forum.de/forum/showthread.php/28701-Midgard-5-Diskussion-zu-den-Verbesserungs-Änderungsvorschlägen verschieben sollen.
  17. Dank an DiRi für seine offenen Worte und an Eleazar für seine Analyse, der ich mich weitgehend anschließe. Vielleicht noch ein paar Zusatzbemerkungen. Es geht ja zunächst um die Frage, ob es ein M5 geben sollte/müsste. Erst danach kommt dann ggf. die Frage, wie M5 denn aussehen sollte. Zur ersten Frage hat sich im Forum vielleicht eine gewisse Krisenstimmung breit gemacht, die den Eindruck entstehen ließ, Midgard habe ein M5 in absehbarer Zeit nötig. Ob es sich da um einen Sturm im Wasserglas handelt oder, ob die Zeichen der Zeit hier richtig erkannt wurden, kann ich nicht beurteilen. Ich finde es jedenfalls schon bemerkenswert, dass Abd, der sich durch ein Engagement für Midgard eine exponierte Stellung erarbeitet hat, in letzter Zeit immer mehr durch Midgard-kritische Bemerkungen auffällt. Wenn man sich allerdings für eine Veröffentlichung eines M5 entscheidet, dann wäre es in meinen Augen grob fahrlässig, den Wissensschatz, der hier im Forum schlummert, ungenutzt zu lassen. Das betrifft sowohl den Wunsch nach Verbesserungen als auch die vielen Regeldiskussionen, die zeigen, wo Regeln unklar formuliert oder unübersichtlich dargestellt sind. Natürlich liegt diese Information nicht in leicht abgreifbarer Form vor, sondern muss aus den Weiten des Forums erst extrahiert werden. Das ist sicher nicht wenig Arbeit. Dennoch scheint mir das Forum immer noch die beste Möglichkeit des Einsammelns von Feedback zu sein, die realistischer Weise zur Verfügung steht. Wenn die ungenutzt bleibt, so wäre das für mich eine klare Ansage, dass man sein Produkt im Elfenbeinturm entwickeln möchte und die Wünsche der Kundschaft nur am Rande interessieren. Die von DiRi beschriebenen organisatorischen Probleme kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Dass die Frankes zur Zeit in Urlaub sind, sollte nichts ausmachen. Niemand erwartet, dass übermorgen ein M5 erscheint, und die jetzt geschriebenen Beiträge sind auch in einem Jahr noch gut lesbar. Ich gehe davon aus, dass ein Projekt M5 einen gewissen Projektplan besitzen wird: Wer schreibt wann was Wer kümmert sich um das Layout Wer erstellt den Index ... Selbst wenn die Erstellung der Grundregeln von einer einzigen Person gemacht wird, so werden Peripherie-Aufgaben doch sicher deligiert. In diesem Projektplan sollte eben auch der Punkt 'Auswertung des Forums' auftauchen. Und wenn die Frankes das nicht selbst machen wollen, dann sollten sie es halt deligieren. Darauf zu warten, dass es andere unaufgefordert und unautorisiert für sie tun, finde ich etwas merkwürdig.
  18. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Ein sehr guter neuer Aspekt, der die Kritik an der detaillierten Vergabe auf dem Kopf stellt: Anstatt die Ungleichheit pauschal auszugleichen hat man ein Instrument, mögliche Ungleichheiten bei den Spielanteilen wahrzunehmen und dagegen gezielt anzugehen. Natürlich sind unterschiedliche EP-Gewinne nicht alles, aber ein interessanter Indikator. Danke! Also ehrlich. Das überzeugt mich nun überhaupt nicht. Ich habe ja früher auch EP individuell vergeben. OK, dann habe ich mir Gedanken gemacht, wer welche Spielanteile hatte und habe danach AEP für den Spielabend vergeben. Natürlich kann man jetzt aus den AEP wieder auf die Spielanteile rückschließen. Aber das ist doch zirkulär. Umgekehrt wird für mich ein Schuh draus. Wenn ich mich nicht mehr mit dem ganzen bürokratischen Ballast der EP-Vergabe rumschlagen muss, kann ich mich mehr auf meine eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Und dazu gehört auch, zu beobachten, ob vielleicht jemand zu kurz kommt.
  19. Thema von Gorn Dejemie wurde von Stephan beantwortet in M4 - Gesetze der Magie
    Kann man Mamorhaut und Beschleunigen gleichzeitig auf sich anwenden oder gibt es einen Grund, warum das nicht geht? Hat man dann B -8 oder B -16? Dann noch Stärke und man hat einen schönen "Draufhauer" siehe Beschleunigen und Marmorhaut - wieviele Angriffe pro Runde
  20. @BF: Die Diskussion über diese These wäre in diesem Strang wohl offtopic. Daher sollten wir sie hier nicht führen. Tatsächlich ist der Punkt für meine Antwort auf Widukind eher nebensächlich. Selbst wenn das klassische Lernsystem gar kein Geld beinhalten würde und Läufer nun (dann völlig revolutionär) eine Regel vorschlüge, bei der Lernen zu Geldverlust führt, hielte ich es immer noch für abwegig, ihm deswegen moralische Vorhaltungen zu machen.
  21. @Widukund: Ich finde deine Reaktion ziemlich überzogen. Das klassische Midgard-Lernsystem hat unter anderem auch die Funktion Geld aus dem Spiel zu ziehen. Läufer hat nun ein anderes System vorgeschlagen, das einen ähnlichen Mechanismus vorsieht. Ich finde ein System auch nicht überzeugend. Aber es als Frechheit zu bezeichnen und ihm vorzuwerfen, er wolle die Spieler kleinhalten, finde ich abwegig. Zur Erinnerung: Alle im Spiel erworbenen Reichtümer sind rein virtuell. Ihre Zuteilung erfolgte auf Grund der Regeln, gemäß der Auslegung des SL. Wenn diese Regeln Mechanismen vorsehen, die diese virtuellen Reichtümer nach bestimmten Vorgaben wieder aus dem virtuellen Besitz entfernen, so kann man das kaum mit moralischen Kategorien messen. Solche Regeln sollten alleine daran gemessen werden, ob sie dem Spielspaß zuträglich sind. @Eleazar: Ich täte mich (in der Vergangenheit mehr als jetzt) auch schwer, solche Dinge, wie das Entfernen bestimmter Gegenstände/Reichtümer, mit den Spielern zu diskutiueren. Nicht, weil ich meine Autorität als SL gefährdet sehe, sondern weil ich eine Störung der Immersion befürchte. Im realen Leben habe ich nun mal die Geschehnisse auch nur durch mein eigenes Handeln beeinflussen. Andere Einflussmöglichkeiten auf die Außenwelt habe ich nicht. Wenn ich im Spiel nun noch andere Möglichkeiten habe, die Welt zu beeinflussen (z.B. 'Ok, wir einigen uns darauf, dass unser Schiff untergeht. Dabei gehen die folgenden Gegenstände, die sich als spielspaßstörend erwiesen haben, mit unter'), so begebe ich mich quasi auf eine Metaebene, die möglicherweise die Identifikation auf der Figurenebene erschwert.
  22. Ich rege eine Verschmelzung von Warum Erfahrungspunkte? und Was sind Erfahrungspunkte und warum brauche ich sie zum lernen? an
  23. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Wobei ich 'weiß' hier doch anzweifeln möchte. Wenn Spieler X in einem Kampf mal so richtig KEP abräumt, während Spieler Y durch Würfelpech in der ersten Runde des Kampfes mit inneren Verletzungen zu Boden geht und sich dann erst einmal durchaus rollengerecht eine Stunde am Spieltisch sehr zurücknimmt (und dafür vielleicht sogar großzügig 10 AEP bekommt), dann kann man durchaus geteilter Meinung sein, ob Spieler X jetzt an dem Abend besser gespielt hat. Er hatte auf jeden Fall mehr Glück.
  24. Natürlich muss man die Vergaberichtlinien neu definieren. Ich bin aber optimistisch, dass was deutlich einfacheres bei herauskommen kann als jetzt. Wenn ich die Vertreter der Nicht-Pauschalpunktefraktion richtig verstehe, dann soll doch mit der Individualpunktevergabe Motivation oder Belohnung für bestimmte Leistung gegeben werden. Und diese Leistung besteht doch nicht im Anwenden einer Fertigkeit, sondern in coolen Aktionen, gutem Rollenspiel, intelligenten Plänen oder Risikobereitschaft. Also wäre es doch konsequent für so etwas auch die freien EP zu vergeben und nicht für simples Gewürfel. Ich stelle mir das eigentlich recht einfach vor: 1. Für jedes Anwenden einer Fertigkeit (einschließlich Kampf und Zaubern) gibt es PP. Für Situationen, in denen viele Fertigkeiten beteiligt sind eventuell pauschaliert. 2. Für 'belohnenswerte' Aktionen gibt es EP. Im Extremfall ganz nach SL-Willkür. Wenn man dem SL hier nicht völlig vertraut, kann man ja für bestimmte Situationen Vorgaben machen. Zum Beispiel: Für jede Runde, die man sich im Kampf befindet bekommt man als Nichtkämpfer 5 als Kämpfer 8 EP. Die ganze Konstruktion mit den EP ist doch sowieso ein Regelkonstrukt, dessen Realitätsbezug stark hinkt. Wurde ja gerade in mehreren Strängen hier diskutiert. Die Trennung ZEP/KEP verhindert, dass im Kampf gewonnene Punkte zum Nachlernen von Zaubern eingesetzt werden. Es gibt aber keinen Mechanismus, der verhindert, dass ich die Erfahrung für das kampflose Überwinden eines Gegners in das Lernen von Skifahren verbrate. Von daher finde ich die Beschränkung gerade an der Stelle doch reichlich willkürlich. Außerdem ist gerade das von dir genannte Szenario des Klassenwechsels recht extrem. Das macht jede Spielfigur maximal einmal. Um das zu regeln einen Mechanismus einzuführen, der einen ständigen Mehraufwand in der Buchführung erzeugt, ist völlig unverhältnismäßig. Zumal es ja auch nicht gottgegeben ist, dass der Klassenwechsel über 10000 EP geschafft wird. Und ehrlich gesagt: Wenn es dem Spieler eines Kriegers so wichtig ist, nachträglich zaubern zu lernen, dass er dafür 10000 Punkte aufspart, dann gönne ich es ihm. Da sehe ich keinen Bedarf, weitere Hürden aufzubauen.
  25. Thema von Nelson wurde von Stephan beantwortet in Rollenspieltheorie
    Ich glaube, es gibt eine starke thematische Nähe dieses Strangs zu dem hier. Eleazars Analyse, EPs für riskante Aktionen seien notwendig, um die Spieler zu riskanten Aktionen zu motivieren und so den Spielspaß zu steigern, deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Weitere Kommentare dazu spare ich mir, denn es würde in die Diskussion über Vor- und Nachteile der Pauschalpunktvergabe abdriften, und dazu gibt es schon diverse Stränge.

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