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Stephan

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  1. Thema von Degas wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    Dass Leute nicht davon abgeschreckt werden in Diskussionen einzusteigen. Diesen Wunsch lese ich jedenfalls aus dem Beitrag 2140. In dem Beitrag wird auch ein Grund genannt, warum Leute nicht in Diskussionen einsteigen. Ich habe einen anderen genannt, von dem ich zufällig weiß, dass er auch gelegentlich dazu führt. Nun kann ich ja ein Einzelfall sein. Aber die Tatsache, dass in den genannten Strängen genau der als bedauernswert angesehene Zustand eingetreten ist (nämlich es steigt (fast) keiner mehr in die Diskussion ein), lässt vermuten, dass es auch anderen so geht. Und selbst wenn es nicht so ist, wenn also das Thema (wie von Panther vermutet) einfach ausgelutscht war, so entsteht doch kein wirklicher Schaden, wenn jetzt in dem Strang munter weiter über Gott und die Welt fabuliert wird. Weitere konstruktive Beiträge werden offenbar nicht verhindert (unsere Arbeitshypothese war ja, dass es die eh nicht mehr gibt). Und dem potenziellen späteren Nutzer, der sich dann über seitenweise themenfremdes ärgert, in dem er verzweifelt noch was themennahes sucht (offenbar hat er den Punkt, an dem das Thema ausgelutscht war, nicht mitgekriegt), kann man auch dadurch helfen, dass man irgendwann in den Strang noch eine Bemerkung der Form einbaut 'Ab jetzt kommen nur noch Beiträge, die nur noch vage mit dem Ursprungsthema zu tun haben'. Dann kann der Leser immer noch entscheiden, ob er trotzdem weiterlesen möchte. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass im Regelteil streng moderiert wird. Offenbar verfolgt man hier einen enzyklopädischen Ansatz. Die von mir genannten Beispiele kommen aber aus einem anderen Bereich. Und da verleiden mir die immer wieder beobachteten Maßregelungen einfach die Lust am mitmachen.
  2. Thema von Degas wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    hast Du bei dieser Moderation die Beiträge vorher gesehen,die ich da gelöscht habe? Da bei schriftlicher Kommunikation Ton und Gesichtsausdruck fehlen möchte ich sagen, dass diese Frage in keiner Weise provokant, sondern ganz sachlich gemeint ist. Keiner der Beiträge, weder von den sichtbaren, noch von den gelöschten ist von Dir. Ich weiß natürlich nicht, ob ich alle von dir gelöschten Beiträge gelesen hatte. Ich erinnere mich aber, den Strang betreten zu haben und mich gewundert zu haben, einige Beiträge, die ich vorher ganz interessant gefunden hatte, nicht mehr zu finden (was sich dann nach Lesen der Moderation aufgeklärt hat).
  3. Thema von Degas wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    da ich in letzter Zeit selten moderiert habe würde mich interessiern, welche Moderation Du meinst. Im übrigen finde ich es immer wieder erstaunlich, dass Moderationen als "über den Mund fahren" wahrgenommen werden. Die Formulierung impliziert für mich, dass ich unhöfliche, scharfe Einwände mache, jemanden bzw. seine Aussage als dumm darstellen, das Äquivalent von "Halt's Maul". http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31029-regeln-im-detail-wie-genau-müssensollen-regeln-sein/?p=2595408 und http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31030-magischer-schutz-gegen-feuerregen-und-hagel/?p=2595851.In beiden Fällen hat übrigens nach der jeweiligen Moderation sich noch genau ein Benutzer in dem Strang geäußert. Das ist vielleicht ein Indiz dafür, dass ich nicht als Einziger so empfinde. Es könnte aber auch genauso ein Indiz für eine gelungene Moderation gewesen sein. Wer weiß das also schon. Ist doch rein spekulativ. Aber was solls. Von einer gelungenen Moderation könnte man in meinen Augen sprechen, wenn die Diskussion danach auf das Thema fokussiert weitergegangen wäre. Das ist aber offenbar nicht der Fall. Also kann sich das 'Gelingen' maximal darauf beziehen, dass noch weitere themenfremde Beiträge verhindert wurden. Aber welcher Schaden wäre, verglichen zum jetzigen Zustand, durch eine ggf. noch seitenweise themenfremde Diskussion entstanden? Künftige Leser des Strangs, die sich für das Thema intersssieren, hätten dadurch auch nicht weniger für sie interessantes entdeckt. Sie hätten eventuell ein paar themenfremde Beiträge lesen müssen, bis sie merkten, dass für sie nichts interessantes mehr kommt. Jetzt merken sie es halt sofort, weil der Strang zu Ende ist. Das ist für mich ein extrem vager Vorteil. Und wenn es so wäre, dann müsste man ja auf jeden Fall gegenrechnen, dass offenbar Forumsteilnehmer ihren Spaß gehabt haben, indem sie den Thread für ihre Diskussion nutzen. Denn Kommunikation ist doch das wesentliche Ziel des Forums. Und BB hat ja Sorge, dass die leidet. In beiden Fällen wurde der Strang von gestandenen Forumsteilnehmern eröffnet, denen ich durchaus zutraue, dass sie selber in der Lage sind, zu artikulieren, wenn der Strang zu entgleiten droht. Das ist nicht geschehen.
  4. Thema von Degas wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    da ich in letzter Zeit selten moderiert habe würde mich interessiern, welche Moderation Du meinst. Im übrigen finde ich es immer wieder erstaunlich, dass Moderationen als "über den Mund fahren" wahrgenommen werden. Die Formulierung impliziert für mich, dass ich unhöfliche, scharfe Einwände mache, jemanden bzw. seine Aussage als dumm darstellen, das Äquivalent von "Halt's Maul". http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31029-regeln-im-detail-wie-genau-müssensollen-regeln-sein/?p=2595408 und http://www.midgard-forum.de/forum/index.php?/topic/31030-magischer-schutz-gegen-feuerregen-und-hagel/?p=2595851. In beiden Fällen hat übrigens nach der jeweiligen Moderation sich noch genau ein Benutzer in dem Strang geäußert. Das ist vielleicht ein Indiz dafür, dass ich nicht als Einziger so empfinde.
  5. Thema von Degas wurde von Stephan beantwortet in Neues im Forum
    Wenn wir dabei sind, Kinder bei ihrem Namen zu nennen: Ich habe letztens darauf verzichtet in eine Diskussion, die ich eigentlich interessant fand, einzusteigen, weil ich mal wieder beobachten durfte, wie anderen Beitagsschreibern von den Moderatoren wegen angeblicher Themenfremdheit über den Mund gefahren wurde. Wobei ich die monierten Beiträge durchaus als konstruktive Beiträge zum Thema empfunden hatte. Dieses Phänomen ist, zumindest für mich, deutlich stärker dafür verantwortlich, dass Diskussionsbeiträge unterbleiben, als nervende Beiträge einzelner Forumsmitglieder. Da hat es in der Vergangenheit deutlich penetrantere Vertreter gegeben. Bei Panthers Beiträgen wünsche ich mir allerdings, dass er seine Beiträge auch sprachlich mit der Sorgfalt verfasst, die er offenbar in seine Überlegungen zum Regelwerk steckt. Beiträge, bei denen ich mir erst mühsam erschließen muss, welches grammatikalische Konstrukt der Autor eigentlich bilden wollte, pflege ich meist nicht zu Ende zu lesen.
  6. Die Freiwilligkeit des Angebots von Prados steht außer Frage. Für mich stellt sich die Frage eher an den Verlag. Welches Service-Angebot will man dem Kunden bieten? Ich spiele zur Zeit auch das neue Rollenspiel Splittermond. Die Regeln gefallen mir aus verschiedenen Gründen deutlich schlechter als die von Midgard (4), aber bezüglich Service sind die halt viel besser als Midgard. Da gibt es ein Forum, in dem die Regelautoren mitdiskutieren und eben auch mal darlegen, wie bestimmte Dinge zu verstehen sind, oder was sie sich dabei gedacht haben, und ein Wiki, in dem man ebenfalls Autorenkommentare finden kann. Das hat uns schon über einige Unklarheiten hinweg geholfen.
  7. Ist der Zauber denn nur dazu da, um einen Gegner in Illusionsgestalt stärker verdreschen zu können als das sonst der Fall wäre? ich habe das immer für die langweiligste Anwendung dieses Zaubers gehalten. Nach der augenblicklichen Interpretation müssten die Leute, die den Zauberer in Illusionsgestalt sehen sollen ja nicht nur in maximal 50m Entfernung sein, sondern auch vom Zauberer gesehen werden. Letztlich ist also maximal ein Halbkreis betroffen. Weiterhin stellt sich die Frage, ob der Zauberer von denen, die er sieht, noch welche aussuchen kann, die ihn als Illsuion sehen, während ihn andere weiterhin normal sehen. Meine Vorstellung war immer, dass der Zauberer seine Gestalt magisch verändert, wobei die Illusion aber relativ leicht zu durchschauen ist. Im Prinzip eine leicht zu durchschauende Verkleidung. Mit dem Ansatz macht allerdings eine Reichweite wenig Sinn. Am ehesten noch in der von Solwac angeregten Interpretation, die ich daher nach wie vor bevorzuge.
  8. Mir scheint in diesem Ruf nach Prados die unrealistische Hoffnung enthalten zu sein, das Regelwerk sei in sich konsistent, man brauche nur jemanden (Prados), der es einem schlüssig erklärt. An diesem Anspruch ist vielleicht auch Prados' Engagement letztlich gescheitert. Wahrscheinlich sollte man sich mal mit dem Gedanken anfreunden, dass das Regelwerk diverse unauflösbare Widersprüche enthält (insbesondere bei Magie). Der hier besprochene Zauber ist vielleicht so ein Fall.
  9. Ich interpretiere Solwacs Vorschlag so, dass grundsätzlich erst einmal jeder von der Illusion betroffen ist (wenn er seine Resi versemmelt). Also auch jemand, der in 100m Entfernung steht. Die Reichweite wird erst interessant, wenn der Zauberer beginnt, sich in Illusionsgestalt zu bewegen. Dann ist er nämlich in einem Kreis mit Radius 50m um die Stelle gebunden, an der die Illusion zu wirken begann. Verlässt er diesen Bereich, so endet der Zauber automatisch.
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Stephan in Alba
    In meinen Augen beschreibt der Stand nur die Herkunft des Abenteurers. Schließlich kann ja jemand mit Stand 'Unfrei' auch Magier, Ordenskrieger oder Priester werden. Das sollte ja genauso schwierig sein, wie sich als Unfreie eagrel erklären zu lassen. Mit anderen Worten: Hat der Spieler den Stand 'Unfrei' so ist es seine Aufgabe, sich eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die erklärt, wie er mit dieser Herkunft trotzdem jetzt in der Lage ist, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.
  11. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Stephan in Alba
    Auf Seite 157 im Alba-QB findet sich der Passus "Weibliche Spielerfiguren unterliegen daher in Alba keinerlei Einschränkungen, sofern sie sich für eagrel erklärt haben - und davon sollte man ausgehen." Ich würde es daher für eine bewusste Entscheidung der Spielerin (oder des Spielers) einer weiblichen Figur halten, sich für Nicht-eagrel zu erklären. Die entsprechende rollenspielerischen Herausforderung, die derjenige sich ja gewünscht hat, würde ich dann als SL ggf. auch zu bieten versuchen. Das hat sich bei mir allerdings bisher darauf beschränkt, dass eine nicht-albische weibliche Spielerfigur als die Gruppe nach Thame kam, gefragt wurde, ob sie eagrel sei. Als sie verneinte, wurde sie nach ihrem Vormund befragt. Sie nominierte ein männliches Gruppenmitglied, der sich bereit erklärte, die Verantwortung für die Mitreisende zu übernehmen. Da man sich in Thame nichts zu Schulden kommen ließ, hatte das keine weiteren Konsequenzen.
  12. Nur zur Info: Doch die gab es. Sie wurden in einem Gildenbrief nachgereicht.
  13. Du wendest keine Regel an, würfelst aber gelegentlich? Wie muss ich mir das vorstellen? Mal nimmst du den W6, dann den W20 und ab und zu den W100? Mir ist jetzt nicht klar, worauf du hinauswillst. Es kann z.B. sein, dass ich aus dem Bauch heraus entscheide, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die NSCs die Übermacht der SCs erkennen und daher fliehen, bei 30% liegt. Wenn dann auf meinem Laptop gerade der 100-er vorne ist, dann drücke ich den Knopf. Ist gerade der 6-er vorne, dann drücke ich den und die NSCs fliehen bei einer 1 oder 2. Würde ich noch mit Hardware würfeln, dann würde ich halt den Würfel zur Hand nehmen, der gerade vor mir liegt. (Mache ich so auch mal, allerdings sind das dann Spielerwürfel, da ich keine eigenen mehr mitbringe). Dass ich beim Wurf mit dem 6-er jetzt eigentlich eine 33,3...%ige Wahrscheinlichkeit abbilde, nehme ich in Kauf. Die 30% waren ja eh nur Pi mal Daumen.
  14. Richtig. Ich hatte nur den Eindruck, dass einige der Schreiber hier im Strang der Meinung waren, dass erst durch Einführung dieser Regel die Möglichkeit bestünde, Bekanntheit der Spielerfiguren in der Spielwelt im Spiel abzubilden. Dem wollte ich widersprechen.
  15. Dass die Bewohner der Spielwelt auf die Aktionen der Abenteurer reagieren halte ich sowieso für selbstverständlich. Dazu gehört natürlich auch, dass sie ggf. von Taten und Untaten der Abenteurer erfahren haben. Um das im Spiel rüberzubringen benötigt man noch nicht zwingend eine zusätzliche Regel. Der SL kann das auch per Bauchentscheidung abbilden. Ich wende z.B. auch die Regel mit den Moralwerten nicht an. Das heißt aber nicht, dass meine NSCs sich nie ergeben oder die Flucht ergreifen. Es heißt nur, dass ich das als SL aus der Situation spontan entscheide, manchmal auch unter zu Hilfenahme des Würfels. Ich habe beim Thema Ruhm und Ruch da bisher noch nicht das Bedürfnis verspürt, das zu formalisieren. Aber die Geschmäcker sind halt verschieden.
  16. 'Unterwiesen durch die Coraniaid' bedeutet ja eine gewisse Nähe zu elfischem Gedankengut. Und Elfen dürfen immerhin kein Meucheln und kein Giftmischen lernen. Das gibt ja schon einen Hinweis darauf, dass gewisse Mittel nicht eingesetzt werden.
  17. Widerspruch: Im Kampf Polizei gegen Mafia hat sich die Polizei zum Beispiel verpflichtet, niemanden einfach so abzuknallen oder ohne Beweise festzuhalten. Ein Kodex, an den sich die Mafia meines Wissens nicht gebunden fühlt. Asymmetrische Kodexe sind natürlich möglich und kommen auch vor. Natürlich kann da bei einer Seite leicht der Eindruck entstehen, man sei unfair benachteiligt. Daraus resultiert dann die Versuchung, den Kodex nicht mehr zu befolgen. Aber dieser Versuchung kann man ja widerstehen. Zum Beispiel einfach aus Überzeugung. Oder weil man darauf setzt, dass eine höhere Macht eingreift und die Chancen wieder richtig verteilt.
  18. Thema von Fimolas wurde von Stephan beantwortet in Material zu MIDGARD
    Ich habe den Eingangsbeitrag nun bereinigt. Hierzu habe ich die Links durch Literaturangaben sowie einen allgemeinen Hinweis auf die offizielle Internetseite von MIDGARD ersetzt. Dies ist schlicht pflegeleichter. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas! Leider funktionieren die dort befindlichen Links ins Forum (bei den Küstenstaaten) auch nicht mehr.
  19. Endlich! Ja, das ist genau das, was ich meine! Bei den Lesen der Quellenbücher habe ich häufig wirklich das Gefühl, dass da z.B. nicht Alba beschrieben wurde sondern ein fantastisches, mittelalterliches Schottland, wo man nur Namen, Geschichte und Geographie geändert hat, aber das wichtigste, die Kultur, fast unverändert übernommen hat. Weiter vorne war noch von einem Geschichtsbuch die Rede. Nun reden wir von einer Kulturbeschreibung. Damit man deine These verifizieren kann, müsstest du natürlich mal spezifizieren, auf welchen Zeitpunkt du dich eigentlich beziehst. Das Mittelalter umfasst immerhin ca. 1000 Jahre. Da hat sich die Kultur mit Sicherheit auch ganz schön gewandelt. Unbestritten sind gewisse Details des Alltags aus Schottland importiert: Der Albai ist sparsam bis geizig, trinkt gerne Uisge, spielt Dudelsack und trägt Kilt. Das haben 90% der Leser des QB vermutlich vorher so erwartet und gewollt. Wobei es sich (siehe Diskussion ums Kilt) ja teilweise gar nicht um eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der mittelalterlichen schottischen Kultur handelt, sondern um die Bedienung beliebter Klischees. Nehmen wir das System zur Königswahl. Das scheint mir eher an das Wahlsystem im Hl. Römischen Reich als an das Tanistry-System (kenne ich nur aus der Wikipedia) angelehnt zu sein. Welcher Kult aus der realen Welt ist 1-1 auf den Vraidos-Kult übertragbar? Überhaupt das religiöse: Das mittelalterliche Schottland war eines vieler christlicher Länder. Wichtige religiöse Fragen wurden im Zweifelsfall in Rom entschieden. Die albische Religion gibt es nur in diesem Land -> völlig andere Situation. Fiorinde ist für mich eine Stadt mit klarem Bezug zum mediterranen Raum. Wo gab es die in Schottland? Schottland musste immer mit einer Invasion aus dem kulturell und bevölkerungsmäßig überlegenen England rechnen. Bei Alba muss man vielleicht mit einer Invasion aus Clanngardan rechnen, einem kulturell und bevölkerungsmäßig eher unterlegenem Land -> völlig andere Situation. ...
  20. Faktencheck: Ta-Meket = altes Ägypten Das irdische alte Ägypten wurde zuerst ins persiche Großreich integriert, dann hellenisiert, dann ins römische Reich integriert, da christianisiert, dann ins byzanthinische Reich übernommen, dann von den Arabern erobert. In der Folge dann islamisiert und arabisiert. Zunächst nur eine Provinz des Kalifenreichs (Zentrum erst Damaskus, später Bagdad). Unabhängigkeit unter den Fatimiden, später dann Aijubiden, Auseinandersetzung mit den Kreuzfahrern, Aufstieg der Mamlucken. Irgendwann in der Zeit Aufstieg zum Zentrum der islamischen Welt. Am Ende des Mittelalters dann von den Osmanen erobert. Kann ich jetzt so nicht 1-1 im QB wiederfinden.
  21. So ging es mir auch gelegentlich, aber in einem etwas anderen Sinne. Mir waren bei Nahuatlan und beim Zwergen-QB die ausführlichen Beschreibungen der Vorgeschichte deutlich zu lang, da ich nicht sehen konnte, wie die sich effektiv in Rollenspiel umsetzen ließen. Das war aber unabhängig davon, ob diese virtuelle Historie sich eng an eine irdische Geschichte anlehnte oder völlig der Fanatasie entsprungen war. Beim Alba- und Rawindra-QB erkenne ich dagegen das (erfolgreiche) Bemühen, eine Gesellschaft zu schaffen, die viel Potenatial für rollenspielerische Verwicklungen (mit und ohne Fantasy-Anteil) besitzt. Das finde ich gelungen.
  22. Ich kann verstehen, wenn einem die in den Quellenbüchern beschriebenen Kulturen zu wenig Fantasy enthalten und zu nah an historischen Vorbildern orientiert sind. Mir gefällt es zwar, wie es ist, aber das ist eine Geschmacksfrage, über die sich bekanntlich nur schwer streiten lässt. Allerdings gehört der augenblickliche Zustand halt zur Identität von Midgard. Man spricht damit Leute (wie mich) an, denen das so gefällt, während Leute (wie BR), die gerne eine fantasy-haftigere Welt wollen, vielleicht bei anderen Systemen besser aufgehoben sind. Was ich nicht verstehe, ist die Verknüpfung zu 'mangelnder Freiheit für Spieler und Spielleiter'. Nähmen wir an, laut Alba-QB wäre nicht der Kilt das typisches Kleidungsstück sondern ein aus Orchäuten gefertigtes blau-gelb gestreiftes knie-langes Hemd. Und es wäre nicht Beornanburgh die Hauptstadt, sondern eine verlassene Arracht-Stadt, die ihre Bewohner auf magische Weise langsamer altern lässt. Das wäre doch in gleichem Maße eine Einschränkung für Spieler und Spielleiter (die sich an das QB halten wollen).
  23. Da will und kann ich jetzt eigentlich nichts zu sagen. Aber wenn das auf Cons ein Problem ist, dann sollte es innerhalb der Con-Community gelöst werden. Wenn die Con-Community durch die Existenz von QBs Nachteile erleidet und sich nicht darauf einigen kann, die durch gemeinsames Ignorieren der QBs zu beseitigen, dann ist das wohl ein Problem dieser Community.
  24. Nein. Es sei denn eine Freiheitseinschränkung ist für dich weder ein Vor noch ein Nachteil. Das Thema dieses Stranges sind aber nicht Vor- und Nachteile von QBs überhaupt, oder 'Was mich an QBs schon immer gestört hat', sondern Vor- und Nachteile, die sich aus ihrer Historischen Nähe ergeben. Als derjenige, der die Diskussion begonnen hat, kann ich nur sagen, dass hier noch alles IT ist. Na dann äußere ich mal mein Unverständnis über die beschriebenen Probleme. Als Problem wurde ja genannt, dass QBs festelegen, was die Hauptstadt ist und wieviele Einwohner sie hat. Nehmen wir die Tatsache, dass Beornanburgh die Hauptstadt von Alba ist und ca. 30.000 Einwohner hat (ich sehe zwar immer noch nicht, wo hier die Historische Nähe ist, aber sei es drum). Nehmen wir an, eine Gruppe beschließt, dass sie es viel cooler findet, wenn Fiorinde die Hauptstadt von Alba ist und eine Metropole mit 100.000 Einwohnern ist. Ich bin sicher, dass keine Rollenspielpolizei sie daran hindern wird. Und wenn der SL im nächsten Abenteuer der Meinung ist, es passe jetzt aber besser, wenn die Hauptstadt von Alba ein verträumtes Kuhdorf mit 100 Einwohnern an der Grenze zu Clangadarn ist, und alle Gruppenmitglieder haben mit der daraus entstehenden Inkonsistenz kein Problem, so bleibt die Rollenspielpolizei immer noch untätig. Etwas anders mag die Situation auf Cons sein, wo unterschiedliche Spieler ohne vorherige gemeinsame Absprache zusammentreffen. Ich verstehe das Problem da zwar auch nicht. Da ich aber nicht auf Cons gehe, bin ich vielleicht nicht kompetent mir dazu eine Meinung zu bilden. Wenn die Mehrheit der Con-Spieler das tatsächlich als Problem empfindet, dann ist es ja ein leichtes, eine allgemeine Con-Regel aufzustellen, dass QBs bei Cons nicht gelten. Deswegen muss man doch die QBs den Spielern, die sie in ihrer Heimrunde gerne nutzen (so wie ich z.B.), nicht madig machen.
  25. Nein. Es sei denn eine Freiheitseinschränkung ist für dich weder ein Vor noch ein Nachteil. Das Thema dieses Stranges sind aber nicht Vor- und Nachteile von QBs überhaupt, oder 'Was mich an QBs schon immer gestört hat', sondern Vor- und Nachteile, die sich aus ihrer Historischen Nähe ergeben.

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