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Rosendorn

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Alle Inhalte erstellt von Rosendorn

  1. Thema von Hiram ben Tyros wurde von Rosendorn beantwortet in Spielhalle
    Kontertoooooor! 1:0 für mich! So, jetzt bitte das Spiel beenden ...
  2. Thema von Hiram ben Tyros wurde von Rosendorn beantwortet in Spielhalle
    Noch hält meine Mannschaft das 0:0 gegen den Tabellenersten.
  3. Allerdings wird das oft als unangenehme Arbeit empfunden. Vielleicht auch zurecht, denn Freizeit ist knapp und die dann auch noch mit ein paar pubertierenden Kiddies verbringen?
  4. Thema von Wurko Grink wurde von Rosendorn beantwortet in Spielhalle
    Ah, dann ist das Internat doch eine glatte Bevorzugung für diejenigen, die die Zeit dafür haben. Sehr schade, das hieß doch mal anders ...
  5. Thema von elf wurde von Rosendorn beantwortet in Spielsituationen
    Was ist das für eine Frage? Was interessiert mich die sexuelle Ausrichtung eines Freundes und/oder Mitspielers? Ich gehe mit einem homosexuellen Mitspieler exakt gleich wie mit einem Hetero oder Bi um. Und bevor noch jemand fragt: Ja, ich habe mit Homosexuellen gespielt - kein Unterscheid zu Heteros.
  6. Ein Kollege von mir hat während des Schullandheims Rollenspiel gespielt. Mit sehr viel Erfolg, es gibt wohl einige, die das wiederholen wollen und eventuell sogar selbst anfangen. Das besondere dabei ist, dass er eben keine Rollenspiel AG machte, sondern mehr oder weniger willkürlich Schüler erwischte. Ich denke - das richtige Produkt vorausgesetzt -, dass man problemlos sehr viele Kinder abholen kann.
  7. Es spielen übrigens bei weitem nicht alle Jugendlichen WoW oder sonstwie Computer. Sehr viele lesen, spielen Brettspiele oder bauen Baumhäuser. Noch weit mehr spielen und lesen gar nichts, sondern vertreiben sich die Zeit mit Fernsehen und Web 2.0 (SchuelerVZ). Letztere sind übrigens dankbar, wenn man sie abholt und ihnen Alternativen bietet.
  8. Habt ihr hier einen Wettbewerb, wie man Spieler möglichst quält? Wie soll vernünftiges Ressourcen-Management seitens der Spieler funktionieren, wenn der Spielleiter ständig am Rädchen schraubt, Dinge unnötig verknappt und dann auch noch Heiltränke kippen lässt?
  9. Die Dinger sind schlecht. Oder (Runenklingen) zu unbekannt. Die hast das alles schon ausprobiert? Oder ist das das übliche DSA-Bashing?[...] Ja. Nein. Diese Werbung bringt nichts. Aber auch gar nichts. Keinen einzigen neuen Kunden. Wie Kazzirah schrieb, werden damit nur einem System ein, zwei Kunden abgeworben, die dann zum neuen wechseln. Das ist ein absolutes Nullsummenspiel. Bringt gar nichts: Verkehrt. Wie Du ja auch selbst schreibst. Für den einzelnen Verlag ist das auch kein Nullsummenspiel, höchstens für die RPG-Szene. In diesem Thema geht es um "Pen & Paper-Rollenspiel am Ende". Nicht um "Rettet Verlag XY". Ergo bringt das Nullsummenspiel dem P&P-RSP gar nichts.
  10. ? Beide Systeme sind doch bei einem Verlag untergekommen.Prometheus erlaubt nach wie vor die freie Verbreitung der PDFs. Oder was willst du wissen? Die Dinger sind schlecht. Oder (Runenklingen) zu unbekannt. Stimmt so nicht ganz meiner Meinung nach. Support-Runden auf Cons dienen schon der Werbung, wenn auch nur in der schon aktiven Szene.Diese Werbung bringt nichts. Aber auch gar nichts. Keinen einzigen neuen Kunden. Wie Kazzirah schrieb, werden damit nur einem System ein, zwei Kunden abgeworben, die dann zum neuen wechseln. Das ist ein absolutes Nullsummenspiel.
  11. Wieso unterstellst du mir, ich würde deine Beiträge nicht lesen? Das ist ziemlich vermessen. Vielleicht verstehe ich nicht alles richtig, aber lesen tue ich sie doch. So mag ich nicht diskutieren.
  12. Wie kommst du darauf, dass es nur 10.000 Gruppen geben sollte? Doch wohl hoffentlich nicht aufgrund von Hellers Wunderaussage ("Es würde mich wundern...")? DSA verkauft 3000 Abenteuer. Leider habe ich keinen blassen Schimmer, wieviele davon bei Sammlern landen. Vom den 4er-Regelwerken sind doch über 10.000 Exemplare verkauft worden. Und das ist nur DSA! Was ist mit Shadowrun, D&D, F&S-Produkten? Auch die haben Spieler ... Und dann gibt es meiner Ansicht nach eine ganze Masse an Rollenspielern, die nur die englischen Produkte kaufen und spielen - die sind halt nicht am deutschen Markt beteiligt, aber in meinen Augen durchaus rückholbar. Ich denke, dass die Indizien eher für 100.000 Gruppen sprechen ... Aber egal, das ist völlig unwichtig. Das Problem in Deutschland liegt weniger im Vertrieb, sondern in der Redaktion - auf der Kreativ-Ebene. Die kommen nicht in die Pötte, kennen kaum die aktuellen Entwicklungen außerhalb ihrer Schublade und produzieren nur noch die Nabelschau, die ich oben schon angriff. Ich halte es für möglich, 10.000 neue Kunden (= Käufer = Spielleiter) zu gewinnen. Mit dem richtigen Produkt, das die Graswurzelbewegung auslöst. Konzepte sind da, ich bin sehr gespannt, was Prometheus Games mit der deutschen Savage World-Lizenz anstellt.
  13. Kazzirah, ich denke, der Hauptunterschied zwischen unseren Standpunkten ist meiner Ansicht nach einfach, dass ich der Meinung bin, die Verlage könnten durchaus Produkte raus bringen, die mehr Zielpublikum erreichen würden. Du siehst das wohl nicht und denkst nur an Lösungswege, die die Verlage nicht leisten können. Ich glaube auch nicht, dass irgendwie 100.000er Auflagen mit Rollenspielprodukten in Deutschland erreicht werden könnten - davon habe ich nie gesprochen. Aber ich bin mir sicher, dass knappe 10.000er Auflagen drinnen wären, wenn die Verlage begeisterndere und bessere Produkte ausstoßen und ihren Möglichkeiten nach bewerben würden. Das Fandom ist zu vielem bereit, nur braucht es auch mal Dinge, mit denen man rausgehen kann. Midgards Runenklingen ist etwas, mit dem man anfangen kann. Leider ist Midgard innerhalb der Rollenspielszene sehr klein und unbedeutend. Somit gibt's automatisch weniger Fans, die damit umhergehen und der "Werbetat" vom VF&SF (bzw. Midgard Press) ist vermutlich noch kleiner als der von Pegasus, Ulisses oder anderen. Auch wird Midgard leider (und unbegründet) in der Szene als verstaubt, oberlehrerhaft und schlecht angesehen, sodass die Runenklingen nicht mal in der Restszene Unterstützung und Aufmerksamkeit erfahren. Was die Art der Produkte angeht, da gibt es interessante Konzepte. Beispielsweise die Kampagnen-Bücher (Plotpoint-Campaigns) für Savage Worlds. Die sind von vorneherin so konzipiert, dass sie der Spielleiter einmal durchliest (oft nicht mal das) und sie mit den Spielern durchspielt - größtenteil mit minimalem Vorbereitungsaufwand, wenn er die SW-Regeln beherrscht - Grundregelwerk 160 A5-Seiten für 7,95 Euro. Nach einer ansprechend langen Spielzeit sind die Dinger fertig und man wendet sich einem neuen Werk zu. Also ein weiterer Verkauf (i.d.R. Hardcover, preislich zwischen 20,- und 40,- Euro). Edit: Das sind doch die periodisch wiederholbaren Kaufanreize! Konzepte gibt es durchaus, nur wird in Deutschland in meinen Augen kaum etwas versucht und es gibt in den Verlagen einfach zu starre und verkrustete Strukturen.
  14. Ach Kazzi, ich bezog mich vor allem auf diesen Satz: Der ist in meinen Augen einfach falsch.
  15. Thema von Wurko Grink wurde von Rosendorn beantwortet in Spielhalle
    Hmmm, ich habe noch das alte Jugi-System und verkaufe so alle drei, vier Wochen einen. beispielsweise zuletzt einen guten Torwart für 80.000,-. Kommt beim Internat wirklich so wenig rüber?
  16. Was mich an der ganzen Diskussion (in den anderen Foren) und auch dem Artikel stört, ist die fast schon weinerliche Suche nach Gründen von außerhalb der Verlagswelt. Was ist aber mit dem Mist, den die Verlage selbst zu verantworten haben? Nehmt doch mal den lächerlichen Neustart der zweitgrößten Rollenspielreihe WoD mit Vampire u.Ä. Oder D&D 4 mit seinen Sammelminiaturen und der extrem Vereinfachung des Rollenspiels in Richtung computerartigen Missionen bei Beibehaltung der Seitenzahlen. Oder bleiben wir in Deutschland: DSA 4 war fast unspielbar, inzwischen sind wir bei der Version 4.1 - Charaktererschaffung unter 3 Stunden nicht möglich. Aber Schuld am Rückgang sind Online-Rollenspiele und Fans, die eigene Systeme rausbringen ... Ha, ha ... Die Fans sollen es richten und neue Kunden ankarren. Und womit anfixen? Mit 4000 Seiten DSA? Oder nur 2500 Seiten D&D? Runenklingen ist toll. Das ist eindeutig ein richtiger Ansatz, damit können wir Fans auch etwas anfangen und es neuen in die Hand drücken. Aber auch hier ist der Ausblick auf 352 Seiten DFR plus 304 Seiten ARK als Minimallösung des Regelwerks anstrengend und abschreckend. Und Runenklingen ist nach dem einmaligen Durchspielen nur noch bedingt nutzbar (außer natürlich in einer neuen Gruppe). Aber immerhin hatte man viele Stunden Spielspaß für relativ wenig Geld und Aufwand. Meiner Ansicht nach liegt das Problem auch in der Unattraktivität der "großen" Systeme. Selbst Midgard - das ich jetzt einfach mal dazuzähle - hat ein riesiges, sperriges Regelsystem, von den Weltbeschreibungen ganz zu schweigen. Frank Heller erwähnt mal mittendrin die Einstiegshürde. Diese Systeme sind nur noch auf die alten Fans ausgerichtet und geben ihnen (Runenklingen mal ausgenommen) nichts in die Hand, wie man neue Spieler mitnehmen könnte. Neue Spieler wollen aber schnell Erfolgserlebnisse. Das geht auch problemlos. Nehmen wir mal "Ratten!". Das bekomme ich kostenlos, kann mir aber auch für 11,- Euro das Regelwerk inkl. Abenteuer kaufen. In der gedruckten Version besteht das Regelwerk mit Weltbeschreibung aus 58 A5-Seiten und es ist noch das Abenteuer mit ca. 6, 7 Seiten (ich gehe jetzt nicht in den Keller zum Nachschauen) drinnen, damit man gleich losspielen kann. Sicherlich, das Genre mag nicht jedem liegen, aber damit kann man wirklich schnell loslegen. Ich habe mir das Ding in Essen gekauft, einmal durchgelesen und eine unglaublich lustige und spannende Runde geleitet. Charakterschaffung in ca. 20 Minuten (mit Erklärung der "Völker"), 5 Minuten Regelerklärung und 6 Stunden Spielspaß mit dem ersten Abenteuer - mein Arbeitsaufwand: ca. eine Stunde lesen und begreifen. Und meine Spieler wollen unbedingt eine Fortsetzung. Wie lange brauche ich als Neueinsteiger, um 6 Stunden Spielspaß bei Midgard zu bekommen? Der englischsprachige Raum ist da wesentlich weiter. Es gibt Dutzende von kleinen, schnellen Systemen, womit man viel Spaß haben kann. Entweder aus dem Forge-Umfeld (Primetime Adventures, Dogs in the Vineyard, My life with Master ...) oder in der Old-School-Welle (Labyrinth Lords, Mutant Future ...) überall sind wieder kleine, übersichtliche Regelwerke erhältlich. Und in vielen davon wird Rücksicht genommen auf aktuelle Entwicklungen in der Rollenspieltheorie. Ich habe den Eindruck, dass die großen Verlage stehen geblieben sind. Sie machen ihre Dinge wie vor 15 oder 20 Jahren, verfetten ihre Regelwerke und wollen Umsätze mit erweiterten Neuauflagen, statt echten Neuanfängen. Kümmern sich nicht um Entwicklungen in der Szene und wundern sich nun, dass ihre Umsätze zurückgehen. Und Schuld sind dann aber alle anderen (äußeren) Umstände. Ja klar. Ich hoffe, dass Runenklingen ein wenig die Runde macht und werbe fleißig dafür. Ich habe den ersten Band auch schon ein paar Mal verschenkt. Allerdings hoffe ich ebenso, dass irgendwie die Reihe fortgeführt wird und ein Midgard light entsteht, weil die jungen erst mal zwei, drei Jährchen erfolgreich spielen sollten, bevor sie selbstständig an die dicken Schinken ran wollen. Wenn sie allerdings danach gezwungen sind, die Seitenmonster durchzuackern, um weiterspielen zu können, dann werden sie vermutlich wieder verloren gehen und sich dem schnelleren Vergnügen vom Online-RPG widmen. Liebe Grüße... Der alte Rosendorn
  17. Mal provokant: Warum müssen wir irgendwas tun? Oh, unser Hobby ist wirklich nett und macht viel Spaß, aber ich habe doch alles, was ich zum jahrelangen Spiel brauche, selbst Spieler sind kein Problem, man muss sie nur bei der Stange halten. Wieso soll es für mich in irgendeiner Form wichtig sein, dass die Verlage nicht aussterben? Im Netz gibt's doch ein riesiges Repertoire an Gratis-Spielen und -erweiterungen. Und einiges davon macht extrem viel Spaß. Schaut euch doch mal um: http://www.darkshire.net/jhkim/rpg/freerpgs/ Oder etwas auf Deutsch: http://www.projekt-kopfkino.de/ (Ratten! und Funky Colts sind beides geniale kleine Rollenspiele!) Letztlich geht's doch in dem Artikel nicht um das Aussterben des Hobbies, sondern nur um das Aussterben der Verlage, die irgendwie alles verschlafen ...
  18. Thema von bluemagician wurde von Rosendorn beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Hallo Leute, Anfang diese Woche haben wir die zweite und letzte Etappe (ab dem Blockhaus) des Wilden Königs gespielt. In der Zwischenzeit habe ich zwei Spieler verloren. Einen, weil er keine Zeit hatte, einen zweiten, weil er das Abenteuer, bzw. die Aneinanderreihung von Kämpfen schrecklich fand. Die restlichen vier Spieler mochten das Abenteuer und hatten durchaus Spaß, es hätte aber nicht mehr länger sein dürfen - ich fand's allerdings gegen Ende als SL eher zweitklassig. Es ist ja wirklich ab Gryffenscraeg nur noch linear und im Bro Bedwen nur noch ein Kampf nach dem anderen, wobei man vielen kaum ausweichen kann. Das ist schade. Abgesehen von den mitgeführten NSC gibt es keinerlei Möglichkeit zum Rollenspiel, ständig nur Fertigkeitseinsätze oder eben Kämpfe. Trotz gemeinsamer Anstrengungen beim Beschreiben wurde es immer mehr ein Würfel- und Tabletop-Spiel ohne jegliche Immersion in die Charaktere. Lediglich beim Blockhaus, war mal etwas Spannung neben der Würfelei vorhanden. Der Dungeon nach dem Blockhaus ist ein recht stupides Durchgekloppe, auf die Sache mit dem versteckten Ausgang sind meine Spieler beim Karussell sehr schnell gekommen, weil sie ja auch die Geheimkammer in der Blockhütte fanden. Den falschen Thronsaal haben wir aber ausgelassen, da roch es schon von Anfang an nach Falle. Im Tal fanden sie die Feenfalter und auch das Labyrinth sehr stimmungsvoll. Aber leider auch wieder nur vollkommen linear (diesmal fast wörtlich) ohne irgendwelche Entscheidungsmöglichkeiten abseits des vollständigen Rückzugs. Nach dem Spiel hatten wir ein recht langes Gespräch (wir waren früher fertig als geplant), wobei wir eine Alternative gefunden haben, die das Abenteuer für unsere Gruppe und auch dem ausgestiegenen Spieler wesentlich spaßiger gemacht hätte: Einfach eine Möglichkeit einbauen, dass die Spieler sich nicht wieder und wieder und wieder durch die Schwarzalben durchkloppen müssen, sondern magisch verkleidet sich einschmuggeln und so mittels Rollenspiel (nicht nur Würfel rollen) irgendwie in die Nähe des Lebensborns kommen können. Schade, dass mir das nicht beim Spiel oder besser noch in der Vorbereitung eingefallen ist, das wäre echt spaßig geworden. Die Spielfiguren hätten mit ein bisschen Anstrengung irgendwie ein magisches Elixier oder Artefakt erhalten können, das sie in Schwarzalben verwandelt hätte. Dann hätte sie durch geschicktes, diplomatisches Vorgehen Kontakt aufnehmen, eventuell einen kleinen Abstecher in eine Siedlung der Verwilderten machen können und sich so zum Lebensborn durchfragen oder -schmuggeln können. Natürlich hätte es dann auch noch Kämpfe geben können und einiges schief laufen, aber so wär's viel mehr in der Hand der Spieler gewesen und es hätte auch interessante Interaktionen mit NSCs geben können. Liebe Grüße... Der alte Rosendorn
  19. Thema von bluemagician wurde von Rosendorn beantwortet in Spielleiterecke
    Mancher Laptop-Einsatz benötigt wohl viel Vorbereitung. Da müssen Playlists erstellt werden, damit die Geräusche perfekt zu geplanten Szene passen, die ganzen Karten und die Powerpoint-Präsentationen erstellt werden. Da ist in meinen Augen klar, dass der SL nach der ganzen Arbeit auch will, dass die vorbereiteten Dinge gebührend von den Spielern bestaunt werden. Was macht der SL aber, wenn die Spieler etwas ganz anders tun wollen? Wenn sie an Orte gehen, für die keine Karten vorliegen oder andere einfach ignorieren, wo etwas besonderes vorbereitet ist? Wenn der SL einen coolen Soundtrack für einen epischen Kampf vorbereitet hat, die Spieler aber am Gegner vorbeischleichen? Der Schamane eben keinen Bock auf den totalen AP-Verlust im Rahmen einer Vision hat? Hier ist in meinen Augen die Gefahr des Railroading extrem groß. Der so beschriebene Einsatz von Laptop als Visualisierungs-Hilfe mit Soundtrack verleitet garantiert viele SL dazu, die Spieler in bestimmte Bahnen zu zwingen, damit sie auch ja das mühsam Vorbereitete bewundern können - das ist aber kein echtes Rollenspiel mehr. Das besondere am P&P-Rollenspiel ist doch die totale Freiheit der Entscheidung, sonst kann ich ja gleich Computerspiele spielen. Allerdings könnte ich mir eine Erleichterung bei der Buchhaltung vorstellen - vorausgesetzt es gibt eine anständige Software. Gerade das mehrfache Würfeln usw. kann sinnvoll abgenommen werden. Und hierbei würde mich ein kleines Netbook neben dem SL gewiss nicht stören.
  20. Du brauchst dich nicht rechtfertigen. Wie ich schrieb, habe ich keine Probleme mit einer großzügigen EP-Vergabe. Erlaubt ist, was Spaß macht. Wenn alle sich mindestens 500 bis 700 EP pro Abend pauschal wünschen, können die sie gerne haben - kostet ja nichts. Ich würde halt nur zu bedenken geben, dass sie dann extrem schnell durch die Grade nach oben schießen und der SL ständig die Gegner anpassen muss, um Spannung zu erhalten. Das würde mir als SL weniger Spaß machen. Und die Spieler machen sich in meiner Heimrunde nicht so viel aus der Steigerei und damit den Punkten. Wir kommen bei unserer hausgeregelten EP-Vergabe (AEP pauschal, KEP nach dem einfacherem System und ZEP regelkonform) auf etwa 300 bis 400 EP pro Abenteuer (ca. 4 bis 6 Sitzungen á 3 Stunden). Das genügt uns vollkommen.
  21. Auf einem Con ist es nicht mein Problem, die Spieler über alle Maßen voran zu bringen. Wer unbedingt seinen Charakter "hoch" bringen will, muss ihm halt noch ein paar Hundert EP zusätzlich verleihen - mir ist das Wurst. Wie gesagt, reichen die 200 EP meiner Erfahrung für ein kurzes Con-Abenteuer. Und in einer Heimkampagne bestimmen halt SL und Spieler, wie schnell sie ansteigen wollen. Wenn's den Spielern zu langsam geht, dann müssen sie einfach etwas sagen. Ich habe noch nie solche Massen an EP vergeben oder bekommen, wie es bei Merl wohl üblich ist. Andererseits habe ich auch kein Problem damit. Nur ätzt es halt ein wenig bei der Spielleitung, bzw. Kampagnen-Pflege, wenn die Spieler so durch die Grade nach oben schießen, weil man ja ständig die Gegner anpassen muss. Ich habe da lieber langsamere Anstiege. Dann ist die einzelne Steigerung auch mehr wert.
  22. Immerhin wissen wir bislang, dass es sieben sind, die sich hier outen.
  23. Also ich könnte dich leicht verorten. Nimm halt deutsche Äquivalente ...
  24. Ja, im Netz habe ich keinen Bock auf Striptease. Sicherlich ist keine Information geheim und die meisten sind auch hier irgendwo zu finden, aber so auf dem Serviertablett? Nein!
  25. Warum öffentlich?

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