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Prados Karwan

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  1. Thema von Tony wurde von Prados Karwan beantwortet in M4 - Sonstige Gesetze
    Bei der Formulierung in M4 dürfte es sich um eine 'Verschlimmbesserung', also um ein Erratum handeln. Sowohl in M2 als auch in M3 gibt es tatsächlich die Unterscheidung zwischen 'Wald voller Unterholz' (B 1/2) bei der Fertigkeitsbeschreibung und 'dichtem Unterholz' (B 1/4) bei den Beispielen zur allgemeinen Bewegungsweite. Insofern ist Jürgens Hinweis schon richtig: Bei der Beschreibung zu Geländelauf ist gemeint, dass der Wald nicht überall mit dichtem Unterholz bewachsen ist, sodass insgesamt noch die halbe Bewegungsweite möglich ist. Grüße Prados
  2. Der Kämpfer erhält 6 KEP. Der tatsächlich angerichtete Schaden ist irrelevant, es zählt ausschließlich die Punktezahl des Schadenswurfes. Es wäre inkonsequent, einerseits diese Regelpassage (Schadenswurf zählt, limitierender Faktor Rüstung wird ignoriert) anzuwenden, andererseits dann aber andere limitierende Faktoren (Stichwaffe) wieder anzuwenden. Ob ein Angriff sinnvoll ist, lässt sich sicherlich nicht ausschließlich daran bemessen, ob auch Schaden angerichtet werden kann. Immerhin wird ein Gegner durch einen solchen Kampf im Kontrollbereich gebunden. Die eventuelle Sinnlosigkeit einer Aktion kann nur durch die individuelle Betrachtung der jeweiligen Situation entschieden werden. Grüße Prados
  3. Zu Frage 1: Der Zauber wirkt nur auf jeweils ein Objekt, also ein Greifenauge. Zu Frage 2: Ja, dagegen spricht nichts. Allerdings wird jeder Zauberspruch gezählt und zieht die genannten Folgen nach sich. Der Konferenz-Thaumagral, auf den viermal Juwelenauge geprägt wurde, hätte dann eine ABW von 18. Grüße Prados
  4. Wenn wir als "Heilermagie" solche Zaubersprüche bezeichnen, die nicht von Magiern - als Vertreter der 'normalen' Magie - gelernt werden können und die ansonsten in Form von Wundertaten nur Glaubenszauberern zur Verfügung steht, dann kann diese Heilermagie tatsächlich nicht auf Spruchrollen geschrieben werden, da nur Magier und Priester überhaupt Spruchrollen verfassen können (ARK, S. 263). Priester würden dann allenfalls ihre Wundertat aufschreiben können. Grüße Prados
  5. Zum letzten Punkt: Selbstverständlich muss es sich um spezielle Heilermagie handeln, um was denn sonst? Die Priester und Ordenskrieger lernen das Ding als Wundertat und ausschließlich Heiler können den Spruch ansonsten lernen. Es kann also keine 'normale Magie' der Magier sein, denn die können den Zauber gar nicht lernen. Fazit: Entweder man kann den Zauber als göttliche Wundertat oder man muss dafür geboren sein. Und noch als Nachtrag: Sollte hingegen die Existenz einer besonderen Heilermagie an sich angezweifelt werden, lese man bitte noch einmal die Passagen zu diesem Figurentyp im Arkanum, vor allem Seite 57. Grüße Prados
  6. Doch, Heiler können schon von Spruchrollen lernen, die Magier angefertigt haben. Aber Magier können Erheben der Toten nicht lernen, insofern handelt es sich bei dem Zauber um Heilermagie. Grüße Prados
  7. Nein, auch da möchte ich widersprechen. Die Heilermagie lässt sich nicht auf Spruchrollen schreiben noch lässt sie sich anderen Zauberern vermitteln, vgl. dazu ARK, S. 57: "Zum Heiler muss man geboren sein [...]". Das bedeutet: Ein Priester kann nicht die Heilervariante des Zaubers lernen. Doch selbst wenn er es könnte, wäre er nicht in der Lage, diese Magieform auf eine Spruchrolle zu schreiben, da es sich auch weiterhin nicht um einen Priesterzauber handelt. Grüße Prados
  8. Heiler können keine Spruchrollen schreiben. Und ein Priester, der eine solche Wundertat an seinem Gott vorbei wirken möchte, ist in meinen Augen kein Priester mehr. Grüße Prados
  9. Diese Frage hat mir auch schon einige schlaflose Nächte beschert.
  10. Ich stelle die Frage anders: Würden sie immer einen genügend ausgebildeten Priester schicken? Das Ritual ist vielleicht das mächtigste Wunder, das den Priestern zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist die Existenz von Nachwelt oder Totenreich bewiesen, der Tod verliert sehr viel von seinem Schrecken, der 'äußerste Notfall' existiert also gar nicht. Und schließlich ist da die Überlegung, ob die Priester die Erweckung eines Toten nicht als Eingriff in die 'natürliche Ordnung' werten würden, den ein Priester allenfalls persönlich erflehen kann. Grüße Prados
  11. Möglicherweise. In meinem Arkanum habe ich ein Zeichen bei diesen Sprüchen, welches bedeutet, dass der Spruch nicht von Spruchrolle gelernt werden kann. Ja, da hast du Recht, ich habe, allerdings durchaus bewusst (ich weiß, klingt wie eine billige Ausrede), recht unsauber formuliert. Es war sicherlich nicht mein bester Beitrag und ihm lagen folgende Gedanken zugrunde: Warum hat noch niemand auf das Symbol hingewiesen (war ein falscher Gedanke). Ist es eigentlich nicht offensichtlich, dass Priester, die diesen Zauber als Wundertat erflehen können, dies auch genau so nur tun würden? Dass sie also niemals auf die Idee kämen, den Zauber anders als persönlich zu wirken? Ich denke, sie empfänden es als Blasphemie, jemanden eine Art 'Instant-Wunder' in die Hand zu drücken. Grüße Prados
  12. Stephan war schneller als ich, daher: Dies ist eine Antwort auf MaKais obigen Beitrag. Deine Überlegungen klingen so, als versprächest du dir ein wahrlich umfassendes und widerspruchfreies Regelwerk, mit dem sämtliche Diskussionen und unterschiedliche Spielweisen der Vergangenheit angehörten. Abgesehen davon, dass ich einen solchen Gedanken für utopisch halte, stören mich - mindestens - zwei Aspekte daran ganz erheblich. Erstens wäre es eine Art Gleichschaltung. Was nun aber bei einem Gesellschaftsspiel mit wenig Varianz, beispielsweise Monopoly, noch sehr gut funktioniert, klappt bei einem so variablen Spiel, wie es das Rollenspiel ist, meines Erachtens nicht. Kurz gesagt: Ich will nicht, dass die Aussagen des Regelwerks das letzte Wort für alle Situationen darstellen. Womit wir bei zweitens wären: Ein solches Regelwerk, das in der genannten Intention gespielt wird, ist letztlich das, worüber hier diskutiert wird: ein Kleinhalten der Spielergruppe, diesmal der SL eingeschlossen. Ich halte es für erstaunlich, deutlich einschränkendere Regeln zu fordern, um in den Genuss des Spielsinns kommen zu können. Ich hoffe dagegen, dieser Spielsinn, den man sehr vereinfachend als Spaß und Befriedigung für alle am Spieltisch nennen könnte, ergibt sich aus dem Spielen miteinander. Das Argument mit den Cons kann ich nun nicht nachvollziehen. Erstens wird wohl auch keine noch so detaillierte Regel der Entstehung von Hausregeln oder dem individuellen Auslegen vorbeugen können, zweitens empfinde ich das Spielen auf Cons eigentlich als recht einfach: Ich frage den SL, wie er die entsprechende Situation handhabt, und füge mich. Einen Diskussionsgrund sehe ich da nicht. Abschließend möchte ich noch deiner Hoffnung auf Erlösung von 'Regelprados' - den es im Übrigen nicht gibt; und ich wäre glücklich, wenn das nicht ständig vermischt würde - Unterstützung verleihen. Wer den Regeldienst nicht möchte, muss ihn nicht in Anspruch nehmen und muss sich dann auch nicht über dessen Antworten ärgern, sondern könnte stattdessen die ersparte Zeit verwenden, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Grüße Prados
  13. Sagt mal, bin ich der Einzige, der in seinem Arkanum neben dem Spruchnamen das Zeichen hat, das verdeutlicht, dass es diesen Zauber nicht auf Spruchrolle gibt? Nachtrag: Offensichtlich nicht, immerhin kam dieser Einwand schon mal. Laut Regeln können Priester alle Zauber als Spruchrollen schreiben, die sie als Formel beherrschen. Die Frage stellt sich hier, ob sie das, was sie können, auch tatsächlich tun. Da es sich um ein göttliches Wunder handelt, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sie eine Spruchrolle anfertigen, deren Anwendung sie nicht überwachen können. Anders gesagt: Meiner Meinung nach befinden wir uns wieder bei den 'weichen' Argumenten. Wie plausibel ist eine solche Spruchrolle in der Spielwelt? Lässt man sie zu, dann verliert einer der Beteiligten einen LP und AP. Ich würde es dabei flexibel handhaben. Solche Spruchrollen, bei denen der Lesende den LP verliert, sind dann wahrscheinlich häufiger und wohl auch etwas preiswerter. Grüße Prados
  14. Die aktuelle Diskussion rund um das Wiewindwandeln mit MaKais anschließendem Verweis in den Regelunklarheiten lässt mich ein wenig ratlos zurück. Warum bestehen so viele Spieler auf randscharfen, exakt definierten Regeln? Diese Frage drängt sich mir auf, weil in zahlreichen anderen Diskussionen über zu enge Regeln, über in Abenteuern falsch angewendete Regeln, über von wem auch immer zu streng ausgelegte Regeln geklagt wird. Dabei wird übersehen, dass Regeln niemals so geschrieben werden können, dass es nicht zur analogen Anwendung kommen muss: Die Spielwelt ist extrem flexibel, es ist ein Ding der Unmöglichkeit, umfassende Regeln für die Gesamtheit aller denkbaren Situationen vorzugeben. Mich verwundert nun, dass diese vom Regelwerk geforderte Flexibilität in einigen Spielbereichen selbstverständlich umgesetzt wird, in anderen Bereichen hingegen auf exakten Vorgaben bestanden wird. Wenn in den einen Fällen eine verantwortungsbewusste Umsetzung der Regeln erfolgreich in die Hände der Spieler gelegt wird, warum geht das nicht auch in den anderen Fällen? Warum fragt man nicht einfach den Spieler, wie er sich die Umsetzung denkt oder wünscht? Ich bezweifle, dass es dabei zu einer permanenten Vorteilsnahme des Spielers kommen würde, schon gar nicht, wenn man den Spieler im Zweifel konstruktiv unterstützt. Ich habe den Eindruck, dass einige mit einer an Erlösersehnsucht grenzenden Hoffnung auf M5 warten, weil sie darin die Antwort auf alle Regelunklarheiten erwarten. Ich würde die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Grüße Prados
  15. In der Spruchbeschreibung steht, dass sich der Zauberer "in völligem Einklang mit der Natur und mit den Kräften des Lebens" bewege. Es gibt also durchaus eine entsprechende Formulierung, bei der es sich wohl kaum um eine Wirkungsbeschreibung handeln kann, da sie offensichtlich so schwierig zu interpretieren ist. Wirkungsbeschreibungen sind normalerweise eindeutiger. Im Übrigen verwendest du eine sinnvolle Formulierung, "Lebenskraft und Natur gibt es ja fast überall". Das ist bei Betrachtung des druidischen Weltbilds völlig richtig. Es gibt sie "fast" überall, im Arkanum finden sich entsprechende Beschreibungen auch solcher Orte, wo diese Kräfte dem druidischen Weltbild entsprechend geschwächt sind. Die oben genannte Formulierung ist also in der Tat interpretationswürdig, was jeder Spieler vor dem Hintergrund seiner Figur erledigen sollte. Damit wären wir schließlich wieder am Beginn dieser Diskussion, nämlich Beitrag 8. Grüße Prados
  16. Meine Reaktion ist schlicht dem Alter der vorhergehenden Beiträge geschuldet - deiner war aktueller. Oh, und nun noch zu deiner nachträglichen Änderung: Ich verfolge nicht ständig sämtliche Stränge, insofern war es mir vielleicht nicht egal, aber zumindest nicht bewusst. Aber ich kann dir zusichern, dass sich meine Meinung, bei der es sich - um aus Rosendorns Signatur zu zitieren - selbstverständlich um die schönste Meinung, die man zu diesem Thema haben kann, handelt, nicht speziell gegen dich richtet. Grüße Prados
  17. Okay. Ihr begeht den Fehler usw.
  18. Du begehst den Fehler, die übergeordnete Magietheorie über Urstoffe und Essenzien, die den Zauberern Midgards in dieser Form nicht bekannt ist, als entscheidendes Kriterium zur Erklärung der Zauberwirkung heranzuziehen. Da die Theorie aber nicht bekannt ist, kann sie lediglich einen - mehr oder weniger untergeordneten - Teil der Erklärung liefern. Entscheidend ist die konkrete Ausgestaltung des Zaubers, die sich aus der Beschreibung selbst und wahrscheinlich noch aus der Herkunft ableiten lässt. Daher der Vergleich mit Elementenwandlung oder Erdwandlung insofern problematisch, da die beiden Zauber und Wandeln wie der Wind unterschiedlichen Ursprungs sind. Grüße Prados
  19. Oohhh, erinner mich doch nicht daran! Grüße Prados
  20. Das ändert insofern etwas an der Bewertung deiner Argumente, da durch die Aktion panisch fliehen lediglich der Vorteil erlangt wird, sich am Ende der Kampfrunde um die volle Bewegungsweite (oder was in der Situation maximal möglich ist) zu bewegen. Dieser Vorteil wird durch Nachteile erkauft: kein Angriff; gegnerische Angriffe mit Zuschlag; Zwang, die volle Bewegungsweite auch auszunutzen. Mit Hinweis auf Beitrag 23 kann man das Vorgehen des SL daher sogar als potenziellen Nachteil für die Gegner werten (sieht man von der unglücklichen Entscheidung ab, die Bewegung frühzeitig abzubrechen). Aber selbst wenn man nicht soweit gehen möchte, so wird durch die gemeinsame Betrachtung der Aktionen panisch fliehen und vom Gegner lösen deutlich, dass das Regelwerk die Bewegung durch einen gegnerischen Kontrollbereich und schließlich aus ihm heraus vorsieht. Die beiden genannten Optionen stellen Extrempositionen dar: langsam und sicher vs. schnell und risikoreich. Es ist legitim, eine Mittelposition zu entwerfen, wenn man meint, sie zu benötigen. An der Spielbalance ändert sich dadurch nichts, da sämtliche Optionen allen Beteiligten gleichermaßen zur Verfügung stehen. Grüße Prados
  21. Liegt hier möglicherweise ein Missverständnis vor? Der Fliehende erlangt nicht einen Vorteil 'Durchqueren'. Sein einziger Vorteil ist, dass er sich am Ende der Runde definitiv aus einem Kontrollbereich weg bewegen kann. Er muss allerdings sofort wieder stehen bleiben, sobald er in den Kontrollbereich eines anderen Kämpfers gelangt. Im Übrigen sei noch mal erwähnt, dass man sich mit Fliehen auch nicht so einfach durch den Kontrollbereich des aktuellen Gegners hindurch bewegen darf, man kann nur von ihm 'weg' laufen, also auf direktem Weg aus dem Kontrollbereich hinaus. Diese Voraussetzung wurde doch aber, wenn ich es richtig verstanden habe, von Tonys SL eingehalten, indem die Gegner zunächst Feld für Feld durch den Kontrollbereich gewandert sind, bis der erste an dessen Ende stand und sich so auf kürzestem Wege daraus hinaus bewegen konnte. Grüße Prados
  22. Richtig. Aber ... je umfangreicher und differenzierter die Liste wird, desto mehr nähert man sich dem individuellen und damit sekundengenauen Kampfverlauf an, in dem es keine Trennung mehr zwischen Bewegungs- und Aktionsphase gibt. Die Liste auf Seite 220/221 gibt also sinnvolle Optionen für die zehnsekündige Kampfrunde an, in der normalerweise die Bewegungen vor den Handlungen durchgeführt werden - und zwar, weil es einfacher zu handhaben ist. Dein SL wollte nun, so interpretiere ich die Beschreibung, eine Möglichkeit schaffen, mit der die Gegner dich 'überlaufen' können. Eine solche Handlung ist an sich realistisch, es fehlt dir schlicht an Möglichkeiten, zwei Gegner an dich zu binden, wenn die das nicht wollen. Es war sicherlich unglücklich von ihm, die Aktion 'panisch fliehen' zu wählen und dann abzuändern, da es einen merkwürdigen Nachgeschmack bei euch Spielern hinterlassen haben dürfte. Aber, siehe auch meinen obigen Beitrag, die gewählte Aktion ist grundsätzlich möglich. Grüße Prados
  23. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die vom SL gewählte Aktion den gesamten Prozess 'Lösen und anderen Gegner angreifen' lediglich um eine Runde verzögert hat, und das auf Kosten einer erhöhten Angriffswahrscheinlichkeit. Hätten sich die Kämpfer wie beschrieben durch den gegnerischen Kontrollbereich bewegt und hätte der erste anschließend die Option vom Gegner lösen gewählt, wäre zumindest dieser erste Kämpfer auf jeden Fall durch gewesen und hätte auch nicht aufgehalten werden können, da sich Tonys Figur noch im Kontrollbereich des zweiten Kämpfers befunden hätte. Grüße Prados
  24. Nein hat er nicht. Laut Beschreibung waren da noch mehr Gegner. also war die Bedingung nicht erfüllt, dass sie sich vom Gegner weg bewegen müssen. Darunter verstehe ich alle auf der gegnerischen Seite kämpfenden Individuen, nicht nur das Wesen gegen das gerade im Nahkampf gekämpft wird. es grüsst Sayah el Atir al Azif ibn Mullah Au ja, Semantik: Die Beschreibung lautet, der Fliehende bewegt sich von "einem" Gegner weg. Aber ganz ehrlich, Wortklauberei bringt nichts. Es gibt eine Option, mit der sich eine Spielfigur am Ende einer Runde um die volle Bewegungsweite von einem Gegner weg bewegen darf. Der SL darf diese Option auch taktisch einsetzen, er tut es ja auch bei anderen Entscheidungen, beispielsweise dem Zangenangriff. (Insofern ist dieser Beitrag auch eine Erwiderung auf Dracosophus. Kämpfer dürften sich dieser Argumentation zufolge ja nicht bewusst taktisch hinstellen, da sie ja nicht wissen können, dass ihre Position Zuschläge auf den Angriff gibt.) Wahrscheinlich besteht das größte Problem in der Benennung der Aktion. Man hätte sie auch "riskante Kampfbewegung" nennen können: Der Kämpfer bewegt sich mit seiner vollen Bewegungsweite durch das Kampfgeschehen. Er kann selbst nicht angreifen, im Gegenzug erhalten aber alle Angreifer gegen ihn in dieser Runde einen Zuschlag von +4 auf den EW:Angriff. Im Übrigen ist diese Umbenennung legitim, siehe die abschießende Bemerkung nach der Auflistung der Aktionen auf Seite 221, DFR. Grüße Prados
  25. Nein, ein Stehenbleiben ist tatsächlich nicht möglich, da ist die Beschreibung der Aktion eindeutig. Das Türbeispiel hingegen ist wasserdicht, s. S. 87/88 im DFR. Er bleibt ja nur stehen, um sie zu öffnen und dann seine Flucht fortzusetzen. Dabei verliert der Fliehende einige Zeit und damit Bewegungsweite. Grüße Prados

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