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Prados Karwan

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  1. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die vom SL gewählte Aktion den gesamten Prozess 'Lösen und anderen Gegner angreifen' lediglich um eine Runde verzögert hat, und das auf Kosten einer erhöhten Angriffswahrscheinlichkeit. Hätten sich die Kämpfer wie beschrieben durch den gegnerischen Kontrollbereich bewegt und hätte der erste anschließend die Option vom Gegner lösen gewählt, wäre zumindest dieser erste Kämpfer auf jeden Fall durch gewesen und hätte auch nicht aufgehalten werden können, da sich Tonys Figur noch im Kontrollbereich des zweiten Kämpfers befunden hätte. Grüße Prados
  2. Nein hat er nicht. Laut Beschreibung waren da noch mehr Gegner. also war die Bedingung nicht erfüllt, dass sie sich vom Gegner weg bewegen müssen. Darunter verstehe ich alle auf der gegnerischen Seite kämpfenden Individuen, nicht nur das Wesen gegen das gerade im Nahkampf gekämpft wird. es grüsst Sayah el Atir al Azif ibn Mullah Au ja, Semantik: Die Beschreibung lautet, der Fliehende bewegt sich von "einem" Gegner weg. Aber ganz ehrlich, Wortklauberei bringt nichts. Es gibt eine Option, mit der sich eine Spielfigur am Ende einer Runde um die volle Bewegungsweite von einem Gegner weg bewegen darf. Der SL darf diese Option auch taktisch einsetzen, er tut es ja auch bei anderen Entscheidungen, beispielsweise dem Zangenangriff. (Insofern ist dieser Beitrag auch eine Erwiderung auf Dracosophus. Kämpfer dürften sich dieser Argumentation zufolge ja nicht bewusst taktisch hinstellen, da sie ja nicht wissen können, dass ihre Position Zuschläge auf den Angriff gibt.) Wahrscheinlich besteht das größte Problem in der Benennung der Aktion. Man hätte sie auch "riskante Kampfbewegung" nennen können: Der Kämpfer bewegt sich mit seiner vollen Bewegungsweite durch das Kampfgeschehen. Er kann selbst nicht angreifen, im Gegenzug erhalten aber alle Angreifer gegen ihn in dieser Runde einen Zuschlag von +4 auf den EW:Angriff. Im Übrigen ist diese Umbenennung legitim, siehe die abschießende Bemerkung nach der Auflistung der Aktionen auf Seite 221, DFR. Grüße Prados
  3. Nein, ein Stehenbleiben ist tatsächlich nicht möglich, da ist die Beschreibung der Aktion eindeutig. Das Türbeispiel hingegen ist wasserdicht, s. S. 87/88 im DFR. Er bleibt ja nur stehen, um sie zu öffnen und dann seine Flucht fortzusetzen. Dabei verliert der Fliehende einige Zeit und damit Bewegungsweite. Grüße Prados
  4. Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Eine Figur darf nicht fliehen, wenn sie weiß, dass vier Räume weiter Verbündete stehen, die man alermieren kann, um mit ihnen in den Kampf zurückzukehren? (Vorsicht, rhetorische Frage, das DFR beantwortet diese Frage mit 'doch, darf sie'.) Darüber hinaus vermengst du gerade zwei Ebenen, nämlich Spielwelt und Regelebene. Die Figuren in der Spielwelt wissen sehr gut, was um sie herum vorgeht. Wenn sie erkennen, dass es sinnvoll ist, durch einen engen Gang an einem Gegner vorbei zu rennen, um in dessen Rücken zu kommen, dann werden sie es versuchen, weil sie das Wissen der Spielwelt haben. Der SL hat nun die Aufgabe zu entscheiden, wie dieses Vorhaben auf Regelebene umgesetzt werden soll. Das Regelwerk stellt in diesem Fall klar, dass solche Vorhaben möglich sind. Langsam und sicher entweder mit den notwendigen Fertigkeiten oder durch langsames Vorrücken und anschließend vom Gegner lösen. Oder aber schnell und risikoreich. Grüße Prados
  5. Zu deiner Ergänzung: Die Tatsache, dass ein Beispiel fehlt, ist irrelevant. Es gibt zahlreiche Situationen, die nicht im DFR explizit oder als Beispiel aufgeführt sind. Darüber hinaus wurde deine zweite Aussage auch niemals behauptet. Es ist aber panisches Fliehen - nämlich für eine Runde lang - , wenn der Kämpfer am Ende der Runde den Möglichkeiten gemäß seine volle Bewegungsweite vom Gegner wegläuft, um dann in der nächsten Runde seine Flucht abzubrechen und den Regeln gemäß zu einem Kampfgeschehen zurückkehrt. Grüße Prados
  6. Ja, man muss fliehen - mindestens eine Runde lang, also die volle B bzw. die unter den räumlichen Umständen gegebene maximale Weite vom aktuellen Gegner weg. Das ist alles! Selbstverständlich kann man diese Option wählen, um einen Vorteil zu erhalten. Schließlich benutzt man sie ja auch dann bewusst, wenn man der Meinung ist, so schwer verletzt zu sein, dass es sinnvoll wäre, möglichst schnell aus dem Kampf zu kommen. Alle anderen Positionen, die du ansprichst - die Option wählen dürfen (absurder Gedanke, alle Figuren dürfen alle Optionen wählen, die ihnen unter den gegebenen Umständen zur Verfügung stehen; wer beschließt, eine Runde zu fliehen, muss die Nachteile in Kauf nehmen, kann aber auch von möglichen Vorteilen profitieren) und dein letzter Absatz (auch hier gilt: den Weg wählen die Figuren bzw. ihre Spieler; wer einen gefährlichen Weg wählt, muss die Konsequenzen tragen, aber ich finde keinerlei Regelstelle, die den Spielern verbietet, mit ihren Figuren besondere Risiken einzugehen) - sind mangels Regelstellen nicht stichhaltig. Grüße Prados
  7. Die Regelfrage ist eindeutig, aber nicht so, wie es der allgemeine Tenor hier gerne hätte. Kurz, Tony, dein SL hat den Regeln entsprechend gehandelt. Panisch fliehen ist eine Handlungsoption, die pro Runde neu gewählt und nach einer Runde auch abgebrochen werden kann. Die einzige Bedingung ist, dass der Fliehende tatsächlich so viele Meter wie möglich vom Gegner weg zurücklegt. Ein Fliehender ist trotz der Bezeichnung nicht 'panisch' im Sinne von 'kopflos', sondern kann durchaus normale und taktische Entscheidungen treffen, so kann er beispielsweise Türen öffnen und Verbündete alarmieren (die Beispiele stammen aus dem DFR). Mit der Option panisch fliehen wird unter anderem die Möglichkeit angeboten, die dein Spielleiter umgesetzt hat: Kämpfer versuchen unter deutlich erhöhter Gefahr, die gegnerischen Reihen zu durchbrechen. Abschließend noch ein Tipp: Da du +4 auf den Angriff bekommst, ist ein gezielter Hieb auf ein Bein eine gute Wahl. Grüße Prados
  8. Ich hab Einsi die Treiber geschickt. (Hoffentlich die richtigen.)
  9. @Yarisuma Wieso magst du nicht glauben, was du schreibst? Ich halte deine Überlegungen für plausibel und sehr durchdacht. Wenn man den Zauber in dem zur Diskussion gestellten Sinne interpretieren möchte, stellst du eine gute Lösung zur Verfügung. Grüße Prados
  10. @Dracosophus Das Arkanum gibt Auskunft über einige Aspekte der Dunklen Dreiheit. Grüße Prados
  11. Klar, Prados kann sich äußern. Prados äußert sich aber in letzter Zeit prinzipiell etwas "undifferenziert", da er der Meinung ist, dass eigene Entscheidungen das Spielen spielenswerter machen. Soll konkret heißen: Betrachtet man die Spruchbeschreibung, wird deutlich, wie dieser Spruch gemeint ist. Dennoch soll das niemanden abhalten, die Beschreibung weitläufiger zu interpretieren. Da ich bislang - glücklicherweise - noch nicht nach einer offiziellen Antwort gefragt wurde, sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, hier einengende Äußerungen zu schreiben. So stelle ich es durchaus in Frage, ob Götter, nur weil sie etwas 'zaubern', das eine ähnliche Wirkung hat oder gar mit demselben Namen bezeichnet wird, tatsächlich diesen Einschränkungen unterliegen. Wie gesagt, ich stelle es in Frage, was bedeutet, dass ich es nicht beantworte. Grüße Prados
  12. Du vermittelst den Eindruck, als wärest du im Besitz der letzten Wahrheit über die Hintergründe der Midgard-Götter. Da diese aber regeltechnisch überhaupt nicht beschrieben sind, dürfte das nicht der Fall sein. Insofern fände ich es sinnvoller, weniger regelgebunden zu diskutieren. Darüber hinaus sind deine Aussagen zur Dunklen Dreiheit falsch. Das Volk betet sie zwar als Götter an, sie sind aber keine. Die Mitglieder der Dunklen Dreiheit sind auch keine Dämonengötter, wobei anzumerken ist, dass diese, ebenso wie die Dunkle Dreiheit, nichts mit Sa anfangen können. Grüße Prados
  13. Das Herumreiten auf dem Begriff 'Regelfrage' ist sinnlos, denn die Regel ist eindeutig: Deckmantel soll weder vor Untoten noch vor Göttern schützen. Der Spruch ist dafür gedacht, magische Methoden, mit denen der Zauberer seine normalen Sinne erweitert, zu negieren. Insofern kann ab diesem Punkt jede weitere Regeldiskussion unterbleiben. Beide Themen - Untote und Götter - behandeln lediglich mögliche Weiterführungen der ursprünglichen Regelung, sind letztlich also Hausregeln. Grüße Prados
  14. Bei Deckmantel gibt es keine Verzauberten, es ist ein Umgebungszauber. Wenn man es also wie in der Frage vorgeschlagen spielen möchte, verhielte sich der Wirkungsbereich des Zaubers ähnlich einem Bannen von Licht auf normale Figuren - mit vielleicht noch etwas stärkeren Auswirkungen. Das bedeutete, die entsprechenden Untoten würden ein 'Nichts' wahrnehmen und dieses auch lokalisieren können. Einmal eingedrungen, könnten sie einfach blindlings drauflos schlagen. In dem Moment, in dem der Zauberer abwehren müsste oder schwer getroffen würde, bräche der Deckmantel zusammen. Grüße Prados
  15. Ich habe das Wichtigste korrigiert. Der Thaumagral leuchtet, aber er ist nicht die Leuchtquelle, die die Umgebung beleuchtet. Das wird weiterhin durch die vom Thaumagral ausgehende Magie erreicht. Grüße Prados
  16. Ich möchte darauf hinweisen, dass sich Option 1 und 2 nicht etwa ausschließen, sondern im Gegenteil sinnvoll ergänzen. Man kann also 1 und 2 ankreuzen, ohne sich zu widersprechen. Grüße Prados
  17. Nach einem solch wahrhaft gelungenen Vergleich, dem wohl nichts mehr hinzuzusetzen ist, wage ich es denn auch endlich, den Titel dieses Strangs in Frage zu stellen, der wohl besser "verantwortungsbewusster Umgang undsoweiter" heißen sollte. Eigenverantwortlich wäre ich hier vielleicht gern, aber das ist mir ja rechtlich kaum möglich, da der eigentlich Verantwortliche der Chefadmin und Betreiber ist. Grüße Prados
  18. Ganz konkret zum Bettlerkönig: Habt ihr das Thalassa-QB gelesen? Die Identität des Bettlerkönigs ist irrelevant, die Verquickung dieser Institution zu den höheren Mächten wird - ansatzweise - erläutert. Anders gesagt: Es ist wahrscheinlich völlig wurscht, welche konkreten Informationen die SpF haben oder glauben zu haben. Die viel entscheidendere Frage lautet, was sie damit anfangen können und wem sie dabei möglicherweise auf die Füße treten könnten. Grüße Prados
  19. BB, meinst du nicht, dass du das Verhalten des SL gerade ziemlich überzeichnest? Grüße Prados
  20. Ich schreibe es auch hier nochmal, damit kein falscher Eindruck entsteht: Die Götter Midgards sind nicht allwissend (GB54, Artikel von JEF), insofern ist die verlinkte Interpretation keinesfalls hanebüchen, sondern durchaus plausibel. Grüße Prados
  21. Ok, wie soll ich "... Erhält stets wahre Antworten ..." interpretieren? Bekommt der Zauberer dann ein heiliges Schulterzucken als Antwort? Ok, "Hab ich keinen blassen Dunst von" ist schon als wahre Antwort zu verstehen. Soweit stimme ich Dir zu. Bleibt es also der Willkür des Spielleiters überlassen was der Gott weiß. Ja, das böse Wort der Willkür ... Und erneut ja, es bleibt der Willkür des SL überlassen. Wollen wir hoffen, dass er seine Rolle ernst nimmt und sich neutral Gedanken macht, was der Gott weiß. Bleiben wir beim Mordbeispiel: War der Getötete ein Anhänger des Glaubens? Hat er seinen Mörder erkennen können? Wird der Totengott gefragt? Dann ist mehr als nur wahrscheinlich, dass der Gott die Antwort weiß, denn der Gläubige, der ihm die Auskunft geben kann, befindet sich in seiner Nähe und kann gefragt werden. Grüße Prados
  22. Ich habe den Eindruck, dass es Missverständnisse beim Spruchverständnis gibt. Der Zauberer stellt seinem Gott bis zu drei Fragen. Diese Fragen müssen so gestellt werden, dass sie lediglich mit ja oder nein beantwortet werden können. Offene Fragen sind also nicht erlaubt. Es steht keineswegs da, dass der Gott auch tatsächlich mit ja oder nein antworten muss! Er kann gerne auch mehr sagen oder weniger oder auch: "Ich weiß das nicht." Seine Antwort muss lediglich der Wahrheit entsprechen. Grüße Prados
  23. Das ist kein Gegenargument, sondern nur eine Beleidigung. Komm' doch bitte mit sinnvollen Argumenten, wenn Du diskutieren möchtest. Ich lasse mich zwar gerne überzeugen, aber nur ungern beleidigen. Ich brauche keine weiteren Argumente als den Regeltext aus dem Zauber Göttliche Eingebung. Zeige mir die Stelle, die deine Einschränkung enthält und ich bin ruhig. So lange aber bezeichne ich deine Interpretation als Spielleiterwillkür. Grüße Bruder Buck Midgards Götter sind nicht allwissend, sie sind entstanden durch ihre Gläubigen und wissen daher zunächst einmal nicht mehr als diese. Sie können zwar im Laufe der Zeit weitere Erkenntnisse sammeln, aber welche und in welchem Umfang, bleibt variabel (und damit in der Entscheidung des SL). Soweit sinngemäß zitiert aus einem Artikel von Jürgen, der im GB54 erschienen ist. Grüße Prados (Ich habe den Eindruck, das muss im Laufe dieser Diskussion möglicherweise noch mehrmals wiederholt werden.) Hmm.. Das heißt, in dem Artikel steht dann ein Erratum zu dem Zauber? Muss ich übersehen haben. Nein, da steht, dass Götter nicht allwissend sind. Nur weil du einem Gott eine Frage stellen kannst, heißt das nicht, dass er auch zwingend in der Lage sein muss, sie zu beantworten. Da ein Gott nicht allwissend ist, ist es für ihn eine Unmöglichkeit, alle Fragen zu beantworten.
  24. Das ist kein Gegenargument, sondern nur eine Beleidigung. Komm' doch bitte mit sinnvollen Argumenten, wenn Du diskutieren möchtest. Ich lasse mich zwar gerne überzeugen, aber nur ungern beleidigen. Ich brauche keine weiteren Argumente als den Regeltext aus dem Zauber Göttliche Eingebung. Zeige mir die Stelle, die deine Einschränkung enthält und ich bin ruhig. So lange aber bezeichne ich deine Interpretation als Spielleiterwillkür. Grüße Bruder Buck Midgards Götter sind nicht allwissend, sie sind entstanden durch ihre Gläubigen und wissen daher zunächst einmal nicht mehr als diese. Sie können zwar im Laufe der Zeit weitere Erkenntnisse sammeln, aber welche und in welchem Umfang, bleibt variabel (und damit in der Entscheidung des SL). Soweit sinngemäß zitiert aus einem Artikel von Jürgen, der im GB54 erschienen ist. Grüße Prados (Ich habe den Eindruck, das muss im Laufe dieser Diskussion möglicherweise noch mehrmals wiederholt werden.)
  25. Aus der Logik: Wenn die Götter auf Midgard alles wissen, dann hätten sie auch gewusst, wie es zu den Magierkriegen kommen wird, dass sie dabei auf Myrkgard sterben und wie sie das verhindern können. Somit hätten sie es nie zugelassen. Da dies aber geschehen ist, können die Götter auf Midgard nicht allwissend sein. q.e.d. Deine sogenannte Logik ist blühender Unsinn. Midgards Götter sind nicht allwissend, sie sind entstanden durch ihre Gläubigen und wissen daher zunächst einmal nicht mehr als diese. Sie können zwar im Laufe der Zeit weitere Erkenntnisse sammeln, aber welche und in welchem Umfang, bleibt variabel (und damit in der Entscheidung des SL). Soweit sinngemäß zitiert aus einem Artikel von Jürgen, der im GB54 erschienen ist. Grüße Prados

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