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Drachenmann

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  1. @ Merl: Dein Beispiel mit den Münzen funktioniert m.M.n. nicht. Der Th kann sooft sagen, wie er will, dass die Münzen nicht angefasst werden sollen - tatsächlich meint er das Gegenteil, und da er sie mit genau diesem Ziel hinwirft, gibt er unweigerlich die Erlaubnis dafür. @ Gimli: Wenn die Rune bei einem, nennen wir es 'gedankenlosen' Bewegen nicht hochgehen soll, sondern erst, wenn ein unrechtmäßiges Öffnen damit beabsichtigt ist, finde ich Dein Vorgehen perfekt und sehr differenziert. Dadurch wird schließlich auch z.B. ermöglicht, dass die Putzhilfe im Gasthof die Truhe verrückt, um darunter zu wischen. Zum einen hält damit die Rune einfach länger, zum anderen gerät der Besitzer weniger schnell in Erklärungsnot...
  2. Und warum verärgert diese Frage den Gott?Mein Asvargr würde sich ein Loch in den Bauch freuen, wenn er davon erfährt, dass einer seiner treuesten Anhänger sich mit dem Gedanken an eine solche Tat zu Ehren seiner Gottheit trägt. Die freudestrahlende Antwort wäre:"Ja, und wie! Hau rein und mehre meinen Ruhm!" edit: Ich habe noch mal nachgedacht. Mein Asvargr wäre sehr wohl nicht nur verärgert, sondern geradezu ungehalten, sollte seine Antwort dazu führen, dass die Figur die Burg lieber nicht versucht einzunehmen. Daher wäre diese Frage für die Figur eine zweischneidige Sache, richtet sie doch erst die Aufmerksamkeit des Gottes auf das Geschehen. Nach meinem Dafürhalten macht es sich der Gott jetzt nämlich bequem und schaut gemütlich zu, wie sein Ruhm gemehrt wird. Wenn er dann nur noch den Abspann sieht mit den Worten: "Werden unsere Helden tatsächlich die Burg angreifen? Schalten sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn es heißt: Frag' mal deine Gottheit!" Ich fürchte, dann wird Asvargr etwas ungemütlich...
  3. Das halte ich für vollkommen fehlinterpretiert. Denn: Der EW:Zaubern ist vom Grad des Charakters und seinem Zaubertalent (ZauB) abhängig. Das hat mal gar nichts mit der Gottheit zu tun. Ob die Frage der Gottheit konveniert, hängt von der generellen Ausrichtung der Gottheit, ihrer aktuellen Gemütslage, ihrer Motivation und ihrer Interessenslage ab. Dies ist also höchst situativ zu betrachten und kann nicht mit einem pauschalen Wert festgelegt sein. Wenn man diesen Weg gehen will, dann muss es entsprechende Abzüge auf den EW:Zaubern geben. Ups?Und wie erklärst Du Deinem Spieler, der hunderte von Punkten verlernt hat, dass die Gottheit gerade keinen Bock auf seine Figur hat, trotz erfolgreichem EW? Jetzt sag bitte nicht:"Gar nicht, Götter rechtfertigen sich nicht!" Mit anderen Worten: Muss auch bei einem erfolgreichen EW:Zaubern die Anfrage im Rahmen der göttlichen Eingebung erst noch die "Zensurbehörde SL" passieren? Oder verstehe ich Dich gerade völlig falsch?
  4. Ja, daran denke ich die ganze Zeit. Momentan tendiere ich für diesen Fall zu einer unkontrollierten Detonation vor dem Gesicht des Benutzers. Ach? Für mich ist eigentlich nicht besonders wichtig, zu welchem Zeitpunkt der EW:Zaubern erfolgt, aber dies ist defintiv der Fall, egal, ob beim Schnitzen oder beim Auslösen,bitte korrigiere mich, wenn ich etwas falsch verstehe: Die ABW bei geprägten Runenstäben beträgt 50. Nee, Leute, den Zauber löst der Sö aus, von ihm aus berechnen sich Reichweite und Wirkungsdauer, er muß das Ziel sehen können, nicht der (ggf. abwesende!) Thaumaturg, also ist es nachher auch seine Konzentration, die benötigt wird, damit die FK nicht explodiert. Der Söldner muß auch die Hände frei haben, nicht der Thaumaturg. Der kann in dem Moment sonstwo sein, nur AP muß er eben haben. Generell ist das für geprägte Stäbe völlig korrekt, da sind wir uns einig. Schwierigkeiten habe ich mit der Interpretation, die Du in einem Nebensatz abhandelst (von mir markiert): Auch eine ständige Wiederholung macht aus einer Behauptung kein Argument. Nimm's mir nicht böse, aber wo bitte steht das? Ich habe die Sache wie gesagt auch immer so gehandhabt, aus einem gedankenlosen Automatismus heraus, den ich jetzt hinterfrage. Also nochmal: Der Th zaubert mit seinem EW:Zaubern. Er gibt die AP und erhält die ZEP. Laut ARK muss der Zauberer sich auf die Kugel konzentrieren. Der einzige Beitrag des Sö besteht darin, den Stab zu zerbrechen. Bei vielen Zaubern ist dieser Zusammenhang unwichtig, da die Wirkung sofort und direkt einsetzt: Egal, ob "Donnerkeil" oder "Blitz(e) schleudern" usw, Knicken und Draufhalten! Bei manchen Zaubern ist aber mehr als nur das Zerbrechen nötig: Feuerkugel, Auflösung, Fesselbann z.B. Könnte es nicht sein, dass geprägte Runenstäbe ursprünglich weniger dazu dienen, andere auszurüsten, als vielmehr dazu, die Kapazitätsbeschränkung des Th für Runenstäbe zu umgehen? In diesem Fall könnte es so ablaufen: Th zum Sö:"Stell dich neben mich und zieh den Runenstab, ich habe mein Pulver verschossen. Auf drei zerbrichst du den Stab!" Sö zum Th:"Auf drei was? Wir sind doch nur zwei..." Th:"Halt den Mund, tu was ich sage und lenk mich nicht ab!" Wir hatten das Thema vor kurzem - in dem Fall tauchte durch einen Zauberpatzer plötzlich eine Feuerkugel auf. Der SL hat den Th würfeln lassen - ich glaube, einen PW:Gw - ob er die überraschend aufgetauchte Feuerkugel "übernehmen" kann, und als das schiefging... bumm. So ganz risikolos ist das nicht mit den Feuerkugel-Stäben... Du bemerkst aber schon den Bruch in Deiner eigenen Argumentation? Wenn der Th gefordert ist, seine eigene, überraschend aufgetauchte Feuerkugel zu lenken, hat der Benutzer mit diesem Vorgang anscheinend von vornherein wenig zu tun. Oder aber es handelt sich um das Zugeständnis des SL, außer der Reihe eine Rettung vor der Kugel zu ermöglichen, in diesem Fall taugt Dein Beispiel aber mal gar nichts. So oder so: ein 'Übernehmen' der Kugel soll nach den Regeln bitte wie funktionieren?
  5. @ rust: Hast recht! PS: Wobei ich die ganze Zeit von einer Anzahl/Fragen lt. DFR ausging...
  6. Ich will ja jetzt kein Spielverderber sein, aber:- "Göttliche Eingebung" ist eine Wundertat. Das Wissen um sie kann nicht erlernt werden, sondern fließt der Figur durch die Gottheit zu. Also kann die Gottheit von deren Anwendung gar nicht genervt sein. - Für die schon mehrfach angerissene Argumentationslinie:'Die Frage passt der Gottheit nicht, also sagt sie nix.' gibt es eine ganz einfache regeltechnische Lösung: Den misslungenen EW:Zaubern. - Für die ebenfalls mehrfach angerissene Argumantationslinie:'Die Frage regt die Gottheit so richtig auf und sie donnert der Figur eine!' gibt es ebenfalls eine einfache regeltechnische Lösung: Den kritisch misslungenen EW:Zaubern. Ich weiß ja nicht, was manche hier unter dem Wort wohlwollend verstehen, aber ich fürchte, nicht dasselbe wie ich. Meine Götter, die ihren Anhängern eine solche Wundertat haben zuteil werden lassen, antworten auf erfolgreiche Kontaktversuche. Immer und wohlwollend. Ist Ehrensache unter Göttern. Schließlich geht eine Gottheit davon aus, dass die Frage gravierend sein muss, wenn einer ihrer bevorzugten Anhänger sie direkt an sie richtet. Und wenn die Frage denn lautet:"Duuu, Gott! Wird mein Stuhl heute fest und griffig, wohlgeformt und angenehm im Geruch?" Gut, ist jetzt übertrieben formuliert, aber genauso abschätzig tun hier manche (nicht unbedingt die Zitierten!) die Fragen der Spieler ab! Finde ich völlig daneben, weil es in Richtung Zensur geht. Verdammt, was weiß schon ein Gott von den Alltagsproblemen seiner Priester und Ordenskrieger? Wenn er mit der Antwort helfen kann, ist er ihnen gegenüber trotzdem ganz weit vorne!
  7. Ok, böser Hiram, lass es uns doch mal gemeinsam aufdröseln: Anscheinend sind auch schon bei 'normaler' Anwendung des Zaubers durch z.B. einen Magier zwei Konzentrationen nötig, um eine Feuerkugel erfolgreich am Gegner zu platzieren. Die erste können wir vergessen, über die sind wir uns einig: An ihrem Ende erfolgt der EW:Zaubern, in unserem Fall erfolgreich. Die Kugel entsteht. Lt. Spruchbeschreibung muss der Zauberer sich auf sie konzentrieren, um die arkanen Kräfte an der Detonation zu hindern. Das wäre dann die zweite Konzentration, die mit der ersten außer der Wortgleichheit nicht viel zu tun haben muss. Ist aber auch total egal, weil die Kugel in diesem Fall "aus einer Hand" stammt. Wir können also voraussetzen, dass eine Figur, die den Zauber beherrscht, auch fähig dazu ist, mit ihrer Konzentration nicht nur die Explosion zu verhindern, sondern auch die Kugel telepatisch zu kontrollieren. Auf diese zweite Form der Konzentration muss der Zauberer keinen zusätzlichen EW:irgendwas ablegen, er kann es einfach bzw. hat mit dem EW:Zaubern zugleich die Probe auch für diese Konzentration erfolgreich bestanden. Niemand außer dem Zauberer der Feuerkugel kann diesen einmal gewirkten Zauber beeinflussen, vorzeitig beenden oder die Kugel durch eine ...pff, äh... konzentriertere Konzentration (?) übernehmen. Der Zauber kann höchstens durch einen Gegenzauber in einem Duell unterbunden werden. Soweit sind wir einer Meinung, denke ich. (Toll, schon etwa 150 Zeichen geschrieben, ohne etwas zu sagen... ) Weiter: Jetzt kommt der geprägte Runenstab in's Spiel. Der Th gibt also den Stab der befugten Person, die ihn zerbricht und damit den Zauber auslöst. Mehr aber auch nicht, denn einen Zauber durch Konzentration (die zweite...) am vorzeitigen Ende hindern (genauso wie ihn aufrecht erhalten) kann doch nur der Zaubernde, nein? Und das ist nicht die befugte Person, sondern der Thaumaturg. Du sagst es ja selber: Der Th gibt die AP und würfelt den EW:Zaubern, nicht der Benutzer des Runenstabes. Wenn das aber so ist, dann frage ich mich, warum nicht auch der Th für die Konzentration und die Bewegung der Kugel verantwortlich sein soll, sondern ausgerechnet derjenige, der mit dem ganzen Zaubervorgang das wenigste zu tun hatte? Und warum muss sie nicht darauf würfeln? Weil auch diese Konzentration eben durch den EW:Zaubern abgedeckt wird, und den legt eben der Th ab, nicht der Benutzer. Deshalb unterliegt auch die Feuerkugel eines geprägten Runenstabes der Konzentration des Zauberers (Th) und nicht der des Benutzers. Wie ich schon mehrfach schrieb: Hierdurch verlieren geprägte Stäbe mit Feuerkugeln rapide an Wertschätzung. Die Feuerkugel dagegen gewinnt ein wenig von ihrem früheren Ruf der Unberechenbarkeit zurück. Ebenso Runenbolzen und -pfeile, ich kann's nicht genug betonen... Ich meine, wenn der Th die Feuerkugel komplett aus der Hand geben will, dann muss er sich schon hinsetzen und einen Runenbolzen oder -pfeil herstellen und diesen auf den Schützen seines Vertrauens prägen. Dasselbe gilt m.M.n. auch für "Auflösung" und "Fesselbann", auch, wenn ich mich hier ebenfalls wiederhole. @ Sorrow666: Entschuldigung abgelehnt! Ich habe bereits einen Schuldigen!
  8. @ Rosendorn: Das meinte ich mit der Sockenfarbe. Wahrscheinlich sind sich darin fast alle Gruppen gleich, dass die Planungen früher oder später von "hättste, wölltste, könntste" geprägt sind, wenn keiner mit der Faust dazwischengeht. Darum werde ich, wenn es soweit ist, eine Zeitvorgabe stellen, für Nachfragen in der Nähe bleiben und ab und zu nach dem rechten schauen...
  9. @ Rosendorn: Ich finde den Vergleich passend. Doch ich könnte mir vorstellen, dass meine gezielte Abwesenheit für die Planungszeit die Spannung eventuell erhöhen könnte. Ich glaube, ich werde es einfach mal ausprobieren, wenn die Bedingungen stimmen. Mehr als in die Hose gehen kann es ja nicht, und die Situation retten kann ich ja gemeinsam mit den Spielern immer noch...
  10. Jepp, mir würde dabei auch kein Zacken aus der Krone brechen. @ Rosendorn: Du hast völlig recht, aber gilt das auch für Mannschaftsbesprechungen? Nur so als Gedankenspiel... edit: ups, Leachlain war schneller...
  11. Damit bin ich ja völlig überfordert! Ich gebe es zu: Ich bin ein typischer Bub und kann nur eine Sache auf einmal tun... Darum höre ich den Spielern immer aufmerksam zu und hänge mich rein, wenn sie von falschen Voraussetzungen ausgehen. Im Gegenzug lasse ich mich auch gerne als Auskunft benutzen. Das ist jetzt aber keine Grundsatzbedingung.Häufig genug sind die SC tatsächlich unter sich. Dies war der Gedanke, der mich zu meinem ursprünglichen Beitrag geführt hatte - vor allem solche harmlosen Formulierungen wie "bisher", "eher" und "so denke ich"...Ich bin ja auch nur irgend so ein Kerl und alles andere als objektiv. Vielleicht bringe ich die Gruppe unwissentlich auch um ihren Spaß, weil ich die Situation aufgrund meines SL-Wissens zu einfach gestalte? Das wäre für mich genauso unfair wie zu schwierig... Die Situation mit den Zetteln hatte ich auch schon mal, ich hatte nach drei Minuten die Übersicht verloren und war mit den Nerven am Ende...War nicht meine Sache. Ich habe mich auch schon bewusst zurückgezogen, war aber danach meistens inkonsequent, weil ich mir das Ergebnis der Planung mitteilen ließ. Beim nächsten Mal würde ich gerne versuchen, die Gruppe ihren Plan umsetzen zu lassen, ohne dass ich ihn kenne. Dazu gehört aber zwingend nicht nur, dass ich mich im Setting extrem gut auskenne, sondern auch, dass die Spieler sich genügend informiert fühlen und mit diesem Experiment einverstanden sind. D.h. ich würde es ankündigen, woraufhin es garantiert nach hinten losgehen wird, weil sie dann erst recht sämtliche Details bis hin zur Sockenfarbe im Vorfeld abklären wollen... Notfalls muss ich mir diese Minute nehmen, ja.Ich für meinen Teil verlasse dafür das Zimmer.
  12. @ Sayah: Für mich war das bisher auch "immer klar". Bisher. Und jetzt eben nicht mehr, nach Hirams frotzeliger Antwort. Das bisher klarste Argument für die "Immer-schon-klar-Sichtweise" kommt für mich von Leachlain mit dem Hinweis auf das Prägeritual. Aber wie gesagt erklärt dieses Ritual nur, warum jemand anders als der Th den Runenstab zünden kann. Es klärt nicht die Frage, wer von beiden sich auf die Kugel konzentrieren muss, um sie am Explodieren zu hindern. Zur Erklärung steht jetzt eben das Modell von verschiedenen Konzentrationsformen im Raum. In der Konsequenz wäre die Runenmagie nicht entwertet, wie Blaues Feuer schrieb, sondern nur in gewissen Teilen eingeschränkt, was manche geprägte Stäbe betrifft: M.M.n. wären dies neben "Feuerkugel" auch "Auflösung" und "Fesselbann". Im Gegenzug würde diese Konzepterweiterung zu einer Aufwertung von Runenbolzen und -pfeilen führen. Vielleicht kommt es Dir wie Haarspalterei vor, aber ich fühle mich von der Frage echt gefesselt und gebannt...
  13. Ich sehe hier eigentlich eine sehr enge und "machtlose" Sicht der Götter. Genau so auch in den Ausführungen, die ich jetzt nicht zitiert habe. Hmm, das sehe ich jetzt etwas anders, aber was soll's. In meinen Augen sind die Götter abhängig von der Anzahl ihrer Anhängerschaft und damit den Bewohnern Midgards nur vordergründig übergeordnet. Ist aber reine Ansichtssache, denke ich... Für schwach halte ich ihn nicht, nur einfach für etwas eingeschränkter in den Möglichkeiten. So, wie Du die Rolle der Gottheiten siehst, kann ich Dein Problem gut nachvollziehen... schwierige Sache. Da hilft u.U. wirklich nur der Schreibtisch in der Blase... Wie Du schon sagst: Es kommt auf die Umstände an... Grüße
  14. In deisem Szenario ist das berechtigte Interesse der Gottheit des Mordopfers ja schon per se angelegt. Das gilt aber nur für die Ermittlung. Ja, in diesem Fall würde die Priesterschaft den größten Teil der Vorarbeit leisten, falls möglich! Das mit der Einnahmequelle sehe ich anders, da die Möglichkeiten der Recherche nicht unbegrenzt sind. Allerdings setze ich für diese Aussage meine Meinung über die Mächtigkeit von Gottheiten voraus... (s. mein letztes Posting). Sorry, ist OT... Die Frage ist ja auch, ob sich nicht nur der Attentäter, sondern auch der Auftraggeber per göttlicher Eingebung finden lässt? Naja, auch diese Aufgabe kann reizvoll und pikant werden...Allein schon aufgrund der Frage, warum dafür Abenteurer angeheuert werden und nicht die Ordenskrieger die Hütte stürmen...
  15. Hallo Eleazar! Vorweg sollte ich erst mal erklären, dass ich die Götter auf Midgard noch nie als allwissend angesehen habe und mich darin von Prados' Hinweisen bestätigt fühle. Als Manifestationen des Glaubens können sich die Götter zwar auf Midgard bewegen und ihre eigenen Beobachtungen machen. Sie können ebenso ihre göttlichen Dienstboten ausfragen, was denen denn so auf ihren Reisen aufgefallen ist. Außerdem können sie auf Ereignisse in den Traumgestaden zurückgreifen, die ja im Dunstkreis der spirituellen Gefilde liegen und ebenfalls Manifestationen von Kulturkreisen mit ihren Glaubensmodellen darstellen. Das zusammen ist schon ganz schön viel. In den meisten Fällen aber sind die Götter darauf angewiesen, was sie durch ihre Gläubigen erfahren, meist in Form von Gebet und Hinwendung. Damit der Fragende eine brauchbare Antwort erhält, muss die befragte Gottheit über den Sachverhalt bescheid wissen ein gewisses grundsätzliches Interesse für ihn aufbringen. Außerdem muss sie dem Fragenden gegenüber wohlwollend eingestellt sein.D.h. sie fungiert als parteiischer Mittler von Informationen. Beispiele: 1) B, das Mordopfer, war tiefgläubiger Anhänger der Dheis Albi und empfahl im Angesicht des Todes seine Seele Ylathor. Außerdem kannte B seinen Mörder (Xyz) und hat ihn auch bewusst wahrgenommen. Befragt wird nun meinetwegen Xan, weil der Fragende ein Xan-Priester ist. Dennoch stehen die Chancen für eine brauchbare Antwort m.M.n. recht gut, weil Xan den kurzen Dienstweg nehmen kann und auch will. 2) Anders steht die Sache, wenn B nicht nur die einzige Informationsquelle seiner Lieblingsgottheit ist, sondern vielleicht von einem Maskierten gemeuchelt wurde und deshalb nicht erkannt werden konnte. Dann hat auch Ylathor keine Ahnung, weswegen Xan die Frage nicht beantworten kann. Das sollte er dann dem Fragenden aber auch mitteilen, statt einfach nur die Schnauze zu halten, schließlich schränkt die "göttliche Eingebung" nur die Fragestellung ein, nicht die Ausführlichkeit der Antwort. (Allerdings könntest Du auch dafür sorgen, dass Xyz sich in seinen Träumen verrät. Über diesen Umweg könnte dann sehr wohl einer der Dheis Albi davon erfahren haben...) 3) War B dagegen tiefgläubiger Anhänger eines anderen Panteons, schamanistisch o.ä., wird Xan generell über die Sache herzlich wenig in Erfahrung bringen können, so gerne er auch helfen würde. ------------------------------------ Grundsätzlich zur Genervtheit der Gottheit von drei 'stupiden' Fragen/Monat/SC in diesem Strang: "Göttliche Eingebung" ist ja kein erlernter Zauber, sondern eine Wundertat, die einem herausragenden Anhänger von der Gottheit verliehen wird. In meinen Augen handelt es sich dabei um eine Auszeichnung, die dem Pr/Or widerfährt, also warum sollte die Gottheit genervt sein, wenn ein solcher Anhänger sich mit ihr unterhalten will? Für mich bildet dieser "Zauber" die grundsätzliche und wohlwollende Bereitschaft der Gottheit ab, auf wichtige Fragen des Gläubigen zu antworten, und wenn diese Fragen dem SL dämlich vorkommen, muss das noch lange nicht für den betreffenden Gott gelten...
  16. Morsche, wäre es vielleicht sinnvoll, die Beiträge ab #33 in der "Regelfrage Feuerkugel - explodiert sie bei Sichtverlust?" mit einem passenden Titel auszugliedern? Die ganze Sache entfernt sich langsam doch arg vom eigentlichen Thema...
  17. Bis gestern hätte ich ganz klar für c gestimmt:Kurze Panikattacke der Person und anschließende kontrollierte Detonation außerhalb der Gefahrenzone. Jetzt allerdings sage ich d, wenn der Thaumaturg fix genug ist (was bei einem 1-sek-Zauber wie bei einem Runenstab ja nicht ganz selbstverständlich ist), daher mit Tendenz zu a... Oder so... Mann, ich weiß ja auch nicht... Sch***feuerkugelmistrunenstabkonzentrationsgedöhns. Wer hat überhaupt diesen Kram angefangen? Ich etwa? :motz:Hiram! Du warst das, ich habe nur mitgemacht! Grüße
  18. Ich stöhne gar nicht auf, im Gegenteil! Auf mich wirkt die Erklärung verschiedener Formen von Konzentration nach den letzten Beiträgen sehr einleuchtend. Ick löse uff, bitte nötigenfalls korrigieren (durchgestrichen von mir): Bei der Feuerkugel als Umgebungszauber wird die Explosion durch die Konzentration des Zauberers zurückgehalten, unabhängig von der Person, auf die der Runenstab geprägt wurde und von der er zerbrochen wird. Bei geistiger Abwesenheit des Thaumaturgen bedeutet für mich damit das Zerbrechen des Stabes durch die befugte Person die sofortige Explosion der Kugel. Deshalb sollte beim Zünden eines geprägten Runenstabes mit Feuerkugel der herstellende Thaumaturg darauf vorbereitet und nicht abgelenkt sein - oder sich ganz weit weg befinden! Allerdings ist diese Konzentration des Th nicht mit der gleichzusetzen, die für das Zaubern selbst nötig war, trotz der Wortgleichheit. Etwas anderes ist die Konzentration des Verzauberten auf ein Siegel mit Unsichtbarkeit. Hier ist die Person selbst das Ziel des Zaubers, daher ist auch von ihrer Konzentration die Aufrechtherhaltung abhängig, nicht von der des Zauberers. Puh, das hilft mir schon mal weiter; ich fühle mich schon besser. (Außerdem mag ich eh lieber Handmaschinen von Festo...) Und wie ist es dann bei einem Runenstab mit Fesselbann? Der Mechanismus ist ja dem der Feuerkugel ähnlich, nur andersherum: Bei aussetzender Konzentration lösen sich die arkanen Kräfte auf, das Netz verschwindet. Allerdings ist hier das Wirkungsziel nicht die Umgebung wie bei der Feuerkugel, sondern der Körper wie bei der Unsichtbarkeit... PS: Ich nehme Bezug auf diesen Beitrag.
  19. @ Bro: Ich will halt auch keinem mit meinen privaten Extrawürsten auf den Sack gehen. hj hat auch schon ohne Sonderwünsche genug um die Ohren...
  20. Ich weiß genau, was Du meinst und habe es auch immer so gesehen. Aber seit ich dieses Thema mitverfolge, hat für mich die innere Logik des Gesamtkonzeptes Feuerkugel/Konzentration einen Knacks bekommen. Wenn ich wenigstens auf irgendeinen Punkt den Daumen legen und sagen könnte:"Daran hängt's!", aber so ist es ja auch wieder nicht... Es ist mal wieder so eine blöde Irritation, so ein schwammiges Gefühl von Unstimmigkeit. Kennst Du das, wenn Du jahrelang ein Werkzeug benutzt und es eines Tages mit gerümpfter Nase ansiehst und Dich fragst, ob das wirklich der Weisheit letzter Schluss sein soll? Ein OT-Beispiel, damit Du mich besser verstehst; Die grüne Stichsäge von Bosch, die mit dem Bügelgriff: Solange Du von oben schneidest und die Säge aufsetzt, keine Probleme. Sobald Du aber von unten schneiden willst und dafür die Maschine drehst - Blatt nach oben - stellst Du fest, dass Du nur noch mit dem Fingerrücken an den Schalter kommst, und an den Feststeller für den Dauerbetrieb gar nicht mehr. Trotzdem ist sie eine gute Maschine und funktioniert tadellos, Du musst sie halt nur im laufenden Zustand drehen. So etwa geht es mir im Moment mit der Feuerkugel und der Konzentration, irgendwas in dem ganzen Konzept stößt mir gerade auf. Ich denke, das beste wird sein, wenn ich mir alles im ARK noch mal in Ruhe durchlese. Vielleicht komme ich ja noch drauf... Trotzdem vielen Dank für die Mühe!
  21. @ Tellur: Veränderungen in genau dieser Größenordnung habe ich gemeint...
  22. Letztendlich bezieht sich meine Frage auf diesen Beitrag von Prados, an den ich mich beim Lesen von Hirams Beitrag erinnern musste... Und daher frage ich mich: Wie habe ich in diesem Zusammenhang das Wort Konzentration zu verstehen? Ist es dieselbe Konzentration, die ein Zauberer zum Zaubern aufbringt, bzw. ist sogar die Konzentration des prägenden Th nötig, oder kann es auch das angestrengte Anglotzen der Kugel durch einen stiernackigen Dummbatz sein? edit:...überspitzt formuliert... PS: Eine ähnliche Frage stellt sich auch bei "Fesselbann", nur andersherum: Auf diesen Zauber muss sich konzentriert werden, um ihn nicht vorzeitig enden zu lassen. Und das soll jemand können, nur weil auf ihn ein Runenstab geprägt wurde? Auch mit dem Zaubertalent und der Intelligenz einer offenen Tür? PPS: Bitte nicht falsch verstehen, ich suche eine Erklärung, keinen Streit!
  23. @ Leachlain: Schon klar, geprägte Runenstäbe (ARK. S.244/245). Auch klar, dass nur der definierte Adressat einen geprägten Runenstab nutzen kann. Das beantwortet aber nicht meine Frage, sondern verdeutlicht nur, dass alleine der Sö aus meinem Beispiel diesen Runenstab mit entsprechender Wirkung brechen kann...
  24. der erste Impuls ist richtig. Sonst wäre die ganze Runenmagie verfehlt, weil jede Feuerkugel in dem Moment hoch geht, wo der Stab zerbrochen wird. Schliesslich soll der Söldner die Feuerkugel ja unabhängig vom Thaumaturgen benutzen können. Nö, verfehlt wäre sie nicht, erst recht nicht im Ganzen.Feuerkugel ist jetzt der einzige runengeeignete Zauber, der mir spontan einfällt, bei dem die Wirkung durch Konzentration bewusst hinausgezögert wird. Und wenn ich jetzt an Runenplättchen denke, ist eine sofortige Explosion in vielen Fällen durchaus sinnvoll und gewollt. Die Frage ist bei anderen Runenzaubern ja nur deshalb nicht wichtig, weil deren Wirkung lt. Zauberbeschreibung ja sofort eintritt: Donnerkeil etwa: Knick > Rumms, fertig. Da stellt sich die Frage von Konzentration erst gar nicht. Bei einer Feuerkugel ist das Zurückhalten der Wirkung durch die Konzentration des Zauberers wesentlicher Inhalt des Zaubers selbst. Daher meine Frage: Lässt sich der Auslöser, im Beispiel der Sö, mit dem Zauberer (Th) tatsächlich gleichsetzen, oder ist ein Runenstab mit Feuerkugel in Abwesenheit oder bei Unkonzentriertheit des Th eher eine Art "friendly fire"? Die Folge wäre ja auch, dass in der Zeit, in der der Sö den Runenstab hält, der beteiligte Th ebenfalls geblockt wäre. Tatsächlich wäre dann die Feuerkugel in einem Runenstab nur sehr eingeschränkt zur Weitergabe geeignet...

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