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Ma Kai

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  1. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Auf die S. 54 hatte ich vor ein paar Bildschirmseiten auch schon mal hingewiesen. Natürlich steht es uns allen frei, zu spielen, wie wir möchten, aber i.a. ist die gemeinsame Grundlage dafür das Regelwerk - das definiert halt in erster Näherung auch, wie unsere Mitspieler eine Situation angehen (weil die das ja auch gelesen haben). Wenn man davon signifikant abweicht, wird man das früher oder später klären müssen. Aber mich würde schon interessieren, wozu Beredsamkeit bei Dir dann nütze ist, wenn nicht, um das Verhalten von Nichtspielerfiguren zu beeinflussen?
  2. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Wenn wir das vertiefen wollen, sollten wir ein eigenes Thema aufmachen - das Regelwerk gibt für das, was hinter Würfen auf zauberische Erkenntnisfertigkeiten steht, keinerlei Hilfestellung.
  3. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Na ja, insoweit als dieser Würfelwurf das "Bequatschen" der Nichtspieler- durch die Spielerfigur darstellt, halt schon. Das sagt auch das Regelwerk in der Definition der Fertigkeit "Beredsamkeit". Die Fertigkeit ist dazu da, um das Verhalten von Nichtspielerfiguren zu beeinflussen, und ein simpler (erfolgreicher) Würfelwurf signalisiert nun einmal deren erfolgreiche Anwendung - s. Kodex S. 105.
  4. Oh wie schön! Mögt Ihr auch im Diskussionsbereich zu diesem Abenteuer - hier: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/4324-w%C3%BCrfeln-oder-spielen/page/5/#findComment-3913779 - ein bisschen berichten? Flussschiff??
  5. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Oder in dem Fall: nachschlagen? Musste ich auch, als Abd mir das zum ersten mal gebracht hat...
  6. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Damit kann ich dann eher leben, wenn also der falsche Ansatz nicht scheitert im Sinn von, den Gegenüber verprellt, sondern bei einem geglückten EW die Rückmeldung kommt "Du merkst schnell genug, dass das nichts bringt, kannst es aber noch als allgemeines Geplänkel verpacken, versuch es nochmal mit was anderem." (das innere Zitat ist von dabba, nicht BF!) Ich verstehe nicht recht, warum man ausgerechnet bei Beredsamkeit unbedingt ansagen muss, welchen Ansatz man wählt. (*) Ich kann mich hier nur der mehrfach vorgebrachten Argumentation anschließen, dass die Abstraktionsebene bei Beredsamkeit nicht anders als bei allen anderen Fertigkeiten sein sollte. Man sagt an, was man erreichen möchte, und der Würfelwurf entscheidet, ob man es erreicht. Beim Klettern sagt man auch nicht, "ich nehme das Couloir rechts, quere dann über das Felsband, und folge dann dem Spalt, der schräg in die Mitte hoch läuft" (hoffentlich war das jetzt irgendwie tatsächlich kletter-isch) - meistens deshalb, weil man gar keine nähere Info darüber hat, wie die Felswand aussieht (so wie halt auch über den Laird nichts Näheres bekannt war). Wenn hingegen die Spielleitung ausführlich schildert, welche Optionen mit welchen Risiken gewählt werden können, dann gibt es eine sinnvolle Wahl für die Abenteurer. Aber wie beim Klettern musst Du dann auch den beredsamkeitenden Abenteurern eben diese Infos vorher geben. (*) ich habe vorher auch gesagt, dass ich das normalerweise einfordern würde. Ich muss anfügen, dass das für zwei (für mich Normalfälle) gilt: 1. dass die Abenteurer vorher etwas über ihr Gegenüber erfahren haben, so dass diese Wahl eine informierte Wahl ist, in die Pros und Cons einfließen, oder 2. dass im Grunde genommen jeder Ansatz Erfolg verspricht und ich schlicht Hilfe bzw. Beteiligung beim Erzählen einfordere, weil ich mir nicht alles allein einfallen lassen will. Was es m.E. nicht geben sollte, ist dass ich von Spieler:innen blind einen Ansatz einfordere, von dem ich weiß, dass er (für sie nicht transparent) nicht funktioniert. Die für mich "faire" Variante von dabbas Formulierung nach geglücktem EW wäre also: "... Deine Schmeicheleien auf taube Ohren stoßen, deshalb schwenkst Du geschmeidig um und versprichst ihm, dass... so dass [Dank Deines erfolgreichen WW] das gewünschte Ergebnis erreicht wird." Ich fände es falsch, wenn ein geglückter EW dadurch entwertet würde, dass er nicht zum Erfolg führt, weil die Spielenden nicht erfolgreich geraten (!) haben, womit sie eine ihnen unbekannte Nichtspielerfigur in der ihnen unbekannten Gedankenwelt der Spielleitung am besten beeindrucken. Bestenfalls könnte man einen verdeckten oder auch offenen EW:Menschenkenntnis würfeln (lassen), um den "richtigen Ansatz" dann doch noch zu identifizieren, aber eigentlich sollte (gemäß 1. oben) diese Info den Spielern vor der eingeforderten Ansage vorliegen oder (gemäß 2. oben) irrelevant sein. Ich kann doch meine Spielenden nicht "russisches Roulette" spielen lassen, dass sie ohne Info eine Handlung wählen müssen, die - wie gesagt, ohne dass sie das bestimmen können - von Erfolg bis Katastrophe alles bewirken kann.
  7. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Die Erzählung des Erfolges ist für die Spielleitung eine Gelegenheit, Hinweise unterzubringen, insbesondere dahingehend, welche weitere Vorgehensweise erfolgversprechend sein könnte, bzw. die Geschichte weiter zu erzählen.
  8. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Ich würde diese Szene nur auf (sehr) ausdrückliches Verlangen des anderen Beteiligten ausspielen - und vielleicht nicht einmal dann.
  9. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Das dürfte er m.E. nur, wenn das vorher bekannt ist und wenn die Abenteurer gute Gelegenheiten hatten, Informationen zu erlangen, welcher Ansatz erfolgreich sein wird und welcher nicht.
  10. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Also kurz zusammengefasst: wenn man gut würfelt, kann das eine "schlechte" Darstellung ausgleichen? Ich glaube, BFs u.a. Punkt war, dass es von der Güte der Darstellung unabhängig sein sollte, ob man gute oder schlechte Würfelwürfe braucht, um ein Vorhaben ins Ziel zu bringen... ?
  11. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Sagen wir es anders: entweder trifft der Spieler:in diese Wahl, dann reagiert die Spielleitung entsprechend, oder man überlässt das ganz der Spielleitung, dann kann diese halt wählen, welche Vorgehensweise (wie konfrontativ, wie geschickt, ...) ihr am besten in den Kram und in die vielleicht gewünschte Richtung des Abenteuers reinpasst.
  12. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Gibt es da denn einen Ansatz für Anführen? M.E. gibt es da keine klar dominante Strategie. Ich tendiere z.B. dazu, lieber zuerst "kleine" Gegner abzuräumen, damit ich möglichst bald möglichst weniger Angriffe pro Runde gegen mich gewürfelt bekomme. Das heißt aber, dass ich ggf. mehr Treffer von den "Großen" fange, die natürlich mehr weh tun. Je nach Schaden und Rüstungsschutz wäre es ggf. optimaler, die "kleinen" Angriffe zu fressen - die auch eher leicht als schwer sein werden - und stattdessen ein schnelles Ende der wirklich schädlichen "großen" Angriffe zu erreichen. Zumal die "Kleinen" dann wahrscheinlich eh' weglaufen. Wenn man noch was aus Ars Armorum wählen kann oder auch nicht, wird die Entscheidung noch komplexer. Gut, Du würdest eine Einschätzung geben - mehr kann man da wahrscheinlich tatsächlich nicht tun, oder?
  13. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Bei sozialen Fähigkeiten würfelt der SL für den SC. Der SL würfelt, teilt das Ergebnis in Textform dem Spieler mit (voice zettel oder kurz vor der Tür), dieser sollte dieses Ergebnis dann durch Rollenspiel mit seiner Figur umsetzen. Ui, das steht tatsächlich so im Kodex S. 54. Ich lasse häufig - z.B. beim Feilschen - die Spieler selbst würfeln. Da steht übrigens auch, dass "die Art und Weise" des Vortrags die Erfolgsaussichten "beeinflusst" - die Spielleitung "kann" Zu- und Abschläge vergeben. Das ist somit die Anregung/Meinung der Frankes zu diesem Thema und - insoweit als es halt im Regelwerk steht - die Grundlinie der Diskussion... Auf die "Stille Post", nur der "auserwählten" Figur ihre Erkenntnisse zukommen zu lassen und dann zuzuschauen, wie (un)vollständig oder verfälscht diese weiter gegeben werden, verzichte ich meist. Ich sage so etwas direkt in die Gruppe. Das geht auch viel schneller.
  14. Thema von Abd al Rahman wurde von Ma Kai beantwortet in Spielsituationen
    Naja, ich darf also Spieler eine Fertigkeit, die ich nicht kann, gar nicjt versuchen, zu spielen? Ich weiss dann aber doch als Spieler, das ist riskant, weil ich die Fertigkeit nicht kann, aber wenn ich es als Spieler, der die Figur führt, doch will? Wenn mir der SL den Einsatz der Fertigkeit verbieten will, weil es schlechtes Rollenspiel sei, würde ich das als übergrffig von der SL empfinden, als Rollenspielpolizei und Einmischung in mein Figurenspiel. Missverständnis! Abd meinte nicht, dass Du eine Fertigkeit nicht ausspielen dürftest, die auf dem Figurenbogen steht (völlig egal davon, ob die reale Person Spieler:in diese Fertigkeit beherrscht oder nicht). Abd meinte, dass Du nicht Deine Spielfigur spielen solltest, als hätte sie eine Fertigkeit (die Du als spielende Person tatsächlich darstellen kannst, etwa Beredsamkeit), die aber auf ihrem Bogen nicht steht. Klassisches Beispiel. Con-Saga. Wir mussten eine Nichtspielerfigur, die wir noch nie vorher gesehen hatten, dazu motivieren, mit uns mitzukommen, um an einem Ritual teilzunehmen, um einen Verwandten zweiten Grades dieser Figur von einem fiesen Fluch zu erlösen. Wortführer war ausgerechnet ich in der Rolle von Commandante Aelan, ein wortkarger Söldner, dem damals soziale Fertigkeiten gänzlich abgingen. Eine große Rede mit geschliffenen Argumenten verbot sich damit aus meiner Sicht von selbst, mal davon abgesehen, dass es ein Uhr Nachts war und ich nicht weiß, was ich da noch hinbekommen hätte. Ich sagte "Ihr müsst mit uns kommen und Euren Bruder retten. Jetzt. Beredsamkeit ungelernt - klacker - gewürfelte 20 (oder lass' es eine 19 bei (+3) gewesen sein, es ist eine Weile her)". Ich war eigentlich darauf vorbereitet, als nächstes die Person um die Hüfte zu fassen und mit Gewalt mitzunehmen. Der Würfel hat mich da ein bisschen erlöst (wie man den DDD entnehmen kann, hat Aelan seit - und infolge - diesem Abenteuer viele Punkte in soziale Fertigkeiten investiert. Aber auch wenn er das heute ganz gut gelernt hat, versuche ich immer noch, Aelans Beredsamkeit durch knappe Worte, präzise Argumente und einen stechenden Blick auszudrücken, halt in dem Fall dann mit weniger Bedarf an Würfelglück. Der Commandante hat halt offenbar eine sehr glaubwürdige Körpersprache).

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