- Wo finde ich ...?
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ChatGPT / KI abseits des RPG
... was im Übrigen den Effizienzvorteil von KI - man kriegt schneller schön aufbereitete Ergebnisse, als wenn man sich durch die drei, vier ersten Google-Ergebnisse durchfressen und selbst daraus extrahieren muss, was denn daran stimmt - ziemlich zunichte macht. Alles wissen kann man nicht. Und ganz ehrlich, wenn ich mein bisheriges Leben damit zugebracht hätte, Detailwissen auf dem Niveau "wie viele Kilometer pro Tag legt man mit Schneeschuhen auf der arktischen Tundra zurück" anzuhäufen, dann hätte mir das auch nur begrenzt Spaß gemacht. Ich brauche jetzt gerade in genau diesem Bereich genau dieses Stückchen Wissen, aber wenn ich so etwas "auf Verdacht" vorher "richtig" gelernt hätte, für alle möglichen Anwendungen (vielleicht machen wir auch mal ein Dschungel-Abenteuer...), dann wäre ich wahnsinnig geworden... Irgendwie braucht man genug "Referenzwissen" - und die Herausforderung ist eher, das zu definieren, als das zu lernen.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ich wundere mich - nun, da ich die Vorgehensweise von ChatGPT als so-ne-Art-Silben-aneinander-reiher erfasst habe - in wie vielen Fällen das Ding eben gerade keinen kompletten Blödsinn liefert. Nachdem das Ding keine Frage verstehen kann, sondern nur danach geht, was nach einer Frage am häufigsten weiter geschrieben wird, finde ich es erstaunlich, dass trotzdem fast immer auf eine Frage nicht irgendeine Diskussion oder irgendetwas ganz anderes, sondern eine Antwort auf genau diese Frage kommt. Von Bildern ganz zu schweigen. Wenn auf "ein Glücksritter" ein Bild folgt, das einen Glücksritter darstellen könnte, dann heißt das ja, dass auf diese Worte zumindest als Bild - wenn man annimmt, dass er Bilder als solche erkennt und dann bei der Bildgenerierung nur auf diese Bezug nimmt - wirklich überwiegend solche Bilder folgen. Und das gilt auch für "blickt nach unten" oder "verdreht die Augen" oder "steht aufrecht" oder oder oder. Um das alles so heraus zu bekommen, muss das ja mit Abermillionen Bildern trainiert worden sein, die auch noch sehr ausführlich beschrieben sind. Klar, das Internet ist riesig, aber ich finde das trotzdem bemerkenswert, dass die Trefferquote an sich durchaus hoch ist.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Rees?
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Meine Tochter und ich müssten das auch mit "ja" beantworten, wenn es um Sachen geht wie "wir war noch gleich die Formel für den Rauminhalt einer Kugel". Diese Frage hätten wir auch einfach googeln können, aber es gab ein paar solche Nachschlagepunkte, die wir mit Chatti einfach am schnellsten erledigt hatten. Bei manchen Schulaufgaben, die man 1:1 in ChatGPT eingeben und eine gute Lösung heraus bekommen kann, darf man schon die Sinnfrage stellen. Ich hätte es mir z.B. gewünscht, dass meine Kinder in Latein viel mehr an Strukturen und dem Sinn von Sätzen und Texten geknobelt hätten, und viel weniger Vokabeln auswendig gelernt hätten - einschließlich Formen. Warum müssen die alle Endungen auswendig lernen, wenn man die einfach nachschlagen kann (wer zu viel nachschlagen muss, dem reicht eh' die Zeit nicht)? Warum kann man die Zeit nicht stattdessen damit verbringen, die Struktur eines Satzes zu erfassen und daraus eine sinnvolle Übersetzung abzuleiten? Natürlich kann man die üblichen Matheaufgaben "ich gebe Dir eine Seite und die Höhe einer Pyramide, rechne mir das Volumen aus" tatsächlich 1:1 in ChatGPT eingeben und eine richtige Antwort heraus bekommen - und wahrscheinlich stellt einem das Ding auf Nachfrage auch noch den Rechenweg dar. Der Lerneffekt ist da ja, dass man heraus arbeitet, welche gegebenen Werte man in welche Formeln einträgt, um welche anderen Werte zu erhalten, mit denen man am Ende die gestellte Frage beantworten kann. Da kommt hinzu, dass die richtige Antwort via ChatGPT von der erarbeiteten richtigen Antwort praktisch nicht zu unterscheiden ist, so dass man das suboptimale "lösen" nicht einmal bemerkt. Ich verbiete ihnen nicht, ChatGPT zu benutzen, aber ich betone immer wieder, dass sie verstehen müssen, was sie fragen, was herauskommt, und warum das heraus gekommen ist. Ich selbst habe für das Abenteuer, das ich gerade schreibe, ziemlich viel zu den Auswirkungen von Unterkühlung usw. und zu Reisegeschwindigkeiten bei ChatGPT erfragt. An sich müsste ich das wohl mit nochmal so viel Zeit für Plausibilitätsprüfungen begleiten. Ehrliche Antwort: habe ich bisher nicht gemacht. Was ChatGPT ausgespuckt hat, klang für mein bruchstückhaftes Laienwissen plausibel. Ich habe es aber auch - sozusagen probeweise - nach Midgard-Sachen gefragt, und bekam im Brustton der Überzeugung kompletten Quark serviert. Nun ja... Aber nochmal: wir sollten KI nicht pauschal ablehnen, nur weil sie massive Schwächen hat. Wir müssen unsere Kinder dazu ausbilden, damit fertigzuwerden.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Im "alten" Sinn von "Querdenker" - als jemand, der hinterfragt und kritisch denkt - ja. Leider gibt es seit Covid sozusagen "neue" sogenannte "Querdenker", die unhinterfragt und ohne kritisches Denken Behauptungen vertreten, die einer sachlichen Überprüfung nicht standhalten. Ein solcher selbsternannter "Querdenker" zu sein, hilft niemand - außer vielleicht denjenigen, die die genannten Behauptungen lancieren, um damit unsere Gesellschaftsordnung zu destabilisieren.
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Midgard-Wiki
Zugänge: @Abd al Rahman Schonmal Danke für die Bereitschaft.
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ChatGPT / KI abseits des RPG
„Angekommen“ würde ja heißen, es würde später anders sein. Das halte ich prinzipbedingt für schwierig. Was glaubst Du?
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Artikel: Kontrollbereiche und Kästchen - neuer Regelansatz
Danke der Nachfragen! Die „normalen“ Handlungsoptionen im Nahkampf, einschließlich der von Dir genannten, möchte ich nicht antasten, die soll es weiter geben. Man kann also einem mit +18 entkommen, aber wahrscheinlich schlecht an ihm vorbei kommen.
- Handgemachte oder KI-generierte Illustrationen?
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Artikel: Kontrollbereiche und Kästchen - neuer Regelansatz
Das kann man weiterhin machen, eben entsprechend verkleinert. Aber wenn es den einen Ansatz gäbe, der alles zur Zufriedenheit aller löst, dann stünde er schon in den Regeln...
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Artikel: Kontrollbereiche und Kästchen - neuer Regelansatz
Ja - deshalb will ich auch von der Position im Kästchen abstrahieren. Also kein A1, B2, D4. Kein "am Rand eines Feldes". Das fällt alles weg. Wenn die Anzahl der Gelegenheitsangriffe beschränkt ist, dann muss man sich erinnern, wer seinen schon gehabt hat. Das ist mir zu kompliziert.
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Forumsupdate heute, 31.1.2026 ab 18:00 Uhr
Willkommen zurück?
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Artikel: Kontrollbereiche und Kästchen - neuer Regelansatz
Rigide Kontrollbereiche und riesengroße Karofelder - die Midgard-Kampfregeln erlauben viele taktische Details, sind aber in einigen Punkten noch etwas "hakelig". Hier werden Regeln präsentiert, die die genannten Punkte etwas abmildern sollen. Die taktischen Kampfregeln in Midgard geben die Möglichkeit, spannende und lebendige Kämpfe mit erheblichem taktischem Element durchzufechten. Allerdings sind sie in manchen Punkten auch sehr problematisch. Aufgrund der hohen Bewegungsweiten erfordern bereits kleine Scharmützel mehr Platz, als auf vielen Spieltischen verfügbar ist. Die Kontrollbereiche sind zudem sehr rigide: i.a. bewegt man sich aufeinander zu, kämpft relativ statisch im Kontrollbereich gefangen, und kann dann wieder manövrieren, wenn ein Gegner besiegt wurde. Die folgenden alternativen Regeln sind ein Versuch, diese Probleme zu mildern oder zu lösen. Maßstab: ein Karofeld repräsentiert nicht mehr 1x1, sondern 4x4m. In jedem Feld können bis zu 8 Figuren stehen. Jede Figur auf einem Feld kann jede andere Figur auf dem gleichen Feld angreifen. Eine einzelne Figur darf weiterhin nur von höchstens vier Gegnern - acht mit Spießwaffen, s. Kodex - angegriffen werden. Wird eine einzelne Figur, die allein in einem Feld ist, von 2 oder mehr Gegnern angegriffen, so erhalten diese +1 auf ihre Angriffe ("Zange"). Sind es 3 oder mehr gegen einen und letzterer hat keine Rückendeckung, so erhält zusätzlich einer der Angreifer +2 statt +1. Werden zwei Figuren, die allein in einem Feld sind, von 4 oder mehr Gegnern angegriffen, so gibt es analog +1 auf deren Angriffe. Es können nur Gegner im selben Feld, nicht in angrenzenden Feldern angegriffen werden (Ausnahme: Wesen, die so groß sind, dass sie ein Feld zur Gänze oder mehr als eines einnehmen, dürfen von allen angrenzenden Feldern angegriffen werden). Enthält ein Feld ein Geländemerkmal oder eine Behinderung - z.B. Buschwerk, einen Tisch, ... - so gelten dessen Auswirkungen immer für das ganze Feld, auch wenn sie nicht auf dem ganzen Feld eingezeichnet sind. Zauberreichweiten etc. werden immer vom Zentrum eines Feldes aus berechnet. Bewegungsweiten werden immer vom bzw. zum Zentrum eines Feldes berechnet. Es verbraucht 4m Bewegungsweite, um von einem Feld zum nächsten zu gelangen. Einen Kontrollbereich auf angrenzende Felder gibt es nicht mehr. Allerdings kontrolliert eine Figur das 4x4m-Feld, auf dem sie steht. Will eine Figur ein Feld verlassen, in dem sich eine gegnerische Figur befindet, so darf diese sofort und außer der Reihe einen Angriff mit einer beliebigen Waffe auf sie würfeln ("Gelegenheitsangriff"). Bereits ein leichter, und daher natürlich ebenso ein schwerer, Treffer verhindert das beabsichtigte Verlassen des Feldes (und verursacht den gleichen Schaden, wie es ein normaler Angriff getan hätte - es ist ein echter zusätzlicher Angriff). Sind zwei oder mehr gegnerische Figuren im zu verlassenden Feld, so dürfen zwei davon, nach Wahl des Angreifers, angreifen. Statt der Abwehr darf gegen diesen Angriff nach Wunsch auch mit den Fertigkeitswerten für Geländelauf oder Akrobatik abgewehrt werden. Befinden sich mehr als zwei gegnerische Figuren in einem Feld, so kann dieses nicht durchquert werden, d.h. unabhängig vom Ausgang des Gelegenheitsangriffs darf das Feld nur in die Richtung verlassen werden, aus der es betreten wurde. Dies bietet folgende Vorteile: der kleinere Maßstab spart offensichtlich Platz ein Lösen aus Kontrollbereichen ist - zumindest soweit die Gegenseite keine hohen Angriffswerte hat - möglich. der Versuch, einen Kontrollbereich zu durchqueren, ist mit einem angemessenen Risiko verbunden Zu den Nachteilen zählen: beim Spiel mit Standard-Zinnfiguren und -Feldgrößen wird der Platz in den Feldern im Zentrum des Kampfgeschehens nicht für alle darin befindlichen Figuren ausreichen - man muss sie wahrscheinlich "nebenan" aufstellen, z.B. codiert durch einen W6, der als Platzhalter auf den Spielplan gelegt wird. an einem Krieger mit Angriff+18 kommt auch so niemand vorbei - das sollte aber wohl auch so sein. wenn genügend viele Gegner an einer Figur vorbei rennen wollen, kann diese 5 oder noch mehr Angriffe in einer Runde ausführen - allerdings auf unterschiedliche Gegner. Gänzlich realistisch ist sowieso kein Fantasy-Regelsystem. Bewegungsweiten kurz vor einem glatten Viererwert, also z.B. 19 oder 15, sind besonders ungeschickt. Umgekehrt hat man hier vom letzten Punkt einer B21 oder 17 nichts. Kommentare? Meinungen? artikel anzeigen
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Kontrollbereiche und Kästchen - neuer Regelansatz
Die taktischen Kampfregeln in Midgard geben die Möglichkeit, spannende und lebendige Kämpfe mit erheblichem taktischem Element durchzufechten. Allerdings sind sie in manchen Punkten auch sehr problematisch. Aufgrund der hohen Bewegungsweiten erfordern bereits kleine Scharmützel mehr Platz, als auf vielen Spieltischen verfügbar ist. Die Kontrollbereiche sind zudem sehr rigide: i.a. bewegt man sich aufeinander zu, kämpft relativ statisch im Kontrollbereich gefangen, und kann dann wieder manövrieren, wenn ein Gegner besiegt wurde. Die folgenden alternativen Regeln sind ein Versuch, diese Probleme zu mildern oder zu lösen. Maßstab: ein Karofeld repräsentiert nicht mehr 1x1, sondern 4x4m. In jedem Feld können bis zu 8 Figuren stehen. Jede Figur auf einem Feld kann jede andere Figur auf dem gleichen Feld angreifen. Eine einzelne Figur darf weiterhin nur von höchstens vier Gegnern - acht mit Spießwaffen, s. Kodex - angegriffen werden. Wird eine einzelne Figur, die allein in einem Feld ist, von 2 oder mehr Gegnern angegriffen, so erhalten diese +1 auf ihre Angriffe ("Zange"). Sind es 3 oder mehr gegen einen und letzterer hat keine Rückendeckung, so erhält zusätzlich einer der Angreifer +2 statt +1. Werden zwei Figuren, die allein in einem Feld sind, von 4 oder mehr Gegnern angegriffen, so gibt es analog +1 auf deren Angriffe. Es können nur Gegner im selben Feld, nicht in angrenzenden Feldern angegriffen werden (Ausnahme: Wesen, die so groß sind, dass sie ein Feld zur Gänze oder mehr als eines einnehmen, dürfen von allen angrenzenden Feldern angegriffen werden). Enthält ein Feld ein Geländemerkmal oder eine Behinderung - z.B. Buschwerk, einen Tisch, ... - so gelten dessen Auswirkungen immer für das ganze Feld, auch wenn sie nicht auf dem ganzen Feld eingezeichnet sind. Zauberreichweiten etc. werden immer vom Zentrum eines Feldes aus berechnet. Bewegungsweiten werden immer vom bzw. zum Zentrum eines Feldes berechnet. Es verbraucht 4m Bewegungsweite, um von einem Feld zum nächsten zu gelangen. Einen Kontrollbereich auf angrenzende Felder gibt es nicht mehr. Allerdings kontrolliert eine Figur das 4x4m-Feld, auf dem sie steht. Will eine Figur ein Feld verlassen, in dem sich eine gegnerische Figur befindet, so darf diese sofort und außer der Reihe einen Angriff mit einer beliebigen Waffe auf sie würfeln ("Gelegenheitsangriff"). Bereits ein leichter, und daher natürlich ebenso ein schwerer, Treffer verhindert das beabsichtigte Verlassen des Feldes (und verursacht den gleichen Schaden, wie es ein normaler Angriff getan hätte - es ist ein echter zusätzlicher Angriff). Sind zwei oder mehr gegnerische Figuren im zu verlassenden Feld, so dürfen zwei davon, nach Wahl des Angreifers, angreifen. Statt der Abwehr darf gegen diesen Angriff nach Wunsch auch mit den Fertigkeitswerten für Geländelauf oder Akrobatik abgewehrt werden. Befinden sich mehr als zwei gegnerische Figuren in einem Feld, so kann dieses nicht durchquert werden, d.h. unabhängig vom Ausgang des Gelegenheitsangriffs darf das Feld nur in die Richtung verlassen werden, aus der es betreten wurde. Dies bietet folgende Vorteile: der kleinere Maßstab spart offensichtlich Platz ein Lösen aus Kontrollbereichen ist - zumindest soweit die Gegenseite keine hohen Angriffswerte hat - möglich. der Versuch, einen Kontrollbereich zu durchqueren, ist mit einem angemessenen Risiko verbunden Zu den Nachteilen zählen: beim Spiel mit Standard-Zinnfiguren und -Feldgrößen wird der Platz in den Feldern im Zentrum des Kampfgeschehens nicht für alle darin befindlichen Figuren ausreichen - man muss sie wahrscheinlich "nebenan" aufstellen, z.B. codiert durch einen W6, der als Platzhalter auf den Spielplan gelegt wird. an einem Krieger mit Angriff+18 kommt auch so niemand vorbei - das sollte aber wohl auch so sein. wenn genügend viele Gegner an einer Figur vorbei rennen wollen, kann diese 5 oder noch mehr Angriffe in einer Runde ausführen - allerdings auf unterschiedliche Gegner. Gänzlich realistisch ist sowieso kein Fantasy-Regelsystem. Bewegungsweiten kurz vor einem glatten Viererwert, also z.B. 19 oder 15, sind besonders ungeschickt. Umgekehrt hat man hier vom letzten Punkt einer B21 oder 17 nichts. Kommentare? Meinungen?