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Ma Kai

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  1. Ich glaube auch nicht, dass die Frankes sich gegen ein Werkzeug als solches sperren. So etwas wird allerdings ganz schnell zum Regelbuchersatz. Wenn Du von allen Zaubersprüchen die Reichweiten usw drin hast (die braucht es ja schon, damit man einen brauchbaren Bogen ausdrucken kann), womöglich noch den dazugehörigen Regeltext und das gleiche für die Fertigkeiten - dann hast Du da drin das halbe Regelbuch. Dann kommt es ganz entscheidend auf die Darreichungsform an. Ich habe die Frankes so kennen gelernt, dass sie sehr klare Leitplanken haben bzw. setzen und diese auch ziemlich kompromisslos verfolgen. Wenn sie z.B. sagen sollten, "die Regelwerke werden elektronisch nur denjenigen verfügbar gemacht, die sie explizit gekauft haben", dann wäre das die Leitplanke und die würde auch nicht aufgeweicht. Da gibt es dann sehr klare Linien. Das erleichtert in vieler Hinsicht die Zusammenarbeit, in anderen Dingen macht es diese schwieriger - wenn man eben etwas machen will, das die Leitplanken überschreitet. Es ist da auch Kommunikation wichtig. Es hilft sehr, die Leitplanken aufzuspüren und zu berücksichtigen.
  2. ... und dem was z.B. von Fabian & Co noch kommt - wobei dessen "abgesegnet"-Status sich meiner Kenntnis entzieht.
  3. Freue mich auf Euch.
  4. Es ist aufgrund der Gesetzeslage klar, dass Urheberrechte nicht übertragen werden können. Selbst wenn man das wollte. Allerdings können, wie skizziert, Nutzungsrechte übertragen werden, so dass im Endeffekt in der praktischen Anwendung das heraus kommt, was gemeint ist, wenn umgangssprachlich gesagt wird, "die" oder "alle Rechte" seien übertragen worden. Wie genau allerdings die Nutzungsrechte formuliert sind, ob da Bedingungen, Einschränkungen o.a.m. existieren, das ist der Punkt mit dem Stillschweigen. Das im Übrigen sehr normal und üblich ist - die wenigsten solchen Verträge werden veröffentlicht.
  5. Das fände ich extrem charmant.
  6. Erstmal Lob und Dank für Initiative und Idee. Es ist schlicht gut, wenn jemand sich ein Herz fasst und etwas macht. Was wir (relativ sicher) wissen: die Rechte an M5 werden gegenwärtig von Midgard Press verwaltet (Elsa gibt dazu klare Antworten) und ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung von M6 (Herbst dieses Jahres?) von Pegasus (hier gibt es noch keine Aussage, was genau möglich sein wird: Frage der Prioritäten). Vorsichtig wäre ich mit dem Zuschreiben von Motiven und Zielen, etwa: Meine Vermutung ist, dass sich das hieraus begründet: Die Antwort auf das Verteilen des Regelwerks war bisher immer „nein, Nein, NEIN, welchen Teil von ‚Nein‘ habt Ihr nicht verstanden“. Ich vermute, an diesem Punkt in Verbindung mit Elsas typischer Klarheit im Ausdruck hat sich der Frust entzündet.
  7. Ich spiele das Abenteuer gerade mit einer Gruppe (die ich eigentlich zum Testen rekrutiert hatte, das aber innerhalb der Termine zur Abgabe nicht machen konnte. Deshalb spielen wir halt jetzt). Die Abenteurer dieser Gruppe haben sich ein wenig um die beiden unglücklichen Katzenvergifter am Tag T+1 (S. 22 unten) gekümmert. Falls jemand das etwas ausgestalten möchte... Man könnte das z.B. so darstellen, dass ein nicht näher identifizierbarer Hintermensch (Kapuze, Maske, dunkel war's, kein Mond schien helle) der armen Lella ein Pülverchen gegeben hätte, von dem er behauptete, dass das die Reiterin der Katzen viel schneller machen würde - Doping also, sozusagen, von Schaden war überhaupt keine Rede. Das Interesse des Hintermenschen sei es, dass die Katze gewinne, denn er habe auf sie gewettet. Na ja, und da fand die arme Lella, das sei doch wirklich nicht schlimm und ihre arme kranke Mutter... und jetzt steht sie da angekettet am Pranger, ein Häuflein Elend, und kann nur noch leise vor sich hin wimmern und weinen. Saboro hingegen hat sie verführt und schlief mit ihr, als sie geschnappt wurde - und da hat man ihn halt gleich mitgenommen. Jetzt weiß er natürlich nicht, wer die von ihm verlangten Hintermänner sind, ist aber gerne bereit, wen auch immer zu erfinden, wenn man ihn nur entsprechend fragt. Gleichzeitig beteuert er lauthals seine Unschuld, weiß von allem gar nichts, und hat nur die Magd "vernascht", das sei doch kein Verbrechen (wenn man ihn in diese Richtung noch etwas weiter reden lässt, dann wird die arme, verführte, Magd neben ihm sehr wütend und wird beginnen, ihn detailliert zu bezichtigen, sie gezielt verführt und manipuliert und das Verbrechen zur Gänze kaltblütigst organisiert und verantwortet zu haben. Das führt zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden Angeprangerten, die für die Zuschauer erheblichen Unterhaltungswert bietet). Lella und Saporo wären Abenteurern sehr dankbar, die ihnen das Verlassen des Prangers ermöglichen würden. Die beiden Stadtbüttel, die daneben stehen, und die Menschenmenge, die sich darum amüsiert, sehen das natürlich anders. Vielleicht werde ich demnächst berichten können, ob die Abenteurer für diese Situation eine Lösung gefunden haben.
  8. An der Campo di Firlominu - Nr. 6 auf der Karte auf S. 163 und als grobe Idee (nicht exakt wie auf dem Plan) das Bild auf S. 166.
  9. Das freut mich sehr und ich helfe Dir gerne dabei! Schöne Story! (ich kann Dir allerdings hinsichtlich der anderen Spiegel-Kampagnen-Abenteuer nur begrenzt helfen, da ich die probegespielt, aber auch noch nicht gelesen, habe...)
  10. Oh, wenn Du das zum letzten mal machst, dann würde ich es sehr gerne noch spielen... die Maske des Tigers habe ich schon vor reichlich längerer Zeit einmal gespielt, ich müsste aber kramen, mit welcher Figur...
  11. Hört sich gut an! Hängt immer auch vom (sichtbaren) Stand der Abenteurer ab, wie sie behandelt werden... wobei Evri da, wie Du andeutest, auch ein paar Wörtchen mitredet. Ich mag Deine "ihrigen" Gedanken, die sehr gut zu meiner Vorstellung von ihr passen.
  12. Die Antwort auf Deine "wie?"-Frage sollte sich zwanglos aus meiner Antwort oben erschließen, so Du Dir die Zeit nähmest, sie zu lesen und nicht nur zu überfliegen. Ich sprach z.B. von einer Unterbringung in Räumen der Dienerschaft im Zusammenhang mit "nach Stand getrennt" - und dabei würde man sicher nicht die Adligen in den Dienerräumen und die aus dem Volk in den Gemächern der Herrschaft unterbringen, oder? Verzeih' mir bitte, dass ich etwas genervt bin, denn der Fluss der Erzählung wäre besser, wenn es explizite Gästezimmer gäbe. Das geht weit überwiegend auf meine Kappe, einzige Ausrede wäre Zeitdruck. Nachdem das geklärt ist: dezidierte Gästezimmer haben sich auch erst entwickelt. Dass ich die Gäste in "Der Untergang des Hauses Drun" einfach in ein paar Räume im Bergfried stecke, finde ich z.B. vollkommen richtig (da sind wir allerdings in Alba). In Lidralien sind wir halt in einer Übergangssituation. Wenn ich Dich triggern darf, folgt dazu eine erhellende Antwort von Le Chat m.w.N.: Die historische Entwicklung der Gästezimmer Es ist also keineswegs abwegig, dass einzelne Repräsentationsräume entsprechend genutzt werden, und ich denke, das Abenteuer funktioniert damit sehr gut. Als Backup stellt es ja außerdem noch einen kompletten Gasthof zur Verfügung, allerdings sind dann die Abenteurer halt hin und wieder nicht im Zentrum des Geschehens dabei, deshalb ist das aus meiner Sicht eben wirklich nur eine Rückfallebene. Wenn ich im Übrigen oben gesagt habe: ... dann hatte ich das so gemeint, dass die geneigte Spielleitung per Tippex bzw. Grafikprogramm die entsprechenden Räume umbenannt und -möbliert hätte, so dass der Zweck des jeweiligen Raumes komplett neu definiert wird. Plötzlich einen Dienerraum für Herrschaften herzurichten fände ich auch ... merkwürdig. Ich hoffe, das hilft zum Hintergrund und vor allem für Gehirnschneckes Spielen.
  13. Jaeeeein. Tatsächlich habe ich beim Entwerfen des Palastgrundrisses nicht daran gedacht, explizit Räumlichkeiten vorzusehen, in denen die Abenteurer untergebracht werden können. Ich habe das bei den Testspielen so gelöst, dass ich die Abenteurer im Rauchsalon untergebracht habe (wir als heutige Personen blenden aus, wie abgrundtief scheußlich wir den Gestank in diesem Raum finden würden - die finden das ja auf Midgard irgendwie schön). Da werden dann Betten hinein gestellt, davon gibt es welche im Bestand des Hauses. Bei Bedarf kann zudem die Rüstkammer heran gezogen werden (etwa, wenn Abenteurer nach Geschlechtern oder gar nach Stand getrennt untergebracht werden wollen - im letzteren Fall könnten auch Räumlichkeiten der Dienerschaft heran gezogen werden). Tatsächlich gab es in der Renaissance schon Gästebereiche in Palästen. Du kannst also, wenn Dir das besser passt, auch einen oder mehrere Diener-Räume zu offiziellen Gästeräumen umfunktionieren.
  14. Thema von Rulandor wurde von Ma Kai beantwortet in Material zu MIDGARD
    Wenn das Verhältnis so ist, dass man für "ein Lernen" ein Haus, ein Schiff oder eine kleine Söldnertruppe bekommt, dann geht die Glaubwürdigkeit flöten. Ich habe mich bei "Alles oder Nichts" schlicht davor gedrückt, Zahlen hinzuschreiben, weil ich erwartet habe, dass doch eine Gruppe ankommen wird und den Betrag auf den Tisch legt (ein Mitglied einer "mittelgradigen" Gruppe hat tatsächlich auch schon einen merkbar sechsstelligen Betrag in Goldstücken aufgerufen). Ich habe nur noch geschrieben "mehr Geld, als die Abenteurer je auf einem Haufen gesehen haben". Man kann da fast nicht mehr sinnvoll für schreiben.
  15. Thema von Hornack Lingess wurde von Ma Kai beantwortet in Spielleiterecke
    Wenn Dich das methodische "Abarbeiten" des Dungeons nervt, dann bau eine merkbare Reaktionsfähigkeit ein. Sobald die Bewohner des Dungeons merken, dass jemand anfängt, dieses auszuräumen, treffen sie Vorkehrungen: Verteidigungszustand herstellen, Barrikaden aufbauen, Wachen verdoppeln und stärker bewaffnen, Patrouillen losschicken, Fallen aktivieren, Täuschungen aktivieren, Schätze verstecken, Hinterhalte legen usw usf. Dann wird aus dem methodischen Abarbeiten eine dynamische Schlacht, bei der auch die Spielleitung ihren Spaß haben kann und nicht nur abliest, welchen Rauminhalt die Abenteuer jetzt wieder abgerufen haben.

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