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Lernkosten Kampffertigkeiten
Du musst bei den drei Kampfkünsten (KK, SK, KiDo) nicht nur die Künste selbst, sondern auch die einzelnen Techniken lernen. Das musst Du also noch dazu zählen. Der erhebliche Nutzen von Fechten und Scharfschießen (in die Kategorie gehört auch Beidhändiger Kampf) wurde erwähnt und ist den Kosten angemessen. Speerfechten ist vielleicht eher ähnlich einer Kampfkunst und möglicherweise effektiv im Vergleich etwas teuer. Kampf in Vollrüstung ist ein reichlich seltener Fall; Fakt ist aber auch, dass ein höherer Rüstungsschutz, weil er halt auf jeden einzelnen Treffer wirkt, ebenfalls eine Menge wert sein kann. Ich habe mit meinem Ordenskrieger eine Zeit lang häufig Eisenhaut eingesetzt; das macht schon einen Unterschied, wenn man von jedem Treffer erst mal fünf abziehen darf - zumal es fast nur Spielerfiguren sind (oder äquivalent erschaffene menschliche Gegner, häufig Oberbösewichte oder deren Top-Handlanger:innen), die mit Schadenssummen à la 1W6+6 ankommen.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Nicht hinfallen? Aber alles, was Hornack sagt, wird ja durch Lernen nicht verhindert. Im Gegenteil, der Normalfall ist doch beides, oder? Und das ergänzt sich doch, das ersetzt sich nicht?
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Hallo zusammen – neu hier im Midgard-Forum
Buenas Dias y bienvenido! Kommst Du aus Spanien und lebst jetzt in Deutschland, oder lebst Du auch jetzt dort, oder... ?
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Gruppenzusammensetzung
Abnehmende Grenzerträge!
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Gruppenzusammensetzung
Äh, Du meinst den folgenden Punkt? Jürgens Gedanke am Anfang war halt, wie Gruppen aussehen könnten, die bei keiner Herausforderung mit komplett heruntergelassenen Hosen dastehen. Das finde ich als Gedanke auf jeden Fall sinnvoll. Ist vielleicht ein bisschen wie "auf Lücke lernen" - für eine Klassenarbeit irgendwo in der Mitte der 10. Klasse, die überschaubare Auswirkungen sorum oder sorum hat, macht man das gerne. Wenn man bei Misslingen eine ganze Diplomprüfung versenkt, gehört schon etwas mehr Mut dazu. Im Kontext Gruppenzusammensetzung hängt das auch ein bisschen davon ab, inwieweit es möglich/üblich ist, Lücken durch Nichtspielerfiguren zu schließen. Wenn man, falls Blutvergießen zu erwarten sein sollte, einfach ein paar Söldner anheuert, dann braucht man selbst nicht so auf Schlagkraft zu achten. Wenn man einen Heiler ersetzen kann, indem jeder zwei Allheilungstränke kauft und mitnimmt, dann kann man sich auf andere Felder spezialisieren. Usw.
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Kurze Lernpausen versus lange Lernpausen
Genau da habe ich meine "Alles oder Nichts"-Gruppe gerade. Sie haben x Probleme identifiziert, die sie lösen wollen, zu jedem Problem ein paar Aktionen definiert, und jetzt geht es darum, was machen sie morgen früh konkret als erstes. Sie haben jetzt ein paar Wochen Realzeit, um das per Forum zu beraten (spielweltlogisch: die Figuren sitzen zum Abschluss des Tages mit ihnen genehmen Getränken in gemütlichen Sesseln und beraten). Ich bin äußerst gespannt, wie das weiter gehen wird. Ich sehe eine mindestens implizite Nutzung der Eisenhower-Matrix kommen (was ist wichtig <-> was ist dringend). Einerseits scheint die zur Verfügung stehende Zeit recht lang, andererseits scheinen mindestens einige der Probleme ziemlich unüberwindlich. Ich freue mich sehr, dass das tatsächlich so läuft.
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Kurze Lernpausen versus lange Lernpausen
Ehrlich gesagt, wenn eine reale Person im Wochentakt "Abenteuer" erleben würde, also quasi ohne Lernpausen, dann wäre sie nach spätestens einem Jahr im tiefsten Burnout. Aber daran ist ja auch - wie oben erwähnt - mein Versuch, Lernen in die Kampagne zu integrieren, bei "Schwarzonline" gescheitert. Die Zahlen sind einfach zu unterschiedlich. Abenteuer bemessen sich nach Stunden oder Tagen, Lernzeiten nach Wochen bzw. eher Monaten, wenn es richtig um was geht.
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Gruppenzusammensetzung
Oh. Fian und zwei Klingenmagier. Da muss man als Spielleitung etwas auffahren...
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Gruppenzusammensetzung
Ehrlich gesagt: wenn sie auch nichts hören, schert sie das einen feuchten ... - Midgard-Spieler lassen es selten spitz-auf-knopf auf ihre Diebesfertigkeiten ankommen. Wenn man sich überhaupt irgendwo hinschleicht, dann mit so viel Sicherheitspuffer, dass auch "Korinthenkackerei"/"sehr präzises Spiel" seitens der Spielleitung letztendlich nicht einmal zu erhöhtem Puls führt. Anders herum: wenn man es echt aufs Schleichen ankommen lässt, dann geht das auf Midgard normalerweise schief... Aber: Lerneffekte sollte man schon sehen. Zumindest genau den gleichen Fehlermodus wie beim letzten mal möchte man schon gerne ausschließen.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Es ist halt extra blöd, wenn man an sich in der Gruppe schon mal die Möglichkeit hat, Krits wegzuheilen - und dann genau die Figur genau eine von den Verletzungen erleidet, die genau diese Möglichkeit lahmlegt. Wenn so etwas wie Bannen von Zauberwerk ausfällt, hat man oft etwas Zeit, um das später nochmal zu versuchen (nach Heilung...). Wenn der Superkrieger eins auf die Nuss kriegt, gibt es ein paar Behelfskämpfer, die zur Not aushelfen können, auch wenn es dann spannender wird. Heilen ist halt oft ein Engpass.
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Das geht mir genauso, das ist aber tatsächlich eine Frage der Persönlichkeitsstruktur. Wir beide scheinen Team "hab ich halt so gemacht, passt scho" zu sein, es gibt aber auch die Fraktion "und wenn... und hätte ich doch... und möglicherweise...". Die jeweilige Gruppe findet die jeweils andere häufig etwas unverständlich. Und die ändern sich jeweils auch nicht - beide.
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Gruppenzusammensetzung
Das hängt allerdings auch davon ab, ob man komplett selbst schreibt, oder Kaufabenteuer verwendet.
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Gruppenzusammensetzung
Wenn man einen hat, der die EP versenkt hat, dann nutzt man das natürlich!
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Kurze Lernpausen versus lange Lernpausen
Ich glaube, der von den Regeln angenommene Standardfall ist, dass zwischen Abenteuern jeweils eine hinreichend lange Lernphase ist, um die erworbenen Punkte zu verlernen. So führe ich alle meine Configuren. Zwischen Cons nehme ich mir irgendwann einen Nachmittag mit einer guten Tasse Tee und gehe "shoppen". In der Bonner Runde herrscht große Übereinstimmung, dass alles Lernen in "Zeitblasen" stattfindet (zudem ist Gold gezehntelt). Das heißt effektiv auch, es wird zwischen Abenteuern zu Hause gesteigert. So lief das auch bei anderen Online-Kampagnen. Bei der Con-Saga habe ich einmal (!) eine ganz kurze (!) Konversation mit einer Nichtspielerfigur angefangen, die sich aus einer Lehrmeistersituation entwickelt hat. Dann hat Aelan diese Figur schlicht überholt. In der "Schwarzonline"-Kampagne habe ich ein bisschen angeboten, dass Lernen auch während des (Sandkasten-) Spielens stattfinden könnte, die Spieler sind aber kaum darauf angesprungen. Zudem ging das (soziale/investigative Sandkastensituation) im Tagestakt, was bei relativ hochgradigen Figuren für Lernen schlicht nicht zusammenpasst. Ich habe es also noch nicht gesehen, dass Lernen mal erfolgreich in eine Abenteuer- oder Kampagnenhandlung integriert wurde. Es hätte ja auch mal jemand potenzielle Lehrmeister für den Gildenbrief oder die DDD schreiben können... hat auch niemand gemacht, mich eingeschlossen. Und ich habe ja sonst recht viel geschrieben. Aber dafür hatte niemand Bedarf.
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Gruppenzusammensetzung
Stimmt, aber trotzdem ist meine Beobachtung: die ganzen Diebesfertigkeiten werden selten durch Fertigkeitenlernen abgedeckt, sondern entweder umgangen, oder schon gar nicht eingesetzt/abgefragt, oder (häufiger) durch Zauber approximiert.