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Ma Kai

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  1. Die Grundfrage ist: was willst Du? Die erste Grundentscheidung ist: Nichtmensch oder nicht? Elfen nehme ich häufig als "Bonusoptimierer" wahr, besonders in der Ausprägung Klingenmagier. Wer's mag. Zwerge und Halblinge haben recht spezifische Profile, die Spaß machen können. Gnome sind ihrerseits etwas Besonderes, hier hängt es auch davon ab, wie die Spielleitung mit der kleinen Gestalt umgeht. Etwas abstrakter: spielst Du gerne Figuren, die auffallen, oder bist Du mehr der "Salz der Erde"-Typ, dessen Figuren langweilig scheinen, bis sie das Abenteuer durch pure Kompetenz rocken. Die zweite Grundentscheidung ist: zaubern oder nicht? Wenn Du es einfacher haben willst und auf die Macht der Zauber verzichten kannst - oder Dir nach ein paar Jahren einen Doppeltypen zusammenzimmern würdest - dann nimm einen Kämpfer; wenn Du das können willst, was nur mit Zaubern geht (dafür aber in normalen Alltagssituationen, also "bloßem" Fertigkeiteneinsatz, hinter den Nichtzauberern etwas zurückstehen würdest), dann nimm einen Zauberer. Da in M5 die AP nicht arg knapp sind, können Zauber i.a. ziemlich freigiebig eingesetzt werden; gerade bei "sozialen" Zaubern (z.B. Beeinflussen) muss die Spielleitung gelegentlich sogar (aus der Spielweltlogik heraus) die "soziale Bremse" ziehen. Da der Abenteurertyp nachträglich nur um den Preis enormer Kopfstände (Figur weitgehend neu erschaffen und steigern) geändert werden kann, ist er die weitreichende Entscheidung zu Beginn. Glücklicherweise kann man aus eigentlich allen Typen Spielspaß herausholen, allerdings sind sie schon erheblich unterschiedlich. Deshalb dazu im Folgenden ein paar Gedanken. Bei Kämpfern bist Du mit dem Krieger nicht schlecht aufgehoben: der kann zumindest kämpfen sehr gut, Du kannst dann auch recht bald mit Kompetenz in Fernkampf und ggf. waffenlos glänzen. Mit hohen Angriffswerten ("leichte" Waffen) werden gezielte Angriffe interessant, und dann kommen die ersten Kampftechniken aus Ars Armorum. Alternativ gibt es die Fertigkeitsbolzen wie Glücksritter, Spitzbuben, Händler etc, die durch Beredsamkeit, Verstellen, Verhören, Gassenwissen, Menschenkenntnis vor allem die sozialen Abenteuer rocken. Falls Ihr entsprechende Abenteuer spielt - Kaufabenteuer fragen das eher selten ab - ist Überleben eine Nische, die die Gruppe braucht. Da kommen Waldläufer und Barbar ins Spiel. Wenn Du mehr von kulturellen Archetypen kommst: leider sind die Bulugi nicht auf M5 verfügbar, die sind sonst mit ihren Tätowierungen reizvoll. Man kann sie aber auf der Basis des M4-QBs ziemlich gut verwenden, siehe z.B. mein "Bombi" im letzten Gildenbrief. Mit Barbaren, KanThai, Lidraliern, kommen weitere Möglichkeiten zusammen. Bei Zauberern ist die Bandbreite enorm. Der Schamane kann fast alles lernen, dafür nicht wirklich billig. Er braucht Zeit, um sich zu entfalten, wird dann aber sehr spannend (ich bezeichne meinen immer als "einmann-Abenteuer-löse-Baukasten"). Der Magier ist dagegen schon eher ein etwas eingeschränktes Universalgenie, bringt aber noch die Wissensfertigkeiten. Priester haben ein ganz anderes Spektrum, dafür aber extrem nützliche Sprüche (Heilen, Bannen, Austreiben) und sie sind auch weltlich nicht ganz doof. Auf Thaumaturgen muss man sich einlassen, aber wenn man sie beherrscht, können sie sehr viel. Druiden habe ich, um ehrlich zu sein, meist als blasser und weniger wirkungsvoll erlebt, auch weil es weniger Abenteuer gibt, in denen sie ihre speziellen Stärken ausspielen können. Ein Sonderfall ist der Barde. Seine Magie ist speziell und kommt seltener zum Einsatz, kann aber unglaublich mächtig sein. Muss man mögen - man braucht auch eine Spielleitung, die das mitmacht - aber dann kann man damit sehr viel Spaß haben. Er hat auch gute soziale Fertigkeiten, so dass man nicht ausschließlich auf die Zauber angewiesen ist, um Spielanteile zu haben. Ein weiterer Sonderfall sind Tiermeister, durch ihre Menagerie. Auch hier müssen sich Spieler und Spielleitung darauf einlassen, dann bieten sie natürlich ganz eigene Möglichkeiten. Magister, Ermittler und Zauberkrämer als zauberkundige Kämpfer haben immer noch recht spannende Zauberlisten, sind aber auch ohne Zauber kompetent, deshalb sehr beliebt. Ähnlich gilt dies für Ordenskrieger, wobei unter M5 eventuell das "Original" (der Priester) mehr bietet. Sonst gibt es kaum etwas zu sagen - man muss unter M5 nicht "schon mit Grad 3 anfangen, damit die Figuren nicht ständig Misserfolge würfeln" - die Erfolgswerte sind von Anfang an hoch genug, dass man von Anfang an ganz gut spielen kann - und die ersten Grade steigt man ja auch schnell auf. Fertigkeiten und Zauber kann man ja immer nachlernen, wenn man Bedarfe sieht. Es ist ganz brauchbar, Fertigkeiten wie Klettern und Schwimmen zumindest grundsätzlich gelernt zu beherrschen, da deren Fehlen im Einzelfall tödlich werden kann. Reiten, manchmal Balancieren (auf See) und für einen in der Gruppe Wagenlenken sind ebenfalls "Basisfertigkeiten", deren Fehlen irgendwann stört. Diebesfertigkeiten (Stehlen, Schlösser Öffnen, Fallendingenskirchen usw) sind teuer, im Einsatz i.a. riskant und kommen selten zum Einsatz bzw. müssen gut vorbereitet und unterstützt werden (s. z.B. im Artikel Der Kupfermarkt von Meknesch, DDD 31), eventuell möchte man also darauf nicht den ersten Schwerpunkt des Lernens legen. Soziale Fertigkeiten, insbesondere Menschenkenntnis, Gassenwissen und Verhören, gehen hingegen eigentlich immer, ebenso Zauberkunde, Landeskunde und etwas eingeschränkter andere Wissensfertigkeiten. Viel Spaß!
  2. Ja. Wart's ab.
  3. Jedenfalls würde ich hinsichtlich Düsternis bei 7t mal abwarten...
  4. Ich habe das Bestiarium heraus gesucht: erstens, erfahrene Tiere haben +2 auf Angriff und das habe ich auch auf Raufen angewendet. Zweitens, die Beschreibung von Klammern (S. 30) kann bestenfalls so-oder-so gelesen werden. "Gelingen beide, kann das Tier sofort versuchen, ein Handgemenge einzuleiten" - würde auf die normale Prozedur "Handgemenge einleiten" (mit WW) verweisen. "Nachdem der Angreifer sein Opfer umklammert hat, darf er noch in derselben Runde seinen besonderen Handgemengeangriff einsetzen und sofort zubeißen" - würde auf "nur EW" verweisen (da wird nicht mal der EW:Raufen referenziert, den ich aber gemacht habe). Ist m.E. nicht eindeutig.
  5. Weil da nur EW steht. Um das zu vertiefen, müssten wir den exakten Wortlaut nachschauen. Den habe ich auf diesem Rechner nicht da. Also: bis später.
  6. Okay, dieses Detail ist sehr interessant. Ich glaube, das war in der Con-Runde anders, oder @Solwac ? Denn dann wäre es für mich auch nachvollziehbar: Der Bär hat zwei erfolgreiche Angriffe, mit beiden Pranken. Unabhängig von der Abwehr des Angegriffenen ist der Angreifer in der Umklammerungshaltung und bereit, das Handgemenge einzuleiten. ABER, nur wenn das erfolgreich ist, also die Abwehr des Angegriffenen in einem üblichen, vergleichenden Wurf, überwunden wurde, ist das HGW erfolgreich eingeleitet und die Folgeaktion, der Biss, kann durchgeführt werden. Ich weiß nicht, was Solwac hier beitragen soll - aber ich als SL habe den EW:Raufen jedes mal gewürfelt und mehrere mal ist das Handgemenge auch da gescheitert - bei Raufen+7 auch kein Wunder. Wobei es "erfahrene" Bären waren, ich müsste die Tabelle nachschauen, ob die nicht 1 oder 2 höheren Angriff hatten. Wichtig aber: es ist ein EW, nicht WW:Raufen, um das Handgemenge einzuleiten. Auch da ist - laut Regeln - Deine Abwehr irrelevant...
  7. Ihr wollt nicht wissen, wie das hier: "Das Bild zeigt ein realistisches Propellerflugzeug im Flug vor blauem Himmel mit Wolken – klar, motivierend und perfekt für deine Unterlagen! Gefällt dir diese Version besser? 😊" als Bild aussah: Mir fehlen die Worte.
  8. me2 Das setzt allerdings für uns beide voraus, dass sich jemand drittes erbarmt und zuerst mal leitet.
  9. Ich wollte sie halt erst mal auch spielen…
  10. Gäbe es denn Interesse daran, die M6-Abenteuer demnächst online zu spielen? Würde sie jemand leiten?
  11. Na, prost Mahlzeit.
  12. Also, soweit ich das kenne, wird durch das reine Empfangen von e-mails - also das Kopieren durch einen Mail-Server in das Verzeichnis, das Deine Inbox ist - niemals Code ausgeführt und kann nichts passieren. Wenn man eine Mail aufmacht, wird Code ausgeführt, um die Mail anzuzeigen, aber es müsste schon eine arg fiese overflow-Attacke sein, um dadurch irgendwelchen Schaden anrichten zu können - vielleicht noch am ehesten, dass man den Rechner einfach zum Absturz bringt. Was es gibt, ist Mail mit ein-Pixel-transparent-Grafiken - die werden, wenn die Mail angezeigt wird, aus dem Internet nachgeladen; damit wird bestätigt, dass Deine Mailadresse valide ist und Du die Mail gelesen hast. Das macht die Adresse wertvoller für Spammer, da die dann eher annehmen dürfen, dass Du dann auch ihre Spam-Mails lesen wirst. Deshalb zeigen heute die meisten Mailer - Web oder Client, egal - Bilder in einer Mail nur an, wenn Du das explizit freigibst. Wo es etwas kritischer wird, ist wenn Du aktiv etwas in der Mail machst, zum Beispiel auf einen Link darin klickst. Dann wird ja, auf Deine Anforderung, HTML-Code geladen und ausgeführt. HTML ist ziemlich mächtig heutzutage und kann eventuell etwas anstellen. Da gibt es Schwachstellen, die ausgenutzt werden können, um im Extremfall etwas auf Deinem Computer zu installieren, was dann weitere Information gewinnen kann, oder in eine "Ransomware"-Erpressung (Deine Festplatte wird verschlüsselt und wenn Du Deine Daten wieder haben willst, musst Du bezahlen) mündet. Oder sie versuchen, Dich irgendwie dazu zu bringen, Deine Bankdaten einzugeben, möglichst mit einer TAN - das Ziel ist natürlich, Dein Konto abzuräumen. Das ist durch 2FA - zwei Faktor-Authentifizierung, also das Bestätigen Deines Transaktionswunsches auf einem zweiten Gerät, etwa Deinem Handy - erheblich erschwert bis fast unmöglich.
  13. Zwar komme ich nicht zum Odercon, aber ich könnte jemand, der:die das leiten wollte, das Hochgrader-Medjis-Abenteuer von Blankenheim zur Verfügung stellen.
  14. Kosmische Strahlung. Vollmond.
  15. Ja und nein. Für Standardbilder "Mensch vor Computer beim Arbeiten" ist KI absolut konkurrenzfähig - wobei die KI-Produzenten ja auch ihr Geld haben wollen, so dass das eventuell ökonomisch koexistieren wird. Für "besondere" Bilder wird das menschliche Auge dem Durchschnitts-Algorithmus der KI immer überlegen sein.

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