Alle Inhalte erstellt von Godrik
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Bitte lies im Zusammenhang mit Leachlains Beitrag, auf den ich antworte. Ansonsten macht‘s keinen Sinn. Es ging um Ansprüche, was Orgas vermeintlich anzubieten hätten, nicht ob sie im Rahmen der Teilnahme das Versprochene zu leisten haben. Danke.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Bitte lies im Zusammenhang mit Leachlains Beitrag, auf den ich antworte. Ansonsten macht‘s keinen Sinn. Es ging um Ansprüche, was Orgas vermeintlich anzubieten hätten, nicht ob sie im Rahmen der Teilnahme das Versprochene zu leisten haben. Danke.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
@Leachlain ay Almhuin Ich möchte der Behauptung entgegentreten, dass ich (sofern ich mit „viele“ mitgemeint war) Ansprüche gegenüber irgendeiner Con-Orga zu haben meine. Eine Con ist ein Angebot, das ich annehmen oder ablehnen kann. Gleichzeitig möchte ich der Behauptung entgegentreten, dass man freiwillige Angebote nicht doof finden und kritisieren darf. Daraus leitet sich kein Anspruch ab. Das ist es aber, was Du gefolgert hast.
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Die Zukunft der Midgard-Cons
Ich persönlich kann mir vorstellen, dass ich in Zukunft sowohl M5 als auch M6 spiele - jeweils für etwas unterschiedliches Spielgefühl. Aber das wird sich erst noch herausstellen müssen. Sehr schade fände ich es, wenn ich dazu auf mehrere Cons fahren müsste. Das würde in meinem Fall vermutlich nicht passieren, also müsste ich mich entscheiden. Warum? Weil irgendjemand „ein Zeichen setzen“ will oder sich besonders modern oder als Gallisches Dorf fühlt. Zumindest kommt es mir so vor. Im Zweifel würde ich mich wohl für eins der inklusiven Angebote entscheiden, um der Spaltung in der Welt nicht weiter Vorschub zu leisten.
- Diskussionen zu Moderationen
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Brettspielschwampf
Ja, aber in gut. Insbesondere können Kinder ab 8 bis 10 Jahren (je nach Spielerfahrung) mit Erwachsenen Spaß haben, ohne dass eine Seite einen Vorteil hat. Das ist nicht so häufig. Das Spiel erinnert mich an Black Box von Eric Solomon (ich dachte zunächst von Sid Sackson), falls das noch jemand kennt.
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Ist rollengerechte Punktevergabe subjektiv?
Da ich mich wortreich mißverstanden fühle, noch einmal der Hinweis, dass gerade „die Lauten“ es toll finden, wenn ihr so-sein von der SL mit EP belohnt und damit auch vor der Gruppe von einer Autorität positiv hervorgehoben wird. Dass dabei „die Leisen“ (siehe mein letztes Posting) nicht nur objektiv schlechter behandelt werden, sondern auch zusätzlich zu ihrem rollenspielerischen Handicap auf Dauer weniger Einflussmöglichkeiten für ihre Figur (weil weniger Fertigkeiten) bekommen, wird hier mit einem launischen „wer wird denn neidisch sein“ beiseite gedrängt - eine Erfahrung, die diese Menschen gut kennen. Aus meiner Sicht keine schöne Art, miteinander umzugehen.
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Ist rollengerechte Punktevergabe subjektiv?
Warum sollen Mitmenschen benachteiligt/bestraft werden, wenn sie zurückhaltend, von der Woche / dem Leben erschöpft, depressiv, nicht so laut, nicht die geborenen Schauspieler (etc. pp.) sind? Ich verstehe diese Anmaßung nicht, wir wollen doch gemeinsam eine gute Zeit haben. Nach meiner Erfahrung führen EP auch nicht zu wünschenswerten Verhaltensänderungen. Also: EP nach von der Gruppe gewünschtem Entwicklungstempo (Gruppenvertrag)!
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Bezahlung von RSP-Autoren
Ein letztes Mal noch zur Parallele im Musikmarkt: Es können nur sehr wenige vom Streamen leben. Ich habe diese Pyramide gefunden Wenn 2,38 $ pro 1000 Streams ausgeschüttet werden, brauche ich Abrufe in den Millionen. Das betrifft nur die kleine rote Pyramidenspitze.
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Bezahlung von RSP-Autoren
Wie lange noch, bis eine KI einen kompetenten (Fach-)Lektor ersetzt? Wird angesichts der Fehler, die LLMs machen sicher noch eine Weile dauern. Andererseits war und ist die Entwicklung doch überraschend schnell.
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Bezahlung von RSP-Autoren
Ich gehe davon aus, dass von dem Geld, das für Musik ausgegeben wird, deutlich am meisten zu den Streamingdiensten geht. Und dort sind es ein paar Taylor Swifts, die sich das im wesentlichen aufteilen. Das war in den Zeiten der Tonträger doch spürbar anders, da kam von den Verkäufen ein erheblicher Anteil bei den Künstlern an (auch am meisten bei den Stars). Heute gibt‘s nicht mal einen Cent, wenn jemand Dein Lied hört. Und auf den Konzerten sind die Kosten enorm gestiegen, so dass es echt schwierig geworden ist, davon zu leben. Jetzt haben wir Streaming-Plattformen, die das Geschäft kontrollieren. Von den Spotify-eigenen Musikproduktionen und KI-generierten Titeln will ich erst gar nicht anfangen. Und bei Autoren und Illustratoren ist die Angst vor KI berechtigt und der Druck sicher schon groß.
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Bezahlung von RSP-Autoren
Wir erleben gerade, dass die Kunst für die allermeisten brotlos wird. Bei der Musik ist es schon so, bei Autoren und Illustratoren ist die Entwicklung im Gange. Ich meine nicht, dass Kreative ein stärkeres Recht haben als andere, dass ihre Tätigkeit nicht automatisiert wird. Aber schade finde ich es schon (und freue mich gleichzeitig über die Möglichkeiten, die KI mir jetzt schon bietet).
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Bezahlung von RSP-Autoren
Ich sehe keinen Grund, warum sich KI nicht schnell dahin entwickeln sollte, dass die Anforderungen und Wünsche der Nutzer erfüllt werden (sofern genügend Leute das gleiche wollen). Als größte Hürde könnte ich mir das fehlende bzw. mangelnde Weltwissen und -verständnis denken. Aber auch daran wird mit Sicherheit gearbeitet. Edit: Ich sehe gerade den Strangtitel und merke, dass ich völlig off-topic bin. Sorry!
- Flammenkreis: Hat der Zombie einen Resistenz-Wurf, wenn er mit Klauen auf mich los will?
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Neue Bilder für das Forum
Mich sprechen die Skizzen leider nicht an.
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M5: Hitliste der unbewusst ignorierten Regeln
Der Nachsatz „also der WW:Resistenz weniger als 20 als Ergebnis hat“ ist so nicht richtig, das Beispiel folglich nicht aussagekräftig. Der WW:Resistenz scheitert, wenn das Ergebnis geringer als der EW:Zaubern ist (nicht weniger 20). Also z.B. EW:Zaubern = 12+20=32 (kritisch), WW:Resistenz = 15+15=30 wäre ein gescheiterter WW mit möglicher Verdoppelung eines Effekts. Ab einem Würfelwurf von 17 wäre in diesem Beispiel der WW gelungen. Die Folgen wären die gleichen wie bei einem nichtkritischen Zauber, dem nicht erfolgreich resistiert wurde.
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Kritischer Erfolg beim Zaubern - wann darf man eine Wirkung verdoppeln?
(hat sich erledigt)
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Sozialer Angriff - gut so oder zu stark?
Bei mir verfestigt sich, dass das eine schöne Option ist, die aber anfällig dafür ist, vielfach und dann langweilig genutzt zu werden. Daher werde ich folgendes ausprobieren: a) Von jeder Figur nur einmal pro Kampf einsetzbar. b) Im Kampf nur gegen direkt umstehende Gegner, oder vor dem Kampf, falls Gelegenheit zum Pöbeln/Verunsichern auf Entfernung besteht. c) Das Ergebnis -1 Aktion bzw. Nachteil finde ich erstmal okay. Ein Schwertkampf wie bei Monkey Island wäre mir zu viel, maßvoll fände ich es bereichernd. (Wie kriege ich einen einfachen Zeilenabstand hin?) Ergänzung: Es sind Überlegungen dazu. Ich habe es noch nicht ausprobiert.
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Sozialer Angriff - gut so oder zu stark?
Ich überlege, ob ich das jeweils nur einmalig pro Szene zulasse. Denn eigentlich finde ich fast alles gut, was eine Alternative zum Draufhauen ist.
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Was haltet ihr vom Klassenlosen System?
Haben die Kritiker klassenloser Systeme hier eigene (längerfristige) Erfahrungen damit? Mein Eindruck ist momentan, dass es eher um Befürchtungen geht. Wenn ich in einem klassenlosen System einen Krieger spiele, dann habe ich viele EP (oder wie das auch immer heißt) investiert, um ein kompetenter Spezialist zu sein. Die Gauklerin kann in einem gut gebauten System nicht „mal eben“ halbwegs kompetent werden, ohne auch massiv zu investieren. Entweder inkompetent oder massiv investiert. Ich glaube, die Befürchtung kommt auch daher, dass bei Midgard bisher galt: hohe Kompetenz = absurd teuer. Das führte dazu, dass der Krieger auf hohen Graden entweder seine Hauptwaffe um 1 steigern konnte oder alles lernen, was eine mittelmäßige Gauklerin so kann. Dieser Designfehler muss ja nicht übernommen werden. Ich hoffe, dass LvD dort mit Spezialisierungen einen langfristig guten Weg gefunden hat, um beides zu erreichen: Freiheit aber auch Schutz der Spezialisten.
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Was haltet ihr vom Klassenlosen System?
Wir haben es über viele Jahre erfolgreich so gemacht, wie es nach Deiner Aussage angeblich nicht geht. Es geht. Auch Raumkampfsoldaten. 🤷♂️ Aber abgesehen davon geht es hier ja nicht darum, ob die PR-Regeln toll sind oder nicht. Klassenloses Lernen führt nach meiner Erfahrung nicht zu einem Einheitsbrei, sondern zu freier und glaubwürdiger Entwicklung. Die Frage im Spiel ist nicht „was würde ein Xan-Ordenskrieger in dieser Situation tun?“, sondern „was würde mein Xan-Ordenskrieger in dieser Situation tun?“ Das leitet das Spiel und die Entwicklung der Figur. Finde ich sehr gut.
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Was haltet ihr vom Klassenlosen System?
Meine Erfahrungen mit klassenlosem Lernen beim Perry Rhodan Rollenspiel (das ja auf Midgard basiert) sind sehr positiv. Klar, das bedarf in einer festen Gruppe der Absprache, aber das fand ich ebenfalls sehr reizvoll. Und dieses alte „du bist als Barbar zu dumm, um xy schnell zu lernen“ bei u.U. hoher Intelligenz ist doch schon etwas gängelnd, oder? Die soziologische Realismuskeule ist da für mich eher ein Spielspaß-Dämpfer. Der einzige Vorteil an Klassen ist das Label, das eine schnelle Einordnung erlaubt. Schön, wenn man ein Klischee spielen will. Und wenn nicht?
- Diskussionen zu Moderationen
- M6: Produktstrategie
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Gut- und Böse-Schema oder komplexe Weltsicht voller Grauschattierungen?
Und um auf das Strangthema zurückzukommen: Der Böse ist der Gute in seiner Geschichte (oder ein lahmes Klischee). Das heißt, dass diese Gegensätze, die den Konfliktstoff für eine Spielwelt hergeben, auf unterschiedlichen Weltsichten beruhen. Und das nicht, weil die anderen blöd sind, sondern weil sie aus den Problemstellungen des Lebens andere Schlüsse gezogen haben. Und die SCs stehen dabei meist auf einer Seite (oder haben ein Dilemma), und die andere Seite ist dann eben mehr oder weniger "böse".