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  1. Letzte Stunde
  2. Fredoc ist selbst für einen Halbling klein, für Halblinge verhältnissmäßig schlank. Augen: Grau, Haare: braun, Geht Ärger gerne aus dem Weg Er mag es wenn es warm und bequem ist! Er ist immer gut gelaunt und für einen Scherz gut!
  3. Ich fahre am Mittwoch von Hannover aus los und am Sonntag Nachmittag zurück. Wenn du mit dem Zug nach Hannover kommst kann ich dich von da aus mitnehmen.
  4. Nö davon gehe ich nicht aus ... es kommt halt nicht immer vor das man gute Wirksame Zaubersprüche gegen Untote lernt und genau diese Untoten sind im nächsten Abenteuer dabei. Ist doch das gleiche ob man schon die magische Waffe hat oder nicht und der nächste Gegner ist dadurch nur verwundbar.. müssen wir dann auch Loot anpassen? Natürlich ist der Spielleiter da auch gefragt ... er kann ja einen Wink geben... mit einem Ausblick womöglich.
  5. Sorry für die Thread-Wiederbelebung, aber das Thema Schiffe und Reisen ist durch meine aktuelle Küstenstaatenkampagne für mich frisch aktuell. Die Reisegeschwindigkeit zwischen Chabrar und der Ikenga-Mündung schätze ich eher auf ca. 10 Tage. Die Begründung dafür ist teilweise die Entwicklung des Schiffbaus in den Küstenstaaten. Spätestens mit der portugiesischen Karavelle (also 15. Jahrhundert) war das Ankern vor der Küste bei Nacht überholt. Es wäre nie möglich gewesen, dass die Portugiesen Afrika umrundeten (Mitte 15. Jahrhundert) und schnurstracks quer über den indischen Ozean bis nach Malakka und den Molukken weiterfuhren, wenn sie vor der afrikanischen Küste ständig geankert hätten. Erst mal im indischen Ozean angelangt, war es mit Küsten sowieso Essig. 1492 brauchte Kolumbus auch keine Küsten mehr fürs Ankern zwischendurch; waren ja eh keine da. Knapp dreißig Jahre später brauchte Magellan für 10.000 km offenes Meer im Pazifik ohne jede Küste (zufällig hat er es geschafft, außer Sichtweite an allen pazifischen Inseln vorbeizufahren) ca. drei Monate. Gut, jede Menge Mannschaftsmitglieder sind dabei verhungert, verdurstet oder an Erschöpfung gestorben. Eine gekochte Schuhsohle war die tägliche Hauptmahlzeit, eine schmackhafte Ratte das Sonntagsmahl. Von dramatischer Bedeutung hingegen waren Flauten und Stürme. Angesichts solcher Phänomene sind Reisezeitplanungen eh futsch. Jedenfalls brauchte Kolumbus für die 7.000 km von Spanien bis zu den Bahamas etwa 70 Tage. Die Santa Maria, die Nina und die Pinta (ein Nao/Karacke, zwei Karavellen) haben also im Schnitt 100 km am Tag zurückgelegt. Ein Schiff der Küstenstaaten, das ein Fernziel wie das Ikenga-Becken hat, wäre wahrscheinlich eine Karacke oder Karavelle. Von Chabrar aus würde es aufs offene Meer hinausfahren und die 1.000 km wohl in 10 Tagen schaffen, bei gutem Wind schneller, bei einer Flaute unterwegs vielleicht mehrfach so lange.
  6. Heute
  7. Das ist super schade, aber wir kommen ganz bestimmt ein andermal zusammen. Schade, dass Du nicht kommen kannst. 🥲
  8. Ich freue mich riesig.😍 Das wird sicherlich eine schöne Runde.
  9. Vor diesem Hintergrund wird Dein Gedanke, mit einem "voll entwickelten" Charakter zu spielen und somit das Lernen überflüssig zu machen, sehr verständlich. Das gilt insbesondere, wenn die Spielfrequenz mit dem Charakter gering ist (etwa wenige Cons im Jahr im Gegensatz zu einer wöchtentlichen Runde). Ich persönlich bin ganz anders gestrickt: Mir macht das Entwicklen eines Charakters und das Grübeln und Probieren, wie man diesen beim nächsten Aufstieg nicht nur kurz- sondern auch mittelfristig weiterentwickeln möchte, Spaß. Und der "Plan" den man im Kopf hat, wird dazu noch durch den Fortgang der Kampagne beeinflußt - es könnte sich herausstellen, daß die Erlebnisse des Charakters oder die Erfordernisse der Abenteuer beim nächsten Level Dinge neu evaluiert werden müssen. Hach, schön! Auf einem Con ist für so etwas natürlich keine Zeit zu verschwenden, da die verfügbare Spielzeit ja mit dem Wochenende sehr endlich ist. Da kann man sich nicht hinsetzen und genüßlich ein paar Stunden über Charakterentwicklung brüten... Ob das Lernen nun rein technisch gesehen kompliziert oder zeitaufwendig ist, stört mich überhaupt nicht. Je vielfältiger die tatsächlich dem Charakter zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sind, desto besser. Fühlt sich für mich nicht so an wie: "Sh**, wie soll ich in diesem Riesen-Berg DAS Ding finden, was ich tatsächlich brauche?" Sondern eher so: "Wow, ein Riesen-Spielzeugladen mit sooo vielen interessanten Dingen. Die will ich mir natürlich erst einmal alle genau anschauen, alles untersuchen und analysieren. Und überlegen, welche Kombinationen toll wären, und, und... Und am Ende such ich mir das beste aus!". Bei dem geneigten Leser stellt sich womöglich ein Verdacht ein: Optimierer am Werk! Ja und nein. Ja, ich überlege wirklich genau, was ich lernen möchte und wohin man den Charakter entwicklen könnte. Und welcher Weg dabei der effektivste ist: Was brauche ich eher am Anfang, was später? Was kann ich - vermutlich - häufiger einsetzen und somit ggf. mehr von PP profitieren? Besser mehr "mittelmäßige" Fertigkeiten oder wenige gute - und was davon zu welchem Zeitpunkt? Was paßt bei alledem zum Hintergrund des Charakters, was zur Geschichte? Hier bin ich voll bei @Eleazar : Wenn ich vorher schon "sehr gut" zuhauen kann, dann finde ich es kaum reizvoll, "überteuert" 5% besser für dann "äußerst gut" zuhauen auszugeben. Stattdessen bekommt man vielleicht zwei, drei ganz neue Fertigkeiten mit +12 oder +8 UND ich kann dabei noch zwei-, dreimal "gute" Beherrschung einer Fertigkeit zu "wirklich gut" anheben (nicht aber sehr gut). In Summe ist die Chance, daß ich irgendwas von der Vielzahl neuer Dinge einsetzen kann, viel höher als "äußerst gut zuhauen" oder "der eine Super-Zauber". In Summe bekommt man so zu demselben EP/GS-Preis viel mehr heraus. Francesco di Lardo
  10. Bei hochstufigen Zaubern gehe ich davon aus, dass ich sie nur extrem selten nutzen kann. Die lerne ich mehr zur prsönlichen Befriedigung als für den praktischen Nutzen. Hiram konnte z.B. Feuerregen eine laaange Zeit ehe ich ihn tatsächlich einsetzen konnte. Aber mit seinem Mentor und der Lernvergünstigung für Feuerzeuber gehört es einfach dazu, dass er ihn beherrscht.
  11. Okay, das Prinzip kenne ich auch. Aber was machst du beispielsweise bei einem Zauberer, der endlich seinen hochstufigen Zauber gelernt hat, nach dem es dich schon lang gelüstet. Drei Abenteuer später stellst du fest, du hast ihn genau noch-gar-nicht eingesetzt.
  12. Ich versuche das Lernen aus Charactersicht zu entwickeln. Letztes Mal bin ich bei der Verfolgung des Taschendiebs übermeine eigenen Füße gestolpert. Das soll mir nicht nochmal passieren, deshalb lerne ich Geländelauf. Woher soll ich wissen was ich demnächst brauchen werde? Ich weiß nur was ich gebraucht hätte aber nicht konnte...
  13. Aber ist das nicht paradox? Du lernst Dinge, die du beim letzten Mal gebraucht hättest. Wenn du sie lernst, gehst du doch davon aus, dass du sie wieder brauchen wirst. Sonst bräuchtest du sie doch nicht zu lernen. Erschwerend kommt dazu, dass ich mich zwischen 10 verschiedenen Möglichkeiten entscheiden muss und natürlich erwische ich genau die drei, die ich im nächsten Abenteuer nicht brauche. Von den anderen 7 hätte ich aber 3 brauchen können...
  14. Obgleich ich vergleichsweise viel Zeit habe, plane ich erst einmal nicht, auf Pen&Paper Cons zu kommen. Ich bin zwar auf etwa vier bis sechs Cons pro Jahr, allerdings im LARP-Bereich. Dabei noch die Koordination einer LARP-Spielergruppe und Dinge in größerem Rahmen, die ich langsam ein wenig herunterzufahren beginne. Und nimmt man dazu noch die D&D Runde (zum Glück unter der Woche), die bald beginnende Midgard M5 Runde und Advanced Squad Leader (u.a. auch mit einem fünftägigen Turnierbesuch) dazu, dann gelange ich in Bereiche, wo ich Geduld und Verständnis der Familie berechtigter Weise nicht überstrapazieren sollte. Pen&Paper kann ich zudem "am Tisch zu Haus / in der Nähe" oder über Virtual Tabletop-Lösungen spielen, wozu im Vergleich der organisatorische und kostenmäßige Overhead für Pen&Paper Cons groß ist. Bei LARP-Cons stellt sich die Frage nach dem Overhead insoweit nicht, als daß LARP nun mal nur mit vielen Leuten funktioniert, die persönlich an einem Ort zusammenkommen müssen. Schließlich bevorzuge ich Kampagnen-Spiel gegenüber Einzelabenteuern, wobei letztere scheinbar der Schwerpunkt auf Pen&Paper Cons zu sein scheinen. Kampagnen auf Pen&Paper Cons haben es dagegen schwer, mit einer "normalen" Pen&Paper Runde hinsichtlich der Spielfrequenz mitzuhalten. Aber ich danke Euch dennoch für Feedback und Links, denn ich hatte bisher nur recht vage Vorstellungen von Pen&Paper Cons, die nun etwas klarer geworden sind. Francesco di Lardo
  15. Vielleicht ist genau das der Grund warum ich Dein Problem nicht habe. Mein Figuren lernen das was sie in vergangenen Abenteuern vermisst haben (oder nicht gut genug hatten) und ggf. Dinge von denen ich glaube, dass sie besonders gut zu Ihnen passen. Ich habe gar nicht das Ziel, dass neu gelernte Fertigkeiten unbedingt im nächsten Abenteuer benötigt werden. Dieser Punkt nervt mich viel mehr und ich fand das in M3/M4 deutlich besser gelöst.
  16. Es ist umständlich gelöst mit 1000en von EP, PPs, Geld für den Lehrmeister und Unterkunft etc. Das größere Problem ist für mich, dass man stundenlang hin und her überlegen kann, was man steigern möchte. Und im nächsten Abenteuer (immer) das braucht, was man nicht lernt und das, was man lernt, nicht braucht.
  17. Werte sind halt noch immer Stochastik ... Ein Grundwert von 15 hat halt die Möglichkeit zu 20 % daneben zu gehen .. da 15 + 1 bis 4 nicht geschafft sind ... und halt 17 nur noch von 10 %. Wenn jetzt nicht andere Umstände dazukommen die Boni oder Mali geben ist halt der Misserfolg doppelt so selten. Aber halt auch nur zu 12,xx Prozent erfolgreicher. Und es wird immer so sein das man Ideen für eine Figur hat welche nicht mit dem Abenteuer zusammenpassen... auch mit dem Hintergedanke das macht halt meine Figur aus. Das Steigern über Tabellen schwer ist kann ich nicht nachvollziehen ... die Tabellekalkulation kann da dein wahrer Freund sein ;-)
  18. OK, jetzt wird manches klarer und das könnte ein interessanter Strang werden: Den ersten Auslöser deiner Frustration kann ich gut verstehen. Das Ausbausystem von M5 ist auch für mich mühsam: EPs in eine andere Währung umrechnen, dann schauen, ob du diese Fertigkeit nicht in einer anderen Kategorie günstiger bekommst, der Unterschied zwischen neu lernen und weiter lernen... ich weiß nicht, ob das bestmöglich gelöst wurde. Gut finde ich, dass Praxispunkte so einfach verrechnet werden können. Ob das auch anders ginge, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hatte ich bei M4 und früher nie ein Problem mt den Lerntabellen: Du hast bei den Fertigkeiten geschaut, welchen Multiplkator dein Typ hatte und dann hast du dir ausgerechnet, wie teuer das für dich kam. Alle anderen Infos habe ich irgnoriert. Ich kam mit den Tabellen gut klar. Ich weiß aber auch, dass die hier oder in anderen Foren als großes Hemmnis diskutiert wurden, weswegen Midgard gar nicht ging. Geschmäcker und allergische Reize sind halt verschieden. Doch das Ausbauen ist für mich die einzige Stelle, an der M5 im Vergleich zu den Vorgängerversionen nicht einfacher, sondern komplizierter geworden ist. Ansonsten: Ich glaube, es spielt eine Rolle, was für eine Spielfrequenz man hat und was für ein Spielertyp man zumindest teilweise ist. Der Modus "Kampagne" - also gleiche Figur und gleiche Gruppe - ist ja auch bei dir gesetzt. Ich spiele in zwel Frequenzen: Mit der einen Gruppe wöchentlich an einem Abend, mit der anderen Gruppe halbjährig ein Wochenende. Bei der wöchentlichen Gruppe gehe ich nicht davon aus, dass eine bestimmte Fertigkeit, die neu oder verbessert oder überhaupt beherrscht wird, am selben Abend dran kommt. Wenn es nicht an dem Abend geschieht, dann vielleicht im nächsten oder übernächsten. Vielleicht auch erst in einem oder in zwei Monaten. In der halbjährigen Gruppe weiß ich im Zweifelsfall beim nächsten Spielen gar nicht mehr, was ich beim letzten Mal neu gelernt oder gesteigert habe. Dieses Gefühl, "Ich habe doch jetzt, deshalb muss ich doch auch..." kommt bei mir nicht auf. Das Lernen hat für mich eine andere Funktion: Beim Lernen freut es mich, dass ich entweder meine Nische / Aufgabe / Rolle in der Gruppe tendenziell besser ausfülle ("Wenn es drauf ankommt, habe ich bessere Chancen, den Banditen im Wald zu verfolgen...") oder eben, dass ich eine erkannte Schwächen in meinem Figurenkonstrukt gemindert oder ausgebügelt habe ("Wenn es drauf ankommt, fliegt meine Figur bei der nächsten Verfolgungsjagd nicht gleich auf die Nase..."). Und da denke ich nicht in tatsächlichen Würfelergebnissen, sondern in Wahrscheinlichkeiten. Da meine Figur gezielt weiterzuentwickeln, befriedigt den Barbie-Spieler in mir. Hier und da was drehen, um meine Figur ein Tickchen besser oder cooler zu machen. Und das brauche ich als Prozess: Jedes mal ein neues Teil für meine Barbie besorgen und sich darüber freuen. Wenn Barbie aber gleich alles hätte, wäre dieser Spaß vorbei. Klar, mein Glücksritter trifft mittlerweile so gut, dass ein Punkt mehr auf Einhandschwerter sauteuer wäre und nur 5% mehr bringt. Ich hätte nach dem letzten Wochenende alle EPs aus den beiden letzten Abenteuern in die Erhöhung einer einzigen Fertigkeit investieren können (was das Ausbauen nebenbei blitzeschnell gemacht hätte). Der Nutzen wäre vergleichsweise begrenzt gewesen. Statt dessen habe ich alle EPs in das Steigern anderer Fertigkeiten und das Erlernen einer neuen gesteckt. Breit gestreut hat das eine Menge Verbesserungen gebracht. Irgendwann habe ich genug Praxispunkte für mein Langschwert gesammelt oder der EP-Zustrom wird stärker oder die anderen, tollen Sachen gehen preislich hoch, so dass die Kosten-Nutzen-Rechnung wieder anders ausfällt. Tatsächlich ist es wohl so: Wenn ich das Gefühl hätte, dass meine Figur fertig ist, dann wäre ich auch fertig mit ihr.
  19. Irgendwie macht es mir trotzdem Spaß. Bei nicht-Zauberern, die nicht Ars Armorum lernen (können), geht das bei mir auch inzwischen relativ fix. Zaubersprüche muss ich öfter nachschlagen, und bei AA gibt es halt die Vertrautheit auch noch nicht. Es stört mich auch nicht wirklich, wenn ich einen neuen Spruch lerne und den dann nicht sofort einsetzen kann. Irgendwann wird's schon klappen.
  20. Das ist super schade. Freue mich auf ein anderes mal😉
  21. Der Text ist uralt. ...und ja, nicht mehr aktuell.
  22. Das neue Interview mit Dirk Richter ist in Planung. Wir sprechen über die Spielwelt, bzw die Startregion "Die Entrückten Lande". Eure Fragen dazu können wieder unter diesem Post hier gestellt werden und fließen dann in das Gespräch ein. LOS GEHTS!
  23. Ein ausgesucht schöner Artikel! Leider - das ist die Natur der Sache - auch schon wieder veraltet: Zumindest fehlt die Oder-Con. Und haben sich inzwischen noch weitere, kleinere Cons etabliert? Ich war zwar noch nicht auf einer Midgard-Con, aber ich finde, dass man einen guten, realistischen Eindruck bekommt, wie es sein könnte. Wenigstens nach dem, was im Forum zu den Cons so diskutiert wurde. Vielleicht können die Betreiber der neuen Cons ja Bausteine schreiben, die da passend noch eingesetzt werden können. Falls das gewünscht und machbar ist. Aber so als erster Eindruck ist der Text sehr lesenswert. Danke!
  24. @Ulmo Alles klar, der Platz gehört dir.
  25. Ich würde gerne Spielen aber ich versuch mein Glück bei der Runde von Tomcat .... daher trete ich den Platz hier ab.

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