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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger

Hervorgehobene Antworten

Zeit: 8.9.2026 um 22:34, Ma Kai schrieb:

Aber feilschen ist nun einmal Geschäftssinn, und diejenigen, die darin (tendenziell viele) Punkte versenkt haben, würden sich bestimmt ganz toll freuen, wenn der Kollege, der sich die Ausgaben gespart hat, stattdessen einfach auf Beredsamkeit oder das noch einfachere Reiten würfelt und mit dem gleichen Erfolg heimgeht. Deshalb wird man bei mir fürs Feilschen auf Geschäftssinn würfeln, egal was die Spieler lieber hätten.

Gelobt sei M6 wo dieser Unsinn endlich ein Ende hat, da jede Fertigkeit die gleichen Kosten hat. Ich kann demnach auf verschiedene Kompetenzen einer Figur zugreifen, ohne das andere am Tisch verärgert sind und daher die SL die Möglichkeiten einschränkt.

Moderation

Dieser und die folgenden Beiträge wurden aus der Diskussion Wer sagt die passende Fertigkeit an? herausgelöst und hierher verschoben.

vom Modfeuer

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Bearbeitet ( von Blaues Feuer)

Vor 22 Minuten, Fabian schrieb:

Gelobt sei M6 wo dieser Unsinn endlich ein Ende hat, da jede Fertigkeit die gleichen Kosten hat. Ich kann demnach auf verschiedene Kompetenzen einer Figur zugreifen, ohne das andere am Tisch verärgert sind und daher die SL die Möglichkeiten einschränkt.

Ohne in eine M6-Diskussion abgleiten zu wollen: damit mag der nominale Preis der Fertigkeiten unter allen Möglichkeiten gleich sein, aber das ist ja nicht die ganze Wahrheit. Man kann nun einmal in den meisten Spielrunden z.B. Menschenkenntnis häufiger einsetzen als Skifahren. Wenn beide die gleichen Kosten haben, Menschenkenntnis aber viel nützlicher ist, dann ist Menschenkenntnis relativ billiger. Und wir haben wieder die gleiche Situation (wenn man voraussetzt, dass man Fertigkeiten steigert, um sie möglichst häufig einzusetzen, und dergleichen Rahmenbedingungen, die natürlich auch alle zu diskutieren sind).

  • Ersteller
1 Stunde her, Ma Kai schrieb:

Ohne in eine M6-Diskussion abgleiten zu wollen: damit mag der nominale Preis der Fertigkeiten unter allen Möglichkeiten gleich sein, aber das ist ja nicht die ganze Wahrheit. Man kann nun einmal in den meisten Spielrunden z.B. Menschenkenntnis häufiger einsetzen als Skifahren. Wenn beide die gleichen Kosten haben, Menschenkenntnis aber viel nützlicher ist, dann ist Menschenkenntnis relativ billiger. Und wir haben wieder die gleiche Situation (wenn man voraussetzt, dass man Fertigkeiten steigert, um sie möglichst häufig einzusetzen, und dergleichen Rahmenbedingungen, die natürlich auch alle zu diskutieren sind).

Skifahren und Menschenkenntnis sind selbstverständlich Extrembeispiele und lassen sich so singulär in M6 nicht abbilden, denn da sind die dreiundzwanzig Fertigkeiten alle breiter aufgestellt, ob jemand dann Skifahren als Spezialisierung von Bewegung auswählt, ist wieder eine andere Frage. Da ist dann die SL gefragt, die Spielenden vorab zur Kampagne und nützlichen Spezialisierungen zu beraten.

Aber du hast recht, dass ist eine andere Diskussion. Grundsätzlich sind wir wohl auf einer Linie, dass die SL durchaus angibt oder die Spielenden darin unterstützt auf was gewürfelt wird und die Spielenden eben keine Liste von Fertigkeiten herunterbeten, bis die SL der Meinung ist, "stopp, das passt".

Zeit: 12.9.2026 um 19:16, Fabian schrieb:

Skifahren und Menschenkenntnis sind selbstverständlich Extrembeispiele und lassen sich so singulär in M6 nicht abbilden, denn da sind die dreiundzwanzig Fertigkeiten alle breiter aufgestellt, ob jemand dann Skifahren als Spezialisierung von Bewegung auswählt, ist wieder eine andere Frage. Da ist dann die SL gefragt, die Spielenden vorab zur Kampagne und nützlichen Spezialisierungen zu beraten.

Dennoch ist es ein valides Beispiel.

Ich selbst halte wenig von "alles kostet gleich" oder vom Zusammendampfen unendlich vieler Fertigkeiten auf lediglich 23 Fertigkeitsbereiche (denn Fertigkeit kann man das Konglomerat m.E. nicht mehr nennen). Zu vereinfacht. Zu beliebig. Zu gleichmacherisch.

Francesco di Lardo

Vor 4 Minuten, Francesco di Lardo schrieb:

Dennoch ist es ein valides Beispiel.

Ich selbst halte wenig von "alles kostet gleich" oder vom Zusammendampfen unendlich vieler Fertigkeiten auf lediglich 23 Fertigkeitsbereiche (denn Fertigkeit kann man das Konglomerat m.E. nicht mehr nennen). Zu vereinfacht. Zu beliebig. Zu gleichmacherisch.

Francesco di Lardo

Ist dem so? Dsa3 hatte dreißig Fertigkeiten, Vampire the maquerade ebenso. Viele moderne Rollenspiele haben eher weniger als mehr.

Vor 1 Minute, Widukind schrieb:

Ist dem so? Dsa3 hatte dreißig Fertigkeiten, Vampire the maquerade ebenso. Viele moderne Rollenspiele haben eher weniger als mehr.

Viele - und insbesondere - neuere Rollenspiele haben nur wenige (und für meinen Geschmack auch zu wenige) Fertigkeiten.
Mir ist das zu vereinfacht, wie dargelegt.

Francesco di Lardo

  • Ersteller
Vor einer Stunde, Francesco di Lardo schrieb:

Dennoch ist es ein valides Beispiel.

Vor einer Stunde, Widukind schrieb:

Ist dem so? Dsa3 hatte dreißig Fertigkeiten, Vampire the maquerade ebenso. Viele moderne Rollenspiele haben eher weniger als mehr.

Selbst M5 hat schon mit Reduzierung der Fertigkeiten gearbeitet (siehe z. B. Verstellen, darin enthalten Verkleiden, Stimmen nachahmen Lügen). Ich halte es außerdem nicht für ein valides Argument, weil es auf die Kampagne und die Art der Abenteuer ankommt, die gespielt werden. Schließlich sind nicht zwingend die Fertigkeiten besonders teuer, die besonders oft zum Einsatz kommen, sondern solche die einem in vermeintlich typischen Abenteuersituationen einen großen Vorteil gewähren. Zumindest habe ich die Midgard-Logik der Kostenverteilung bisher so verstanden. In M3 gab es beispielsweise noch die Kategorie "Abenteuerfertigkeiten", in der Annahme, diese Fertigkeiten werden in Abenteuern besonders relevant. Menschenkenntnis ist hier übrigens nicht dabei. Fazit: Der Regelautor hat nicht antizipiert, dass Detektivabenteuer sich einer solchen Beliebtheit erfreuen würden, in denen Fertigkeiten, wie Menschenkenntnis und Verstellen eine viel größere Bedeutung erhalten als Fallenmechanik oder Geheimmechanismen öffnen.

Demnach ist es nicht sinnvoll, dass die Fertigkeiten unterschiedliche Lernkosten haben, weil der Regelautor nicht wissen kann, welche Art von Abenteuern mit den Regeln hauptsächlich von einer Spielrunde umgesetzt werden und welche Fertigkeiten daher "mehr wert" sind.

Daher ist es m. E. nur konsequent die Lernkosten zu vereinheitlichen und die Anzahl der Fertigkeiten zu reduzieren, so wie es zahlreiche moderne Rollenspiele handhaben.

Bearbeitet ( von Fabian)

Vor 27 Minuten, Fabian schrieb:

...

Demnach ist es nicht sinnvoll, dass die Fertigkeiten unterschiedliche Lernkosten haben, weil der Regelautor nicht wissen kann, welche Art von Abenteuern mit den Regeln hauptsächlich von einer Spielrunde umgesetzt werden und welche Fertigkeiten daher "mehr wert" sind.

Daher ist es m. E. nur konsequent die Lernkosten zu vereinheitlichen und die Anzahl der Fertigkeiten zu reduzieren, so wie es zahlreiche moderne Rollenspiele handhaben.

Für Dich, @Fabian, für Dich und Deinen Spielstil.

Für andere vermutlich nicht.

  • Ersteller
1 Stunde her, Lukarnam schrieb:

Für Dich, @Fabian, für Dich und Deinen Spielstil.

Für andere vermutlich nicht.

Klar, so ist das bei Diskussionen. Ich vertrete meine Position. Mir ist klar, das andere Sichtweisen bestehen und diese sind wichtig und legitim, sonst bräuchten wir auch keinen Austausch.

Zeit: 12.9.2026 um 17:07, Fabian schrieb:

da jede Fertigkeit die gleichen Kosten hat.

Das find ich nicht so prickelnd, bzw. ich fände es nur dann gut, wenn jede Fertigkeit in etwa den gleichen Impact hat, was mich wieder zu Savage Worlds führt, wo eine Fertigkeit viele Anwendungen in sich vereint.

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