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Wie alt sollen 1880-Abenteurer bei Spielbeginn sein?

Wie alt sollen Abenteurer zu Spielbeginn sein? 21 members have voted

  1. 1. Wie alt sollen Abenteurer zu Spielbeginn sein?

    • 14 + Lernpunkte / 3 (Durchschnitt 21-22)
      19%
    • 18 + Lernpunkte / 3 (Durchschnitt 25-26)
      38%
    • Oder wollen wir eine komplette Trennung von Lernpunkten und Alter bei Spielbeginn?
      42%

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Poll closed on 08/09/2026 at 09:55 PM

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Wir diskutieren gerade die Frage, wie alt beginnende 1880-Abenteurer sein sollen.

Die bisherige Regel ist 18 + Lernpunkte / 3. Bei einer durchschnittlichen Verteilung von Lernpunkten (23) sind wir auf 25 bis 26 Jahren. Mit der optionalen Zusatzregel für volle Lernpunkte (33) sind wir bei 29 Jahren.

Gingen wir auf 14 Jahre herunter (die Schulbildung ist ja Teil des Lehrplans) sind wir bei 23 Lernpunkten auf 21 bis 22 Jahren, bei 33 Lernpunkten auf 25 Jahren.

Nachtrag: Oder wollen wir Alter und Lernpunkte komplett entkoppeln?

Was meint ihr?

Edited by Olafsdottir

Wir hatten damals mit etwas mehr Punkten angefangen, meine ich. Aber ich bin nicht mehr sicher. Ist ja über zehn Jahre her und seitdem brauchten wir keine neuen Charaktere mehr erschaffen.

Insgesamt mag ich es lieber, wenn Abenteurer auch schon zum Start ein wenig können.

P.S.: Auf den Titel des Strangs bezogen, wie alt 1880-Abenteuer sind, ist mir eigentlich egal. )

Ich finde die Frage interessanter:

Passt das jüngere Startalter und schlechtere*) Würfe bei allen Lehrplänen dann überhaupt

Bspw. Diplomat, Gelehrter, Ingenieur

?

*) also je w6 nur 2-3 geworfen

Uns betrifft das aber nicht so. In unserer 1880 Runde nutzen wir 1w6+6 bzw. 1w3+3 um die Gruppe ähnlich kompetent zu haben

Edited by seamus

  • Odysseus changed the title to Wie alt sollen 1880-Abenteurer bei Spielbeginn sein?

Mir kommen die beginnenden Abenteurer mir 5 bis 10 Jahren "Berufserfahrung" etwas zu alt vor, dafür dass sie doch noch einige Kompetenzlücken aufweisen.

Daher war mein Gedanke, die LP für Schulwissen aus der Altersformel herauszulassen, da die Schulbildung mit 18 normalerweise bereits abgeschlossen ist.

Daraus entstand dann die Idee, in der Formel einen niedrigeren Startwert (14) anzusetzen. Natürlich könnte man auch 15 oder 16 nehmen.

Und wer ältere (und auch erfahrenere) Abenteurer spielen will, der nutzt die Regel für die Alterung vor Spielbeginn.

  • Author
On 7/17/2026 at 5:39 PM, seamus said:

Ich finde die Frage interessanter:

Passt das jüngere Startalter und schlechtere*) Würfe bei allen Lehrplänen dann überhaupt

Bspw. Diplomat, Gelehrter, Ingenieur

?

*) also je w6 nur 2-3 geworfen

Uns betrifft das aber nicht so. In unserer 1880 Runde nutzen wir 1w6+6 bzw. 1w3+3 um die Gruppe ähnlich kompetent zu haben

Es wird in der Viertauflage auch die Option geben, mit Durchschnittswerten bei den Lernpunkten (11, 8, 4, also zusammen 23) anzufangen, dann sind zumindest alle potenziell ähnlich kompetent.

Rainer

Ältere Abenteurer passen besser und haben dann wohl auch vernünftige Werte.

Ich selbst spiele gerne Figuren 30+, da tue ich mir noch leichter mich reinzudenken als Anfang 20.

Warum entkoppelt ihr nicht Lernpunkte und Alter? Das lässt Spielern und Spielerinnen mehr Freiheit, ohne Auswirkungen auf das Spielgeschehen zu haben. Man sollte sich nur einen Grund überlegen, warum die eigene "Abenteurerkarriere" einen Spätstart hingelegt hat - z.B. sehr jung in eine Ehe mit einem viel älteren Mann gedrängt worden, dann als immer noch junge und wohlhabende Witwe die neue Freiheit genutzt, um den eigentlichen Interessen nachzugehen und viele neue spannende Dinge zu lernen.

Entkopplung wäre natürlich noch besser.

Dann kann man auch nach Spielstil entscheiden ob die Abenteurer eher verletzlich oder robuster sind etwa für Horror oder Pulp.

Vielleicht mit kurzen Hinweisen/Empfehlungen für neue Spieler bzw. Spielleiter.

Die Verknüpfung von Alter und Erfahrung/Wissen ist sicher nicht obligatorisch. Aber die gedankliche Zweiteilung der Charaktererschaffung bei Abenteuer 1880 in Schulzeit/Militärdienst und Berufsausbildung/Berufserfahrung finde ich gelungen und es regt mich dazu an, über den Lebenslauf nachzudenken.

Und da ich auch die Regeln für ältere/erfahrene und junge/nicht für voll genommene Charaktere schätze, ist aus meiner Sicht keine grundsätzliche Regelanpassung nötig.

Aber am Ende ist es eine Entscheidung der Spielleitung, wie sie mit dem Thema Alter und Erfahrung umgeht und welche Bedürfnisse in der Runde bestehen.

Ich habe so nachgedacht was ich selbst so mit meiner Lebenserfahrung in der realen Welt gesehen habe, da gab es Menschen die sehr schnell erwachsen werden mussten und vor denen ich den Hut ziehe wie sie ihr Leben gemeistert haben. Zugestanden werden reale Menschen nicht ausgewürfelt und so etwas wie "balanching" ist noch viel krasser ungerecht als in jemdem Regelwerk (das krasseste ist ja "wer waren deine eltern?"). Wobei balanching eh so eine Sache ist die ein RPGRegelwerk nie erreichen wird, aber wenn es so garnicht da ist stört es mich schon.

Das als Vorrede - Ja, das Alter mag für Lebenserfahrung stehen, aber manche bekommen eben mal mehr "EP" als andere. Insofern sehe ich jezt keinen wirklich großen bedarf darin so etwas festzulegen, solange es im rahmen des gesunden Menschenverstandes bleibt. Da mag es mal einen Mozart geben der Musizieren+18 hat aber gerade mal 16 Jahre alt ist, aber eben einer, in einem land, zu einer zeit. Einen universalgelehrten mit mehreren Fertiugkeiten auf+18 und auch noch einem Sozialen Status "Professor für... an der Universität zu Camebride" und alter 17,... wäre mir dann doch etwas "over the top".

Ich hab deswegen Option 3 genommen. Als Mitspieler würd es mich nicht stören einem kleinen Mozart als SC zu begegnen, aber einem kleinen Mozart der neben seiner musikalischen Schiene noch viele andere Fertigkeiten "hoch" hat,... nö, irgendwann wäre dann meine "Suspension of disbelief" etwas angespannt. Deswegen, wenn das in richtung Option 3 geht schreib trozdem etwas rein "20-25" für alles andere kann man ja mit SL immer noch reden wenn man sowas möchte.

  • Author

Die Umfrage ist beendet, die Entkoppelung hat gewonnen. Ich habe im Kasten auf Seite 25 den Passus mit dem Mindestalter gestrichen und den Text danach so umformuliert:

"An dieser Stelle der Figurenerschaffung sollte auch das genaue Alter festgelegt werden. Als Richtwert schlagen wir vor: 18 + Lernpunktesumme/3 Jahre. Bei einer durchschnittlichen Verteilung von Lernpunkten (23) kommen wir dabei auf 25 bis 26 Jahre. Mit der optionalen Zusatzregel für volle Lernpunkte (33; s. S. 27) sind wir bei 29 Jahren. Abenteurer dürfen indes gerne älter oder jünger sein, wenn die Hintergrundgeschichte dies hergibt. Ab einem Alter unter 18 Jahren oder mindestens 30 Jahren empfehlen wir die Beachtung der Zusatzregeln auf S. 120-122."

Die Anmerkung zu den Studenten direkt danach habe ich so belassen, wie sie ist.

Kommentare?

Rainer

Edited by Olafsdottir

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