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Am 16.12.2019 um 12:42 schrieb Kessegorn:

Ich habe schon ein paar mal alte Zwerbenbingen bespielt. Können wir uns mal über meine selbstentwickelten Sachen unterhalten.

Richtige Pläne finde ich wenig sinnvoll da die ja meist gewaltig und somit nicht sinnvoll bespielbar sind.

Ich denke auch, dass die Dimensionen einer echten Zwergenbinge zu groß und verästelt für eine sinnvolle Karte wären, höchstens einen Teilbereich (in dem die Haupthandlung evtl. stattfindet, z.B. eine Auseinandersetzung) könnte sich abbilden lassen.

An Deinem Projekt Zwergenbinge bin auch ich sehr interessiert. Wenn Du da Hinweise oder Einblicke geben könntest...;)

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Es gibt da auch noch das alte Moria von ICE, einafch Google nach ICE Moria Free PDF fragen,...

und ja es ist GROSS - wobei es ja DIE binge per se ist.

 

aber die eigentlichen Fragen wie

On 12/13/2019 at 11:13 AM, Chriddy said:

Welche Gebäude haben sie?
Wie ernähren sie sich?
Wie funktioniert die Losistik?
Wieviel und was produzieren sie?
Was ist die Mindestanzahl an Bewohnern, um sie am laufen zu halten?

kann es dir auch nicht beantworten,...

Stellt sich wieder die Frage. brauchst du diese Info wirklich? Die gibt es auch vergleichbar zu den anderen Städten auch nicht. Also wieviel Fisch das Cuanscadan exportiert etwa,...

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Hallo Chriddy,

falls du schon fündig wurdest, lies einfach nicht weiter 🙂 Ich handhabe es mit allen "Locations" gleich - ich gehe das im Kopf durch, oft mittels online-Hilfen wie z.B. dem Mittelalterlexikon. Das hat den Vorteil, dass ich bei Fragen oder unerwarteten Wendungen durch Spieleraktionen meist sofort und problemlos antworten kann.

Vermutlich läuft die Geschichte einer Binge ungefähr so ab: Ein Trupp zwergischer Scouts (ich habe den Zwergenband nicht und weiß nicht, ob die Jungs einen Namen haben) ziehen durch die Berge und nehmen an vielversprechenden Punkten Proben. Wenn sie etwas finden, checken sie erst mal, ob es wirklich eine lohnende Ader sein könnte. Wenn alles gut läuft, kommt dann Unterstützung. Nach und nach ergeben sich die besten Wege zwischen der Heimatbinge und dem neuen Standort, denn zunächst wird es keine metallverarbeitenden Betriebe vor Ort geben. Man nutzt Packtiere, vielleicht Wagen und Zugtiere, um das Erz zu transportieren – und Nahrungsmittel auf dem Rückweg. Oder es gibt mit etwas Glück sogar einen Gebirgsbach, der in die richtige Richtung fließt und einen Teil des Transports vereinfacht. Später werden diese Wege ausgebaut und vielleicht sogar bewacht. Oder (teilweise) unter die Erde verlegt.

Vor dem Loch, das anfangs gegraben wurde, steht zunächst ein Zeltlager, später vielleicht ein Dorf aus Hütten, die aus Stein aus dem Abraum errichtet wurden. Irgendwann wird es vielleicht sogar eine kleine Stadt/einen befestigten Zwergenhof vor der Binge geben – der Ort, von dem aus man Jahrzehnte später auch Handel mit anderen Völkern treibt.

Im Berg wird man natürlich den „ausgeweideten“ Raum so schnell wie möglich als Festung, Lager, Wohnraum und Werkstatt nutzen, denn Zwerge mögen nun mal Stein über dem Kopf. Und tatsächlich ist es im Berg ja auch sicherer als draußen...wenn man ohne Tageslicht und den blauen Himmel über sich leben kann und will 🙄.

Möglicherweise stoßen die Zwerge beim Graben auf Höhlen, unterirdische Seen, Flüsse, Lava… Verfolgt man den Gedanken, fallen einem viele Specials ein, die die Binge einzigartig machen können…

Auf diese Weise erschließe ich mir den Aufbau einer Binge. Wenn sie alt ist, wird sie größer sein und in den bewohnten Bereichen auch kunstvoller bearbeitet und komfortabler.

Irgendwann wird man versuchen, sich selbst zu versorgen, denn Unwetter, Winter, Orks u.s.w. sind natürlich ein Risiko für die Transporte. Und je mehr Zwerge in der Binge arbeiten, desto schwieriger wird die Versorgung. Im wahren Leben sagt man, dass 100 bis 200 m² fruchtbarer und stetig versorgter Boden genügen, um eine Person ganzjährig mit Obst und Gemüse zu versorgen. In den Bergen ist natürlich nicht viel fruchtbarer Boden vorhanden. Ich würde ein paar geschützte Täler in der Umgebung einbauen, in denen Landwirtschaft möglich ist. Dort wird natürlich nur angebaut, was so gar nicht substituierbar, möglichst robust und ertragreich ist. Also sowas wie Rüben, Zwiebelgewächse und Blattgemüse. Alles „feinere“ muss importiert werden. Aber einem gut laufenden Bergbaubetrieb sollte das auch möglich sein.

Dann eignen sich natürlich tote Stollen zur Zucht bestimmter (zur Not fantastischer) Speisepilze, die auf einem Substrat aus Rinde, Erde, Steinstaub und Stroh (und ggf. auch Exkrementen, wohin sonst mit der Zwergenkacke?) wachsen. Und natürlich gibt es neben Bauern auch Jäger, Sammler, Fischer und ggf. auch Viehzüchter/Hirten. Weil die in den Bergen (ich denke so an Almhöhe) nicht unbedingt eine alte, florierende Binge versorgen können, erfinde ich meist noch irgendein Grundnahrungsmittel – zum Beispiel eine in der Binge entdeckte, bisher unbekannte Spezies von Fischen, die in nährstoffarmem, lichtlosen Wasser gedeihen und sich wie wild vermehren, wenn man sie ein kleines bisschen füttert 😋. Dazu erfinde ich dann die zwergischen Fischhirten 😎 und eine Räucherei.

Aus all dem ergibt sich schließlich, welche Gebäude es wo gibt. In einer älteren Binge wird es z. B. ganz sicher einen Tempel geben, in einer jungen vielleicht eher ein paar kleine Schreine. Die werden natürlich später nicht abgerissen und dienen dann vielleicht als „Hauskapellen“ oder Schrein für ein Stadtviertel.

An einem Ort, der sich nicht zu nah an den Wohnbereichen befindet, wird das Erz zentral verhüttet und zu Barren verarbeitet. Das ist ein schmutziger, heißer und lauter Prozess, der viel Energie braucht – in Form von humanoiden oder tierischen Muskeln, Magie, Wind- oder Wasserkraft. (Ich hab mal eine „heimliche“ Silbermiene erfunden, in der eine Handvoll habgieriger, fieser Zwerge Orksklaven als Zwangsarbeiter „hielten“).

Im Mittelalter waren etwa 90% der Menschen Bauern. Wegen der Magie und einiger einzubauender Glücksfälle, die das Leben vereinfachen (Pilze, Fische), würde ich ein Verhältnis von 60 „Lebensmittelbeschaffern“ zu 40 Städtern/Arbeitern vorschlagen. Je reicher eine Binge ist, desto mehr Lebensmittel kann sie kaufen und das Verhältnis zugunsten der Städter/Arbeiter verschieben. Damit macht sie sich aber natürlich auch abhängig. Schließlich kann man eher auf Eisen als auf Kohl verzichten. (Macht aber nix, schon hat man eine gute Abenteueridee).

Ganz grob würde ich sagen, dass eine florierende Binge mindestens 200 Zwerge im Bergbau und den dazugehörigen Gewerken beschäftigt. Für den städtischen Betrieb kommen dazu Handwerker wie  Schmiede (Waffen, Werkzeuge, Arbeitsmittel, Schmuck usw.), lebensmittelverarbeitenden Betriebe, Weber, Schneider, ggf. Töpfer, Küfer und Wagenbauer, aber auch Priester, Händler, Stadtwachen, Verwaltungsangestellte, Fuhrleute… kurz: nochmal 200. Bei 400 Zwergen müssten dann (bei großzügiger Rechnung) etwa 600 Essen besorgen. Einige davon in der Binge, die meisten aber außerhalb. Es braucht also einen großen Einzugsbereich, vor allem, wenn man bedenkt, dass es auch Zwerge gibt, die nicht oder nur wenig arbeiten können (wie sehr alte und junge Zwerge oder solche mit Gebrechen).

Ich hoffe, ich konnte helfen!

Grüßkes

Donnawetta

 

Edited by donnawetta
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Hallöchen!

@donnawetta Das mit dem Bau von Gebäuden aus dem Abraum der Erzförderung wird leider nicht klappen. Die Teile des Abraums sind nämlich zu klein. Für den Häuserbau würde man Natursteine, Lehm und Holzbalken (Fachwerk) nehmen, oder einen eigenen Steinbruch für den Gebäudebau einrichten. Ansonsten: 👍👍👍 :clap:

Über Rhakoriums Beitrag bin ich bei Orkenspalter noch auf ein paar andere nette Sachen gestoßen. Insbesondere: Tal der letzten Ruhe (von Zinkgramix) ist der oberirdische Teil einer Zwergenbinge.

In der englischen Wikipedia gibt es mit Moria (Middle-earth) einen Beitrag über die Zwergenbinge Moria (eigentlich ja Khazad-dûm).

 

Mit getippten Maulwurfsgrüßen

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