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Kar'gos

m5 - Meinung Schwarm - Kontrollbereich

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Hallo,

hat ein (Insekten)Schwarm (KOD S.192), gegenüber einem Menschen einen Kontrollbereich? Er wird ja als einzelnes Wesen behandelt.

Und wenn ja, wie groß ist der Kontrollbereich? 5 Felder oder 8? 

Gruß Kar'gos

Vermutlich gibt es keine harte Regel dafür/dagegen, darum erst mal den Meinungsprefix.

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spontan hätte ich gesagt, kein "echter" Kontrollbereich, im Sinne des "der Angreifer muss stehen bleiben, wenn er in den Kontrollbereich kommt".  Aber für jedes  Feld im gedachten Kontrollbereich, das jemand durchquert, bekommt der Schwarm einen Angriff, der nicht abgewehrt werden kann.

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Da 1 Wesen gleichgesetzt und keine weitere Grössen-Erwähnung -Oger, Riese o.ä.- für erweiterten Raumbedarf dabei +kein Sonderstatus, würde ich 1m Raumbedarf und 8 Felder -hat keinen blinden Fleck/Rückenbereich- für den Kontrollbereich ansetzen.

 

Bei fliegenden Insekten mag das sogar passen, aber für Krabbler oder bspw. Mäuse würde ich das auch von der Schwarmgrösse abhängig machen.

(Im M4 Bestiarium werden bei Mäusen bspw. 2 Schwärme gelistet mit 30/180 Tieren. 180 auf 1qm fände ich schon was gedrängt. Dort (m4) habe ich so auf die Schnelle auch keinen Platzbedarf entdeckt.)

Edited by seamus

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Nachtrag zum Vorbeitrag:

Dunkle Mächte hat den Spruch:
- Vogelschwarm (S.79, für kleinere Vögel -Spatzen, Stare...) mit Wirkungsbereich (Wb): 3m Umkreis, Kodex S.192 wird erwähnt als kleiner*) Schwarm.
- Fliegenwolke (S.84, Schmeissfliegen) mit Wb: 1 Ws.


Damit  scheint zumindest der Raumbedarf recht frei selbst je nach Tiergröße festlegbar zu sein.

 

*) klein bezieht sich hier wohl nicht auf die Tieranzahl, sondern die Tiergröße?

Edited by seamus

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Außerdem gibt's noch die Ungezieferplage (ARK S.120), da kann man den Schwarm am Ende von 30sec Zauberdauer auf jemanden hetzen. Fliegt der dann um alle Kontrollbereiche rum, oder ignoriert die?

Und es gibt Schwarm (ARK S.159), da muss man sich immer auf den Schwarm konzentrieren, wenn er handeln soll. 2 Stück beschwören, einen vor sich und einen hinter sich und kein Nahkämpfer kommt mehr ran?

In beiden Fällen fände ich die Regeln für den Kontrollbereich komisch. Ich kann mir nicht vorstellen von einem Schwarm im Kontrollbereich gehalten zu werden, oder einen Schwarm im Kontrollbereich zu halten.

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Ich würde dem Schwarm tatsächlich einen Kontrollbereich zugestehen - sofern er "kampfbereit" ist. Bienen, die auf ihrem Stock hocken, haben keinen.

Der "Regel-Grund" ist der, dass Schwärme wie ein einzelnes Wesen zu behandeln sind, und die haben einen.

Mein "Meta-Grund" ist der: Einfach am Schwarm vorbeispazieren fände ich unrealistisch. Und einfach automatisch Schaden zu nehmen gefällt mir nicht: Ich fänds gut, wenn die üblichen Fertigkeiten wie Akrobatik und Geländelauf ("Ich mache eine Hechtrolle über den Rattenschwarm") funktionieren.

Genau wie @seamus würde ich alle Felder um den Schwarm als Kontrollbereich festsetzen - ein Schwarm hat keine Rückseite.

Aber ich würde als SL die Regel "ein Schwarm ist ein Wesen" nicht bis zum Ende ausreizen. Wenn ein verzweifelter Abenteurer durch einen Hornissenschwarm hindurchrennen will, dann geht das sicher. Aber dann bekommt er auch den ein oder anderen Stich ab.

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Ich würde meinen, Schwärme bleiben am Opfer teilweise kleben. Mäuse, Ratten, Bienen, Käfer krabbeln teilweise in die Kleider und beißen/stechen, ein Fliegenschwarm sollte das Opfer in eine graue Wolke hüllen, die B und die Sichtweite sollten u. U. beeinträchtigt sein. Einen echten Kontrollbereich sehen ich nicht. Ist das Opfer schneller als der Schwarm, kann es ihm entkommen, es sei denn, der Schwarm ist schon in der Kleidung, hat sich schon verbissen.

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Am Opfer kleben, in Kleidung krabbeln, ...*)

 

Müsste streng genommen

-ein Schwarm dann kein Raufen haben

-ein Handgemenge mit ihm möglich sein

?

Zumindest mit letzterem wäre dann auch "kein Kontrollbereich" regeltechnisch hergeleitet 😉

 

Habe kein Regelwerk zur Hand, aber beides (Raufen/Handgemenge) gilt bei Schwarm ja gerade nicht, korrekt?

 

*) sehr schön - würde ich nach ein paar schweren Treffern mit einem Schwarm auch so handhaben -hausgeregelt-

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Da ist dann mal wieder mein Realitätsproblem mit dem Kampfsystem. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich würde das je nach Schwarm individuell (schönes Paradoxon) handhaben. Ein Schwarm braucht also nicht unbedingt einen Wert für Raufen, es reicht mir u. U. ein schwerer Treffer, um das Handgemenge einzuleiten.

Der Zauber sagt das gleiche, schwerer Treffer wirkt wie Verwirren. Da ist also schon mal klar, das Opfer steht abwehrend rum. Das kann über die ganze Zauberdauer so laufen und jedes Mal gibt es einen schweren Treffer.

Bei giftigen Schwärmen oder eben Tieren, die in Kleidung kriechen können, wie beißende Mäuse oder schon größere Ratten, sollte man LP-Schäden oder weitere Wirkungen wie Schmerzen mit einkalkulieren.

Das fände ich sowohl als Spieler als auch SL angemessen.

 

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    • By Vegotenks
      Hallo,
      Eine Frage meinerseits ist, ob man Waffenfertigkeiten, Beispiel Hellebarde, mit anderen Fertigkeiten verknüpfen kann, auch wenn dies nicht direkt erlaubt wird. Da ich erst vor kurzem mit Midgard startete habe ich noch kein Gefühl dafür ob das Resultat dessen zu Stark wäre und Frage hiermit nach Meinungen diesbezüglich.
      Im speziellen geht es um eine Kämpferin die mit ihrer Stockwaffe/Hellebarde akrobatische Kunststücke vollführen möchte um sich so Vorteile im Kampf zu verschaffen.
      Des weiteren an die Waffenkundigen: ist dies mit einer Hellebarde zumindest theorethisch möglich?
       
      Viel Spaß wünscht
      Vego
    • By Fimolas
      Hallo!
      Ich reibe mich gerade ein wenig an der Regelung, nach der nur ein großer Schild (~90 cm Durchmesser) gegen Schuss- und Wurfwaffen nützt, ein kleiner Schild jedoch nicht, weil dieser trotz seiner etwa 60 cm Durchmesser dafür zu klein sein soll (KOD, S. 145f.). Dabei erscheint mir doch ein kleiner Schild weitaus besser als gar keine Verteidigungswaffe gegen Fernkampfangriffe. Das Regelwerk bietet darüber hinaus sogar die Möglichkeit, durch improvisierte Hilfsmittel einen Zuschlag von bis zu +2 auf den WW:Abwehr zu erhalten (KOD, S. 92).
      Nun kommt mir aber ein anderer Lösungsansatz in den Sinn. Gemäß der Tabelle Schwierigkeit bei Fernkampfangriffen (KOD, S. 82) gibt es einem Abzug von -2, wenn das Ziel zur Hälfte, und sogar -4, wenn das Ziel weitgehend gedeckt ist. Vor diesem Hintergrund halte ich es für vertretbar, durch den kleinen Schild eine halbe Deckung zu gewähren.
      Wie seht Ihr das? Habt Ihr andere Ideen, wie eine Berücksichtigung umgesetzt werden könnte?
      Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
    • By Fimolas
      Hallo!
      Ich bin beim Sturmangriff (KOD, S. 79) über diverse Unstimmigkeiten gestolpert, zu denen ich gerne einmal Eure Meinung wissen möchte.
       
      1. zurückgelegte Bewegungsweite bei defensivem Abenteurer
      Ein Angriff zählt dann als Sturmangriff, wenn sich der Abenteurer mindestens 6 m weit, aber nicht mehr als die Hälfte seiner Bewegungsweite bewegt hat. Beim aktiven Abenteurer macht dies Sinn, weil er sich bei einer Bewegung/Geschwindigkeit über die Hälfte der Bewegungsweite hinaus wohl nicht mehr auf diese Form des wuchtigen Angriffs mit beiden Händen an der Spießwaffe konzentrieren kann. Als defensiver Abenteurer steht diesem der Schaden eines Sturmangriffes gegen Feinde zu, wenn diese "im Sturmangriff" heranlaufen. Dass ein Gegner eine Mindeststrecke zurückgelegt haben muss, ist noch nachvollziehbar, aber warum sollte ein defensiver Sturmangriff nur möglich sein, wenn sich der Feind nicht mehr als die Hälfte seiner Bewegungsweite bewegt hat? Das erscheint mir falsch und würde sonderbare Kampftaktiken gegen Spießwaffenkämpfer erlauben.
       
      2. verkürzter Sturmangriff bei Nichtmenschen
      Gnome, Halblinge und Zwerge müssen für einen Sturmangriff nur mindestens 3 m zurücklegen. Dies gilt dann wohl analog auch für die denfensive Variante. Lässt sich diese Regelung dann auch auf andere Wesen mit entsprechender Bewegungsweite/Körpergröße übertragen, also etwa einen Kobold oder Riesenfrosch?
       
      3. grundsätzlich geringe Bewegungsweite
      Ist es bei der defensive Variante überhaupt sinnvoll und physikalisch vertretbar, diese bei Wesen zuzulassen, die eine erheblich geringere Bewegegungsweite haben? Ein Riesenfrosch mit B6 oder eine Kreuzotter mit B12 bringen für mein Empfinden nicht die Geschwindigkeit auf, um den Schaden eines Sturmangriffes in der defensiven Variante zu erlauben.
       
      Ich danke Euch bereits vorab für Eure Rückmeldungen.
      Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
    • By MicSlower
      Moin !
       
      Laut KODEX S. 82 muss man einen 2. EW:Angriff mit Fertigkeitswert+(4) machen, wenn man (ohne Scharfschießen) in einen Nahkampf reinballert und sein Ziel verfehlt.
      Auch auf diesen ungelernten Angriff müsste ganz normal ein möglicher Angriffsbonus addiert werden, was dazu führt, dass man dann umso leichter einen verbündeten Mitspieler treffen kann, umso höher die GS des Schützen ist ...
      das finde ich doch recht unsinnig da es doch eigentlich genau umgekehrt sein müsste ...
      was meint ihr dazu ?
       
      Gruß
      Mic
       
    • By Haedor
      Hallo liebe Leute!
      Ich wollte fragen, wie Überraschung in Midgard gehandhabt wird. Mir ist dies nach dem lesen der Regeln noch nicht klar...
      Angenommen ein Angreifer schleicht sich unbemerkt an sein Opfer heran. Hat das Opfer in der ersten Runde dann auch die Möglichkeit auf einen Angriff? 
      Bisher bin ich gewohnt, dass die überraschten Parteien in der ersten Runde nicht handeln dürfen. Lt. Regeln von Midgard haben diese abe nur keinen Angriff.
      Kann mir jemand helfen den Ablauf des Kampfes zu verstehen? 
      Tausenddank im Voraus.
       
      LG Haedor
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