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Guest Wwjd

Artikel: Haare des Mondnebels - ein KiDo-Orden

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Ein wichtiges Artefakt, aber verlorenes, ist Herbstklaue ein GunSen, den die Meisterin herstellt und in ihrer letzten Schlacht verlor.

Der Gemischt-Rote Kampfstil heißt "Wind es Mondschattens" und verzichtet auf Kampf mit den Händen. Natürlich gibt es eine Menge KiDO-

Techniken mit dem GunSen.

 

das heißt, diese Spielfiguren dürfen kein Waffenloser Kampf lernen?

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Guest Wwjd

Ja, so hab ich mir das gedacht. Meines Erachtens spricht Nichts dagegen.

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Guest Wwjd

Konkubinen...das sind doch keine echten Frauen, sondern eher Prostituierte? Nicht, dass sich dem QB widerspreche. Denn da stehen alle Frauen des Kaisers drin. Würdet ihr sagen, das das wie oben genannte (mit den Konkubinen) so richtig ist.

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Konkubinen...das sind doch keine echten Frauen, sondern eher Prostituierte? Nicht, dass sich dem QB widerspreche. Denn da stehen alle Frauen des Kaisers drin. Würdet ihr sagen, das das wie oben genannte (mit den Konkubinen) so richtig ist.

du meinst es sicher nicht so, aber auch Konkubinen sind "echte Frauen". :suspect:

 

On second thoughts: Ach, mit Frauen meinst Du "Ehefrauen"... :patsch: Alas Ven bringt unten den entscheidenden Hinweis...

Edited by Bro
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11.07.2010, 17:23 von Wwjd schrieb:
Konkubinen...das sind doch keine echten Frauen, sondern eher Prostituierte? Nicht, dass sich dem QB widerspreche. Denn da stehen alle Frauen des Kaisers drin. Würdet ihr sagen, das das wie oben genannte (mit den Konkubinen) so richtig ist.

Konkubinen sind durchaus "echte" Frauen, aber sie sind nicht mit demjenigen, mit dem sie liiert sind, legal verheiratet. Dieser stattet sie meistens recht gut finanziell aus und sie werden durchaus versorgt, aber sie sind eben keine legalen Ehefrauen, was sich auch auf das Erbrecht auswirken kann. Die typischen Rechte der Ehefrauen gelten bei Konkubinen nicht.

Sie sind also so etwas wie halblegale Geliebte, aber keinesfalls mit Prostituierten zu verwechseln.

L G Alas Ven

Edited by Blaues_Feuer
übermäßige Leerzeilen entfernt

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Guest Wwjd

Was passieren könnte:

Der Orden könnte sich teilen. In einen Flügel, der zu den "Hände der Nacht" wird, der die Leiterin des Kornspreichers unterstützt und sie damit eine eigene Hausmacht bekommt und der andere, der bei seinen alten Maßstäben bleibt.

Daraus könnte sich ein Krieg entwickeln, wenn die Leiterin, die ja jetzt wahrscheinlich auch über die "Haare des Mondnebels" Bescheid weiß, den anderen Flügel bekämpfen lässt, um damit eine Rebellengruppe niederzuschlagen. Außerdem könnte sie die Hausmacht (die ja an das "Gute" in ihr glaubt!) zur Machterringung einsetzten. Daraufhin könnten sich beinahe der gesamte Orden ihr zuwenden. Nur wenige erkennen dann, dass die neue Kaiserin der Xui-Dynastie zur Tyrannin wird...

 

Upps...bin etwas ausgeschweift. Wie gefällt euch die Idee? Vielleicht nicht ganz schlüssig, aber der SL kann ja ausbauen, wo er will.

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Für mich sind da noch einige Unschlüssigkeiten drinnen.

 

Kampf:

Ist es für eine wirkungsvolle und effektive Arbeit einer Geheimorganisation wirklich sinnvoll, ihren Mitgliedern eine Hand abzuschneiden?

 

Da die Damen verdeckt arbeiten, ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Waffen begrenzt. Ist es da sinnvoll, wenn sie zwar einer roten KiDo-Schule angehören, aber keinen waffenlosen Kampf beherrsche.

 

Verführen:

Wenn die Damen sich nicht ausschließlich in der Unterschicht herumtreiben, dürfte die Einhändigkeit auch hier ein Nachteil sein. Achten eigentlich auch edie Einhändigen Damen noch auf ihre Weiblichkeit? Von der Optik mal ganz abgesehen, erwartet man von Damen der Gesellschaft, dass sie ein Instrument beherrschen.

 

 

Wenn Komi so viel Wert auf die Hände einer Frau legt, sollte sie die Hände nicht durch das Handwerk des Fächermachens strapazieren. (Und schon garnicht abschneiden) Andersherum: Wer die Hände für die Ausübung eines Handwerks benutzt, wird wohl auch keine Einwände haben, die Hände zur Selbstverteidigung zu nutzen. Zum Handwerk passt die Einhändigkeit ebenfalls nicht.

 

Die derzeitige Leiterin kommt aus dem Hochadel. Der Orden hat seinen Ursprung aber im Handwerk. – Wie passt dies zusammen. Nun gut es ist nicht unmöglich, bedarf aber einer Erläuterung.

 

Mein Tipp:

Lege den Orden nicht in einen Nebel von gesellschaftlichen Schichten. Durchdenke die Sache vom Ergebnis her zum Anfang oder umgekehrt. Bleibe dann aber stringent. Wenn die Gründerin aus dem Handwerk kommen soll, wird sie ihre Mitstreiterinnen entweder aus ihren Kreisen oder ihren Kunden gewinnen. Wenn Mitglieder des Adels (also Kundinnen) Interesse an dem Orden haben, müssen sie sich durch die Ideen und Zielen des Ordens in irgendeiner Weise angesprochen fühlen. Hier müsste mehr erläutert werden. …

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eh, das mit der abgeschnittenen Hand hatte ich ganz überlesen. Da muss ich Tuor zustimmen - es passt überhaupt nicht. Solcherart verstümmelte Frauen hätten größte Schwierigkeiten ihren Aufgaben nachzugehen, wenn sie denn überhaupt jemand anstellen würde.

 

Ich versteh auch die Logik nicht. Wenn die Ordensgründerin der Meinung gewesen wäre, die Haare sind das Schönste - hätten sich dann alle Mitglieder eine Glatze rasieren müssen?

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Guest Wwjd

Das Abscheniden mit Hand: Da hab ich, was vergessen. Ich hab ergänzt, dass es von gestorbenen Frauen abgeschnitten wird.

 

MIt dem Adel habt ihr Recht. Hab es jetzt geändert. Wie gefällt es euch so?

 

Und zu der Sache Fächer und Hände: OK. ich werde waffenloser Kampf mit aufnehmen. Aber mit einer entsprechenden Bemerkung...

Edited by Wwjd

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Für mich ist die Sache nach wie vor nicht rund. KiDoka, die ihre Hände nicht benutzen, sind mir suspekt. Effektivität ist hier wohl das wichtigste. Insgesamt scheint mir die Hintergrundgeschichte mehr zu einem Assassinen- Orden von Gaishas zu passen.

 

Daher mein Vorschlag:

 

Mach aus dem Ganzen einen Assassinen- Orden. Auch die können mit entsprechendem Hintergrund ab Beginn KiDo lernen. Du musst nur anstelle des Assassinen- Lehrschemas , dass der Ninja verwenden. Alternativ kannst du es auch als ein „Orden“ von Glücksritterinnen ausarbeiten. Für diesen Fall nimmst du einfach das Lernschema der Glücksritter im KTP QB. Letzteres passt m. E. noch besser. Die Abenteurerklasse Gl wird auch für Spione genommen. Zudem bekommen GL KiDo zu halben Lernkosten. Soziale Fähigkeiten sind ebenfalls günstig zu haben. Auf diese Weise wird auch mit den Konkubinen ein Schuh draus.

 

Die Sache mit der „Kornspeicher- Tante“ kann ich nicht nachvollziehen. Warum ist sie so wichtig? Auch das Ziel, dass KTP von einer Herrscherin regiert wird halte ich für wenig schlüssig. Wenn man hier die Kosmologie der KanThai in Frage stellt, sollte man dies aus dem Orden heraus besser begründen können. Im Übrigen dürften in der Geschlechterfrage die schwarzen Adepten weit mehr auf der Linie des Ordens liegen. Wenn ich mich recht erinnere gab es auch Seemeisterinnen.

 

Kurzum: Keine schlechten Ansätze. Die anfänglichen Gedanken werden dann m. E. jedoch nicht konsequent weitergesponnen.

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Guest Wwjd

Wieso passt das besser zu Assasinen? Es ist eine Gruppe von Rebellen, so ähnlich wie die Weiße Orchidee. Das sind doch auch KiDokai?

 

Zu den Geschlechterrollen: Die Schwarzen Adepten sind schon längst nicht mehr die Schwarzen Seemeister. Inzwischen sind es meines Wissens nur noch KanThai.

Edited by Wwjd

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Wieso passt das besser zu Assasinen? Es ist eine Gruppe von Rebellen, so ähnlich wie die Weiße Orchidee. Das sind doch auch KiDokai?

 

Zu den Geschlechterrollen: Die Schwarzen Adepten sind schon längst nicht mehr die Schwarzen Seemeister. Inzwischen sind es meines Wissens nur noch KanThai.

 

Nur weil sie Rebellen sind, müssen sie doch keine KiDoka sein.

 

Am besten ist, wenn du dir zuerst den Hintergrund für den Orden ausdenkst und danach entscheidest, welches Lernschema am besten auf diese Frauen passt.

 

Wenn sie Verführen sollen und viel Wert auf ihre Weiblichkeit legen, passt dies m. E. nicht sonderlich gut auf einen KiDoka. KiDoka sind fanatisch darin ihren Geist und Körper zum Kampf auszubilden. Dazu bedarf es eines bedingungslosen Einsatz der keine Rücksicht darauf nimmt, ob der Körper ein paar Blessuren abbekommt. Denke an den Film Kill Bill. Bedenke, dass der KiDoka seine AP wie ein Krieger, Söldner, Barbar oder Waldläufer auswürfelt.

 

Auf das was du beschreibst passt eine Gaisha, wenn es ausschließlich vornehm, weiblich, edel und verführerisch sein soll oder eben eine Glücksritterin, wenn es in Richtung verdeckte Ermittlung und Verführung zur Informationsbeschaffung geht.

Edited by Tuor

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Ich habe eine schönen Filmtipp für Fans des Fächerkampfes: "Iron Fist" bietet eine schöne Kampfszene.

Ich finde Tuors Bemerkungen sehr passend. Für mich hat die Idee viel Potenial aber es ist, wie Tuor schrieb, noch etwas unrund. Schön wäre es aber an dem Artikel noch weiterzuarbeiten.

Edited by Dengg Moorbirke

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    • By Bro
      Nach den Regeln des DaiYao sind auch Reinigen und Entgiften Zauber, die dazu gehören. Nun gelten DY-Zauber aber immer als auf "1 Wesen" gezaubert, was bei Reinigen und Entgiften keinen Sinn gibt, bzw. Reinigen, wenn man den Wb schlicht von "1kg" auf "1 Wesen" ändert, dann extrem mächtig wird, da dann dieses Wesen "von allen Krankheitskeimen" gereinigt wird. Das schafft nicht einmal "Heilen von Krankheit" so schnell.
       
      Also, wie lösen wir diesen offenkundigen Irrtum auf?
       
       
      (Ich möchte diesen Strang gern bei den allgemeinen Zaubern und nicht um KTP-UF haben, da auch Nicht-KTP-Erfahrene gern was beitragen sollen. Danke.)
    • By Tuor
      Die Legende von dem Samurai und dem alten Meister vom ChuanMenSchan
       
      Die Geschichte eines Samurai, der auszog, den Schwertkampf zu lernen.
      Ein Samurai, zog aus, um ein Meister des Schwertkampfes zu werden. Sein Weg führte ihn zum ChuanMenSchan, denn man sagte dort lebe ein alter Daomeister, der den Schwertkampf auf das Vortrefflichste beherrsche. Am Fuße des Berges kreuzte sich sein Weg mit dem Alten, den man den Meister vom ChuanMenSchan nannte. Der Samurai verbeugte sich höflich und bat um Unterweisung. Mit abfälliger Mine ging der Alte um den Samurai herum und musterte ihn von oben bis unten; dann strich er sich über seinen Kinnbart und sprach: "Mein Schüler willst also werde, ja? – Komm mit, es wird sich zeigen, ob du es wert bist.“
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      Nachdem drei Jahre vorüber waren, fragte der Samurai den Alten: "Herr, drei Jahren bin ich nun schon bei euch. Bislang habe ich nichts anderes gelernt, als Holz zu hacken und Wasser zu holen. Wann werdet ihr mit meiner Ausbildung beginnen?" Da nahm der Alte ein Hanfseil und band es dem Samurai um seine Handgelenke. "Wir wollen sehen, ob du bereit bist. Gehe dort hinten zu der alten Zeder und klettere an ihr hoch!" Fragend schaute der Samurai den Alten an: "Aber Herr! Wie soll ich an dem Baum hochklettern, wenn ihr mir die Hände zusammengebunden habt? Daraufhin löste der Alte das Seil und ging: "Du bis nicht bereit - geh! Doch der Samurai rannte dem Alten hinterher. "Meister! Herr, ich weiß, ich habe versagt, aber bitte gebt mich nicht auf. Ich will euch zeigen, dass ich würdig bin." Da strich sich der Alte über seinen Kinnbart und brummte vor sich hin: "Nun gut. Führe mich zu dem Holz, welches du in den letzten Jahren gespalten hast." An den Holzmieten angelangt, zeigte der Alte auf eine Hängebrücke. Die Brücke führte über den Fluss, an dem der Samurai all die Jahre Wasser geholt hatte. Zuvor war ihm die Brücke nie aufgefallen. "Siehst du die Hütte des Köhlers?“ Der Alte deutete auf die andere Seite des Flusses und in der Tat stand dort eine Köhlerhütte. Auch die war dem Samurai bis dahin nie aufgefallen. "Trage die Holzscheite zur Köhlerhütte. Nimm nur so viel, wie du über die Brücke tragen kannst. Wenn du deine Arbeit erledigt hast und kein Scheit verloren gegangen ist, dann werde ich vielleicht mit deiner Ausbildung beginnen.“ Sprach dies, drehte er sich um und ging. Der Samurai machte sich an die Arbeit und nahm einige Scheite auf, gerade so viele, wie er tragen konnte. Als er aber über die Brücke ging, begann diese heftig hin und her zu wanken. Gerade konnte er sich noch festhalten, doch die Holzscheite vielen ihm aus den Armen, hinunter an den Fluss. Kein Holzscheit sollte verloren gehen, hatte ihm der Meister aufgetragen und so kletterte er den Abhang hinunter und holte Scheit für Scheit nach oben. Beim nächsten Gang nahm er weniger Scheite, doch es waren immer noch zu viele. Wieder begann die Brücke zu wanken und wieder viel ihm alles Holz hinunter. Dies wiederholte sich, bis er bei jedem Gang nur wenige Scheite über die Brücke trug. Mit der Zeit gelang es ihm jedoch, immer mehr Holzscheite auf einmal unbeschadet über die Brücke zu bringen.
      Nach drei Jahren war alles Holz zum Köhler gebracht und so wandte sich der Samurai wieder an den Alten: "Herr, ich habe getan, wie ihr mir aufgetragen. Bin ich nun vor euren Augen würdig genug, unterwiesen zu werden?“ - "Wir sich zeigen.“ Grummelte der Alte und fasste sich dabei an seinen Bart. Zusammen gingen sie einige Zeit durch die bewaldeten Hänge des Berges ChuanMen, bis sie an eine Schlucht kamen. Die beiden Seiten der Schlucht verband der Stamm einer großen Tanne, die im Sturm gefallen war. Der Alte nahm ein Tuch, band es dem Samurai über die Augen und wies ihn an: "Wenn du meinst, bereit zu sein, dann gehe über den Stamm, gehe zur andere Seite der Schlucht." Da viel der Samurai auf die Knie, drückte seine Stirn auf den Boden und die Verzweiflung brach durch seine Stimme hindurch: „Aber Herr, wie soll ich über den Stamm gehen, wenn meine Augen verbunden sind. Ich werde hinunterfallen und einen ehrlosen Tod finden." Da schüttelte der Alte den Kopf: "Du bist noch immer nicht soweit."
      Der Samurai glaubte nicht mehr daran, von seinem Meister unterwiesen zu werden und so ging er am nächsten Tag in die Hütte des Alten, um sich zu verabschieden. In der Hütte sah er, wie der Alte meditierend auf dem Boden kniete. Er wollte nicht stören und so machte er Kert um die Hütte zu verlassen. Da schaute der Alte zu ihm auf und sprach mit sanfter Stimme. „Komm, mein Schüler, setze dich neben mich. Lass uns gemeinsam meditieren.“ Von diesem Tag an wich der Samurai dem Alten nicht mehr von der Seite. Er beobachtete all seine Bewegungen aufmerksam und lauscht seinen Worten. Es vergingen drei Jahre, da kamen sie wieder an die Schlucht. Immer noch lag dort die Tanne, die beide Ufer miteinander verband. „Herr!“, sprach der Samurai: „Neun Jahre bin ich nun bei euch und nicht ein einziges mal habe ich ein Schwert geführt. Ich glaube, ihr wollt mich gar nicht unterweisen, aber es ist gut, wie es ist!“ Da grinste der Alte. „Ich habe euch unterwiesen, ganze neun Jahre lang. Drei Jahre habe ihr Wasser geholt und Holz gehackt. Dabei habt ihr Kraft und Ausdauer gewonnen. Drei weitere Jahre habt ihr auf der Brücke an Geschicklichkeit gewonnen und zuletzt habe ich drei Jahre lang euren Geist durch Meditation und Lehre geschärft. Schließt nun eure Augen und gehet über den Stamm auf die andere Seite der Schlucht. Dort werdet ihr finden, wonach ihr gesucht habt. Mit verschlossenen Augen ging der Samurai über den Stamm, ohne auch nur ein einziges Mal ins Wanken zu geraten. Erst auf der anderen Seite angekommen öffnete er die Augen. Vor ihm lagen seine Schwerter. Er steckte die Waffen in seinen Gürtel und drehte sich zu seinem Meister um. Doch auf der anderen Seite der Schlucht war der Alte nicht mehr zu sehen. Im nächsten Moment hörte er das Brüllen eines Tigers. Der Tiger rannte auf ihn zu und sprang ihn an. Ohne nachzudenken, zog er in einer einzigen Bewegung das Schwert und führte im selben Augenblick seine Klinge gegen das wilde Tier und so streckte er den Tiger mit nur einem einzigen Hieb nieder. Da merkte er, dass er Eins geworden war mit seinem Schwert. Als Schwertmeister stieg er vom Berg hinab.

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    • By Tuor
      Ein Samurai, zog aus, um ein Meister des Schwertkampfes zu werden. Sein Weg führte ihn zum ChuanMenSchan, denn man sagte dort lebe ein alter Daomeister, der den Schwertkampf auf das Vortrefflichste beherrsche. Am Fuße des Berges kreuzte sich sein Weg mit dem Alten, den man den Meister vom ChuanMenSchan nannte. Der Samurai verbeugte sich höflich und bat um Unterweisung. Mit abfälliger Mine ging der Alte um den Samurai herum und musterte ihn von oben bis unten; dann strich er sich über seinen Kinnbart und sprach: "Mein Schüler willst also werde, ja? – Komm mit, es wird sich zeigen, ob du es wert bist.“
      Zusammen gingen sie zur Hütte des Alten. Dort angekommen gab der Alte dem Samurai auf, Wasser vom Fluss zu hohlen und Holz zu hacken. Der Samurai, der dies als Prüfung für seine Stärke und sein Geschick verstand, legte seine Rüstung ab und seine Schwerter beiseite, holte Wasser und hackte Holz. Am Abend fragte er den Alten: „Meister, sicher wolltet ihr mich testen. Habe ich vor euren Augen bestanden und wollt ihr mich nun lehren ein Schwertmeister zu werden?“ Da lachte der Alte. „Was, du glaubt ich wollte dich testen? – Nein, testen wollte ich dich nicht. Ich bin ein alter Mann und daher bat ich dich für mich Wasser zu hohlen und mein Holz zu hacken. Wenn du bei mir bleiben willst, dann gehe morgen wieder Wasser holen und Holz hacken.“ Der Samurai glaubte, der Alte wolle ihn erneut testen und so machte er sich in den nächsten Tagen an die Arbeit. Tagein, tagaus holte der Samurai Wasser und hackte Holz. So gingen die Jahre ins Land.
      Nachdem drei Jahre vorüber waren, fragte der Samurai den Alten: "Herr, drei Jahren bin ich nun schon bei euch. Bislang habe ich nichts anderes gelernt, als Holz zu hacken und Wasser zu holen. Wann werdet ihr mit meiner Ausbildung beginnen?" Da nahm der Alte ein Hanfseil und band es dem Samurai um seine Handgelenke. "Wir wollen sehen, ob du bereit bist. Gehe dort hinten zu der alten Zeder und klettere an ihr hoch!" Fragend schaute der Samurai den Alten an: "Aber Herr! Wie soll ich an dem Baum hochklettern, wenn ihr mir die Hände zusammengebunden habt? Daraufhin löste der Alte das Seil und ging: "Du bis nicht bereit - geh! Doch der Samurai rannte dem Alten hinterher. "Meister! Herr, ich weiß, ich habe versagt, aber bitte gebt mich nicht auf. Ich will euch zeigen, dass ich würdig bin." Da strich sich der Alte über seinen Kinnbart und brummte vor sich hin: "Nun gut. Führe mich zu dem Holz, welches du in den letzten Jahren gespalten hast." An den Holzmieten angelangt, zeigte der Alte auf eine Hängebrücke. Die Brücke führte über den Fluss, an dem der Samurai all die Jahre Wasser geholt hatte. Zuvor war ihm die Brücke nie aufgefallen. "Siehst du die Hütte des Köhlers?“ Der Alte deutete auf die andere Seite des Flusses und in der Tat stand dort eine Köhlerhütte. Auch die war dem Samurai bis dahin nie aufgefallen. "Trage die Holzscheite zur Köhlerhütte. Nimm nur so viel, wie du über die Brücke tragen kannst. Wenn du deine Arbeit erledigt hast und kein Scheit verloren gegangen ist, dann werde ich vielleicht mit deiner Ausbildung beginnen.“ Sprach dies, drehte er sich um und ging. Der Samurai machte sich an die Arbeit und nahm einige Scheite auf, gerade so viele, wie er tragen konnte. Als er aber über die Brücke ging, begann diese heftig hin und her zu wanken. Gerade konnte er sich noch festhalten, doch die Holzscheite vielen ihm aus den Armen, hinunter an den Fluss. Kein Holzscheit sollte verloren gehen, hatte ihm der Meister aufgetragen und so kletterte er den Abhang hinunter und holte Scheit für Scheit nach oben. Beim nächsten Gang nahm er weniger Scheite, doch es waren immer noch zu viele. Wieder begann die Brücke zu wanken und wieder viel ihm alles Holz hinunter. Dies wiederholte sich, bis er bei jedem Gang nur wenige Scheite über die Brücke trug. Mit der Zeit gelang es ihm jedoch, immer mehr Holzscheite auf einmal unbeschadet über die Brücke zu bringen.
      Nach drei Jahren war alles Holz zum Köhler gebracht und so wandte sich der Samurai wieder an den Alten: "Herr, ich habe getan, wie ihr mir aufgetragen. Bin ich nun vor euren Augen würdig genug, unterwiesen zu werden?“ - "Wir sich zeigen.“ Grummelte der Alte und fasste sich dabei an seinen Bart. Zusammen gingen sie einige Zeit durch die bewaldeten Hänge des Berges ChuanMen, bis sie an eine Schlucht kamen. Die beiden Seiten der Schlucht verband der Stamm einer großen Tanne, die im Sturm gefallen war. Der Alte nahm ein Tuch, band es dem Samurai über die Augen und wies ihn an: "Wenn du meinst, bereit zu sein, dann gehe über den Stamm, gehe zur andere Seite der Schlucht." Da viel der Samurai auf die Knie, drückte seine Stirn auf den Boden und die Verzweiflung brach durch seine Stimme hindurch: „Aber Herr, wie soll ich über den Stamm gehen, wenn meine Augen verbunden sind. Ich werde hinunterfallen und einen ehrlosen Tod finden." Da schüttelte der Alte den Kopf: "Du bist noch immer nicht soweit."
      Der Samurai glaubte nicht mehr daran, von seinem Meister unterwiesen zu werden und so ging er am nächsten Tag in die Hütte des Alten, um sich zu verabschieden. In der Hütte sah er, wie der Alte meditierend auf dem Boden kniete. Er wollte nicht stören und so machte er Kert um die Hütte zu verlassen. Da schaute der Alte zu ihm auf und sprach mit sanfter Stimme. „Komm, mein Schüler, setze dich neben mich. Lass uns gemeinsam meditieren.“ Von diesem Tag an wich der Samurai dem Alten nicht mehr von der Seite. Er beobachtete all seine Bewegungen aufmerksam und lauscht seinen Worten. Es vergingen drei Jahre, da kamen sie wieder an die Schlucht. Immer noch lag dort die Tanne, die beide Ufer miteinander verband. „Herr!“, sprach der Samurai: „Neun Jahre bin ich nun bei euch und nicht ein einziges mal habe ich ein Schwert geführt. Ich glaube, ihr wollt mich gar nicht unterweisen, aber es ist gut, wie es ist!“ Da grinste der Alte. „Ich habe euch unterwiesen, ganze neun Jahre lang. Drei Jahre habe ihr Wasser geholt und Holz gehackt. Dabei habt ihr Kraft und Ausdauer gewonnen. Drei weitere Jahre habt ihr auf der Brücke an Geschicklichkeit gewonnen und zuletzt habe ich drei Jahre lang euren Geist durch Meditation und Lehre geschärft. Schließt nun eure Augen und gehet über den Stamm auf die andere Seite der Schlucht. Dort werdet ihr finden, wonach ihr gesucht habt. Mit verschlossenen Augen ging der Samurai über den Stamm, ohne auch nur ein einziges Mal ins Wanken zu geraten. Erst auf der anderen Seite angekommen öffnete er die Augen. Vor ihm lagen seine Schwerter. Er steckte die Waffen in seinen Gürtel und drehte sich zu seinem Meister um. Doch auf der anderen Seite der Schlucht war der Alte nicht mehr zu sehen. Im nächsten Moment hörte er das Brüllen eines Tigers. Der Tiger rannte auf ihn zu und sprang ihn an. Ohne nachzudenken, zog er in einer einzigen Bewegung das Schwert und führte im selben Augenblick seine Klinge gegen das wilde Tier und so streckte er den Tiger mit nur einem einzigen Hieb nieder. Da merkte er, dass er Eins geworden war mit seinem Schwert. Als Schwertmeister stieg er vom Berg hinab.
    • By Mizart
      Samuraikämpfer
      Der Samuraikämpfer kommt aus den asiatischen Gebieten Midgards und bringt die Kunst des Zarazena Stahls mit sich. Zarazena Stahl ist Stahl das aus einer bist zu 5000mal gefalltener Stahlplatte besteht. Diese hat Anfang die genaue breite eines normalen Stahlschwertes, wird dann in Feuer erhitzt, abgeschreckt (in kaltem Wasser) und wird dann gefalltet und mit dem Hammer bearbeitet, dies geschicht so oft bis das Schwert aus ~ 5000 Stahlschichten besteht.
      Dann folgt die ganz normale Prozedur der Schwert- oder Rüstungsherstellung. Zarazena Stahl ist daher fest wie Stahl hat aber den Vorteil das es nicht spröde ist wie normales Stahl da es mehrere weicherer Innenschichten hat. Jedem Samuraikämpfer wird diese Kunst beigebracht aber ihnen wird verboten die Kunst in andere Länder zu tragen da die Zarazena Stolz auf ihre Kunst sind und nicht wollen das ihre Kunst missbraucht wird. (dazu mehr ein ander mal)
      Ein Samurai ist ein Stolzer Krieger der sich meist im Hintergrund hält und nur in Kämpfen mit dem Schwert oder mit der Armbrust herausragt! Er ist absolut magisch Unwissend und könnte diese Kunst auch nie erlernen oder anwenden. Selbst magische Waffen lehnt er ab, daher kann er nur leicht magische Waffen einsetzen die den magischen Wert 3 oder auch 4 nicht überschreiten! Er hat aber den Vorteil das er bestens mit Normalen Schwertern umgehen kann. z.B. Samuraischwert, Bihänder, Anderthalbhänder, Langschwert, usw...
      Er kann aber nicht mit Spießwaffen oder gar mit Hämmern und Äxten oder sogar Bögen umgehen da diese in seinen Augen nur zum Jagen oder zum Holzhacken gedacht sind und dies Frauenarbeit währe!
      Daher kann der Samuraikämpfer nur mit Schwertern, Armbrüsten und Schildern umgehen!
      Auch kann er aber nur die Fähigkeit Leichte-Armbrüste zu führen lernen, da schwere Armbrüste in seinen Augen unwürdig sind, da er den Nahkampf vor zieht!
      Leichte Armbrüste sieht er aber als Waffen für den Hinterhalt an und das ist ja ein Vorteil!
      Daher ist der Samuraikämpfer ein misch aus Krieger und Assasine. Er versucht immer Ehrenvoll zu kämpfen und versucht jedem Menschen einen würdigen Tod zu bringen. Einen letzten Wunsch kann er nicht abschlagen und muss ihn in seiner Ansicht erfüllen.
      Er hat nur den einen Glauben das er sobald er Tod ist ins Paradies kommt wenn er eines Ehrenvollen Tod gestorben ist. Falls er das nicht ist kommt er als Neugeborenes Mädchen auf die Welt. (Was ein Ehrenvoller Krieger als das letzte findet!) Daher gibt es keine Frauen als Samuraikrieger und falls doch muss der Männliche Krieger sie sofort töten damit ihm nicht das selbe geschieht und als Frau auf die Welt kommt!
       
      Die Eigenschaften des Samuraikriegers sind unterschiedlich aber er muss auf jeden fall die Fähigkeit ein Samuraischwert, eine leichte Armbrust zuführen und die schmiede Kunst des Zarazenastahls kennen. Er ist magisch untalentiert und hat höchstens Zaubertalent 25!
      Aber dafür ist er hoch Intelligent (min75) und recht Gewand (mind80). Seine Resistenz hat außerdem gelitten da seine Vorfahren seit mehr als 500 Jahren nie in Verbindung mit Magie kamen. Er startet mit Res 8/8/8!
       
       
      Hi ich wollte einfach mal Eure Meinung dazu wissen.
      Zum Zarazena Stahl, ich dachte mir das es einfach die Rüstung leichter und härter ist, genau so das Schwert, das daher eine höhere Change hat einen Krit-Treffer zu gelangen, aber ihr könnt euch ja selbst was ausdenken!
    • By Tuor
      Graf Han aus Sun war ein begnadeter Flötenspieler. Seinem Kaiser war er stets ein treuer Vasall. Und wenn immer der Kaiser danach verlangte, kam der Graf und spielte die Flöte für den Erhabenen. Doch der Erhabene war umgeben von Falschheit. Missgünstige Berater flößten Gift in des Kaisers Ohren. Getrübt von Lug und Trug wandte sich der Kaiser von seinem Grafen ab und Verbannte ihn aus der Provinz Sun. So musste der Graf mit seinem Gefolge in ein karges Land ziehen, das kaum die Bauern ernähren konnte, die auf ihm ackerten.
      Doch in diesem Land, lag ein See und in diesem befand sich eine kleine Felsinsel, kaum größer als die Dschunken der Seefischer. Wenn immer den Grafen das Heimweh ergriff, nahm er eine kleine Dschunke zu ruderte auf die Insel, um dort sein Klagelied zu spielen. Eines Tages, während er dem See sein Leid klagte, tauchte vor ihm ein Long auf und fuhr in harsch an: „Was klagst du Nichtsnutz von einem Mensch, dass es die Kiesel des Sees erweicht?“ „Oh ehrwürdiger Long, diese wertlose Person klagt, weil ihr großes Unglück widerfahren ist. Meine ganze Familie wurde aus der Heimat verbannt und muss nun in diesem kargen Land leben, dass nicht einmal seine Bauern ernähren kann.“ - „Du armseliger Mensch. Wie willst du den wissen, ob es ein Unglück ist, dass du deine Heimat verlassen musstest. Kannst du etwa in die Zukunft sehen? – Sehe her!“ Der Long spuckte auf den See und dort wo das Wasser immer größer werdende Kreise zog, konnte der Graf in seine Heimat blicken. Er sah, wie die Berater des Kaisers den neuen Grafen unter das Joch der Drei zwangen. „Siehst du, was dir erspart blieb? – Und du Hundskopf sprichst von Unglück! Aber ich will dir helfen, dass du und deine Bauern keine Not mehr erleiden müssen. Gehe an das Ostufer des Sees und wenn du dort einen Maulbeerbaum findest, setzte dich unter diesen. Halte 12 Stunden innen, ohne auch nur einen Laut von dir zu geben.“
      Am nächsten Tag tat der Graf, wie ihm aufgetragen wurde. Einen ganzen Tag und eine ganze Nacht hielt er unter einem Maulbeerbaum inne, doch nichts geschah und so langsam fragte er sich, was der Long wohl gemeint haben könnte. Nach dem die Zeit verstrichen war, dache er, es könne sicher nicht schaden ein wenig die Flöte zu spielen. Kurz nachdem er mit dem Spiel begann, fiel eine Seidenraupe vom Baum herab. Welch ein Glück dachte er bei sich und ging vergnügt nachhause. In den darauf folgenden Jahren ließ er von den Bauern rund um den See Maulbeerbäume Pflanzen und Seidentuch weben. Das Schicksal hatte es gut mit ihm gemeint. Seine Familie und seine Getreuen kamen zu Wohlstand, seine Dörfer vergrößerten sich und auch die Bauern hatten ihr Auskommen. In seiner Freude fuhr er wieder hinaus auf die Insel im See. Dort angekommen stimmte er ein heiteres Lied an. Wieder erschien der Long: „Was spielt du für ein heiteres Lied, dass mir die Krabben auf der Nase Tanzen.“ Sofort viel der Graf auf die Knie und verbeugte sich dreimal vor dem Long. „Oh, mächtiger Long. Wie soll ich Unwürdiger dir nur Danken? Durch dich ist uns großes Glück widerfahren. Die Seide gab unserer Familie den Wohlstand zurück und auch die Bauer finden nun ihr Auskommen.“ „Du armseliger Nichtsnutz! Danke mir nicht. Hast du den immer noch nicht gelernt! Wie willst du wissen, ob dir Glück widerfahren ist?“ Verärgert verschwand der Long in den Tiefen des Sees.
      Am nächsten Tag kamen die Bauern zum Grafen und berichteten ihm von einem unheimlichen Ereignis, dass sie in der Nacht beobachtet hatten. Gefleckte Spinnen seien aus dem See gekabbelt und hätten alle Seidenraupen von den Bäumen entlang des Ufers aufgefressen. Nur die weiter entfernten Maulbeerbäume seien verschont geblieben. „Oh, welch ein Unglück!“ rief da der Graf aus und fuhr sofort wieder auf den See hinaus. Noch einmal erschien der Long. „Welch großes Unglück ist mir widerfahren, ehrwürdiger Long.“ flehte der Graf, als er auch schon je unterbrochen wurde: „Ja bist du Hundskopf den immer noch nicht klüger geworden. Wie willst du Wissen, ob dies ein Unglück für dich ist. Aber nun gut. Um dein Flötenspiel wegen will ich dir noch einmal helfen. Tauche am Westufer der Insel in den See hinab und halte die Augen auf!“
      Wieder tat der Graf, wie ihm aufgetragen wurde. Unter Wasser sah er, wie die gefleckten Spinnen Netze spannten. Die Netze waren so fest, dass selbst größten Fische, sie nicht zerreißen konnten. Auf seinem Schloss angekommen wies er die Fischer an die Spinnenseide der Wasserspinnen zu ernten und daraus Tuch zu spinnen.
      Von diesem Tage an gab es für den Grafen weder Glück, noch Unglück; denn er hatte begriffen, dass jedes Glück den Keim des Unglücks und jedes Unglück den Keim des Glücks in sich trägt, ganz so wie es der unsterbliche LiTan es lehrt.
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