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Urruti


Adjana

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Während ich so freitagsdösig in der Mittagspause durchs Forum schwimme, fällt mir auf, dass da doch ein Land fehlt: Urruti. Gab's das nicht mal?

 

War noch nie da und weiß nicht, wie's da aussieht. Und anscheinend ist es unter "Regionen" einfach nicht vertreten, ohne dass es aufgefallen wär...

 

Viele Grüße von Adjana

(die übrigens gerade in einer Wasserelementarebene herumreist und sich nach der Wüste sehnt)

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Ich wüsste nicht, was ich dazu zu sagen hätte. Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass mir irgendwas gewichtiges zu diesem Land einfällt (wo liegt es überhaupt?), werde ich die "sonstigen Regionen" verwenden.

 

Viele Grüße von Adjana

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Hi Adjana,

 

Urruti liegt im Bergland an der Ostküste Lamarans zwischen Bulugi und Eschar.

 

Im QB Eschar gibt es unter Beziehungen zu den Nachbarn glaube ich ein paar Sätze über Urruti. So weit ich mich erinnere ist es dort recht unwegsam und die Bevölkerung ist so kampferprobt, daß selbst die Meketer keinen dauerhaften Erfolg hatten.

 

Der Legende nach soll es dort ein Amazonenreich geben.

 

Wenn es Dich interesseirt schaue ich noch mal im QB nach.

 

Bei Ormuts hellem Auge

so sei es...

 

Hiram

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Hi Harry,

da ich als reines Gebilde auf Papier nicht wissen kann was ein Quellenbuch ist bitte ich Dich um Erklährung (als Wasserbeschwörer bin ich an Quellen immer interessiert, auch wenn sie in Büchern liegen, was ich allerdings schon als ein wenig unpraktisch erachte...) smile.gif

also bin ich auf die Legenden angewiesen, nach denen es irgend so ein mistriöses Volk geben soll... Bestätigen vermag ich allerdings nichts

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Hallo Leute,

smile.gif

ja danke für die Information. Den Digest kenn ich, den Herold leider nicht und zu Hause steht das Quellenbuch in dem sowohl die Legende drin steht wie auch dass es eben eine sei, sagt der Schreiberling und lässt mich unwissendes Konstrukt weiter im unklaren über was ich denn hier erzähle...

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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  • 1 month later...

Quote from Birkin Pfeifenkraut, posted on Aug. 24 2001,21:13

<div id='QUOTE'>Sayah,<p>unter dieser Adresse http://drosi.tuts.nu/md/md91_6.htm findest Du Informationen über Urruti.<p>Gruß

Birkin</div>

 

Nette Geschichte, die mir allerdings doch einbischen zu weit ab von den offiziellen Qellen erscheint. Besonders gdie größe der Städte finde ich etwas übertrieben. wäre diese Kultur dazu in der lage solche Gebilde zu organisieren (Wasserversorgung, Verwaltung etc.), so hätte man sicher schon mehr von ihr gehört. Der Unbeikanntheit zu folge, kann Urruti nicht viel weiter als eine Barbarenkultur sein!

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Urruti ist aber meiner Ansicht nach nciht so abgeschieden, was die Lage betrifft. Da müßte zumindest im Raum Eschar mehr bekannt sein, wenn die Kultur dort etwas zu bieten hätte.

 

Natürlich ist es ja auch eine Frage der Definition, was als barbarisch gilt und was schon kulturell höher stehend ist.

 

Ich habe mich allerdings vor allen über die größe der Städte echauffiert, die meiner Meinung nach erst in wirklich hochstehenden Kulturen möglich sind. So große Anhäufungen von Menschen, würden wohl stärker nach Außen Drängen, in Form von Handel und/oder Ausdehnung des eigenen machtbereiches. Ich muß dazu anmerken, daß mir schon einige Städte in Alba zu groß für deren Kulturstufe erscheinen.

 

 

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  • 4 weeks later...

Nun, die Größe der Städte scheint mir auch etwas übertrieben. Urruti würde ich kulturell etwa in die ausgehende Steinzeit im Übergang zur Bronzezeit ansetzen. (Als RL Äquivalent die Kultur von Catal Hüyük bzw. später noch die Hethiter.)

 

Wobei mir die Digest-Beschreibung eigentlich nicht wirklich gefällt. Irgendwie sollte der Kult etwas archaischer aussehen.

 

Das ein Mann so einfach mal an den Kulthandlungen teilnehmen können darf, (die temporäre magische Geschlechtsumwandlung  ist ja wohl ein ziemlich geringer Preis!) paßt gar nicht.

 

Die einzige legale Möglichkeit für Männer an so einer kultischen Handlung teilnehmen zu können, sollte eine ordentliche Initiation sein. Verbunden mit dem dauerhaften Verzicht auf die eigene Männlichkeit. - Sprich Kastration.

 

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Hallo!

 

Und schon sind wir da.

 

Also das mit der Kastration ist auf der einen Seite nicht schlecht, da das irgendwo schon krass ist und damit die Kultur gut beleuchtet wird. Auf der anderen Seite wie ist die Durchführbarkeit?

Alles Gute

Wiszang

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Quote from Wiszang, posted on Nov. 14 2001,11:26Quote:

<div id='QUOTE'>Also das mit der Kastration ist auf der einen Seite nicht schlecht, da das irgendwo schon krass ist und damit die Kultur gut beleuchtet wird. Auf der anderen Seite wie ist die Durchführbarkeit?</div>

 

Also, das liesse sich recht einfach bewerkstelligen: Man nehme ein Messer... devil.gif

 

Äh, was meinst Du mit "bewerkstelligen"?

Kulturtechnisch ist der Akt der Kastration ja nun doch schon uralt und wurde mit durchaus primitiven Mitteln durchgeführt. (Besagte Messer.)

 

In der Frühzeit gab es durchaus mehrere belegt Fälle, in denen Kastration kultisch bedingt war. Viele davon passen IMO sehr gut zu Urruti und den damit verbundenen Amazonen.

 

So haben sich im Rahmen der Kulthandlungen zu Ehren der Artemis von Ephesos (dem Hauptheiligtum der Artemis und stark mit dem Amazonenmythos verknüpft) regelmäßig Männer im Trance selbst kastriert. Ihre (männliche) Priesterschaft bestand ausschliesslich aus Eunuchen. Schliesslich verkörpert sie die ungebändigte Kraft des Weiblichen. (Was den frauenfeindlichen Griechen mehr als suspekt war!)

Die weibliche Priesterschaft der Artemis (wie auch der Kybele) führte übrigens regelmäßig kultische "Kriegstänze" auf. Was möglicherweise einer der realen Hintergründe für den Amazonenmythos war.

In diversen schamanistischen Kulturen fügen sich die Schamanen allmonatlich Wunden im Unterleibsbereich zu, um die weibliche Menstruation zu simulieren. Sie imitieren Frauen, um sich deren Macht anzueignen.

 

Spieltechnisch ist das sicher eine andere Frage. Wobei ich auch da finde, dass man für bestimmte Dinge nun einmal einen bestimmten Preis zu zahlen hat. Natürlich liesse sich eine solche Kastration wohlmöglich magisch auch wieder rückgängig machen. Aber da sollte sich der betreffende Spieler überlegen, ob es wirklich ratsam ist, eine Göttin zu betuppen.

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Na ja, ich denke, es dürfte eine Erfahrung sein, die man(n) nur einmal in seinem Leben durchmacht. smile.gif

Oder man(n) hat einen ziemlich mächtigen Verbündeten...

 

Wäre sicher ein netter Aufänger für eine Kampagne. "Wie werde ich die Erynnien wieder los, die mich dauernd verfolgen. Und ständig Blitzschläge in meinen Helm ist auch nicht gerade vorteilhaft für mein Sozialleben...")

 

Der illegale Weg, ohne Kastration, ist sicher auch nicht zu empfehlen. Belegt ist da z.B. das Zerreissen des Übeltäters durch die aufgebrachten (und ob der religiösen Grenzerfahrung reichlich aufgeputschten) Anhängerinnen. Da nützt dann auch die beste Ausrede nicht mehr viel.  Die sind nicht besonders zugänglich für Argumente. (Schöner Abenteurertod: Zerrissen von aufgebrachten Frauen. Besonders nett, wenn Bekannte dabei waren. devil.gif )

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  • 1 month later...

Wenn man das mit den Hethithern ernst nimmt, ist Urruti alles andere als Barbarisch;-)

Dann bewegen wir uns in einer der alten Kulturen im vorderasiatischem Raum (KleinAsien) und da gibt es nicht viele barbarische Kulturen;-)) Und das Paßt auch mit den Amazonengeschichten, ist recht Nahe an der Krim.

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    • By Der Dan
      Urruti - Von Eschar's Eisenader und Stillstand mit Thomas Losleben |"Die Welt" MIDGARD5
      Zu der YouTubeplayliste in der alle Die Welt Folgen gesammelt sind: https://www.youtube.com/playlist?list=PLJub8UMfakW4MIFTOQW61IZ406p02DThj
      Begleittext von Branwens Basar zu Urruti:
      Urruti, das hohe Land, nennen die Hurriter ihre südlich von Mokattam gelegene Heimat, eine zerklüftete, von Bergketten und tief eingeschnittenen Tälern durchzogene Hochebene Lamarans. Da ihr Gebiet von unzugänglichen Felsküsten, menschenleeren Savannen und den Tiefen des Urwaldes umgeben ist, leben die Hurriter in ihren engen Tälern isoliert und betrachten Fremde mit Misstrauen. So haben sie schon seit den Tagen des meketischen Reiches ihre Unabhängigkeit und ihre altertümliche Kultur bewahrt. Im Nordwesten von Urruti soll in den dschungelbedeckten Tälern der Berglandausläufer das geheimnisvolle Reich der Irsirra-Amazonen liegen, dessen Zugang die Hurri-Krieger hingebungsvoll bewachen. An der Spitze jedes der sechs Stadtstaaten stehen sechs Fürsten, die angeblich oft Söhne der legendären unsterblichen Amazonenkönigin sein sollen. Die sprichwörtlichen "Sieben Städte von Urruti" sind ein weiterer Hinweis auf das verborgene Reich der Irsirra. (irdisches Vorbild: hethitisch)
       
      Der Regionspate @Fimolas im Interview: Vorstellung: Thomas Losleben |Die Welt, Die Sinnfonie des Narrenkönigs und eh. Chefred. Gildenbrief
      Viel Spaß wünschen 
      Thomas&Dan
       
       
    • By Solwac
      [drupal=1163]Abenteuertitel: Der valianische Botschafter[/drupal]
       
      Achtung! Bitte hier keine Änderungen vornehmen, sondern immer über [drupal=1163]diesen Link[/drupal] gehen!
       
      Anzahl der Spieler: 4-5
       
      Grade der Figuren: 5-7
       
      Spielleiter: Matthias Hartwich
       
      Voraussichtlicher Beginn: Donnerstag nach dem Frühstück
       
      Voraussichtliche Dauer: Den ganzen Donnerstag
       
      Art des Abenteuers: Reise in ein (für die meisten?) neues Land, mit anderer Kultur, unbekannter Sprache. Benötigt wird eine gesunde Mischung aus Kampf, Entdeckung und sozialem Umgang.
       
      Voraussetzung/Vorbedingung: Wegen der Besonderheiten Urrutis sind Figuren mit Hurritisch, Luwisch oder Landeskunde Urutti ungünstig. Ausgenommen davon sind nur die Figuren, die in den letzten beiden Jahren eines meiner Urruti-Abenteuer mitgespielt haben. Es macht aber nicht, wenn keiner diese Fertigkeiten besitzt.
      Natürlich werden unpassende (oder übertriebene) Ausrüstung oder exotische Fertigkeiten ohne ausreichende Begründung von mir abgelehnt.
       
      Beschreibung: Wenn solche Gelegenheiten doch nur öfter kommen würden! Du hast einen Platz in der jährlichen Karawane Valians nach Apsuwa erwischt. Nach einiger Vorarbeit in Meknesch, wo Jaldabaoth Kirilles die Begleitung zusammengestellt hat, ging es den Sabil aufwärts, an Kuschan vorbei nach Sinda. Von dort mit zwei ortskundigen Begleiterinnen versehen ging es die Eisenstrasse südwärts bis über den Hurri...
      Die Bezahlung ist gut und fair, die Aufgabe klar definiert: Es ist die jährliche Lieferung an den valianischen Botschafter zu überbringen, Geschichten aus Meknesch zufolge gab es in den letzten Jahren niemals Schwierigkeiten dabei. Die Begleitung von einem Dutzend valianischen Kriegern, einem scharidischen Magier und einer Handvoll welterfahrener Abenteurer scheint die Begehrlichkeiten von Räubern zu bremsen und tatsächlich, die Reise durch Eschar ging glatt vonstatten. Was mag das Land des Eisens jetzt bieten?
       
      Achtung! Bitte hier keine Änderungen vornehmen, sondern immer über [drupal=1163]diesen Link[/drupal] gehen!
    • By skaflok
      Wie verhält sich das eigentlich mit Ikenga-Becken, Urruti, Buluga und den Feuerinseln bei Myrkgard?
       
      Wem gehören die an, falls überhaupt?
       
      Oder gelten diese Länder nur als "Nachschub-Lager" für Sklaven und Blutopfer?!
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