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Kaufabenteuer und Spielerfreiheit


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Hatten wir in einem anderen ZUsammenhang nicht schon mal eine Diskussion über die Strukturierung von Abenteuern? Damals ging es allerdings nicht um den Zusammenhang von Abenteuerstruktur und Handlungsfreiheit, sondern, so glaube ich, um das Erstellen von Abenteuern im Allgemeinen ...

Vor gut 10 Jahren hat mal ein gewisser Fabian Wagner diesen Strang aufgemacht.

 

Ah, Stefan, ich danke Dir! Mein schlechtes Gedächtnis und meine Bequemlichkeit sind manchmal ein Fluch ...

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...Fluff ist für mich höchstens ein Aspekt. Hilfreich finde ich Vorlesetexte vor allem dann, wenn sie eine kurze knackige Situationsbeschreibung liefern. Zum Beispiel:

'Der Raum wird dominiert von einem großen Himmelbett, an dessen Seiten jeweils ein Nachttischchen steht. Gegenüber befindet sich ein Kamin, der aber offenbar schon längere Zeit nicht mehr benutzt worden ist.'

Wenn ich das vorlese kann ich (in den meisten Fällen) nichts falsch machen. Wenn ich es aus der SL-Beschreibung ad hoc zusammenstelle, kann es auch nicht besser werden. Wenn es dumm läuft, vergesse ich ein wichtiges Detail. Da nehme ich doch dankbar den Vorlesetext.

[/Quote]Das wäre mir ehrlich gesagt auf Dauer zu wenig.

Gelegentlich mag auch mal ein wenig Fluff im Spiel sein: 'Nach der langen Seereise seid ihr froh, mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.' ist für mich aber schon mindestens grenzwertig.

Das würde ich lesen "...sind die Meisten vomn Euch froh...." und schon darf jeder denken was er will, aber es kommt der Stimmung doch eher zugute.

Und in manchen Fällen ist es auch gerechtfertigt, wenn man zur Beschleunigung der Spielhandlung implizit eine Handlung der Spielfiguren vorwegnimmt.

Zum Beispiel: 'Auf einen Wink des Königs kommen ein paar Diener zu euch und führen euch vor seinen Thron. Als ihr dort angekommen seid...'.

Wobei ich hier vermutlich betont langsam lesen würde, damit die Spieler, wenn sie es denn unbedingt wollen, noch Einspruch erheben können.

Auch bei "Handlungen vorwegnehmen" konkurriert bei mir die Stimmung mit dem Selbstbestimmungsrecht der Spieler und muss nicht immer unterliegen. Ich würfel auch nicht, ob ein Spieler sich mal am Kopf kratzt oder einen bestimmten Baum anschaut, wenn es knackt.

Ausnahme: Bei wirklich abentuerrelevanten Handlungen. Solange es mehr oder weniger nur der Stimmung dient, halte ich das ausgewogen.

 

Ich will damit auch nicht sagen, dass deine Ansicht Quatsch ist oder das ich recht habe. Mir geht es nur darum zu artikulieren, dass es Spieler oder sogar ganze Spielrunden gibt, die das so sehen und gerne so spielen und so Spass haben.

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Ich bin ja versucht, zu fragen, ob sich jemand freiwillig melden würde, ein Abenteuer, das ich gerade komplett aufschreibe, auf "böse" Vorlesetexte korrekturzulesen.

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