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Francesco di Lardo

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  1. "Ich würde es versuchen, erst einmal einen Raum dahin zu bringen, wie Du ihn haben willst. Dann gibst Du dem Bild einen Namen, z.B. "Kaufmannssuite". Darauf beziehst Du Dich, wenn Du den nächsten Raum machst. Also "Ein Raum aus dem gleichen Haus wie die Kaufmannssuite, die wir vorher zusammen gemacht haben. Bla-und-so-sieht-der-jetzt-aus"" Diese Vorgehensweise habe ich auf einfacherer Ebene schon probiert: Bei Bilditerationen von Charakteren in bestimmten Situationen haben sich nach und nach dessen Gesichtszüge verändert. Ich habe dann gegen Ende das "Originalgesicht" noch einmal hochgeladen und in einer der letzten Iterationen verlangt, dessen Gesichtszüge wieder einzusetzen. Was ganz gut geklappt hat - aber dabei war es ja quasi nur ein einziges Objekt, nämlich die Gesichtszüge des Originalgesichts. Bei ganzen Räumen müßte man eher an eine ganze Vielzahl von Dingen erinnern, was vermutlich nicht klappen würde. "Wobei: ich fürchte, quasi ein Gebäude zu erschaffen und abzuspeichern und dann immer wieder aufrufen zu können, wird wahrscheinlich schwierig. KI hat mit dem Erinnern Probleme. Es gibt beim Zusammenbau der Antworten ein Zufallselement. Deshalb sind Prompts nicht deterministisch, d.h. Du kriegst für einunddenselben Prompt unterschiedliche Ergebnisse. Oder zumindest: wenn ich Dir mein Prompt schicke, kriegst Du wahrscheinlich in der identischen Umgebung ein anderes Bild. Ich habe mir zwar für die Bilder, die ich gerade mache, sämtliche Prompts ausgeben lassen und (zusammen mit den Bildern selbst) gespeichert, aber ich glaube nicht, dass das reproduzierbar ist. Als ich eines der Prompts mal tatsächlich wiederverwenden musste, habe ich ein teilweise völlig anderes Bild bekommen (Stimmung, Farbpalette und einige Bildelemente die gleichen, aber Anordnung, Perspektive, Zoom/Elementgröße und Bilddetails komplett anders)." Ganz genau! Es ist schwierig, die KI darauf festzunageln, bestimmte Elemente oder Bereiche einer Bild-Iteration auf Dauer unverändert beizubehalten. Etwa: "Haltung, Pose und Kompositon der Szene im letzten Bild sind sehr gut. Behalte all dies exakt so bei. Nimm einzig folgende Änderung vor: Anstatt mit dem Finger in die Luft zu zeigen, ballt Person X die Faust." So etwas klappte leidlich gut ein, zwei Mal. Doch probiere ich dies mehrfach hintereinander mit dem Ziel, nach und nach die kleinen Fehler auszumerzen, dann verschwimmt doch wieder alles. "Sonst vielleicht, wie Abd erwähnt hat, Info in "style guides" und hochladbare Dateien und Beispielbilder gießen und diese dann bei Bedarf als Vorlagen mit dem Prompt hochladen." Teils habe ich dies auch schon (intuitiv) gemacht: Ich habe ein zufriedenstellendes Bild eines Charakters gespeichert. Das lade ich zu Beginn eines Chats hoch und sage etwa: "Die Person im just hochgeladenen Bild sei für diesen Chat fortan als Person X bezeichnet." Das bestätigt die KI dann brav. Der nächste Prompt klingt dann etwa so: "Mache mir ein Bild, wie Person X sich auf einem belebten Markt mit einem Glücksritter duelliert". Klappt ganz gut. Über "Style Guides" muß ich mich mal schlau machen. Klingt aber nach einer Strategie. Dies ist es, was ich irgendwann weiter oben mal erwähnte: Man fertigt eine Reihe von "Standard-Gegenständen" oder -Personen an und hinterlegt die irgendwo für die KI abrufbar. Dann stellt man Regeln auf innerhalb eines Projekts (?). Alle Lampen in Fluren des Gasthauses sind "Standard-Lampe". So in der Art. Hab bis jetzt aber keine Ahnung, ob und wie so etwas in ChatGPT funktioniert. Und wie gesagt: In einem Riesen-Gasthaus kann es da schnell eine Unzahl von "Standard-Elementen" geben: Türen, Fenster, Lampen, was weiß ich... Die Frage ist, ob die Arbeit, all diese Standard-Elemente zu erstellen sich am Ende lohnt, bzw. ob dieser Ansatz überhaupt funktionieren würde. An all solchen Dingen, die ich derzeit noch überhaupt nicht überblicken kann, hängt es letztlich, wie weit man in Zukunft KI mit Rollenspiel verbinden kann: Bleibt es eher bei ein paar netten und beeindruckenden Einzelbildern? Oder ist es möglich und lohnend, dabei mit viel mehr Systematik vorzugehen? Daran hängt viel.
  2. Nach ersten Versuchen glaube ich, daß dies schwierig wäre: Ich habe nach Bleistift-Grundriß und Textbeschreibung von ChatGPT ein erstes Bild bekommen - was meist bereits sehr gut war und dicht an den Resultaten lag, die ihr hier gesehen habt. Etwa um die 20 Minuten / halbe Stunde habe ich dann an jedem Bild noch "nachgeprompted" im Versuch, ein paar Glitches zu beheben oder Verbesserungen vorzunehmen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Dabei ist mir allerdings bereits aufgefallen, wie schwierig manche Nachbereitungen sind, z.B. im Zusammenhang mit Fenstern. Viele "geöffnete" Fenster würden überhaupt nicht in die Rahmen passen, würde man versuchen zu schließen. Hab's nicht hinbekommen, derartige Probleme zu lösen (außer vielleicht durch Zufall). Ginge ich nun also hin und baue einen Standard-Basis-Raum und versuche dann nachträglich, diesen auf die unterschiedlichen "Themes" umzustellen (Imperial, Seefahrer, Landhaus, usw.), glaube ich, daß sich dies sehr schwierig gestalten würde. Es ist schwer, bestimmte Elemente in einem Bild "konstant" zu halten - in jeder Iteration schleichen sich kleine Änderungen ein. Bei vielen Interationen macht sich dies sichtbar nachteilig bemerkbar, da sich die zunächst subtilen Änderungen kumulieren. Abgesehen davon, verbraucht jede Bilditeration natürlich Ressourcen - Mit meinem derzeitigen "ChatGPT Plus" bin ich dabei zwar erst einmal an die Grenze gestoßen und mußte ein paar Stunden warten, bis ich weitermachen konnte. Bei vielen schnellen kleinen Änderungen in Folge mag dies aber anders sein.
  3. Was meine - vermutlich naive - Vorstellung ist, wäre a) präzise Wiedergabe der Grundrisse, wie sie mit Tools wie Dungeon Alchemist, Incarnate, etc. pp. möglich sind, dabei jedoch b) gleichzeitig eine künstlerisch/optische Darstellung, wie sie ChatGPT hinbekommt, wenn ein Noob wie ich es mit brauchbaren Beschreibungen füttert. Mir scheint es, als ob man derzeit nur eins von beidem haben kann. Es gibt in der Tat eine Incarnate-Umsetzung des Gasthofs, die wir auch im Spiel benutzen. Die zu bauen, war jedoch extrem zweitaufwendig (hat unser Spielleiter gemacht). Das würde mir zu lange dauern und wäre mir zu frickelig. Da ich zunächst einmal mit sehr wenig Zeit (vielleicht 6 bis 7 Stunden für die Generation von 13 Räumen im obigen Stil auf Basis bestehender Bleistift-Grundrisse und Textbeschreibungen) mit ChatGPT ziemlich weit gekommen bin, tendiere ich dazu, den ChatGPT-Weg weiter zu verfolgen. Man kann da ja "Projekte" Anlegen, "individuelle GPTs" erstellen, vielleicht mit einem Canvas arbeiten (wobei ich nicht weiß, ob so was auch mit Bildern geht). Was diese Dinge angeht, habe ich jedoch nicht den geringsten Plan und kann daher nicht einmal absehen, ob einen dies weiterbringen würde.
  4. Zur weiteren Illustration noch ein paar weitere Suiten: Wenn man sich die Grundrisse anschaut, so erkennt man, daß die Suiten dieselbe Größe haben und daß das Arrangement von Kamin, Tür und Fenster dabei im Grunde identisch (allenfalls spiegelbildlich) ist. In den Endresultaten "spürt" man den Grundriß schon, man "spürt" auch gewisse wiederkehrende Elemente, wie etwa die Garderobenhaken. Die Kamine sind meist - aber nicht immer - an der richtigen Stelle. Obgleich die Suiten gleich groß sein sollten, sind sie es in den Bildern nicht. Alle Fenster sind unterschiedlich, teils an der falschen Stelle. Wie gesagt - die Atmosphäre der Suiten ist großartig aus den Textbeschreibungen eingefangen. Jedes Bild für sich sieht gut aus. Aber es fehlt die übergreifende Konsistenz, der "eine Guß". Und ich weiß nicht, wie ich diesen herstellen könnte. Die Textbeschreibungen der Suiten spare ich mir der Einfachheit halber - nur Bleistiftgrundrisse und Resultate:
  5. Ich kenne mich mit keinem Zeichenprogramm aus. Dabei ahne ich jedoch, daß ich selbst mit Sachkenntnis verdammt lange brauchen dürfte, um so ein Bild hinzukriegen...
  6. Ich habe mir eben mal ein Filmchen bei Youtube über DA angesehen. Schon beeindruckend, jedoch... ... diese Art von Tools wählt stets aus einem (wenn auch umfangreichen) Set von bestehenden Optionen aus. Ich kann also gerade nicht etwas aus meinen Beschreibungen erschaffen. Von der Methodik könnte man vielleicht hingehen, einen Raum mit DA erstellen, das Bild in ChatGPT füttern und dann Prompt-Anweisungen geben, ihn anzupassen. Diesen Ansatz habe ich tatsächlich einmal mit einem mit Incarnate erstellten Raum (Draufsicht mit Möbeln) probiert und ChatGPT gepromptet, es solle diesen Floorplan aus der Perspektive eines in der linken Ecke stehenden Menschen in einem bestimmten Stil darstellen. Das Ergebnis war bescheiden: Der "Grundriß" wurde nicht übernommen. Man konnte zwar nachvollziehen, daß er bestimmte Möbel übernommen hat, die Anordnung stimmte aber bestenfalls entfernt mit dem Grundriß überein. Mein ursprünglicher Ansatz war folgender: Bleistiftgrundrisse füttern, Textbeschreibung füttern, dann Raum darstellen lassen. Das Ergebnis aus Perspektive einer Person, die im Raum steht, läßt DA Welten hinter sich. Die Atmosphäre der Räume ist wunderbar getroffen und entspricht in Grundzügen der Textbeschreibung. Im Detail und in der Treue zu den zugrundeliegendnen Grundrissen läßt es jedoch zu wünschen übrig. Man merkt, daß ChatGPT "irgendwie" versucht hat, die Grundrisse zu verarbeiten - aber es schafft es nicht wirklich. Zur Illustration stelle ich einmal ein Beispiel hier ein: 1. "gefütterter" Grundriß 2. textbasierte Raumbeschreibung 3. Chat-GPT Resultat nach leichter Nachbearbeitung. Los geht's: Der "Bleistift-Grundriß" - old-school per Hand - mittig die "Viscount Suite" Die textbasierte Raumbeschreibung "16. Suite No. 8 – Viscount's Suite The 'Viscount's Suite' is supposedly the premier suite of the 'Brimming Chalice'. At least this is what nobles calling at the inn will be made to believe. And currently, with the 'Merchant's Suite' (14) permanently rented out, it is indeed the best suite available. In any case, it is fit for a travelling noble, though it is most often used by wealthy merchants. The 'Viscount's Suite' is double the size of the normal suites, half of the room designated as the sleeping area, the other half as a sitting room. There is a spacious passageway between the two areas, which can be separated by curtains or left open to give a more spacious impression. Access to the suite is gained through a door leading into the sitting room from the hallway. The suite's floor is covered with mahogany parquet, and the walls are paneled halfway up with the same wood. Above this, the walls are whitewashed, like the ceiling. A chandelier hanging from the ceiling in the sitting room and sleeping area provide ample illumination at night. In the center of the sitting room stands a heavy carved mahogany table with a polished black marble top, surrounded by four chairs and an armchair, all upholstered in black leather held in place by ornate brass rivets. The window opposite the door allows natural light to enter the room from the inner courtyard. Since the inner courtyard is well shielded form the noise of the city, the 'Viscount's Suite' is by far the most quiet of all. To the right of the window is a large open fireplace. A noble clock stands on the mantelpiece, and the gold-framed portrait of the city leader hangs above it. Dark blue tapestries embroidered with a pattern of golden crescent moons hang on the walls to its right and left, apparently alluding to Porto Crecente. An iron-bound chest with two locks is located near the window. One lock holds the chest firmly anchored to the floor, while the other locks the chest's lid. Polished brass coat hooks are mounted on the wall next to the door to hold guests' coats. To the right and left of the passageway to the sleeping area, there are sideboards with black marble tops with shelves set against the wall. The left sideboard contains porcelain and cutlery, and on the shelves there are several silver goblets and a carafe on a silver tray. The right sideboard is kept free for the guest's needs, apart from ink, paper and writing utensils. Passing through the doorway to the sleeping area, the first thing that catches the eye is a stately four-poster bed, whose snow-white sheets and pillows harmonize very well with the canopy and the curtains, which, like the tapestries on either side of the bed and the floor-length window curtains of the suite, as well as the tapestries on either side of the bed, are all of the same type as those in the sitting room. This gives the 'Viscount's Suite' a simple stately elegance. The fur of a large cat of prey is spread out on the floor in front of the bed, and there are two chests for clothes or other belongings next to each side of the bed. In the inner corner of the room there is a spacious wardrobe for the guest's clothing. Opposite, built into the corner, is a dressing table with a black marble top on which there is a mirror. In front of which one can see a chair covered in black leather and brass rivets in line with the style of the suite. Das Resultat: Fazit: Atmosphärisch meiner Ansicht nach wirklich sehr gut getroffen. Und der visuelle Eindruck ist um Welten besser, als alles, was man mit Dungeon Alchemist und derartigen Tools erreichen könnte. Der Kamin gehört dort aber nach Grundriß nicht hin. Die Fenster sind auf der falschen Seite. Dabei kann es sein, daß er meine Symbolik für "Tür" im Grundriß mit der für "Fenster" verwechselt hat. Die Grundriß-Symboliken könnte man der KI womöglich jedoch beibringen. Dort, wo im Bild die Tür gezeigt wird, ist auf dem Grundriß jedenfalls keine.
  7. Hm, Problem dabei ist, daß ich (vor der Spielerei mit KI) zuerst die Texte hatte. Und ich glaube, es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hinginge, um (was weiß ich) 50+ "übergreifende Elemente" als Bildmaterial generieren würde, wie etwa eine Lampe für die Flure, den Fußboden (aus welcher Perspektive?) usw. usf. Da käme man schnell vom Hundertsten ins Tausendste glaube ich. Vielleicht kann man einen Raum generieren und dann sagen: "Hol dies aus diesem Bild ein Fenster, den Stuhl, den Boden, etc." und leg dies irgendwie sinnvoll ab (aber wie?). Nach meiner (wenigen) Erfahrung ist es auch nicht einfach, sich Elemente aus einem Bild "rauszuziehen", sondern einfacher, ein bestehendes Element in einem Bild zu verändern. Doch auch letzteres kann schnell auf "unüberwindliche" Hürden treffen, etwa eine falsche Handhaltung richtig zu verändern.
  8. Hier möchte ich als KI und ChatGPT Noob einmal einhaken: Bisher habe ich ein wenig herumgespielt, um ein paar Bilder zu Szenen aus der laufenden Kampagne zu generieren. Abgesehen von zu vielen Fingern, seltsamen Gebäudeteilen und allerhand Glitches klappt das durch einen Laien ziemlich gut - man darf halt bloß nicht zu genau hinschauen. Folgende Ausgangssituation: - Ich habe vor einiger Zeit mal einen Gasthof entworfen - Keller, Ergeschoß, drei Stockwerke darüber. Old-School mit Bleistift auf Karopapier. In diesem Zusammenhang jedoch sehr präzise und logisch: Maßstäbe sind realistisch, alle Räume wären wohl "in Wirklichkeit" realistisch über Fenster mit Licht versorgt, Treppenhäuser, Kamine, Wände usw. "stapeln" sich in den Stockwerken logisch übereinander. Es gibt keine Strukturen, die (zugegebener Weise als Nicht-Architekt) nach meiner Einschätzung statisch funktionieren würden. - Dazu gibt es nicht weniger als 40 Seiten Beschreibung der ganzen Räume als PDF. - Ferner gibt es ebenfalls eine lange (wenn auch noch nicht abgeschlossene) Beschreibung aller Leute, die dort wohnen und arbeiten. Mit anderen Worten: Für normale Rollenspielzwecke eigentlich völliger Overkill. Egal. Meine Idee: Ich wollte diesen Gasthof, auf verschiedene Weise visualisieren: - Durch Erstellung farbiger Grundrisse mit Möbeln etc. Etwa so, wie man es mit Incarnate per Hand machen kann. - Ich hoffte, daß auf Basis der gefütterten präzisen Grundrisse und Beschreibung des Gebäudes so etwas wie diverse "Komplettansichten" desselben von außen möglich würden. - Ferner wollte ich auf Basis der Grundrißinformationen in Kombination mit den ausführlichen, textbasierten Raumbeschreibungen Bilder von den Räumen aus First-Person Sicht generieren. - Und schließlich wollte ich in der Lage sein, aufgrund der bekannten Elemente (Grundriß, textbasierte Raumbeschreibung, textbasierte Beschreibung des Personals, ggf. auch Bildvorlagen des Personals, bestimmter Gäste, der PCs...) Szenen im Gasthaus bildlich generieren lassen, etwa nach folgendem Muster: "Die Spielercharaktere sind in der Kaufmanns-Suite um den Tisch gruppiert und brüten über einem Plan. Magd Fia kommt herein und bringt eine Stärkung in Form von Wein und Erdnüssen. Die Perspektive ist ein Blick über die Schulter der Spielercharaktere durch die Suite in Richtung Himmelbett. Es ist früher Sommerabend." Als ChatGPT- und KI-Noob habe ich keine Ahnung, wie ich sinnvoll dorthin gelange, was für Strukturen oder Tools ich dafür verwenden muß usw. Vielleicht hilft es, ein paar paar Probleme zu beschreiben, auf die ich gestoßen bin: - Ich kann (natürlich mit KI-Glitches) recht treffend Bilder von den gut beschriebenen Räumen schaffen lassen. Diese entsprechen aber kaum wirklich den Grundrissen. - Bei einem Gebäude sollte man davon ausgehen, daß z.B. die Fenster eines Stockwerkes für alle Zimmer gleich sind. Die KI erstellt für jedes Zimmer völlig unterschiedliche (und oftmals, gerade bei geöffneten, unlogische) Fenster. Dies als Beispiel für die Schwierigkeit mit "übergreifend gemeinsamen Features", etwa gleiche Holzböden in einem Stockwerk, gleiche Art von Lampen im gesamten Gebäude, gleiche Art von Fenstern usw. usf. - Ich baue z.B. mit viel Mühe für eine Szene ein Himmelbett mit Schitzereien und Pipapo. Wenn ich dies später einsetze und z.B. jemanden ins Bett schlafen lege, verändert sich das Bett - etwa verändert sich die Position der Bettpfosten auf unlogische Art. Vielleicht kann man generell sagen, ich schaffe es nicht "Konsistenz" und "Beständigkeit" von Elementen herzustellen. Bei alledem will ich auch kein Mega-Projekt aus der ganzen Sache machen, die mich wochenlang befaßt. Ich vermute, man muß vielleicht irgendwelche Strukturen anlegen, wo man z.B. "wiederkehrende" Objekte, Räume, Elemente, Personen etc. ablegt, auf die ChatGPT dann als eine Art Repository zurückgreifen kann. Mir fehlt aber bislang Erfahrung und Verständnis, wie man am besten das beschriebene Projekt angehen kann und sinnvoll strukturiert angehen sollte. Vielleicht haben hier KI-Veteranen ein paar Ratschläge? Francesco di Lardo
  9. Es ist wirklich ein zweischneidiges Schwert und absolut keine leicht zu treffende Abwägung. Ich glaube, mir ist es im Zweifel lieber, daß Dinge etwas zuviel eingeschränkt werden, als etwas zu wenig. Auch wenn es vielleicht in den beschriebenen Situationen lästig erscheint. Dabei sollte man sich vielleicht auch in Erinnerung führen, "wo wir eigentlich alle herkommen": Wir spielen eine Art von Spiel, bei dem die Erzählung maßgeblich die Bilder in unseren Köpfen formt. Das hat Jahrzehnte (für viele) auch außerordentlich gut funktioniert. Ich bin z.B. sehr froh und dankbar, daß ich Rolemaster auf Mittelerde für lange Jahre vor den Kinofilmen gespielt habe. Deshalb habe ich eigene Bilder von Mittelerde im Kopf und muß mich nicht der kaum möglichen Herausforderung stellen, die Kino-Bilder "wegzudenken". KI-Bilder ermöglichen es einem zwar in bisher ungeahntem Ausmaß, persönliche Vorstellungen im Kopf (auch für andere) zu visualisieren oder/und zu konkretisieren. Aber dies ist im Grunde nicht wirklich erforderlich. Es hat durchaus etwas für sich, wenn jedes Mitglied der Spielrunde seine eigenen Bilder der Geschichte im Kopf formt. Davon abgesehen: Aus Neugier wollte ich mal sehen, wie z.B. "Grok" des fragwürdigen Elon Musk mit der Sache umgeht, welches ja jüngst durchaus berechtigt in der Kritik steht. Daher habe ich obiges Bild von Glücksritter und Halbling dort hochgeladen mit folgendem Prompt: "Take the uploaded picture, keep the technical style of the artwork, the features of the characters faces and their garb. Change the scene as follows: Instead of tripping the halfling, have the rouge kick him viciously into the face with full strength." Das sollte auf jeden Fall reichen, um etwa ChatGPT zur Blockade zu bewegen, welches - wie erwähnt - bereits Probleme mit dem Beinstellen hatte. Was also gab Grok (unregistierter User) aus? "Currently, demand is too high. Please try again later." 🤣 Franceso di Lardo P.S. Falls jemand hier dort registiert ist und neugierig, kann er es ja mal probieren wie angegeben. Für Nichtregistrierte ist "demand" vermutlich ständig zu hoch für Ergebnisse...
  10. Was Du schreibst, entspricht nahezu umfassend meiner Einstellung. In meinem Fall haben sich Ausgaben für Rollenspiele (gewissermaßen leider) mehr oder minder erledigt: - Rolemaster RMSS auf Mittelerde => getötet durch das Merchandising im Rahmen der "Herr der Ringe" Kinofilme - Midgard (präferiert M4, für Quellen und als bisher nie gespieltes "Backup" M5 => erledigt mit Damatu, was in Sachen Welt & Regeln ein neues RPG ist. - Dungeons & Dragons 5e (2014) => ebenfalls am Ende, weil nun 5e (2024) raus ist, was im Grunde dasselbe ist, jedoch nicht so kompatibel, wie versprochen. Für alle der genannten Systeme ist meine "Sammlung" vollständig [mit Ausnahme eines gedruckten M5 Arkanums...]. Das einzige Rollenspiel, was mich noch interessiert und wofür ich Geld ausgeben kann ist: - Harnmaster / Harnworld => Hervorragend, Low Power, sehr starkes, qualitiativ hohes Fandom. "Einziger Makel": Finde mal Leute dafür... Aus dieser Perspektive betrachtet, gibt es (in meinem Fall) keinen Nachfolger für Midgard M5. Aber ich bin in der Lage, vier Rollenspiel-Systeme und die unterstützten Welten aufgrund vorhandener Ressourcen bis in die Tiefe zu spielen. Eigentlich braucht man nicht mehr. Francesco di Lardo
  11. Mein Glücksritter mag keine Halblinge. Warum? Weil er keine Halblinge mag. Darum stellt er ihnen auch gern mal einfach so ein Bein... Das mag die KI nicht - zumindest nicht ChatGPT. Zumindest kam ein Einwand wegen möglichen Verstoßes gegen die Richtlinien. Dabei war im Prompt gar nicht die Rede von irgendwelchen Vorurteilen, sondern nur davon, daß der Glücksritter dem Halbling unauffällig ein Bein stellt, sodaß dieser in Obstkisten fällt. Interessanter Weise wurde das obige Bild ja erstellt. Der "Protest" kam, als ich sinngemäß sagte, "dasselbe Bild, jedoch mit einigen (rein technischen) Änderungen am Stil". Ich habe also mal nachgefragt, was das Problem war: Sinngemäße Antwort: Je personalisierter und umso direkter ein persönlicher Bezug auf "Verwerfliches" ist, desto eher geneigt ist die Logik "einzugreifen". Z.B. wäre es heikler zu sagen, "Mache ein Bild, in dem ich beobachte, wie..." im Gegensatz zu "Mache ein Bild, aus der Perspektive eines Dritten, wie...". Natürlich mit langer Begründung usw. Die KI hat kein Problem damit, wenn ich sie auffordere: "Mache mir ein Bild in dem Glücksritter aus Bild 1 (hochgeladenes Bild) sich ein Duell mit einem anderen Glücksritter liefert - beide sind von Verwundungen gezeichnet." Das ist kein Problem. Auch hierfür wurde auf Anfrage eine Begründung geliefert. Ganz schlüssig und logisch erschien mir das alles jedoch letztlich nicht. Ich habe die Prompts bezüglich des Glücksritters und des Halblings dahingehend geändert, daß der "rechtschaffene" Glücksritter, dem "bösen Halbling-Taschendieb, der die verfolgende Frau beraubt hat, ein Bein stellt, um ihn festzunehmen und den Autoritäten zu übergeben. Das hat nichts am Protest geändert. Zumindest war es mir nicht möglich, eine konsistente Logik zu erfassen, wann ein Prompt funktioniert und wann nicht. Aber es hat mich einmal angeregt, zu probieren: Sinngemäß: "Mache ein Bild, in dem der Glücksritter (hochgeladenes Bild 1), und die Frau (hochgeladenes Bild 2) sich innig umarmt leidenschaftlich küssen." Soll ja bei Glücksrittern mal vorkommen... Je nach Formulierung ist das ok, oder auch nicht. Abermals war es so, daß manchmal Modifikationen desselben Bildes, was vorher ausgegeben worden war, die nichts mit dem eigentlichen Motiv zu tun hatten (Änderungen des Stils), zu "Protest" führen konnten. Nächster Versuch: "Und jetzt innige Umarmung und leidenschaftliches Küssen von Glückstritter und anderer Frau (Bild 3)." Im Grunde funktionierte dies, mit ähnlichen Einschränkungen wie oben. Dritter Versuch: Ich bin ja gemein... "Und jetzt innige Umarmung und leidenschaftliches Küssen von den beiden Frauen." Tja, da war bei sonst gleichem Prompt nichts zu machen. Was ja eigentlich laut Gesetzeslage / Gleichberechtigung usw. usf. eigentlich keinen Anstoß erregen dürfte. Über unerwartete Stolpersteine bin ich auf Dinge gestoßen, die ich so nicht erwartet hätte. Zumindest erschließt sich mir dabei keine konsistente Moral oder Ethik oder nachvollziehbare Regeln. Nichtsdestotrotz sind dies offensichtlich Dinge, um die man sich bei Prompts für die Bildgestaltung Gedanken machen muß. Kann natürlich sein, daß z.B. Grok (Elon Musks KI, die wegen des Einklebens "echter" Gesichter in Pornodarstellungen kürzlich in Kritik geraten ist) an dieser Stelle nicht mit der Wimper gezuckt hätte. Jedenfalls wurden hier für mich Facetten aufgedeckt, die ich bei meiner Szene "Glücksritter stellt Hobbit ein Bein" so nicht erwartet hätte. Francesco di Lardo
  12. Aus meiner persönlichen Perspektive ist es so: M5 ist der Nachfolger von M4. Ich bevorzuge M4. Der "Nachfolger des Nachfolgers" interessiert mich nicht wirklich. Erst recht nicht, wenn er - wie M6 - in Sachen Regeln und Welt so gut wie nichts mehr mit Midgard zu tun hat. Francesco di Lardo
  13. Ich bin ja noch nicht so lange hier im Forum, weshalb ich mir a) nicht ganz sicher bin, ob und wo es für meine Frage vielleicht eine bessere Stelle gibt und b) wie ich hier im Forum etwas finde... Es ist also strenggenommen keine Frage der Moderation sondern die Bitte um technische Erklärung. Es ist eigentlich auch keine Frage zur Forensoftware, sondern eher zur effektiven Foren-Nutzung. Falls dies hier die falsche Stelle ist, bitte ich das zu entschuldigen. Doch nun zur Sache: Ich habe in den letzten Tagen mit Interesse einige Threads zum Thema KI gelesen, teil in Zusammenhang mit Rollenspielen, teils nicht in Zusammenhang mit Rollenspielen, teils ging es darum, wie man KI am besten einsetzen/prompten kann, teils was für Effekte KI im praktischen Spiel hat (Lösen Spieler damit ihre Rätsel?). Im Prinzip möchte ich mehr oder minder alles aufsaugen, was es hier im Forum zu KI so gibt. Doch: Wie finde ich das? Was ich versucht habe: Ich gehe auf den Tab "Aktivität" und dann "Neues". Wenn ein KI Thread gerade "aktiv" war, tauchte dort ab und an mal etwas auf. Mir schien es jedoch, nachdem ich einmal an der Stelle dort draufgeclickt hatte und das "Neue" im Thread bis zu Ende gelesen hatte, daß er dann aus der Liste herausfiel und fortan über diesen Weg nicht zu finden war. Zumindest nicht, bis vielleicht wieder etwas Neues gepostet wurde. Vielleicht täuscht mein Eindruck, doch ich hatte das Gefühl, daß auch nicht alle neuen Foren-Entries unter Neues auftauchen? Ich bin auf die Foren-Startseite gegangen, wo es ja eine lange Liste mit unterschiedlichen Bereichen gibt, etwa Regeln M4, M5, M6 usw. usf. Hier ist mir aufgefallen, daß die KI-Themen mehr oder minder verstreut vorkamen. Ich habe keine so rechte Systematik erkennen können. Wenn ich in einen Unterbereich hineingehe und dort an der Sortierreihenfolge herumspiele (Titel oder letzte Änderung) hilft mir dies nicht unbedingt weiter. Ich kenne die KI-relevanten Thread-Titel ja nicht und weiß daher nicht, wonach ich suchen soll. Ebensowenig weiß ich, wann möglicherweise ein KI-relevanter Thread das letzte Mal geändert wurde. Die Forensuche... Ist klar, daß es mehr als 0 Ergebnisse zu KI im Froum geben müßte. Was mache ich ggf. falsch? Da ich es auch von anderen Foren oft so kenne, daß die foreninterne Suchfunktion bescheiden ist, gibt es natürlich noch den alten Trick eine Site-Suche über Google zu machen: Á la "site:midgard-forum.de KI". Das fördert ein bißchen zutage, schien mir aber keine Goldader zu sein: Habt Ihr in dieser Sache vielleicht Ratschläge, Tipps oder eine Best-Practice? Besten Dank, Francesco di Lardo
  14. Ein paar erste Erfahrungen die ich gemacht habe: Ziel war es, einen Charakter der Spielergruppe in bestimmten Spielsituatioen, die er erlebt hat, darzustellen. Ein Problem war es, daß die KI es nicht lassen kann, den (nicht so attraktiven) Charakter in der Tendenz her immer wieder schleichend schöner zu machen. Mir sind folgende Einfälle gekommen, wie man versuchen kann, dem entgegenzuwirken: Ansatz 1: Du hast das Bild des Charakters, auf dem dieser zu gut aussieht. Nimm Dir als Ausschitt nur den Kopf/Gesicht desselben und speichere ihn getrennt ab. Dann lade Kopf/Gesicht hoch und gib die Anweisung: "Mach das Gesicht häßlicher". Hierbei bekommt man vielleicht nicht beim ersten mal ein brauchbares häßliches Gesicht oder muß ein wenig "nachprompten". Es könnte dabei sein, daß die Ähnlichkeit zum "Ursprungs-Gesicht" mit Blick auf die Gesichtszüge nicht mehr ganz passend ist. Wie wir gleich sehen, ist das nicht unbedingt schlimm. Speichere das häßliche Gesicht auch getrennt ab. Lade dann beide Gesichter neu hoch. Gib die Anweisung: Vermische die beiden Gesichter. Das Resultat ist dann in der Tat ein Gesicht, welches dem Ursprungs-Gesicht in seinen Zügen noch gut genug ähnelt aber eben doch nicht mehr so attraktiv ist. Die richtige "Balance" im Ergebnis hängt hier davon ab, was man zuvor als "häßliches Gesicht" gespeichert hat. In meinem Fall hatte er erst eine fast werwolfartige Grimasse als "häßliches Gesicht" ausgegeben. Das hatte ich dann verändert durch "keine Zähne zeigen, Züge etwas sanfter", worauf das "häßliche Gesicht" dann einen brauchbaren Teil für die Nachfolgende Verschmelzung mit dem "Ursprungs-Gesicht" zum "End-Gesicht" wurde. Nach der Vermischung das "End-Gesicht" getrennt abspeichern. Das ist dann das Template, auf daß man später immer wieder zurückgreifen kann. Dies leitet uns zu Ansatz 2: Jetzt war ich dabei die Situation einer Kneipenschlägerei abzubilden. Nach diversen Iterationen war der Charakter wieder schleichend "schöner" geworden. Dem wollte ich entgegenwirken, indem ich die Anweisung gab: "Ersetze den Kopf des Charakters im Bild der Kneipenschlägerei mit dem, was ich jetzt hochlade - hier habe ich dann unser "End-Gesicht" aus Ansatz 1 hochgeladen. Erstaunlicherweise hat er diese Anweisung aber nicht so recht befolgen wollen, es schien eher wieder wie eine Art Vermischung, die in der Auswirkung dann nicht so groß war, weil es sich um eine von "schönem" Gesicht und "nicht mehr Werwolf-häßlichem Gesicht" handelte. Ich bin dann auf folgenden Trick gekommen, um diese Schwierigkeit zu umgehen. Meine Anweisung lautete: Laß das Kneipenschlägerei-Bild so bis auf folgende Änderung: Entferne den Kopf des Charakters. Resultat war dieselbe Szene nur ohne Charakterkopf. Dann habe ich unser "End-Gesicht" neu hochgeladen mit der Anweisung: Setze diesen Kopf auf den Torso des Charakters. Das in Teil 1 fertiggestellte "End-Gesicht" konnte ich also auf diese Weise direkt in die "End-Szene" der Kneipenschlägerei bekommen, und so das schleichende "Schöner-Werden" während der Schlägerei-Iterationen ausschalten. Auf ähnliche Weise könnte man vermutlich auch mit anderen Schlüsselelementen des Bildes vorgehen. Sagen wir, der Charakter hat eine ganz bestimmte Waffe. Diese hat man - als Einzelteil - irgendwann einmal als KI Bild erstellt und in sein Archiv gespeichert. Während der Interationen der Szene, in denen der Charakter vorkommt, driftet vielleicht auch die Darstellung der Waffe (oder des Schlüsselelements) vom Gewüschten ab. Auch hier könnte man zum Schluß hingehen und wie beim Gesicht auch die Waffe verändern. Ob dies mit multiplen Bildelementen geht, habe ich noch nicht ausprobiert. Einige Tools bieten auch die Möglichkeit, gezielt nur ausgewählte Regionen eines Bildes zu verändern. Vielleicht käme man auch damit weiter. Ansatz 1 in Verbindung mit Ansatz 2 scheinen mir jedenfalls vielleicht als Rezept, Schlüsselelemente des Bildes vor schleichender Veränderung in Bilditerationen zu bewahren bzw. sie für diese Elemente einzufangen. Francesco di Lardo
  15. Ist dies jetzt der zusammengefaßte Thread? Wenn nicht, dann wäre ein Link zu diesem hilfreich.
  16. Exakt das ist das Problem. Ich glaube, es gab kürzlich eine Umfrage vom Branchenverband Bitkom (kann mich nicht mehr genau erinnern), nachdem schon um die 50% der Schüler in der 7. Klasse (!) sich von KI bei den Hausaufgaben "helfen" lassen. Bin als Elternvertreter in diversen Schulgremien des Gymnasiums meiner Kinder: Die Lehrer dort sagen dasselbe wie Du. D.h. das in der Breite die Schüler nicht mehr richtig "lernen zu lernen". Wie sollen daraus dann die vielbeschworenen "Fachkräfte" oder Studenten werden? Eine Katastrophe. Kein Mensch hat einen Plan, wie man mit der Situation umgehen soll. Für viele Lehrer ist KI mehr oder minder unbekannt (und teils auch normale IT nicht sonderlich vertraut). Manche Lehrer agieren als "Einzelkämpfer", andere sehen Handlungbedarf, wissen aber nicht wie, noch andere resignieren. Auf Elternseite ist es nicht anders. Klar ist: Individuell kann man der Sache nicht angemessen begegnen. Mindestens braucht es einen Plan auf Schulebene - und hier hängt viel an der Leitung, dem im Kollegium vorhandenen Fachwissen. Dabei hat natürlich niemand Zeit für noch mehr komplexe Extraaufgaben. Im Grunde weiß dabei jeder, daß auch die Schulebene nicht ausreicht - da muß Landespolitik ran. Aber auf effektive Resultate in der Landespolitik zu warten - mit unterschiedlichen Ausgängen in 16 Bundesländern, wechselnen Regierungen mit wechselnden Ansichten... Hoffnungslos.
  17. Ich kann mich Deiner Einschätzung nur vollumfänglich anschließen! Ohne eigenes "Fachwissen" ist man verloren. Und dieses muß man sich eben mühsam aneignen. Was in der Zukunft vielleicht schwieriger wird, da alle möglichen "eloquenten" - aber nicht notwendigerweise richtigen oder gar bewußt falschen Inhalte fortan en masse automatisiert geschaffen werden können. Stichwort: Finde mal ein "per Hand gemachtes" Bild für Rollenspielzwecke zwischen den Massen von KI Bildern heutzutage. Die Versuchung, die harte Arbeit des Lernens zu vermeiden und KI-generierten Inhalt kaum hinterfragt zu übernehmen - inklusive aller "Eloquenz", über die man persönlich vielleicht gar nicht verfügt, dürfte für viele übermächtig werden. Mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, die letztlich fundamental sind. Wir stehen heute oft ungläubig vor handwerklichen Künsten z.B. des Mittelalters, wobei es uns kaum glaublich erscheint, wie man so etwas "mit einfachen Mitteln" hinbekommen hat und es heute fast niemanden gibt, der zu Ähnlichem überhaupt noch in der Lage wäre. Oder wir schauen auf Briefe von vor zwei-, dreihundert Jahren und bestaunen die absolut schöne, präzise geschwungene Schrift. Unser Tun - oder Nicht-Tun formt unser Gehirn konstant und natürlich insbesondere in der Jugend. "Übung macht den Meister", daran geht nichts vorbei. Und wenn wir nicht üben, selbst zu denken, sondern aus Bequemlichkeit uns alles auf dem Silberteller von KI präsentieren lassen, wohin wird das führen? Da wird einem ganz anders. Francesco di Lardo
  18. Das Angebot ist mittlerweile ja erstaunlich umfangreich. Das freut mich! Ich hoffe, daß Ihr noch möglichst lange - am besten für immer - die Gelegenheit habt, dies aufrecht zu erhalten. Francesco di Lardo
  19. Ich habe gestern zum allerersten Mal mit KI ein Bild angefangen und heute fertiggestellt (hatte nur 5 Bildversuche pro Tag als Limit) - absoluter Noob, null Erfahrung, keinerlei Ahnung. Folgende Situation wollte ich darstellen (D&D Hintergrund, da ich derzeit keine Midgard-Runde habe): "A rogue, though charming but alas not attractive, is a worshipper of Sune. His life of adventuring is full of hardships and fighting. Because two priestesses of Sune believe he has rendered services to the creed, they want him to become a priest of Sune. The rogue is deeply touched by this offer. But it also fills him with melancholy and sadness as he feels himself being unworthy due to his life and especially his looks to become a priest of Lady Firehair, which he very much regrets. He has never won true love, sees no hope for an ugly one to be a priest of divine grace and beauty, no hope to become beautiful. He gives a spoken raw and personal explanation like a private confession to the priestesses why he feels unworthy." Mit ChatGPT 5.2 "free" bin ich soweit gekommen: Mit einem anderen Tool nur so weit - es hatte seine Limitationen: Man kann den Prozeß hier verfolgen: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/42368-handgemachte-oder-ki-generierte-illustrationen/page/3/#findComment-3856342 Dafür, daß ich als absoluter Noob keine Ahnung hatte was ich da mit null Erfahrung mache, war ich dann doch schwer beeindruckt, was einem die KI selbst als totalem Anfänger ermöglicht. Das ist schon Wahnsinn! Hier geht die Entwicklung zudem mit atemberaubenden Tempo voran. Womit wir beim Thema des Threads wären, wie man Bildprompts verbessern kann. Zum einen hängt da unheimlich viel an den Tools. Ich habe mit der "free" Variante von ChatGPT 5.2 gearbeitet aber auch flüchtig mal andere Dinge ausprobiert (wobei letzere keine Registrierung brauchten). Derzeit scheint wohl das beste Tool Nano Banana in Verbindung mit Gemini 3 zu sein, was es u.a. besser als andere schafft, das Aussehen einer Person konsistent zu halten und sich nicht schleichend von Iteration zu Iteration zu verändern - ein Phänomen, auf das ich auch gestoßen bin. Das Netz ist voll von Videos mit Tipps, wie man KI Bildprompts verbessern kann: - Eine gewisse Struktur des Pompts, der gewisse Elemente enthalten sollte. - Reverse-Prompting, d.h. ein Bild hochladen und die KI zu diesem Bild einen Prompt schreiben lassen (zum Lernen). - Der KI Kontext mitgeben für die Bilder, die Situation, usw. - Custom GPTs anlegen oder Projekte, in denen man gewisse Info oder Methoden z.B. für einen bestimmten Charakter hinterlegen kann, den die KI dann in jedem neuen situationsbezogenen Prompt für den Charakter automatisch berücksichtigt. - usw., usf. Als Startpunkt nur mal zwei von unzähligen Videos: https://www.youtube.com/watch?v=s54JNxiJvec https://www.youtube.com/watch?v=S1ahkFIR_xY Francesco di Lardo
  20. Wichtig für den Glücksritter: Ende gut, alles gut! Das Himmelbett ist noch "falsch" nebst einiger anderer Glitches, aber die Prompts waren alle für den Tag... KI macht schön: Before: After:
  21. Ich will Euch aber das Ende meiner ersten AI Bildgeneration nicht vorenhalten ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen: Die Szene habe ich dann ins Zimmer eines Gasthofes verlegt, wozu ich ein paar Bilder aus meinem Bild-Archiv als "Vorlage" verwendet habe. Dabei ging dann zwischenzeitlich ein Fenster verloren und die Zimmerecke. Ferner habe ich das Bett noch "ausgetauscht" und mit "Schnitzereien" verziert. Interessant war, daß sich die Gesichtsausdrücke der Charaktere bei jeder Iteration immer ein wenig verändert haben, obgleich ich explizit gesagt habe, sie sollten sich so bleiben - die Frauen wurden etwas abgehärmter, der Mann sah immer besser aus, weshalb ich für die Frauen dann explizit noch mal ein früheres Bild als Vorlage für die Gesichter hochgeladen habe (während ich vergaß, den Mann wieder häßlicher zu machen), womit man das Problem ganz gut einfangen konnte. Die Konstanz eines Charakters scheint ein generelles Problem für KI zu sein, wobei ich gelesen habe, daß Nano Banana in Verbindung mit Gemini 3 dies jetzt wohl sehr gut im Griff hat. Andere werden dann wohl bald aufholen. Gesichter von so: Über so: Und schließlich so: Und nachkorrigiert am Ende so: Gesamtbild war dies: Zur Erinnerung - was ich darstellen wollte, war diese Situation: "A rogue, though charming but alas not attractive, is a worshipper of Sune. His life of adventuring is full of hardships and fighting. Because two priestesses of Sune believe he has rendered services to the creed, they want him to become a priest of Sune. The rogue is deeply touched by this offer. But it also fills him with melancholy and sadness as he feels himself being unworthy due to his life and especially his looks to become a priest of Lady Firehair, which he very much regrets. He has never won true love, sees no hope for an ugly one to be a priest of divine grace and beauty, no hope to become beautiful. He gives a spoken raw and personal explanation like a private confession to the priestesses why he feels unworthy." Francesco di Lardo
  22. In dem Thread werde ich gleich etwas dazu posten. Francesco di Lardo
  23. Natürlich wird man beim Prompten auch erst einmal ein wenig Erfahrung sammeln müssen. Bei allem anfänglichen Enthusiasmus wird sich alsbald der Teufel im Detail mit Sicherheit einfinden. Das Netz ist z.B. randvoll von überirdisch schönen Frauen-Charakteren. Deutlich schwieriger, einfach ganz "normale" Frauen und Männer zu finden. Soweit ich weiß, empfinden Menschen von der Natur her statistisch gesehen "durchschnittliche" Merkmale am ästethisch schönsten. Soll heißen, wenn man den "Durchschnitt" von 1000 Frauengesichtern schaffen würde, kommt am Ende ein Frauengesicht heraus, was Menschen als "schön" empfinden. Vielleicht bekommt man es in diesem Zusammenhang hin, ästethisch "normal" aussehenede Menschen zu kreieren, wenn man der KI sagt, sie soll das Aussehen (nur) zweier individuell ausgewählter Ausgangsbilder vermischen - in der Hoffnung, damit den "Durchschnitt" ein wenig durcheinanderzubringen, so daß daraus Menschen mit Ecken und Kanten entstehen und man von den überirdischen Model-Erscheinungen weggkommt. Eine weitere Herausforderung dürften Gestik und Mimik sein - die kleinen, aber doch so wichtigen Dinge. Wie sind hier Eure Erfahrungen? Francesco di Lardo
  24. Nun wollte ich die Szene an den Ort verpflanzen, an dem sie stattgefunden hätte. Ein Zimmer eines Gasthofs, was ich auch in meinem Bildarchiv hatte. Leider waren die "free" Prompts für den Tag erschöpft. Plan wäre gewesen, den Glücksritter auf eine Kiste am Fuße eines Bettes zu setzen mit den Priesterinnen daneben, was vermutlich das Stehend/Knieend Problem nebenbei gelöst hätte. Das Zimmer hätte ich im Stil den Personen anpassen lassen. Ach ja, und noch die brünette Priestering "umgezogen" passend zu der anderen. Und den Rogue hätte ich vielleicht wieder etwas "häßlicher" gemacht um dessen schleichender KI-Verschönerung entgegenzuwirken. Fazit: Ich war - bin - schwer beeindruckt !! So beeindruckt, daß es mir keine Ruhe läßt und ich jetzt hier darüber schreiben muß. Verdammt, es war der erste Versuch meines Lebens überhaupt. Ich habe keine Ahnung von dem was ich tue. Außer "D&D" Hintergrund und "Sune" hat die KI keinerlei "Welthintergrund" erhalten und dennoch die entsprechende Religion passend abgebildet inklusive der zugehörigen Symbolik. Ich brauchte fast überhaupt keine "technischen" Angaben bei den Prompts zu machen - eigentlich nichts anderes als: "Übernimm den Stil des Augangsbildes für das Nachfolgende". Es hat keine Viertelstunde gedauert. Dafür finde ich das - wenn auch aufgrund aufgebrauchter Prompts für den Tag - noch nicht "vollendete" Bild bereits wirklich sehr gut. Ich war völlig überrascht, wie trivial einfach das Ganze war. Zumindest für meinen persönlichen Einsatz ist die Frage "handgemacht" oder "KI generiert" damit entschieden: Ich bekomme Grundrisse von Gebäuden per Hand gut hin. Personen zeichnen? Keine Chance. Ferner wäre der Zeitaufwand für Handarbeit nicht entfernt stemmbar. Was soll ich sagen - ich glaube, ich habe Blut geleckt... Natürlich kosten mehr Prompts Geld - ChatGPT Plus mit unlimited Prompts gut 20 Euro im Monat. Wenn man die laufende Kampagne dafür quasi mit Illustrationen bei so geringem Aufwand begleiten kann, mag es dies wert sein. Was mich allerdings auch hier ärgert, ist dann Datensammelei: Bislang gibt's keine Zahlmöglichkeit mit PayPal oder Amazon Prepaid-Karten von der Supermarktkasse. Will man hier nicht sein Tun mit Klarnamen in Kombination mit Kontodaten verknüpft wissen, muß man wohl auf virtuelle Kreditkarten wie etwa über N26 zurückgreifen. Francesco di Lardo
  25. Mit folgendem Resultat: Der Hammer! Völlig problemlos. In meinem Prompt war ich unpräzise und habe nicht verlangt, daß die "neue" Frau in die Klamotten der Priesterin gesteckt wird. Ich glaube jedoch, hätte ich dies getan, so hätte auch dies problemlos funktioniert.

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