Alle Inhalte erstellt von Michael M
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(PTG 3) Weltbeschreibung/ -karte(n) Damatu und Vergleich zu Midgard
Wir geben dieses Jahr noch einen ganzen Schwung Illustrationen in Auftrag, die mehr Konkretes über die Welt vermitteln werden. 😎
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(PTG 3) Weltbeschreibung/ -karte(n) Damatu und Vergleich zu Midgard
Es gibt auch noch lange Landesgrenze, keine Sorge. Doch es stimmt: Wir haben bewusst auf mehr andere Grenzen gesetzt, nicht nur solche, die auf Papier über eine Fläche gezeichnet und dann mit Heeren und Verträgen durchgesetzt werden.
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(PTG 3) Weltbeschreibung/ -karte(n) Damatu und Vergleich zu Midgard
Ja, es ist weiterhin eine Kartenskizze. Mit dem GRW und dem ersten Quellenband werden wir für einzelne Regionen diese Details natürlich enthüllen. Bis es eine komplette Weltkarte mit allen Landschaftsdetails gibt, wird es dauern. Vielleicht Jahre. 😉 Denke eher an einen Dschungel mit arktischen Temperaturen, dessen Pflanzen nicht von Holz, sondern Eis geformt sind. Baumstämme aus Eis, rasiermesserscharfe Frostblätter, dich für deine Körperwärme jagende Kältebestien …
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PTG 3 - Errata
Da ist es auch korrekt platziert. Ich hatte es für das heutige Update eigentlich auch auf dem Schirm, diesen Satz noch ändern zu lassen, und dann vergessen. Sprich: Karte richtig, Text falsch.
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Ein kleiner Ausblick auf die V3 des PTG
Zu spät gesehen. Ich gebe es mal weiter, falls wir noch einmal ein Update machen sollten. Apropos: Es gibt ein Update (ohne Aktualisierungsdatum im Dateinamen)! Endlich schließt Dineth, unsere Silberelfe mit dem besonderen Gemüt, zum Reigen der vorgefertigten Spielfiguren auf. Es gab ja schon Fragen danach, wo sie abgeblieben ist. Die neuen Figuren hatten sich vorgedrängelt, und wir hoffen, sie nimmt es ihnen nicht allzu übel. Dineth ist eine silberelfische Kämpferin aus Symeldin und ursprünglich zur CONspiracy im Dezember letzten Jahres veröffentlicht worden. Nun kehrt sie, angepasst an die Regeln der V3, zurück ins digitale Paket des PTG. Zusätzlich nehmen wir das zum Anlass, einige Fehler zu beheben, die uns entgangen sind, sowie Klarstellungen nachzureichen. (Und wenn schon kein Aktualisierungsdatum, so gibt es diesem Mal ein Changelog. 🙂 Und nein, am Figurenbogen hat sich nichts geändert.) Danke für das gewissenhafte Feedback, das uns in den letzten Tagen erreicht hat! 💚
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Der neue Chefredakteur stellt sich vor
Toll! 🐭⚔️🤎 Ja, ich bin weiterhin Redakteur für Mausritter. Ganz bald geht das Mausritter-Alphabet in den Druck, für das ich Co-Redakteur bin und ein paar Beiträge sowie einen Bonusschauplatz geschrieben habe. Das wird richtig besonders, und dank der Illustrationen von Lutz Winter ist es eines der schönsten Bücher, an denen ich je beteiligt gewesen bin. Und für das neue Jahr planen wir weitere Übersetzungen und Eigenproduktionen, und da bin ich weiterhin am Start. Ein Verlag und ein Spiel sind nicht genug! 😁 🤣
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Was haltet ihr vom Klassenlosen System?
Gute Gegenüberstellung, @Hornack Lingess ! Für mich überwiegen die Vorteile klassenloser Systeme, auch wenn ich beides spielte und spiele und leitete und leite. Und je nach Anlass und Gruppenzusammenstellung ist mal das eine, mal das andere besser. So spiele/leite ich gerne PbtA, was im Kern ebenfalls ein Klassensystem ist, nur dass die Klassen dort Playbooks heißen; wobei ich hiermit eher Oneshots, Fewshots oder Minikampagnen angehe. Ein Vorteil klassenloser Systeme ist für mich auch, dass man hiermit (gerade zu Spielbeginn) durchaus Klassen emulieren kann (sei es durch Archetypen, Schablonen, etc. – oder wenigen Hausregeln), während es andersherum schwierig wird. Subklassen (gefühlt manchmal der Selling Point mancher 5E-Erweiterungen), Multiclassing oder über 60 Abenteurertypen kommen ja auch nicht von irgendwoher, gäbe es nicht dieses Bedürfnis nach Individualisierung. Deswegen finde ich den Standpunkt „Keine Klassen = Figuren nicht unterscheidbar“ persönlich befremdlich. Ich glaube zumindest, dass der überwiegende Teil von Spieler:innen eine individuelle Figur spielen will, die sich von den anderen abhebt. Und ich hoffe, dass man bei einem grundsätzlich kommunikativen Hobby wie Rollenspiel am Tisch miteinander redet. 😉 Und auch im klassenlosen System kann man zur Absprache Labels benutzen: Wenn im Klassensystem zwei Leute eine:n Kämpfer:in spielen wollen und im klassenlosen System eine kämpferisch ausgelegte Figur, dann redet man in beiden Fällen darüber, ob und wie es passt.
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PTG 3 - Errata
Guter Punkt, danke! Im Bereich der Magie wird noch etwas Bewegung kommen und eine große Review des Bestehenden sowie der Ausbau des Angebots ist ein bisschen meine zentrale Restjahresbeschäftigung. Daher kommt so etwas gerade richtig. 🙂 Korrekt, dieses und andere Modelle sind Restjahresnebenbeschäftigungen. 😉 Tatsächlich gibt es dazu schon Entwürfe; allerdings ohne Rippenbrüche, Hörschaden, Augenverletzungen, augenblicklicher Tod oder dergleichen, sondern eher im Einklang mit den bisher vorgestellten Bonuseffekten.
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Ein kleiner Ausblick auf die V3 des PTG
Und ab jetzt müsst ihr euch nicht mehr nur mit meinen Ausblicken zufriedengeben, sondern könnt auch reinblicken: Die V3 des Playtest Guides ist erschienen! https://www.pegasusdigital.de/de/product/496479/midgard-6-playtest-guide
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Ein kleiner Ausblick auf die V3 des PTG
Vielleicht noch interessant, da ich es auch gerade drüben auf dem Discord erwähnt habe: Die V3 hat einen neuen Inhalt, den es in den vorherigen Versionen nicht gegeben hat, und zwar ein neues Regelmodul für den Kampf ohne Zonen, also mit metergenauen Bewegungen und Entfernungen. Auch wenn es mit einer Doppelseite platztechnisch das umfangreichste unter den bisherigen Regelmodulen ist, will es der allgemeinen Designprämisse treu bleiben. Ansonsten gibt es mit der neuen Version ja vor allem überarbeitete und weniger neue Inhalte. Da wir aber schon so lange von diesem spezifischen Modul gesprochen haben, wollten wir es unbedingt beifügen und damit nicht bis zum GRW warten. 🙂
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Okay, wenn 178 Sitzungen als "kürzere Kampagne" gelten, dann ist M6 (in dieser Definition) nicht auf lange Kampagnen ausgelegt. Ich gebe mich geschlagen. 😅 😂
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Ich habe auch schon sehr viele Kaufabenteuer ohne gesehen. 🤷♂️ Sogar einige davon geschrieben. 😉 Gut, für Midgard sind es erst vier, eines hat definitiv Fallen, die anderen kommen ohne (und auch ohne Klettern) aus. Davon ab, ist nichts Falsches daran, wenn es für dein Erleben wichtig ist. Für andere sind Abenteuer ohne Ausrüstungsphase und Ausspielen der Einkäufe auf dem Markt keine richtigen Abenteuer, für andere sind Seereisen elementar. Alles legitim. Ich sage nicht, dass „tödliche Fallen“ und eine Notwendigkeit des Kletterns gar nicht zum Abenteuerdaseins gehören, sondern nur, dass es sich nicht Generalisieren lässt. Dafür ist unser Hobby an sich und sind die Möglichkeiten des Rollenspiels zu vielfältig.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
In gespielter Zeit ist es dennoch lang – 400 Stunden in eine Figur zu investieren ist nicht kurz. Ich glaube, die Frage ist, was „lang“ ist – wann ist z.B. die Geschichte einer Figur oder die überspannende Erzählung einer Kampagne vorbei und man wendet sich der nächsten Figur oder der nächsten Geschichte zu? Vor allem, wenn man bedenkt, dass viele Rollenspiele heute doch eher auf kürzere Kampagnen ausgelegt sind, die man vielleicht ein halbes oder ganzes Jahr spielt und danach das Setting und System wechselt. Es gibt Leute, für die wären drei Jahre mit derselben Figur schon bei einer Session im Monat eine Ewigkeit. Also ja, die Definition und das Empfinden ist subjektiv. Aber daher bietet M6 dir Stellschrauben, indem du etwa weniger (oder mehr) EP pro Sitzung vergibst oder auf Meilensteine umschaltest. Nebenbei: Wenn du es schaffst, wöchentlich zu spielen, beneide ich dich. Das habe ich das letzte Mal im Studium geschafft. 😅
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Absolut. Ich leite ja auch für mein eigenes Vergnügen. Weswegen ich mittlerweile echt wenig vorbereite, um selbst überrascht zu werden.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Ich fange hinten an. 🙂 Ich verstehe meinen Job als SL so, dass es vorrangig in meine Verantwortung fällt, dass alle am Tisch eine gute Zeit haben – nicht unbedingt die Figuren, aber die Spielenden. 😉 Durch die Figuren, die sie auswählen und ausgestalten, treffen sie schon eine erste Aussage, welche Art von Geschichten sie erleben möchten. Und das kann ich ansprechen und auf bestimmte Konsequenzen von Entscheidungen hinweisen. Und am Ende dient die Geschichte den Figuren, nicht die Figuren der Geschichte. In deinem Beispiel: Wenn ich ein Gebirgsabenteuer leiten möchte und eine Spielfigur mit Höhenangst nicht klettern kann, wären die zwei schlechtesten Möglichkeiten: Ich packe das Abenteuer ein oder ich lasse die Spielfigur aufgrund ihres mangelnden Trainings sterben; beides sind Sackgassen, die entweder die eine oder andere Seite (oder alle Beteiligten) frustrieren. Und der Figurentod wäre so ein Abstrafen durch die SL („Selbst schuld, wenn du Klettern nicht steigerst.“) Doch eigentlich gibt mir die spielende Person eine goldene Gelegenheit für richtig dramatische Momente. Ein paar Beispiele: Warum geht es ins Gebirge? Wie kann der Aufhänger so gestaltet sein, dass die Spielfigur bereit ist, sich ihrer Angst zu stellen? Warum nimmt sie das Wagnis auf sich – was steht für sie auf dem Spiel, das größer ist als ihre Angst? Wie können andere Spiel- oder Nebenfiguren oder sonstige Umstände dafür sorgen, dass das Nichtklettern nicht dauernd ein Thema ist – um es dann zu einem GROSSEN Thema zu machen, wenn es besonders dramatisch ist? Abstürzen muss nicht immer Tod bedeuten, sondern kann ganz andere Konsequenzen haben, die es für alle spannender machen. Und natürlich: Wie und wo kann ich der Spielfigur etwas bieten, wo sie potentiell glänzen kann, dass das Defizit überstrahlt wird? Die mangelnde Begabung in einem eigentlich kritischen Bereich des Abenteuers kann die Geschichte sehr viel spannender machen, als wenn alle Klettern können. Dann hätte es auch nicht zwingend ins Gebirge gehen müssen.😉 Im Umkehrschluss wäre ein Abstrafen: SL lässt Spieler:in der Figur die ganze Zeit spüren, dass sie das Abenteuer ausbremst. Figur stürzt bei der erstbesten Gelegenheit zu Tode, damit Spieler:in sich eine neue macht, die besser zur Vorstellung der SL passt. Die anderen Spielfiguren bekommen zu spüren, dass sie zusätzlich zu leiden haben, weil diese eine Figur gespielt wird. Nota bene: Natürlich passt nicht jedes Figurenkonzept in jedes Abenteuer oder jede Kampagne. Und es ist legitim, als SL Vorgaben zu machen und Grenzen zu ziehen. Ich persönlich finde es als SL spannender, zumindest einmal über alles nachzudenken, bevor ich es rundherum ablehne. In der Regel werde ich durch etwas überrascht, was ich mir nicht hätte ausdenken können.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Zum einen setzt du zwei Dinge voraus, die mMn nicht zwingend gegeben sind. Denn „tödliche Fallen“ und „Notwendigkeit zum Klettern“ sind nicht etwas, was ich als generelle Abenteuerinhalte sehen würde. Es sind klassische, bis zum Klischee hin verwendete Motive, aber sie sind per se keine gesetzten Gegebenheiten (außer vielleicht, ich spiele einen OSR-Dugeoncrawler, doch dort gibt es die eine Klasse, die dafür zuständig ist). Mir wird gerade bewusst: Auf der Spiel ist eine Figur geklettert (nicht, weil sie musste, sondern weil sie wollte). Das muss (systemübergreifend) der erste Wurf zum Klettern seit vier oder fünf Jahren gewesen sein, um den ich als SL gebeten habe. Zum anderen denkst du mMn rein von der Funktionalität, wozu auch das Wort „unfähig“ passt. Erstmal ist es ja nicht schlimm, unfähig zu sein; manche Dinge kann man einfach nicht. Ich zum Beispiel kann nicht schwimmen, bin aber jahrelange im Ruderverein und mehrfach die Woche auf dem Wasser gewesen. 🤷♂️ Zum anderen entsteht doch gerade durch das, was Figuren nicht können, eine spannende Situation. Ich habe sehr lange ein Figur (DSA) mit ausgeprägter Höhenangst gespielt. Die wusste sehr wohl, dass Klettern gefährlich ist; gelernt hat sie es trotzdem nicht, weil sie gar nicht erst nach oben wollte. Oder eine andere, die aus Überzeugung nicht gekämpft hat, weil sie niemanden verletzten oder gar töten wollte (verteidigt hat sie sich schon, aber der bevorzugte Ansatz blieb Rennen und Verstecken, wenn Worte nicht mehr halfen). Waren sie unfähig? Nein. Letzter war einer der begnadetsten Illusionszauberer des Landes, erstere eine raffinierte Alchemistin, die mehrfach das Leben der anderen gerettet hat. Wenn alle Figuren dasselbe Grundskillset beherrschen müssen (und die SL sie vielleicht sogar noch abstraft, wenn sie davon abweichen), dann hast du vor allem eines: Figuren, die sich in ihren Werten sehr stark ähneln. ;-)
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Das ist durch die Option notwendiger Spezialisierungen gewünscht und auf meiner nicht kurzen Liste an Dingen für das SL-Kapitel steht auch, dies weiter zu elaborieren. So kann es z.B. bei besonders gehüteten Spezialwissen notwendig sein, ein entsprechende Spezialisierung besitzen zu müssen, um mit Bildung oder Zauberwissen würfeln zu dürfen. Andere (klassische) Beispiele sind der mehrfach raffinierte Tresor mit dem hyperkomplexen Schloss oder ein Freiklettern an der Steilwand. Wobei uns (als Teaser) wichtig ist, dass dies von der SL nicht als Werkzeug verstanden wird, um Dinge zu verhindern, sondern den Stärken von Spielfiguren das verdiente Spotlight zu geben. Für offizielle Abenteuer bedeutet das natürlich, hier keine potentiellen Sackgassen zu schaffen.
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Midgard mit M6 Regeln
Es ist auch nicht zwingend auf Damatu normal. Die M6-Steigerungsregeln gelten für Spielfiguren, nicht Nebenfiguren. Damatu ist nicht Lorakis (Splittermond), wo jede Person eine Handvoll Handgelenkszauber beherrscht. Es wird da zwar deutliche kulturelle Unterschiede geben, aber es wird Regionen geben, in denen wenige bis kaum Zauber überliefert oder es strenger reguliert ist.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Spezialisierungen sind quasi kostenlose Steigerungen, die du entlang des Weges mitnimmst, während du vielleicht auf etwas anderes sparst. Wobei ein Vorteil natürlich mächtiger ist, was unserer Absicht entspricht, dass die Lösung eher im Spiel statt auf dem Figurenbogen zu finden ist. 🙂
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Midgard mit M6 Regeln
Es gibt auf Damatu Zauber, die man auf Midgard nicht kennt, und auf Midgard Zauber, die auf Damatu nie entwickelt wurden. Ein paar Jahrtausende alternative Historie schlagen sich auch in der magischen Forschung nieder. Trotzdem liegen beide nicht so weit auseinander. Und da du ohnehin schon die Welt mit anderen Regeln bespielt hast, glaube ich, dass du es entspannt angehen kannst. Einiges, was bei M6 unter kleine Zauber läuft, waren zudem im bisherigen Regelwerk häufig Zauber der Stufe 1, und die Neuen sind von der Wirksamkeit vergleichbar. Das könntest du beibehalten. Darüber hinaus kannst du natürlich schauen, ob einzelne Zauber passen oder fehlen und entsprechend nachjustieren. Ich glaube, was einen Unterschied macht, ist die Verfügbarkeit: Das bisherige Regelwerk – und damit die Spielwelt – war stark auf Goldmünzen und damit zu bezahlende Lehrmeister:innen ausgelegt. Auf Damatu ist Silber das neue Gold und Lehrmeister:innen regelmechanisch nicht relevant. Bei Zaubern kannst du viel über die Zugänglichkeit regeln (das Wissen darüber ist auf Midgard vielleicht weniger verbreitet als auf Damatu) und bei den Preisen für Ausrüstung entweder die alten Preislisten benutzen, aus SM fix GM machen (passt zwar nicht 1:1, aber stärkt das Gefühl, dass Gold verbreiteter ist, ohne in absurde Summen auszuarten) oder es belassen, wie es ist. 🙂
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Ich meinte schon „oder“. 🙂 Spezialisierungen haben drei Stufen und auf bestimmten (nicht allen Graden) passiert eines der folgenden Dinge: Du erhältst eine neue Spezialisierung der Stufe 1. Du kannst eine bestehende Spezialisierung um eine Stufe erhöhen. Du wählst, ob du eine neue Spezialisierung der Stufe 1 erhältst oder eine bestehende Spezialisierung um eine Stufe erhöhst. Gerade der letzte Punkt beeinflusst die individuelle Figurenentwicklung. Mein Oder steht zwischen den Extremen (möglichst viele Spezialisierungen zu haben oder möglichst hohe Spezialisierungen zu haben). Dazwischen ist natürlich alles möglich, und auch in beiden Extremen wirst du eine Mischung aus Spezialisierungen mit hohen und niedrigen Stufen haben. Macht das Sinn? 😅
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M6: Produktstrategie
Na ja, so "einfach" ist es auch nicht, da ein gedrucktes Werk immer noch gedruckt und ein digitales immer noch gehostet werden muss. Und beides ist ganz unabhängig voneinander mit Kosten verbunden. Allerdings kommt Pegasus generell mit sehr günstigen Preisen für Rollenspielprodukte daher, wenn man es mit dem breiteren Rollenspielmarkt vergleicht, was vermutlich ein Vorteil ist, wenn man sehr erfolgreich auf dem Brettspielmarkt agiert. 😉 Zu den finalen Preisen der noch nicht fertigen Produkte kann ich noch nichts sagen, aber er wird nicht mit der Formel "(Preis einer M5-Publikation) = (Preis für M6-PDF) + (Preis für M6-Print)" ermittelt, sondern so, dass es sich für den Verlag wirtschaftlich trägt und die daran Beteiligten bezahlt werden können.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Beides, wobei es die genaue Bewertung davon abhängt, wie du "Individualität von Spielfiguren" definierst und wo für dich eine "lange Kampagne" beginnt. Was aus unserer Sicht dafür spricht, dass die Regeln von M6 sowohl ein langes Kampagnenspiel als auch individuelle Spielfiguren fördert: Eine Unterstützung des Spiels regelseitig für 30 Grade (was in sich schon einen anderen Ansatz verfolgt als z.B. Daggerheart mit seinen 10 Stufen nach Meilensteinvergabe). Dies entspricht nach der Standard-EP-Vergabe der Basisregeln über 100 Spielsitzungen, wobei sich das je nach Spielstil und Taktung von Spielsitzungen über die Stellschraube der EP-Vergabe leicht strecken oder raffen lässt. (Mit meiner Runde könnte ich damit ohne Stellschrauben drehen, locker ein Jahrzehnt füllen. 😀) In den Spielwerten auch auf hohen Graden unterscheidbare Spielfiguren. Spielfiguren bleiben auch auf hohen Graden verletzlich; sie schalten nicht einfach irgendwann in den medieval fantasy superhero mode. freie Figurenentwicklung und individuelle Ausgestaltung; theoretisch kannst du dich in jede Richtung entwickeln und auch noch spät in der Laufbahn die "Karriere" wechseln; du kannst schnell in die Spitze gehen oder dich ausgewogen entwickeln; etc. Es gibt eine endliche Zahl an (regelmäßigen) Spezialisierungen, wobei es deine Entscheidung ist, ob du lieber mehr auf niedrigen Stufen oder weniger auf hohen Stufen hast (was mechanisch sehr merkbare Unterschiede in der wertetechnischen Ausgestaltung von Spielfiguren jenseits der reinen Fertigkeitswerte hat, dir aber auch auf höheren Graden noch erlaubt, ein neues Interessengebiet mitzunehmen, ohne viel EP in eine spezifische Fertigkeit zu investieren). Gunst und Makel als das Mittel, die Figur wirklich besonders zu machen und sie sich von anderen abheben zu lassen (was durch die Option, gelegentlich mal eine Gunst oder einen Makel durch etwas Neues auszutauschen, um ein Angebot erweitert ist, eine Spielfigur auf einem höheren Grad einen neuen frischen Spin zu geben). … und noch etwas anderes, über das ich im Detail noch nicht viel erzählen kann und das auch nicht mit der V3 kommt, aber das sowohl narrativ als auch spielmechanisch Spielfiguren einen zusätzlichen Kick gibt – für das man jedoch erstmal Spielzeit investieren darf (sofern man nicht direkt auf einem höheren Grad einsteigt). Diese Beurteilung mag gefärbt sein. 😉 Die Möglichkeit eines langen Kampagnenspiels ist uns wichtig und sehen wir als Stärke von Midgard. Für streamingoptimierte Kurzkampagnen gibt es andere Angebote. 🙃
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Guter Punkt. Am Ende ist es sowieso eine Frage des Spielstils und der eigenen Vorlieben. Meine These ist ohnehin, dass es hier keine allgemeingültige Antwort wird und dass für das eigene Empfinden letztlich vollkommen irrelevant ist, wie viele Fertigkeiten ein System anbietet. Wie ich schon weiter oben schrieb: Ich habe es erlebt, dass in der einen Runde in einem System mit über 70 Fertigkeiten nicht nur alle Figuren quasi dieselben Werte hatten, sondern auch gleich gespielt und sich dadurch noch ähnlicher anfühlten, während in der anderen Runde mit einem System mit nur halb so vielen Fertigkeiten wie M6 (und auf einer viel engeren Skala) alle Figuren auf den höchsten zu erreichenden Ebenen unterschiedlicher nicht hätten sein können.
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Wird es möglich sein mit dem typenlosen M6 lange Kampagnen zu spielen?
Das belegt Befürchtungen, die einzelne Diskussionsteilnehmende haben, und die wir gerne diskutieren können. Aber wie sehen denn eure Grad-30-M6-Figuren konkret aus? Unter welcher Prämisse wurden sie gesteigert? Und wenn ihr sie nebeneinanderlegt: Wieso fühlen sie sich für dich nicht individuell an? (Ja, ich weiß, dass die Antworten auf diese Fragen hinfällig sind; sie sollen nur … belegen, dass die Äußerungen vor allem eine projizierte Befürchtung sind, und eben kein Beleg, zumal es auch andere Stimmen gibt. ;-) )