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Prados Karwan

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  1. Du hast in der Tat schon eine ganze Menge geschrieben und zahlreiche Versuche unternommen, um zu verdeutlichen, dass du den Strahlzauber in den Funkenregen hinein erschweren oder gar unmöglich machen willst. Das ist zwar grundsätzlich nicht verdammenswert, aber ich habe darüber etwas die Übersicht verloren. Leider stolperst du immer noch über das 'automatische Treffen'. Auch ich habe weiter oben bereits etwas geschrieben, nämlich genau zu diesem Punkt, und zu erklären versucht, wie es sich mit diesem automatischen Treffen verhält. Mir scheint, es wurde nicht zur Kenntnis genommen, was diese Diskussion etwas ermüdend werden lässt. In Kurzform: Zauberer visiert Zielfeld an - Zauberer zaubert - befindet sich ein ordentliches Ziel, hier das Opfer, auf dem Feld, wird es automatisch getroffen, kann sich dagegen aber mit einem WW:Resistenz wehren. Andernfalls wird wie bei einem missglückten Fernangriff verfahren. Der Strahl hat weder Intelligenz noch ein Zielverfolgungssystem, er zieht stur seine schnurgerade Bahn und entlädt seine Energie, sobald er auf ein passendes Ziel trifft. Darüber hinaus vernachlässigst du die Kugelform des Funkenregens (jetzt beginnt der Spaß ...). Die Funkenkugel bedeckt keine drei Felder, sondern hat lediglich einen Durchmesser von drei Metern, Mittelpunkt ist also in 1,5 Meter Höhe und damit irgendwo auf Brusthöhe (ich bitte alle Klein- und Großwüchsigen, Halblinge, Gnome, Riesen und dergleichen um Entschuldigung und darum, hier ein passendes Körperteil der entsprechenden Physiognomie einzusetzen). Insofern dürfte die Kugel auf Bodenhöhe tatsächlich kaum mehr als ein Feld bedecken, woraus zwanglos zu schlussfolgern ist, dass der Blitze schleudernde Zauberer entweder an die Auflösung, Versetzung oder ein sonstiges Verschwinden des Opfers glauben muss oder durchaus recht gut abschätzen kann, wo es sich denn innerhalb der Kugel aufhalten muss. Aber auch wenn der Funkenregen etwas breiter als üblich geworden sein sollte, könnte der Zauberer auf die zwar nicht weit her geholte, aber AP-verbrauchende Überlegung kommen, einfach auf jedes der drei nebeneinander liegenden Felder einen Blitz zu schleudern. Grüße Prados
  2. Spätestens jetzt ist es Satire: Eine solche Aussage steht dort nicht. Dort steht, das ein Opfer schwerer zu treffen ist, wenn es sich in Deckung befindet. Natürlich beschreibt das Regelwerk den Normalfall, dass der Zauberer nämlich üblicherweise den Blitz gezielt gegen ein konkretes Opfer lenken möchte. Damit wird allerdings nicht die zugrunde liegende allgemeine Regel aufgehoben, dass nämlich Umgebungszauber eben keine konkrete Zielperson benötigen. Wisst ihr, letztlich ist es mir ja völlig egal, wie ihr es spielt. Ich hoffe also und hoffentlich abschließend, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich euch wünsche, dass eure Spielsituationen ähnlich abenteuerlich sind wie eure Regelherleitungen und -interpretationen. Grüße Prados
  3. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass der Zauberer das weiß, denn schließlich diskutieren wir hier grundsätzlich die Frage, ob ein Blitze schleudern in den Funkenregen möglich ist. Ebenso selbstverständlich gäbe es jede Menge Ausschlusskriterien, aber die liegen eher im individuellen Bereich ('Was wäre, wenn sich die Funkenkugel vom Zauberer aus gesehen hinter einem Berg befindet' usw.), sind also für die grundsätzliche Frage irrelevant. Deine Aussage, der Zauberer könne das nicht wissen, ist in der Absolutheit schlicht falsch. Ein Zauberer kann das wissen. Er kann bei der Entstehung der Kugel dabei sein; er kann mittels Zauberkunde über den Spruch Bescheid wissen (amüsante Frage am Rande: Würde das nicht automatisch zum Durchschauen und damit zur erfolgreichen Resistenz des Zaubers führen ...? Und nein, ich erwarte keine Antwort darauf.), seine Abenteurerkumpel können ihn darauf hinweisen, er kann es auch einfach mal so probieren. Keine Regel verbietet einem Zauberer, seine AP auch mal zu verschleudern. Grüße Prados
  4. Deine Überlegungen basieren auf einer grundsätzlichen Fehlannahme: dass das erleidende Opfer, also die Person im Funkenregen, tatsächlich zu sehen sein muss. Das ist nicht notwendig. Es reicht dem Zauberer aus zu wissen, dass sich erstens das Opfer im Zentrum der Kugel befindet und die Kugel zweitens nicht materiell, also für den Blitz durchlässig ist. Darauf basierend kann er einen Punkt zwischen sich und dem Zentrum der Kugel anvisieren, seinen Blitz los schicken und darauf hoffen, dass dieser Blitz, nachdem er den festgelegten Zielpunkt passiert hat, ohne Schaden anzurichten, ins Innere der Kugel vordringt und die dort befindliche Person trifft. Da dies aber ungenauer ist, als wenn er die Person direkt anvisieren könnte, erhält die Person einen Zuschlag auf den WW:Resistenz. Grüße Prados
  5. Langsam(?) wird's zur Satire. Ich frage ernsthaft: Sind die letzten Beiträge noch ernst gemeint und damit eine bewusste Fehlinterpretation der Aussagen im Arkanum oder sind bestimmte fundamentale Regelaussagen (bspw. zur notwendigen Sichtbarkeit des Ziels) tatsächlich unklar oder unbekannt? Grüße Prados
  6. In den entsprechenden Beiträgen bedeutet verdeckt, dass das Opfer durch ein undurchdringliches Hindernis geschützt wird. Dies ist hier nicht der Fall, daher gehe ich hier in Beitrag 62 auf diesen entscheidenden Unterschied ein. Mit einem anderen Beispiel wird es hoffentlich verdeutlicht: Ein Zauberer mag zwar seine Blitze gegen ein von ihm gewünschtes Opfer schleudern, doch wenn sich in der Linie des Strahls vorher eine unsichtbare Person aufhält, bekommt diese den Blitz ab. Sie ist zwar nicht sichtbar (sie ist also optisch verdeckt), aber auch nicht durch ein Hindernis geschützt (die "Deckung", von der im Regelwerk die Rede ist). Grüße Prados
  7. "Automatisch treffen" heißt in dem Zusammenhang ja lediglich, dass sich die Zauberwirkung ohne weitere Lenkung zielgerichtet und unabänderlich auf den vom Zauberer gewählten Zielort zubewegt. Ob sich dort auch die vom Zauberer gewünschte Wirkung (Opfer erleidet vollen Schaden) einstellt oder die Wirkung mehr oder weniger verpufft (Opfer weicht aus oder 'gegenmagiet') wird durch den WW:Resistenz des Opfers entschieden. Es ist also sinnvoll, dem zwar optisch völlig verdeckten, aber körperlich völlig ungedecktem Opfer den Zuschlag von +6 auf den WW:Resistenz zu gewähren, da der Zauberer den Aufenthaltsort des Opfers nur erahnen kann. Grüße Prados
  8. Der Abzug im Nahkampf beträgt -4 und ist demnach nicht zu vergleichen mit einem Kampf in völliger Dunkelheit. Bitte werft da nichts durcheinander. Der Abzug von -6 wird auf einen Fernangriff angerechnet, der bei Dunkelheit ebenfalls anders gehandhabt wird. Irgendwie habe ich übrigens den Eindruck, Merl, dass Diskussionen mit dir immer häufiger mit einer Phrase von mir zu enden scheinen: Ja, du kannst es so spielen, wie du es vorschlägst, aber es entspricht nicht den Formulierungen im Regelwerk. Kennst du eigentlich des Kamels aktuellen Blogbeitrag? Grüße Prados
  9. Die Diskussion, ob ein Umgebungszauber ein eindeutiges Ziel benötigt, ist müßig, da sie auf den Seiten 20 und 22 f. des Arkanums eindeutig beantwortet wird: Solche Zauber brauchen ausdrücklich kein festgelegtes Ziel. Ihre Wirkung entfaltet sich, sobald sie auf ein potenzielles Ziel treffen, das von der Magiewirkung betroffen sein kann. Es ist also selbstverständlich möglich, mit Dämonenfeuer einfach mal so in der Gegend rumzuballern; vielleicht verirrt sich ja ein Opfer zufällig in den Strahlbereich. Ein Zauberer kann also auch einfach mal so in den Funkenregen zielen in der Hoffnung, das Wesen in der Mitte zu treffen. Dies umso mehr, da sich das Wesen mit einem WW:Abwehr gegen den Angriff wehren darf, die Strahlvariante des Dämonenfeuers also wie ein ganz normaler Fernangriff bewertet wird (ARK, S. 23), die bei Funkenregen sogar explizit erlaubt sind. Grüße Prados
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Prados Karwan in Die Differenzmaschine
    Führst du einen persönlichen Kreuzzug gegen Apple oder warum bist du genervt, wenn Tomcat die Wahrheit schreibt? Andere Hersteller mögen zwar gute Geräte bauen, aber das ist nun einmal nicht alles. Apple liefert daneben eine vollständige und einfach funktionierende Programmumgebung mit, die den meisten der normalen Nutzer mehr als ausreichen dürfte. Ja, man gibt dadurch Freiheiten auf, aber das sind Freiheiten, die die meisten der normalen Nutzer wohl eh kaum genutzt hätten oder durch die sie möglicherweise sogar mehr Schwierigkeiten bekommen hätten. Apple bietet ein Produkt, das offensichtlich den Nerv so vieler Konsumenten trifft, dass Apple extrem viel Geld damit verdienen kann. Komm doch also mal wieder runter von deiner Palme, die Tatsachen negieren hilft nicht gegen die Tatsachen. Ich schreibe das übrigens als Apple-Ablehner, denn ich mag meine offene PC-Struktur. (Es ist irgendwie erschreckend, dass man in einer solchen Diskussion so etwas dazu schreiben muss. Es erinnert doch sehr an das Amiga/Atari-Fanboy-Bashing der achtziger Jahre.) Grüße Prados
  11. Menno, ich kann's doch nicht lassen. Ich schreibe auch noch mal meine Sicht der Dinge, teile dabei aber meinen Text in zwei Abschnitte ein: Erstens die Auslegung nach dem wortgetreuen Regeltext, zweitens meine Auslegung des Regeltexts. Ich teile deshalb in zwei Abschnitte, da ich die Illusionsmagie, wie sie bei Funkenregen, aber auch bei der Personenvariante von Blendwerk auftritt, als unvereinbar mit den sonstigen Regelungen der Magie im Arkanum erachte. Vielleicht habe ich mich da auch völlig vergaloppiert, wer weiß. Also erstens: So ist es nach den geschriebenen Regeln: Der Zauber wirkt auf ein Wesen. Resistiert dieses Wesen, tritt die Zauberwirkung nicht auf. Das ergibt sich aus der Tatsache, dass das Wesen der eigentlich Wirkungsbereich ist und nicht gegen dessen eigenen Willen verzaubert werden kann. Das bedeutet, wenn das eigentliche Zielwesen resistiert, wird die Illusion überhaupt nicht erzeugt. (Das war, glaube ich, Akeems Auslegung.) Und nun zweitens: Warum das eigentlich keine gute Idee ist - zumindest nach dem üblichen Vorgehen im Arkanum. (Im Übrigen ist es auch keine gute Idee hier weiter zu lesen, wenn man mit der obigen Lösung gut spielen kann. Das Folgende ist für Regelnerds wie mich.) Der Zauber Funkenregen ist ein Illusionszauber, er wirkt - zumindest laut Beschreibung - auf ein Wesen. Eine Illusion entsteht aber nur in der Vorstellung des Opfers. Branwen hat es ja kurz auf den Punkt gebracht: Entweder im Kopf des Opfers oder gar nicht. Leider ist diese Ansicht vor dem Hintergrund der konkreten Spruchbeschreibung ein Irrtum: Denn nach dieser Beschreibung soll der Geistes(!)zauber Funkenregen nach misslungener Resistenz einen Ball aus illusionären Funken entstehen lassen, den - und hier kommt nun der Widerspruch - nicht nur das eigentliche Opfer, sondern eben auch Umstehende sehen können sollen. Plötzlich wird aus dem Wirkungsbereich ein Wesen ein Massenbeeinflussungspruch, der Verzauberte wird offensichtlich zum Sender einer psychischen Wahnvorstellung, die er aus seinem Kopf in den aller Betrachter zu transferieren vermag. Bei aller Zuneigung: Öh, bitte nicht und nein. Das geht doch nicht - auch nicht, wenn das eigentlich als Schutz für den Verzauberten gedacht ist. Aus dieser Überlegung heraus schrieb ich meinen Beitrag drüben im anderen Strang, dass eine solche Illusion, die gleichzeitig im Kopf mehrerer Personen entstehen soll, die nicht direkt verzaubert werden, eigentlich nur ein Umgebungszauber sein könne. Der Zauberer verzaubert einen Ort, der anschließend anders scheint, als er wirklich ist - eine Illusion eben, die sich über die eigentliche Wahrheit legt. "Oh ja", könnte jetzt eingeworfen werden, "aber genau so kann man doch den aktuellen Funkenregen auch verstehen. Das Wesen wird verzaubert und wirkt nun auf alle anderen Betrachter anders, nämlich mit einer Kugel aus illusionärem Konfetti um den Kopf." Meine Antwort darauf: Leider nein, denn in der tabellarischen Übersicht wird immer noch ein Geisteszauber beschrieben, der die Wahrnehmung des einen Wesens im Wirkungsbereich beeinflusst, aber eben keines weiteren (eigentlich). Spruchbeschreibung und tabellarische Parameter lassen sich in diesem Fall nicht in Übereinstimmung bringen. Notwendig wäre meines Erachtens also eine kurze Überarbeitung des Wirkungsbereiches mit entsprechenden Konsequenzen für die Resistenz. Grüße Prados
  12. Wollte auch heute zum durchstarten in Midgard 4 die Regelwerke erstehen, und habe erfahren das die drei Grundregelwerke im Juni 2012 neu aufgelegt werden - also warten wir =) Und: Danke für den Tip mit der Runenklingenkampagne! Auch wenn ich mir jetzt möglicherweise den Zorn Elsas (Branwens) zuziehe, weil ich lediglich etwas vermute, das ich nicht wissen kann, so vermute ich aber dennoch, dass im Juni 2012 keinesfalls alle drei Grundregelwerke neu aufgelegt werden, sondern lediglich das Arkanum. Ansonsten kann ich nur Eleazar zustimmen: Wenn es sich finanziell stemmen lässt, holt euch das Bestiarium. Neben der Auflistung der Tiere und Wesen gibt es auch noch einige konkrete Aussagen über deren Kampfweisen und bestimmte Eigenschaften, die sich auch auf andere Wesen übertragen lassen. Grüße Prados
  13. Okay, die Privatmeinung des Regelpapstes... Und dieser Beitrag ist der Anlass, mich in Zukunft aus den Regeldiskussionen herauszuhalten, es zumindest zu versuchen. Es ist lästig, gegen Vorurteile, selbst gegen möglicherweise positiv gemeinte, zu argumentieren. Grüße Prados Oh du meine Güte, ich wusste nicht, dass du so dünnhäutig bist. Das hat nichts mit Dünnhäutigkeit zu tun, sondern mit der Überlegung, dass ich es lästig finde, gegen Vorurteile zu argumentieren. (Hm, ja, das schrieb ich.) Wenn meine Beiträge vor allem deswegen anders - oder auf irgendeiner Skala 'höher' oder auch 'verabscheuungswürdiger, weil offiziell (iihhh)' - gewertet werden, weil sie von mir sind, dann wird's Zeit, sich ein bisschen zurückzuziehen und meine Meinung eben nicht mehr öffentlich darzustellen. Wer's dennoch offiziell mag, kann mir ja eine Mail schreiben. Ich habe etwas gegen Personenkult, egal ob positiv oder negativ, und hätte meine Beiträge gerne inhaltlich bewertet, unabhängig von irgendeiner Funktion, die ich irgendwo ausübe. Grüße Prados
  14. Ich beende für mich diese Diskussion, verweise aber als Antwort auf den letzten Beitrag noch auf meinen Beitrag drüben im anderen Strang: Da ist er. Grüße Prados
  15. Okay, die Privatmeinung des Regelpapstes... Und dieser Beitrag ist der Anlass, mich in Zukunft aus den Regeldiskussionen herauszuhalten, es zumindest zu versuchen. Es ist lästig, gegen Vorurteile, selbst gegen möglicherweise positiv gemeinte, zu argumentieren. Grüße Prados
  16. Das ist nicht richtig, man muss sein Ziel für die Umgebungszauber nicht sehen können. Der Zauberer muss lediglich den Ort sehen können, auf den er zaubert. Bei allen Strahlzaubern kann er einen beliebigen Punkt vor dem eigentlichen Ziel wählen, die Spruchwirkung läuft anschließend ja geradlinig weiter. Da sich das Opfer des Funkenregens im Zentrum der Kugel befindet, sind seine Wahrscheinlichkeiten auf einen Treffer auch gar nicht so schlecht. Nachtrag: Bei Umgebungszaubern werden keine Personen verzaubert, sondern die Umgebung. Die Aussage, das Wesen im Inneren des Funkenregens könne nicht verzaubert werden, hilft diesem Wesen also nicht gegen solche Umgebungszauber. Grüße Prados
  17. Im Übrigen sind solche Beiträge ungemein motivierend - vor allem dann, wenn sie auch noch falsch begründet werden: Wie kommst du auf das schmale Brett, meine Aussage sei offiziell? Ich bin es derartig leid, ständig darauf hinweisen zu müssen, dass Offizielles im entsprechenden Rahmen steht ...
  18. Nein, der Opfer wehrt sich dagegen, dass der Anker gesetzt wird, von dem du Sprichst. Das wird durch den erfolgreichen WW:Resistenz abgedeckt. Diese Auslegung widerspricht noch nicht mal Abds Vorgehensweise, den Zauber auf sich selbst zu sprechen. Man verzichtet auf die Resistenz und der Anker wird gesetzt. Der Zauberer selbst ist von der illusionären Auswirkung ja ausdrücklich nicht betroffen. Zwischen deinen beiden Aussagen besteht keinerlei Zusammenhang. Der 'Anker' (Nachtrag: Ich weise kurz darauf hin, dass der Begriff von mir eingeführt worden und zwingend mit der Überlegung verbunden ist, dass Funkenregen eigentlich ein Umgebungszauber ist.) ist auch nur der mittelbare Teil der Spruchwirkung, unmittelbar wirkt die Illusion. Der Zauberer ist gegen seine eigene Illusionsmagie stets geschützt. Grüße Prados
  19. Bitte argumentiert nicht auf Grundlage der tabellarischen Angaben der Spruchparameter. Diese sind, in Kombination mit der anschließenden Spruchbeschreibung, unlogisch. Es kann nur zwei im Sinne der im Arkanum vorgestellten Magietheorie schlüssige Fälle geben: Entweder wirkt der Zauber auf das eine Wesen. Dann kann es aber auch nur auf dieses eine Wesen wirken, alle anderen Personen sind nicht betroffen. Der Verzauberte kann nicht zu einem Projektor des Zaubereffekts werden, der auf den Geist aller anderen Betrachtenden wirkt. Oder der Zauber wirkt auf alle Betrachter, sowohl im Inneren wie auch außerhalb der Kugel. Dann muss allerdings die Umgebung um die Person im Inneren verzaubert werden, nicht jedoch die Person selbst. Natürlich gibt es alternativ noch die Entscheidung, es so zu spielen wie beschrieben. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden, allerdings beinhaltet diese Beschreibung, wie bereits gesagt, nicht auflösbare logische Widersprüche. Sie ist daher für eine Diskussion auf allgemeiner Regelgrundlage nicht geeignet. In der gedruckten Form ist der Zauber Funkenregen ein Sonderfall innerhalb des Arkanums. Grüße Prados
  20. Sämtliche Umgebungszauber sind noch indirekt gegen die Person in der Kugel einsetzbar, worunter auch sehr viele schadensverursachende Zauber sind. Grüße Prados
  21. Mit dieser Interpretation empfinde ich den Zauber als viel zu stark. Meiner Meinung nach sollte sich der Zauber nicht entfalten, wenn das verzauberte Wesen die Resistenz schafft, wie auch Akeem argumentiert hat. Euer Bruder Buck Dann musst du folgerichtig auch die Spruchbeschreibung ändern: Der Zauber kann unter diesen Umständen nicht auf andere Betrachter wirken, sondern nur auf das verzauberte Wesen. Grüße Prados
  22. Nein, der Spruch kann letztlich nicht so wirken, dass das in der Tabelle der Spruchbeschreibung angegebene Wesen direkt verzaubert wird, andernfalls könnten die Umstehenden nicht auch vom Spruch betroffen werden. Es gibt keine Opfer erster und zweiter Klasse. Das 'zentrale Wesen' wird nicht zu einem 'Zauberwirkungssender' auf die umstehenden Personen. Der Zauberspruch muss eigentlich - berücksichtigt man die Beschreibung - eine Umgebung verzaubern, nämlich die drei Meter durchmessende Kugel. Diese Kugel wird an das Wesen in ihrem Zentrum räumlich gebunden. Alle betrachtenden Wesen können von den Auswirkungen der Kugel beeinträchtigt werden. Von diesen Prämissen ausgehend lautet die Antwort: Es ist unerheblich, ob die Resistenz des 'zentralen Wesens' gelingt, die Spruchwirkung - potenzielle Wahrnehmbarkeit einer Illusion - entfaltet sich auf jeden Fall. Grüße Prados
  23. Leider recht kompliziert und und nicht ganz einfach zu fassen. Zwei Probleme treffen im Fall der Illusionsmagie aufeinander: Zunächst die Schwierigkeit, sich 'logisch' zu erklären, wie eine Illusion überhaupt wirkt, zweitens aber noch die Einschränkung durch die tabellarische Notation der Zauberparameter. Letztere ist für Illusionsmagie deswegen nicht ausreichend, da solche Magie immer im Geiste des Betrachters entsteht. Daher hat Illusionsmagie auch immer das Reagens Feuer. Der Wirkungsbereich, der in der Tabelle angegeben wird, nennt dementsprechend nicht den 'erleidenden' Ort oder die 'erleidende' Person, sondern gibt lediglich den Bereich an, von dem aus die Illusionsmagie nach außen auf alle Betrachter wirkt. Bei Erscheinungen darf also die Illusion nur den angegebenen Raum von 3*3*3m³ einnehmen, ihre Wirkung - der optische Effekt - reicht aber weit darüber hinaus, nämlich bis zur Grenze der physikalischen Wahrnehmbarkeit. Das muss sogar so sein, da eine Illusion, die erst beim Betreten des Gebiets entsteht, erkannt und automatisch resistiert werden würde. Bei Funkenregen ist der Ort, an dem die drei Meter durchmessende illusionäre Kugel entsteht, ein Wesen, das als Bezugspunkt der Magie festgelegt wird. Es wird also faktisch nicht das Wesen verzaubert, sondern der Raum drumherum (in M3 war das noch eindeutiger beschrieben). Das Wesen ist lediglich Anker und genauso Opfer wie alle anderen Betrachter der Kugel. Das erste Problem lässt sich am einfachsten im Rahmen der Regeln diskutieren und wohl auch lösen. Illusionen wirken durch eine magische Beeinflussung. Sie wirken solange, bis sich ein unauflösbarer Widerspruch ergibt (der berühmte Sturz ins Illusionsloch). Die Opfer, die der Illusion erliegen, wissen zu Beginn nichts von der Illusion. Nichtzauberer wissen noch nicht einmal bei gelungener Resistenz, dass sie verzaubert werden sollten. Daraus folgt: Das Wesen im Inneren des Funkenregens ist nicht das direkte Ziel des Zaubers, sondern wie alle anderen Betrachter ein indirektes. Daher kann nach dem ersten, resistierten Zauberversuch ein weiteres Mal gegen dasselbe Opfer gezaubert werden. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass alle anderen Beobachter, die dem ersten Zaubersuch zum Opfer gefallen sind, sich so verhalten, dass die Existenz des Funkenballs plausibel wird, sodass das eigentliche Opfer möglicherweise verstärkt daran glaubt. Aus dem Auftreten des Effekts allein kann ein Opfer jedenfalls nicht ableiten, dass es einem Illusionszauber zum Opfer fallen soll, es gibt auch Körperzauber, die den optischen Sinn beeinflussen. Mit diesen Überlegungen werden längst nicht alle Fragen beantwortet, aber vielleicht helfen sie bei der Entscheidung. Grüße Prados
  24. Nun ja, in diesem Fall könnte es durchaus am Abenteuer bzw. den Beschreibungen gelegen haben: [spoiler=Das Land, das nicht sein darf]Es wird durch den Text nicht deutlich, ob der Wagen nicht auch ohne die Benutzung des Hebels schwimmt, da letztlich nur über die Flugeigenschaften des Wagens geschrieben wird. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass nicht gedacht ist, die Abenteurer wirklich schwimmen zu lassen: Sie befinden sich in mindestens 500 Meter Entfernung vom Ufer, das Wasser ist winterlich kalt (sofern ich den Abenteuertext richtig verstanden habe). Schwimmer bräuchten also unter guten Umständen mehr als zehn Minuten bis ans Ufer; ich bezweifle, dass das bei Wassertemperaturen von unter 5° C zu überleben wäre. Insofern unterstelle ich dem Abenteuer, dass an eine solch rasante und kurzweilige Aktion, wie sie beschrieben wird, keine - und dann auch noch unklar formulierte - Todesfalle angeknüpft werden sollte. Grüße Prados

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