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Akeem al Harun

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  1. Warum behauptest du dann, Energieeffizienz sei "mehr Energie rausgeholt als reingesteckt"?
  2. Abgesehen von Wärempumpen: bei welcher Technologie holt man mehr Energie raus, als man reinsteckt?
  3. "Ihr" ist lustig in dem Zusammenhang. 1skaldir ist einer der eher wenigen Rollenspieler, die körperlich in Form sind. Charmant ist er außerdem.
  4. Nicht vermeintliche Benachteiligung, reale Benachteiligung. Habe ich halt schon so erlebt. Wenn man sich als eher introvertierte Person am Spieltisch bloßgestellt fühlt, ist das einfach nicht angenehm. Das ist eine ganz andere Situation. Abgesehen davon ist der Unterschied zwischen Grad 8 und Grad 10 jetzt nicht unbedingt substanziell. Wenn du aber mit einer Grad 7 Figur (nach M4, nach M5 etwa Grad 14) im selben Abenteuer mit einer anderen Figur spielst, die denselben Charaktertyp hat, aber Grad 13 ist (nach M4, nach M5 etwa Grad 33), dann ist das schon komisch. In dem speziellen Abenteuer war das vor allem deswegen kein Problem, weil wir beide Heiler waren und ohne meinen Grad 7 Heiler der Grad 13 Heiler hops gegangen wäre (er ist halt größere Risiken eingegangen) und zum anderen der Spieler große Teile des Abenteuers (leider) nicht anwesend war.
  5. Ich habe es nie durchgerechnet (Energieeffizienz des Menschen), aber gewundert habe ich mich schon.
  6. Da ich noch nicht wirklich etwas zum Thema an sich hier gesagt habe, kann ich folgende Platitüde beisteuern: Auch mit M6 wird es eine Midgard-Community geben. Sie wird nicht deckungsgleich sein, mit der bisherigen Midgard-Community. Allerdings kommen viele von uns in ein Alter, wo wir uns von dem einen oder anderen Weggefährten verabschieden müssen. () Soll heißen: die Zusammensetzung der Midgard-Community ändert sich so oder so. Ob es unter den neuen Voraussetzungen auch in Zukunft dieselbe Zahl an Midgard-Cons geben wird? Also ob sich auch die Aktivitäten der Midgard-Community in Zukunft so fortsetzen werden, wie bisher? Nun, das wird die Zeit zeigen.
  7. Nein, ich kann eben NICHT am Spieltisch sitzend real darstellen, wie und auf welche Art mein Charakter im Dialog jemanden versucht zu belügen. Ich könnte aber real darstellen, wie ich eine Tür eintrete. Damit werde ich per se gegenüber jemandem benachteiligt, der sehr eloquent ist, aber keine Tür eintreten kann, wenn die Spielleitung darauf besteht, dass ich einen Dialog real darstellen soll.
  8. Komischerweise geht das bei Fähigkeiten wie Klettern, Schwimmen und ganz allgemein Kämpfen sehr gut. Mich hat auch noch nie ein SL aufgefordert, Liegestützen zu haben, weil meine Figur einen Kraftakt machen wollte. Außerdem hast du die Akzente falsch gesetzt: ich spiele die Figur. Kommt drauf an, ob sich ein Rätsel an die Spielfiguren oder an die Spieler richtet. Viele Rätsel in Abenteuern richten sich eigentlich eher an die Spieler, als an die Spielfiguren. Da handle ich ebenfalls entsprechend. Es geht aber doch eher um andere Fertigkeiten. Ich bin nicht gut darin, jemanden argumentativ überzeugen, meine Spielfigur schon ("Beredsamkeit"). Manche hier argumentieren, dass ich das dann ja wohl gefälligst als Spieler zu machen habe und am besten eine flammende Rede halten soll, der sich keiner entziehen kann. (Ich übertreibe hier absichtlich.) Aber wer die flammende Rede halten kann ist meine Spielfigur, nicht ich. Ebenso wie ich als Spieler mal einen Text (eine Ballade) aus dem Handgelenk schütteln sollte, dabei hat meine Spielfigur "Dichten+17", aber nicht ich ich als Spieler.
  9. Es ist in der Doku explizit dargestellt.
  10. In der Doku werden wir nicht mal als Bio-CPU benutzt, sondern nur als Energielieferant.
  11. Noch dazu: ja und nein. Im Regelwerk steht sinngemäß ja auch, dass nur dann gewürfelt werden soll, wenn der Ausgang ungewiss ist. Im Wesentlichen stellt sich die Frage: ganz egal wie gut das Argument aus Sicht der Figur ist, ist der Ausgang gewiss? Um noch mal bei dem Beispiel der Wachen und dem möglichen Anschlag auf den Laird zu bleiben. Ich entscheide mich als Spieler dafür, der Wache das zu sagen, in der Sicherheit, dass mit das eine Audienz beim Laird einbringt. Eine 1 in dieser Situation kann zu interessanten Ergebnissen führen. Nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Eine oder gar beide Wachen könnten Teil der Verschwörung sein und die Gruppe mal eben einbuchten. Die Wachen könnten von der Art, wie ich es vortragen, misstrauisch sein und uns deswegen festsetzen. Einer, der Teil der Verschwörung ist, geht zufällig in dem Moment vorbei und bekommt alles mit... ...
  12. Wenn ich in einer Fußballmannschaft spiele, spiele ich mich selbst, mit den Fähigkeiten, die ich habe. Wenn ich Pen & Paper spiele, dann spiele ich die Figur, mit den Fähigkeiten, welche die Figur hat.
  13. Mir geht es weniger darum, dass der eloquente Spieler eventuelle Vorteile hat, mir geht es darum, dass der nicht so eloquente Spieler Nachteile hat. Wenn meine Spielfigur Beredsamkeit gelernt hat, gehe ich davon aus, dass sie die Argumente findet, die ich als Spieler nicht finde.
  14. Du hast absolut recht. Schriftliche Kommunikation ist einfach so beschränkt, dass man oft aneinander vorbei redet. Ich habe zum Beispiel mit Adjana, die Stephans letzten Beitrag geliked hat, schon ein paar Male am Tisch gesessen und das Gefühl gehabt, dass es spielerisch ganz gut passt.
  15. Es geht ja eher um Extremfallbetrachtungen. Um beim Beispiel Beredsamkeit zu bleiben: wenn ich die Fertigkeit gelernt habe, dann möchte ich darauf auch würfeln dürfen. Allein um eine Chance auf Praxispunkte zu haben. Auf der anderen Seite hat vielleicht eine andere Figur Beredsamkeit oder eine andere passende Fertigkeit nicht gelernt. Vielleicht handelt es sich um einen Barbaren aus dem hintersten Winkel Midgards. Aber weil der Spieler so eloquent ist, kommt er vielleicht überall zu Erfolgserlebnissen, was seine Argumente angeht, während der introvertierte Spieler des weltgewandten Glücksritters aus den Küstenstaaten dauernd vor Wände läuft. Wie bildest du so etwas als Spielleiter ab?
  16. Es fehlt noch das Ars Armorum. Ich würde ARM oder ARM5 vorschlagen. CUA5 (Cuanscadan) und THA5 (Thalassa) wurden auch nicht spezifisch erwähnt. Man könnte noch Kaledonias Herbarium (HERB5 ?) aufnehmen.
  17. Ich finde es immer lustig, wie die Leute meinen, dass wenn man darauf verweist, dass der Erfolg einer Aktion durch einen Würfelwurf bestimmt wird, dass man ansonsten schweigend am Tisch sitzt. Am Ende ist es aber ganz genau so. Ob sich Mumpitz oder Babajaga von den Spielfiguren beeinflussen lassen, bestimmt der EW:Beredsamkeit. Egal wie toll die Spieler sich den Mund fusselig reden. Anders wäre es nämlich Spielleiterwillkür und wer will das schon?
  18. Thema von jul wurde von Akeem al Harun beantwortet in Midgard Cons
    Überhaupt erst mal arbeiten...
  19. Dann sollte bei Beredsamkeit auch ausreichen, wenn ich ansage, dass ich den anderen von x überzeugen will.
  20. Danke dir für deine Ausführungen. (Sie waren mir beinahe wieder zu lang...) Ich denke, dass ich auch schon vorher verstanden habe, was du meinst. Ich bitte jedoch eines zu berücksichtigen: aus verschiedenen Gründen schafft nicht jeder die Entwicklung, die du durchgemacht hast. ...oder ist einfach noch nicht so weit in der Entwicklung, wie du. Wenn du also einem 15-jährigen Rollenspieler, der einfach noch nicht so weit ist oder einem 54-jährigen Rollenspieler, der nicht deinen Weg gegangen ist, dasselbe abverlangst, wie dir selbst, ist das für die beiden äußerst unfair. Ich finde es okay, dass du deinen Spaß daraus ziehst, soziale Fertigkeiten auszuspielen. Ich lehne allerdings die Tendenz ab, das hat @Blaues Feuer auch schon thematisiert, (nur für soziale Fertigkeiten!) den Fähigkeiten des Spielers für den Ausgang der Einsatz einer Fertigkeit der Spielfigur, Relevanz einzuräumen. Es ist ja schön, wenn man aus Gründen des Fluff, den Erfolg oder Misserfolg eines Fertigkeiteneinsatzes spielerisch darstellt. Die spielerische Darstellung darf aber keinen Einfluss auf den Ausgang des Wurfes haben. Die Reihenfolge sollte also sein: EW ausführen => Ergebnis darstellen. Nicht umgekehrt. Wobei die Darstellung des Ergebnisses natürlich optional ist. @Blaues Feuer hat ja schon das Beispiel mit dem Einsatz von Alchimie gebracht. Dasselbe gälte dann aber auch für Klettern, Laufen, Athletik, ...da kämen viele Rollenspieler schnell an ihre Grenzen, wenn sie körperlich können müssten, was ihre Figur kann. Abgesehen davon stelle ich es mir zwar spaßhaft, aber auch sehr aufwändig vor, wenn man für einen EW:Schwimmen immer ins Schwimmbad gehen oder einen Pool aufbauen müsste. Ja, natürlich ist Pen & Paper vom Ansatz her ein soziales Spiel. Es bleibt jedoch ein Spiel, bei dem du ganz bewusst spielen kannst, was du selbst nicht bist oder kannst. LARP hat hingegen einen gänzlich anderen Ansatz: du kannst nur das erreichen, was du (überzeugend) darstellen kannst.
  21. Thema von jul wurde von Akeem al Harun beantwortet in Midgard Cons
    Den FourmsCon kenne ich gar nicht! Wann und wo ist der denn? Mein Geschäftsjahr geht von Juli bis Juli.
  22. Kommt ein bisschen drauf an, wie sehr man dich "kitzelt".
  23. In erster Linie, dass du das Forum nicht perfekt bedienst. In zweiter, dass du sehr viel mitteilsamer bist, als ich. Mit Diskussionen komme ich klar. Ich mag es nur, wenn man eher auf den Punkt kommt. Außerdem drehen wir uns im Kreis, weil die Diskussion hier nicht nur einmal durchgekaut wurde. Übersichtlicher fände ich es, wenn alles in einem Beitrag steht. So wie in diesem. Genau so kommt es aber bei mir an. Sieh es als Feedback, wie man deine Beiträge verstehen kann. Du magst es, wenn soziale Fertigkeiten ausgespielt werden und bezeichnest es als "gutes Rollenspiel." Das fällt naturgemäß extrovertierten Spielern leichter, als introvertierten. Es geht doch gar nicht um die Frage, ob man einen zurückhaltenden Charakter gut darstellen kann oder nicht. Es geht um die Frage, ob man Fertigkeiten, insbesondere soziale, ausspielen muss oder nicht. Insbesondere gibt es Spielleiter, die es mit Boni für die Figur belohnen, wenn man eine soziale Fertigkeit am Tisch ausspielt. Damit benachteiligt man als Spielleiter aber inhärent introvertierte Spieler. Deine Vermutung, dass introvertierte Spieler keine extrovertierten Figuren spielen, ist übrigens falsch. Sie können sie nur nicht gut in-game darstellen. Daraus sollte ihnen kein Nachteil erwachsen, denn am Ende reden wie über ein Spiel bei dem der Anspruch sein sollte, dass alle am Tisch Spaß haben sollen. Das beinhaltet auch, introvertierte Spieler nicht dafür zu bestrafen, wenn sie ihre extrovertierte Figur nicht gut darstellen. Nach eigenen Aussagen bist du ja eine extrovertierte Person. Ich bin eher introvertiert. Du kannst mir glauben, dass extrovertierte Personen es tendenziell gar nicht wahrnehmen, wenn sie andere unterbuttern. Insofern kannst du das gar nicht beurteilen, wie sich das für einen introvertierten Spieler anfühlt, wenn er am Tisch mal wieder nicht zu Wort kommt. Der Witz ist, obwohl ich eher introvertiert bin, gab es schon Situationen am Spieltisch, wo andere weniger zu Wort kamen als ich. Gar nicht mal, weil sie selbst besonders introvertiert waren, sondern weil sie unsicher/unerfahren waren und/oder ich einen "Silberrückenbonus" habe und/oder es Situationen gibt, in denen ich dann doch mal in Quasseln komme und sich meine Introvertiertheit eher darin zeigt, dass ich im Tunnel bin und nicht wahrnehme, wie es anderen am Tisch gerade geht. Da bin ich für ein Einbremsen durch die Spielleitung auch mal dankbar. Der Unterschied zwischen mir und dem Extrovertierten ist, dass ein Extrovertierter sich erheblich schlechter einbremsen lässt, als ich. Das sind keine Annahmen. Das ist Erfahrung.
  24. Thema von jul wurde von Akeem al Harun beantwortet in Midgard Cons
    Leider werde ich es dieses Jahr nicht zum ForumsCon schaffen. Dafür werden wir voraussichtlich zu dritt auf dem OderCon auftauchen.
  25. @Francesco di Lardo Allein, dass du einem mittellangen Beitrag von @Godrik in fünf verschiedenen Beiträgen Antwortest, von denen zwei ganz schön lang sind (TL;DR Vibes) spricht Bände. Spielstil-Frage hin oder her, ich glaube nicht, dass eine Runde, die aus ausschließlich extrovertierten Spielern, die alle gaaanz tolles Rollenspiel betreiben, besteht auf Dauer funktioniert. Ich denke eher, dass es die Mischung macht. Wenn du als Spielleitung dann aber die Tendenz hast, die Extrovertierten zu bevorzugen (was du nach eigener Beschreibung offensichtlich tust), kommen die Introvertierten automatisch unter die Räder.

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