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Blaues_Feuer

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Über Blaues_Feuer

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  1. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    ich habe selten einen so gelassenen und sachlichen Diskusionsteilnehmer wie Widukind erlebt, deswegen finde ich deine Ausbrüche merkwürdig.
  2. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    Nö, im Zweifelsfall sagt der SL einfach, wie die Chancen stehen und ob es gelungen ist oder nicht, ohne das der Regelmechanismus erklärt wird. Wenn der Spieler es wissen will, kann man es gerne erklären und die meisten wollen auch irgendwann selbst verstehen, warum Aktionen gelingen oder nicht, aber notwendig ist es nicht. I
  3. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    da wiederspreche ich dir doch gar nicht. Aber ich muss als Spieler die Regeln nicht kennen. Ich muss nicht wissen, ob es eine Spezialfertigkeit "Balancieren auf Bambus" gibt oder ob einfach nur Balancieren oder Körperbeherrschung oder Gewandheit oder was auch immer. Ja, es sollte jemanden am Tisch geben, der die Sachen im Zweifelsfall in Regeltext umsetzen kann, aber das muss nicht der Spieler sein.
  4. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    Du bist viel zu schlau und viel zu lange Rollenspieler, um nicht genau zu wissen, dass das nichts mit dem zu tun hat, was ich meine. Man immer Beispiele konstruieren, die das "freie" Charakterspiel torpedieren. Wenn mir jemand sagt "das Setting ist wie ein Eastern" dann erwarte ich, dass meine Figur wie ein Ninja im Klischeefilm balancieren kann. Wenn mir jemand sagt, das Setting ist wie ein Western mit Clint Eastwood, dann erwarte ich, dass ich mit einem Gewehr umgehen kann, auch wenn ich nicht sofort den Lucky Luke bin, was ich nicht erwarte, ist die Möglichkeit einen Mantel und Degen Held zu sein. Natürlich hast du Recht, dass man irgendwann an den Punkt kommt, sich auf die Regeln einigen zu müssen (bzw. das Regelwerk zu rate zu ziehen), aber es ist nicht so, dass man die Regeln kennen MUSS, um ein guter Charakterspieler zu sein.
  5. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    @Panther ich habe keine Zeile aus deinem Post verstanden, daher ignoriere ich ihn.
  6. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    ich glaube Dir, dass Du das musst, ich unterstelle aber, dass liegt daran, dass Du seit vielen Jahren spielst und dich Regelwerke in ihrer Mechanik interessieren und ansprechen. Für andere Spieler (und dazu zähle ich mich selbst) interessiert das Regelwerk nur zweitranging. Ich frage als erstes nach der Welt und wer ich darin sein möchte. Als erfahrener Spieler frage ich (mich) dann, wie ich selbst das in den Regeln wiederfinde. Aber gerade Anfänger erzählen, was sie tun möchten, nicht, ob es eine Regel gibt oder dass sie die Fertigkeit Balancieren einsetzen wollen.
  7. Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    das stimmt in dieser Absolutheit einfach nicht. Einige der besten Charakterspieler die ich erlebt habe, waren Leute, die von Regelwerken null Ahnung hatten, weil sie gerade erst mit Rollenspiel angefangen hatten.
  8. Stimmt, du hast es nicht gesagt, aber es ist das, was durch die restliche Wortwahl zwischen den Zeilen zu lesen ist. "grundsätzliche Verweigerung" "befremdlich" "optimal" - all das stellt Leute, die Rollenspielmaterial nicht an einem technischen Gerät lesen in eine ziemliche Schmuddelecke. Und nein, Du hast keinen Nerv getroffen, sondern nur mal wieder aufs Tab(l)et gebracht, was einem dauernd entgegenschalt.
  9. Ich finde diese Haltung "wer keine pdfs verwendet ist halt..... nicht so ganz Zurechnungsfähig" ebenfalls sehr befremdlich. Um dieses "optimale Werkzeug" nutzen zu können, braucht man erstmal ein Abspielgerät. Ein Tablet ist eine für mich völlig sinnlose Spielerei ohne den geringsten Wert. Und nur, um mir Midgard-pdfs ansehen zu können, einen dreistelligen Betrag in ein ansonsten nutzloses Gerät zu investieren ... so viel ist mir Rollenspiel wirklich nicht wert.
  10. M5 - Regeltext Astralleib - welche Form hat er?

    schwierig. Nach M5 gibt es definitiv nichts dazu. Man könnte das M4 Bestiarium zu Rate ziehen. Es gibt da etwas bei der Wanderseele, aber dabei entsteht explizit "...eine neue Person, mit Seele, Astralkörper und Anima des Geisterwesens und mit dem Körper des Opfers." Bei der Gebundenen Seele wird das Opfer "nur" gesteuert. Andererseits ist in beiden Fällen die komplette Kontrolle (und damit zwingend der alte Astralkörper) wieder vorhanden, wenn das Geisterwesen den Körper verläßt. Ich würde daher den Regeltext der Wanderseele genauso bei der Gebundenen Seele anwenden. Wobei sich die Frage stellt, ob das überhaupt relevant ist. Mir fällt auf Anhieb keine Situation ein, wo man den Astralleib eines Wesens sieht, solange er mit dem Körper verbunden ist. Sobald aber der Astralleib den Körper verläßt, z.B. mit Reise der Seele, ist das Opfer vom Geisterwesen befreit und hat damit seinen eigenen Astralkörper wieder.
  11. M5 - Regeltext Astralleib - welche Form hat er?

    ich wüßte keine Textstelle, an der der Astralleib näher beschrieben ist. Aus der Passage: "der Astralleib kann nur beobachten oder sich durch Gesten mit einem magisch Begabte verständigen" würde ich schließen, dass Gesichtskonturen (Mimik) erkennbar ist. Eine normalgroßen Menschen sollte man von einem Zwerg unterscheiden können, einen kleinen Dicken vielleicht nicht unbedingt. Für eine grobe Beschreibung sollte es reichen, für ein detailliertes Fahnungsbild nicht. Zur Frage, ob Verstümmelungen am Körper auch am Astralleib sichtbar sind, hab ich keinerlei Regeltextbezug gefunden.
  12. Rollenspiel mit minimalem Welthintergrund und Regeln?

    Mich interessiert in erster Linie an einem neuen System die Welt. Habe ich Bock in dieser Umgebung unterwegs zu sein? Mich in die Denkweisen, Probleme, Möglichkeiten eines Einheimischen reinzudenken? Wenn mich das triggert probiere ich es aus. (Firefly, Dragen Age - ich, ich,ich! - Cuthullu, Perry Rhodan - ich mach dann mal was spannenderes, wie wäre es mit Wohnung putzen) Dann schaue ich, ob die Regeln das Versprechen dieser Welt auch unterstützen. Klassisches Beispiel: 7te See ist auf Mantel&Degen angelegt. Als Musketier gegen 50 Leute vom Kardinal - im 7te See Regelwerk kein Problem, nach Midgardregeln eine unendliche, sinnlose Würfelorgie, die garantiert scheitert. Bei Hausregeln bin ich sehr zwiegespalten. Ich glaube gewiss nicht an das sakrosankte Regelwerk. Manche Regeln von Midgard finde ich unglücklich und würde sie vermutlich anders gestalten. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Hausregeln aber nicht durchdacht - da werden an fünf Stellen gefühlt schlechte Regeln verändert, um dann weitere sechs Hausregeln einzuführen, die die Konsequenzen, die sich daraus ergaben, wieder einzufangen. Quellenbücher sind nie ausgeglichen. Nach meiner Wahrnehmung muss jeder Quellenbuchschreiber noch mächtigere Zauber einfügen, noch krassere Fertigkeiten und noch bösere Bösewichte als der vorherige. Ich brauche ein Quellenbuch, um eine gemeinsame Basis für die Vorstellung zu haben, wenn sich Figuren in einem Land bewegen. Das bedeutet nicht, dass ich die genaue Ahnenreihe jedes Königs brauche, aber zumindest mal eine Festlegung, ob es einen (mächtigen) König gibt oder nur Provinzfürsten. Dass ich eine Vorstellung bekomme, wie die Personen im Alltag dort leben, was sie brauchen oder auch nicht brauchen, wie sie auf Handlungen von anderen Personen wahrscheinlich reagieren, um dann zu überlegen, was können dort für spannende Abenteuer stattfinden. Plumpes Beispiel: eine Tempel mit Pharao und Mumien passt nach Eschar, in Alba würde ich es als Anachronismus empfinden und nur akzeptieren, wenn das Abenteuer darin besteht, die Ursache zu finden und den Fehler im Raum-Zeit-Gefüge zu beheben.
  13. Diskussionen zu Moderationen

    @Eleazar: danke für deine ausführliche Darstellung. ich finde diese Ansicht zwar reichlich bizzar, nehme sie aber zur Kenntnis.
  14. Diskussionen zu Moderationen

    warum? Ich meine, warum empfindest Du Moderationen grundsätzlich und in jedem Fall als störend?
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