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Widukind

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  1. Dabei sollte auch der Grad der Identifikation mit "seiner" Spielfigur nicht vernachlässigt werden. Das Schicksal von Theon Greyjoy im "Lied von Eis und Feuer" ist sicherlich eine spannende Story und höchst unterhaltsam. Aber ich hätte nur wenig Spaß daran, wenn es meiner Spielfigur widerfahren würde.
  2. Thema von Serdo wurde von Widukind beantwortet in Das Netz
    Huch, zuerst habe ich gelesen, eine gesättigte Salzsäure herstellen..... Das wäre es dann gewesen mit dem Würfel....
  3. Als ehemaliger Soldat kann ich bestätigen, dass selbst laute Schüsse in einem Gefecht einen nicht in der Konzentration stören. Sollten sich die Helden aber leise an einen Magier anschleichen, der gerade im stillen Kämmerchen ein Ritual ausführt, da würde ich es vielleicht einfach erlauben, ohne Rücksicht auf die Regeln....
  4. Cool, damit habe ich HTML gelernt und meine erste Homepage gebastelt (im EMACS).
  5. Nachteil: Es nimmt die Dynamik raus, die für mich eine Con ausmacht. Man spielt die erste Runde mti vielleicht völlig unbekannten Mitspielern, der eine spricht dich an und sagt, hey du, ich leite mrogen auch mal, willst du da vielleicht mitspielen? Ich frage dich, weil es so viel Spaß gemacht hat, mit dir zu spielen, du so sympathisch bist, usw....
  6. Seit es die Glückspunkte/Schicksalsgunst/Göttliche Gnade gibt, gibt es eigentlich keinen Grund, den Würfel zu drehen.
  7. Ich höre gerade, ich weiss auch nicht warum, alle Tom Clancy Romane in der chronologischen Reihenfolge ihrer Handlung.
  8. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Widukind in Spielleiterecke
    Interessanterweise sind dort genau die Punkte enthalten, über die hier lange Stränge im Forum existieren. (Siehe Sex im Rollenspiel usw.). Ist also vieleicht doch gar nicht soooo daneben.
  9. Hey, wir sind hier im Unterforum Rollenspieltheorie, warum bringt die dann niemand ins Spiel? Ich denke, gerade in Rosendrons Beiträgen wird deutlich, dass für ihn andere Dinge im Spiel wichtiger sind, als für die "Verdeckte Fraktion". Rosendorn sieht im Spiel Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Eine erzählte Geschichte langweilt ihn eher. Andere mögen tolle, spannende Geschichten, in denen ersteinmal viel verborgen bleibt, die Herausforderungen zu überwinden steht nicht im Vordergrund. Das sind einfach, im Sinne der Rollenspieltheorie, unterschiedliche Spielstile. Gamistisch-problemlösend gegenüber dramaturgisch-narrativ. (Threefold-Modell). Keines davon ist "gutes" oder "schlechtes" Rollenspiel. Ein Liebesfilm ist ja auch nicht schlechter als ein Horrorfilm, wird sich aber anderer Stilmittel bedienen. Im DSA5 Gruppenvertrag soll die Gruppe übrgens ankreuzen, welchen Stil (es gibt auch noch simulationistisch-realistisch) sie bevorzugt. Davon könnte man auch unterschiedliche Würfelmodi abhängig machen.
  10. Überrasche deine Spieler. Wenn du zum Beispiel nie Musik einsetzt, dann tu es jetzt und las den Oberschurken zum Imperial March einlaufen. Schreie deine Spieler an, fasse sie an (sofern das okay ist), usw. Beschreibe prägnant aber nicht zu ausufernd, irgendwann denkt nämlich "jeder, jaja, okay, ich hab's geschnallt, dass der Typ heiss ist, bitte weiter" und schon ist der Zauber verflogen.
  11. Ich glaube, ich merke langsam, woran sich die Gesiter scheiden, es ist die Einschätzung des Würfelns ansich. Für manche scheint es mehr zu sein, als nur ein objektiver Zufallsfaktor, sondern so eine Art heiliger Akt, deren Ausgang vom Geist des Würfelnden beeinflusst wird. Wenn davon gesprochen wird, dass der Spieler die Freiheit und das Recht hat, den Würfel selber zu schwingen, dann geht es wohl um mehr, als nur eine Zufallszahl zu ermitteln. Das sind die heiligen Würfel, die bei schlechten Würfen schon mal mit einer halben Stunde "zurück in die Kiste" bestraft werden, und die nie mehr angerührt werden, wenn sie einen Charakter "töten". Okay, das ist wirklich Geschmackssache und da sollte man rationale und rollenspieltheoretische Argumente außen vor lassen und sagen: Jeder, wie es ihm beliebt. Ich möchte jedenfalls gerne weiter "Selbstkasteiung" betreiben und nicht gespoilert werden. Dafür darf auch mal jemand anders für "mich" würfeln.
  12. Ich fände es auch umgekehrt gut, wenn der Spielleiter auf Bitten des Spielers hin, verdeckte Würfe machen würde, auch wenn er selber da keinen Vorteil sieht.
  13. Was der Alltagserfahrung, zumal im Internet, sehr häufig entspricht.
  14. Da ist es wieder, das "gute Rollenspiel". Natürlich ist es gut, wenn man zwischen Spieler- und Charakterwissen unterscheiden kann. Kann ich auch, und auch jeder andere hier. Wenn nämlich jemand mit seinen naturwissenschaftlichen und sonstigen Kenntnissen des Jahres 2015 die Probleme der Spielwelt lösen will, kann das schnell den Spaß verderben. Aber darum geht es hier ja nicht, sondern ob es dem Spieler Spaß machen kann, selber eine Spannung zu erleben, weil er nicht alles weiß, was der Speilleiter weiß. Ich glaube ja. Sonst bräuchte man ja kein geschriebenes oder vorbereitetes Abenteuer, man konnte sogar gänzlich auf den Spielleiter verzichten. Wo ist denn der Unterschied, ob der Spieler nun schon den genauen Ort des verborgenen Schatzes kennt oder ob der Spieler weiß, dass er angelogen wurde, obwohl seine Figur das nicht weiß, weil der Menschenkenntniswurf daneben ging. Ich bin ganz offensichtlich der Meinung, dass man persönlich einen Spaß daraus ziehen kann, nicht gleich alles zu wissen. Wenn ich bei einem Krimi gleich den Mörder kenne, ist es für mich weniger spannend. Dann meine Figur dadurch zu steuern, die den Mörder nicht kennt, mag gutes Rollenspiel sein. Auch dem Schauspieler mag es Spaß machen, seine Figur zu spielen, auch wenn er das ganze Drehbuch kennt. aber das Erlebnis ist ein anderes. Mir gefällt auch der Spannungsteil im Rollenspiel und ich möchte ungern darauf verzichten. Daher spiele ich gerne mit ein Abenteuer/Plot das ich nicht kenne und mit einem Spielleiter, der Geheimnisse vor mir hat und auch mal verdeckt etwas würfelt, das auf Werten meiner Figur beruht. Wenn andere anders Spaß haben, ist das für mich okay. Aber jetzt sage ich noch etwas ganz vermessenes: Ich bin der festen Überzeugung, dass mich oben genannte Punkte nicht zu einem schlechteren Rollenspieler machen, dass es kein schlechtes Rollenspiel ist, mit einem geheimen Abenteuer, einem Spielleiter mit Geheimnissen und verdeckten/geheimen Würfelwürfen.
  15. Also ich schließe mich Ferwnnans Position an. Ich finde es spannender und unterhaltsamer, wenn ich nicht weiß, ob Informationen, die meine Figur hat, stimmen oder nicht. Ich spiele ja nciht, um nachher eine gute Note im Fach "Trennen von Spieler- und Figurenwissen" zu bekommen, sondern um gute Unterhaltung und Spaß zu haben.
  16. Hmm, ?
  17. Echt? Wir beerdigen sogar NSF, wenn dafür Zeit ist.
  18. Thema von Abd al Rahman wurde von Widukind beantwortet in Testforum
    Thema Nr. 1? Sex?
  19. Das "Problem" hat nicht nur das Rollenspiel, auch andere Kunstformen scheinen betroffen. Hier ein aktueller Artikel zur Gewaltdarstellung in einer Fantasy-TV-Serie.
  20. Stimmt, und da sollte halt jeder Spieler das Recht haben zu sagen: Stop, das wird mir zu viel. Ich habe sogar mal aufgehört "Weisst du wieviel Sternlein stehen" zu singen, weil eine in der Runde saß, deren Säugling vor kurzem gestorben ist. Aber wenn keiner ein Problem hat, dann ist es auch okay.
  21. Warum nicht? Erlaubt ist, was allen gefällt. Und von "bis ins kleinste Detail beschreiben" habe ich bei "hexe" nichts gelesen.
  22. SEX und GEWALT. So, nachdem ich nun eure Aufmerksamkeit habe, sprechen wir über was anderes. Nein, Quatsch, wir sprechen jetzt mal über Sex und Gewalt. Warum? Weil das im Rollenspiel die wohl emotionalsten Punkte sind. Es stimmt teilweise, dass man da einen Gruppenkonsens finden muss, allerdings kann man bei unterschiedlichen Spieler durchaus auch unterschiedlich weit gehen. Je besser man sich kennt, desto eher klappt das gut. Aber manche Spielleiter haben es auch einfach drauf, das zu erkennen. Zum explitziten Thema Folter: Ob der böse Wicht Bösewicht mich nun im Kapmf schlägt oder hinterher, finde ich nicht so entscheidend. Auch ein "er dreht dir den Arm auf dem Rücken nach oben bis es knackt" verbunden mit einem Selbstbeherrschungswurf ist glaube ich noch für fast alle ok. Und mit Rasierklingen irgendwelche ganz ganz empfindlichen Körperteile zu behandeln muss vielleicht eher nicht sein. Aber ein "Verhör" wie bei James Bond, dass die Sache in die Länge zieht und den Kameraden Zeit gibt, das Opfer zu retten, finde ich generell klasse. Erotik und Sex finde ich noch schwieriger, weil es etwas seltener Teil des Rollenspiels ist als Gewalt und man daher die anderen vielleicht nicht so gut einschätzen kann. Aber selbst da, kann man mit Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme tolle Szenen haben.
  23. Ich habe selber schon Infrarotsicht genutzt (im Real-Life) und ich kann Euch sagen: Bei niedriger Umgebungstemperatur (wie durch Hauch des Winters) sieht man alles Warme noch viel besser!
  24. Alles klar. Danke

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