Ma Kai
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Klaro. Ist ein absolut legitimes Brettspiel. Aber wenn man es so ausgestaltet - kein Rollenspiel. Wie gesagt, ich habe auch die Midgard-Kampfregeln als Brettspiel verwendet. Kann man machen, muss man nicht. Aber Rollenspiel ist das dann halt nicht mehr.
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Äh, nee, glaub net, dass das jetzt echt was wäre, das ich als Rollenspiel bezeichnen würde.
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Ich kenne nur INWO, das ist doch so ein Kartenlegespiel, bissle wie MtG nur ohne den Sammelaspekt? Klar, Junta, Kreml, Pax Britannica, Dippy, alles Verhandlungsspiele. Aber ich kann bei Dippy nicht plötzlich sagen, hey Russland, ich geb Dir 300m Kujambel Kredit, damit Du Deine Rüstungsindustrie aufbauen kannst, und verheirate Deinen Thronfolger mit meiner Tochter, und dafür greifst Du mich nicht an. Du kannst nur das und genau das machen, was im Regelheft steht. Gut, Du kannst auch sagen, lieber General 2 bei Junta, Du kriegst diesmal nur eine Million, aber wenn Du mich stützt, backe ich morgen Muffins für Dich. Aber trotzdem macht das das irgendwie nicht zum Rollenspiel, oder?
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Ich leg eins drauf, Rollenspielergruppen können auch einen anderen Anfang finden. Z.B. wenn sie gewisse kulturelle Dissonanzen mit kanthanischen Auftraggebern erleben und den Abenteuerauftrag schlicht verweigern.
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Vor langer, langer Zeit habe ich auf einem Wiesbadener Drachenfest mal ein AD&D-Turnierabenteuer mitgespielt. Ich bin in den ersten zehn Minuten rausgeflogen, weil ich nicht einmal die Zugbrücke in das Spukschloss lebend überqueren konnte. Aber im Ernst: auch wenn für die Abwicklung der Kämpfe bei so etwas die Regeln eines Rollenspiels genutzt werden: das ist kein Rollenspiel. Man kann auch Midgard als Brettspiel spielen. Ich habe mal - Midgard 2 war das, und ich hatte als Schüler zu viel Zeit - fünf Lanzenreiter auf zwanzig Räuber zu Fuß losgelassen. Man lernt da viel über Taktik und Midgard macht das gar nicht schlecht, jedenfalls besser als das damalige DSA. Fand ich damals. Aber auch das ist halt kein Rollenspiel.
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Rollenspielsysteme & neue Version(en) eher Evolution oder Revolution
Na ja, ich stelle tatsächlich vor allem die Frage: wo gab es denn mal bei einem Brettspiel mehrere signifikante Regelauflagen? Ich glaub "World in Flames" - strategisch 2. Weltkrieg über drei oder mehr Küchentische ausgebreitet - hatte mehrere Editionen, und ich glaube, da gab es auch Diskussionen im Sinne von zu viel oder zu wenig geändert. Eventuell könnte man analog "Rise and Fall of the Third Reich" - "Advanced Third Reich" - "A World At War" anführen, da gab es tatsächlich sehr merkbare Änderungen von einem zum anderen, aber auch eine Kontinuität in Kultur und Mechanismen. Aber so was wie Siedler von Catan hat doch jetzt nicht mehrere Regeleditionen gehabt, oder? Ist da was an mir vorbei gegangen? Oder gab's bei Blood Bowl oder so was in der Ecke mehrere Editionen? Cluedo, Monopoly, Dippy, Öl für uns Alle, auch Junta: die Spiele aus meiner Jugend sind in den Regeln weitgehend identisch mit dem, was heute im Regal steht. Man hat vielleicht mal die Optik des Spielmaterials verändert - bei Öl für uns Alle ist das z.B. passiert. Cluedo gibt es jetzt in einer Harry Potter-Variante, aber auch die mit praktisch identischen Regeln, spielt sich auch genauso. Also was genau soll die Relevanz des Vergleichs sein bzw. was soll dieser zeigen, das für Rollenspiele erkenntnisfördernd ist?
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Hat der KlosterCon eine Zukunft?
Der Klostercon ist mir schon immer als besonders familienfreundlich aufgefallen. So die mega-Vorabsprachen-Befürworten waren die Klosterer nie, aber es gibt einen Forumsbereich, in dem man sich vorher absprechen kann. Das bietet denjenigen, die das mögen, die Möglichkeit, sich teilweise oder auch vollständig vorzuverplanen. Da beim Klostercon auch häufig interessante und nette Gäste dabei sind - an Midgard-Urgestein etwa die Popps - habe ich von der vollen Planung aber letztens Abstand genommen.
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Hat der KlosterCon eine Zukunft?
Hm. Für Pegasus ist natürlich Ruhpolding auch weit, zumal diejenigen, die nicht im Raum Frankfurt wohnen, so gesehen auf der falschen Seite von Frankfurt wohnen. Aber über den Pegasus-Midgard-Discord könnte vielleicht noch relevante Reichweite generiert werden. Würdet Ihr denn - so mal als Frage Richtung Pegasus - auch z.B. Cthulhu-Spieler aufnehmen? Ich hätte sogar durchaus Lust auf einen gemischten Con, wo ich auch mal Cthulhu ausprobieren könnte...
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Es ist Monatsanfang. Sonst wäre da noch viel mehr.
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Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
Ja. Und wenn ich als Spieler eine Figur auf der Spielwelt verliere, dann kann ich sie - jedenfalls in der laufenden Kampagne in der Gruppe - so nicht weiter spielen. Insofern bin ich "als Spieler" für meine Dummheit "auf der Spielwelt" bestraft worden. Und zwar vermittels "der Spielregeln", gedruckt auf Bücherpapier in "der realen Welt". Ich habe sozusagen auf beiden Ebenen eine Dummheit begangen - sowohl ich als Spieler, der eine taktisch dumme Handlung angesagt hat, als auch meine Figur, die sich in der Spielwelt taktisch dumm verhalten hat. Das wurde auf beiden Ebenen bestraft - meine Figur ist tot und ich kann musste mir für die Bonner Runde eine neue Figur auswürfeln.
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Der Stammtisch des Forums. Halte Dich fern. Er ist wie ein Kontrollbereich. Er lässt Dich nicht mehr los.
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Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
Also Hornack, wenn ich das jetzt so lese: Und ich hasse genau das: wenn das Spiel den Spieler bestraft. Wenn die Spielwelt mit aller Härte auf den Charakter des Spielers reagiert ist das eine ganz andere Sache und vollkommen okay. Aber: Ein Rollenspiel ist kein Instrument um Spieler zu erziehen, sondern ein Spiel (kein Gespräch). Und wenn es so aufgebaut sein sollte muss es auf mich als Spieler verzichten. @Ma Kai Jetzt klarer? Also @Honigdachs: wie bestraft denn dann "das Spiel" "den Spieler", wenn der z.B. die Gruppe verlässt? Also im Unterschied zu "der Spielwelt"?? Verwirrt bin ich immer noch. Ich sehe diese Trennung zwischen "Spiel" und "Spielwelt" irgendwie nicht.
- Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
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Wenn man einen Teiltext - oder alternativ einen Text plus zitierten Text - markiert, erscheint daneben eine kleine schwebende Schaltfläche, "Auswahl zitieren". Damit kann man mehrere Ebenen gleichzeitig, oder eben nur einen Teil eines Beitrags, zitieren.
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Storypunkte
Tut es aber nicht. Wenn die Hälfte der Punkte auf der SL-Seite liegen, dann ist auch die Entscheidungshoheit mindestens halbiert - wie gesagt davon ab, dass die Spielleitung eh' fast immer fast alles so entscheiden kann, wie sie will. Mir fallen weiterhin nur offene Würfelwürfe, dann allerdings auf beiden Seiten, auf. Als SL könnte ich ja auch einen kritischen Erfolg der Spieler neu würfeln lassen, oder? Als SL kann ich halt meine verdeckten Würfe eh' drehen, wie ich will - mit oder ohne Punkte. Offene Würfe kann ich normal nicht drehen. Mit Storypunkten schon. Insoweit also ein kleines bisschen mehr SL-Willkür. Nicht zwingend notwendig, wird sicher auch nicht häufig geschehen, aber möglich... Wobei ich als SL so etwas nur dahingehend einsetzen würde, dass ich den Spielenden das Gefühl geben möchte, sie hätten sich etwas "erspielt" und durch ihre Kreativität, Hartnäckigkeit, weitere positive Eigenschaften, erreicht, und nicht nur glücklich erwürfelt.
- Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
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Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
Und ich hasse genau das: wenn das Spiel den Spieler bestraft. Wenn die Spielwelt mit aller Härte auf den Charakter des Spielers reagiert ist das eine ganz andere Sache und vollkommen okay. Aber: Ein Rollenspiel ist kein Instrument um Spieler zu erziehen, sondern ein Spiel (kein Gespräch). Und wenn es so aufgebaut sein sollte muss es auf mich als Spieler verzichten. @Ma Kai Jetzt klarer? Äh, kaum. Ich muss das wohl vom Anfang her aufdröseln. Honigdachs führt an: „Gruppe verlassen“. Permanent ist das klar ein Problem, das jedes Regelwerk, vor allem aber die Gruppe, sanktioniert. Temporär erlauben das beide Regelwerke in gleichermaßen begrenztem Umfang. Wenn es die Gruppe nicht will, lässt man als Spielleitung entsprechende Opposition aufmarschieren, M5 gibt da mit dem klebrigen Kontrollbereich die besten Möglichkeiten. Insoweit, als es für die Gruppe akzeptabel ist - der bei mir in M5 häufige Fall - ist es allerdings unter M5 schon manchmal stressig, einer Einzelfigur eine realistische Chance zu geben. Sobald jemand in M5 „am falschen Ort“ ist und es zur Konfrontation kommt, ist fast „Game Over“. Da bietet M6 eher schon mehr Möglichkeiten, als dass es jetzt irgendwie etwas verböte. Ob eine Figur allein die Extremsituation „Kampf“ jetzt ein paar Runden länger durchhält, weil sie mehr Abwehren hat, verblasst doch völlig gegen die Möglichkeit (oder eben nicht), halbwegs unversehrt aus dem Nahkampf heraus zu kommen. Honigdachs‘ nächstes Beispiel, „Verwundungen ignorieren“ ist noch offensichtlicher. Jedes Regelsystem der Welt wird als Konsequenz weitere Verwundungen bis zum Tod passieren lassen. M4 war da hart mit Auswirkungen ab halben LP. M6 und M5 haben das nicht, aber sie unterscheiden sich in der Hinsicht m. E. auch nicht groß. Beide Regelwerke laufen als „Bestrafung“ auf den Tod der Figur heraus, mehr „Bestrafung“ der Spielenden geht sowieso nicht, oder? Für „TPK provozieren“ brauche ich das detailliert nicht mehr auszuführen, oder? Ich sehe nicht, wo dahingehend der fundamentale Unterschied zwischen den beiden Regelsystemen M5 und M6 sein sollte. Ich habe auch M5 als ein Regelwerk wahrgenommen, in dem man erst denken, dann kämpfen, oder anders gesagt, sich seine Kämpfe heraus suchen muss. Wir haben darin halt inzwischen z. T. jahrzehntelange Erfahrung. Nun müssen wir für M6 neu kalibrieren. Man kann eine Menge Probleme mit dem M6-Kampfsystem haben, u.a. die DSA1-Parade, aber einen Unterschied der von Hornack angerissenen Art sehe ich nicht.
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Storypunkte
Einerseits kann man als SL ja die Effekte der Punkte eh‘ machen, jedenfalls meistens (wenn ich einen Angriff offen würfle und da kommt die „1“, dann ist das so, kann aber mit dieser Regel gedreht werden). Andererseits mache ich so etwas (Würfel drehen) als SL normal nur selten und mit so Punkten vielleicht doch öfter.
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Hat der KlosterCon eine Zukunft?
… und ist trotzdem für die meisten am ADW - Praktischerweise für mich jedoch durch eine landschaftlich wunderschöne Bundesstraße am Nürburgring vorbei zu erreichen.
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Pegasus goes Midgard (Gründe für die Übernahme - wir spekulieren)
Na ja, also das ist jetzt auch kein akzeptabler Stil. Nimm Dich da bitte etwas zurück. M6 hat tatsächlich einiges von Midgard; wie viel davon noch übrig sein wird, nachdem jetzt allenthalben Gräben aufgerissen werden, ist eine andere Frage. Aber ein tatsächlicher Blick in den realen PTG fördert jede Menge Midgard-Regeln zutage. Ich habe auch schon M5-Abenteuer mit den M6-Regeln geleitet und sie haben funktioniert.
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Hat der KlosterCon eine Zukunft?
Das gilt aber für jede Autobahn. Und tatsächlich ist es für die meisten Cons merkbar weiter zur nächsten Autobahn.
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Storypunkte
Alles klar machs gut und viel Spaß beim weiterhin gewinnen bei M5. Och Leutle. @Bruder Buck, sei jetzt mal nicht so empfindlich. Ich bin z. B. auch schon längst „on the record“, dass für Glückspunkte on top zu allem anderen dazu zu viel sind. Wie Du finde ich zwar die gelegentliche coole Aktion unterstützenswert, aber ich tue das dann halt, indem ich dafür die Schwierigkeit zurücknehme oder einen Fehlschlag kreativ interpretiere. Von den Storyänderungen hat ja Rosendorn auch viel gehalten, das finde ich interessant und das Beispiel witzig. So etwas würde ich als SL z. B. auch ganz ohne Punkte mitmachen.
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Hat der KlosterCon eine Zukunft?
Das Problem liegt aber eher links als rechts, oder? Vielleicht könnte der Klostercon auch an der vorletzten Umsteigestelle aufpicken, wo ist die?
- Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
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Alleingänge im Gruppenspiel bei M6
Ah, Verzeihung, ich bin doch noch Matschbirne. Darauf hatte ich ja ursprünglich reagiert. Sowohl M5, als auch M6, bestrafen gewisses Spielverhalten. Meinetwegen, indem sie tatsächliche Realität abbilden. Aber es ist doch tatsächlich nicht gesund, sich allein in Gefahr zu begeben, unabhängig vom Regelsystem. Wie gesagt, ich habe auch in Midgard - in dem Fall sogar M4 - eine liebgewonnene Figur auf diese Weise verloren. In M6 hätte ich sie vielleicht ein bisschen schneller verloren. Vielleicht war M4 und 5 da sogar etwas "cineastischer" angelegt als M6, in dem ich noch schneller zusammengekloppt worden wäre.