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  1. Letzte Stunde
  2. Hauptsächlich spiele ich wegen des Spaßes am Spielen. Und dabei ist mir tatsächlich das Ausspielen von Dingen wichtig und nicht nur regelmechanisches Auswürfeln von Erfolgswürfen auf Fertigkeiten - dies gilt insbesondere, jedoch nicht nur, für soziale Fertigkeiten. "Gute Ideen" sind mir wichtig, mit denen man Probleme überwindet oder umgeht. Mehr als "hit it until you crit it". Ich spiele nicht "wegen" EP. Aber Charakterentwicklung ist ein elementarer Bestandteil, sofern es sich nicht um "One-Shots" oder ein einzelnes überschaubares Abenteuer handelt. Da ich fast nur Kampagnen spiele, würde ich nicht auf Charakterentwicklung verzichten wollen. Dabei halte ich Charakterentwicklung durchaus für einen Teil des "Rollenspiels", denn sie reflektiert den Einfluß, den die Abenteuer auf den Charakter haben und beeinflussen damit dessen Entscheidungen, die sich letztlich auch in regeltechnischen Lern-Entscheidungen spiegeln. Persönlich habe ich als Spielleiter EP niemals "pauschal" vergeben, sondern immer individuell pro Spieler. Bei Rolemaster habe ich EP vergeben für Kampf, Manöver (d.h. Anwendung von Fertigkeiten), Zauber und Ideen, die die Gruppe weitergebracht haben. Dies zusammengerechnet gab die EP-Summe des Abends. Hierzu habe ich noch einen Bonus von 20% der Gesamtsumme aufgeschlagen, der wie folgt verteilt wurde: Von den Bonus-EP bekam jeder Spieler den Prozentsatz zugesprochen, der seinem Anteil der Ideen-EP entsprach. Beispiel: 4 Spieler, 8.000 EP den Abend, davon 2.000 "Ideen-EP" Spieler 1: 1000 Ideen-EP, Spieler 2: 500 Ideen-EP, Spieler 3 und 4: 250 Ideen-EP. 8000 Gesamt EP => 1600 Bonus-EP (20%) von den 1600 Bonus EP bekommt: Spieler 1 - 800, Spieler 2 - 400, Spieler 3 und 4 - jeweils 200. Francesco di Lardo
  3. Für mich macht RPG meist auch etwas aus das in der Literatur als Heldenreise bezeichnet wird. Da ist "Progress" eben auch ein Teil davon. Ja sicher es gibt ggf auch den Progress ohne das sich am Characterbogen zahelnwerte ändern. und das was Elezar schrieb,... Ich spiele kein RPG nur für wegen dem Progress, nichtmal in solchen Systemen in denen das monumental wichtig ist.
  4. Diese Alternativstellung ist falsch: Für mich müsste da ein "und" stehen. Ich spiele natürlich wegen des Spaßes während des Spiels. Ich habe aber auch Spaß an einer Belohnung. Das können durchaus EPs oder Gummibärchen oder auch ein Bienchenstempel sein. Belohnungen machen mir Freude. Insofern ist ein Spielabend mit einer Belohnung immer noch ein Ticken besser als eine ohne Belohnung. Das würde sogar in gewissem Maße funktionieren, wenn die EPs gar keine weitere Funktion hätten. So einfach bin ich gestrickt. Das geniale an EPs ist doch aber, dass ich damit meine Spiefigur während des Spieles weiterentwickeln und wachsen sehen kann: Herausforderungen, die ihr früher zu groß waren, sind plötzlich lösbar. Fähigkeiten, die einem fehlten, hat man sich erarbeitet. Das Spielgerät selbst wächst, blüht und gedeiht und wird durch die Veränderung niemals langweilig. Andersrum: Spielfiguren, die nichts lernen können, sind dem Wesen nach Pöppel. ;)
  5. Ja. Gehört dazu. Ohne EP, ohne Progress fehlt für mich der Spielspaß.
  6. Weil die Diskussion gerade wieder in der Spiegelkampagne hochploppt und auch meine Spieler der Elfenkampagne zuletzt wegen "zu wenig EPs" zu diskutieren angefangen haben: Spielt ihr Rollenspiel wegen der EP oder wegen des Spaßes am Spielen? Braucht ihr wirklich eine "Belohnung in Form von EP", nachdem ihr stundenlang Spaß als Spieler hattet?
  7. Heute
  8. Die Einwände kann ich gut verstehen. Wenn man die ganze Kampagne durchspielt, müssen die Figuren währenddessen gewaltig wachsen. Gut möglich, dass sie am Ende aus dem geplanten Gradbereich "rauswachsen". Es ist eine Möglichkeit, eine Kampagne auf Grad 1 zu beginnen. Aber ich bin mir recht sicher, dass meine Gruppe lieber mit ihren alten Figuren weiterspielen möchte. Und Grad 1 nervt schon auch ein bisschen. Mir als SL fällt es leichter, große Herausforderungen etwas zu reduzieren, als Abenteuer später aufzumotzen. Insofern halte ich eine Kampagne im Grad-Nirwana auch für eine ganz gute Option. Fragezeichen habe ich an ganz anderere Stelle: Welche Gruppe kann eigentlich eine solche doch fast auf Ewigkeit angelegte Kampagne durchhalten? Und (ohne zu wissen, wie wichtig die Handlungssträne sind) wie groß ist eigentlich die Gefahr, dass die Gruppe sich aus der Kampagne raussppielt oder zwingende Voraussetzungen für kommende Abenteuer schon vorher wegspielt? In all diesen Punkten kommt am Ende wohl einfach immer das gleiche Ergebnis raus: Dieses Projekt ist eine epische, ganz außergewöhnliche Sache, die eben auch besondere Herausfoderungen an Spieler und Spielleitung stellt. Darauf freue ich mich schon!
  9. Bei einer solch massiven Kampagne wäre es sicher auch eine Möglichkeit gewesen, sie nicht schon ab Beginn für höhere Grade zu konzipieren, sondern ganz einfach mit Grad 1 Charakteren starten zu lassen. Eigentlich sogar fast naheliegend, denn bei vielen Hundert Seiten Material wird man genug Gelegenheit haben, die Charaktere zu entwicklen. Vermutlich sind ja die Autoren / Designer der Kampagne hier aktiv. Daher an diese gerichtet aus purem Interesse die Frage: Was waren die Gründe und Erwägungen, die massive "Jenseits der Spiegel" Kampagne nicht für Charaktere auszulegen, die mit Level 1 beginnen? Francesco di Lardo
  10. Thema von Gilthren wurde von sarandira beantwortet in Konzertsaal
    Ja!
  11. Thema von Gilthren wurde von Patrick beantwortet in Konzertsaal
    Ist jemand heute bei Rock im Park?
  12. Aber vier massiv große Abenteuer alle im selben Gradbeteich ansiedeln, ja ich weiß ja nicht. Mit dem Fortlauf einer Kampagne sollte auch die Herausforderung steigen. Lt. Vorschlag ist Band 4 (wenn ich das Prequel-Abenteuer mitrechne) ebenfalls für Grad 11 geeignet. Und was das Erfahrungspunktesystem angeht, ist das was in den Regeln steht der Maßstab. Edit: Grad 18 sind 7.000 EP Grad 20 sind 9.000 EP. Das heißt, ihr habt das erste Abenteuer in ca. 35 Stunden geschafft? Der Vorschlag lt. Regeln sind 600 EP pro 10 Stunden Spiel. Ich weiß, das handhaben viele Runden anders, aber ich hätte in einer solchen Kampagne schon erwartet, dass die Gradangaben den Vorstellungen der Regeln folgt.
  13. Jedes Abenteuer das du kaufst ist ein Serviervorschlag. Und das es bei dieser Kampagne auch über Grad 20/21 hinausgehen kann, versteht sich von selbst, denke ich. Es ist durchaus auch davon abhängig, auf welchen Graden die Kampagne begonnen wird, welches Erfahrungssystem Verwendung findet, wie viele Spielabende damit zugebracht werden usw. Ich verstehe die im Band benannten Voraussetzungen auch so, dass die Figuren die Kampagne in diesen Graden beginnen. Mit Grad 11 einzusteigen würde ich bspw. für sehr sportlich halten. Meine aktuelle Gruppe hat die Kampagne ungefähr mit Grad 18 (im Durchschnitt) begonnen. Ein paar Figuren sind nach dem ersten Band, den wir inzwischen abgeschlossen haben, schon bei Grad 20 angelangt.
  14. Ja. Zumindest wenn man sich an die Vorschläge aus den Regeln hält.
  15. Sollte man wenn man Grad 11 beginnt nicht am Enden auf Grad 20 und etwas mehr sein? Oder denkst du das es deutlich mehr an Graden werden?
  16. Gestern
  17. Ich habe den ersten Teil beim droll @droll auf Bacherarach gespielt. In wieweit das jetzt mit der Campagne passt. weiss ich nictt zu berurteilen. Wenn es keine Storybroprobleme gibt, wäre ich gerne mit Navid Mansur einem Dewisch von Ormut dadei. Grüße Zworg
  18. Ich habe den ersten Teil auf dem Westcon gespielt und wäre auch gerne beim zweiten dabei.
  19. Das nächste mal! Auf dem Con habe ich stamstag leider keine Zeit!
  20. Oh ja, Profi genug, um sogar von meinem eigenen Schnarchen schon wach geworden zu sein 🙃
  21. Ordentlich heißt, Du bist Profi. Also kein Grund sich zu beschweren.
  22. https://www.midgard-forum.de/forum/topic/44063-midgard-pdfs-auf-drive-thru/page/2/#findComment-3849902 Da habt ihr es offiziell
  23. Nen Link habe ich nicht parat, aber das wurde mehrmals von Elsa kommuniziert.
  24. Bei einem hab ich mir den Kopf kratzen müssen. Grad 11-21? Für alle Bände? Wird davon ausgegangen, dass sich die Figuren nicht entwickeln?
  25. Korrekt. Jetzt neue Konvertierungen für M5 auf den Markt zu bringen und dann in einen halben Jahr (M6 soll ja dieses Jahr noch erscheinen) wieder alles abzuschalten, (wirtschaftlich) eine .... fragwürdige Entscheidung (um es mal freundlich auszudrücken). gerade die neuen Sachen werden ihre Runde machen. Und wenn Netflix und Spotify uns eins gelehrt hat: Sobald es ein bequemes legales Angebot gibt, zahlen die Leute auch dafür. Früher hast du bei Netflix so ziemlich alles bekommen. Raubkopien (selten dämlicher Begriff; da wird nix gestolen, schon gar nicht geraubt) waren praktisch schon tot. Heute sieht man eine Zersplitterung (Disney, HBO, Netflix,...), so dass man am Ende eine Handvoll Abos hat und dann verschwinden auch immer wieder Filme und Serien von den Plattformen. Folge: Raubkopien erleben eine Renaissance. Die Leute werden einfach die PDFs in ihren Spielrunden weiter geben. Und das ist unter Vorraussetzungen noch nicht einmal illegal. §53 Urhg, Abs. 1, Satz1 Ich möchte das nicht als Aufforderung verstanden wissen, wild unmengen an Kopien zu verteilen. Privater Gebrauch schließt nur engsten Familien- und Freundeskreis ein. Überlicherweise geht man von etwa 7 (in Worten: Sieben!) Kopien aus.

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