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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Wenn die Decke zu kurz ist, dann ist halt die Frag, wo man friert... ;) Ich kann so eine Trennlinie von zu viel und zu wenig Fertigkeiten eigentlich nur gefühlsmäßig ziehen. Bei M4 war mir das zu kleinteilig. Gefühlt hatte man eine Fertigkeit, um links um den Baum zu rennen, und eine, um rechts um den Baum zu rennen. Und dann bekommt man eben Probleme, wenn man eine Fertigkeit gut beherrscht und eine ganz ähnliche gar nicht und es zu vollkommen unlogischen "Kompetenzabbrüchen" kam. M5 hatte da für mich eine gute Balance gefunden. Und ich kam da auch bei den Diskutanten nicht mehr mit, die den Wegfall einzelner exotischer Fertigkeiten extrem bedauert und sich wieder zurückgehausregelt hatten. War für meinem Geschmack auch bei dreimaligem noch mal drüber nachdenken nicht notwendig oder überzeugend. Aber klar, die Geschmäcker sind verschieden. Raus war ich beim ersten Playtestguide, wo sich ganze Konzepte nicht mehr abbilden ließen, weil Sachen zu grob zusammengeschoben waren. Ich weiß nicht, ob das später noch geändert wurde, aber meines Wissens wurde bei den Wissensskills gar nicht oder nur sehr, sehr gering unterschieden, so dass jeder Naturbursche, der sich mit dem auskennt, was in den Wäldern so sprießt und hoppelt zumindest vom Grundstock auch alles draufhatte, was ein akademischer Gelehrter in seine Bibliothek so gelernt hat. Bei den Spezialisierungen konnte man dann noch ein bisschen differenzieren, aber im Prinzip konnte man den Schamanen zum recherchieren in die Bibliothek schicken, wenn man eine abstrakte Wissensfrage hatte. Das holte mich so gar nicht ab. Ja, da ist die "Buchhaltung" weniger aufwändig, aber dann kann man sich das Konzept, Fertigkeiten an Rollenspielfiguren auch gleich sparen. Und ja, ich mag es, wenn sich Figuren in ihren Fertigkeiten unterscheiden und wenn nur Teamwork den Erfolg bringen kann.
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Sonntag 09:00 Uhr - Orcwinter - ausgebucht
Wir spuelen auch gerne weiter mit euch den Weg nach Vanasfarne. Wir haben für 2027 Bacharch, Oder-Con, Breuberg eingeplant. Vermutlich machen wir auch die Forums-Con, das ist abernoch nicht ganz sicher. Dann könnte es ja in Bacharach weitergehen. 😁 Wenn der Kampf sicher vorbei ist, opfert Elwyn 1 AP von ihren noch vorhandenen 4 🤦♀️ für Cord und macht Handauflegen. Der Zauber ist geglückt (habe gewürfelt!); 1W6 AP kannst du selbst aus würfeln.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Von der technischen Lösung war das System bei M5 mMn. gar nicht schlecht. Man musste nicht mehr viele jede Fertigkeit einzeln überlegen, ob/warum welche welcher Figurentyp sie billig/teuer lernt und/oder wie teuer welche Stufe ist. Man hat eine Kategorie und eine Schwierigkeit vergeben, den Rest haben die Regeln gelöst. Dadurch wurde das Nachrechnen allerdings mächtig, auch weil einige Fertigkeiten (auch aus "Kompatiblitätsgründen") in mehrere Kategorien einsortiert wurden, bspw. Gassenwissen.
Heute
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Schicksalsmünzen - Auswirkungen auf die Spielwelt
Sehe ich auch so. Ich stelle mir z.B. einen reichen Patrizier vor, der sich so eine Gruppe Abenteurer als "Sammlerstücke" hält, wohl auch ein bißchen, um zu schauen, was mit solchen Münzen alles möglich ist.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Ich glaube, die richtige Balance zu finden, was die Anzahl der Fertigkeiten in einem Rollenspielsystem angeht, ist gar nicht so einfach. Ich persönlich mag es schon, wenn sich Spielfiguren ausdifferenzieren und spezialisieren können. Gerade Nischenfertigkeiten wie das bereits genannte "Schlösser öffnen" finde ich schwierig, wenn alle Spielfiguren sie gleichermaßen lernen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es diese Fertigkeit spezifisch oder in allgemeinerer Form wie "Handwerk" abgebildet ist. Zugegebenermaßen habe ich wenig Erfahrung mit anderen Spielsystemen, als Midgard. Daher kann ich gar nicht richtig beurteilen, wie sich das anfühlt, wenn zum Beispiel in Savage Worlds nur vergleichsweise wenige Fertigkeiten zur Verfügung stehen. Grundsätzlich finde ich die Anzahl der Fertigkeiten in Midgard 5 und auch in Midgard 4 okay und handhabbar. Ich kann aber auch verstehen, dass Leute wenig Lust haben, Seitenweise Tabellen zu wälzen, um "Schlösser öffnen" von +12 auf +13 zu steigern. Tools wie Moam können da natürlich eine Lösung sein, das zu vereinfachen. Gerade weil wir inzwischen elektronische Hilfsmittel zur Verfügung haben, die uns die Verwaltung einer Spielfigur vereinfachen, finde ich eine größere Ausdifferenzierung an Fertigkeiten schon gut. Die Frage ist nur, ob die Umsetzung des Lernen in Midgard, insbesondere der Regelversion 5, so optimal gelungen ist. Ich finde ja, eher nicht so. Aber das ist halt meine Meinung. Ich mag Midgard vom Spielgefühl her trotzdem.
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Schicksalsmünzen - Auswirkungen auf die Spielwelt
Ich bin neugierig, wie sich Schicksalsmünzen langfristig in Kampagnen anfühlen. Das physische Vorhandensein sagt ja der Spielwelt "Hier gibt es jemanden, der besonders ist." wenn man so ein Ding hochhält. Ich könnte mir diverse Reaktionen vorstellen. Spielfiguren werden verehrt Spielfiguren werden mit Angst betrachtet Spielfiguren werden eventuell sogar gejagt Spielfiguren werden für Experimente gefangen genommen, so wie ein exotisches Tier Dass die Spielwelt überhaupt nicht reagiert, kann ich mir nicht vorstellen.
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Wiedereinsteiger sucht M5-Regelwerke und Materialien
Wobei, um es noch mal hervorzuheben: Früher bekamst du zu einem neu gekauften Buch kostenlos das PDF noch dazu. Das funktioniert jetzt bei neuen wie sowieso bei gebrauchten Büchern nicht mehr. Jetzt muss man das PDF einzeln dazu kaufen, was wahrscheinlich nur noch ein paar Wochen lang gehen wird.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Ich habe gern einen gewissen Detailgrad an Fertigkeiten, wobei mir M5 besser gefällt als M4. Ich finde, die Fertigkeiten geben der Figur mehr Kontur. Je allgemeiner und allumfassender, desto konturloser sind sie. Deswegen mag ich auch deutlich unterschiedliche Waffentypen. Nur "Einhandwaffe" ist mir zu grau. Es ist genau wie beim Texte schreiben: "Da stehen Blumen auf dem Tisch", ergibt kein Bild und kein Gefühl. Das ist grau und beliebig. "Eine Kristallvase auf einem abgewetzten Küchentisch mit einem Wiesenblumenstrauß aus rotem Mohn, Kornblumen und Margeriten" illustriert noch die halbe Küche mit.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Ich bin mit dem Midgard-Lernsystem gut klargekommen, auch mit den Listen von M4. Warum man bei M5 die EPs erst umrechnen musste, um sie zu verbrauchen, fand ich hingegen kompliziert. Auch dass man gucken musste, ob man eine Fertigkeit in einer anderen Kategorie noch mal günstiger bekommt. Die Fertigkeiten bei Savage Worlds sind okay, obwohl ich finde, dass sich bei der Charakterentwicklung einfach zu wenig bewegt und die Figuren zu schnell zu mächtig finden. Hingegen sind die Talente ein Graus: Da hast du dann ein Wort auf dem Bogen und im Prinzip drei Sätze im Hinterkopf, die du auswendig lernen musst und die du aus dem Wort gar nicht direkt ableiten kannst. Fürchterlich! Und das reißt die ganze übrige Vereinfachung doppelt und dreifach wieder um. Scheinbar einfach und nach hinten raus völlig unnötig kompliziert!
Gestern
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Da gehen die Meinungen wohl auseinander. Ich finde das Lernkonzept von MIDGARD bis M5 eine Katastrophe.
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Wie detailliert man das Poker-Beispiel ausspielt, hängt ggf. auch davon ab, wieviel Raum der SL dieser Episode im gesamten Spiel geben will (siehe auch mein Dschungel-Beispiel oben). Wieso du meinst, ich wollte, dass der SL alle Figuren auswendig können muss, weiß ich nicht. Wie du darauf kommst, der SL würde die Figuren spielen, weil er entscheidet, welche Fertigkeit zum Vorgehen der Spielfigur passt, verstehe ich ebenfalls nicht. Da ich (siehe früheren Beitrag von mir) keine unaufgeforderten Würfe von Seiten der Spieler mag, sehe ich auch nicht, wieso mein Ansatz das Spiel verlangsamen soll. 'Würfel mal auf Gassenwissen oder Verhören-2' geht doch schneller als 'Würfel mal auf die Fertigkeit, die du für passen hältst, und sag mir dann Fertigkeit und Ergebnis. Ich entscheide dann, ob du die richtige Fertigkeit gewählt hast."
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Ich finde es sehr unkooperativ, wenn ein anderer Spieler meine teuer erworbene Fertigkeit dadurch entwertet, dass er sie durch eine viel billigere substituiert. Da bin ich voll bei MaKai. Hat aber mit dem Thema dieses Strangs nur am Rande zu tun.
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Im Verführen-Beispiel hätte der Spieler sein Vorgehen pffenbar nicht genau genug beschrieben. Dass er bereit ist die Ressourcen Zaubertrank und Ausdauerpunkte für 'Anziehen' einzusetzen, nicht aber sein ganzes Vermögen, um z.B. einen romantischen Urlaub zu organisieren, ergibt sich für mich jedenfalls nicht aus der Beschreibung 'effektivste mögliche Weise'. Tatsächlich muss ich als Sl doch häufig entscheiden, wie detailliert ich bestimmte Situationen abgehandelt haben möchte. Bei Kämpfen muss der Spieler z.B. ggf. alle 10 Sekunden (Spielweltzeit) entscheiden, wen er angreift und ob er seinen Anderthalbhänder ein- oder beidhändig führt. Will die Spielfigur dagegen in Rawindra in A nach B reisen, so reicht eventuell eine kurze Ansage und vielleicht ein vom SL geforderter Wurf auf Überleben:Dschungel. Es kann aber auch sein, dass der SL gerade diese Reise als Heruaforderung in das Abenteuer einbauen will. Dann wird ggf. noch ein EW:Pflanzenkunde fällig, mit dessen Hilfe der Abenteurer erkennen kann, dass die Vegetation unnatürlich verwelkt ist, was eventuell zu weiteren Nachforschungen führt. Und wenn der Spieler selbst auf die Idee kommt, sich mal die Vegetation anzuschauen und denkt, er müsse nun auf Kräuterkunde oder Naturkunde würfeln, während ich Pflanzenkunde für richtig halte, dann werde ich den Spieler nicht aus erzieherischen Gründen ins Leere laufen lassen, sondern mit ihm klären, welche Fertigkeit für was steht. Für das Verführen-Beispiel heißt das, dass der Spieler mir schon etwas genauer erklären muss, wie sein Verführen-Plan denn aussieht und welche Ressourcen er zu investieren gedenkt. In den meisten Fällen wird es wohl darauf hinaus laufen, dass der Spieler irgendwann mal auf die Fertigkeit Verführen würfeln soll. Das wird den vermutlich auch nicht überraschen. Aber wann das geschieht, welche Modifikationen ggf. anzuwenden sind und welchen anderen Fertigkeiten eventuell auch mit eingehen (Dichten, Schauspielern, Verkleiden,...) ergibt sich letztlich daraus, wie der Spieler sein Vorgehen erklärt und wie der SL das dann in Würfelwürfe umwandelt. Wobei ich davon ausgehe, dass das so gut wie immer im Konsens geschieht.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Ich finde, eine relativ eingeschränkte Liste von Grundfertigkeiten für alle Charaktere ist eigentlich recht hilfreich, insbesondere fürs Leiten. Und es ist etwas komisch, wenn eine Fähigkeiten stark ausgebaut, eine direkt verwandte hingegen überhaupt nicht vorhanden sind, z.B. sehr hohes Reiten, aber keine Tierkunde. (Versuche ich natürlich zu vermeiden.) Wenn alles auf 5-10 Fertigkeiten abgebildet wird, ist es mir aber nicht detailliert genug, gerade wenn es weiterhin ebenso viele Waffenarten gibt. Gleichzeitig finde ich es aus Charakterentwicklungssicht schön, mehr Details auszuschmücken und z.B. nach einem Abenteuer auf See entscheiden zu können, dass der Charakter je nachdem was für diesen relevanter war in der Folge Seilkunst oder Schiffsführung lernt und hinterher eine Geschichte zu besitzen, warum der Charakter diese spezielle Fertigkeit beherrscht. (Und was mitunter einer der Hauptgründe für mich ist, bei M4 zu bleiben.) In der Grundidee finde ich das Prinzip bei DSA 5, sich auf bestimmte Teilaspekte eines Gebiets noch einmal kostengünstig weiter spezialisieren oder "Berufsgeheimnisse" überhaupt freischalten zu können als ein guter Mittelweg. Das wäre also so, als würde man die die Zusammenfassungen von M5 selektiv wieder aufheben können, indem auf "Verkleiden" ausnahmsweise ein um 2 höherer Wert als bei "Verstellen" kommen würde, der steigt, wenn die Basiseigenschaft gesteigert wird. In der Handhabung am Spieltisch ist es meiner Erfahrung nach aber nicht besonders wirksam, weil meist niemand einen Überblick darüber hat, ob eine Spezialisierung in einer bestimmten Situation eingesetzt werden kann.
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Ich verstehe nicht, was Du meinst. Aber wenn alle drei die Fertigkeit gesteigert haben, und die Situation so ist, dass alle drei Figuren durcheinanderreden und es separat (ohne z.B. "Helfen") versuchen können, dann ist es nicht das Problem, das wir hier besprechen. Was man macht, wenn mehrere Figuren die gleiche Fertigkeit gleichzeitig zur Anwendung bringen (typisch: Menschenkenntnis auf einen Gesprächspartner) ist ein ganz anderes Thema.
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Klar. Aber irgendwie noch mehr "freuen" würde es mich, wenn ich (in dem Beispiel) die "entwertete" Fertigkeit Geschäftssinn dann streichen und stattdessen mit den Punkten anderthalb andere nützliche Fertigkeiten nachlernen könnte, weil - QED - ich brauche ja Geschäftstüchtigkeit dann nicht mehr. Mir geht es doch gar nicht darum, wer da würfelt. Mir geht es um das Gleichgewicht zwischen den Fertigkeiten, was ja irgendwie das Thema dieser Diskussion ist, oder? Lass es mich so formulieren: wenn allein ich mit ein-und-derselben Figur Beredsamkeit+15 und Geschäftssinn+14 habe, dann war wahrscheinlich das letztere teurer (schlägt nach... ja, isso: 42 vs 50 TE bei angenommenem +1 für Eigenschaft). Wenn ich einen frechen Moment hätte, oder übersehen hätte, dass ich Geschäftstüchtigkeit habe, würde ich vielleicht ausblenden oder in dem Moment nicht daran denken, dass Feilschen m.E. immer Geschäftstüchtigkeit ist, und es stattdessen mal mit Beredsamkeit probieren - und käme mir dann nachher etwas vergackeiert vor, wenn ich mir auf diese Weise demonstriert hätte, dass ich mir die Punkte für Geschäftstüchtigkeit auch hätte sparen können, weil ich es ja offenbar durch Beredsamkeit ersetzen könnte. Was ich meine ist: wenn es eine Fertigkeit gibt, deren Kern genau eine Aktivität ist, dann sollte auch diese Fertigkeit dafür verwendet werden. Und letztlich ist es m.E. ein Teil des Jobs der Spielleitung, darüber zu wachen. Als Spieler sollte ich mich in diesem Punkt auch an die Regeln halten, aber manchmal rutscht einem im Eifer des Gefechts etwas durch. Im Idealfall wäre die Spielleitung dann so regelfest, das zu korrigieren (Nebendiskussion: keine absolute k.o.-Anforderung, um Himmelswillen, ich habe es wirklich lieber, wenn Leute, die nicht so tief in den Regeln stecken, trotzdem leiten, und da auch schon häufig richtig schöne Abenteuer erlebt - aber im Durchschnitt hat die Spielleitung meistens doch mehr Regelkenntnis als die Spieler). Versteh'sch? Für mich hat es etwas von "schummeln", wenn eine seltene, teure Fertigkeit durch eine häufige, billigere Fertigkeit ersetzt wird, obwohl vom Regeltext her eigentlich die erstere gefordert wäre. Auch wenn es der Gruppe einen Vorteil bietet: ich hätte es lieber, wenn wir gemeinsam als Gruppe nicht "schummeln" würden, um Vorteile zu erreichen. Wenn wir die in der angenommenen Situation hilfreiche Fertigkeit alle nicht haben, dann isses halt so, "wie man sich bettet, so liegt man", müssen wir halt mit leben bzw. drumrum arbeiten. Wenn jemand von uns (egal wer) die Fertigkeit hat, dann sollten wir die nutzen, auch wenn sie einen niedrigeren Wert hat, und nicht versuchen, stattdessen etwas anderes vorzuschieben. Ist der Gedanke so verständlicher?
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Du würfelst eine 3 und kommst genau auf 20, der Händler kommt auf 22, der andere würfelt eine 19 und kommt trotz eines Abzugs von 12 auf 24. Wo ist da das Problem?
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Du könntest Dich auch für Deinen Mitspieler freuen, dass er durch den Einsatz seiner Fertigkeit etwas für euch als Gruppe erreicht hat. So von wegen "kooperatives Spiel".
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Wer sagt die passende Fertigkeit an: Spielende oder SL
Dann sind das aber blöde Regeln. In dem Beispiel ist doch der andere Spieler dran. Er hat grad sein Spotlight, nicht du. Er nimmt dir also nichts weg. In einer Situation hingegen, wo ihr beide in charge seid, wäre es mir auch wichtig, dass die Spielleitung oder wir drei zusammen entscheiden, welche Fertigkeit wie gut funktioniert. Sodass meine Figur Gelegenheit zum glänzen hat, wenn die bewusste Fertigkeit die ist, die sie besser kann. Wenn beide gleich gut sind, und beide Fertigkeiten gleich gut geeignet, dann muss man sich halt besprechen.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Hm. Es gibt Fertigkeiten, die braucht man praktisch jede Sitzung (von 8h - nicht unbedingt jeden Mittwochabend von effektiv 3h Spielzeit) - zB Abwehr, Menschenkenntnis. Es gibt welche, die braucht man häufig - zB Zauberkunde, Gassenwissen, Geländelauf. Es gibt welche, die braucht man seltener, aber dann machen sie einen Unterschied - zB Stehlen, Fernkampfwaffe. Und es gibt welche, die sind relativ abenteuerspezifisch, dann aber wichtig - Überleben, das alte Seemannsgang (dem ich in „Der Untergang des Hauses Drun“ endlich mal sein Scheinwerferlicht geben wollte, Lernmöglichkeit eingeschlossen - und dann verschwindet es einfach…fand ich unfair…). Das hat alles irgendwie seinen Sinn, aber es entspricht nicht alles Deinem Kriterium.
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Ich glaube, das gab es nicht als separate Fertigkeit. War aber in M3-5 auch eine der teuersten Fertigkeiten. Es gibt halt Sachen, die irgendwie in jedem Abenteuer vorkommen. Kampf und soziale Interaktion gehören dazu. Deshalb sind die auch teuer. Beim „alten“ Midgard gibt es vielleicht ein bisschen einen anderen Effekt. Es gibt noch relativ viele Dungeon-Fertigkeiten (Fallen entdecken usw) und sie sind relativ teuer. Deshalb lernt kaum jemand das volle Programm, deshalb kann man das als Autor kaum mehr voraussetzen, das war dann vielleicht einer der Faktoren, warum es immer weniger Dungeon-Elemente gibt…
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Das gegenseitig Helfen ist eine gute Sache. Aber vor allem wenn die Anzahl der Fertigkeiten begrenzt ist, dann lernt man halt irgendwann die gleichen. Die Abstimmung in der Gruppe ist halt einfacher, wenn man sagt "ich mach einen Magier - ich einen Waldläufer - ich einen Glücksritter" als wenn man sagt "Zauberkunde - wer? Spurensuche - wer? Gassenwissen - wer?" usw, bis man alle 25 Fertigkeiten durch hat (oder jedenfalls diejenigen davon, die man für wichtig erachtet).
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Mit MOAM - klaro. Warum sollte man so etwas heutzutage von Hand machen müssen?
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Anzahl der Fertigkeiten in einem System - lieber mehr oder weniger
Das sind imho zwei paar Schuhe: Anzahl der Fertigkeiten bzw. die Art des Steigerns. Ich weiß noch, wie ich mit (DEM) Jürgen auf Breuberg im Hof saß und er mir begeistert von dem neuen Lernsystem unter M5 berichtet hat. Mein Gedanke war: What????? Für mich ist das auch heute noch eine Verschlimmbesserung von M4 zu M5.
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Wiedereinsteiger sucht M5-Regelwerke und Materialien
Der Verkauf der digitalen Produkte wird eingestellt. Die gedruckten Bücher bleiben natürlich im Handel, bis sie ausverkauft sind. Darauf haben der VFSF (Verlag für M5) und Pegasus (Verlag für M6) keinen Einfluss (außer Pegasus bei den eigenen Restbeständen).