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Elfen- und Schwarzalbenkongress

Hervorgehobene Antworten

Niriel:

wiederholt Shabraxas Worte...

 

Auch im Liebesspiel ist die menschliche Kraft eines echten Recken weitaus erquicklicher als die eines schmalschultrigen, übervergeistigten Zauberlings... letzteres begleitet von einem hämischen Grinsen und spöttischem Seitenblick richtung Niriel

:D

 

Ja, ich habe auch davon gehört, dass deine sexuelle Kompetenz ... selbst unter dem Gesichtspunkt, dass sie in eine suboptimale Kategorie fällt, ... noch erbärmlich sein soll. Aber du solltest nicht so schlecht von dir selbst sprechen, weißt du? Das macht einen schlechten Eindruck auf andere, mal abgesehen von tumben Menschen.

Schlecht, ja, natürlich, Schlecht.

Welche Wahl hat ein Volk, das über Jahrhunderte zusehen muß, wie die Menschen an Zahl zunehmen, wärend die Todesfälle in ständigen Kriegen auf

beiden Seiten etwa gleich groß sind? Was blieb uns da anderes übrig, als vom Feind zu lernen?

Unser Leben endet meist gewaltsam, unser Blut wird sowieso vergossen.

Besser, das Blut unseres Volkes etwas zu "verunreinigen", als das es ganz verloren geht!

Der Spötter steht auf, geht zu Shabraxa hinüber und schaut ihr prüfend ins Gesicht.

 

Dann spuckt er ihr vor die Füße, dreht sich auf dem Absatz um und begibt sich zu seinem Platz zurück mit den Worten:

 

"...auf manche Dinge fällt mir kein Spott ein. Manche Dinge sind unwürdig.

Shabraxa, Du machst uns allen Schande."

Llwynn, der die ganze Diskussion seit Niriels auftreten still gewesen ist, schüttelt traurig den Kopf.

"Ihr tut nichts anderes, als die Differenzen in den eigenen Reihen zu stärken, Spötter. Wenn wir uns nicht auf unsere Gemeinsamkeiten besinnen, werden wir am Ende die Unterlegenen sein."

Shayleigh mustert Shabraxa abfällig; rümpft unwillkürlich die Nase. Mit leicht angeekeltem Gesichtsausdruck richtet sie das Wort an die Albin:

 

Willkommen zurück ...

 

sie scheint jedoch keine Worte zu finden, um ihre Gefühle in Worte zu fassen.

Danke, Lwynn. Zumindest bei Euch habe ich die Hoffnung, daß zumindest wir unsere Differenzen aus dem Weg räumen können.

 

Es ist bei uns ja nicht so, daß wir wie bei diesen verrückten Coraniad völlig in einem menschlichen Volk aufgehen, unser Blut also so sehr verdünnt wird, daß man es genausogut gleich auf dem Schlachtfeld vergiessen könnte.

 

Wir suchen uns nur außergewöhnliche Menschen aus, mit uns das Nachtlager zu teilen. So werden wir stärker, robuster und fruchtbarer, und können es so mit unseren Feinden aufnehmen.

 

Da fällt mir noch eine Differenz ein, die wir hatten, bevor ich den Kongress verliess: Ihr verstandet nicht, warum einige von uns dem einfachen, nordalbischen Volk manchmal dabei helfen, über den Winter zu kommen.

 

Ganz einfach: Unsere Feinde sind die albischen Ritter, die Priester und die Lairds.

Es kann nie schaden,sich mit dem einfachen Volk gutzustellen. Es ist angesichts der langen Feindschaft schwierig, jedoch wird es dank unserer Großzügigkeit zunehmend ebenso schwierig für die albische Oberschicht, das Volk zum Kampf gegen ihre heimlichen Gönner anzutreiben.

 

Die albische Oberschicht nimmt, wir geben dem Volk.

Shayleighs Blick wandert von Shabraxa zu den anderen anwesenden Alben. Sie schaut verärgert und fassungslos. Dann steht sie wortlos auf und beginnt mit der Entfachung eines Feuers...

Ahh, sehr gemütlich, euer kleines Feuer. Ein guter Gedanke.

Eure Wohltätigkeit ehrt euch.

Aber eine Frage, Shayleigh: Was verübelt ihr den "Verwilderten" mehr:

Unsere ungezwungene, leidenschaftliche Lebensfreude,

oder unseren Gebrauch von schwarzer Magie und Pfeilgift anstelle von schweren Metallrüstungen und -waffen?

Danke, Lwynn. Zumindest bei Euch habe ich die Hoffnung, daß zumindest wir unsere Differenzen aus dem Weg räumen können.

 

Es ist bei uns ja nicht so, daß wir wie bei diesen verrückten Coraniad völlig in einem menschlichen Volk aufgehen, unser Blut also so sehr verdünnt wird, daß man es genausogut gleich auf dem Schlachtfeld vergiessen könnte.

 

Wir suchen uns nur außergewöhnliche Menschen aus, mit uns das Nachtlager zu teilen. So werden wir stärker, robuster und fruchtbarer, und können es so mit unseren Feinden aufnehmen.

 

Da fällt mir noch eine Differenz ein, die wir hatten, bevor ich den Kongress verliess: Ihr verstandet nicht, warum einige von uns dem einfachen, nordalbischen Volk manchmal dabei helfen, über den Winter zu kommen.

 

Ganz einfach: Unsere Feinde sind die albischen Ritter, die Priester und die Lairds.

Es kann nie schaden,sich mit dem einfachen Volk gutzustellen. Es ist angesichts der langen Feindschaft schwierig, jedoch wird es dank unserer Großzügigkeit zunehmend ebenso schwierig für die albische Oberschicht, das Volk zum Kampf gegen ihre heimlichen Gönner anzutreiben.

 

Die albische Oberschicht nimmt, wir geben dem Volk.

Angewidert schaut Isaldorin zu ihr rüber.

"Aus welchem Loch kommt ihr denn, dass ihr Bastarde zeugend durch Alba lauft?

Habt ihr euren Stolz verloren?

 

Benötigt ihr das Volk der Albai um euch gegen die Lords zu erheben?

 

Ich sage euch wie es ist, meine Liebe. Um die Menschen braucht ihr euch kein bisschen zu kümmern, dass werden sie früher oder später selbst erledigen....EIn bisschen Zwietracht und Auseinandersetzungen hier und da sei genehmigt, sich aber mit dem Pack zu paaren....Oh nein meine Gute, das werdet ihr nicht weiter tun. Das schwöre ich!"

Mit eiskaltem Blick schaut Isaldorin zu der Schwarzalbin.

Belustigt lehnt sich Shabraxa zurück, doch dann entgegnet sie mit bedrohlichem Unterton:

 

Was maßt sich so ein Schwächling aus dem Rancudin an, mir Vorschriften machen zu wollen?

Wer bist Du denn, Vogelknochener, Hühnerbrustiger Finsterwaldling , daß Du Dich zum Hüter der Reinheit des Blutes aufschwingst?

 

Wage es, mir auch nur ein Haar zu krümmen, sonst könnten dir einige "Bastarde" auf Deiner Heimreise auflauern. Zuviele für Dich, fürchte ich.

Mit ernsten Ausdruck im Gesicht beugt sich Sinthoras vor:

 

Du widerst mich an, Fremde! Deine Ansichten sind es, die unser Volk mit dem Schmutz des menschlichen Daseins in Verbindung bringen! Abartig, der Gedanke...

 

Du bist kein Stück bessser als dieses kurzlebige Volk!

 

Danach leicht amüsiert...

 

Du drohst Isaldorin? Wie kümmerlich dein Versuch... Ich glaube nicht, dass er oder irgendein andere auf diesem Kongress dich und deine Bastarde fürchten muss...

 

Dann lehnt er sich wieder zurück in seinen Stuhl...

Isaldorin nickt Sinthoras zu.

"Ihr denkt wie stark ihr seid Shabraxa. Versteckt euch hinter eurer Brut aus unwürdigem Abschaum, der aus allen Gossen und Löchern Albas kriecht. Euer Gezücht ist noch schlimmer als die Orks. Versteckt euch ruhig hinter ihm, wir werden schon sehen, wie lange ihr das könnt."

 

Bedächtig und ruhig lehnt sich Isaldorin in seinen Stuhl zurück.

Shabraxa gähnt gelangweilt, ehe sie fortfährt:

 

Merkwürdige Fantasien hast Du. Kaum vernimmst Du, daß es Schwarzalben gibt, die ihr Blut ein wenig auffrischen, um die Färbung einer kriegerischen Umgebung besser aufnehmen zu können, und schon siehst Du überall Brutstätten von halbmenschlichen Ungeheuern, die Dich in deinen Angstträumen verfolgen.

 

Sagte ich nicht, daß wir die Menschen, die wir in unserer Sippe aufnehmen, sorgfältig auswählen? Nur echten Helden erlauben wir, Teil unseres Volkes zu werden. Normale Menschen würden unsere Lebensbedingungen auch gar nicht lange ertragen oder überleben können. Reinblütige, die sich Jahrhunderte in magische Geheimnisse vertiefen und die für die alltäglichen Dinge auf Diener und Knechte angewiesen sind, übrigens auch nicht.

 

Einfaches albisches Volk betrachten wir als potentielle Verbündete. Nicht als unsere Brüder und Schwestern, und auch nicht als Objekte der Begierde, bis auf wenige Ausnahmen.

 

Hab also keine Furcht vor der "Verschmutzung" des schwarzalbischen Erbes.

Wir bleiben auf das Bro Bedwen beschränkt. Das ist unsere Heimat, die wir verteidigen. Mit allen Mitteln.

Der Spötter blickt finster zu Shabraxa. Scharf ist der Ton seiner sanften Stimme.

 

"Gerede. Du machst schon genausoviele Worte wie dieser Druide...

Du verrätst Dein Volk, verwäschst sein Blut und nennst es Stärkung und Auffrischung?

Wenn ich Dich höre, verstehe ich Bryn, den Druiden, der von Degenerierten spricht.

 

Wessen Einflüsterungen seid Ihr erlegen im Bro Bedwen?

 

Wenn Menschen verhungern, verhungern Menschen. Punkt.

Ich kann dem Volk Wege aus dieser Lage aufzeigen und seine Ritter bekämpfen, ohne gleich Bastarde zu zeugen.

Habt Ihr Euch kaufen lassen?

Eure Blutlinie für ein Leben in vorgegaukelter Sicherheit?

 

Ihr entfernt Euch von Eurem Volk, daher bin nicht ich es, der Zwietracht sät, wie Lwynn meinte. Ich stelle lediglich den Verrat fest, den Shabraxas "Volk" begeht...

Ich zögere, Euch zu uns zu zählen..."

Schäbiger Ignorant. Wenn Du, Spötter, oder auch Niriel, Isaldorin oder Sinthoras

euch so stark und überlegen fühlt, bitte, versucht doch, im Birkenland an der Grenze zu Alba einige Jahre zu überleben. Das könnte ein interessantes Schauspiel werden:

4 feine Herren in nördlicher Wildnis, bitterkalte Winter, lichte Birkenwälder, durch die regelmäßig twyneddische Stammeskrieger auf Beutezug zögen, und auf ihrem Weg zu den Viehweiden in den Dornarhügeln gerne zusätzliche Funde machten, da wären schwarzalbische Behausungen mit handwerklichen Kleinodien und magischen Schätzen doch eine willkommene Abwechslung, zumahl "Reinblütige" Verteidiger an Zahl durch ständige Übergriffe so langsam schwinden dürften.

 

Umgekehrt auch Albische Viehdiebe oder Strafexpeditionen, die twyneddisches Territorium heimzusuchen gedenken,

würde nicht ein zahlenstarkes Volk von vergleichsweise primitiven Jägern und Räubern verbissen seine Heimat verteidigen und ungewollt als Pufferzone zwischen albischem und twyneddischen Gebiet dienen.

Shayleigh sieht Shabraxa an. Ihre Stimme zittert leicht, als sie antwortet:

 

Ich verübele Euch gar nichts. Eure "Lebensfreude" entehrt Euch und bringt Schande über unser Volk. Dies sollte Euch jedoch bereits durch die hier vorgetragenen Ausführungen klar geworten sein. Der Gebrauch von "Waffen" wie den Euren ist generell verwerflich - egal bei welchem Volk diese Verwendung finden.

Wie Isaldorin vor einiger Zeit angemerkt hat, liegt mir der Kampf nicht im Blut. Aber Ihr werdet zugeben müssen, dass Eure Art des Kampfes nicht dazu beiträgt, die Überlegenheit der Elfen zu demonstrieren.

 

Im Verlauf der Rede bekam die Elfe auch Ihre Stimme wieder unter Kontrolle, so dass das Zittern aufhörte.

Isaldorin an Shabraxa gewandt

 

"Du vergisst, dass wir alle"

 

Er macht eine ausholende Bewegung.

"Schon seit langem überleben. Trotz mehrerer mächtiger Feinde. Feinde die eure Bauern bei weitem an Macht, Stärke und Intelligenz übersteigen. Außerdem habt ihr doch wirklich keine Ahnunhg, wo wir herkommen.....Ich sage es nicht gerne, doch ihr tut mir leid..."

"Liebe Shabraxa, Euer Gefühl für themenbezogene Antworten läßt Euch im Stich.

Wir beleidigten Dich persönlich, weil Euer Weg den Menschen in die Hände spielt, weil Euer Verhalten uns allen schadet:

 

Gibt es keine reinblütigen Unsterblichen mehr, hat der Mensch den Krieg gewonnen.

Verstehst Du das nicht, Du dummes Weib?

 

Falls Eure Idiotie der Furcht vor Kälte und verschneiten Wäldern entspringt, dann zieht doch um, wandert aus!

Euer Leben ist doch nicht an einen Wald gebunden, und wenn, gibt es auch andere!

 

Ihr seid Schwarzalben, und zwar überall!

 

Und Deine dämliche Arroganz, ich käme unter Bäumen nicht zurecht, kannst Du Dir sparen.

Jeder sucht sich seinen Wohnort selbst aus. Selber schuld, wenn Ihr im Schnee sitzt.

Besuch Du doch einmal mich, sehr weit kommst Du da auch nicht:

Ich lebe in einem wilden Dschungel, gefährlich und undurchdringlich.

Nur, daß es in meinem Dschungel wenig Bäume und keine Rehe gibt.

Merkst Du jetzt, wie wenig hilfreich es ist, uns auf Dein ach so schweres Leben hinzuweisen?

Unseres ist nicht einfacher, nur anders.

 

Und eins noch nebenbei: Bist Du wirklich stolz, als "Puffer" zwischen zwei menschlichen Reichen zu fungieren?

Ihr habt wirklich keinerlei Ehre behalten, Ihr Schlammkriecher.

Kein Wunder, daß Ihr Euch mit Menschen paart, Ihr seid unwürdiger Dreck!

Ich drohe Dir nicht.

Aber wisse, halte Dich fern von mir, so wie ich mich von Eurem Wald.

 

Meinem Volk wünsche ich das Beste auf seinen Wegen, so verschieden sie sein mögen.

Ihr dagegen im Bro Bedwn gehört für mich nicht mehr dazu.

Ihr seid nur zufällig mit der Unsterblichkeit gesegnet, ohne sie zu begreifen. Pack!"

Ihr entfernt euch zu sehr von unserem Volk, da ihr schon "Bündnissse" mit den Menschen eingehen müsst. Ihr verkauft eure und damit auch die Seele der Schwarzalben, nur um eure Heimat zu schützen... Soweit ist es nun schon gekommen, dass sich Schwarzalben mit den Menschen vereinigen...

 

Sinthoras schüttelt nachdenklich den Kopf

 

Was eure Vorstellung von uns "4 feinen Herren" angeht, Shabraxa:

 

Nun, ich will nicht bezweifeln, dass wir nicht so sehr das karge Leben in eurem Bro Bedwen kennen, dennoch kannst du nicht urteilen, ob wir "feinen Herren" dort nicht überdauern könnten. Es ist alles eine Frage der Einstellung und der Fähigkeiten. (dabei kann Sinthoras sein überhebliches Lächeln nicht verbergen; nach einer kurzen Sprechpause verfinstert sich sein Gesicht jedoch und er spricht mit erzürntem Blick )... Eher würde ich in einem Kampf für meine Heimat sterben, als dass ich mein Blut mit dem der Menschen vermischen lasse. Ihr habt das schwarzalbische Feuer in euch schon längst verloren. Ihr gabt es in die Hände der Menschen, als ihr euch mit ihnen vereinigt und somit unreine Abkömmlinge unseres Volkes gezeugt habt! Dafür verachte ich dich zutiefst!...

 

Seid ihr im Bro Bedwen so wenige, dass ihr zu solchen verdorbenen Mitteln greifen müsst?

 

Zeigt ihnen doch einfach, wer das überlegene Volk ist!

 

sich wieder beruhigend und mit leiserer Stimme fortsetzend; mit versteinertem Blick schaut er auf den Boden zu seinen Füßen...

 

Isaldorins Worte sind wahr... Diese Rasse, die ihr geschaffen habt, ist nicht mehr Wert als die dreckigen Orks aus den Bergen. Unwürdig zu vegetieren! Wie konntet ihr das bloß tun?!

Ich hatte Recht, Du bist ein Ignorant, Spötter.

Erst behauptest Du zu wissen, wie wir "Verwilderten" auch ohne das, was euch Reinblüter so anwidert, in Unserem Birkenland überleben könnten, und als Du begriffen hast, daß Du es doch nicht weist, empfielst Du uns, unsere Heimat zu verlassen.

Niemals!

 

Und Du, Sinthoras, bist wenigstens ehrlich in Deiner Wut. Übrigens wissen wir nicht, ob wir überhaupt noch unsterblich sind. Die ältesten von Uns haben nur wenige hundert Winter gesehen. Das ist eben der Preis für den Rausch, mit dem Tod zu tanzen, ob nun im Kampf oder auf den Fellen mit einem Menschen...

 

Und merket, den Rausch wollen wir nicht missen. Ebensowenig wie unsere Birkenwälder.

Shayleigh wirft dem Spötter einen undefinierbaren Blick zu, bevor sie sich Shabraxa zuwendet:

 

Niemand empfiehlt Euch, grundlos Eure Heimat zu verlassen. Aber vielleicht solltet Ihr die Wahl Eurer Mittel überdenken...

Mit Mühe hat der Spötter seine Beherrschung wiedergefunden. Kurz blitzten seine Augen auf, ein unheimliches Grollen begleitete seine letzten Worte.

Um ihn herum schien sich die Dunkelheit zu verdichten, doch die Schatten verfliegen wieder.

Seine Stimme ist nun so freundlich wie vorher:

 

"Indem Ihr Euch so verhaltet, wie Ihr es tut, verlaßt Ihr Eure Heimat doch auch.

Ob innerlich oder durch Wegzug, Ihr gebt Euch und die Bindung zu Eurem Wald auf.

 

Und wenn albische Viehdiebe auf dem Weg zu twynneddischen Weiden Euer größtes Problem sind...vielleicht solltet Ihr einfach so weitermachen, dann hat Euer Elend bald ein Ende, dann wird es nämlich keine Unsterblichen in Eurem Bro Bedwen mehr geben...

 

So oder so, Ihr gebt den Kampf auf, das ist eine Tatsache."

Tatsächlich?

Wären wir noch reinblütig, würden wir dann noch leben? Was nützt es, nie zu altern, wenn die Wahrscheinlichkeit groß ist, gewaltsam zu sterben?

Was schadet denn schon ein wenig Menschenblut? Wir vereinigen das Beste aus beiden Rassen.

 

Wieso behauptet ihr, Spötter, wir würden die Bindung zu unserem Wald verlieren?

Ihr scheint von Menschen wenig oder nichts zu wissen, wenn ihr glaubt, menschliche Wesen könnten keine Bindungen zum Wald Knüpfen. Ihr erstaunt mich schon. Was hat die ewige Jugend mit den Bindungen an den Wald zu tun?

 

Ihr Lebt doch in Städten. Seid ihr deshalb sterblich geworden?

"Du redest wirr, Shabraxa. Hör mir erst zu, dann rede. Ich werde mit Dir nicht so geduldig sein wie mit Bryn, schließlich solltest Du besser bescheid wissen als er.

 

Du behauptest, die Unsterblichen mit fremdem Blut aufzuwerten?

Das ist nicht möglich.

Nein. Ihr gebt die Unsterblichkeit auf zugunsten einer trügerischen Sicherheit.

 

Ihr glaubt, Eure Chancen steigen, wenn Ihr Euch den Menschen anbiedert?

Ihr kennt die Menschen nicht, und bald werdet Ihr Euch selbst nicht mehr kennen.

Dann werdet Ihr sein wie die Menschen, dumm und schwach.

 

Aus Feigheit weicht Ihr von dem schweren Pfad ab, den unser Volk gehen muß.

Hattet Ihr gedacht, es sei leicht, den Weg des Überlegenen zu gehen?

Schwach seid Ihr, darum paart Ihr Euch mit Menschen, und durch Eure Schwäche werdet Ihr zugrunde gehen!

 

Zu einem der vielen Menschenstämme werdet Ihr verkommen, mit ungewisser Erinnerung an mystische Wurzeln, denen er entstammte.

 

Ich werde es erleben, und wenn Eure Nachkommen mich in ihrer Dummheit und Angst um Rat fragen werden, werde ich wissen:

Sie werden die Antwort nicht verstehen, sie werden nicht verstehen, daß Ihr Volk aus Feigheit geboren wurde und aus Dummheit einem Baum eine neue Krone aufpfropfte,

statt kämpfend unterzugehen, wie es der Weg der tapferen Idioten ist.

 

Der tapfere Kluge dagegen macht sich seinen Feind gefügig. Aber das verstehst Du wohl genausowenig wie Bryn, der Druide.

Schande über Euch, möge Eure Feigheit Euer Volk vom Angesicht der Welt tilgen!

 

Und nenne mich nicht sterblich, Du Mutter von Mißgeburten!"

 

Wieder hat sich der Spötter in Rage geredet. Seine Stimme erhält einen tieferen Unterton, dunkel und bedrohlich.

Sein Schatten scheint sich hinter ihm aufzurichten, doch das ist sicher nur das Werk der Phantasie der Betrachter...

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